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Erklärung!

Daß der Ton meiner neulichen Gegenerklärung meinen Herren Zunftgenossen nicht gefallen hat, glaube ich, der meiner heutigen Erklärung soll es auch nicht.

Eigentlich will ich mich mit der Maler- und Weißbinderinnung nicht mehr herumschlagen, denn böser Umgang verdirbt gute Sitten, und es könnte mir am Ende so gehen, wie meinen Gegnern, die sich in unwahrheiten schönster Art ver­rennen, sicher in der felsenfesten Ueberzeugung, daß ihre ganzen Angaben auf Wahr­heit beruhen, denn für Leute, die wider besseres Wissen die Unwahrheit sagen, für Lügner, wie man solche Leute zu nennen pflegt, halte ich meine Zunstgenossen sämtlich nicht, nur ein etwas furzes Gedächtnis haben sie.

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Vielfachen Wünschen nachkommend, veranstalten wir in unserem Geschäftslokal Freitag, den 7. September, von 3 bis 7 Uhr nachmittags

DR ein öffentliches Probewaschen

zu dessen Besuch die geehrten Hausfrauen ergebenst eingeladen sind. Brüder Schmidt, Giessen, Seltersweg 83,

Es ist wahr, daß ich der Jenung nicht ungern angehört hätte, wenn ihre Ziele eben gerade nicht die wären, die sie sind, und die ich neulich schon genügsam beleuchtet habe. Es mag auch sein, daß trotz meines Austritts vom 4. Mai, den die Herren Innungsbrüder ja zugeben, zuweilen noch Geld für die Innung bei mir erhoben und auch bezahlt wurde; wenn es geschehen ist, so muß ich sagen, ich zahlte aus Mitleid für die Janung, weil ich vermutete, daß sie Geldmangel habe, und es wird auch so sein, sonst hätte doch die Innung so stolz sein müssen und hätte fein Geld von einem Ausgetretenen verlangen dürfen and noch besser, nehmen dürfen. Daß ich bei den Kliniksbauten mit der Innung geboten hätte, ist unwahr, Die wegen ihrer günstigen Ge­Karl Nikolaus hat auf eigenen Namen geboten. Daß ich einem Mitgliede der Innung gesagt hätte, ich verdiene nichts bei meinen Submissionen, mag sein; ich weiß nicht mehr, welches Mitglied der Innung mich hierüber gefragt hat, allein ich konnte doch

winnchancen so beliebten

Giessener

nicht ahnen, daß es einen derartig törichten Mensagens gäbe, der glauben konnte, Pferde- Cose

ich würde ihm auf die Nase binden, was ich verdiene.

Und nun noch ein Bunft, man bält mich nicht für ein sogenanntes zünftiges

haben.

Wekanntmachung.

Der von der Stadtverordneten- Versamml unterm 21. April 1904 aufgestellte Bebauungspla für die Schwarzlach und das Gartfeld hat b

eluß der Stadtverordneten- Verſanemlung

eine Abänderung erfahren.

sind in allen durch Nach Feststellung des Planes soll der Gelän streifen zwischen der Straße A- B und der Eisenbah von der Bebauung ausgeschlossen werden und die Grun stücke zwischen der Straße B- Z und der Eisenbahn nicht mehr als 18 m Entfernung von der Baufluchti aus bebaut werden dürfen.

Generalvertrieb.

Wasche mit

Mitglied, weil ich erst seit meinem 16. Jahre und nicht seit meinem 14 Jahre, wie à 1 Mk. 3iehung 12. Septbr. andere Leute die Weißbinderei betreibe. Es soll das ein Mittel sein, das Publikum Plakate kenntlichen Geschäften zu weiß zu machen, ich verstünde vielleicht weniger wie meine Herren Zunftgenossen. Nun ich meine, was ich leiste, zeigt der Erfolg; wie lange ich dazu gebraucht habe, Richard Buchacker, Gießen. mir die gehörigen Fachkenntnisse zu erwerben, ist doch einerlei, wenn ich sie nur habe, Daselbst 11 Lose f. 10 wt solange es mag Andere geben, die schwerer begreifen und langsamer lernen und dann natürlich Vorrat( f.Lifte u. Porto 25Pfg. mehr) auch früher anfangen müssen, ob sie es freilich dann lernen, ist doch noch fraglich, ,, mancher lernt's früh und dann noch unvollkommen" so sagt ein Sprichwort. Und nun zum Schluß der Erfolg! Für meine Leistungsfähigkeit sprechen meine Werke und zahlreiche Anerkenntnisse von Behörden und Privaten, die ich stolz jedem zeigen werde. Für meinen wirtschaftlichen Erfolg bin ich eigentlich nur mir selbst Rechenschaft schuldig; daß er da ist, wird jeder mit den Gießener Verhältnissen Vertraute wissen. Mit Wenig anfangen und bei billigen Preisen so gute Arbeit zu leisten, daß sich die Konkurrenz darüber grün und blau ärgert, und noch etwas dabei zu erwerben, mit anderen Worten, vorwärts zu kommen, das ist die Kunst! Freilich gibt es auch Leute, die die Kunst darin erblicken, ihren Namen unauslösch­lich zu machen in den Hypothefenbüchern, obgleich sie Zeiten fannten, wo sie fremde Mittel nicht nötig hatten.

Wenn man bei seinen Preisen nur richtig hinter der Arbeit her ist, dann geht es vorwärts, dann braucht man keine Innung, die den Schwachen hält. Wenn man aber lieber beim Früh- und Abendschoppen sizt, dann geht es rückwärts, oder man braucht die Innung, deren strebsame und tüchtige Mitglieder eben den Pfuschern 2c. die Arbeit tun und das Geld verdienen sollen.

Ich hoffe nun, daß nach diesem, meinem letzten Worte in der Angelegenheit, das Publikum wirklich aufgeklärt ist, so aufgeklärt, daß es vielleicht allgemein einmal einen Versuch macht mit der so verschmähten Arbeit des

Vergebung

von Maurer- und Pflasterarbeit.

Die für die Erneuerung der Bürgersteig befestiguug im Seltersweg erforderlichen Maurer- und Pflaster­arbeiten sollen

Wontag, den 10. de. Mts., vorm. 11½ Uhr öffentlich vergeben werden.

Nikolaus.

Clebung am 12. u. 13. Septbr. 1906. 46. Gothaer

eld- Lotterie

3338 Gewinne u. 1 Prämie Mk.

Arbeitsbeschreibungen und Bedingungen liegen während der Dienststunden bei uns auf Zimmer Nr. 1 zur Einsicht offen. Angebote auf vorgeschriebenem Formular, das daselbst erhältlich, sind spätestens bis Grösster Gewinn im glücklichsten Falle: zum vorgenannten Zeitpunkt verschlossen und mit ent­sprechender Aufschrift versehen an uns einzureichen.

Zuschlagsfrist 3 Wochen.

Gießen, den 5. September 1906.

Städtisches Tiefbauamt.

Braubach.

Ab 1. September 1906

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= Bahnhofstrasse 39, part.=

( neben der seitherigen Wohnung).

H. Arndt,

prakt, Arzt.

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10000

Lose à 1.-M., 11 Lose 10.-, Porto u, Liste 20 Pf. extra, empfiehlt

Carl Heintze,

Gotha

und alle Loshandlungen.

Pförtner

zum 1. Oktober d. Js. für die Provinzial- Siechenanstalt

Der abgeänderte Bebauungsplan liegt bis 10. Oftober 1906 auf dem städtischen Tiefbauamt of Einwendungen gegen denselben sind binnen

LUHNS lichen Frist bei Meidung des Ausschluſſes bei uns to

wäschtam besten

÷

Dank­schreiben!

Seit meinen Kinderjahren litt ich schmerz, der in den lezten Jahren an furchtbarem Migräne Kopf so zugenommen hatte, daß ich fost alle 8 bis 14 Tage das Bett hüten mußte und zu jeder Arbeit unfähig war. Nebst Bott danke ich Herrn

. M. Schneider in Meißen i. S., Nikolaisteg 8, meine Ge nesung, nur durch dessen einfache briefliche Behandlung ohne Be­rufsstörung.

Frau Auna Schwert. Müh haufen i. E., Schönbergstraße 6.

* g. Blutftod. Timerman

Hille Samburg Fichteftr. 33

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zubringen.

Gießen, den 4. September 1906.

Großh. Bürgermeisterei Gießen Curschmann.

Bekanntmachung.

Wegen Vornahme von Kanalisationsarbeiten wi die Sonnenstraße von heute an bis auf weiteres für de Fuhrverkehr gesperrt.

Gießen, den 6. September 1906.

Großh. Polizeiamt Gießen. Herberg.

Bekanntmachung.

Am Samstag, den 8. d. Mts, nachm. 2 werden im städtischen Hospital, Seltersweg 11, Partie Kleider und Küchengeräte öffentlich meistbiete versteigert.

Gießen, den 31. August 1906. Armenamt Gießen. Curschmann.

Arbeitsvergebung.

Die nachstehenden Arbeiten zur Errichtung ein Einfriedigung beim Neubau der höheren und erweiter Mädchenschule sollen

Samstag, den 15. September d. Js., vormittags 10 Uhr

Besseres Mädchen öffentlich vergeben werden.

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1. Maurerarbeit.

2. Steinhauerarbeit:

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b) Sandsteinarbeiten( rote Mainsandsteine) Zeichnungen, Arbeitsbeschreibung und Bedingu

in allen Zweigen des Haushaltes liegen während der Dienststunden bei uns zur Girf gut erfahren, sucht per 1. Oktober offen. Angebote auf vorgeschriebenem Formular, oder später angenehme Stellung. daselbst erhältlich, sind bis zum genannten Zeitpu Näheres durch die Erp. d. Bl, an uns einzureichen.

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Zuschlagsfrist 3 Wochen. Gießen, den 4. September 1906. Städtisches Hochbauamt.

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Gießen, am 1. September 1906.

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getragen, vor

en bleiber Gefteinen und in der Abnutzung und dem Transpor benen het ruchts mehr übrig ist, außer den von ihnen in de hinterlassenen Spuren.

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ſchränkter Ausdehnung während des ganzen Sommers zurück heute noch einige Felder,

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Nr. 204

Donnerstag, den 6. September

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1906