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19.8.1905 Zweites Blatt
 
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Nr. 194.

Zweites Blatt.

Safertionspreis: Die einspaltige Petitzeile für ganz Ober­bellen, bie Kreise Weglar und Marburg 10 Bfg. sonft 15 Bfg. Reklamen bie Petitzeile 30 refp. 40 Big. Babaftion u. Saupterbebition: Gießen, Seltersweg 88. Bernsprechanschluk Nr. 362.

Samstag, den 19. August 1905.

Gießener

14. Jahrgang

Abonnementspreis: abgeholt monatlich 50 Pfg., in's Haus gebracht 60 Pfg., durch die Post bezogen viertel jährl. Mr. 1.50. Gratisbeilagen: Oberheffische Familienzeitung( täglich) und die Gießener Seifenblasen( wöchentlich). Das Blatt erscheint an allen Werktagen nachmittags.

Neuelle Nachrichten

( Gießener Tageblatt)

Anabhängige Tageszeitung

( Gießener Zeitung)

für Oberheffen und die Kreise Marburg und Weylar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung.

Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen und anderer Behörden von Oberhessen.

Perpetuum mobile

Politische Wechenschaut.]

Wenn der jugendliche Geist sich mit technischen und mechanischen Rätseln zu beschäftigen beginnt, so wendet sich in der Regel seine Aufmerksamkeit vor allem dem Per­petuum mobile zu, der nimmer rastenden Maschine. Viele Zehntausende von Erfindern haben sich damit beschäftigt, biele Zehntausende haben Modelle entworfen und gebaut, viele Zehntausende waren überzeugt, daß ihnen gelungen sei, woran alle anderen gescheitert. Eine ungeheure Summe von Kräften ist im Laufe der Zeit auf dieses fruchtlos- ver­gebliche Mühen verschwendet worden, und viele, viele ſtreb­samen Geister scheiterten endgültig an diesem ersten Miz­erfolg. Wären sie weniger jung oder ihr Auge den öffent­lichen Dingen zugewendet gewesen, sie hätten vielleicht c": fannt, daß es ein Perpetuum mobile in der Wirklichke. schon gibt, daß das politische Getriebe es darstellt. In der Politik gibt es keine Pause; und wenn schon einmal die Tätigkeit vorübergehend eingestellt werden sollte, so hör: doch das Getue" nimmer auf, und das spielt eine große Rolle. ,, Nescis, mi fili, quantilla prudentia regitur mundus"

,, Du weißt nicht, mein Sohn, mit wie geringen Maß von Klugheit die Welt regiert wird." Des Schwedenfonig Gustav Adolf großer Kanzler Drenstierna war es, der diese Worte gesprochen hat. Nach seiner amtlichen Steilung und nach dem Ansehen, das er bei Lebzeiten gemann und in der Geschichte behielt, war er ein zuständiger Beurteiler des üb­lichen Aufwandes an Regierungsklugheit. An diesem Ver­hältnis wird sich auch in den mittlertreile verflossenen dritte­halb Jahrhunderten nicht viel geändert haben. Klugheit ist heute noch eine Gabe der Minderheit in allen Kreisen, in allen Berufen, in dem politischen ebenso wie in irgend einem anderen. Kanzler Orenstierna würde sogar der Mei­nung sein, daß der Mann, der jetzt seine Stellung inne hat, von dem Recht bescheidener Klugheitsübung übertreibenden Gebrauch gemacht hat, als er darauf bestand, daß durch jedes einzelnen Norweger Stimme ausdrücklich bestätigt werde, die Union mit Schweden sei in Norwegen auf das gründlichste verhaßt, verhaẞt trotz aller achtungsvollen Sympathie für den König Oskar, dessen Wohlmeinung und redliche Gesinnung nicht verkannt wird. Dieselbe über. bescheidene Klugheitsübung wird es bald dahin gebracht haben, daß den Norwegern ihr Anerbieten leid wird, einen jüngeren Prinzen des Hauses Bernadotte auf den jetzt ver­maisten Thron zu setzen. Sache der schwedischen Regierung und des schwedischen Reichstags war es, dem norwegischen Arerbieten gegenüber schnell zuzugreifen und das mensch. lich begreifliche Widerstreben des Königs Oskar mit aller Entschiedenheit, um des Staates und um des Königs willen, 311 überwinden. Sie haben aber in richtigem Getue", in zweckloser Anstrengung des politischen Perpetuum mobile, den Anschluß versäumt, so daß aller Wahrscheinlichkeit nad entweder ein Dänenprinz König von Norwegen wird oder Norwegen sich zur Republik erklärt. Die zweite Eventuali tät wird nur dadurch etwas in den Hintergrund gedrängt und weniger wahrscheinlich gemacht, daß der Schwäßer Björnstjernje Björnson, dessen Zunge für sich allein ein pelitisches Perpetuum mobile ist, sich in abschreckender Weisc für die Republik bekannt hat.

In Desterreich- Ungarn eine ähnliche Erschei nung. Unermüdlich, aber bis zum Efel ermüdend wieder­holt sich der kläskende Zant um Geringfügigkeiten, ein Paradigma der von Crenstierna charakterisierten Regie­rungs- Unflugheit. Daß die agierenden Personen in Un­garn dabei ernsthafte Miene aufsetzen, macht den Vorgang nur noch widerwärtiger. Clowns mit Denfcrstirnen, Ba­jazzi mit tragischer Gebärde es kann nichts Abstoßenderes geben. Dabei tun die Herren Magyaren so furchtbar klug und so furchtbar prinzipientreu, daß man fast irre werden fönnte, wenn man nicht an das Wort des großen Eisenbahn­erbauers und Eisenbahnspekulanten Strausberg dächte, der nach seinen Budapester Erfahrungen sagte: Die Ungarn verkaufen alles, was man von ihnen haben will; sie ver­faufen sogar ihr Vaterland- sie liefern es bloß nicht." Die Kossuth und Genossen wären schon längst gekauft, wenn man auf der anderen Seite nur hätte hoffen dürsen, daß dem Kauf die Lieferung folgen würde. Eine Regierung, die sich nicht getraut, die Regierungsgewalt auszuüben, und eine Partei, die ihren Ehrgeiz darein setzt, jede Regierung unmöglich zu machen, wetteifern miteinander, die Staats maschine zum Stillstand zu bringen. Aber das politische Berpetuum mobile überwindet alle Biderstände und bleibt in Bewegung. Freilich hat diese Bewegung weder Ziel noch Zweck; sie ist das Ergebnis elementarer Notwendig­keit, und niemand ist da, ihr vernünftige Bahnen anzu­weisen.

Ein politisches Perpetuum mobile sind auch die rus­fisch japanischen Friedensunterhandlun­

gen.

Man zerrt hinüber, man zerrt herüber, man tut entrüstet, man tut nachgiebig, und doch war alles im voraus festgestellt. Nicht Tätigkeit wird entfaltet, sondern un­endliches Getue" vollzieht sich, das doch keinen Kundigen täuscht. Der Zar will dem russischen Volk den Frie­den und zugleich eine Verfassuna schenken. Das Dop­

pelgeschenk mag seinen besonderen Grund haben. Viel leicht soll der Frieden über die Verfassung, die Verfassung über den Frieden trösten. Daß die Verfassung den inneren Frieden bringen wird, ist recht sehr fraglich. Dem Väter­chen Zar geht es ähnlich wie jener Mutter, die von einer Nachbarin auf die verdrießlichen Gesichter ihrer Kinder auf­merksam gemacht wird und zornvoll flagt: Den ganzen Tag prügle ich die Bälger, daß sie ein bergnügtes Gesicht machen sollen und ich kann es nicht bei ihnen durch­setzen!" Tag für Tag lassen des Zaren Generale und Gou­berneure unter das Volk schießen, damit es Treue und An­hänglichkeit für den Zaren gewinne und Freude lerne am selbstherrscherlichen Regiment, und die undankbaren Men­schen weigern sich, Lehre anzunehmen, bleiben verstockt und aufsässig, als ob nicht die Regierung des Zaren, sondern die russische Revolution ein Berpetuum mobile wäre.

Die siebenjährige Regierungszeit des Prasidenten Loubet nahert sich ihrem Ende. Beinahe aufjauchzerd hat Loubet in diesen Tagen des nahen Abschlusses seines repräsentiven Wirkens gedacht. Er will nicht zum zweiten­mal gewählt sein, er hat genug und übergenug an dem Opfer, sieben Jahre lang nichts tun zu dürfen, sondern die Taten anderer mit dekorativem Getue" zu begleiten, nicht ein Schwungrad zu sein, sondern bloß ein Schild an dem politischen Perpetuum mobile der Republik.

König Eduard von England ist nach Marien­Lad gegangen. Er hat den Kaiser Franz Josef in Ischl besucht, er hat in Gmunden seinen Zug für die herzog­Ich Cumberlandschen Herrschaften halten lassen, er hat ein erneutes Zusammentreffen mit dem Präsidenten Loubet in Aussicht gestellt, kurz, er hat das Mögliche getan, die Ver­meidung einer Begegnung mit seinem Neffen von Deutsch­land zu unterstreichen und zu betonen. Er erreicht damit nicht, daß man in Deutschland ihm gegenüber den dem Oheim des Kaisers schuldigen Respekt außer Augen läßt. Denn der Oheim unseres Kaisers bleibt er, auch wenn er schmollt. Und wenn Dritte aus seinem Schmollen das Recht herleiten, uns grimmige Gesichter zu schneiden, so soll uns das nicht aus der Ruhe bringen. Die wiederkehrenden Bewegungen des politischen Perpetuum mobile haben uns an solche Wahr­nehmungen gewöhnt. Ob man uns eine Faust offen oder in der Tasche macht, fann unser Gemüt nicht erregen. The Mißstimmung großer Herren hat ihre Schmeichler, die aber nur so lange geduldet werden, als die Mißstimmung an hält; sobald sie verschwunden ist, müssen auch jene verschmin­den. Die Mißstimmung geht vorüber, ganz gewiß vorüber wir können es abwarten. Uns verschluckt feiner und uns beißt keiner; denn wer, um mit dem Fürsten Bülotɔ zu reden, möchte auf Granit beißen!

Chinefifche Hochzeit.

Söhne des himmlischen Reiches daheim und draußen.

Herr Scie- Ton- Fa, Präfekt zweiter Klasse und chinesischer Gesandtschaftsattachee in Paris, verheiratete sich dieser Tage in Paris mit Frl. Louise Sauvaget. Der Hochzeit in der Kirche St. Madeleine wohnte der Vater des Bräutigams in chinesischer Tracht, die Mutter, eine geborene Französin, in eleganter Pariser Toilette bei. Es ist in der Familie Scie also Tradition, hübsche Französinnen zu heiraten. Der junge Ehemann ist nicht fatholisch, aber seine Kinder wer­den es sein, wie es seine Mutter und seine Frau ist. Seine Tranzeugen waren Herr Haas, bevollmächtigter Gesandter. der lange in China gelebt hat, und Herr Lambert de Sainte­Creir. Um 12% Uhr erschien der Hochzeitszug vor der Madeleine. Herr Scie- Ta- Ming, der Vater, führte die Braut, der Bräutigam seine Mutter. Er sah mit seinem Südländertypus vom Chinesen merkt man bei ihm nicht bicl in seiner prächtigen, mit goldenen Drachen bestickten Bauen Robe sehr gut aus. Auf dem Kopfe trug er die breite Mandarinenteque mit dem Knopf aus Bergkristall und ter reten Troddel. Die Braut war hübsch, gleichfalls süd­ländischer Typus. Sie stammt aus Saint- Honoré- les- Bains. Eine Hochzeit erster Klasse mit Teppichen, weißen Blumen auf dem Kommunionstisch, Frennenden Kerzen usw. Da der Bräutigam nicht Christ ist, gab es keine Messe. Der erste Vikar, der den Pfarrer vertrat, sprach in Soutane und Mäntelchen vor dem Brautpaar mit lauter Stimme das Pater und segnete dann in der Sakristei in Gegenwart der Zeugen den Ehebund ein. Während der kurzen Feier ließer: sich die Orgel, die Instrumente und die Chöre hören. Dann verließ der Hochzeitszug unter Vorantritt der Gala­Schweizer" und der Neuvermählten die Kirche. Das war also eine Mischehe. Wie geht es aber bei einer" echten" d'inesischen Heirat zu? In China lernen sich, ganz so wie es in der Türkei der Fall ist, die Brautleute vor der Hoch­zeit nicht kennen, und die einmal geschlossene Ehe ist unauf­löslich, es sei denn, daß sich die Braut oder die junge Frau schwere Verfehlungen zu schulden kommen läßt. Um 10 schlimmer für den Ehemann, wenn er erst am Abend des Hochzeitstages merkt, daß seine junge Frau, die er jett eigentlich erst zum erstenmale sieht, häßlich, bucklig oder Tahm ist! Sie bleibt trotzdem die Herrin des Hauses. Eine zweite Frau wird legitim, sobald sie einen Sohn zur Welt bringt; Vorausjegung ist natürlich, daß die erste Frau keinen

Sohn hat. Die zweite Frau fann aber selbst als legitime Gattin niemals den Platz der ersten einnehmen, und ihr eigener Sohn nennt nur die erste Frau, die ihm nichts ist, Mutter", während er zu seiner wahren Mutter Tante" jagt.

Wenn die Heirat beschlossen ist, wählt jede Familie zwei Zeugen, die dem Abschluß des Ehevertrages beiwohnen müssen; jeder Beteiligte bekommt ein Duplikat; standes­amtliche Eintragungen fennt man in China nicht, und Prie­ster wohnen der Eheschließung auch nicht bei. Einzig und allein das Familienoberhaupt hält Gottesdienst vor dem Haus- Buddah. Ist der Heiratsvertrag abgeschlossen, so bringt man die Geschenke und die Mitgift in das Haus des Bräutigams, und nun beginnt ein dreitägiges Fest. Am Morgen des ersten Tages kommen die Verwandten, die Freunde, die Musiker; mit dem Lärm der Instrumente mischt sich der Knall von Petarden. Es ist eine sehr ge­räuschvolle Freude, an welcher die ganze Nachbarschaft teil­nimmt. Den ganzen Tag tafelt man mit Musik. Um Mitternacht bringt eine geschützte und rot- und goldfarben ladierte Sänfte mit geschlossenen Vorhängen die Braut in das Haus des Bräutigams; sie ist ganz rot gekleidet und trägt einen langen roten Schleier, den sie erst im Zimmer ihres Gatten ablegen darf. Begleitet wird sie von den Heiratsvermittlerinnen und von einem Zeremonienmeister. Die Eltern der Braut haben ihre Tochter den Heiratsver­mittlerinnen übergeben; sie selbst sind zu Hause geblieben. Vor dem Hause gibt es Petarden, Illuminationen, Musik 11. s. w. Der Bräutigam und die Braut bekommen ein in der Mitte zusammengefnüpftes doppeltes Band von grüner und roter Farbe in die Hand. Mit diesem Band, das sie an den Enden festhalten, verneigen sie sich vor dem Buddah­bilde dreimal bis zur Erde, stehen auf und grüßen sich gegen­seitig. In ganz ähnlicher Weise, immer mit dem Bande in der Hand, verneigen sie sich vor dem rechts vom Altar sitzenden Familienoberhaupt und vor der links vom Altar sitzenden Mutter des Bräutigams. Dann wird das Braut­paar in das Hochzeitszimmer geführt, wo es sich setzt und sich ansieht; nun erst nimmt die Mutter des Bräutigams der Braut den Schleier vom Gesicht. Die Tür öffnet sich, und die Verwandten und Freunde erscheinen, um zu grati­lieren, was bis zum neuen Morgen dauert

Aus dem Gerichtssaal.

§ Der Mordprozeß Murri- Bonmartini. Vor dem Turiner Gerichtshof wurde der Prozeß nach halbjähriger Dauer beendet. Das Gericht erklärte alle Angeklagten unter Zu billigung mildernder Umstände für schuldig. Tullio Murri und Dr. Naldi erhielten je 30 Jahre Zuchthaus und 10 Jahre Polizeiaussicht, Nosa Bonetti 7 Jahre Zuchthaus und Dr. Secchi und Gräfin Linda Bonmartini je 10 Jahre Zuchthaus. Außerdem wurden sämtlichen Angeklagten die Gerichtskosten auferlegt. Zur Vorgeschichte des Prozesses sei erwähnt, daß im September 1902 Graf Bonmartini in seinem Palast zu Bologna tot aufgefunden wurde. Anfangs dachte man, der Graf sei von einer Demimondaine ermordet worden. Erst später lenkte sich der Verdacht auf die Gattin des Ermordeten und deren Familie. Als Ergebnis der Untersuchung stellte sich dann heraus, daß Bonmartini auf Anstiftung seiner Gattin, der Gräfin Linda geborene Murri, bon seinem Schwager Tullio und dessen Geliebten Rosa Bo­netti ermordet worden war. Die Gräfin Linda, eine Tochter des berühmten Prof. Murri, hatte mit dessen Assistenten, dem Arzte Dr. Secchi, ein Liebesverhältnis unterhalten und beschlossen, ihren Gatten aus dem Wege zu räumen. Ihr Bruder führte dann in ihrem Auftrage mit seinen Helfers­helfern, einem beschäftigungslosen Ärzte Dr. Naldi und seiner Geliebten Rosa Bonetti, den Mord aus.

Der französische Zuckerkrach. Der die Untersuchung führende Richter hat die Anklage wegen Untreue gegen den verkrachten französischen Zuckerfönig Jaluzot erhoben. Der Betrieb des Warenmagazins Printemps" geht ungehindert weiter, obwohl namentlich auch viele Angestellte geschädigt sind.

Kunft und Wissenschaft.

LM Ein Lehrstuhl für Dramaturgie. An der Universität Jena wurde eine Professur für Dramaturgie errichtet. Der Privatdozent für Philosophie und Aesthetik Dr. Hugo Din­ger wurde als außerordentlicher Professor für diese neue wissenschaftliche Disziplin ernannt.

OP Wertvolle Altertumsfunde. Eine sehr wichtige Ent deckung ist in den Katakomben von Rom gemacht worden. Man hat dort die historische Commodilla- Begräbnisstätte an der Via Ostiense wieder aufgefunden. Diese seit dem neunten Jahrhundert nicht mehr benutte Begräbnisstätte war all­mählich in Vergessenheit geraten, bis im Jahre 1720 durch) Zufall eine große unterirdische Kammer entdeckt worden war, die aber durch einen plötzlichen Einsturz von neuem ver­schüttet wurde. Infolge von planmäßigen Nachforschungen hat man jetzt ausgedehnte unterirdische Räume entdeckt, die Mosaikmalereien und zahlreiche handschriftliche Auszeich­nungen enthalten.