nicht pur roẞortannienserieiigung, oa ne einen Schlag nicht zurückzugeben vermöge. Die nötige Ausdehnungstraft für die Armee fönne auf der Grundlage des bezahlten Dienstes nicht gewonnen werden, ohne das Volk zugrunde zu richten, Deswegen blicke die Regierung auf die Freiwilligen. Ferner wird angekündigt, daß wichtige Aenderungen in der Organisation der englischen Armee durchgeführt werden sollen. Diesmal handelt es sich um die Miliz, die sehr verbessert werden soll, um eine tüchtige Reserve zu bilden. Die Miliz soll zehn neue Batterien der Feldartillerie erhalten.
Soziales Leben.
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X Stiftungen. Geh. Kommerzienrat August Bagel, der Inbaber des Düsseldorfer Volts- und Jugendschriftenverlages, Stiftete aus Anlaß seines 50 jährigen Berufsjubiläums 50 000 Mart zur Unterstüßung seiner Angestellten. Die Erfurter Bank hat bei Gelegenheit ihres 25 jährigen Bestehens 50 000 Mart ihren Beamten zur Errichtung einer Stiftung zur Unterstüßung hülfsbedürftiger Kollegen überwiesen.
X Drohender Riesenstreik in England. Zehntausend Bergleute der Kohlenbergwerke in Rhonddavalley, Südwales, erklärten, daß sie die Arbeit niederlegen würden, wenn nicht bie nichtorganisierten Bergleute dem Bergarbeiterverbande beitreten.
Der Weise von Sadagora.
Th. Lemberg, 2. Oftober.
3 war einmal so müßte eigentlich begonnen werden, benn das was erzählt werden soll, klingt uns modernen Menschen des 20. Jahrhunderts so seltsam, so unglaublich
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wie ein Märchen. In Sadagora, einer Drtschaft in der Bukowina, lebt seit alten Zeiten eine Schriftgelehrtenfamilie, deren Mitglieder in ganz Galizien und Polen un gemein geehrt und geschätzt werden denn gar vieles vermag der Wunderrabbi von Sadagora.
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Wie ein Blitz aus heitrem Himmel wirkte daher auf jene ygläubige Gemeinde" die Nachricht, daß das jeßige Haupt der Familie Friedmann, das ist der bürgerliche Name des Wundermannes, im Sterben liegt. Der weise Rabbi" haust in einem gar prächtigen Hause, und alle die Hilfe und Rat Erflehenden, die ihn aufsuchen, fehren befriedigt und geistig gestärkt heim. Bei Lichte betrachtet verblaßt natürlich die mit so viel Nimbus umgebene Figur des Wunderrabbis mehr und mehr und was bleibt übrig: ein kluger Geschäftsmann, der die mangelnde Klugheit seiner ,, Gläubigen" sehr ,, weise" ausnützt, um für gutes Geld, gute Worte, guten Rat zu geben. In der Familie der Rabbis von Sadagora wird ängstlich darüber gewacht, daß die Glorie, mit der man seit vielen, vielen Jahren die Nachkommen König Davids umgibt denn bis auf jenen führen sie ihren Stammbaum zurück nicht Schaden leidet, d. h. damit die Mitwelt nicht merkt, wieviel Menschliches Alzumenschliches" den Weisen" anhaftet. Wenn einer der Rabbis aus jenem irdischen Jammertal scheidet, folgt ihm sein Kronprinz", d. H. der zur Erbfolge in der geistigen Herrschaft über jene, die nicht alle werden" berechtigte älteste Sohn. Dieser Sohn erbt selbstverständlich auch die Weisheit, oder richtiger gesagt" Lebensschlauheit" seines Vaters. Wie sein Vater, heilt er alle körperlichen Leiden, tröstet er durch Zuspruch die Trauernden, richtet gefnickte" nüter wieder auf und erteilt weise Lehren, gegen welche die Aussprüche des delphischen Orakels Kinderspiel find und, wie der Vater, sorgt er für die Erleichterungen der Gemüter und der Geldbeutel seiner Gläubigen, die zu ihm pilgern. Den Rabbi umgibt ein Hofstaat von Chassidim, d. h. von Leuten, die zwar nicht wie der„ Chef" selbst, alle Weisheit mit Löffeln gegessen haben, aber doch schlau genug sind, sich diese bequemste Art des Lebensunterhaltes zu eigen zu machen. Diese treiben nun auch- um dem Bolk Sand in die Augen zu streuen einen förmlichen Kult mit dem Wunderrabbi. Sie kommen
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zu Andachts- und Erbauungsübungen zusammen; höchst mystisch ist der Verlauf einer solchen Zusammenkunft. Sie lesen, nachdem sie sich durch Waschungen von allen Schlacken weltlicher Unreinheit des Geistes gereinigt haben, in uralten Folianten und werden weise- immer weiser. Und das Volk glaubt alles dies, und mit ehrfurchtsvollem Staunen hört es die Aussprüche des Weisen und in Scharen strömt es zu jenem Born aller Weisheit, zu dem Wunderrabbi von Sadagora.
Ingenieur Heinisch, sympathisch; sie vermag sich nur unter heftigem Weinen der Vorgänge an jenem Schreckensabend zu erinnern und hat ersichtlich in dem Getöteten den Mann ihres Herzens verloren.
Der Angeklagte verdient demgegenüber wenig Sympathie. Dieser junge Student, der sich in seine Liebe" so verrennt, daß er keine Abweisung achtet und schließlich glaubt, entweder sie" töten zu müssen oder sich die Spröde erringen zu können, wenn er den begünstigter Liebhaber niederschießt, wozu er sich mehrere Tage vor der Tat den Revolver kauft, ist kein Heldentypus, sondern einer jener Gesellen, die ihre Sinne nicht im Zaum halten fönnen. Der Angeklagte wußte sehr wohl, was er tat. Nicht im Affekt, in der plötzlichen Erregung hat er zum Revolver gegriffen, sondern er suchte an die Ruf auf jede Weise heranzukommen. Als er sie im Lokal nicht sprechen fonnte, weil sie mit ihrem Bräutigam fortgegangen ist, fährt er ihr in der Droschke nach und schießt auf das Paar, vielleicht, um nur einen unschädlich zu machen, vielleicht um beide. Das Ergebnis ist bekannt. Der junge Mann, der seine Braut decken will, fällt unter den Kugeln eines, der ausgegangen ist, um zu töten. Und der. Wahrspruch der Geschworenen hat dies richtig erkannt, der Angeklagte selbst hat, indem er sich dem Urteil unterwarf, die Richtigkeit des Spruches bestätigt. Der Vorhang fällt über ein Drama, dessen Held kein Held ist, sondern ein Sklave seiner Leidenschaft, ein Mensch, der sich nicht aus alltäglichem erhebt und der nicht einmal modern ist. Denn der moderne ,, Verschmähte"- tröstet sich mit einer andern.
Rabbi Friedmann, der so schwer Erkrankte, ist erst 53 Jahre alt, und steht im Geruche großen Reichtums. Seine Töchter, sechs an der Zahl, sind in ihren Anschauungen viel moderner wie ihr Vater sich den Anschein gibt. Sie wissen sehr zu leben. Anjährlich sieht man sie mit ihrem Vater in Karlsbad prunken. Knausern ist nicht ihre Art, und das ist gut, so kommt das Geld wieder unter die Leute, und zwar in die Hände von solchen, die etwas Klügeres damit anzufangen verstehen, als es dem Weisen von Sadagora" zu schenken.
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Des Totschlages fchuldig!
§ München, 30. September.
Das Schwurgericht hat den Studenten Turtschi nowitsch des vorsätzlichen Totschlages als schuldig erkannt und ihn unter Zubilligung mildernder Umstände zu fünf Jahren Ge fängnis verurteilt. Die Ehrenrechte sind dem Angeklagten belassen worden.
Nab und Fern.
† Deutch- amerikanische Sängerfahrt. In Nehoit e Bewegung eingeleitet worden, welche die Veranstaltung enec deutsch- amerikanischen Sängerfahrt nach Breslau ge legentlich des dort im nächsten Jahre stattfindenden großen Bundes- Sängerfestes bezweckt.
Damit ist ein Prozeß zu Ende gegangen, dem man viel mehr Interesse entgegengebracht hat, als er verdiente. Weder in der Person des Angeklagten und der Hauptzengin, noch in dem, der Anklage zugrunde liegenden Faktum liegt irgend etwas, was nicht alltäglich wäre. Es ist nichts neues, daß ein Mädchen einen Liebhaber hat, nichts nenes, daß sie diesem gewährt, was sie einem andern Verliebten" weigert und es ist leider auch nicht neu, daß der Verschmähte eine der beteiligten Personen aus der Welt schafft. Die Vernehmung der Hauptzeugin, der Kellnerin Berta Ruf, deren Bräutigam" das unglückliche Opfer des Angeklagten geworden st, hat nichts anderes ergeben, wenigstens nichts neues. Die Gäste des Lokals, in dem die Ruf tätig war, brachten ihr alle eine gewisse Zuneigung entgegen, die sie vielleicht nicht erwidert hat. Dem Angeklagten gegenüber jedenfalls nicht. Sie mochte den Russen, der sie auf Probe" heiraten wollte, sie in das Atelier eines Freundes einlud, wo sie gemalt werden sollte notabene nachts um 1 Uhr und dort zudringlich wurde, nicht leiden und hat dies mehrfach anderen ccaenüber aeäußert. Dagegen war ihr der Getötete. Der
† Amerika Sieger der Lüfte. In der Gordon- Benne Ronkurrenz fiegte der von Lahm gesteuerte amerikanische Ballon United States. Lahm landete in Scarborough England, 640 Kilometer von Paris entfernt, und hielt sich 22 Stunden 12 Minuten in der Luft. Zweiter der Kon furrenz wurde Vonviller( Italien), der in New- Holland niederging. Dritter Comte de la Vaulx( Frankreich), der in Walsingham, und Vierter Professor Huntington( England), der in Cold Harbour vor Anker ging. Es folgten Rolls ( England) und Balsan( Frankreich), die ebenfalls England erreichten. Letzterer landete auf der Insel Wight. Von den deutschen Ballons befindet sich keiner unter den Siegern.
† Selbstmörderchronik. Die Zahl derer, die in den letzten Tagen freiwillig ihrem Leben ein Ende gesetzt haben, ist so groß, daß man fast an eine neuerdings ausgebrochene Mordepidemie glauben möchte. Die Hauptrolle in diesen traurigen Affären spielt natürlich wieder die Liebe, aber auch andere Ursachen sind in dem folgenden Register vertreten.
Posen, 2. Oktober. Der Einjährig- Freiwillige Ignaz von Zakrzewski versuchte gestern in seiner Wohnung sich und seine Geliebte Elisabeth Joliat zu erschießen. 3. starb im Krankenhause, seine Geliebte ist schwer verlegt.
Esseg, 2. Oktober. Der Operettensänger Beer aus Laibach und die Schauspielerin Emma Schwarz- Walden haben aus unglücklicher Liebe in einem hiesigen Hotel einen Selbstmordversuch begangen. Beer ist schwer verletzt, ürfte jedoch mit dem Leben davonkommen. Die Schwarz erlag den Verlegungen.
† Deutschlands Erfolge auf der Mailänder Ausstellung Find sehr erfreulich. Bei der Preisverteilung fielen auf die 475 deutschen Aussteller 485 Preise, darunter 171 Große Preise auf 137 österreichische 112 Preise, darunter 41 Große Preise, auf die 537 schweizerischen 228 Preise, darunter 75 Große. Für die wichtigsten der anderen Nationen find die Ziffern folgende: Italien 3995 Aussteller, 3260 Preise, darunter 335 Große Preise, Frankreich 2493, 1480, 452, Belgien 688, 484, 159. England 195, 228, 75. Ungarn 57, 35 und 25. Die Preise sind in fünf Klassen geteilt: Großer Preis, Ehrenpreis, goldene, filberne und bronzene Medaille.
Cokales.
3. Oktober 1906. * Die in Vorbereitung befindliche Regierungsvorlage inbetreff der von der Kammer beschlossenen Wohnungs. geldzuschüsse wird, wie es heißt, für die unteren Einkommen der Beamten einen Zuschuß von 12 und für die höheren Einkommen einen Zuschuß von 8 Prozent in Voranschlag bringen.
† Der weiße Tod. Das Register der Alpenunfälle scheint in diesem Jahre endlos zu sein. Zwei junge Leute aus Les Plans entdeckten auf dem Gletscher Planneve am Fuß der Pacheuspitze die Leichname von vier verunglückten Touristen, deren Namen und Herkunft noch unbekannt sind. Eine Bergungsmannschaft ist sofort abgegangen.
† Kesselexplosion. In der Spinnerei von Etienne Motte in Roubain explodierte infolge Versagens eines Ventils der Dampfkessel. Von den in der Nähe beschäftigten Arbeitern wurden zwei getötet, sieben schwer verletzt. Der angerichtete Schaden ist beträchtlich.
* Achtung, Reservisten! Die zur Verabschiedung gelangten Mannschaften des Heeres und der Marine haben fich innerhalb 14 Tagen nach erfolgter Entlassung bei dem Bezirksfeldwebel, dessen Kontrolle sie unterstellt sind, anzumelden. Nicht rechtzeitig bewirkte oder gar versäumte Anmeldung findet Bestrafung. Darum sollten auch die Ange hörigen oder der Prinzipal, die Dienstherrschaft nicht ver. säumen, einen entlassenen Reservisten an die Meldung zu
† Mitten durch. Amerika zeichnet sich neuerdings wieder durch eine Reihe schwerer Eisenbahnunfälle aus, die bei dem dort üblichen Tempo aber nicht erstaunlich sind. Auf der Strecke Longbranch- Philadelphia der Pennsylvania- Eisenbahn fuhr die Lokomotive des Newyork Expreß mitten durch einen Schlafwagenzug, der nach Philadelphia ging, zertrümmerte dessen vorletzten Wagen und beschädigte die übrigen. Fünf Menschen sind tot, zwanzig verletzt.
erinnern.
fir ihn werden Bug. Selbstrebe
Slimmen des libführers, dem dommen dürfte.
Gießener 2 8802 Bäver im September 19 Biber gegen 307 im Befuch im einzelner mbab: 3814 0 1111 Fr
Bannenbäder: 1. 2. Braufebäder 1. R 2. A
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Dampf- und Heiß Winner, 23 Frau Die Berfonenwage Bab von 6 Person Rabrennen Stundenrenner fem Borfprung.
Lidh, 2. Oft. G wieder die Kir gefeiert worden Waldgirmes. N an der vierten F Edhard am 1 an die zweite Niedererlenbad, gangener Nacht 1500 Mt. geftobler Eidelsdorf. Bei fehr hohe Breif mitunter auf über Salzboden, 2.
* Mit einem traurigen Fall von unverschuldet- ber schuldetem Leid hatte das Schwurgericht Gießen sich zu befassen, das am Montag über den stellvertretenden Stations vorsteher Otto Ulrich in Dorheim, der falsche Einträge in die Kassenbücher gemacht hatte, abzuteilen hatte. Die Verhand lung ergab ein ungemein trübes Bild. Der Angeklagte, der als Weichensteller täglich 2,50 Mt. hatte, wurde am 9. Januar als stellvertretender Stationsvorsteher angestellt und zwar mit jährlich 950 Mt. Gehalt mit Wohnungszu schuß. Bei der ersten Gehaltszahlung wurden dem Beamten 78 Mt. für Equipierung abgezogen, hierzu fommt ein Abzug von jährlich 54 Mt für Versicherung und die jährliche Miete von 150 Mt. Mit dem ihm verbleibenden Rest sollte der Mann die dringenden Gläubiger, denn er hatte unter den widrigsten Verhältnissen Schulden machen müssen, um den Lebensunterhalt seiner Familie zu bestreiten. Diese Verhältnisse drängten den Angeklagten gerade zum Verbrechen, und so unterschlug er denn dem Eisenbahnfistus von Januar bis Juli 1050 Mt. und machte, um die so nach und nach aus der Kasse entwendeten Beträge nicht merken zu lassen, falsche Der Beamte hat oder unrichtige Einträge in die Bücher. häufig versucht, seiner vorgesezten Behörde sein Unglück in der Familie darlegend, von dieser eine Unterstüßung zu erhalten, man hat ihn warten lassen, und als man endlich dem Manne 40 Mt. bewilligte und auszahlen ließ, war dies viel zu wenig, um nur die Rechnung für Arzt und Apotheke damit bezahlen zu fönnen. Als die Behörde die Fehlbeträge merkte, hat der Angeklagte alles getan, um mit Hilfe von Verwandten, denen er sein Mobilar verpfändete, das unterschlagene Geld voll zu ersetzen, sodaß ein Schaden nicht entstanden ist. Justizrat Dr. Gutfleisch, der den Ange flagten verteidigte, ertiärte, der vorliegende Fall zeige wieder, daß man Beamte in der Stellung des Angeklagten aus fömmlicher bezahlen müsse, als es bisher geschehen sei. Er erklärte, daß er ein Gesuch an die zuständige Stelle richten werde, damit der Verurteilte weiter Verwendung finde und mit seiner Familie nicht noch in tieferes Elend gerate.
† Schiffsunfälle. Der russische Segler Inpried, der auf der Reise von Finland nach Hamburg war, strandete in der Nähe von Glückstadt. Die Ladung ist verloren. Das Schick sal der Mannschaften ist bisher noch unbekannt. Auf der Unterelbe ist der mit einer Kohlenladung von England nach Hamburg bestimmte englische Dampfer Ashbrooke" von dem französischen Dampfer" Susanne et Marie" angerannt und in Grund gebohrt worden. Der Steuermann und der Stewaro des englischen Dampfers sind hierbei umgekommen, während die übrige Besatzung von dem französischen Dampfer gerettet und nach Hamburg gebracht werden konnte.
Bunte Tages- Chronik.
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Ratibor, 29. September. In Mister wurde die ganze, aus acht Personen bestehende Familie des Fleischermeisters Witte bewußtlos in ihrer Wohnung aufgefunden, in die im Laufe der Nacht infolge eines Rohrbruchs Gas eingeströmt war. Frau Witte und fünf Kinder sind bereits gestorben.
Rennes, 29. September. Im Walde von Baimmont vütet ein heftiger Brand, der bereits 700 Hektar ergriffen bat und den Flecken Tilhouet bedroht. Militär ist bemüht, das Feuer einzuschränken.
Glasgow, 29. September. Auf den Schiffswerften von Clyde haben heute 7000 Eisenarbeiter die Arbeit eingestellt; der Ausstand wird vermutlich von längerer Dauer sein.
-o Der bis jetzt fertig gestellte Neubau des Bahn hof Gießen wird kommenden Freitag seiner Bestimmung übergeben; von Samstag früh ab wird die Ausgabe der Fahrscheine etc. in der neuen Halle erfolgen.
* Der Minister der öffentlichen Arbeiten hat, um dem Bedürfnis nach besserem Schuh temperaturempfindlicher Güter während der Eisenbahnbeförderung noch weiter entgegens zufommen, die Ausarbeitung eines Entwurfs für einen Wagen veranlaßt, der die verladenen Güter sowohl gegen Kälte als auch gegen Wärme zu schützen geeignet ist. Bon der Herstellung eines brauchbaren Entwurfs und dem Ergebnis der beabsichtigten Versuche wird es abhängen, ob solche Wagen auf den preußischen Staatseisenbahnen in größerer Bahl werden eingeführt werden können.
, der zu den grö Jägerfreifen gro rgangenen Monto en Schmelz zuget lam an diesem en Waldungen ei Haustür in d Treppe hinauf in und, nachdem bas Fenster zu en men, um furz da
ben.
Marburg, 2. Di in Bermögen von 45 jer, ein Eisenba ein Eisennach, wo Seln Großvater ug gelebt haben. Oftheim, 1. Of gt die Anlage ein guter Bewährun in dort viel über Berhandlungen den, wegen gemet jochweifel. Gelnhausen, 2. haufer Kreisblatt m
er fich zu den S Stadt Gelnh
der
rigen Baudenkmäler Ober.Ohmen.
?? Gin zeitgemäßes Breis ausschreiben über banden des Dymtales Thema„ Wie kann die Gesundung unseres sostalen Lebens tan verlegt worden i durch Volkserziehung im Geiste der Humanität gefördert men mit ihren Filial werden?" wird von einem freien Preisrichterkollegium außenrod diese Berlegung geschrieben, bestehend aus den Herren Heinrich Prinz 3 tigter, als in zwei G Schönaich. Carolath, Dr. Graf Stanislaus zu Dohna, Geich die Kirmes folgt.
Archivrat Dr. Keller, Abgeordneter v. Schenckendorff, Professor Dr. Ziegler, Stadtrat Dr. Ziehen und Professor D. Dr. Simmer, Berlin- Zehlendorf. Letzterer erteilt auf Anfragen direkte Auskunft. Ausgesetzt sind 2 Preise im Betrage von 2000 Mt. und 1000 mt. Die Arbeiten werden bis 1. April 1908 erwartet.
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Frankfurt, 2. D
ichts Frankfurt a.
gens feierte gester
*
Frankfurt, 2. D
blen. Ein eben
ganz oder teilweise unbenußt gebliebene Fahrtausweise geltendebant berübt wo * Hinsichtlich der Erstattung von Fahrgeld für ist gestern Nach
vom 1. Oft. d. J8. ab folgende neuen Bestimmungen: Die
erhobene deutsche Fahrkartensteuer wird voll erstattet, wenn bertani
die in dem Fahrtausweis einbezogenen deutschen Strecken vollständig unbenußt geblieben sind. Sind jedoch deutsche Strecken auch nur teilweise benutzt worden, so darf die er
ines Wohnhaus,
hobene deutsche Fahrkartensteuer unter feinen Umständen zu rentables Geschä
t, f. Handwerker oder geeignet, um 10000 Lage, um 95 000 ME Geschäftshäuser, M um 22: bezto. 300 Riberes durch: Carl Geißler Geschäftsagentur, Gieß Hotel Einhorn".
rückvergütet werden. Bei der Festsetzung des hiernach anzu rechnenden Fuhrpreises ist der reine Fahrpreis ohne Steuer zu Grunde zu legen. Zum Beispiel Fahrkarte 2. Kl. Bern- Karls ruhe ist zur Hinfahrt nur bis Karlsruhe benutt: Fahrpreis einschließlich Steuer 20,40 Mt. Anzu rechnen sind: volle Steuer 80 Pfg., einfache Schnellzug farte Bern Freiburg ohne Steuer 10,90 Mt., zusammen 11,70 Mt., zu erstatten bleiben danach 8,70 t.
* Ein streitender Lokomotivführer. Ein in Marburg ftationierter Lokomotivführer hatte am Montag den 12 Uhr 8 Minuten von hier abgehenden Berliner Schnellzug zu fahren. Sturz vor der Abfahrtszeit erklärte er, den Zug nicht ohne Vorspannmaschine fahren zu können, weil er zu schwer belastet sei.
lastanis
nd Eiche
werden gekan
Der diensthabende Beamten, Liebigrake
des Bahnsteigs erwiderte, der Bug sei 40 Achsen starf und müsse von einer Lokomotive gefahren werden. Der Mann auf der Lokomotive wurde immer erregter, schrie, er fare den Zug nicht und ließ ihn stehen. So vergingen 20 Minuten, in denen ein anderer Führer herangeholt wurde. Als der Marburger Führer sah, daß die Sache zu unange
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