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dalinan Pha
Nr. 233
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Eptelteller förbig
Belnwürfel weiß.
.50, vernidelt.-
fetn... 4. Gebetbücher, Rojenkränze, Kenzinge, Weihkessel und Heiligenfiguren. 8bitto in befferer Ausführun 6 Bebetbücher mit versiertem Ginband Ditte mir gente 2.70, lu. 8.30, feln bitto beffere 1.30 oute 200, nester feiner 240, crtrafein 1.60 Sitto nut Gelluloideinband weiß oder compars versiert 8. fein
bano 100 pret inft vergiertem Gin
2121
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größere
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blau
40, in 21echbosen Ditto in Karton aufgeschüttet. Rabiergummi 1.
ditto mit Gold- od. Silverspiße starte riffel überzogen 2.25, bronziert. Siegelladt braun.50, rot
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mitie 10@riffel überzogen Fläschchen3fchiefertafeln appfarton mu olzschachteln
lebgummt fluffi
incale vterectia farbig 30 cm tana flach pottert mit
sunt Schiebe
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rtoften
0000221-002 01000011 K
crirafein 280
9. hren und
hrfetten.
montoirine berfib
3.- Deffere bitto aus Schaffeber weiß 3., größer ditto aus undsleder weiß 2.40, größer Geldsäcke mit Bügel aus Drell grau. ditto mit Bügel leiner aus Waschleder Rettenbanbtäschchen mitt mobern. Bügel bttto gute 1.60, fein 2. ertrafein.. " Kellnerinnentasche aus Schafteder schw größere 2.50, aus Leder
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7 cm 6.Ripsband fürbtg ½ cm 45, 1 cm bitto farbig 2 cm breit 1.50, gute. 4 cm bitto
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borbo oder weiß, 4 faco 2.40, aute Qu, 270 12 DB. bizto aus Bein weiß od. schwarz bitto auf Renaul fchwarz, grau od. braun Sternwolte schwarz, grau, braun, blau,
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größer 75. mittelgroße 1., große Dosenbaren u. Augen schm3.--. 50, gelbe 12- ojenfchnallen fchwarz.40, gute Qu.
20 Päckchen Kleiderhaken und Augen schruars-35 Bitta 8 2h. bitto fchwarz 1.75, weiß 325 bitto gelb ob. wel mar
febarenbaften und Augen große actchen Crictberbaten u. Augen.
Schubenöpfe scoroars 20, braun St. Roctbentet mets, ich wars ob. geto et. Scoubiortel amel aus eight
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Rocmotte schwarz, wein, arau, braun. bunteibinu ober borbo. Siach
Beitung mit anzugeben
shes u.Baupterbebition: Steßen, Selterweg 88. Fernsprechanichlak Nr. 382.
Donnerstag, den 4. Oktober 1906
Gießener
15. Jahrgang
Contibellagen: Oberbeffiche Samlitenzeitung( und die Gießener Setfenblasen( wöchentlich).
Neuelle Nachrichten
( Gießener Tageblaff)
Anabhängige Tageszeitung
( Gießener Beifung)
für Oberheffen und die Kreise Marburg und Bezlar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen, des Großh. Woltzriamtes Gießen und anderer Behörden non here.
Der amerikanische Staatsstreich.
Der Kriegsminister der Vereinigten Staaten, Traft, hal wie bekannt, die provisorische Regierung der Insel Kuba übernommen. Er ist tatsächlich an die Stelle des Generals Palma getreten, der allem Anschein nach gern die Last und die Verantwortlichkeit der Herrschaft abstreift. Ihm hat die erforderliche Kraft und Entschlossenheit gefehlt, der Insurrektion entgegenzutreten. Vor ihr kapitulieren wollte et auch nicht das ließ sein Ehrgefühl nicht zu aber dem Vertreter der Vereinigten Staaten gegenüber verzichtet er ohne Bedauern, auf eine Stellung, die ihm nur die Zeichen der Macht, nicht die Macht selbst übertragen hatte. An Herrn Traft ist es nun, dem Ansehen der Vereinigten Staaten auf Kuba Geltung zu verschaffen. In welcher Weise und mit welchem Ziel dies geschehen kann, wird im wesentlichen von den Insurgenten abhängen. Hört der Aufstand auf, wird die Autorität der... ipten Staaten ohne bemerkenswerte Gegenwehr anerkannt, so ist die Aufgabe Trafts eigentlich schon beendet. Er müßte sich begnügen, die Bewohner des selbständigen Kuba eine neue Regierung wählen zu lassen, diese einzuführen und sich dann zurückzuziehen, sich und die Truppen, die von den Vereinigten Staaten aufgeboten waren, um die Ordnung auf Kuba mit Gewalt wiederherzustellen. Für jedes andere Verhalten fehlte der Vorwand, von einem Grund gar nicht zu reden. Im äußersten Falle könnte der Kriegsminister der Union rechtfertigen, daß er mit den Truppen auf einige Zeit im Lande bleibt, bis die neue Regierung festen Fuß gefaßt haben würde. Lange dürfte das aber nicht sein, weil er sich sonst dem Vorwurf aussehen würde, daß er durch die Ausübung einer fortgesetzten Vormundschaft die Autorität der unter seinem Schuß eingesetzten Regierung selbst untergrübe. Freilich tönnte er nicht voraussehen, was etwa nach seinem Rückzug geschehen würde. Die Möglichkeit ist nicht zu leugnen, daß das von den Befreiern befreite Land eine Erneuerung der Insurrektion fieht. Aufstände gehören einmal zum tubanischen Staatsinventar, gleichviel wer an der Regierung ist. Kein leisestes Anzeichen spricht dafür, daß diese Landesgewohnheit in berechenbarer Beit aufgegeben werden wird. Im übrigen gibt es auch keine Sicherheit dafür, daß nicht die unter den Augen des ameritanischen Kriegsministers und seines Heeres sich vollziehende Regierungswahl auf die seitherigen Insurgenten fällt. Dann wäre der seltsame Fall eingetreten, daß eine Insurrektion durch Unterwerfung zum Siege gelangt vielleicht die erste Erscheinung dieser Art in der Geschichte irgend eines Landes. Ob aber die Entwickelung der Dinge auf Kuba diesen Weg nehmen wird, bleibt abzuwarten. Es ist ebenso denkbar, daß die kubanischen Insurgenten von der amerikanischen Macht nicht die gleiche Vorstellung haben wie die Amerikaner selbst. In der letzten Zeit ihrer Kämpfe gegen die spanische Herrschaft hatten die Spanier auf Kuba ein Heer von 200 000 Mann und darüber zu ihrer Verfügung und konnten doch des Aufstandes nicht Herr werden. Im Vergleich damit sind die 25 000 Mann der Vereinigten Staater die gegenwärtia
Giessener Latern.
Heunf.
Nachdruck verboten.
Set merr gegrießt, du Quotscheheunk, Du duffdst so gud aus alle Kiche; Du bißt die idealste Schmier, Holdselig sein merr dei Geriche.
Du bist's joa werdh, dich zu bedichte, Unn aus deim Schwaddem stiehe uff För mich e Fille der Gesichte"
O Quotschezeit, o herrlich Zeit der Heunkfiche, voll bon selige Erinnerunge. Trotzdem Giesse ewwe bedeutend greeßer iß, wai freuher, so sinn awwer dat Heunffiche im Abnemme begriffe unn nor noch in beschränkter Anzahl oazedreffe. Dät Heunffiche sein unbedingt noch e Stick vom ahle Giesse unn so e Stick ahldgiessener Herrlichkeit haww äich die Sonndoagsnacht in deren beste unn biß heud noch wörklich unverfälscht gebliwwene Vörrdel, nemlich in de Mihlgaß, in volle Ziege mitgenosse. Herr Hott, woar doa uffgedrage, daß sich die Disch geboge hawwe! Ganze Wäge voll Kuche, allerhand Sorde,
"
auf fubanischem Boden stehen, feine allzu imposante Kriegs macht. Es wäre nun ein überaus flägliches Schauspiel, wenn di Amerikaner dazu fämen, das von ihnen ,, befreite" Land ganz nach dem Muster der Spanier zu befriegen, von denen die Kubaner durch Amerikas Hilfe in angeblicher Selbstlosigkei befreit worden sind. Sogar in Amerika würde man Schwierig teiten haben, diese Erscheinung zu erklären und zu recht: fertigen. Das Ende könnte in solchem Falle freilich nur di Annexion von Kuba durch die Vereinigten Staaten sein, Eben weil Amerita die handelnde, aggressive Macht ist. Wäre ein europäischer Staat in der gleichen Lage, so würde es an einer Intervention anderer Mächte, namentlich der Vereinigten Staaten von Amerika, nicht fehlen. Einzig die Vereinigten Staaten bon Amerika nehmen für sich das Vorrecht in Anspruch, das ihnen von anderer Seite stillschweigend zugestanden wird, in ihrem Vorgehen sich einzig von ihrem Interesse und ihrem Gutdünken leiten zu lassen. Die Monroe- Doktrin und der Grundsatz Amerifa für die Amerikaner" sind dabei längst überschritten. Denn die Philippinen- Inseln gehören in feinem Sinne geographisch zu Amerika. Seit der Annexion dieser Inseln ist die amerikanische Politik offensichtlich eine imperialistische, d. i. eine auf Herrschaft abzielende Ausdehnungspolitik. Wir find weit davon entfernt, gegen das etwaige Vorgehen Ameritas auf Kuba eine Intervention zu wünschen. Wir haben aber auch keinen Grund, unsern Wunsch zu verhehlen, Kuba möchte seine Selbständigkeit bewahren. Nicht weil wir direkte Interessen auf Kuba hätten, die durch eine Annexion der Insel an Amerika gefährdet wären. Sogar die Zuckerfrage wäre nicht von ausschlaggebender Bedeutung, obwohl die Annexion den mit dem deutschen konkurrierenden kubanischen Zucker zollfrei nach Amerika bringen würde. Wir sind aber grundsäßlich gegen jede länderverschlingende Politik, denn das ist eine Politik der Beunruhigung, um nicht zu sagen der Bedrohung. In diesem Sinne ist uns Kuba etwas. Das weiß man auch in Amerika recht gut. Dort kennt man nicht minder die weiteren Konsequenzen der imperialistischen Politik. Unter den amerikanischen Staatsmännern gibt es nicht wenige, die diese Politik verurteilen. Db sie jetzt schon hinreichenden Einfluß besitzen, um die Anwendung der imperialistischen amerikanischen Politik auf Kuba zu hindern, ist eine andere Frage, die zu bejahen wir uns nicht getrauen.
Politische Rundschau.
Deutfches Reich.
* Nach sächsischen Blättern finden auf Veranlassung der preußischen Regierung zwecks Einführung der Schiffahrtsabgaben Erhebungen über die Höhe der Elbfrachten für die einzelnen Artikel während der letzten zehn Jahre statt. Das Ergebnis dieser Erhebungen soll dem preußischen Abgeordnetenhause vorgelegt werden und als Grundlage für die Bemeffuna der fünftigen Schiffahrtsabaaben dienen.
ganze Gäißfanne voll Kaffee, voll zum Iwwerlaafe unn sogar en Kimmel dozwische zur Schöärkung för dät aktiv Bedaahligte an dere Heunkkich, doas haaßt, för däi, dene die zwoar e bissi langweilig, awwer aach mitunner forzweilig Verflichding oblag, den Heunk ze reuhern.
Unn woaß waar derr erschd en Kranz von wonnerschiene Dame doa!
Merr fellt net glaawe, doaß merr enn seine ahle Doage noch so beschdußt uff däi Weibsleud sei kennt. Es woar awwer aach ah' debbei, däi woar met ehre hibbsche Aage so räächt dezu geschaffe, mei mennliches Herz vawer aach vollschdennig enn Flamme ze verseße, so doaß äich schonnt bei meim Eidritt en doas gastliche Haus inei Haupt in Liewe enbleẞt unn uff de ganze Linje tabbiduliert habb. De Omschdand, doaß se en Befferflecke uff'm ahne Backe hoatt, hoatt mich wenig odder goar net schentert, dann doa deför foam err ehr Dachdzehejehrig Alder als Schdroafmilderungsgrond widder ze gud unn äich fanns heud noch net vergesse, wäi lieblich- honigsies die Redd' von ihre purpurne Libbe geflosse is.
Von de Heunkkich isses ett genunk. Deßhalb komme merr ett en Aageblick uff e anner Thema.
Je greeßer doas Giesse wörrd, je ungemiedlicher wären aach die Verhäldnisse. Es eß joa zwoar net abzuleugne, daß so en Omschdand, wäi däi Kanaliesirung en Gejeschdand von hechster Wichdigkaad eß, der nett so schnell von Schdadde geht. Awwer e ganz klaa bissi dörfte sich doch die Herrn Unnernemmer eile, um der schont e poar Joahr andauernde Säuerei uff Gießens Stroaße endlich emoal e End ze mache. Iwwer doaß von de ganze Berjerschaft schont lang sehnlichst ebbetgewönschte End wärrn mer demnechst e Liedche finge.
* Der wirtschaftliche Ausschuß zur Vorbereitung von Handelsverträgen hat in Berlin seine Beratungen über den deutsch- spanischen Handelsvertrag beendigt. Das provisorische Abkommen zwischen Deutschland und Spanien wird am 31. Dezember 1906 abgelaufen sein.
* Bemerkenswerte Worte über die Aufgaben der Rechtspflege sprach der Landgerichtspräsident Hegemann in Baugen bei der Einweihung eines neuen Justizgebäudes. In seiner Festrede sagte der Präsident u. a.:
,, Mögen in dem neuen Justizbau allezeit walten rechtskundige, gerechte und starke Richter und Staatsanwälte; möge man aber allezeit von ihnen sagen können: sie urteilen nicht nach dem toten Buchstaben des Gesezes, sondern sie waren der Entwicklung der sozialen und wirtschaftlichen Verhältnisse ihrer Zeit gefolgt, fie standen in Fühlung mit den Anschauungen des Lebens und des Volkes."
Man sieht, daß in unserem viel angefeindeten Richterstande Männer vorhanden sind, die den Anforderungen der Zeit volles Verständnis entgegenbringen.
* Zu Ehren der Mitglieder der in Berlin versammelten Internationalen Law Assoziation( die größte internationale juristische Organisation)" veranstalteten die Berliner drei juristischen Vereinigungen, die Juristische Vereinigung, die Internationale Vereinigung für vergleichende Rechtswissenschaft und Volkswirtschaftslehre ein Festmahl. Im Namen der preußischen Regierung begrüßte Justizminister Beeseler die Versammlung. Reichsbankpräsident Koch hob hervor, wenn die Verhandlungen dazu dienten, internationale Ver= stimmungen zu beseitigen, so sei das mit großer Freude zu begrüßen. Der Kongreß hielt gestern nur eine furze Sitzung ab, da eine Frühstückstafel im Königlichen Schloß angesagt war. Das Mitglied des Obersten Gerichtshofes in London Kennedy sprach über die Exemption des Privateigentums zur See. Rufsland.
** Die neuesten Nachrichten lassen n'chts Gutes erkennen. Es sind wiederum Gewalttaten über Gewalttaten, die in den meisten der folgenden Meldungen berichtet werden.
Petersburg, 3. Oktober. In Kiem ist ein Pogrom im Gange. Die Anhänger der Patriotischen Liga schießen und morden auf den Straßen. Unter der jüdischen Bevölkerung herrscht grenzenlose Panik.
Reval, 3. Oktober. Vergangene Nacht wurde hier die lutherische Kirche ausgeraubt. Den Tätern gelang es, zu entkommen.
Peterhof, 2. Oktober. Neun Leichen, alle fürchterlich durchschossen und entstellt, wurden ans Land geschwemmt, und zwar gerade vor dem kaiserlichen Palast, der dicht am Strande liegt.
Batum, 2. Oktober. Der Verwalter der hiesigen Niederlage der Nobelwerke, Hager, der zugleich schwedischer Vizekonsul ist, wurde heute, als er in einem Wagen eine hiesige Vorstadt passierte, ermordet. Die Mörder entfamen.
Bestellungen
auf
vorliegende Tageszeitung
für das
letzte Quartal 1906
werden von allen Postämtern, bei unseren Trägern und in unserer Geschäftsstelle noch entgegengenommen.
Reicher Text. Gute Information.
Ausgezeichnetes Familienblatt für alle Kreise.
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