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firgend welche ärztliche Behandlung, einzig und allein durc geeignete Pflege und Beeinflussung im Krankenhause- unter Ausschaltung des häuslichen Einflusses als völlig gesund entlassen werden konnten. Man braucht wohl keinen deutlicheren Beweis für die häufig verkehrte Erziehungsmethode der Eltern, die sich von ihren Lieblingen tyrannisieren lassen, anstatt vernünftiger Weise er st strenge Selbst zucht zu üben und alsdann ihren Einfluß auf die Kinder in bestimmter, wirkungsvoller Weise geltend zu machen. Wenn nun die medizinische Wissenschaft großen Nutzen aus der Erkenntnis des findlichen Seelenlebens gezogen hat, so sollte auch die Gerichtsbarkeit dazu gelangen und findliche Zeugen­aussagen endgiltig abschaffen, wie das in Schweden durch ein Gesetz geschehen ist. Solche Aussagen fönnen un­möglich irgend welchen Wert haben; denn von einem 8 bis 10jährigen Rinde kann man je de beliebige Aussage erzielen.

Nicht weniger großes Interesse bot der Vortrag des Herrn Professor Dr. Neumann- Königsberg, der über Begabungsunterschiede

einen bedeutsamen Vortrag hielt. Die Meinungsverschieden­heit, ob die Begabung als angeborene oder als er­worbene anzusprechen ist, beschäftigt nicht nur die Gelehrtenwelt, auch bei den Laien wird die Meinung eine sehr geteilte sein, wenn sie auch wohl mehr zur Annahme der angeborenen Befähigung hinneigen. Dafür sprechen auch wohl am deutlichsten die einseitigen Begabungen für Musik, für Zeichnen 2c. Was ein Kind leichter mit dem Auge( An= schauungsbilder) erfaßt, begreift ein anderes überhaupt nur mit dem Gehör( Klangbild). Danach sind die verschiedenen Methoden beim Rechenunterricht( Anschauungs- und Zählmethode, von Be­deutung. Von grundlegender Bedeutung für den ganzen Aufbau unserer Schule ist nun die Frage: Soll es angestrebt werden, die Mängel der Begabung Einzelner durch Uebung auszugleichen und somit eine Gleichmäßigkeit der Schüler­leistungen zu erzielen oder soll eine Individualisierung Plaz greifen? Das sind Probleme, mit denen sich die moderne Pädagogik noch lange zu beschäftigen haben wird, auf dem noch viel gestritten werden und das sein lebendiges Interesse niemals verlieren wird, gilt es doch, der Höherentwicklung des Menschengeschlechts!

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Der Wettkampf der Luftballons

um den Gordon- Bennett- Pokal. Sechzehn Ballons haben am Sonntag Nachmittag vom Tuileriengarten in Paris den Aufstieg unternommen, um in einem Kampf in den Lüften den Gordon- Bennett- Pokal zu erringen, der für die weiteste Fahrt erteilt werden soll. Acht Nationen ringen um den Sieg, darunter Deutschland mit 3 Ballons ebenso wie Frankreich, England und Spanien, ferner mit je einem Ballon Italien, Belgien, Brasilien und die Vereinigten Staaten.

Die deutschen Kämpfer sind Baron Hugo von Abercron mit seinem von Mallet erbauten, 2250 cbm haltenden Ballon ,, Düsseldorf", Baron v. Hewald mit dem Riedingerschen Pommern", 2200 Rubikmeter Inhalt, und Scherle in dem gleichfalls von Riedinger erbauten ,, Schwaben", der mit 1500 cbm fast der kleinste der Konkurrenz ist. Santos Dumont vertritt mit dem Ballon Les deux amériques" Brasilien. Er hat sein Vehikel mit einem 6 pferdigen Motor versehen, der eine Flügelschraube treibt. Dem Publikum ist der Zweck der Uebung zwar nicht klar, aber der Motor macht ,, Radau", während die anderen Ballons geräuschlos aufsteigen und das imponiert. Trotzdem fliegt auch Santos Dumont, dem Herrschenden Nordostwinde folgend, nach Westen, wie die andern 15 Ballons, unter denen sich die bedeutendsten Aeronauten Frankreichs und der andern Staaten befinden. Eine ungezählte Menschenmenge hat dem Aufstieg bei­gewohnt und jeden Teilnehmer und seine Chancen betrittelt und bewettet. Das Letztere bildet die Hauptsache, und der Ballon des Engländers Huntington, auf den sich beim Auf­stieg eine Taube gesetzt hat, steht hoch in der Gunst der Wettenden. Freilich wird das Streben der Wettfahrer, den feit 1900 aufgestellten Rekord zu brechen, kaum erfolgreich fein. Damals legte der Vertreter des Pariser Aeroklubs die 1975 km lange Strecke Paris- Schitomir in 15 Stunden zurück. Diesmal ist der Wind wenig günstig gewesen und man muß damit rechnen, daß die Fahrt in England oder an der Westküste Frankreichs ein vorzeitiges Ende nimmt.

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Ueber den Verlauf der Wettfahrt liegen nur spärliche Meldungen vor, doch wurde gestern erstmalig aus Paris berichtet:

Paris, 1. Oktober. Eine Anzahl der Luftballons, welche gestern, um den Gordon Bennett gestartet sind, sahen sich am Abend durch den Aermelkanal aufgehalten und mußten landen. Unter ihnen befinden sich zwei der drei an der Wettfahrt teilnehmenden deutschen Ballons ,, Düsseldorf" und Pommern". Paris, 1. Oftober. Santos Dumont, der in Broglin landen mußte, erlitt beim Abstieg eine schwere Verlegung des rechten Armes.

London, 1. Oktober. Sechs der Pariser Ballons wurden heute über Hastings und Gravesand gesichtet. Die Fahrzeuge trieben in westlicher Richtung.

Nab und fern.

wassers über den Kopf goß, holte sich dieser ein Beil, drang wieder in die Durausche Wohnung ein und schlug den ihm entgegentretenden Arbeiter Günther nieder. Günther dürfte kaum lebendig davonkommen. Der Täter ist verhaftet.

+ Vom Zuge erfaßt. Zwischen den Stationen Graudenz und Wossarten wurde auf dem Wegübergang der Straße nach dem Pfaffenberge ein Dienstfuhrwert des Infanterie- Regiments Nr. 141 beim Schließen der Zugschranke eingeschlossen und vom Schnellzuge 67 überfahren. Zwei Offiziere und ein Fähnrich konnten sich durch rechtzeitiges Abspringen retten. Der Kutscher, Musketier Schewe, wurde schwer verletzt. Der Wagen wurde zertrümmert, das Pferd blieb unverlegt. Schnellzug 67 erlitt eine Verspätung von etwa 30 Minuten. Die Untersuchung über die Ursache des Unfalls ist noch nicht abgeschlossen.

Das Ergebnis des Münchener Bundesschießens ist recht erfreulich. Der Bauausschuß hat in seiner Schlußsizung mit­geteilt, daß an dem Etat von 382 000 M. ungefähr 4000 M. erspart worden sind. Die Einnahmen mit 63 000 M., wie sie veranschlagt waren, sind nicht erreicht worden, da die großen Festbauten nicht im ganzen verlauft wurden. Ein Defizit wird aber nicht entstehen.

Liebesdrama auf der Bühne. Während der Vorstellung im Alexandertheater zu Warschau schoß ein junger Mann bei offener Szene auf eine Tänzerin Barbara Szypowska. Die Tänzerin brach von mehreren Kugeln getroffen chwer verletzt zusammen. Eine wilde Panik bemächtigte sich des Publikums, das ein Bombenattentat befürchtete. Alles flüchtete den Aus­gängen zu. Der Attentäter richtete den Revolver gegen sich selbst, verletzte sich jedoch nur leicht und wurde verhaftet. Die Tänzerin starb auf dem Transport nach dem Krankenhause. Bunte Tages- Chronik.

Ein shwerer" Diebstahl. Für 3000 Mark Kupfer. platten, jede im Gewicht von einem Zentner, hat eine Ein­brecherbande in Charlottenburg erbeutet. Die Diebe find nachts über eine Mauer hinweggestiegen und drangen in einen Arbeitsraum, von dem aus fie das Dach erreichen wollten. Bei der nicht ungefährlichen Kletterei benutzten sie einen 3 Meter hohen Siedekessel, der in jenem Arbeitsraum steht. Um der Gefahr zu entgehen, in die heiße Masse im Kessel hineinzufallen, legten sie Bohlen über den Kesselrand. Die Platten warfen sie vom Dach einzeln herunter und schafften fie per Wagen fort. Das hierdurch verursachte Gepolter ist zwar in der Nachbarschaft gehört worden, niemand aber hat nach der Ursache des Geräusches geforscht. Von den Spitzbuben fehlt noch jede Spur.

Mit dem Beil erschlagen. Der Arbeiter Bolewißki in Charlottenburg war mit der im gleichen Hause wohnenden Familie Durau und deren Schlafburschen, dem Arbeiter Günther in Streit geraten. As B. von der Arbeit nach Hause kam, wurde er von Durau und einer Familie Satte­gast verhöhnt. B. geriet hierüber so in Wut, daß er in die Durausche Wohnung eindrang. Er wurde aber dort geprügelt und hinausgeworfen. Als zum Ueberdruß Frau Durau dem Bolewitzki auf der Treppe einen Eimer voll schmutzigen

Nürnberg, 1. Oktober. Der feierliche Schluß der bayerischen Jubiläums- Landes- Ausstellung ist nunmehr endgiltig auf Montag, 15. Oktober, festgesetzt.

Mainz, 30. September. Nach dem Genuß von Bücklingen find hier ein Arzt, dessen Frau und zwei Kinder, sowie das Dienstmädchen, ferner ein Schneider und dessen Frau schwer erkrankt. Eine Untersuchung ist eingeleitet.

Braunschweig, 1. Oktober. An die Stelle des ver: storbenen Senatspräsidenten des Oberlandesgerichtes Herzog ist der bisherige Rechtsanwalt und Notar Justizrat Wolfi berufen worden. Es dürfte wohl das erste Mal sein, daß ein Rechtsanwalt direkt auf eine derartig hohe Stelle im Justiz­dienst berufen wird.

Liverpool, 30. September. Mit dem Cunard- Dampfer , Carmania", der gestern von hier nach Newyork segelte, wurden 10 328 500 Dollar Goldmünzen und Barren verschifft. Das ist die höchste Summe, die jemals auf einem Dampfer abgeschickt wurde.

Neapel, 1. Oktober. Auf einem Landgute in der Nähe von Teano entdeckten Erdarbeiter eine ganze Totenstadt, die aus der Zeit der alten Stadt Teanum Sidicinum stammen dürfte.

Sofia, 30. September. Ein Beamter des hiesigen Post­amts ist mit 200 000 Franks in Banknoten geflüchtet.

Newyork, 30. September. Hier hat eine Frau Le Page zum achten Mal geheiratet. Fünf von ihren sieben früheren Ehegemahlen leben noch und haben dem neuen Glücklichen ermutigende Telegramme gesandt.

Cokales.

2. Oktober 1906.

P. Verhaftet. Wegen Zuhälterei und Rupp lei wurde gefiern in Gießen der wegen gleichen Delifts vor bestrafte Fahrbursche Trebing aus Kassel verhaftet.

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Wetteran, 1. D bergen- Winded geplant war, ift ang frühestens am Weblar, 1. Off Reubau einer Ba Beländeerwerbs au Weblar, 1. Of thaus Moriz He Befig der Mi affurt a. M. über Bechfelftube und $ Weglar, 1. Oft

P. Gestohlen. Gestern Nachmittag wurde in der Rodheimerstraße ein vor der Wirtschaft Zum Feldschlöschen" aufgestelltes Fahrrad mit Nummerplatte G. 1306 von un­bekanntem Täter gestohlen.

X Bürgerverein Gießen. Gießen. Wenngleich an scheinend die Geschäfte d.s Vereins während der letzten Zeit geruht haben, so ist der Vorstand um so mehr tätig ge. wesen. Die brennende Frage für alle Beteiligten, die Kanalgebühren, hat ihn start beschäftigt. Aus vielen Städten ift Material gesammelt und gesichtet worden. Jetzt sind die Vorarbeiten beendet, ein tüchtiger Referent ift gewonnen und wir fönnen heute mitteilen, daß am Donnerstag, dem 11. d. Mis. im Neuen Saalbau" eine allgemeine Bürgerver. sammlung stattfinden wird, in der das Thema eingehend erörtert werden soll.

** Der Großherzog hält sich nicht, wie verschiedene Blätter meldeten, in München auf, vielmehr ist er dem Bommerschen Tageblatt" zufolge, als Graf Westerland takognito am Freitag- Abend in Stettin eingetroffen und in Begleitung des Flügeladjutanten Freiherrn von Massenbach zu Schiff über Stockholm nach den finnischen Schären weiter gefahren. Es verlautet, daß der Großherzog das Barenpaar über Kopenhagen nach Darmstadt bringt.

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*** Am Sonntag wurde in der Turnhalle zu Gießen eine Gauborturnerstunde abgehalten. Geturnt wurde im Beisein der Mitglieder des Gau- und Turnausschusses, sowie der Bezirksturnwarte der Uebungsstoff, der für die 3 Bezirksvorturnerstunden bestimmt ist. Nach Beendigung der Uebungen tagte im Cafè Ebel der Gauvorturnertag. Am 21. Oftober wird in Bad Nauheim eine Vorturnerstunde abgehalten werden.

** Das Großherzoglich Hessische Ministerium des Innern hat Herrn Heinrich Opel, Teilhaber der Firma Adam Apel zu Rüsselheim, zum Motormagen- Sachverständigen, für Erteilung von Befähigungszeugnissen an Führer von Kraft fahrzeugen( Kraftwagen nnd Krafträder) bestellt. Der Ge­nannte ist darnach zur Prüfung von Motorwagenlentern be­fugt, welche nach dem neuen Gesetz bekanntlich alle einen Befähigungsnachweis zu erbringen haben.

R. Am 11. Oktober wird in Eisleben eine von der Reichsbankstelle in Halle( Saale) abhängige Reichsbankneben­st le mit Rasseneinrichtung und beschränktem Giroverkehr er­öffnet worden.

ige Anabe Walter

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warz- weiß geftr Jof- ymüße belieibe Weslar, 29. S elte laut Wel. Maurer H. B. v Ep. von Gieße April D. J. geme Viehmann dafelb handelt haben. Fe Bergmann H. Deb t mißhandelt habe ntrug. Der Ange atate berübte, schw er nur den Debus reitet überhaupt, m nill nur den Viehm den Beugenausfag flagte in der gefch ung schuldig gem if beide Angellagt mahme mildernder Bochen und L. Sp. frühere Seminari inarift W. Sch. April d. J. in d

s. Bei dem im Auguft gegründeten Rudeiklub Sassia herrschte am legten Sonntag reges Leben. Von 8 Uhr morgens ab fonnte man die Mannschaften auf dem Wasser sehen, die mit Lust und Liebe ihrem Sport huldigten. Das in Frankfurt gekaufte Boot hat sich ausgezeichnet be währt und die Mannschaft sich recht gut darin zurecht­sich

gefunden. Nächsten Sonntag wird die 1. Mannschaft fi in Frankfurt beim Dauerrudern über 21 km beteiligen.

* Das Proportionalwahlsystem für die hessischen Städte. Der Landtagsabgeordnete Molthan und Dr. Schmitt haben in der Zweiten hessischen Kammer den Antrag eingebracht, die Kammer wolle Großh. Regierung ersuchen, den Gesetzentwurf betreffend die Städteordnung dahin abzuändern, daß den Städten mit mehr als 10000 Einwohnern das Recht eingeräumt wird, mittelst Ortsstatuts bei den Wahlen zur Stadtverordneten- Versammlung das Proportionalwahlsystem einzuführen.

§ Vor einigen Wochen wnrde mit der Erbauung der vor einigen Jahren bereits beschlossenen Frrenanstalt für die Provinz Oberhessen begonnen. Der von der Stadt Gießen zur Verfügung gestellte Bauplcz liegt außerordentlich ruhig und günftig in einem Nadelwald östlich der Stadt zwischen den Bahnstrecken Gießen- Fulda und Gießen Geln­hausen. Die zur Aufnahme der Schwerkranken beſtimmten Gebäude liegen vollständig im Wald versteckt und diese Ab­geschiedenheit wird ihnen die nötige Ruhe geben. Es sind gegenwärtig elf Gebäude in Angriff genommen und bereits bis zum zweiten Stockwerk gediehen. Bis anfangs Dezember hofft man die Gebäude im Rohbau fertigstellen zu können, während die Vollendung im Herbst 1907 erfolgen soll. Eines der Gebäude ist auch für die Aufnahme von Personen bestimmt, die von Gerichtswegen auf ihren Geifteszustand untersucht werden sollen. Das frei von dem Wald liegende Gelände wird zum Dekonomiebetrieb benugt. Hier sollen nächstes Jahr auch noch einige Bauten aufgeführt werden, so ein Dekonomiegebäude, Küchen- und Kesselgebäude, Aerzte­wohnungen usw. Die gesamte Anstalt, deren Vollendung nicht vor Sommer 1908 zu erwarten ist, wird etwa 25 Gebäude umfassen.

* Ueber die Vertrauensmännerwahlen zur hessischen Landwirtschaftstammer liegen noch folgende Resul tate vor: Im Bezirk Gießen- Land wurden Wahlmänner für den Landwirt Wilhem Weil- Langgöns( Bauernbund) gewählt. In Bezirk Groß- Buseck Wahlmänner für den Landtagsabge ordneten Lun- Großen Linden( Bauernbund); Bezirk Homberg a. d. Ohm für den Landtagsabgeordneten Brauer( Bauern

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elten u. a.: Gaft Kuhl, Gr. Rechter am Tasch, Azbach, de, Lüzellinden, Fr Hels, Münchholzh tenhofen.

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Lauter. Seit 1

§ Obstmarkt zu Frankfurt a. M. Wie in früheren Jahren, wird auch dieses Jahr ein Tafelobfimarkt, verbunden mit einem Kelterobstmarkt, in Frankfurt abgehalten werden und ist dafür Mittwoch, der 3. Oftober 1906 bestimmt. Der Markt findet wie früher in der Stadthalle, Klostergasse 14, statt. Wie in den Vorjahren iäßt die Marktordnung ausschließlich in Deutschland gezogenes Obst usw. zu und wöhnliches Wirtschafts- und Motobst, gedörrte und einge­zwar sortiertes Tafelobst, gepflücktes Wirtschaftsobst, ge fochte Obstfrüchte, Obstweine, Obstbranntweine, Obftliqueure, Mus, Marmelade, Gelee usw., ferner gedörrte und einge tochte Gemüse, sowie Verpackungsmaterial. Der Verkauf geschieht nach Proben. Die Proben von sortiertem Tafelobst und gepflücktem Wirtschaftsobst dürfen bis 5 kg. Brutto, diejenigen von gewöhnlichen Wirtschaftsobst bis 25 kg. be­tragen. Obst- und Gemüse- Produkte sind mit Ausnahmeäftigt. Täglich vo der flüssigen, die in Flaschen zu liefern sind, in Original packung auszustellen. Jeder Probe ist ein Begleitschein bei­zugeben, der folgende Angaben enthält: Name der Sorte, Preis per kg. bezo. per 100 kg. ab nächster Bahnstation, das zur Verfügung stehende Quantum, den Namen des Veroßen, ſo daß bie fäufers, die ungefähre Lieferungszeit. Die Proben sind am Tage vor Abhaltung des Marktes franto Martilofal( Stadthafft ift. halle) zu liefern, oder an das Obstmarktkomitee, Gneisenau ftraße 15, einzusenden. Alle Verkäufe auf dem Obstmartt finden durch vom Markt- Komitee unentgeltlich ausgefertigte Schlußscheine statt. Begleitscheine sind vom Obstmarkt- Komitee erhältlich, das auch jede weiter gewünschte Auskunft erteilt. Bum Schluß sei noch darauf aufmerksam gemacht, daß das Komitee( Zentralftelle für Obstverwertung) auch sonst vot und nach dem Markt den An- und Verkauf von allen Sorten Obst unentgeltlich vermittelt.

sp. Robl gewann den großen Preis von Europa in Stepl B- Berlin, ein Dauerrennen über 100 km, und erhielt 8weiter wurde Bruno Demte mit 3000 Mt. Beide fahren Brennabor.

4000 Mt. in bar.

hatte sich in Abwesenheit der Bewohner ein Fremder un * Kinzenbach. Spizbube. Am Samstag- Nachmittag bemerkt in das Haus Georg Schäfers geschlichen und dort wahrscheinlich eine gründliche Revision vorgenommen. Als aber die älteste Tochter zurückkehrte und nach kurzem Auf­enthalt die Haustür abschloß, mag es dem Eindringling

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bund); Bezirk Gedern für den Landtagsabaeordneten Bähr doch unheimlich vorgekommen sein. Er bearbeitete mit aufigkeit für die Berf

( Bauernbund). In Starkenburg: Bezirk Offenbach Langen für den Hofgutspächter Wichmann- Rumpenheim( B. d. L. und Ver. Landw. für Frankfurt und Umgegend.)

A Sein 101. Lebensjahr vollendet heute der

gefundenem Handwerkszeug das Türschloß und als es ihm nicht gelang, die Tür zu öffaen, suchte er durch ein Fenster das Weite. Erst später kam man auf den Gedanken, den Ausreißer dingfest zu machen. Mit Hülfe eines Radfahrers

den Worten: St igung des letteren

älteste Einwohner und Ehrenbürger unserer Stadt Gießen, wurde er von mehreren Männern vor Heuchelheim feft- gen Bahnhofe von

Geometer 1. Klasse G. Euler. Aus allen Teilen Hessens und vielen Gegenden Deutschlands liefen zahlreiche Glück wünsche ein. Auch die Vertreter der Stadt und der Regierung befanden sich unter den Gratulanten.

blung dauerte girta Frankenthal, 30 dwigshafen wurde am Schäfer aus Füßen getreten u heinend liegt ein S

genommen und einstweilen eingesperrt. Die am Abend von Weßlar beorderte Polizei fand in ihm einen alten Bekannten, der wegen ähnlicher Streiche schon wiederholt mit Strafen belegt worden wat.

Pional befreiten den