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* Der Großherzog hat sich gestern zu mehrtägigem

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Blich sein.

Der Großherzog hat am 8. August den Direktor bs Gymnasiums zu Offenbach Dr. Wilhelm Hensel,

entgehen. Bei der dritten und vierten Klasse läßt sich eine Uebersicht nicht so leicht gewinnen. Die Reisenden erster Klasse tann man selbst auf einem Riesenbahnhof wie dem Frankfurter zählen, die der dritten und vierten aber nicht einmal schäßen.

? Lich. Todessturz. Der Landwirt F. Steul in Muschenheim stürzte in die Tenne und zog sich so schwere Verlegungen zu, daß er alsbald verstarb.

§ Schotten, 8. Auguft. Der heute zu Ende gegangene Sommermarkt zeigte an allen Tagen ein recht lebhaftes Bild. Die Beschickung des Marktes mit Vieh war eine große. * Ulrichstein. Der Schloßturm ist soweit fertigge­

en Verdacht 7 Direttor des Gymnasiums zu Gießen mit Versammlung von Fabrikanten beschlossen worden. Sie bestellt, daß seine Einweihung voraussichtlich am 2. September

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Birfung vom 1. September an und den Finanzaspiranten Christian Rottler aus Darmstadt zum Hauptsteuer­itsassistenten bei dem Hauptsteueramt Gießen ernannt. * Der Großherzog empfing zum Vortrag den Bräsidenten des Ministeriums des Innern Braun.

* Eine Preiserhöhung für landwirtschaft. liche Maschinen ist auf einer in Berlin abgehaltenen trägt 5 vom Hundert, tritt sofort in Kraft und wird mit den erheblich geftiegenen Rohmaterialienpreisen und Arbeits­löhnen" begründet.

faßt. Der mob Staatsminister Ewald, den Finanzminister nauth, den Obstverwertung war die Geschäftslage in der Woche in allen

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* Bestätigt wurde am 4. ugust der auf die Behrerstelle der Gemeindeschule zu Larbenbach präsentierte

* Obst. Nach den Mitteilungen der Zentralstelle für Obstarten gut. Die Preise betrugen: Himbeeren 30-46 f., Heidelbeeren 10-14 M., Stachelbeeren 11-13 M., Sauerkirschen 25 Mt., Mirabellen 22-26 M., Pfirsiche 30­Pflaumen 10-15 M., Frühäpfel 15-20 Mt., Früh birnen 12-25 Mt., alles per Zentner.

erfolgen tann.

Weilburg. Man schreibt: Daß in der nassauischen Jubelstadt der regste Eifer bei den mannigfachen Vor­bereitungen zu dem großen nnd seltenen Feste herrscht, wird jeder Teilnehmende gerne vernehmen, gilt es doch nicht blos das Auge der Schauluftigen zu sättigen, sondern durch ausgesuchte musikalische Darbietungen auch das Ohr zu ergötzen. Von diesen erwähnen wir

gewisser Antoine Lehrer Wilhelm Schmidt zu Hartmannshain für 40 Mt., Aprikosen 30-40 Mt., Reineflauben 14-18 Mt., heute nur das große Halleluja" aus Händels Messias",

in Südfrantreid diefie Stelle.

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** Ja den Ruhestand wurde versezt die Gefangen iffeherin am Bcovinzialarresthaus Gießen Pauline

welches der rühmlichst bekannte Gesangverein Paulus erfutieren wird, und die Komposition von Fromm, Heinrich der Vogler", vorgetragen mit Orchesterbe­chor. In dem historischen Festzuge werden vier Kapellen marschieren, darunter zwei aus Regimentsfreisen.

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Bordeaux, baarnier auf ihr Nachsuchen mit Wirkung von 1. Oftober haus der Charlotte Buff in Beglar, das durch Goethes gleitung von dem auf 100 Sänger verstärkten Männer­

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1906 unter Anerkennung ihrer treuen Dienste.

* Staats- und Justizminister Ewald ist vom

u übernehmen Urlaub zurückgekehrt und hat die Geschäfte wieder aufge- aus allen Ländern aufgesucht wird, hat seit einiger Zeit

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tet, daß er eine verband der Bürgermeister im Großherzogtum Hessen hat an chuhe trua, di die Zweite Rammer folgende Eingabe gerichtet:

** Zur Bürgermeisterwahl. Der Landes­

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Des Ministers- den Schuldbetrag

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Die Großherzogliche Regierung hat einen Entwurf zur Revision der hessischen Verwaltungsgesetze ausgearbeitet, Der unter vielen abändernden Vorschlägen auch in dantens. werter Weise eine Abänderung in Bezug auf die Stellung, Bahl 2c. des Bürgermeisters enthält. De die von der Broßherzoglichen Regierung gemachten Vorschläge hat der Verband hessischer Bürgermeister mit Freuden begrüßt und mit Genugtuung fonstatiert, daß die Großherzogliche Regierung die große Arbeitslast und Verantwortung eines Bürgermeisters zu würdigen weiß. Nach den gefeßlichen Bestimmungen müßten, falls der Gefeßentwurf en bloc oder in abgeänderter Form durch die Hohen Kammern ber Landstände und Großherzogliche Regierung Annahme finden sollte, im ganzen Großherzogtum Neuwahlen der Bürgermeister ftatifinden.

Nun werden wohl in vielen Gemeinden des Groß­Herzogtums die Bürgermeister zum Teil erst neu gewählt and zum Teil auch noch nicht lange im Amte sein. In wielen Gemeinden werden sich in Folge der heftigen Wahlagitationen, die gerade eine Bürgermeisterwahl mit sich bringt, die Bogen taum gelegt und die Feindselig Teiten und Aufregungen im Lager beider Parteien, die leiber bei vielen Wahlen zu verzeichnen sind, faum gestilt haben, und schon wieder müßte ein Wahlkampf beginnen, Der leider nur zu oft in vielen Fällen Prozesse, Be­leidigungs- und Körperverletzungsflagen im Gefolge hat. Es dürfte deshalb sowohl im Interesse des Staates als auch der Gemeinde und ihrer Einwohner liegen, wenn dieser Wahlkampf so viel als möglich vermieden wird. Der Entwurf Großherzoglicher Regierung hat ja in dieser Beziehung bereits vorgeschlagen, die Amtsperiode eines Bürgermeisters auf 12 Jahre festzusetzen. Der Landes­verband hessischer Bürgermeister erlaubt sich aber weiterhin worzuschlagen.

dahin Bestimmung zu treffen, daß bezüglich der beim Infrafttreten der neuen Verwaltungsgesetze im Amte befindlichen Bürgermeister die Neuwahl erst nach Ablauf ihrer Wahlperiode stattzufinden habe."

Der Landesverband hofft zuversichtlich, daß Hohe Zweite Rammer im Interesse der Erhaltung der Rahe und des Friedens in der Gemeinde den obigen Vorschlag des Verbands anerkennen und bei Beratung der neuen Verwaltungsgefeße berücksichtigen wird."

*

* Das Lottehaus in Weglar. Das Geburts: " Leiden des jungen Werter" so bedeutungsvoll geworden ist und jährlich von zahlreichen Verehrern des großen Dichters einen wertvollen Besitz erhalten durch eine recht ansehnliche Sammlung von Originalbriefen, bildlichen Darstellungen und alten Drucken der Werther- Literatur. Unter den Original­Handschriften befindet sich als Seltenheit ersten Ranges ein schr charakteristischer Brief von Karl Wilhelm Jerusalem, Goethes Werther, geschrieben in Weglar 1770 an seine Schwefter. Ferner sehen wir Briefe von Lotte, von ihrem Bater, dem alten Amtmann, und von Kestner, ihrem Gatten. An bildlichen Darstellungen fesselt den Beschauer eine größere Anzahl vortrefflicher Silhouetten, die Geschwister und den Bräutigam Lottes darstellend; desgleichen sind bemerkenswert Porträts des jungen Goethe, sowie deutsche, englische und französische Darstellungen von Szenen aus Werters Leiden. Das lebhafte Interesse des Kenners erregen die ersten Driginalausgaben des Romans selbst. Die Sammlung soll im Laufe der Zeit weiter ausgebaut werden zu einem reiz­vollen Museum aus der Wertherzeit in weiterem Umfange. Vielleicht finden sich Freunde, die durch geeignete Bu­wendungen die Verwirklichung dieses schönen Planes zu fördern geneigt sind. Mitteilungen hierzu nimmt Oberlehrer Seher in Weßlar entgegen.

Zum Fall Korell. Der Pfarrverein in Weimar hat befanntlich entschieden Stellung gegen die vom Darm­städter Konsistorium ausgesprochene Maßregelung des Pfarrers Korell wegen seiner Nichtbeteiligung an der Stichwahl ge­Auf Antrag des Weimarer Pfarrvereins wird ne Antwort auf sich auch der vom 4. bis 6. September in Dresden ab: zuhaltende Deutsche Pfarrtag mit dem Fall Korell be faluffy eine Gr nachweist, daß äftigen. zeigt, daß fid feinen Verfto arum, ob Kovad

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* Die Truppenübungen in Hessen werden, wie bereits gemeldet, im Herbste in Rheinhessen abgehalten werden. Im Kreise Bingen werden vom 6. bis 17. Sept. die Gemeinden Appenheim, Aspisheim, Bingen, Buben­heim, Büdesheim, Dietershein, Dromersheim, Elsheim, Freis Beinheim, Gau- Algesheim, Grolsheim, Groß- Winternheim, Heidesheim, Horrweiler, Jugenheim, Kempten Einquartierung erhalten.

*

** Das Hassia- Bezirksfest des Bezirks Gießen wird im nächsten Jahre in Daubringen gefeiert werden. ** Das Lahntal- Sängerbundesfest hat inen Ueberschuß von rund 2000 Mt. erzielt.

*

*** Im Technischen Verein wird nächsten Diens tag Herr Ingenieur Hamm aus Frankfurt sprechen über technische Gerichtshöfe, technische Arbeits­lammern und Neuorganisation im deutschen Techniker­Es sind das Fragen von weitgehender Bedeutung, sodaß auch andere Interessenten, aus dem Bau­gewerbe besonders, den Besuch dieses Abends nicht vers fäumen sollten.

berband.

* Der 13. deutsche Rudertag wurde am Montag unter Leitung des Verbandsvorsitzenden, Kammerzienrat Bürenstein, im Anschluß an die Meisterschaftsregatten in Berlin abgehalten.

* In der jeßigen Zeit, da die Erde wie alljährlich die elliptische Bahn des Tuttleschen Kometen durchschneidet, bietet der Himmel häufig das herrliche Schauspiel großer Stern­schnuppenfälle, die der Volksmund mit Bezug auf den 10. August feurige Tränen des heiligen Laurentius" zu nennen pflegt. Diese Sternschnuppenfälle, die sich schon Ende Juli durch vereinzelte, aus der Gegend des Schwans tommende Meteore anfündigen, geraten in den Tagen vom 9. bis 13. August in die Atmosphäre uns res Planeten und erhitzen sich hier bei einer Bewegung von 30-40 Kilometern per Sekunde zu leuchtendea Kugeln. Auch in der Astronomie unter dem Namen Laurentiusfiröme oder Perseiden bekannt, erreichen jene Sternschnuppenfälle am 12. Auguft morgens ihren Höhepunkt. Der Sage nach geht jeder Wunsch, den ein Mensch beim Anblick einer Sternschnuppe äußert, in Er­füllung. Abergläubische haben somit in den jeßigen Nächten die beste Gelegenheit, den Hoffnungen ihres Herzens Ausdruck zu verleihen.

* Die Frankfurter Kleine Presse" schreibt: Seit acht Tagen ist die fegensreiche" Fahrkartensteuer in raft. Im allgemeinen läßt sich über die Wirkungen auf den Verkehr noch nichts sagen, da die statistischen Bes rechnungen nur alle Monate angefertigt werden. Nur soviel at man beobachtet, daß sich Reisende der ersten Klasse der zweiten zugewandt haben, um der hohen Extrazulage zu

* Vorsicht. Daß man sich hüten soll, während eines Gewitters mit elektrischen Lampen umzugehen, lehrt ein Unfall, der einem jungen Bäcker im waadtländischen Dorfe Mezieres das Leben gekostet hat. Der junge Mann hielt eben eine bewegliche elektrische Lampe in der Hand, als der Blig etwa 200 Meter vom Hause entfernt in die Stromleitung schlug und den Bäckergesellen auf der Stelle tot zu Boden streckte. Die elektrische Entladung war so start, daß auch die Maschinen des benachbarten Elektrizitäts­wertes schwer gelitten haben und eine Zeit lang außer Betrieb gesetzt werden mußten.

g Launsbach, 8. Auguft. Zwischen dem Gleiberg und unserm Dörfchen erhebt sich der tahle Wedenberg, von welchem mancherlei Sagen im Umlaufe sind, namentlich die, daß der Name Webenberg( Wettenberg) von einer Wette herrühre, welche 3 Brüder wegen Erbauung dreier Schlösser auf dem Wedenberg, Gleiberg und Veßberg, eingegangen hätten. Allein der Berg hieß im Mittelalter Werdenberg und nicht Wettenberg, wodurch sich einigermaßen diese Saze von selbst widerlegt. Im Jahre 1323 errichteten Landgraf Otto von Hessen und Hartrad, Herr zu Merenberg, einen Vertrag, in welchem sie sich verpflichteten, in den gemein­schaftlichen Gerichten( im gemeinen Land an der Lahn und im Hüttenberge) namentlich auf dem Werdenberg kein Schloß zu bauen.

* Bad Orb, 8. Auguft. Die Frequenzziffer erfährt täglich eine erfreuliche Zunahme. Die Zahl der Kurgäste in nunmehr auf über 3000 gefttegen.

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* Alsfeld. Als krasser Bessimist entpuppte sich laut Aisf. Oberh. Ztg." am Montag ein Wähler, der feinen geeigneten Kandidaten für den Stimmzettel fand und diesen daher mit folgendem poetischen Erguss: in die Urne wandern ließ: Was regt ihr euch, ihr Steuerzahler, in letzter Stunde noch so auf, Ihr friegt, so lang ihr euch auch streitet, den rechten Mann doch nicht hinauf. Mißgunst treibt die schönsten Blüten und hat den Spott noch zum Gefährten, die frei von Selbst interessen sind, noch zum Gefährten, die müssen noch geboren werden! Ein Bähler. Frankfurt, S. Auguft. Arbeitspferdemarkt. Bereits gestern beim Vormarkt zeigte sich, daß der Antrieb an Pferden der Kauflust nicht ganz entsprechen würde. Die Großhändler von auswärts, die am Blaze gerne einkaufen, decken ihren Bedarf nach Möglichkeit und gingen größere Transporte nach dem Rheinland, Sachsen und Bayern. Die Preise waren der regen Nachfrage entsprechend und wurden je nach Dualität gezahlt für schwere Arbeitspferde 1500 bis 1800 Mt., leichte Gebrauchspferde 2c. 900-1100 Mt. Das günstige Wetter verschönerte das flotte Marktleben. Abend dürfte fein Ueberstand zu erwarten sein.- Der Herbstpferdemarkt findet vom 9. bis 12. September statt und ist mit diesem wie üblich eine Verlosung verbunden. Kassel, 8. August Unterirdische Mächte. z. Eine eigentümliche Beobachtung macht man 3. 8t. am öſt­lichen Abhange des" Meißner", der höchsten Erhebung des hessischen Berg- und Hügellandes. In der Nähe des früheren Bergamtes Schwalbental hat vor mehreren Jahren ein größerer Erdeinbruch stattgefunden, der von einem gewaltigen unterirdischen Getöse begleitet war. Seitdem ist die Senkung immer tiefer geworden und das merkwürdige daran ist, daß nunmehr an verschiedenen Stellen zwischen dem mächtigen Basaltgestein dichter Kohlenqualm emporsteigt, der in weitem Umkreise die Bäume schwärzt und die Vegetation beeinträchtigt. Offenbar wird hier unter der Erde ein Kohlenlager von großer Mächtigkeit durch Feuer vernichtet und es besteht Gefahr, daß die dadurch im Erdinnern gebildeten Höhlungen weitere Einbrüche der Erdoberfläche im Gefolge haben werden. Unweit Schwalbental tann man noch an zwei anderen Stellen Erdeinsenkungen beobachten, die von ähnlichen Er­scheinungen begleitet sind.

Kinzenbach, 8. August. Groß war die Zahl der Bewerbungen, welche bei dem Kreisbaumeister Witte- Weglar um unseren bevorstehenden Schulhaus neubau einge­gangen waren. In einer am Sonntag anberaumten Sigung hat nun die hiesige Gemeindevertretung über die Aus­führung des Baues endgültigen Beschluß gefaßt. Zu unserer Freude wurden ausschließlich einheimische Meister mit ihren Bewerbungen berücksichtigt. Die neue Schule, vorläufig für 2 Klassen vorgesehen, tommt in die Bahnhofstraße zu stehen.

* Lüzellinden, 8. August. In unserer Gemarkung treten die Hamster im Getreidefeld ziemlich zahlreich auf. Dieser Tage wurde wieder eine größere Bahl gefangen. Das Fanggeld für einen Hamster beträgt 60 Pfg. Voriges Jahr wurden von der Gemeinde ca. 250 Mt. füc Fanggeld ausgegeben.

* Grünberg, 8. August. Am nächsten Sonntage werden die Geflügelzuchtvereine Grünberg und Alsfeld einen gemeinsamen Ausflug in den Eichfüppel" bei Romrod unternehmen. Die Abfahrt des Grünberger Vereins erfolgt um 1½½ Uhr von Station Bell- Romrod aus.

*

Arbeitsnachweis der Stadt Gießen.

&& tönnen eingestellt werden:

2 landw. Arbeiter, 1 landw. Magd, Ziegeleiarbeiter, 2 Steinbrucharbeiter, 5 Schlosser, 7 Schreiner, 1 Schuh­macher, 2 Glaser, Erdarbeiter, 1 Küchenmädchen, 1 Kutscher( für Arzt), 2 Dienstmädchen, 4 Lauffrauen, 2 Laufmädchen.

Lehrlinge: 2 Schlosser, 1 Elektromonteur, 1 Schreiner, 1 Kellner gegen Vergütung.

2

Es suchen Arbeit:

1 Maschinist oder Heizer, 1 Buchbinder, 1 Schreiner, Wasch- nud Puzfrauen, 1 Flickfrau, 2 Installa­teure, 1 Kaufmann, 1 Auslaufer, 1 Stassierer- oder Bureaudiener.

Verantwortlich: für die Politik und den Inseratente l Albin Klein; für den übrigen Inhalt: Georg Horn, beide in Gießen.

Das Blut ist das Leben", das ist entschieden der größte Wahrheitsspruch, denn gesundes Blut macht sich nicht nur dadurch bemerkbar, daß es dem Körper ein angenehmes Aeußere, Vollkommenheit und Schön­heit verleiht, es wirkt auch auf den Geist und macht den Menschen heiter, vergnügt, tüchtig und flacdenkend. Wie wichtig ist es daher, darnach zu trachten, daß ge­sundes, kräftiges Blut in den Adern fließt. Dieses ist mit Sicherheit durch Ferromanganin, ein blutreinigendes und blutbildendes Mittel, zu erzielen. Ferromanganin ist unentbehrlich bei Rekonvaleszenten. Enthält: Gisen 0,5, Rognat 15, Nest dest. Wasser und aromat. Be­ſtandteile. Zu haben in den Apotheken.

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