Ausgabe 
4.8.1906 Erstes Blatt
 
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Deer und flotte.

Unfall in der österreichischen Marine. Während d Manöver, welche die österreichisch ungarische Marine Adriatischen Meer zurzeit unternimmt, hat sich ein schwere: Unglüdsfall ereignet. Bei einer Schießübung mit scharfen Geschossen traf ein 15 Zentimeter- Geschoß, das die Habs burg" abgefeuert hatte, den großen Panzer ,, Erzherzog Karl". auf dem es große Verwüstungen anrichtete. Drei Mann wurden auf der Stelle getötet und zehn schwer verwundet. Das Schlachtschiff selbst erlitt so schwere Beschädigungen, daß es ins Dock gehen mußte.

Die französischen Flottenmanöver find, wie Admiral Fournier in einer Rede betonte, was die Sicherheit der französischen Küstenpläge angehe, befriedigend ausgefallen, da fie die Gewähr leisteten, daß ranfreich, wenn es wolle, in der Lage sein fönne, binnen turzem fiegreich jeden noch so bedrohlichen Angriff zur See zuri.fynichlagen. Der Admiral bob die große Bedeutung der Unterreboote und Torpedo boote berror, die stande seien, den Erfolg eines Angriffs großer Schiffe zu vereiteln.

General Stöffels Schuld.

Der Held von Port- Arthur" hat gegen das ihn vers Arteilende Erkenntnis protestiert und behauptet, daß die Beugen alle ungünstig für ihn ausgesagt und man andere nicht verhört hätte. Indessen scheint es doch, als ob sich Zeugen für die Unschuld Stössels nicht finden werden, weil er nicht als unschuldig angesehen werden kann. Aus den Beugenaussagen geht jedenfalls hervor, daß die Festung noch nicht hätte überliefert werden brauchen, da sie noch für Monate mit Proviant und Munition versehen war.

über 4 Millionen Frants angegcsen, nach anderer Meldung beläuft sich die Summnie sogar auf 12 Millionen.

Das VII. Deutsche Sängerbundesfest findet 1907 in Breslau statt. Das Festprogramm lautet, soweit bis jetzt schon festgestellt: Samstag, 27. Juli 1907: Empfänge und Begrüßungsabend. Sonntag, 28. Juli 1907( 1. Festtag): Probe, Festzug, Kommers. Montag, 29. Juli 1907( 2. Fest­tag): Probe( Vormittag), 1. Hauptaufführung( Namittag). Dienstag, 30. Juli 1907( 3. Festtag): Probe( Vormittag), 2. Hauptaufführung, Kommers. Mittwoch, 31. Juli 1907 ( 4. Festtag): Sängertag, Besichtigungen und kleine Ausflüge, Abschiedskommers.

Durch Kohlengas vergiftet. Ein verhängnisvoller Un­Beim fall hat fich Freitag mittag in Berlin abgespielt. Repariren einer Heizungsanlage tourde dort der 10jährige Maurer Kurt Angustin getötet, ferner erlitten zwei Feuer­wehrleute, die jetne Reitung versuchten, so schwere Gesver­giftungen, daß ste nach dein Krankenhause geschafft werden mußten. Augufiin war, mit der Reparatur der Zentralheizung im Hause Neue Friedrichstraße 1 beauftragt, in das Heizrohr hineingefrochen, in dem sich noch Orydgase befanden. Durch Einatmung der Gase wurde der junge Mann getötet und die zu seiner Rettung herbeigeeilten Feuerwehrmänner erlitten Gasvergiftungen.

Es macht keinen guten Eindruck, daß auf Befehl Stössels Die Kapitulationsbedingungen den Militäroberen zur Beratung nicht vorgelegt, sondern erst nach Uebergabe der Forts und Batterien den Truppen bekannt gegeben wurden. Aus allen Beugenaussagen geht hervor, daß Port- Arthur einzig und allein von General Siössel auf Anraten des Generals Fock übergeben worden ist. Am 16. Dezember fand im Stabe des Fortifikationsbezirks ein Kriegsrat statt, in welchem sich 17 Militärchefs gegen und nur 4 für die Kapitulation aus­Sprachen. General Fock wich einer direkten Antwort aus, während General Stössel seine Meinung und Antwort über­haupt nicht fundgab. Während der Beratung legte der Artilleriechef Bjely dar, es gäbe noch genug Geschosse. Ge­neral Samirnom erklärte, der Proviant reiche noch für mehr als einen Monat. Es ist nicht genau festgestellt, ob ein Sigungsprotokoll aufgenommen worden ist, geprüft und unter­zeichnet aber wurde ein solches von den Heerführern, die dem Kriegsoate beigewohnt hatten, nicht. Die ganze Habe der Verteidiger wurde in Port- Arthur ihrem Schicksal über­laffen. Es wurde nur ein bestimmtes Quantum Gepäck( je nach dem Range) mitzunehmen gestattet, und erst nach dem Abzuge aus Port- Arthur erfolgte die Genehmigung für weiteres Gepäck bis zu 30 Prozent und zur Mitnahme einiger Aften. Für sich selbst hatte Stöffel die Mitnahme seines gesamten Eigentums, selbst der Hündchen, ausbe: dungen. Am 29. Dezember verließ General Stössel unter Mitnahme seines ganzen Hausrats Port- Arthur. Der Wagenzug mit seinen Sachen bestand aus vierzig Fuhren. Die Proviantvorräte am Tage der Kapitulation waren noch folgende: 10 519 Bud Weizenmehl, 9202 Bud Gries, 904 Bud Zwiebelsamen, 5577 Pud Graupen und Reis, 59 Pud Hierse, 2168 Pud Tee, 1224 Pud Zucker, 21 657 Pud Bwiebad, 3100 Bud Dörrobst, 3853 Pud Konserven, 31 140 Bud Bohnen, 3 Schafe, 9 Biegen, gegen 2500 Pferde. Als General Smirnow auf die Möglichkeit hinwies, die Festung zu halten, erwähnte er unter anderem diese Daten über den Proviant. An Verteidigungsmitteln waren am Tage der Kapitulation gegen 180 000 Geschosse vorhanden, davon 150 000 für die auf den Strandbatterien aufgestellten Marine­tanonen. Die Patronen des 3 Millimeter- Schnellfeuergeschützes ungerechnet, waren im ganzen gegen 14 000 Schrapnell­geschosse und 10 000 Kartätschenpatronen vorhanden. Wenn die Geschütze auch abgenutzt waren, so fonnte doch von einer Unbrauchbarkeit derselben keine Rede sein. Das Gießen von Geschossen, sowie die Anfertigung von Pyrorilinbomben war im Gange und lieferte gegen 100 Geschosse im Tage. Die Daten über Kriegsmunition beweisen, daß die Geschosse hin reichten, die Belagerung noch fast 2 Monate hinauszuziehe General Stössel hat aber aus irgend einem Grunde die Fra. der Kapitulation allein entschieden.

Es dürfte unter diesen Umständen dem Verurteilt.: schwer werden, sich von aller Schuld reinzuwaschen.

Nab und fern.

Familicndrama. In Auleben bei Nordhausen erhängte die Frau des Vergarbeiters Ostmann ihre beiden Kinder von drei und eineinhalb Jahren und dann sich selbst. Die Ursache der Tat ist ein Familienzwist.

Ausschenerregender Konkurs. In Dresden ist die be= tannte Kommanditgesellschaft in Firma Sächsische Bankgesell­schaft Quelmalz u. Co. in Konkurs gegangen. Erst dieser Tage tam die Nachricht, daß der persönlich haftende Gesell­schafter Emil Quellmalz plößlich einem Schlaganfall erlegen sei; jezt gewinnt es den Anschein, als ob der Tod kein natürlicher gewesen ist.

+ Gelehrten- Proletariat. Ju Fürth ist vor einigen Tagen der praktische Arzt Dr. Herzberg in seiner Wohnung tot auf­gefunden worden. Wie sich jetzt herausstellt, liegt Selbstmord durch Morphiumvergiftung vor. Das Motiv der Tat sind Nahrungssorgen infolge Mangels an Praxis.

Die Feier des 450 jährigen Jubiläums der Universität Greifswald fand Freitag Vormittag im Beisein des Prinzen August Wilhelm von Preußen als Vertreter des Kaisers statt. Der Festakt, zu dem sich auch Kultusminister Dr. v. Studt eingefunden hatte, fand in der Nikolaikirche statt. Prinz August Wilhelm verlas die Glückwünsche des Kaisers; darauf folgte die Ueberreichung von Stiftungen und Adressen und die Verkündigung von 37 Ehrenpromotionen. Hieran schloß fich auf dem Rubenowplaze die Huldigung der Studentenschaft vor dem Prinzen und das Festmahl, dem der Prinz und die geladenen Ehrengäste beiwohnten.

Rowdies oder Verbrecher? Zwischen den Stationen Dahlhausen und Steele wurde auf einen Personenzug ge= schossen. Personen wurden nicht verletzt. Der Täter ist trotz sofortiger Verfolgung entkommen.

Förmlich stalpiert wurde ein Mädchen in der Baum­wollspinnerei in Dülfen. Den Arbeiterinnen ist untersagt, sich in den Fabrikräumen zu frisieren. Ein Mädchen, das dem Verbot zuwiderhandelte, sah einen Meister kommen und barbarg sich unter der Maschine. Dabei wurde das lose Haar gon Maschinenteilen erfaßt und dem Mädchen die Kopfhaut von der Schädeldecke getrennt.

Großfeuer in der Mailänder Ausstellung. Kurz vor 4 Uhr morgens brach in der Ausstellung im Pavillon für italienische dekorative Kunst Feuer aus. Polizei und Feuerwehr trafen sofort auf der Brandstätte ein und nahmen energisch die Löscharbeiten auf. Die Anstrengungen der Feuerwehr richteten fich darauf, zu verhindern, daß das Feuer auf die Abteilung für Goldschmiedekunst und auf die Ausstellung für schöne Künste übergriff, welche lettere schwer bedroht war. Der Brand konnte lokalisiert werden. Einige Feuerwehrleute

Die

+ Eine Viertelmillion Brandschaden. Bei dem Brande der Erprather Mühle bei Neuß verbrannten zehntausend Sack Weizen und sechshundert Sack Mehl. Der Gesamtschaden beträat 240 000 Mart.

wurden leicht verlegt. Es scheint, daß das Feuer in der ungarischen Sektion der Abteilung für dekorative Kunst imm Park entstanden ist und schnell auf die anderen im Park ge­legenen Sektionen dieser Abteilung übergegriffen hat. englische, schweizerische, japanische und niederländische Sektion ebenso die deutschen Abteilungen, das Postmuseum und die Fischerei- Ausstellung sind unversehrt geblieben. Man glaubt, daß der Brand in der Ausstellung auf Kurzschluß in einer elektrischen Leitung zurückzuführen ist; der Verdacht eines Verbrechens erscheint ausgeschlossen. Der Schaden wird auf

Cokales.

4. Auguft.

Berigtig entlichte Rotiz, ba ling erhängt habe findet fich zu Haufe

*

Am gefrige hinde des Bäcker gabenfeuer zur abgelöscht werden * Während d auf dem Jurplat geftellt, der fid erall des regften er Apparat führt arden in Maffen zu empfehlen i bteffette gut abge * Die Hauptvers

** Willkommen zum Turnfefte! So ist denn das schöne Jubelfest des Turnvereins Gießen herangekommen. Ganz Gießen ist in festlicher Stimmung bereit, die großen Turnscharen, die morgen zu seinen Toren hereinziehen werden Ueberall macht die mit frohem Herzen zu empfangen. Freude der Bevölkerung am Turnen sich bemerkbar und wenn morgen der große Tag gekommen, werden Fahnen und Guirlanden die Jünger Jahns grüßen. Das Feft wird sogar mit Ungeduld erwartet, denn zu der gestern Abend in der Festhalle abgehaltenen Hauptprobe hatten sich shon viele Zuschauer eingefunden. Wenn auch noch kein feft. stehendes Urteil abgegeben werden kann, so läßt sich doch

schon sagen, daß das Festspiel einen guten Erfolg erzielen stiftung der beffi

wird. Heute Abend 7 Uhr wird das Fest durch den Zapfenstreich eingeleitet, der vom Ludwigsplatz ausgehend fich durch die Ladwigstraße, Bismarckstraße, Südanlage, Seltersweg, Kreuz, Mäusburg, Marktplag, Rirchenplay,

Friedberg flatt. Gine ideal fenbahn Lubed Bi Lubed nach Ha il Der anerfenne

Lindenplatz, Afterweg, Nordanlage nach der Festhalle be haltloßs begrüßt.

wegt, wo der Kommers und die Fahnenweihe abgehalten werden. Der rund 100 Abteilungen haltende Festzug, der Sonntag- Nachmittag 2 Uhr vom Walltor abmarschiert, nimmt seinen Weg durch Walltorstraße, Lindenplay, Markplay,

75 Jahre Date Bechta feierte& 75jähriges Arbeitsjub immer bei Meifter H Dibenburg verlieb

Don

Schulstraße, Neuenbäue, N uenweg, Kaplansgass, Bahn. meldet, die Medaille f

hofstraße, Westanlage, Seltersweg, Kreuz, Mäusburg, Markt­straße und Neustadt nach dem Festplatz. Die wehenden Fahnen und das Grün der Guirlanden mögen den Turnern, die hierher eilen, freundliche Grüße zuwinfen. Darum auf zum Fest und Streite,

+ Die Zeit der Ernte ist gekommen, überall rüstet fi ber Landmann, die Früchte seiner Mühen zu ernten. Greb blendet die Sonne vom Himmel herunter auf die munterer Schaaren der Schnitter und Schnitterinnen, die in geschäftiger Eile, einander durch fröhliche Zurufe anspornend, die Wagen mit dem reichen Segen der Felder beladen, und dann mit lustigem Beitschenknall ins Dorf einfahren das ist des Landwirts schönste Zeit. Unsere Vorfahren sahen die jetzt anbrechende Erntezeit für eine heilige Zeit an, ebenso wie an Sonn- und Feiertagen durfte während derselben kein Gericht abgehalten werden. Das Kornfeld selbst galt als von ge spenstischen Tieren belebt, die in den Gestalten eines Wild. schweines, eines Wolfes oder einer Kaze ihr Wesen dort trieben. Beim Schneiden der Aehren aber flieht dieser Dämon in die letzte Garbe, die darum auch der Wolf" genannt wird. Vielleicht geht dieser Gebrauch auf die altheidnischen Ernte­opfer zurüd, wie sie der Göttin Freya, der segenspendenden Schützerin des Feldes, dargebracht wurden. In manchen Gegenden blieben auf dem Acker für Wotans Pferd" einige Büschel stehen, oder für Frau Gode", worunter wieder Freya zu verstehen ist." Sorgsam wacht die ,, Roggenmuhme", unter deren Schutze das Getreide steht, darüber, daß kein Unberufener zur Erntezeit das Feld betritt. Ist die Ernte­arbeit beendet, so heben die Mäher die Sensen hoch und schlagen dreimal mit einem Stück Holz an die Klingen und rufen entblößten Hauptes:" Wold, Wold, Wold!"( Wotan). Darauf wird der Rest vom Erntebier auf die Erde gegossen, und die Mäherinnen streuen Brotfrumen darauf. Dieser Gebrauch deutet auf die früheren Dankopfer hin, die, nachdem die goldene Frucht glücklich heimgebracht war, den Göttern gespendet wurden. Spiel und Tanz folgen. Ueber dem Giebel prangt der Erntekranz mit seiner bunten Schleife und einem fleinen Gedicht; drinnen aber gibts zur Erquicung Erntebier in Menge und frisch gebackenen Erntefuchen. Die fröhliche Jugend aber schwingt sich im Tanz, und zur be­sonderen Ehre rechnen sichs die hübschen Dorfmädchen, wenn der Gutsherr mit einer von ihnen den Reigen eröffnet. Nach sauren Wochen ein frohes Fest, das ist der beste Schluß der Erntezeit.

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Der Landwirt.

Willkomm!

Ende Juli befa -Wrightein ftellen Henchelheim,

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Abiding gebrachte nunmehr jedem&

wir entbieten Euch fröhlichen de läßt schon jet * Das Großh. Regierungsblatt, Beilage Nr. 21 ausine Grundfäde gegeben am 2. Auguſt, enthält bag Borlesungsvergung des Anliegers zeichnis der Landes- Universität für das den eine enge t

Winterhalbjahr 1906/07.

* Ein faiserlicher Eclaß über die Echöhung des Ber gütungssages für Manöver- Einquartierungen

gebeffen herrscht über Geländeaustausch m unferen Drt berühr

wird im Reichsanzeiger veröffentlicht. Es sind darnach für leg, aber dennoch be

die volle Tagesfoft mit Brot 1,25 bis 1.50 t. zu vers güten, für die Mittagstoft allein 0,62 Mt. bis 0,72 Mt., für die Abendkoft 0,52 bis 0,62 Mt., für die Morgentost 0,26 bis 0,31, je nach dem Servistarif des betreffenden Einquartierungsortes.

** Ernannt wurde der Gefangenwärter an der Bellen- lonauszahlung be

ftrafanstalt Butzbach Heinrich Karl Ewald zum Gefangen aufseher an dieser Anstalt mit Wirkung vom 15. August 1906. ** Der Generalfonsul der Republit Cuba Francisto Federico Falco in Hamburg ist zur Ausübung tonfularischer Funktionen im Großherzogtum zugelassen worden.

rm. Keinen Klec- oder Grasbau nnter Dbäumen. Ez unterliegt faum einen Sveifel, daß die vielfach hervorgetretene Ertraglosigkeit der Obstbäume zu einem großen Teile auf die schädliche Einwirkung des Grass und des Klcebeues zurück­geführt werden muß, und daß reichere und regelmäßigere Ernten an Obst erzielt werden würden, wenn man auf Slee unter Obstbäumen ganz verzichten und bei Gras doch sehr große Baumscheiben freihalten würde. Klee und Gras saugen die obersten Bodenschichten in hohem Maße aus und vers brauchen die atmosphärischen Niederschläge derart, daß den Baumwurzeln jedenfalls nicht so viel zukommt, als die Bäume zu kräftigem Wachstum, zu reichem Blütenansate und zur gehörigen Ausbildung der Früchte brauchen. Ausnahmen, wie sie bei ausgiebiger Bewässerung vorkommen, ändern nichts Wesentliches an der Regel. Andererseits Begen schon eine ganze Reihe von Beispielen vor, die auf das überzeugendste beweisen, daß mit der Beseitigung von Grasivuche und mit dem Aufhören des Klees die vermißte Fruchtbarkeit eintritt.

hr in der Richtung Trais, 3. Augu Einbrugsbiebfta birai wurden au 10000 Mt. gestohlen, Hungen. Die S just begonnen, nach barin stattfand. Wezlar. Nach inland- Betfalen" Chriftustirche in Herbst stattfinden ung der Kirchenge en Muttergemeinde bie Bege geleitet. Lauterbach. Sim Lauterbach, 2. A Angersbach, das fein Side totschlug, wu mes nach Gießen E

** Die zweite Staateprüfung im Justiz- und Ver waltungsfach für das Jahr 1906 wird Montag, den 15. Oftober 1906, vormittags 9 Uhr, in Darmstadt be­giunen. Gesuche um Bulassung der Prüfung sind bis spätestens den 5. Oftober an Großherzogliches Ministerium der Justiz durch Bermittelung des zuständigen Landgerichts vorgekommen

za. Schädliches Futtermittel. Infolge der Riesenverluste, die den deutschen Landwirten, besonders den schleswig Holsteinischen, durch die Verfütterung von Erdnusmehl in ihrem Rindviehbestande erwachsen sind, tcurden im Balterio logischen Institut zu Kiel Fütterungsversuche damit angestellt. Die Versuchstiere sind sämtlich gestorben. Gegen die Firma, die das schädliche Futtermittel geliefert hat, werden zahlreiche Schadenersatzprozesse angestrengt werden.

präsidenten zu richten.

** In Gießen wurden 1905 an Stempelabgaben 37 632,50 Mt. erhoben, in Darmstadt 92 576,70 t., Offenbach 74065 80 Mt., Bad Nauheim 9526,60 m., Friedberg, 6768,30 Mt., Mainz 12 434,40 M., Worms

416 729,30 r.

furte Gefälle der früher einen bem

kamer. Man rühmt

Bagenreifen, Wag

45 995,75. Die gesamten Stempelabgaben in den größeren hessischen Städten beliefen sich im Jahre 1905 auf hh. Der geschäftsführende Ausschuß des deutschen Hand.it ber aus biriem werks- und Gewerbekammertages feßte auf seiner Sizung am 30 v. Mts zu Hirschberg in Schlesien für die Ber handlungen des diesjährigen deutschen Handwerts- und Gewerbefammeriages zu Nürnberg am 4. und 5. Sptember folgende vorläufige Tagesordnung feft: 1. Die Beschaffung von Maschienen und Werkzeugen für selbständige Handwerker. 2. Lehrbriefs- und Lehrvertragsformulare der Innungsverbände. 3. Die Führung der Titel Baugewer

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Ang moderner Fab mehr und ging lichen Gebäude, w

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meister" und Baumeister". 4. Die Bestimmung der Ber findenden Turnf 5. Resolution der 11. Reichstags en Birchstraß Kommission betr. Ausübung der Baukontrolle durch besonderen Besitzung, für

wandten Gewerbe".

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Gießen, den E

Grokh. Heirat

Raufmann f. s. So

Mangels Herrenbekan Wieler Stelle mit einen Mann( Handwerker, Meiner Beamter, Wi nicht ausgefchloffen) anden. Meine Schwe ide 25jähr. Blondi Alojem Ruf, berträgliche und gutem Gemit, Barbermögen, und Celterliches Haus in tabt Oberbeffens. gent Schloffer wäre e jur Selbhandigmach ba das Haus in be Barterreftod zu einer

ftaatlich angestellte Beamte(§ 139 b. R. G. D.) unter Buziehung von gewählten Wertretern der Bauarbeiter. 6. Das Ergebnis der Erhebung über die Frau im Gewerbe­betriebe des Damenschneider-, des Frisear und des Photo graphengewerbes. Ferner beschäftigte sich der Ausschuß mit der Stellung des Handwers zur Frage der gesetzlichen Regelung der Heimarbeit und er beschloß, die Beziehungen des Handwerks zur Heimarbeit und zur Hausindustrie durch eine Umfrage bei den Han werks und Gewerbefammern flar zu stellen. Anträge auf gleichmäßige Anforderungen bei de Meisterprüfungen im Baugewerbe und auf obligatorise Anfertigung von Haararbeiten bei der Ablegung der Ge sellenprüfung im Barbier Friseur- und Perückenmacher gewerbe wurden den zuständigen Kommissionen überwiesen. * Abg. Hirschel vor Gericht. Die Verhandlung vor der Gießener Straffammer in Sachen des Landtagsabg Hirschel wegen Uuregelmäßigkeiten in der Verwaltung ber Friedberger Landwirtschaftlichen Genossenschaftstasse steht am 11. August an. Eine große Anzahl Beugen ist geladen. Landtagsabgeordneter Hirschel hat an die Straffammer eine Eingabe gelangen lassen, in der er um Verlegung des Termins um vier Wochen bittet, mit der Begründung, daß sein Anwalt Dr. v. Brentana- Offenbach abwesend und et nicht in der Lage sei, das Antiagematerial binnen zehn Tagen durchzuabeiten. Die Eingabe schli ßt, wenn die Kammer diese Bitte unberücksicht gt lasse, werde er,( Hirschel zu dem Termine nicht erscheinen und von seiner Immunität als Abgeordneter Gebrauch machen.

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