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Der Bankdirektor.

Gerd Harmsdorf ist ein geiftvoller Erzähler und Menschentenner. Er schildert in dem neuen Roman, mit dessen Abdruck wir heute im Unterhaltungsblatt beginnen, den furchtbaren Kampf menschlicher Leidenschaft und Begier gegen Pflichtgefühl und Gewissenhaftigkeit. Von Stufe zu Stufe sehen wir einen von der Natur hochbegabten Mann sinten, ein Opfer seiner aus den Bahnen ehrlicher Arbeit schweifenden ungeregelten Instinkte. Auf der anderen Seite steht das ruhige und bestimmte Wirken eines einfachen Menschen, der wohl für eine zeitlang der ohne Bedenken ihn umgarnenden Strupellosigkeit zu unterliegen scheint, dann

Kommando Infanterie Posten und ringsum blickten die hohen Umfassungsmauern und die Gefängnisgebäude mit ihren vergitterten Fenstern düster auf das Bild herab. Gegen 6 Uhr erschien die Staatsanwaltschaft, in ihrer Be­gleitung Gerichtsafzessist Schuchard, der Vertreter des und Pfarrer Schwabe. Die Verteidigers Huddes, und Eingetretenen nahmen in der Nähe des schwarzver­hangenen Tisches Platz. Bald darauf ging eine leise Bewegung durch die Anwesenden und aller Augen richteten sich auf das Portal, aus dem Hudde soeben richteten sich auf das Portal, aus dem Hudde soeben Er war barhäuptig und trug herausgeführt wurde. einen hellen Sträflingsanzug. Bleich, aber ruhig, ohne ein Zeichen äußerer Erregung schritt er vorwärts, bis ihn die Gendarmen vor den Tisch gebracht. Der Anstaltsgeistliche, Pfarrer Schwabe, sprach ein Gebet und Oberstaatsanwalt Theobald erklärte noch einmal, daß der Großherzog von seinem Begnadigungsrecht keinen Gebrauch gemacht habe und daß daher das Urteil des Schwurgerichts vom 8. Juni

Stud C.80--1.80, Enten per Stil 1.80-2.20, Gänse per Bib 00-00 fg., Ochsenfleisch per Vfb. 00-00 fa, Rindfleisch ber Bfb. 00-00 Pfa. per Pf. Schweinefleisch 00-00 Bfg. Schweine fleisch gefalzen per Pfund 0.00 Big. Ralbfleisch per Pfb. 00-00 Bfg. Hammelfleisch per Pfs. 00-00 Bfg., Kartoffeln pro 100 Kuo 7.00-800 m., Zwiebeln per 3t. t. 8.00-10.00, Weiskraut 10-15 Pf. pe: Stud, Sentner 3-4 Mr. Aepfel per Zentner 6-10 Mr.. Zwetschen bet Zentner 0,00.- 0.00, Kirschen per Pfd. 00-00 Pfg Milch per Lite 20. Pfg. Dauer der Marttze von 7 Uhr morgens bis 1 Uhr nachmittags. Gegenstände des Wochenmarktverkehrs dürfen bor Beginn der Marktzeit überhaupt nicht, und während der ersten drei Stunden der Marktzeit im Umberziehen feilgeboten werden.

-bd Herborn, 21. Auguft. Auf dem heute abgehaltenen 9. diesjährigen Markt waren aufgetrieben 525 Stück Rind­vieh und 500 Schweine. Es wurden bezahlt für Fettvieh und zwar Ochsen I. Qual. 74 bis 76 t. II. Qual. 72 bis 74 Mt. Kühe und Rinder I. Qual. 68 bis 70 mt., II. Qual. 64 bis 67 Mt. per 50 Kilo Schlachtgewicht. Auf dem Schweinemarkt fosteten Ferkel 55 bis 75 Mr. Läufer 80 bis 95 Mt. und Einlegschweine 100 bis 130 Mr.

aber glänzend gerechtfertigt wird und im neuerworbenen Heim jezt an dem Delinquenten vollzogen würde." So übergebe das Paar. Der nächste Martt findet am 28. September statt.

den Segen redlichen Strebens an der Seite einer durch Leiden geläuterten Frau genießen darf. Ein spannendes und interessantes Gemälde, das sicherlich die Aufmerksamkeit der Leserwelt fesseln wird.

Die Hinrichtung Huddes.

G. H. Heute Morgen in aller Frühe, um 6 Uhr, ist zu Gießen auf dem Gefängnishofe des Provinzialarresthauses das Todesurteil an dem Raubmörder Hudde durch den Kgl. Sächsischen Scharfrichter Brandt aus Dederau vollstreckt worden.

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Nachdem in den letzten Tagen vielfach davon die Rede gewesen, daß der große Unbekannte, der von Hudde an­gezogene Willi", noch in zwölfter Stunde ergriffen worden sei und die Verteidigung Huddes einen Antrag auf Wieder­aufnahme des Verfahrens gestellt hätte, der jedoch von der Beschlußkammer des Landgerichts abgelehnt wurde, trat der Oberstaatsanwalt Theobald gestern Morgen in Begleitung in die Zelle Huddes, um ihn die Ecöffnung zu machen, daß bas Todesurteil binnen 24 Stunden an ihm vollzogen werden würde. Als Hudde den Oberstaatsanwalt mit dem Vertreter seines Verteidigers, dem Gerichtsakzessisten Schuchard eintreten sah, dachte er, man bringe ihm die Begnadigung und richtete für Momente gespannt seine Augen auf die Eingetretenen. Sofort aber veränderten sich seine Züge, als er unmittelbar auf dem Fuße zwei Gendarmen folgen sah. Er wurde freidebleich, hörte aber im übrigen gefaßt der Eröffnung zu. Oberstaatsanwalt Theobald sagte, daß er als Mensch bedauere, Hudde verkündigen zu müssen, daß seine Stunde so nahe gerückt sei, er müsse aber seine Pflicht tun. Mit eindringlichen Worten gab er Hudde zu bedenken, die Zeit nicht vorüberstreichen zu lassen, sondern durch ein umfassendes Geständnis sein Gewissen zu erleichtern. Ruhig hörte Hudde die mahnenden Worte an, feine Muskel zuckte in seinem Gesicht. Als der Oberstaatsanwalt geendet, er­flärte Hudde nach einigen Momenten des Schweigene, er habe nichts mehr zu sagen. Der Oberstaatsanwalt verließ die Zelle und nur die Gendarmen blieben bei Hudde zurück. Sie führten ihn in die sogenannte Delinquentenzelle und nahmen ihm die Fesseln ab, Hudde durfte sich den letzten Tag frei bewegen. Er durfte auch essen, trinken und rauchen ganz nach seinem Belieben. Doch äußerte er darin weiter feine speziellen Wünsche, er nahm vielmehr das zu sich, das ihm gereicht wurde; er rauchte verschiedene Zigarren und trank einigen Wein dazu. Zum Mittagbrod verzehrte er fast ein Pfund Rindfleisch. Den beiden Gendarmen erzählt er viel über seine Erlebnisse, er räumte ein, wie er es schon früher getan, daß er in der Mordnacht des 11. Novembers in dem Zimmer gewesen, in dem die furchtbare Bluttat an dem Pfarrer Thobes begangen, leugnete aber hartnäckig weiter, den Todesstoß getan zu haben. Er sprach ruhig und fast ununterbrochen. Den katholischen Geistlichen, der bet ihm erschien, lehnte er ab, den evangelischen nahm er an, um fich, wie er bemerkte, umtaufen zu lassen. Der Geistliche verweilte längere Zeit bei dem Delinquenten und ermahnte ihn mit ernften, eindringlichen Worten, doch räumte Hudde auch ihm nicht ein, daß er allein an der Ermordung des Pfarrer Thobes beteiligt sei. Nachdem der Geistliche Hudde verlassen, nahm er seine Erzählungen den beiden Gendarmen gegenüber, die ihn fortwährend bewachten, wieder auf. Er mußte sprechen, er hatte das unabweisbare, dringende Bedürfnis zu sprechen, er wollte seine innere Unruhe nicht merten lassen, vielleicht wollte er auch die Stimme seines Gewissens gewaltsam übertönen. Er sprach von seinem ganzen Leben, manchmal irrte sein Blick ab und vor seinem Auge ftanden dann jedenfalls g ückliche Szenen aus se ner Kinder­zeit, auch mochte er der Elternaugen gedenken, die sorgsam sein Leben bewacht, das jetzt dem Geseze verfallen. Aber das Geständnis erfolgte nicht und mit einer eisernen, kaum zu begreifenden Energie behielt er die Herrschaft über die Rerven- und Muskelstränge und trug die größte Kaltblütigkeit zur Schau. Und währenddessen wurde draußen das Schaffot aufgeschlagen. Abends fand sich vor dem Gefängnishof einiges Bulikum ein und richtete seine Blicke auf die Fenster, hinter denen ein Verbrecher seine leßten Stunde verbrachte. Lange noch fiel der Schein der Lampe hinaus und deutete an, daß Hudde den Schlaf noch nicht gefunden.

dessen Frau Carré id bestand auf ihrem ig, als alles zu ge hlte einem Teil des und händigte Frau da die Dame dabei und nicht von einem dem Anfang dieses Verkehr Ansichts­auf der Vorder. dem Ausland tung. Infolge die ele Mißverhältnisse unis. Infolgedessen andlungen init den eingeleitet. Dieje iefliche Mitteilungen uchim Verkehr rn zugelassen wer September und gilt rderhälfte der an en, wenn sie durch en Hälfte getrennt itannien und ht engeschloffen at nestfarten nad n f. cinjten

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Heute Morgen in aller Frühe stellten sich schon die von der Staatsanwaltschaft zur Erefution Hinzugelassenen auf dem Gefängnishofe des Provinzial Arresthauses ein. Kurz vor dem Aft plazierte sich das Publikum rechter Hand, der Guillotine gegenüber, die links, vom Eingange aus gerechnet, aufgeschlagen worden war. Zwischen den Zuschauern und der Guillotine stand ein Tisch, der mit einer schlichten schwarzen Decke behangen war. Im Hintergrunde faßte ein

ich Ihnen, den Delinquenten", wandte sich der Oberstaats­anwalt an den Scharfrichter, mit dem Befehl, ihn vom Leben zum Tode zu richten". Schweigend, wie er das Gebet und den Oberstaatsanwalt angehört, stieg Hudde zwischen dem Scharfrichter und seinen Gehülfen die acht Stufen hinan, die auf das Schaffot führten. Im Nu war er festgeschnallt. Noch einmal überzeugte der Scharf­richter Brandt sich, ob der Delinquent die richtige Lage habe

im nächsten Augenblick saufte das Fallbeil herab und der irdischen Gerechtigkeit war Genüge getan, Hudde war gerichtet. Gleich nach Vollziehung des Attes entfernten sich die Staatsanwaltschaft mit ihrer Begleitung und die übrigen Buschauer. Wenige Zeit später wurde Huddes Leichnam in So hat das schauerliche Ver­die Anatomie verbracht. brechen an dem greisen Pfarrer in Heldenbergen seine Sühne gefunden.

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Scharfrichter Brand hat während seiner Amtsdauer im Großherzogtum Hessen bisher 9 Hinrichtungen vollzogen und zwar, wie der Frankfurter General- Anzeiger" hreibt, 4 in Mainz, 3 in Gießen und 2 in Darmstadt. Huddes Enthauptung ist die zehnte Hinrichtung, die der Mann in Hessen besorgt. Interessant dürfte sein, daß noch im Jahre 1703 die Stadt Gießen ihren eigenen Scharfrichter hatte. Nach dessen auf dem alten Friedhof noch vorhandenen Leichenstein hieß dieser Johannes Waft; er stammte, wie die Inschrift besagt, aus Herborn und hatte eine Marga­reta Nagelin aus Limburg zur Frau. Baft scheint der lebte Gi ßener Scharfrichter gewesen zu sein, wenigstens ist in den Chroniken nichts vermerkt, daß nach jenem noch jemand dieses Amt in Gießen bekleidet hat.

Lokales.

22. August 1905.

** Ertrunken. Der 23 Jahre alte aus Gießen stammende Matrose Krug fiel auf der Talfahrt in der Nähe von Mainz über Bord und ertrant.

*** Sängerfahrt. Man schreibt uns aus Eisenach unter dem 20. d. M.: Der Gesangverein" Heiterkeit" aus Gießen unternahm heute einen Ausflug nach hier und nahm in dem Hotel Zum Landgrafen" Wohnung. Die Gäste verfügen über ein sehr gutes Stimmaterial, welches sie durch vorzüglich gesungene Lieder auf der Wartburg und im Hotel bewiesen. Hoffentlich haben wir noch öfters Gelegenheit, die Gäste hier hören zu können.

*** Gegenwärtig taat in Darmstadt die diesjährige Hauptversammlung des Vereins deutscher Garten­künstler.

* In Nidda hielt am Sonntag der Verband mittel­rheinischer Volksbildungsvereine seine diesjährige Hauptversammlung ab.

* Wallenrod, 21. Arguft. Vorige Woche schied unser seitheriger Geistliche, Pfarrer Vogel, von hier, um nach seinem neuen Wirkungsfreis Ober- Lais überzusiedeln. Unsere Gemeinde sah denselben nur ungern scheiden.

* Brandoberndorf, 21. August. Die Direktion der Nassauischen Landesbank in Wiesbaden hat eine Sammel­stelle der Nassauischen Sparkasse dahier errichtet.

* Bad- Nauheim, 21. August. Frequenz. Bis zum 17. August find 22 331 Rurgäfte angekommen, wovon an Bäder genanntem Tage noch 5259 anwesend waren. wurden bis zum 17. Auguft 288 161 abgegeben. Mehr gegen 1904 bis jeẞt 1588 Personen.

? Lehrbach, 20. August. Die Refte einer alten Kirde. In dem an die Gemarkung unseres Ortes stoßenden, der Freiherrlichen Familie der Freiherrlichen Familie Schend zu Schweinsberg gehörenden Forst Kirchenstumpf ist man zur Beit damit beschäftigt, die Grundmauern einer alten, verfallenen Kirche freizulegen.

Marburg, 21. Auguft. Ein Lehrer als Tods schläger. Lehrer Mengel Wiesenfeld, der wie noch erinnerlich sein dürfte, von einigen Monaten ein junges Mädchen, das erft Ostern der Schule entwachsen war und

mit dem er ein Verhältnis unterhielt, niederstach, ist jetzt nach sechewöchiger Beobachtung seines Geisteszustandes wieder aus der Landesheilanstalt in das Gefängnis über­geführt worden.

§ Hanau, 21. Auguft. Man geht hier seit einiger Zeit mit dem Plane der Errichtung eines Aussichtsturmes auf dem Buchberg bei Langenselbold um. In den letzten Wochen hat das Projekt greifbarere Formen an­genommen, sodaß man dieser Tage mit den Sammlungen begonnen.

Marktberichte.

Pießen, 22. Auguft. Auf dem heutigen Wochenmarkt fofteten Butter per fb 110-1.20 wt., Hübnereler per Stüd 7-8 Bfg., Enteneler St. 6-7 Pfa., Käse per St. 6-8 Pfg., Käsematte 2 St. 5-6 Bfg. Erbsen per Liter 21 Bfg., Linsen per Liter 32 Pfg., Tauben per Paar 1. 0.80-1.00, Hühner per Stüd Mt. 1.00-1.60, Hahnen, per

Frankfurt a. M., 21. August. Fruchtmarkt. Es notierten nach Qualität: An Weizen, hiesiger und Wetterauer m 17.15-17.30, furhessischer Mt. 17.15-17.30 Roggen, hiesiger mr. 14.50-14.65, russischer Mr. 14.75-15.00 Gerste, hiesige Mr. 16.75 bis 17.25, Pfälzer Mr. 17.00 bis 17.75, fränkischer Mr. 00.00.- 00.00, Riedgerste Mr. 00.00 bis 00.00 Safer, htesiger und Wetterauer Mt. 14.30-15.50, furhessischer Mr. 14.75-15 50, bab erischer Mr. 14.75-15.50, Mais, Mixed Mr. 13.50-13.75. Alles pro 100 Kilo ab hier. Mehl wesentlich höher. Es notierten nach Qualität: Weizenmehl hiesiges 0, Mr. 26.75-27.75, feinere Marken mr. 29.00-29.25, hiesiges, Nr. 1, Mr. 24.75 bis 25.25, feinere Marken Mr. 26.00-26.50 hiesiges Nr. 2, Mr. 23.75-24.25, feinere Marken Mt. 24.75-25.25, biesiges Nr. 4, mr. 19.00-19.50 feinere Martin Mr. 20-20.50, Roggenmehl, hiesiges, 0, Mr. 22. bis 23.25, do. 1 Mr. 20.25-20.75, do. 2 Mr. 16-17.00. Weizen­schalen Mt. 4.90-5.15, Weizenkleie Mt. 5.00--5.25, Roggenflete mr. 5.80-6.00, Weizenfuttermehl Mr. 6.50-7.00.

Rotierungen der Frankfurter Bichmarktpreise. Frankfurt a. M., 21. August 1905. Zum Verkauf ftanden: 480 Ochsen, 78 Bullen, 854 Kühe und Färsen( Stiere und Rinder), 229 Kälber, 173 Schafe nnd Hämmel, 1576 Schweine, Stegen, Biegen und Schaflämmer.

-

-

-

Aus Desterreich: 170 Ochsen, Bullen. Bezahl wurden für 100 Pfund: Schlacht- Lebend­chien:

a. vollfleischige, ausgemästete höchsten Schlachtwertes bis zu 6 Jahren

b. junge fleischige, nicht ausgewäftete un ältere ausgemäftete

gewicht gewicht

Mo

Ma

77-80

-

70-73

-

ältere

66-69

Bullen:

a. vollfleischige höchsten Schlachtwertes b. mäßig genährte jüngere und gut ge­nährte ältere

64-66

61-63

c. mäßig genährte junge, gut genährte

Kühe und Färsen( Stiere und Rinder): a. vollfleischige ausgemäftete Färsen( Stiere und Rinder) höchsten Schlachtwertes b. bolfleischige ausgemästeten Kühe höchsten Schlachtwertes bis zu 7 Jahren

c. ältere ausgemästete Kühe und wenig gut entwickelte jüngere Kühe und Färsen( Stiere und Rinder)

d. mäßig genährte Kühe und Färsen ( Stiere und Rinder)

e. gering genährte Kühe und Färsen ( Stiere und Rinder)

Geschäft mittelmäßi. Ueberstand unbedeutend.

70-72

-

64-66

52-54

-

49-51

-

Gießener landwirtschaftlicher Wetterdienk Voraussichtliche Witterung in Hessen für Mittwoch, den 23 Auguft. Nach fühler Nacht tagsüber wärmer, vorwiegend heiter, steenweise Morgennebel.

( Näheres durch die Gießener Wetterkarte.)

Verantwortlich: für die Politik und den Inseratentell: Ibin Klein, für den übrigen Inhalt: Georg Horn, betbe in Gießen.

Arbeitsnachweis der Stadt Gießen.

Es können eingestellt werden:

6 Bau- und 1 Kunstschlosser, 1 Schmied, 1 Heizer, 1 Strickerin, 13 Schreiner, 1 Küfer, 2 Brötchenträgerinnen, 1 Friseur, Schneider, Erdarbeiter, Taglöhrer und jüngera Arbeiter( auswärts), 1 jüngere Hausbursche, 1 tüchtiger Fuhrmann, 1 Köchin( auswärts), Dienst- und Haus­mädchen, Lauffrauen oder Mädchen, 1 Fuhrknecht.

Lehrlinge: 2 Schlosser, 2 Schreiner, 2 Bäcker, 1 Friseur, 1 Schuhmacher.

Es suchen Arbeit:

1 Schmied, 2 Spengler, 1 Maschinenschlosser, Maschinist oder Heizer, 1 Buchbinder, 2 Wäscherinnen, Bureaudiener, 2 Bureaugehilfen, Kassierer. 1 Schneider, 1 Installateur, 1 Lauffrau, Haus- oder

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