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Tod durch Brunnengase. Auf einer Villen- Besitzung bei Prag waren der Gärtner und ein Tagelöhner mit dem Reinigen eines Brunnens beschäftigt. Als sie ausblieben und feine Antwort auf Anrufen gaben, ließ sich der beun­ruhigte Besizer selbst in den Brunnen hinab. Auch er fam nicht zurück. Man konnte alle drei nur als Zeichen herauf­holen. Sie waren durch Sumpfgase erstickt.

A Kampf auf dem Felde. In Ozora in Ungarn fam es vorgestern zwischen ausständigen Feldarbeitern und Gen­darmen zu Zusammenstößen, wobei 20 Arbeiter verlegt wurden.

Ein Opfer des Bergsports. Bei einer Tour auf den Großglockner stürzte vorgestern der Fabrikant Oskar Wlach aus Wien ab. Er wurde schwer verletzt aufgefunden und erlag darauf seinen Verwundungen.

Tod durch einen tollen Hund. Der Arzt Dr. Feiber in Holzappel in der Rheinprovinz war von einem tollen Hunde gebissen. Er hatte sofort das Pasteursche Institut in Berlin aufgesucht und war von dort als geheilt entlassen. Sezt machten sich wieder Folgen des Bisses geltend, und der Arzt ist daran gestorben.

Sihung der Stadtverordneten Gießens.

?? Gießen, 29. Juni 1905.

richten. Dispens ist hierzu erforderlich, weil das Haus in der neuen Baufluchtlinie liegt und später abgerissen werden muß. Das Gesuch wird genehmigt. Die nächsten beiden Punkte: Baugesuch von Karl Nicolous und ein solcher von A. Scheppelmann an der Roonstraße, werben verneint. Man will aus prinzipiellen Gründen der Ausschlachtung des Baugeländes vorbeugen und denn, wie Stadtv. G utfleisch, Krumm und Ebel besonders betonev, müssen die Vor­schriften der Bauordnung und damit der Billencharakter eines dazu bestimmten Stadtteiles gewahrt werden. Die Errichtung von Hintergebäuden in solchen Bezirken sei ganz zu verwerfen. Der Verkauf von Gelände an den Anlieger Noll wird genehmigt, trotzdem von anderer interessierter Seite Einspruch dagegen erhoben war. ( Schluß folat.)

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Cokales.

30. Juni 1905. ** Der Großherzog begab sich gestern im Auto­mobil über Weglar nach Hohensolms. ** Die Zweite Kammer tritt Mittwoch, 5. Juli, wieder zusammen.

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Felddienstübung.

außer Betrieb gesetzt. Durch einen 600 Meter langen Tunnel werden die Erze nach der neuen Verladestelle an der Geln häuser Strecke befördert.

P Ein Leben voller Frende verschafften fid einige noch schulpflichtige Buben, indem sie einem Wirt aus dem Hühnerstall ca. 70 Eier und aus dem Keller mehrere Flaschen Bier und Limonade stahlen. Das g stohlene Gut wurde im Philosophenwald in den Höhlen tief berst dt verzehrt.

A Obst und Feldfrüchte. Der Re, en der legten 14 Tage ist den Runkel- und den Gemüsepflanzen sehr zu statten gekommen. Sehr schön stehen die Kartoffelfelder. Das Getreide zeigt ebenfalls einen guten Stand. Nur die Obsternte fällt gering aus, es gibt nur strichweise Aepfel und 8 vetschen. In der Umgebung Gießens sieht man an den Kreisstraßen nur sehr wenig Obst.

Tas Inftr- Reg. Nr. 116 Es fehlten nur wenige Stadtverordnete. Oberbürgerhielt heute eine größere Uebung im Gelände ab. Morgens meister Mecum teilt zur ächst mt, daß eine aus mehreren 3 Uhr rückten die Bataillone aus, teils über Klein- Linden, Herren der Stadt freiwillig zusammengefeßte Komm ſſion teils über Rodheim, Bieber, Waldgirmes in die Gegend von demnächst Erhebungen über die Wohnungsverhältnisse Weglar. Bei Dollar war von den Ponieren eine Brücke Gießen anstellen will; der Zweck sei den ungesunden über die Lahn geschlagen, die das Regiment passierte. In Wohnungen nachzuspüren. Kosten enstehen der Stadt da- Dutenhofen stürzte ein Soldat vom Higschlag getroffen nieder Dann sind die Arbeiten der Kläranlagen und mußte ins Lazarett nach Gießen verbracht werden. durch nicht. soweit fortgeschritten, daß eine Besichtigung seitens der Stadtverordneten sich lohne. Oberbaurat Schmick: Darmstadt wird ebenfalls zugegen sein. Die Besichtigung soll nächsten Donnerstag nachmittags 4 Uhr sein.

Ferner teilt der D.-B. mit, daß auf Wunsch der Theaterbau- Kommission eine Teputation derselben sich das neue Theater in Fürth angesehen habe und denn auch das gegenwärtig noch im Robbou befindliche Nürnberger Theater. Es soll von beiden Bauten vieles beim

Gießener Stadttheater.

mit übernommen werden und die Firma Felner& Helmer in Wien resp. Herr Architekt Meyer Gießen werden abge. änderte Pläne und neuen Kostenüberschlag demnächst ein­reichen, sodaß noch vor den Stadtverordneten Ferien der Angriff des Theaterbaues entgültig beschlossen werden fann. Stadtv. Kirch drückte hierbei den Wunsch aus, daß doch endlich die langen Beitungs- Eingesandte für und wider die Ausführung des Gebäudes aufhören möchten und daß mit dem Betonlegen für das nue Theater noch vor Winter, etwa im Oktober, schon begonnen werden möchte.- Die nächste Mitteilung betraf den

Aulauf des gesamten Geländes einschließlich der auf­stehenden Gebäude der Aktienbrauerei mit Ausnahme der in der Stadt gelegenen Wirtschaftsgebände seitens der Stadt für netto 605 000 Mt.

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*** Das Lotterieabkommen in gutem Fahr­wasser. Der Finanzausschuß der Zweiten Rammer ge­nehmigte gestern einstimmig das preußisch- hessische Lotterie­

abtommen.

** Die Ausstellung der Deutschen Landwirt­schafts- Gesellschaft ist gestern Witttag durch den Brinz­regenten eröffnet worden.

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28.

** Biehmarkt zu Gießen. Bei dem am 27. und Juni stattgefundenen Markte waren aufgetrieben 1200 Stück Rindvieh, 500 Schweine. Der nächste Marft findet am 11. und 12. Junt statt; am leßten Tage auch Krämermarkt.

gb Grünberg, 29. Juni. Neuer Direktor. Der seitherige stellvertretende Direktor des hiesigen Vorschußvereins, Georg Keil, ist zum Direktor ernannt worden.

** Laubach, 29. Juni. Unglücklicher Sturz. Der aus Gießen stimmende das hiesige Gymnasium besuchende Untersetundaner Schmall stürzte in der Nähe des Ortes vom Rade und brach den rechten Arm.

Rodheim a. d. B, 30. Juni. Eine Reh- Attade auf Militär. Bei der gestrigen umfangreichen Uebung des Kaiser Wilhelm- Regiments( Gießen) in Verbindung mit den z. Zt. abkommandierten Thüringer Ulanen im Gelände nördlich von Kinzenbach ereignete sich ein sonderbarer Zwischenfall. Zwischenfall. Kaum war eine fleine Abteilung Infanterie in dem breiten Waldweg zwischen Grube Morgenstern" und Königsstuhl" ausgeschwärmt, als eine Rehgeiß einem Infanteristen mit solcher Wucht wider die Brust rannte, daß das Ter furze Zeit darauf verendete. Dffenbar hat das Reh in allernächster Nähe seire Jungen gehabt und suchte diese durch den todesmutigen Angriff zu verteidigen.

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He

gute Mutt

eg Jubiläum. Morgen, Samstag 1. Juli, begeht die Hoflohnkutscherei von Karl Huhn Gießen das Fest ihres 25jährigen Geschäftsjubiläums. Hervorgegangen aus den allerbescheidensten Anfängen, hat es der Jubilar im ?? Wetzlar, 29. Juni. Volksbad. Die Stadt Laufe der Jahre verstanden, durch raftlose und einsichtige Tätigkeit sein Geschäft in jeder Beziehung auf eine solche vertretung hat die Errichtung eines Boltsbades mit einem Höhe zu bringen, daß es sich jedem Großstadtbetriebe Kostenaufwande von 60 000 Mt. beschlossen. Im Falle das Der Fuhrpart des Bad innerhalb Jahresfrist errichtet wird, erklären die Buderus würdig an die Seite reihen tann.- Jubilars sßt sich heute zusammen aus 46 Luxus- und Gesell- schen Werke sich bereit, 30 000 mt. beizusteuern. schaftswagen, 38 Pferden und einer dementsprechenden An­Um 16. Februar 1892 wurde der zahl von Schlitten. Jubilar zum Hoflohnkutscher des Großherzogs ernannt. Samstag Abend vereinigt sich die Familie des Jubilars mit ben eschäftsangestellten und den Angehörigen im Lokale des Wrts Chr. Haubach, um den Fefitag mit einer fleiner Fest. lichkeit würdig zu beschließen.

Der D... gibt hierzu bekannt, daß die Baud putation sich vornherein klar darüber war, daß sie über ihre Befugnisse hinausgegangen sei, ohne voher die Stadtverordneten­Versammlung zu fragen. Es sei aber sollte der Stadt das gute Geschäft nicht entgehen größte Eile und schnellste Entschließung erforderlich gewesen und noch am selben Tage, da der Stadt bas ganze Terrain angeboten, mußte der Vertrag abgeschlossen werden, damit Herr Bichler mit dem selben in der Hand weitere Kaufabschlüsse perfekt machen fonnte. Das ganze Gelände umfaßt 83 804 qm, macht auf den Qudratmeter ca. 6,86 Mt. Bevor der Kaufvertrag unterschrieben worden ist, seien 4 getrennte uuparteiische Abschätzungen einschließlich der aufstehenden Gebäude vor­genommen, welche als Mittel die Summe von 690 000 mt. ergeben haben, mit den Kellereien sogar 720 000 mt. Die Stadt hat also das Ganze um

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?? Ulrichstein, 29. Juni. Die Berggrundbücher für Ulrichstein und Helpershain sind nach amilicher Bekannt gabe vom 15. Juli ab als angelegt anzusehen.

** Die Gießener Fünfziger- Feste. Seit etwa 15 Jahren bildet sich in Gießen alljährlich aufs neue ein Berein der Fünfziger", in den ohne Ansehen des Standes und der Religion sämtliche ansässigen Männer eintreten, die in dem betreffenden Jahre die goldene Fünfzig vollenden. Die Fünfziger versammeln sich in der Regel zweimal monat­lich zu gemütlichem, zwanglosem Beisammensein und in jedem Quartal mird eine Geburtstagsfeier abgehalten. Im Juni des Gründungsjahres wird außerdem ein großes Hauptfest gefeiert. Das Hauptfest des Jahrgangs 1855-1905 wurde am 24., 25. und 26. Juni begangen: Festessen und Kommers, Familien- Ausflug auf das Schüßenhaus und endlich am britten Tage Familienfest auf dem romantischen Windhof. Die Feier nahm einen überaus gelungenen, herzlichen Verlauf, und dem Vorfüßenden, Adolf Geisse, sowie d. m gesamten Vorstand wurde für seine erfolgreiche Tätigkeit stürmisch ge­dankt. Zu dem legten Tage war der hundertjährige Geometer Euler als Vertreter der doppelten Zahl von Lebensjahren eingeladen. Der noch rüstige alte Herr nahm ein paar Stunden lang an dem Feste teil und wurde mit den Fünfzigern photographiert.

115 000 Marf billiger getauft. Am 5. Juli findet die Generalversammlung der Aktionäre der Aktienbrauerei Gießen statt; einziger Aftionär ift z. Zt. Herr Bichler, der Kauf wird und muß also ge­nehmigt werden. Die Stadtverordneten versammlung erteilte der Bau- Deputation die nachgesuchte Jdemnität für diesen außergewöhnlichen Fall und bewilligte aus dem Stadter­weiterungsfond 500 000 Mt. 491 000 Mt. müssen nämlich fofort bei Ueberlieferung der Kaufakten gezahlt werden und der Reft im Jahre 1910. Nun läßt sich ja denken, daß wenn der Stadt ein solches wertvolles Geländekomplex zu einem she billigen Breise abgetreten wird, daß der Ver­hr fäufer sich gewiſſe Bedingungen ausbehalten hat. Herr Bichler, welcher den ganzen Brauereibetrieb mit dem auf der Hardt vereinigt, hat bestimmt, daß das ganze innerhalb 30 Jahre nicht zu Bierbrauereizweden ober zum Zwecke irgend welcher fremden Bierniederlage veräußert oder her­gegeben wird. Wird das ganze Terrain bebaut und werden Wirt­schaftsfonzessionen erteilt, so hat er das Vorkaufsrecht für 3 Eckpläße. Der Brauereibetrieb in der alten Aktienbrauerei wird mit Ende 1905 eingestellt und nur die Eisfeller 1 bis 2 Jahre länger in Benußung gehalten. Die Stadtverordneten hatten gegen den Rauf nichts einzuwenden und genehmigten bie 500 000 Mt.

§ Offenbach, 29. Juni. Unheimliche Funde und fein Ende. Zwischen Offenbach und Sprendlingen wurde Das Fleisch Mittwoch ein menschliche Stelett aufgefunden. haben Tiere vollständig abgenagt.

s. Darmstadt, 29. Juni. Der Hessische Zentral verein zur Errichtung billiger Wohnungen hielt heute hier unter dem Vorsiße des Freih. Heyl zu Herns

heim seine 4. Generalversammlung ab, in welcher derselbe mitteilte, daß nunmehr 25 gemeinnüßige Bauvereine in Hessen bestehen, welche im Jahre 1904 ca. 250 Klein wohnungen im Werte von 1 Million Mark errichtet haben. Provinzialdirektor Dr. Breidert- Gießen erklärte, daß er in Oberhessen mit gutem Erfolg dahin gewirkt habe, daß an Stelle der Gemeinden die Kreise zur Unterstützung der Bauvereine eintreten.

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ier de Kiesse

* Wiesbaden 29. Juni. Hotel- Verkauf. Das be fannte Hotel Taunus" ging zum Preise von 1060000 Rt. fäuflich an Heinrich Dörner, Mitinhaber der Firma Gebr. Törner- Wiesbaden, über.

* Und Budde sprach. Seitdem Budde Eisenbahn­minister ist, ist ein ungemein frischer Geist in den großen Ver­fehrsapparat, den größten der Welt, gefahren und nicht zuletzt hat er die Eisenbahnbeamten und namentlich die in den unteren Stellen wohltätig berührt. Jetzt richtet der Minister folgenden Erlaß an die Eisenbahndirektionen: Wieder holt habe ich darauf hingewiesen, daß die Fürsorge für das Wohl ihrer Bediensteten zu den vornehmsten Aufgaber der königl. Esenbahndirektionen zu rechnen ist. Um die für die Wohl­fahrt der Bediensteten getroffenen Einrichtungen immer mehr zu vervollkommnen und die Anregungen, welche auf diesem Gebiete gegeben werden, einer fachgemäßen Prüfung zu unter­ziehen, berufe ich einen Ausschuß aus den Direktionen Berlin, Raffel, Köln, Danzig, Erfurt, Rattow 3 und Mainz, dessen Leitung ich der Eisenbahndirektion Berlin übertrage. Ab gesehen von der allgemeinen Fortbildung sämtlicher Wohl­fahrtseinrichtungen wird der Ausschuß hauptsächlich auf An­gelegenheiten der Arbeiterpensions und Krankenkassen, der Unfallfürsorge und Unfallverhütung, des Wohnungswesens, der Fürsorge für die Gesundheit und das Wohlbefinden der Bediensteten 2c. sein Augenmerk zu richten haben und in der Regel halbjährlich zusammentreten. Budde verlangt von jeder Sigung die Protokolle und wird auch selbst Kommissare zu den Versammlungen entse..den.

Der D.-B. teilte weiter mit, daß- um das ganze Gelände noch wertvollere zu gestalten- anliegende Ge ländestreifen gekauft wurden und man mit den Besitzern des anliegenden Terrains sofort verhandelt habe, ehe von dem Ankauf der Aktienbrauerei nur etwas in die Deffentlichkeit drang. Es ist zum Teil gelungen, von einem Herrn Pfaff wurden 4533 qm für rund 22000 Mt. gekauft, d. i. pro qm 4,91 Mt. Auch dieser Kauf wurde genehmigt und die Summe bewilligt. Puntt 3 der T.D.: Baugesuch des Balthasar Pizz für die Ecke der Liebig- und Querstraße wurde abgelehnt. Biz wollte an seinem der Querstraße zu gelegenen Neubau einen Erfer anbringen, der aber nicht die vorschriftsmäßige Entfernung von 3 m vom Nachbarge bäude hat. Georg Hammel will in seinem in der Großen Mühlgasse gelegenen Wohnhause einen kleinen Laden er­

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Kirchliche Nachrichten für Gießen.

Evangelische Gemeinde.

Am 2. Sonntag nach Trinitatis, den 2. Juli. In der Stadtkirche. Vormittags 8.00 Uhr: Pfarrer Schwabe. Bugleich Christenlehre für die Neukonfirmierten der Markus­gemeinde.

am

Hauser

Vormittags 9.30 Uhr: Prof. D. Ed. Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Matthäus­gemeinde. Pfarrer D. Schlosser.

In der Johannesfirche.

Vormittags 8 Uhr: Pfarrer Euler. Bugleich Christenlehre für die Neukonfirmierten aus de

Lukasgemeinde.

Vormittage 9.30 Uhr: Bfarrassistent Sattler. Vormittags 11 Uhr: Kindergottesdiest für die Johannes

*** Net veuheilanstalt für Unbemittelte. Auf der am Sonntag in Alzey abgehaltenen 13. Generalver­sammlung der freien Vereinigung von Krankenkassen im Großherzogtum Hssen trat Pcof. Sommer- Gießen für Errichtung einer Nervenheilanstalt für Unbemittelte ein. Er führte aus, daß auf 92000 Mitglieder etwa 65 Nerven­trante tommen. Die Errichtung der Anstalt wünscht er am Nordrand des Odenwalds oder im fücl chen Oberh ssen. Als Stoften bringt er 5000 t. pro Bett in Anschlag, also insgesamt rund 300 000 Mt. Das ganze Broj ft ist schr sympathisch.

Neue Verladestelle. Vom 1. Juli ab wird die Drahtseilbahn vom Braunsteinbergwert in der Lindener Mart

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gemeinde. Pfarraffiftent Sattler.

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Antag, den 3. berleige ich zu Lolla meisterd heinrich Kek been Rachlaß gegen Pablage mit 3 B Kleiderschrä

Siesener landwirts& aftlicher Wetterdien. Voraussichtliche Bitterung in Hessen für Samstag, den 1. Juli. Teilweise wolfig, stellenweise Gewitterregen, anhaltend warm.

( Näheres durch die Gießener Wetterkarte.)

Verantwortlich: für die Politik und den Inseratente Albin Klein, für den übrigen Inhalt: Georg Horn, b in Michen

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