† Die Eisenbahuunfälle von henic. Bet der Einfuhr oes Güterzuges Nr. 2744 in den Rangierbahnhof der Station Nürnberg entgleisten vier mit Kohlen beladene Wagen, die über das Gleise geschleudert wurden. Die zehn nachfolgenden Güterwagen fuhren mit solayer Wucht auf die vier entgleisten Wagen, daß sämtliche vierzehn Wagen einen TrümmerHaufen bildeten. Das Personal tonnte sich durc, springen retten; der Materialschaden ist beträchtlich. Der von Münster in den Bahnhof Osnabrück einfahrende Bersonenzug 713 stieß am Südende des Bahnhofes, auf der Hasebrücke mit einer leerfahrenden Maschine zusammen. Beide Maschinen und zwei Wagen des Zuges sind entgleist, die Maschinen start beschädigt, eine Brüstungsmauer der Hasebrücke ist herabgeworfen. Drei Reisende und ein Schaffner find leicht, der Zugführer etwas schwerer verletzt.
† Ueber Bord" geweht. Einen bösen Streich hat der Sturm dem Kassenboten R. in Fürstenwalde a. Spree gespielt, der 2500 Mark in Papiergeld nach der Stadt zu bringen hatte. Als er zur Fahrt über die Spree das Boot benutzen wollte, entriß ihm ein plöglich einsehender Wirbelwind die für einen Augenblid an Bord niedergelegte Mappe und warf sie mit dem wertvollen Inhalt in die Spree. Nachdem die Mappe noch furze Zeit auf dem Wasser umhergeschwommen, wurde fie von den Wellen verj. jlungen.
† Sturmflut in Lübed. Die Trave steigt; in Lübeck herrscht Hochwasser infolge einer Sturmflut. Kanonenschüsse zeigen ein weiteres Steigen des Wassers an und fordern zum Räumen der Häuser in den niedrigen Straßen an der Trave auf, die zum Teil schon überflutet sind.
† Ein Gutsbesizer unter Mordverdacht. Der Gemeindevorsteher R. von Leutmannsdorf war in den Wald gegangen, um Holz zu holen, aber nicht zurückgekehrt. Man fand ihn beim Nachsuchen neben seinem Wagen als schrecklich zugerichtete Leiche auf; der Schädel war durch mehrere scharfe Arthiebe wiederholt gespalten. Der Verdacht lenkte sich auf den Nachbarn des Ermordeten, den Gutsbesitzer August Tannhäuser, der mit K. verfeindet war. Bei einer in der Wohnung des Verdächtigen vorgenommenen Haussuchung wurden blutbefleckte Kleidungsstücke entdeckt. Tannhäuser selbst ist seit dem Mordtage verschwunden.
† Schauerlicher Fund. In der Nähe von Soest i. W. wurde auf freiem Felde eine zerstückelte männliche Leiche gefunden, deren Rumpf vom Kopf getrennt war und der eine Hand fehlte. Etwa 30 Meter vom Tatorte entfernt lag das leere Portemonnaie. Fernere Umstände deuteten auf einen heftigen Kampf zwischen dem Mörder und seinem Opfer. Von dem Täter fehlt bisher iebe Spur.
der
† Hamburger Notschrei. Der neue Hauptbahnhof in Hamburg funktioniert noch nicht recht. In Hamburger Ge schäftskreisen kerrscht Unwillen über die großer VerkehrsStörungen, die mit der Eröffnung des Hauptbahnhofes eingetreten find und täglich zunehmen. Um Kalamität zu steuern, läßt die Eisenbahndirektion_fahrplanmäßige Büge ganz ausfallen, so auf der Blankeneser Strede allein acht Züge. Die Verkehrsschwierigkeiten find dadurch noch erhöht worden, daß der Kopenhagener Schlaf wagen des Lübeder Schnellzuges aus den Schienen geriet, den Verkehr auf dem Ferngleis sperrte. Die Züge gehen mit Berspätungen von 1 bis 5 Stunden ab, so der Kieler Zug statt um 2 erst abends un 7 Uhr.
Schuldig oder Nichtfchuldig?
§ Kaffel, 7. Dezember.
Die Verhandlung wider den des Mordes angeklagten Möbelhändler Meyer aus San Franzisko bringt auch ferner nichts zu Tage, was man als sicheren Beweis der Schuld des Angeklagten ansehen kann. Im Gegenteil, die Aussage der einen Beugin, eines Fräulein Berndt, ist sogar geeignet, entlastend zu wirken.
+ Rangierers Sterben. Auf dem Güterbahnhof Stendal wurde der Rangierarbeiter Wilhelm Bay mit eingedrückter Brust tot aufgefunden. Augenzeugen des Unfalles find nicht vorhanden. Batz ist wahrscheinlich verbotswidrig in aufrechter Haltung zwischen zwei zusammenstoßende Wagengruppen getreten, um die Koppelung herzustellen, wobei ihm dann durch die Buffer der Wagen die Brust gequetscht worden ist.
Fräulein Berndt, eine Hausgenossin der Witwe Vogel, sagt aus, daß fie in ihrer im ersten Stod gelegenen Wohnung jedes Geräusch aus der Meyerschen Parterrewohnung gehört habe. Sie habe immer die Vogel in der Wohnung hantieren Hören. Wenige Tage vor dem Wildunger Viehmarkt, etwa am 24. Juli, habe sie die Vogel noch gesehen und am Nachmittage dieses Tages auch noch gehört. Plötzlich hörte ich", berichtet die Zeugin weiter, kein Geräusch mehr. Es muß etwa um 6 Uhr nachmittags gewesen sein, da ich um die gleiche Zeit die Schritte der Zeitungsträgerin auf der Treppe hörte. Es legte fich mir wie ein Alp auf die Brust. Ich hatte das dumpfe Gefühl, daß der Vogel etwas passiert sein könne. Sie hatte ja immer über ihre Nerven geklagt und über ein Beinleiden. Ich hatte auch das Gefühl, daß die Vogel fich selbst ein Leid angetan haben könnte. Eine Begründung dafür hatte ich nicht, es war nur eine dumpfe Empfindung, über die ich mir selbst kaum Rechenschaft geben fonnte. Der Gedanke, daß Meyer der Vogel etwas getan haben tönnte, ist mir nicht im entferntesten getommen. Am späten Abend des erwähnten Tages hörte ich, als ich schon im Bette lag, Meyer heimkommen. Dann habe ich nichts mehr gehört. Frau Appel sagte mir einige Tage später, die Frau Vogel sei abgereist. Ich habe diese Angabe nicht bezweifelt. Erst als ich später den häßlichen Geruch aus der Meyerschen Wohnung bemerkte, kehrte dieses beklemmende Gefühl, daß in dem Erdgeschoß etwas nicht in Ordnung sei, wieder. Meyer, den ich nach seiner Tante fragte, sagte mir zuerst, er wisse nicht, wohin fie gereift sei. Später sagte er mir, sie sei in Köln bei seinen Eltern und dort erkrankt. Sie habe ihn ge= beten, ihr Wäsche zu schicken."
† Von der Maschine erfaßt. In der Broicher Papierfabrik tam der 16jährige Arbeiter Brings auf bisher noch ungeklärte Weise mit einer Turbinenwelle in Berührung. Brings wurde von der Welle erfaßt und mit herumgeschleudert. Bei der ungeheuren Toure die die Turbinen machen, war der Körper des Unglühen wenigen Augenblicken buchstäblich zerstückelt, so daß die einzelnen Körperteile, welche bis zu 20 Meter Entfernung in dem Arbeitsraum umhergestreut lagen, zusammengesucht werden mußten.
† Die Leiche im Sad. Zwischen Rotkostelez und Nachod wurde auf einem Felde der völlig unbekleidete Körper eines Mannes gefunden, der in einem Sade stedte. Ein Knebel steckte dem Manne im Munde. Der Bedauernswerte, der noch röchelte, aber nicht mehr zu sprechen vermochte, starb bald nachdem er aufgefunden war. Von den Tätern fehlt bisher jede Spur.
† Riesenbrand. In Lynn wurden sechs große Schuh fabriken durch eine Feuersbrunst zerstört. Das Feuer, von einem Südwestwind begünstigt, sprang auf zwölf Wohnhäuser über, die ebenfalls niederbrannten. Bei den Rettungsarbeiten wurden zahlreiche Personen verletzt.
Bunte Cages- Chronik.
Hamburg, 8. Dezember. Die Erkrankungen auf dem Canta Fe sind als nicht pestverdächtig festgestellt und der Dampfer heute wieder freigegeben worden.
Dortmund, 8. Dezember. Durch das Einahmen von Leuchtgas find in der Nacht zwei Arbeiter in ihrem Schlafgimmer erstickt. Die Wiederbelebungsversuche waren erfolglos.
Newyork, 8. Dezember. Aus Kalifornien werden neue heftige Erdstöße gemeldet.
Ithaka( Newyork), 8. Dezember. Das Haus der Chi- PsiBruderschaft der O'Cornell- Universität ist durch einen Brand zerstört worden. Bei dem Brande sind drei Personen um gekommen und eine große Anzahl verletzt worden.
Kunst und Wiffenfchaft.
Der Angeklagte Meyer hat sich nach erfolgtem Ableben durch große Geldausgaben und-Verschwendungen verdächtig gemacht. Ein dieserhalb vernommener Zeuge, Gastwirt ZechWildungen veranstaltete einmal ein Zimmerschießen, an dem fich der Angeklagte Meyer beteiligte und wobei er zwölf Flaschen Seft bestellte. Der Zeuge gab aber nur zwei Flaschen heraus, weil ihm die Bestellung zu hoch erschien. Meyer habe später mit dem Zeugen Torpeters, der ihn von weiteren Bestellungen abhalten wollte, einen kleinen Streit gehabt, ihn ein trauriges Huhn" genannt und, indem er ca. 1500 Mart in Papiergeld auf den Tisch warf, das Lokal verlassen.
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Loll Mausergewehre Modell 71, Jägerbüchsen, Patron rahmen und Patronenhülsen geliefert haben sollen, zu lad Verschiedene von diesen Offizieren sollen ganz erheblib Mengen an den Angeklagten verabfolgt haben, so ein Map in Dresden 20 000 Seitengewehre Mobell 71, 18 000 Seiten gewehre anderer Modelle, 100 000 Patronenrahmen und vik Patronenhülsen. Das Gericht setzte den Beschluß über de Antrag vorläufig aus. Der Vorsitzende emerfte dazu, wer alle diese Zeugen vernommen werden sollten, dann mi über Weihnachten hinaus verhandelt werden.
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fent aber darau arden.- Prof btsanwalt& Sagerftübchen lizeiamts ein farten, die
§ Russische Bombenfabrikanten in Hamburg. In der vor der ersten Straffammer des Hamburger Landgerichts ver handelten Geheimbundprozeß erkannte das Gericht folgender maßen: Gegen Djerven auf zwei Monate Gefängnis wege Geheimbündelei, gegen Stulta auf zwei Monate Gefängnis wegen Geheimbündelei und zehn Lage Haft wegen falscher Ar meldung sowie gegen Sutte auf eine Woche Haft wege falscher Meldung. Die beiden rok, Grünberg und Witolin find freigesprochen worden. Die verhängten Strafen werden als durch die Untersuchungshaft verbüßt erachtet.
Der Borfigen
belmftraße fü endidriften. über die sberichtet, jen. Dage and bes Berich otiz an die mit Beftim Beidhte schreibe. fehr viel übe Bribattläger freiwillig ger men nicht;
§ Mordprozeß Röwer. Der Angeklagte Röwer, nochmals befragt über die Ereignisse, welche dem Tode seiner Nichte Buley vorausgingen, erklärt, er sei durch die Aeußerung feiner Nichte Du bist ja besoffen" in höchste Empörung ge raten und, um die Nichte zu erschrecken", habe er den no in seinem Ueberzieher stedenden, in Papier gewidelten bolver aus dem Spinde geholt. Er sei dann der Nichte, die vom Kaffeetisch aufgestanden war, in ihre Stube gefolgt Im übrigen sei er bei der Tat start angetrunken gewesen Der Angeklagte wiederholt ferner, daß ihm erst, als er Blut an dem Kopfe der Nichte sah, zum Bewußtein gekommen sei daß der Revolver nicht mit Blazpatronen, sondern scha geladen gewesen set und daß er schredliches angerichtet habe In der Verzweiflung habe er dann den Revolver gegen fi selbst gerichtet.
Der heutige Verhandlungstag begann mit der Vernehmung der Mitglieder der Familie Christiani. Der Vater der Christiani bekundet, daß ihm Meyer stets unsympathisch war, daß er aber trotzdem einwilligte, daß fie dem Meyer nach Amerika folgte. Der Zeuge Christiani war es auch, der den Koffer mit der Leiche der Vogel zur Bahn brachte. Nach der Vernehmung dieses Zeugen tritt ein unerwarteter 3wischenfall ein, der die Möglichkeit, die Verhandlung Heute zu beenden, ausschließt. Die Geschworenen verlangen nämlich eine genaue Untersuchung der Abortgrube in Meyers Haus in Wildungen und zwar wollen sie feststellen, ob die vermißten Schmucksachen der Frau Vogel tatsächlich sich in der Abortgrube befinden. Meyer behauptet nämlich, daß dies der Fall sei, sie seien wahrscheinlich aus Versehen in die Grube geschüttet toorden. Das Gericht beschließt nach kurzer Beratung, den Polizeiwachtmeister Neuhaus mit einer genauen Untersuchung der Abortgrube bis auf den Grund zu be auftragen. Er soll am Montag hierüber dem Gericht Bericht erstatten. Der Staatsanwalt fragt den Zeugen Christiani, ob ihm denn das plötzliche Verschwinden der Tante Vogel nicht aufgefallen sei, ob er sich nicht gewundert habe, daß das Gepäck der Frau V. zurückblieb. Darauf entgegnet Christiani: ,, Meyer sagte zu mir, der Koffer müsse nachgeschickt werden, die Tante würde ihn dort einlösen. Der Zeuge erklärt, daß er seine Tochter aus dem Hause jagen würde, wenn sie den Meyer heirate, ganz gleich, ob er schuldig sei oder nicht.
M. Russen an preußischen Universitäten. Die Zulassung von Russen an den preußischen Universitäten ist wieder gestattet. Neben der bisherigen Bedingung politischer Unverdächtigkeit wird auch der Nachweis von Unterhaltsmitteln zum Studium gefordert. Diesen Nachweis haben Männer und Frauen in gleicher Weise beizubringen. Im übrigen bestimmt jede Universität was sie in bezug auf die Vorbildung verlangt.
O. Eine Million für wissenschaftliche Zwecke in Japan. Aus Tokio kommt die Nachricht, daß Mitglieder der große Bergwerke besitzenden Familie Furukara eine Million zur Gründung neuer Universitäten in Fufnofa, Sapporo und Sendai gestiftet haben.
§ Ein jugendlicher Mörder. Wegen Ermordung der 14 jährigen Tochter des Ziegeleibesitzers Ebert aus Liesta wurde der 14 Jahre alte Knabe Paul Lehmann von der Strafkammer des Landgerichts Kottbus zu zehn Jahren Gefängnis verurteilt.
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Um 11 1hr Sobel: S Angelegenh mir die Mög ten, jo bald Inzwifchen Bereicht worden Betr.: Fun Be
Am Tage der Taufe des Erbgroßherzogs hat Kammerpräsident Haas der Großherzogin in Namen der Zweiten Kammer einen prachtvolleu Blumen forb überreichen lassen, welchen die hohe Frau huldboll annahm. Nach der Taufe empfing die Großherzogin den Kammerpräsidenten zur Gratulation.
Unter allgemeiner Spannung wird sodann die Braut des Angeklagten, Sophie Christiani als Zeugin aufgerufen. Der Vorsitzende macht sie darauf aufmerksam, daß fie mit Rücksicht auf ihr Verlöbnis mit dem Angeklagten ihr Beugnis verweigern könne. Die Zeugin macht von diesem Recht Gebrauch und verläßt hierauf den Gerichtssaal. Es wird dann der Konkursverwalter Seidel aus Wildungen vernommen. Er befundet: Es waren bei Meyer 6000 Mark Aktiva und 10000 Mark Passiva vorhanden, außerdem 17 000 Mart Strittigkeitsforderungen, die von den Erben der Frau Vogel geltend gemacht wurden. Die Erben stehen auf dem Standpunkt, daß sich der Angeklagte ein Darlehn in dieser Höhe von der Vogel hat geben lassen. Auf Ersuchen des Geh. Medizinalrats Tuscheck- Marburg muß fich der Angeklagte nunmehr ausführlich über den Gesundheitszustand der Frau Vogel äußern und über ihr Benehmen. Er erzählt, daß die Vogel häufiger Blutungen hatte und daß sie einmal im Jahre 1900 auf den Hinter= topf gefallen sei. Sie habe häufig das Bewußtsein verloren und in einer solchen Bewußtseinstörung das Testament berfaßt. Des Nachts, wenn sie schlief, machte fie oft Radau und rief ängstlich aus dem Träume. Sie hatte dem Angeklagten den Auftrag gegeben, sobald sie im Traume Laut spreche, fie zu wecken. Der Angeklagte nimmt an, daß fie das tat, weil sie eine dunkle Vergangenheit hatte und im Schlafe nicht ihr Lebensgeheimnis ausplaudern wollte. Der Angeklagte muß sich hierauf ausführlich über den Geisteszustand der Vogel äußern, somet ihm eine Beurteilung des felben möglich ist. Auf Aufforderung der medizinischen Sachverständigen muß sich nunmehr der Angeklagte nochmals ausführlich über die Lage äußern, in der er die Leiche der Vogel gefunden haben will. Er macht hierzu dieselbe Ausfage, wie bei seiner ersten Vernehmung.
Plus dem Gerichtsfaal.
gefunden
In der Zeit figer Stadt
·
Der Empfan bes beliebe je με πάφετ.
Biegen, de Gro
24
Die unterm
* Sonntag Vormittag wurde das Präsidium das Riegelpfade Zweiten Kammer von dem Großherzog zur Ueberreichung wird hiermit auf der in der Sigung vom 29. vorigen Monat beschlossenen Kammer Adresse in Audienz empfangen.
** Am 8. Dezember empfing der Großherzog u. den Geh. Medizinalrat Professor Pfannenstiel bon Gießen.
* Ablehnung der Ovation. Wie soeben bekannt wird, hat der Großherzog der Oberbürge meisterei Darmstadt auf schriftlichem Weg mitteilen lassen, er lehne mit bestem Danke die für den nächsten Samstag geplante Ovation ab, da bei der schlechten Witterung leicht Erkrankungsfälle bei den Teilnehmen stat finden könnten, und er stellte es anheim, den für die Ovation bewilligten Betrag von 1600 Mark fur Wohltätigkeitszwecke gelegentlich des Weihnachtsfeftes zu verwenden.
Am 7. Ver § Vom Bofener Waffendiebstahlsprozeß. Handlungstage stellte Rechtsanwalt Kürschner, der Verteidiger des Angeklagten Loll, den Beweisantrag, den Obersten Lossing in Wiesbaden, den Dragonerleutnant Thon in Snesen, den Hauptmann Liebe, den Direktor der Deutschen Waffen- und Munitionsfabriken in Karlsruhe v. Lüdow, den Oberleutnant v. Friedberg bei der Kadettenanstalt in Plön, den Hauptmann Racharias in Spandau und andere Offiziere, die dem
** Der Großherzog hat am 8. Dezember dm ordentlichen Professor der klassischen Philologie in der philosophischen Fakultät der Landesuniversität D Richard Wünsch auf sein Nachsuchen mit Wirkung bom 1. April 1907 aus dem Staatsdienst entlassen.
r. Zu Forst assessoren wurden u. a. ernannt die Forstreferendare Wilhelm Jochem aus Laubed Franz Wahl aus Münzenberg und Heinerich Weis a Liederbach.
* Die Erste Kammer der Stände tritt more Dienstag, bormittags 10 Uhr, zu einer Sizung ausen men, in der auch die von 18 Mitgliedern der Erfe Kammer unterzeichnete Erklärung bezüglich der 3 stätigung des Beigeordneten Eißnert zur Beratu tommen wird.
Lich. Am 6. Dezember fand, so schreibt m nns, im Gasthaus Zum Löwen" in Lich eine Sigu des Eisenbahn- Komitee der projektierten Stref Rich Grünberg unter dem Vorsitz des Herrn Kr amtmann Dr. Mert. Gießen statt, zu wel er Vorsitzende Moll- Grünberg und sämtliche Muge erschienen waren. Auch Herr Bürgermeister Zimm Grünberg nahm nach langer Zeit zum erstenm wieder an der Sigung teil; er wurde herzlichst seinen Kollegen begrüßt. Herr Kreisamtmann M referierte über die in der Bahnangelegenheit bis getanen Schritte. Die Firma Lenz& Co. bezw. Aktien- Gesellschaft der Butzbach- Licher- Eisenbahn b in Darmstadt um die Konzession nachgesucht, die w wie auch der 30prozent. Staatszuschuß bewilligt we
Diese Mitteilung wurde selbstverständlich mit Fr den von den Anwesend begrüßt. Bürge meister Dörn von Lich dankte noch dem Herrn Kreisamtmann Me für dessen erfolgreiches Vorgehen.
Aus dem Gerichts[ aal.
Schöffengericht.
Rechtsanwalt Grünewald contra Rech
anwalt Mez- Nidda. ( Fortsetzung.)
Zeuge Gutmann fann sich nicht erinnern, daß
je die Bemerkung gemacht, er werde die Konkurrenz
Gießen,
Gr
Die unterm Bleichstraße hiermit auf Gießen,
B Wegen Vor de Nordanlage heute an bi
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Gießen, d Gra
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