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verhinderten ein Umschgreifen des Feuers in dem Maßstabe wie damals. Dennoch ist der angerichtete Schaden groß und in vieler Beziehung unerfeßlich.

Als um 3 Uhr 10 Minuten die Kuppel des brennenden Turmes fich langsam neiate und dann mit donnerndem Krach das stolze Bauwerk in sich zusammenbrach, ging ein Schrei des Entsetzens durch die angsterfüllte Menge. Nun erst fonnte die Feuerwehr eingreifen, um zu retten, was zu retten war. Mit fieberhafter Gile wurden die Schläuche ausgelegt, um die Umgebung zu schützen. Im Einverständnis mit der Straßenpolizei wurden die Häuser der vielen umliegenden Straßen von den Einwohnern geräumt. Dabei fam es zu rührenden Szenen. Schußleute halfen den Bestürzten beim Zusammenraffen der meninen Habseligkeiten. Ein glühender Aschenregen ging unablässig über die ganze Gegend nieder. Das Gestöhne, Aechzen und Knattern der Dampfspriten wirfte lähmend auf die Nerven. Weithin fprühten die unten und setzten die Tächer der Häuser in der Nachbarschaft in Brand. Bald brannten die fleinen Häuser neben der Kirche. Gleich darauf standen vie Bertaufshäuser von Braun an der Englischen Blanke in hellen Flammen. Fauftdicke und arm­lange glühende Holzstücke wurden über Hundert Meter weit Durch die Luft geschleudert und fielen auf die Straße oder die Hausdächer nieder. Es dauerte nicht lange, dann brannten die Häuser der Mühlenstraße am Kraien famp, hinter der Airche, die der Böhmfenstraße, des Venusberges, des Eichbolzes und des Schaarmarktes. Die Männer meinten wie fleine Kinder.

dem 23. v. M. in Newyork überfällig ist, nehmen zu, da mehrere Schiffe, welche dieselbe Route ein hielten, den Dampfer nirgends gesehen haben. Vor 20 Tagen wurde ein Dampfer­wrad auf der Route Azoren- Newyork erblickt. Die Reederei Faber in Marseille glaubt, daß die ,, Amerika" eine schwere Havarie erlitten habe und sandte einen Dampfer zur eventuellen Hilfeleistung ab.

Die Grundmauern vieler Häuser wurden gesprengt, um das Weitergreifen des Feuers zu hindern. Rwischen dumpien Detonationen hört man das Rischen und Prasseln der auf­Iodernden Datbalfen. Bintende Feuerwehrleute kommen vom Brandherd, in der Schmelze ist ein Noiverbandsplay eingerichtet. Fruchtlos suchen schluchzende Menschen die Dächer ihrer Wohnungen durch Begießen mit Wasser zu fichern. Vergebliches Bemüten. Pahlreiche alte und franke Personen müssen auf den Schultern aus den brennenden Gebäuden getragen werden.

Choleraepidemie. In der Stadt und in dem Distrikt Manila ist eine heftige Choleraepidemie aufgetreten, von der bisher vier Amerikaner befallen wurden. Einer von diesen ist gestorben. Von 47 an Cholera Erkrankten sind 41 gestorben.

Die Ursachen der Katastrophe müssen bei einer Unvorsichtigkeit oder einem Unfall, der mit einer e- paratur an der Uhr des Michaelisturmes betrauten Uhrmacher gesucht werden. Wie es heißt, hat sich ein zur Reinigung des Uhrwerks dienender Benzinbehälter en1­zündet.

+ Ein Schurkenstreich. In dem Orte Altona in Pennsylvanien stieß ein Mann einen Straßenbahnwagen einen steiler bhang zwischen den Bergwerks- Städten Puritian und Portage hinab. Elf Personen famen dadurch ums Leben.

Nach unglaublich Harter Arbeit fonnte um 8 Uhr abends der Brand als bewältigt angesehen werden. Die Tätigkeit der zurückbleibenden Feuerwehrleute beschränfte sich darauf, das immer noch glühende Gebält und die Brandstätten ab­zulöschen.

Tages- Chronik. In der Heinrichschen Wäscherei in Essen entstand infolge Eroloston eines Benzinbehälters ein Brand, wobei drei Personen tödliche Verletzungen erlitten.

Bei Dingolfing ermordete ein Stiefvater seine 18 jährige Tochter auf der Heimkehr von emer Hochzeit durch unzählige Messerstiche.

Der Bergführer Johann Lamprecht aus Salzburg hat die Glockenwirtin Cäcilia Anzinger in der Wirtsslube erstochen. Lamprecht wurde schwer verletzt aufgefunden. Er hatte sich selbst Stichwunden beigebracht.

Die Seefchlange ift da!

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zur Anerkennung der Möglichkeit herbeigelassen haben, es fönnte irgend eine seltene und riesenhafte Tierfrem vom Typus ausgestorbener Seeungeheuer erhalten geblieben sein. Mag dem sein, wie es wolle zur Saurengurfen- Zeit er­füllt die Seeschlange ihren Zweck brav und ehrlich und dafür müssen wir ihr dankbar sein. Daß sie existiert, ist zweifellos. Sind die Erzählungen von ihrem Auftauchen bald hier, bald da im weiten Ozean auch wirklich Erzeugnisse einer bunten Phantasie, so läßt sich doch nicht bestreiten, daß die See schlange in den Spalten der Tageszeitungen ein ebenso fie lebt, fruchtbares wie unsterbliches Dasein führt. Also C. T. sie ist Tatsache.

- Altes und neuestes vom Tommerlichen Meeresungetüm. Die alliäbrliche Wiederfunft. Wissenschaftlicher Beweis. Unter dem Aequator. Zwei Meter Halslänge. Im Jabre 1848. In den Gewäñern von Tongling. Das übrig Der Zug der Cormorane. gebliebene Ungebener aus alter Reit. Die unwiderlegliche pavierene

Der Umfang des angerichteten Schadens läßt sich noch nicht genau überschlagen. Von der Kirche stehen nur no die gewaltigen Umfassungsmauern in denen es loht und glüht. Die Englische Planfe ist zum großen Teil vernichte:. Die Häuser 1 bis 8 find total ausgebrannt und mußten ge= sprengt werden. Auf der andern Seite find die Häuer 12 bis 18 auch dem Feuer zum Opfer gefallen. Das Kauf­baus von J. Braun ist vollkommen vernichtet. Die Nummern 19 bis 21 find teilweise in den oberen Etagen ausgebrannt. In der Mühlenstraße wurden die Häuser 4, 5, 6 und 7 durch den umherfliegenden Funkenregen in Brand gesteckt, und es brannte bei den meisten der Dachstuhl aus. Nach amtlichen Feststellungen ist nur der Türmer Beule ums Leben gekommen, ein Feuerwehrmann mußte schwerverletzt ins Krankenhaus gebracht werden, 30 Feuerwehrleute erlitten Verletzungen, meist leichterer Natur.

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Eristenz.

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Hus dem Gerichtsfaal.

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Die Heib der Anficht des B und fo ganz unred

geben, denn in be blaufgwarzen Beer Grün ihres Landes heitlichen Wert +28. Mitt Nur noch wenige an welchem in cheinische Areistur dem 14. Juli wir Bahl Turner des Gros der Gaue u Ginzug halten, f wohnern Hanaus Turnerfreifen zu eingelaufen, daß es die Beteiligung ei wird. Der rührig bruck grarbeitet u beschafft. Die Ar reits umzäunten g rüftig borwärts u bewimpelt und be fentieren. Der 3 Dispofitionen übe route des Feftzuge ein freundliches tu

§ Betrugsprozeß Rander. Im weiteren Verlauf der Verbandlung gelangt eine Anzahl von Tagebuchnotizen zur Verlesung, in denen flar zum Ausdruck gelangt, daß der Angeklagte Rander in der Reit von Januar bis April 1903 feiner Zahlungsunfähigkeit bemußt war. Der Angeklagte von Zander flagt in ienen Notizen öfters darüber, daß Marie, seine Frau," wieder total betrunken" war; er spricht von ihrer Entmündigung, vom völligen Zusammenbruch der Familie und von dem Verkauf der Möbel an Lüttig. Ueber den Geistes zustand seiner Frau befragt äußert sich der An= gellante dahin, daß sie feit ihrer ersten Entbindung an Kau wahnsinn" gelitten hatte, und daß es ihr nicht möalich mar ,,, das kleine Einmaleins zu behalten." Professor Lesser stellt die Frage, in welchen Perioden die Geistesgestörtheit der Frau v. 3. auftrat. Die Verteidigung beantragt zur Erörterung dieser Fragen Ausschluß der Oeffentlichkeit, wo­rauf die Verhandlung verlagt wird. Der Vorsitzende wies hei Wederbeginn der Verhandlung darauf hin, daß die ganze Arbeit der langen Verhandlung nußlos werden fönnte, wenn die Geschworenen nicht ausreichten. Er bittet die Verteidigung alles überflüssige Material zurückzuhalten.

Der diesjährige Sommer hat es schon recht ehrlich mit uns gemeint. Schon im Mai liek er fein Nahen durch Schöne heitere Tage anfündigen und im Juni balanzierte er trotz aller entrüsteten Protefte der gewichtigſten" Beit­genossen elfrig mit der Queckülbersäule in unglaublich hohen Regionen berum. Sein Eifer fannte faum Grenzen. Um sich als würdiger Erbe seiner Vorgänger zu zeigen, servierte er der Mitwelt nach all den lieblichen Genüssen, als da sind monnefames Spargelgemüse, Kirschen, rot und lachend wie Mädchenlippen, duftende, umfangreiche Erdbeer= Bowlen, italienische Nähte und fröhliche Lustpartien, sein fräftigstes Gericht, die von allen Zeitungslefern sehnlichst erwartete Seeschlange. Sie ist da man hat sie gesehen, sogar wissenschaftliche Berichte bekunden der Menschheit ihr Eristen.

In dem

§ Der Berliner Mutterords- Prozeß. Brozeß gegen den der Ermordung der eigenen Mutter an­geschuldigten Schlächter Jordy nahm besonders die Reugen­vernehmung des Vaters des Angeklagten, Eiswirlbesitzers Gustav Jordy, das Interesse in Anspruch. Er belastet frine Schwiegertochter, indem er aussagt, daß sie sehr schlecht gegen seine Frau gewesen sei, sie auch einmal mit einem Eisen zu Boden geschlagen habe. Das mit D. St. gezeichnete Taschen­tuch, in dem das Geld bei dem Sohne gefunden, kann der Zeuge nicht als das seiner Frau refognoszieren. Das Blut an seinen Händen will er durch die Berührung der in einer Blutlache von ihm aufgefundenen Leiche seiner Frau erhalten

baben.

Lokales

überflüffigen Balla Sonntag- Mittag Reihenfolge der Ge fhierenden Zuge if Rheinheffen, 2. 6 nabegau, 4. Gau 2 Speffartgau. 2. 2 Bau 2, Maingau, teilung: 9. Gau Untertaunus, 11. 6 Geffen, 13. Gau 7, 4. Abteilung: 15 Main- Rheingau, 17 19, Blisgau, 19. 6 Dillgau. 5. Abteil Bau 13, Main- Tau gau, 24. Gau Turnerschaft. 11 noch bon fremden Jug begleiten und Die Beteiligung u wird eine allseitige frage nach Familie

* Zum Fall Korell. Der Vorstand der freien landeskirchlichen Vereinigung für das Großherzogtum Hessen hat am 28. Juni folgende von Pfarrer D. Guyot und Defan Bayer unterzeichnete Erklärung beschlossen: Der Vorstand der freien landeskirchlichen Vereinigung für das Großherzogtum Hessen erklärt mit Bezug auf die grund­sätzlichen Auslassungen Großh. Ober- Konsistoriums in dem Erfenntnis gegen Pfarrer Korell und ihre Bedeutung für die hessische Landeskirche folgendes: Wenn Großh. Ober­fonsistorium im allgemeinen ein Eintreten der Geistlichen in den politischen Parteikampf nicht wünscht, so ist, es hierbei auch von unserer Zustimmung getragen. Wenn aber Großh. Ober- Konsistorium einem Pfarrer ausdrücklich eine bestimmte Erklärung gegen irgend eine politische Partei oder ein be­stimmtes Verhalten in irgend einer politischen Situation zur Amtspflicht machen will, so greift es damit nicht nur in die Staatsbürgerlichen Rechte, sondern vor allem in die Gewissens­freiheit der Geistlichen ein und schädigt das Ansehen der Kirche und ihrer Diener, indem es das Zutrauen des Volkes, zumal der in schwerem wirtschaftlichen Kampf stehenden Voltskreise, zu ihrer Zuverlässigkeit, Gerechtigkeit und Willig­feit, dem ganzen Volf zu dienen, erschüttert. Von diesem Standpunkte aus bedauern wir, die wir der überwiegenden Mehrzahl nach nicht auf dem politischen Standpunkte Kocells stehen, sowohl den gegen Korell in dem Erkenntnis Gr. Dt. angeschlagenen Ton als auch die Entscheidung selbst; dies um so mehr, als es sich hierbei nicht um die Aeußerung eines einzelnen Vertreters, sondern um die amtliche Kund­gebung der obersten Kirchenbehörde der evangelischen Landes­firche handelt."

Die beiden englischen Naturforscher Nicoll und Mea Waldo, die den Lord Crawford bei einem Ozcanftreifzug auf der Dampfhacht Valhalla" begleitet und während dieser Reise eine Seeschlange gesehen haben, find gleich vor die rechte Schmiche gegangen, indem sie ihre Beobachtungen in der lek'en Sikung der Londoner Zoologischen Gesellschaft mitgeteilt haben. Der Tag der Erscheinung geht freilich schon einige Monate zurück und fällt gerade in einen Winter­monat. Für die Temperatur, die gewöhnlich für das Au­tauchen der Seeschlange verantwortlich gemacht wird, wa dieser Umstand allerdings gleichgiltig, weil sich die Reisenden damals ziemlich genau unter dem Acquator befanden, nämlich unweit der Küste der brasilianischen Provinz Para. Die heiden Beobachter faben zunächst eine fen= rechte Rückenflosse eines großen Tiers, donn furze Zeit darauf den Kopf und den Hals aus einer Entfernung bon faum 100 Metern. Der Kopf batte eine Wohnlichkeit mit dem einer Schildkröte, und der Hals schien etwa 2 Mete lang zu sein, eine aa'ähnliche Gestalt und die Dicke eines Monnesbeins zu haben. Daraus schließen die beiden Natu= forscher auf eine Länge des ganzen Tiers von höchstens 6-7 Metern. Das Schiff wurde sofort auf die Stelle Hingelenkt, jedoch zeigte sich die Seeschlang während des ganzen Tages nicht noch einmal. In der darauffolgende: Nacht bemeriten indes zwei der Schiffsoffiziere ein großes Tier, das mit erheblicher Geschwindigkeit längsseits der Yacht schwamm. Eo weit die Beobachtungen.

Nach der Beendigung der Aufräumungsarbeiten, an denen Pioniere teilnahmen, wird man an den Aufbau der nieder­gelegten Gebäude gehen. Der Menschen geist zuckt wohl zu­sammen unter dem Schlage des Schicksals, aber er läßt sich nicht zerbrechen; mit neuem Mute beginnt er das zerstörte Werk von neuem. Doch eines läßt sich nicht wiederherstellen. die ehrwürdige Pracht von St. Michaelis, die uns von den Vorfahren als teures Erbe und kostbares Schmuckstüd zukam, ist verloren und dahin. Und deshalb trauert das Herz der Hamburger und wird lange nachzittern in der Er­innerung an diesen Tag des Schreckens. Der Senat hat, noch unter dem Drucke des furchtbaren Ereignisses stehend, einmütig den sofortigen Wiederbau des einst 10 prächtigen Gotteshauses beschlossen. Möge es dem Phönig gleich aus Rauch und Schutt bald in strahlender Schöne sich erheben als stolzes Wahrzeichen unserer schönen Hansestadt. H. H.

Nah und Fern.

+ Bekämpfung der Genicstarre. Die Stadtverordneten­bersammlung in Hagen kemilliate zur Errichtung eines bakteriologischen Instituta 1500 Mart. Das inflitut soll sich hauptsächlich mit der Bekämvfung der Genicitarre, die in dem dortigen Bezirk in 85 Fällen auftrat, beschäftigen.

+ Die Flucht einer Prinzessin. Der Floridsdorfer Wirt Joseph Waißer, der an der Befreiung der Prinzessin Luise von Koburg teilnahm, erhebt gegen die Prinzessin An­sprüche auf Rablung von 40 000 kronen. Auch der in der Affäre Koburg oft genannte Thormann ist nunmehr gegen die Prinzessin flagbar vorgegangen. Ein Dresdener Rechts­anwalt soll Thormanns Ansprüche, die er auf 40 000 Mark festgesetzt hat, verfechten.

Konkurs einer Kranken'ose. Die in Hannover domizilierende, über ganz Deutschland verbreitete Kranten­fasse Thalia" ist in Ronfurs aeraten. Die Vassiva betragen eine halbe million Mark. Mehrere Mitglieder des Vor­standes find flüchtig.

+ 8wei blutige Ehedramen. In Kolmar tötete die Ehefrau Weizenäder ihren Mann durch einen Messerstich. Bei ihrer Verhaftung fam ihr der Eifenarbeiter Simon zu Hilfe und verletzte den Polizisten durch einen Stich in den Unterleib lebensgefährlich. In Diedenhofen verwundete

* Das neue Gesetz über Naturalleistungen für die bewaffnete Macht im Frieden( Einquarcierungs- Ent­schädigung), ist im Reichsanzeiger" beröff nilicht worden. Darnach beträgt die Vergütung bei Einquartierung für den Mann und den Tag: a) für die volle Tagestoft 1,20 Mt. mit Brot( jeither 80 Pf.), 1,05 Mt. ohne Brot; b) für die Mittagsfost 60 Pfg. mit Brot, 55 Pfa. ohne Brat; c) für die Abendkost 50 Pfa mit Brot, 45 Pig. ohne Brot; d) für die Morgentoft 25 Pfg, 20 Pfg. ohne Brot. Bei einer außergewöhnlichen Höhe der Preise der Lebensmittel faun der Bundesrat die Vergütungssätze für das ganze Bundesgebiet oder für dessen einzelne Teile angemessen erhöhen.

In dem Ausfotz eines bekannten englischen Zoologen über das Phänomen wird darauf hingewiesen, daß dieser neueste Bericht eine auffallende Uebereinstimmung mit der Be­schreibung einer Seeschlange verrät, die von den Offizieren bes englischen Kriegsschiffs Dädalus" im Jahr 1848 im Atlantischen Ozean gefehen morden war. Die Engländer als bedeutendste seefahrende Nation, scheinen immer ein be= sonderes Interesse an der Seeschlange gehabt zu haben, denn in ihrer Sprache ist auch das gründlichste Buch erschienen, das je über die Seeschlange veröffentlicht worden ist.: wurde verfaßt von Oudemans und ftammt aus dem Jahre 1892. Darin find sämtliche bis dahin bekannt gewordenen Nachrichten über die Seeschlange zusammen­gestellt, auch einige Abbildungen wiedergegeben worden. Vor wenigen Jahren erschienen zwei Berichte über See­schlangen in Pariser Zeitschriften, einmal im Bulletin der dortigen Zoologischen Gesellschaft und etwas später im Bulletin bes dortinen Naturwissenschaftlichen Museums. Beide Schilderungen bezogen sich auf Seeschlangen, die in den Ge­wässern von Tongfing gesehen worden waren. Danach sollte das Tier wahrscheinlich mit Schuppen bedeckt sein, einen Kopf ähnlich dem einer Schildkröte oder eines Seehundes besitzen, aus seinen Nüstern Wasser speien und sich in Wellenlinien bewegen. Die Urteile der Naturforscher sind im Großen und Ganzen der Seeschlange recht ungünstig gewesen. Ihre Beschreibungen find nämlich auf allerhand Täuschungen zurück­geführt worden, die auf verschiedene Arten entstehen können, einmal durch mehrere Wale, dann durch lange Massen von treibendem Seetang, durch spielende Delphine usw. Der Zoologe Professor Moselen teilt in einem seiner Werke mit, daß er zu den wenigen Naturforschern gehöre, die selbst eine Seeschlange gesehen hätten. Es war auf einer Reise von der Themsemündung nach Rotterdam, die Seeschlange bestand aber bei näherem Zusehen aus einem Zug von Cormoranen, die in einer Kette hinter den hohen Wogen des Meeres flogen und so mit Unterbrechungen sichtbar wurden, daß eine ganz merkwürdige Wirkung zustande fam. Der berühmte Richard Owen lehnte es gänzlich ab, die erwähnte Be­Dädalus", obachtung der Besazung des Kriegsschiffs überhaupt einer zoologischen Betrachtung zu unter= ziehen und erklärte fie als eine Täuschung durch Seetang. Immerhin hat es auch Forscher gegeben, die sich

der Anstreicher Rhein die Frau und die Tochter des Polizei­wachtmeisters Klaine Surch Revolverschüsse schwer, weil de Mutter sein Verhältnis mit der Tochter hintertrieben hatte. Er tötete sich hierauf selbst durch einen Schuß in den Kopk. + Opfer der See. In der Nordsee ist das deutsche Segelschiff Gloria" untergegangen. Die gesamte Besatzun hat den Tod in den Wellen gefunden.

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Heuschreckenplage in Ungarn. Vei Debrezin ist die ganze Ebene in einer Ausdehnung von 60 000 Joch durch folossale Heuschrecken- Schwärme heimgesucht. Die ganze Ernte

ist vernichtet.

+ Ein Passagierdampfer verschosen. Die B fürchtungen wegen des Damblers Amerika", welcher sci

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* Für 1907 find folgende Gießener Vieb­märkte anberaumt: 8, 9., 22., 23. Januar, 5, 6., 19., 20. Februar, 12., 13., 26,( 27. März Frühjahrspferdemarkt), 16, 17. April, 7., 8., 28, 29. Mai, 18, 19. Juni, 2., 3., 16., 17. Juli, 6., 7., 20., 21. August, 3., 4. September ( 4. Sep ember Serbstpferdemarkt) 8., 9., 22., 23. Oftober, 12., 13 26., 27. November, 10., 11. Dezember.

X Krofdorf, 4. guten Quellwasse die Gemeindevertretu Jumal auch hier viele ift. Allein, alle Be

* Das Proviant Amt Hanau setzt den frei­händigen Ankauf von Wiesenheu aus der lezten Ernte zn den gangbaren Tagespreisen fort. Die Einlieferung tann ohne vorherige Anmeldung und an jedem Wochentage von 8 bis 12 Uhr vormittags, sowie von 2 bis 5 Uhr nach­mittag erfolgen. Gleich nach der neuen Eente wird mit dem Ankauf von Roggen und Roggenstroh begonnen.

troß der großen aus Umgebung gänzlich berforgung fann dob Gegend vom Düng Rönigsberg möglich Duelle hat bereits di demnächst ihr gefund Bieber abgeben wird. Launsbach,

* Falschmünzerei und fein Ende. Vor einiger Beit wurden in Mainz und der Umgegend siederholt falsche Zweimartstücke angetroff n. Die Ermi telungen ergaben, daß das Geld wahrscheinlich in Mannheim hergestellt und von zwei Italienern, Namens Savoldelli und Senari, unter die Lute gebracht worden ist. Die gefälschten Geldstücke tragen das Bildnis des Königs Otto von Bayern und die Jahres­zahl 1904.

Lahn Dünsber Sonntag hier fein er Bia jest gehören die

Fellingshausen und

1. Kinzenbach. Gefangverein S

Biele Brudervereine eim, Arofdorf, Dorl gekommen, jodaß ber

wegende Feftzug, in Ringenbach fab, ein

hielt Lehrer Schlie Herzen gebende ahmedjelnd und dana Rechte. Der Festplat des schönen Wetters

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Garbenteid. Areis Sammelm follen die Rohbauarbei 21 100 Mt., bas

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* Friedberg, 4.

Bier, ift wegen Berd nommen worden.

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Marburg, 3.

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Prospekt durch a AnnahmestelleChr. München, Römerstr