Bubalterei und Rupp vegen gleichen Delifts bor
Staffel verhaftet. Nachmittag wurde in der fchaft Sum Feldflo erplatte G. 1306 von eßen. Wenngleid
d um so mehr tätig
htet worden. Jetzt find die
§ Wetteran, 1. Oftober. Die neue Bahnstrecke Vilbelbelben bergen- Windecken, deren Eröffnung anfänglich für eute geplant war, ist noch soweit zurück, daß ihre Eineihung frühestens am 1. Januar zu erwarten ist.
en
* Wetzlar, 1. Oft. Die Stadtverordneten beschlossen Neubau einer Gasanstalt, deren Kosten einschließlich Geländeerwerbs auf 215 000 Mt. festgesetzt sind.
* Wezlar, 1. Oft. Das hiesige alte und angesehene
den Besitz der Mitteldeutschen Kreditbant in
* Weglar, 1. Oft. Vermißt wird seit gestern der
Has de Rerichtssaal.
Straffammer.
Gießen, 28. September.
mr. 16 00-16.50, russischer Mr. 17.00-18 50 Gerste, hiesige f. 17.25 bis 17.75, Pfälzer Mt. 18.00 bis 18.50, fränkischer Mr. 18 25-18.50, Riedgerste Mt. 18.- bis 18.50 Hafer, hiesiger und Wetterauer Mr. 00.00-00.00, furhessischer Mr. 17.00-18 75, bab erischer Mr. 00.00-00.00, Mais, mired mr. 13.50-13.50. Alles bro 100 Kilo ab hier. Mehl wesentlich höher. Es notierten nach Qualität: Weizenmehl hiesiges 0, Mr. 26.75-27.75, feinere Marken Mr. 28.00-29.00, hiesiges, Nr. 1, mr. 24.75 bis 25.75, feinere Marken Mt. 25.75-27.75 hiesiges Nr. 2, Mr. 24.25-24.75, feinere Marken Mr. 25.00-25.75, biefiges Nr. 4, Mt. 20.75-21.25 feinere Marten Mr. 21-22.00, Roggenmehl, hiesiges, 0, Mr. 24. bis 24.50, do. 1 Mt. 22.25-22.75, do. 2 Mt. 18-19 25 Weizenschalen Mr. 5.00-5.50, Weizentleie Mr. 5.00--5.20, Roggenkleie mr. 5.50-5.60, Weizenfuttermehl Mt. 6.75-7.75.
Der Meggerlehrling Karl Traumüller von Büdingen hatte sich vor dem Schöffengericht wegen fahrlässiger Gefährdung eines Eisenbahntransports zu verantworten. Er ist bei Büches mit seinem Fuhrwerk über den Bahnübergang gefahren und blieb an der sich senkenden Barriere hängen. Ein Bahnbeamter befreite ihn aus seiner Lage, kurz bevor Er gab an, das Läutewerk nicht gehört zu haben, weshalb seine Freisprechung erfolgte. Das von der Staatsanwaltschaft angefochtene Erkenntnis fand seine Rotierungen der Frankfurter Viehmarktpreise
8 während der letzten 8 Bankhaus Moriz Heerz geht von heute, 1. Oktober, ab für alle Beteiligter, Frankfurt a. M. über und wird von dieser unter der Firma der Zug herankam. äftigt. Aus vielen Städtamer Wechselstube und Depositentasse weitergeführt. Referent ift gewonnen und jährige Knabe Walter Boninz von hier. Der Junge war Bestätigung. am Donnerstag, dem 11.6. it schwarz- weiß gestreifter Bluse, grauer Hose und einer seuchengefeß war der Schäfer Dito Weber von Ettings allgemeine Bürgerbetit Jokeymüße bekleidet.
n der das Thema eingehend
Wetzlar, 29. Sept. Das Schöffengericht verhandelte laut Weßl. Anz." u. a. über nachstehende Fälle:
"
der Turnhalle zu Gießen der Maurer H. B. von Wißmar und der Tagelöhner Ansicht, daß der Schäfer sich über die Bestimmungen des
abgehalten. Geturnt wurde
Sp. von Gießen, früher in Wißmar, sollen am
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hausen angeklagt. Das Schöffengericht fpcach ihn frei, da es seinen Angaben, er habe die fragliche Bestimmung nicht gefannt, Glauben schenkte. Die Straffammer war der Transportes der Schafe zu orientieren habe und verurteilte ihn zu 10 Mt. Geldstrafe. Der Landwirt Johann Peter vom Odenwald nach dem Vogelsberg getrieben. Da der dreitägige Transportschein abgelaufen war, änderte er das Datum auf zwei Tage später ab und zeigte den Schein einem ihn anhaltenden Gendarmen vor, der sofort die Fälschung erkannte. Es wurde gegen ihn eine Untersuchung wegen
Bau und Turnausschusses 15. April d. Js. gemeinschaftlich zu Rinzenbach den Maurer er Uebungsstoff, der für Ernst Viehmann daselbst mittelst eines Stockes törperlich Hartmann von Elsbach hat die Schafherde seines Vaters
immt ist. Nach Beendigung mishandelt haben. Ferner soll der Angeklagte H. B. auch uheim eine Borturnerftande derart mißhandelt haben, daß Debus stark blutende Wunden
gegründeten Ruderklub
Biebe ihrem Sport huldigten.
den Bergmann H. Debus von Kinzenbach mit einem Stocke
labontrug. Der Angeklagte H. B. erklärt, als er die beiden Attentate verübte, schwer betrunken gewesen zu sein, auch onntag reges Leben. Buh habe er nur den Debus mißhandelt. Der Angeklagte L. p. Urkundenfälschung eingeleitet, in deren Verlauf er einen die Mannschaften auf dem bestreitet überhaupt, mit einem Stocke geschlagen zu haben; Zeugen zu falschen Aussagen verleitet haben soll. Das Gericht hielt das letztere nicht für erwiesen und sprach ihn von der Anklage der Meineidsverleitung frei; es verurteilte ihn aber wegen Vergehens gegen das Viehseuchengesetz und Urkundenfälschung zu einer Gesamtstrafe von 3 Monaten Gefängnis. In längerer Verhandlung befaßte sich das Gericht mit der Anklage gegen den Pfarrer Dr. Schöner von Eschenrod wegen Wahlfälschung. Er wurde für schuldig befunden, bei der Wahl des Kirchenvorstandes das Wahlergebnis durch Verlesen falscher Namen und durch Aendern von Wahlzetteln gefälscht zu haben. Da er nach dem Gutachten eines Sachverständigen nicht geistig vollwertig ist, tam er mit 1 Woche Gefängnis durch.
a will nur den Viehmann auf die Erde gestoßen haben.
hat sich ausgezeichnet be. Aus den Zeugenaussagen geht jedoch hervor, daß sich beide ird die 1. Mannschaft sich verletzung schuldig gemacht haben. Das Gericht erkennt dem gemäß beide Angeklagte schuldig und verurteilt H. B. unter Annahme mildernder Umstände zu einer Gefängnisfirafe von
über 21 km beteiligen.
e mit der Erbauung der bor
nen Frrenanstalt für 2 Wochen und L. Sp. zu einer solchen von 3 Monaten.- Der von der Stadt der frühere Seminarist K. Sch. von Reiskirchen und der Bauplch liegt außerordentlich Seminarist W. Sch. von Hochelheim sind beschuldigt, am delwald östlich der Stadt 20. April d. Js. in der Gemarkung rofdorf an der Fulda und Gießen Gel. Detestraße Krofdorf Gießen etwa 20 Stück junge Obstbäume Schwerkranken bestimmten beschädigt zu haben, während der Angeklagte. Sch. verBald versteckt und diese Abfichert, nur eine Latte, die als Stüße eines Bäumchens be= ige Ruhe geben. Es sind nötigt wurde, abgerissen zu haben. Das Gericht erkennt riff genommen und bereits jedoch die Angeklagten der Sachbeschädigung schuldig und en. Bis anfangs Dezember verurteilt unter Annahme mildernder Umstäude K. Sch. zu 20 Mt., W. Sch. zu 10 Mt. Geldstrafe.
au fertigstellen zu fönnen, Herbst 1907 erfolgen soll. ? Braunfels, 1. Oftober. Die reich beschickte Obstdie Aufnahme von Personen und Gartenbau- Ausstellung hat einen guten auf ihren Geiftes zustard Besuch gefunden. Preise oder Diplome für gute Erzeugnisse rei von dem Wald liegende erhielten u. a.: Gastwirt Fr. Schmidt, Gr.- Rechtenbach, trieb benußt. Hier sollen Karl Kuhl, Gr.- Rechtenbach, Fr. Müller 5., Gr. Rechtenbach, Bauten aufgeführt werden, Adam Tasch, Azzbach, L. Velte, Uzbach, Kreisstraßenaufseher und Reff: lgebäude, Aerzte Jrle, Lüßellinden, Fr. Tasch 2., Azbach, H. Zipp, Aßlar, Anstalt, deren Vollendung. Hels, Münchholzhausen, Lehrer Uhi, Aßlar, H. Loh, warten ist, wird etwa 25 Dutenhofen.
nkfurt a. M. Wie in s Jahr ein Tafelobfimart, artt, in Frankfurt abgehalter er 3. Oftober 1906 beftimant der Stadthalle, Klosterga en läßt die Marktordnung
um
exogenes Obſt uſw. au flücktes Wirtschaftsobst, g oftobft, gedörte und einge bftbranntweine, Obftliqueure ferner gedörrte und einge
fsmaterial. Der Berlan
oben von sortiertem Tafelobf dürfen bis 5 kg. Brutto,
irtschaftsobst bis 25 kg. be
dukte sind mit Ausnahm liefern sind, in Original
obe ist ein Begleitschein bei enthält: Name der Sorte
* Aus dem Vogelsberg, 1. Oktober. Fleischpreise. Die Preise für die fetten Schweine haben jetzt eine Höhe erreicht, wie sie nur furz während der höchsten Verteuerung bestanden. Man zahlt für erfte Qualität fetter Schweine pro Pfund Lebendgewicht 60 Pfg. Dazu sind die Fleischund Wurstpreise auf eine Stufe gelangt, wie sie auf dem Lande noch nicht dagewesen. Das Pfund Schweinefleisch
loftet 90 Pfg., den ſelben Preis haben Leber- und Blut: wurst; man spricht aber von einem weiteren Aufschlag um 10 Bfg das Pfund. Meist ist dazu das Fleisch, das auf dem Lande verkauft wird, nicht erster Qualität, da diese von den Händlern aufgekauft wird. Das sind Preisverhältniffe, die mit grellem Schlaglicht das Ungeheuerliche
der Preisverteuerung beleuchten.
* Lauter. Seit 14 Tagen ist man eifrig mit dem Legen der Wasserröhrenleitung nach Bad Nauheim beschäftigt. Täglich vollendet man die Legung von 100 m. Eine Motormaschine pumpt aus der nahen Lauter das Waſſer herbei, damit auf je 300 m die Widerstandsfähigkeit der Röhren geprüft werden kann. man zwischen
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Unerwartet ist
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Schwurgericht.
Gießen, 28. Sept. 1906. Heute hatte sich der Dienstknecht Fr. Buß wegen Totschlags zu verantworten. Am Sonntas, dem 29. Juli, befand er sich mit dem Schlosser Angelstein in Dortelweil in der Wirtschaft 8ur Linde". Er war angetrunken und begann mit Angelstein ohne Veranlassung Händel, indem er ihn beschimpfte. Kurz darauf verließ er mit seinem Arbeitsfollegen Krupa die Wirtschaft und blieb auf dem davorliegenden freien Platz stehen. Etwas später trat auch Angelstein heraus, ging dem Anscheine nach zunächst auf den Wirtsgarten zu und wandte sich dann dem auf dem freien Platz stehenden Buß zu. Jezt muß Buß auf ihn eingedrungen sein und ihn mit dem Messer bearbeitet haben, sodaß Angelstein tödlich getroffen zusammenbrach. Die Geschworenen bejahten die Schuldfrage; das Urteil lautet auf 7 Jahre Zuchthaus.
Neueste Nachrichten.
* Berlin, 1. Oktober. Der Tarifausschuß der
Deutschen Buchdrucker beendete heute Abend nach acht. tägigen, von Kommerzienrat Bürenstein- Berlin geleiteten Verhandlungen seine Arbeiten; er segte den deutschen Buch. druckertarif für eine weitere fünfjährige Periode feft. Im wesentlichen wurde in Anbetracht der in der letzten Tarif= periode eingetretenen allgemeinen Berteuerung der Lebenshaltung eine zehnprozentige Lohnerhöhung zugestanden, während die bisherige neunstündige Arbeitszeit bestehen bleibt und nur am Samstag bezw. am Bahltag um eine halbe
Stunde verkürzt wird.
Gießener landwirtschaftlicher Wetterdienst. Voraussichtliche Witterung in Hessen für Mittwoch, den
as nächter Zunehmende Trübung, Regenfälle, starke südantum, den Namen des Ver gestoßen, so daß die Arbeiten eine Unterbrechung erhalten, liche Winde.
g. ab
zeit. Die Proben find am es franto Martilofal( Stadt Obftmarktfomitee, Gneifenau
bis der zum Sprengen des Basalts nötige Dynamit herbei
geschafft ist.
erkäufe auf dem Obftmalt nächster Zeit die Stadt beschäftigen, die Erbauung einer
unentgeltlich ausgefertigte find vom Dbftmarkt- Komitee gewünschte Auskunft erteilt fmerksam gemacht, daß das Derwertung) auch fonft bor and Verkauf von allen Sorten
Ben Preis von Europa
* Friedberg, 1. Dft. 8wei wichtige Projekte werden in Turnhalle und eines Volts bades. Zu leßterem ift das Baugelände schon angefauft, auch hat ein Herr 50 000 mt. geftiftet.
*
* Friedberg. Unglück. Der im Schloßgarten be schäftigte Arbeiter Gröninger von Odstadt fiel heute Mittag beim Obstpflücken von der Leiter und brach ein Bein. Frankfurt. Verkehr im Hauptbahnhof. Vom 1. Oftober verfehren im Frankfurter Hauptpersonenbahnhof täglich 546 Züge oder durchschnittlich alle 2,7 Min. ein Das ist seit Bestehen des Hauptbahnhofs, also seit 18 Jahren, die größte Bagzahl in einer Winterfahrplanperiode.
über 100 km, und erhielt Bug, tommend oder gehend.
wurde Bruno Demte mit
abor.
Am Samstag- Nachmittag Bewohner ein Fremder un häfers gefchlichen und dort
* Homberg a. d. D., 1. Oktober. Der seit etwa 4 Jahren dahier stationierte Fußgendarm Hansel ist von heute ab als Wachtmeister nach Romrod versetzt worden.
* Marburg. Immer höflich. Das Schöffen
bifion borgenommen. Alle gericht verurteilte heute einen Generalagenten aus Kassel, te und nach furzem Auf der in einem Briefe einem Unteragenten in Marburg u. a. Er bearbeitete mit auf ätigkeit für die Versicherung gekündigt hatte, wegen BeTürschloß und als es ihm leidigung des letzteren zu 20 Mark Geldstrafe. Die Versuchte er durch ein Fenster andlung dauerte zirka drei Stunden.
mit den Worten:„ Stellen Sie sofort die Arbeit ein!" die
nag es dem Eindringling
an auf den Gebanten, ben
Net Hülfe eines Radfahrers
*
Frankenthal, 30. Sept. Oberamtsrichter Seng von Ludwigshafen wurde vorgestern übend 10 Uhr auf dem Adam Schäfer aus Mordorf überfallen, niedergeworfen, mit Füßen getreten und in der gröbsten Weise mißhandelt. personal befreiten den Mann und verhafteten die Uebeltäter.
rn vor Heuchelheim feftiesigen Bahnhofe von den beiden Brüdern Heinrich und on wiederholt mit Strafen anscheinend liegt ein Rocheaft vor. Polizei und Eisenbahn
Derrt. Die am Abend bon
ihm einen allen Bekannten
( Näheres durch die Gießener Wetterkarte.)
Marktberichte.
Siken, 2. Oftober. Auf dem heutigen Wochenmarkt foẞteten Butter per Bfb. 100-1.05 M., Hühnereler per Stüd 8-9 Bfg., Enteneter St. 0-0 Pfg., Käse per St. 6-8 Pfg., Käsematte 2 St. 5-6 Pfg., Erbsen per Pfd. 22 Pfg., Linsen per Pfd. 32 Pfg., Tauben per Baar 0.80-1.00 Mt., Hühner per Stüd 1.00-1.60 Mr., Hahnen per Stück 0.80-1.80 mt., Enten per Stüd 0.00-0.00 mt., Gänse ber Pfd. 00-00 Pfg.. Ochsenfleisch per Pfd. 82-88 Pfg., Rind: fleisch per Pfd. 80-82 Pig., Schweinefleisch per Pfd. 90-100 Big. Schweinefleisch gesalzen per Pfd. 10+ Pfa., Kalbfleisch per Pfd. 84-90 Pfg., Hammelfleisch per Pfd 60-80 Pfg., Kartoffeln per 100 Kilo 6.00-7.00 mt., 3wiebeln per 3tr. 5.50-6.00 Mr., Weiskraut per Std. 10-15 fg., per St. 00-00 Bfg., Aepfel ver Str. 10-18 Mt., Zwetschen per 3tr. 200-3.00 Mt., Birnen per Ctr. 9-15 Mt., Milch per Liter 20 Pfg. Dauer der Marktzeit von 8 Uhr morgens bis 2 Uhr nachmittags. Gegenstände des Wochenmarktverkehrs dürfen bis Beginn der Marktzeit überhaupt nicht und während der ersten drei Stunden der Marktzeit im Umherziehen feilgeboten werden.
Marktpreise für Vieh und Frucht und die Gießener Fleisch und Brotpreise am 1. Obtober 1906
Ochsen
Höchste Schlachtviehpreise
in Frankfurt a. M.
Flechpreise in Gtebeu 50 kg Schlachtgewicht 90-95 M. 1/2 kg 82-88 f. Kälber 1/2 100-106 Pf. do. 80-84 Schweine do.
"
"
17
79
"
"
Getreidepreise in Mannheim
18.75 M. 16.75
" 1
bo. 90-100 Brotpreise in Steßen Weißbrot 2 kg 54. Schwarzbr. d. 50
"
Weizen 100 kg Roggen do.
Frankfurt a. M., 2. Oktober. Fruchtmarkt. Es notierten nach Qualität: An Weizen, hiefiaer und Wetterauer * 17.25-17.50, furhessischer Mt. 16.90-17.25 Roggen, hiestger
Frankfurt a. M., 1. Ottober 1906. Zum Verkauf flanden: 397 Dchsen, 54 Bullen, 905 Kühe und Färsen( Stiere und Rinder), 267 Kälber, 410 Schafe und Hämmel, 1548 Schweine, 1 Ziege 0 Biegen und Schaflämmer.
Bezahl wurden für 100 Pfund: Schlacht- LebenbDchien:
a. vollfleischige, ausgemästete höchsten Schlachtwertes bis zu 6 Jahren
b. junge fleischige, nicht ausgemästete unv ältere ausgemästete
c. mäßig genährte junge, gut genährte
ältere Bullen:
a. bollfleischige höchsten Schlachtwertes b. mäßig genährte jüngere und gut genährte ältere
Kühe und Färsen( Stiere und Rinder): a. vollfleischige ausgemästete Färsen( Stiere und Rinder) höchsten Schlachtwertes b. vollfleischige ausgemästeten Kühe höchsten Schlachtwertes bis zu 7 Jahren
c. ältere ausgemästete Kühe und wenig gut entwickelte jüngere Kühe und Färsen( Stiere und Kinder)
d. mäßig genährte Kühe und Färsen ( Stiere und Rinder) e. gering
genährte Kühe und Färsen ( Stiere und Rinder)
gewicht gewicht Mo
Ma
90-95
-
82-85
-
72-76
80-82
75-71
80-84 78-80
III
67-70
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Arbeitsnachweis der Stadt Gießen. Gartenstraße Nr 2( Bürgermeistereigebäude) Zimmer Nr. 2.
Es können eingestellt werden:
2 landw. Arbeiter, 1 Gartenarbeiter, 3 Ziegelet= arholter, 8 Steinbrecher( auswärts), 8 Schlosser, 2 Schmied, 1 Spengler( auswärts), 3 Schreiner( auswärts), 1 Wagner, 3 Wasch- und Puzfrauen, 1 jüngerer Glaser, 1 Anstreicher, 1 Installateur, Erdarbeiter, 1 jüngerer Schneider, 1 Küchenmädchen, 2 Dienstmädchen, 2 Lauffrauen, 2 Laufmädchen, 3 Hausburschen, 1 Kutscher, 1 Fuhrknecht, 1 Haushälterin, 1 Stütze der Hausfrau. Lehrlinge: 2 Schlosser, 1 Schmied gegen Vergütung, 1 Spengler( auswärts), 1 Elektromonteur, 2 Schreiner, 1 Bäcker( auswärts).
Es suchen Arbeit:
1 Maschinist oder Heizer, 1 Maschinenwärter, 1 Kutscher, 2 Schreiner, 1 Schmied, 1 Flickerin, 1 Kleidermacherin, 1 Büglerin, 1 Auslaufer, 1 Lagerarbeiter, 1 Fahrbursche, 1 Hausbursche, 3 Lauffrauen, 1 Haushälterin, 3 Wasch- und Putzfrauen, 2 Packer, 1 Kassier oder Bureaudiener, 1 Bureaugehilfe.
Verantwortlich: für die Politik und den Inseratenteil Albin Klein; für den übrigen Inhalt: Georg Horn, beide in Gießen.
Was ist Krankheit?
Fast alle Krankheiten entstehen dadurch, daß die Verdauung und Assimilation eine falsche ist und das Blut, das durch Verdauung und Assimilation geschaffen wird, anstatt in vollkommen reinem und kräftigem Zustande zu sein, durch Unreinigkeiten und Krankheitsstoffe forrumpiert ist. Wenn bei den Menschen immer eine normale Verdauung und Assimilation vorhanden wäre und infolgedessen auch gesundes, reines Blut, so wären wahrscheinlich alle Krankheiten ausgeschlossen. Somit liegt der Keim aller Krankheiten in der Verdauung, Assimilation und in dem Blute.
Leider treten durch unrationelle Lebensweise, speziell im Essen und Trinken, Störungen der Verdauung und Assimilation hervor, welche, wenn auch anfangs nidt sehr lästig erscheinen, doh allmählich ein Blutzustand hervorrufen, durch welchen Krankheiten aller Art ihren Einzug halten.
Deshalb ist es eine hervorragende Errungenschaft, in Ferromanganin( enthält: Eisen, 0,5, Mangan 0,1, [ an Zucker gebunden], Stognaf 15, aromat. Bestandteile und Wasser) ein Mittel gefunden zu haben, das bei der heutigen Lebensweise unbedingt notwendig ist, um mangelhafte Verdauung und Assimilation zu korrigieren, das Blut zu reinigen und demselben die ihm nötigen Elemente zuzuführen.
Die ersten Krankheitserscheinungen obiger Störungen zeigen sich in Bleichsucht, Blutarmut, Schwächezustand Herzklopten, Hautausschlag, Kopfschmerzen, Gliederreissen, Neuralgie, Unterleibsstörungen bei Frauen und Mädchen. Bald treten aber ernstere Strankheitszustände auf, wenn nicht Abhilfe geschaffen wird.
Ferromanganin hat noch nie verfehlt, wirkend und fräftigend einzugreifen.
In Apotheken erhältlich, wenn nicht vorrätig in der Universitätsapotheke Zum goldn. Engel" in Gießer- Engel- Apotheke Frankfurt a. M. Apotheke in Üürich stein( Oberhessen) und Stern- Apotheke in Staffel.
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