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26. Lahntal- Sängerbundesfest zu Giessen

vom 7. bis 9. Juli 1906.

Festgebende Vereine:

Gesangverein ,, Harmonie", gegründet 1846 Gesangverein ,, Heiterkeit", gegründet 1887 ,, Bauer'scher Gesangverein", gegründet 1864 Gesangverein ,, Gemütlichkeit", gegründet 1885

Festplatz: Oswaldsgarten.

Samstag, den 7. Juli:

Abends 7 Uhr: Zapfenstreich durch die Stadt.

Abends 8 1hr:

FEST- PLAN:

Eröffnungsfeier mit Konzert- und Gesangs- Vorträgen.

( Massenchöre der Gießener Gesangvereine.)

Sonntag, den 8. Juli:

Morgens 6 Uhr: Weckruf.

Von morgens 71/2 Uhr ab: Empfang der auswärtigen Bundesvereine an der Bahn und Einzug in die Stadt mit Musit. Vormittags 9 Uhr:

Beginn des Einzelwettsingens der Bundes- Vereine

in der Turnhalle des Turnvereins.

Vormittags 111/2 Uhr:

Hauptprobe der Bundesvereine in der Festhalle. Nachmittags 1 Uhr: Aufstellung des Festzuges am Walltor.

Festzug durch die Stadt nach dem Festplatz.

Nachmittags von 4 Uhr ab:

Aufführung der Gesamtchöre der Bundesvereine

unter Leitung des Bundesdirigenten Herrn Lehrer Görlach, sowie Vorträge von Einzelchören.

Grosses Konzert auf dem Festplatz.

Von abends 8 Uhr ab:

Konzert in der Festgalle und auf dem Festplat Tanz- und Volksbelustigungen.

Montag, den 9. Juli:

Vormittags: Spaziergänge durch die Stadt nach Textors Terrasse. Vormittags 9 Uhr: Bundessängertag im Restaurant ,, Gambrinus". Frühkonzert auf dem Festplatze. Mittags 1 Uhr: Festessen in der Festhalle und Konzert. Nachmittags 4 Uhr:

Großes Konzert, Tanz und Volksbelustigungen

in der Festhalle und auf dem Festplate. Abends 8 Uhr:

Turnerische Aufführungen in der Festhalle.

Grosses Brillant- Feuerwerk auf dem Festplatz.

Die Musik wird ausgeführt von der ganzen Kapelle des 2. Großh. Hess. Infanterie- Regiments Kaiser Wilhelm Nr. 116 unter Leitung des Großherzogl. Musik- Direktors Herrn Krauße und der Gießener Fenerwehrkapelle unter Leitung ihres Dirigenten Herrn Weller.

Garderobe und Aufbewahrungsort für

Fahrräder auf dem Festplatz.

Jurplay an der Lahn.

Eintritts- Preise.

Familiendanerkarte: mit 2 Beifarten( für 3 Personen) 3 Mt., im Vorverkauf 2,75 Mt. Weitere Beikarten 50 Pig.( Söhne über 17 Jahre haben besondere Eintrittskarten zu lösen.) Einzeldauerkarte: 2 f. im Vorverkauf 1,75 Mt. Tageskarte: 1 Mt. Einmaliger Eintritt 50 Pig. Die Karten berechtigen zu allen Veranstaltungen auf dem Festplatz. Für das in der Turnhalle des Turnvereins stattfindende Wettsingen sind besondere Eintrittskarten zu lösen. Der Eintritt beträgt für Inhaber von Dauerkarten 50 Pfg., für andere Teilnehmer 1 Mt.

Vorverkaufsstellen für Dauerkarten sind eingerichtet bei den Herren:

Louis Althoff, Walltorstr. 16. Ernst Balser, Mäusburg 11. Gebr. Berdur, Bahnhofstr. 27. Chr. Bieker, Neustadt 55. Rich. Buchacker, Neuen- Bäue 11. Ernst Challier, Neuenweg 9. Jakob Dany, Bahnho str. 64. Leonh. Decher, Grünbergerstr. 13. Jakob Häuser, Ludwigstr. 36. Daniel Heil Nachf., Lindenplag 3. Heinr. Insel, Asterweg 5. H. C. G. Kleinhenn, Bahnhofstr. 59. Ad. Lenhard Nachf., Klinikstr. 22. Louis Lind, Kirchenplatz 10. Friedr. Lozz, Bahnhofstr. 28. Eberh. Mezger, Seltersweg. Ph. Mook, Neustadt 30. Joh. Seibel, Ludwigplay. Wilhelm Semmler, Seltersweg 25. Gustav Sonntag, Sonnenstr. 10. Joseph Strauß, Mäusburg 1. Christian Wallenfels, Marktplatz 17. Philipp Weiler, Marktplatz 1.

Am 1. Festtag: ständiger Omnibusverkehr von der Bahn nach dem Festplatz und zurück.

Bekanntmachung.

Submission.

Die diesjährige öffentliche Impfung in der Stadt Gießen Kleider, Stoff zu Stores, Krankenteppiche, Roßhaar­Die Lieferung von Weißzeug, Bettwerk, Kranken­matrazen und Aufarbeiten von solchen für die neuen

wird, beginnend mit

Mittwoch, den 6. Juni

Flechten

ass. and trockene Schuppenflochte, skroph. Ekzema, Hautausschläge,

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wohnen von jetzt ab

offene Füsse Seltersweg 65,

Kliniken soll auf dem öffentlichen Submissionswege für offene Füsse das Rechnungsjahr 1906 vergeben werden.

m Impflokale- Schulgebäude, Neustadt 61- für die nächsten 5-6 Wochen jeden Mittwoch, nachmittage 5 bis 6 Uhr, abgehalten werden. Impfpflichtig im laufenden Kalenderjahr sind Die Vergebung erfolgt auf Grund des Ministerial­die im vorigen Jahre geborenen Kinder, sowie die Rückständigen aus erlasses vom 16. Juni 1893 und ist derselbe nebst früheren Jahren. Wir laden die hiesigen Einwohner, welche im fpflichtige Kinder Lieferungsbedingungen und Mustern auf dem Ver= haben, zur Benutzung dieser öffentlichen Termine mit dem Bemerken waltungsbureau nachmittags von 3 bis 5 Uhr einzu­ein, dak alle in denselben vorgenommenen Impfungen unentgeltlich sehen. Offerten mit entsprechender Aufschrift versehen find. Wer die Termine nicht benußen will, muß die Impfung seines find bis zum Eröffnungstermin pflichtigen Kindes bis zum Jahresschlusse auf seine Kosten bewerk­stelligen laffen, widrigenfalls ihm im Januar nächsten Jahres eine bierwöchen liche Frift zur Nachholung der Impfung unter Straf androhung gesetzt wird.

Außer den Pflichtigen werden auch Kinder, welche im laufenden Jahre geboren sind, auf Wunsch ihrer Vertreter geimpft.

Ale in einem Termine geimpften Kinder müssen in dem 8 Tage später abgehaltenen Termine zur Nachschan nochmals er­scheinen.

Kinder, deren Zurückstellung von der Impfung wegen Kränk­lichkeit beansprucht wird, können gleichfalls dem Impfarzte in den öffentlichen Terminen rorgestellt werden.

Die Impflinge müssen mit reiner Wäsche und rein gewaschenem

Donnerstag, den 12. Juli 1906, nachm. 5 Uhr unter Beifügung von Mustern an die Großh. Ver­waltung der neuen Kliniken einzureichen. Zuschlagsfrist 16 Tage.

Die Lieferung kann auch geteilt vergeben werden. Gießen, den 2. Juli 1906.

Großh. Verwaltungs- Direktion

der neuen Kliniken.

Körper zu: Impfung gebracht werden. Es wird nur an einem Vergebung von Schlosserarbeit.

Arme mit Lymphe aus dem Landesimpfinstitut geimpft.

Kinder aus Familien, in denen anstedende Krankheiten herrschen, dürfen nicht in die Termine gebracht werden. Gießen, den 31. Mai 1906

Großh. Bürgermeisterei Gießen

J. V.: Curschmann.

Bekanntmachung.

Die für die Einrichtung des Bibliothekzimmers im Neubau der böheren und erweiterten Mädchenschule erforderlichen Eisenkonstruktionen sollen

Beinschäden u. Beingeschwüre. Ader­beine, böse Finger, alte Wundes sind oft sehr hartnäckig;

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Gießen, den 2. Juli 1906.

Großh. Polizeiamt Gießen.

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Zuschlagsfrist 14 Tage. Gießen, den 2. Juli 1906. Städtisches Hochbauamt.

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1906