namentlich Herr Oberrechnungsrat Dr. Wagner sehr nahe 1 geftanden habe und teilte mit, daß der Vorstand derselben Herrn Dr. Wagner zum Ehrenmitglied ernannt habe. Herry Oberrechnungsrat Wagner dankte sehr bewegt mit herzlichen Worten für die ihm zu teil gewordene Ehrung und bemerkte, daß er aus dem ihm lieb gewordenen Kreise Cießen sehr ungern scheide. In ähnlicher Weise dankte auch Herr Dr. Wörner. Beide tranten auf das fernere Wachsen, Blühen und Gedeihen des Kreises und seiner Bewohner.
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Cokales.
*** Zur Geburt des Erbgroßherzogs. Die Großherzogin und der fleine Erbgroßherzog befinden sich andauernd wohl. In der„ Darmst. Btg." wird ron Geh. Rabinettsrat Römheld im Auftrage des Großherzogs und der Großherzogin eine Danksagung veröffentlicht, die den Schulen den Dank für ihre Glückwünsche ausspricht.
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ein Aufschwung der Landwirtschaft erwarten." Geheim| schäftigte Arbeiter Margolf. Er wollte mit dem Fuz rat Dr. Breidert dankt dem Redner für die Ausführungen. eine Garbe besser in die Maschine bringen, tam dem Werk zu nahe, sodaß ihm der rechte Unterschenkel sofort herausgerissen wurde. Der Verunglückte fonnte durch die zum Glück anwesenden Arzte schnell verbunden werden. Am Nachmittag wurde er nach der Klinik in Gießen verbracht.
Aus dem Gerichts[ aal.
Straffammer.
Gießen, 9. November. Das Schöffengericht Gießen hat den Mezger Philipp Strad von Launsbach wegen Betrugs zu 3 Wochen Ge fängnis verurteilt. Er hat von einem Schneider aus KleinLinden auf Grund falscher Angaben einen Anzug auf Kredit erhalten. Die Straftammer wies die von ihm eingelegte Der Erdarbeiter Stipe Perfov c aus Lipice in Kroatien hat sich im verflossenen Sommer an einem fünfjährigen Kinde zu Gießen in unfittlicher Weise ver gangen. Er wurde wegen Sittlichkeitsverbrechens, unter Einbeziehung einer Diebstahlsstrafe von 3 Wochen, zu einer Gesamtstrafe von 10 Monaten und 2 Wochen Gefängnis Gegen den Bürftenmacher Heinrich Kühl verurteilt.
Berufung zurück. Erledigt ist die mit einem evangelischen Lehrer zu
befeßende zweite Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Wetterfeld.
-e- In den Gesamtfitchenvorstand wurde an stelle Prof. Dr. Strack und Forstrat Dr. Wimmenauer gewähti.
-e- In den Kirchenvorstand der Lufasgemeinde waren an Stelle der verstorbenen Herren Ingenieur Schiele und Prof. Dr. Strack von der Kirchengemeindevertretung Rechnungsrat Bernhard und Regierungsrat Dr. Wagner Da letterer nach Darmstadt als Obers gewählt worden. rechuungsrat verseßt wurde, fonnte nur Rechnungsrat Bernhard sein Umt antreten und wurde im geftrigen Vormittags. gottesdienste in der Johanneskirche verpflichtet und in sein Amt eingeführt.
Der landwirtschaftliche Bezirksverein Sieken hielt am letzten Samstag unter dem Vorsitz des Probinzialdirektors Geheimrats Dr. Breidert auf der Liebigshöhe eine Versammlung ab, die sehr zahlreich besucht war. Für das verstorbene Vorstandsmitglied Kreisveterinärarzt Schmidt wurde dessen Nachfolger gewählt. Das Vorstandsmitglied Dekonomierat of mann Hofgül hatte sein Amt niedergelegt, die Versammlung bittet ihn, das weiter zubehalten. Der Verein beschließt, daß im Falle seiner Auflösung was jedoch feinesweges beabsichtigt ist das Vermögen für landwirtschaftlichen Unterricht verwandt werden soll. Professor Gisebius hielt dann einen Vortrag über
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Es
den Stand des landwirtschaftlichen Unterrichts an den Fortbildungsschulen. Referent behandelt darin ein Thema, das weite Kreise Hessens, ja ganz Deutschlands interessiert. Die erstaunliche Entwicklung der dänischen Landwirtschaft, troz des nicht besseren Bodens wie Deutschland, ist in erster Linie der besseren Bildung der Landwirtschaft treibenden Bevölkerung zu danken durch die Volkshochschulen. Dänemark, das nicht viel größer ist, als Hessen, besitzt 98 Volkshochschulen. Die Dänen führen auf den Kopf der Bevölkerung von den Produkten der Landwirt. schaft Schweinefleisch, Butter 2c. jährlich für 73 Mr. mehr aus als ein, Deutschland dagegen mehr ein als aus. Von den Volkshochschulen sind 90% vom Staat eingerichtet. Die deutsche Fortbildungsschule ist berufen, die allgemeine Volksbildung, besonders auch bezüglich der Landwirtschaft zu heben. Seither wurde aber in den Fortbildungsschulen nur der Stoff der Volksschule wiederholt, es war dies weder für Lehrer noch für Schüler interessant und fonnte nicht befriedigen. Seit den letzten Jahren macht sich nun eine Bewegung geltend, die dahin strebt, die ländliche Fortbildungsschule in den Dienst der Landwirtschaft zu stellen. Dabei wurde und soll auch an dem Rahmen der Schule feftgehalten werden, nur das Innere soll eine Umgestaltung erfahren. Der erste derartige Versuch fand in Langs: dorf statt. In Preußen hat man es in Bezug auf den landwirtschaftlichen Unterricht mit Fachlehrern versucht, ferner mit Winterwanderschulen, doch ohne besonderen Erfolg. Wir haben deshalb allen Anlaß, an den Volksschullehrern festzuhalten. Der Stoff muß für die Unterrichtszeit zirka 360 Stunden eingerichtet werden, es ist Rücksicht zu nehmen auf die Verhältnisse. fann sich auch nicht um landwirtschaftlichen Fachunter richt, sondern nur darum handeln, den Unterricht soweit als möglich der Landwirtschaft nutzbar zu machen. Er soll der Landwirtschaft mehr Rechnung tragen als seither, weiter nichts. Dies soll im Rechenunterricht und und besonders in der Naturkunde geschehen. Letztere soll zu einer landwirtschaftlichen Natur- und Boden funde umgestaltet werden. Der Lehrer muß befähigt werden, die landwirtschaftliche Naturkunde zu erteilen. Zu diesem Zwecke hat der Bezirksverein am landwirt: schaftlichen Institut der Landesuniversität Kurse eingerichtet. Es fanden den Sommer über an wöchentlich zwei Nachmittagen Vorlesungen und Besprechungen statt. Wir haben jetzt 10 auf diese Weise reformierte Fortbildungsschulen, in denen nach der neuen Art unterrichtet wird. Auch in anderen Kreisen Hessens, ja Deutschlands regt sich das Interesse für die Kurse. Auch im nächsten Sommer ist wieder ein Kursus in Aussicht genommen. Professor Gisevius liest zum Schlusse eine Resolution vor, die einstimmige Annahme findet. Er führt etwa folgendes aus: Hessen besigt in seinen obligatorischen Fortbildungsschulen ein wertvolles Institut, doch ist die innere Reform nötig ge= worden, der Stoff soll nicht nur Wiederholung sein. Der Rechenunterricht soll mehr der Landwirtschaft Rechnung tragen und anstelle der Naturkunde soll eine landwirtschaftliche Natur- und Bodenkunde treten, dabei bleibt der Nahmen der Schule bestehen. Die Reform soll nach dem Gießener Muster durchgeführt werden. Jährlich sollen Sommerkurse in dem Gießener Lehrgang stattfinden, um in ganz Hessen Einheitlichkeit zu erzielen. Von diesen Reformfortbildungsschulen läßt sich bestimmt
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-c Eine größere Zahl Mitglieder des Gewerbevereing Gießen besichtigten gestern Sonntag Nachmittag das städtische Wasserwerf bei Qued born, spezie den jetzt in Bau genommenen neuen Brunnen. Zur Hinfahrt wurde der 12- Uhr- Bug benut. In Grünberg dem Eisenbahnzug entstiegen waren mehrere Mitglieder des dortigen Gewerbevereins zur Begrüßung am Bahnhof. Ohne Aufenthalt gings bann bei befter Unterhaltung auf der Chausse nach Dueckborn zu, jeder freudig geftimmt über den herrlichen sonnigen Herbfitag. Am Wasserwerk in Queborn siand der Betriebsleiter alter sofort zur Verfügung und er. läuterte zunächst in eingehender Beise die Maschinen und Bumpwerke. Hierbei sei die musterhafte Ordnung, die in allen Eden herrscht, besonders erwähnt. Am längsten verweilten die Gießener Herren an dem neuen Brunnen. Nicht von oben allein wollte man sehen, wie die Tiefbaukunft hier das alles erfrischende Wasser zu fassen vermag, sondern in der Tiefe selbst wurde den Teilnehmern an der Exkursion durch Herrn Architekt Müller, dem Mitinhaber der bauführenden Firma Heinrich Winn, sehr interessante Mit teilungen. Es hat einer mehr denn dreimonatigen sehr angestrengten Arbeit bedurft, ehe man in der Tiefe nur soweit gekommen ist, um mit dem Mauerwerk beginnen zu können. Der ganze Boden um das Wasserwert herum ist voller Quellen der Ortsname Queckborn sagt es ja schon also für Bauz vece so ungeeignet wie nur möglich. Das Graben und Bohren des Schachtes, das Einrammen der Pfähle auf eine Tiefe von 9 Meter und die Verschalung, damit die Erdmassen aus dem Schacht heraus befördert und ferner das von allen Seiten eindringende Dellwasser zurückgehalten werden konnte, haben Leistungen erfordert, die der Firma Heinrich Winn, sowie den angestellten Beamten und Arbeitern nur hoch augerechnet werden fönnen. Zur Verschalung mußten Hölzer verwendt werden, die 55-60 cm Durchmesser haben und doch ist der Fall eingetreten, daß mehrere hundert Stubifmeter Erdreich hinter dieser Verschalung nach unten sich durchgedrängt hatten und so den Brunnen wieder verschütteten. Jetzt sind die Arbeiten glücklich soweit, daß mit der Hochmauerung begonnen werden fonnte und die Einfüllung der verschiedenen Steinschlag-, Riesel- und Sand schichten, welche außen um die Mauerung herum als Filtrer dienen, demnächst geschieht. Einzelne Wasseradern sind dort unten in der Tiefe so stark und brechen mit solcher Wucht aus dem Erdreich hervor, daß eine starke Verdeckung der Wände mit Säden nötig war, damit die Leute in der Tiefe nur arbeiten fönnen. Der mit anwesende Vorsigende, Herr Kommerzienrat Heyligen fta e bt, welcher in seiner Eigenschaft als Beigeordneter ja öfters im Wert ist, war mit dem Fortgang der Arbeiten ebenfalls sehr zufrieden und dankte am Schlusse der Besichtigung den anwesenden Mitgliedern des Gewerbevereins für ihr Interesse für diese Anlage, die nach Feststellung ein Meisterstück sein wird, um dessen Verwirklichung speziell Herr Winn persönlich sich verdient machte. In der Neumühle bei Grünberg wurde dem Magen Rechnung getragen und im Hotel Hirsch zu Grünber verblieb man bei fröhlicher Unterhaltung mit den Grünbergerg Kollegen noch furze Zeit beisammen, wobei dem Betriebsleiter Walter für seine Erläuterungen, dem Leiter der Erfusion, Serrn Dr. Krausmüller wie dem Vorsitzenden des Grünberger Vereins, Herrn Spenglermeister Kaiser für die Begleitung noch spezieller Dant wurde. Allen Teilnehmern wird das Gesehene noch lange in bester Erinnerung bleiben, zumal der ganze Ausflug in allerschönster Harmonte und bei angenehm fröhlicher Stimmung stattfand.
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** Die Gartenbau- Ausstellung zu Gießen hat einen guten Besuch gefunden. Das Publikum besichtigte fie in allen Einzelheiten mit dem größten Interesse und tauschte lebhaft seine Meinung über die Kulturen aus. Man war allgemein erfreut, daß die Gießener Gärtnereien die heimische Gartenbaukunst so hoch gehoben haben, daß sie getrost mit der der Großstädte fonfurrieren fann. Aber nicht nur von der sorgsamen Aufzucht der Pflanzen und der Anlage gärtnerischer Schmuckstücke, sondern auch von funftvollen Bindearbeiten und anderen Arrangements legt die Ausstellung ein ehrendes Zeuguis ab. Sehr eingehend wurde auch die Blumenpflege der Stadtmädchenschule befichtigt. Ueberblickt man den Verlauf der Ausstellung, so tommt man zu der Ueberzeugung, daß sie ein Bedürfnis bildet und es ist deshalb wünschenswert, daß sie öfter wiederholt werden möchte.
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tt. Stadttheater Gießen.( Gesamtgaftspiel Rosa Poppe und Ensemble Berliner Bühnenfünftler im Stadttheater.) Rosa Poppe, Königl. Preußische Hofschauspielerin, die am Diensttag, dem 13. Nov. zum ersten Male vor dem Publikum erscheint, ist die bedeuten ofte und eigenartigste von den wenigen großen Darstellerinnen der Gegenwart.- Von der Natur ist sie mit einer Fülle förperlicher und geistiger Vorzüge ausgestattet, sie tritt dem Zuschauer mit der bestrickenden Gewalt einer Bersönlichkeit" gegenüber. Die Rüeftlerin, eine geborene Ungarin, fam vor etwa 10 Jahren, nach furzer Tätigkeit in Wien und Hamburg, an das Königliche Schauspielhaus nach Berlin, wo sie sald eine Berde dieses ersten Kunstinstitutes wurde. Auch der Kaiser findet an der großen Kunst der Poppe besonderen Gefallen, und hat die Künstlerin mit einem Armband be schenkt, das das in Brillanten gefaßte Bild des hohen Gebers trägt. Es ist nun den Bemühungen des Direktor Steingötter, dem wir schon so viele wertvolle Theaterabende verbanken, gelungen, die Künstlerin für ein Gastspiel in Gießen zu gewinnen. Aber nicht als" Star" in einem Provinzensemble werden wir die Poppe fennen lernen, sondern umgeben von Partnern, die neben der Künstlerin in gleichen Aufgaben in Berlin wirken. Diese Gesamtgastspiele bieten das, was Einzelgastrollen auch der bedeutensten Künstler nicht gewähren fönnen, nämlich eine einheitliche, stilgerechte Aufführung, in der sich alle Leistungen zu einem abgerundeten tadellosen Ganzen vereinigen.
n Grünberg, 11. Nov. Gestern berunglückte hier der an der Dreschmaschine des Herrn Haas be=
in Gießen erging ein Strafbefehl über 30 Mt., weil er einem Polizeibefehl nicht nachgekommen ist, der ihm auf. gegeben hatte, die Einfahrt an seinem Hause der bestehenden Vorschrift gemäß herzustellen. Das Schöffengericht fam auf seinen Einspruch zur Freisprechung, indem es ausführte, daß der Angeklagte den Zustand nicht herbeigeführt hat, er auch nicht in der Lage ist, diesen zu beseitigen, da alle seine Versuche, das zur vorschriftsmäßigen Herstellung der Ein fahrt erforderliche Gelände zu erwerben, gescheitert seien. Die Straffammer fam gleichfalls zum Freispruch.
Stadttheater Giessen. Der Helfer.
Schauspiel in 4 Aufzügen von Felix Philippi.
Das Stück zeigt eine scharfe Kontrapunktur: immense, ununterbrochene Arbeit des Kaufmanns hier und kraft- und zweckloses Begetieren seiner Familie, von der er jeden rauhen Luftzug fernhält, dort. In der weichen parfümierten mit Giftteimen ungesunder Lebensauffassung geschwängerten Luft werden Frau und Kinder von dem Abschaum des modernen Lebens angespritzt und angetränkelt. Die einzige gesunde Natnr ist Frau Agnes von Heidepciem, die ihren flaren Blick bewahrt hat. Das Haus Oddendahl ist durch eine überseeische Krisis in Schwierigkeiten geraten; in zwei Tagen hat der Senator etne Differenz von viermalhunderttausend Mart auszugleichen. Der Geldmarkt ist sehr beengt und die befreundeten Häuser sind anderweit zu stark engagiert, um dem Cenator unter die Arme greifen zu fönnen. Es bleibt ihm nichts anderes übrig, als den Bankdirektor Steinbarter, gegen den er einen Widerwillen hat, um Hülfe zu ersuchen. Steinharter ist ein Lebemann, der das Weib mit allen Stricken umgarnt, sogar die Tochter des Senators, Beate, ist zu ihm in seine Junggesellenwohuung gegangen, freilich nur um in ihrem hypermodernen verschrobenen Sinn der Welt ein Schnippchen zu schlagen. Als der Senator davon erfährt, weist er die Hülfe Steinharters natürlich zurück; es fommt zu ein paar Szenen, in der der Lebemann und Beate erkennen, daß in ihnen noch tiefere Saiten schwingen. Der Aufbau vollzieht sich recht gut, wenn die Situationsmalerei manchmal auch nur um ihrer selbst willen da ist.
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Die Aufführung war unter der Regie des Direktors hätte etwas reicher sein fönnen. Der Senator Obbendahl Steingoetter eine befriedigende, nur die Ausstattung wurde von Herm. Wat of mit gewohnter Sicherheit und starter Verinnerlichung gegeben. Eine fein abgerundete,
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Bant
nach allen Seiten geschlossene, die Charakterzüge mit wunder voller Klarheit herausarbeitende Darstellung war das Spiel Maria Horns als Frau von He depriem. direktor Steinharter fand in Rudolf Goll einen lebens: warmen Vertreter, während Gerhard Obbendahl von Hani Greeff und Frau Obbendahl von Josephine v. Jage. mann mit festen Strichen treffend gezeichnet wurden. Mit Beatens Rolle war Wilhelmine Schellenberg betraut worden, die in verschiedenen Partien, namentlich in den Schlußszenen auch ganz nett war, leider aber den charakteristischen Hauptzug des sagen wir einmal " dritten" Geschlechts vermissen ließ. Das eigentliche Gebiet der Darstellerin sind eben die urwüchsigen Rollen. hübsche Leiſtung brachte Adolf Lippert als Prokurist
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Eine
Brockmann auf die Bühne und auch die übrigen Darsteller taten ihr bestes, sodaß ein gutes Zusammenspiel erzielt wurde.
G. H.
Verantwortlich: für die Politik und den Inseratenteil Albin Klein; für den übrigen Inhalt: Georg Horn, beide in Gießen.
Dr. Elswirths Asthmol- Asthma- Pnlver
215. Königli
Blaffe& 8tebun
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54 368 830( 3000) 90 ( 500) 945 88( 1000) 000) 869 5100 70 370 8444( 3000) 707( 160 104 38 97 428 668 10810 88 11097 407 823 14296 662( 3000) 772
89 569 97 772 914 84
20180 298 466 604 30 6
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45 146006 150 77 93 466 148004( 500) 69 66 92 13
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275 259 902 76 639 89 1
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0
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312( 500) 59 69 613 44224251 53( 600)
4 339 79 488 620 684
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( 3000) 331 237078( 10
34 69 828 902 23902
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451 152 202 369 78 466
9 840 87 788 28724
Bersteigern
mitag, den 13. No nachmittage 2 16 igere ich euftadt 5 Barzahlung: 21 eidene Bohlen, 1 Dampimaidine, wagen, 1 Bianino maidinen und bey Die Verfteigerung zu ant ftatt. Born, Gerichtsbol
bewirkt sofort Linderung und Wohlbehagen bei asthma tischen Anfällen, beseitigt Engbrüftigkeit, Kurzatmigkeit und Emphysem. Kein Mittel hat bis jetzt so wunderbare Erfolge aufzuweisen und ist so absolut zuverlässig wie Dr. Elswirths Astmol. Ein Versuch damit wird jedermann davon überzeugen und ist die Engel- Apotheke in Frankfurt a. M. bereit, an alle solche Leidende eine Gratisprobe franko zu senden, wenn die genaue Adresse an diese Apotheke gesandt wird.( Enthält: Stramon 40, Grindel rob. 10, Bol. laric. 10, Menthol 3, Kal nitric. 20.) Preis der großen Schachtel Mt. 2,50.. Zu haben in Apotheken, oder von: Universitäts- Apotheke zum„ Goldenen Engel" in Gießen Engel- Apotheke in Frankfurt a. M., Apotheke in Ulrich stein( Oberhessen) und Stern- Apotheke in Caffel.
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