werden wahrscheinlich vor ein besonderes Gericht aeſtent Der Siaubmoro im fatholischen Pfarr
werden.
Rufeland.
A Das Toleranz- Edikt, das kürzlich erlassen wurde und auf das Optimisten große Hoffnungen sekten, scheint auch nur dem Buchstaben nach zu bestehen. In Fällen, wo Personen, die früher zum Uebertritt zur griechisch- orthodoxen Kirche gezirungen worden waren, den Wunsch äußerten, zu ihrer alten Religionsgemeinschaft zurückzukehren, nahm die Regierung einen schroff abweisenden Standpunkt ein. Es wird er. klärt, daß auch jetzt nur die herrschende russische Kirche das Recht habe, ren Glauben zu verbreiten und Proselyten zu machen, Anhängern anderen Glaubens aber bleibt es nach wie vor untersagt, irgendwelche Personen zur Annahme ihrer Konfession zu verleiten. Diejenigen, welche einen Ab. fall von der orthodoren Kirche veranlassen, unterliegen nach wie vor der strengsten Bestrafung. Ebenso werden die Verfammlungen der Angehörigen der Baptistensekte nicht gestattet.
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Hof und Gefell fchaft.
Der Kaiser setzte die Besichtigung der GardeRavallerie- Regimenter im Heerlager zu Döberitz fort. Das Regiment Garde- Kürassiere und das 2. Barbe- Ulanen- Negiment wurden inspiziert, und auch diesmal schloß sich daran eine Gefechtsübung unter Hinzuziehung anderer Truppenteile. Der Uebung wohnten wieder die fremdländischen Offiziere bei, darunter auch die Herren der französischen Sondermission.
Nab und Fern.
Ehrenpokal des deutschen Knifers. Für eine Segelveftfahrt von Dober nach Helgoland für Fachlen hat Kaiser Wilhelm einen Bofal gestiftet. Die Wettfahrt soll eine Stunde nach dem Beginn des Segeljacht- Rennens am 17. Juni über die gleiche Strecke beginnen. Zur Teilnahm ind mir Jachten igt, die die Ozeanwettfahrt mitge nacht haben. Gemeldet sind bisher Walhalla, Apache, Atantic, Utomana.
haus zu Heldenbergen.
Nachdruck verkoten.
Beamtenmangel in preafischen Justizdienst. Seit Jah en hat die Zahl der Referendare und Assessoren zugenom nen. Trotzdem hat sich z.. im Bezirke des Oberlandesge ich 3 Hamm ein Mangel an Essessoren gezeigt. Ein ähn icher Beamtenmangel ist im mittleren Justizdienst zu ver eichnen. bwohl man in letzter Zeit eine ansehnliche Zahl on Justizanwärtern zum Vorbereitungsdienst angenommen jat, ist es noch nicht gelungen, die wünschenswerte Anzahl on Aftuaren zur Befehung der vorhandenen Sommifforien ju erzielen. Es werden deshalb viele nicht geprüfte Justiz anwärter verinandt.
Boffenbruch im Harz. Ein furchtbarer Regen, der im Farzgebiet niedergegangen ist, hat viel Schaden angerichtet. Banye Dörfer, wie Langenstein, sind von jedem Verkehr gebahnten Wegen abgeschnitten. In der genannten Crt chaft sind drei Häuser fortgerissen. In Halberstadt geht Die Holzemme mit Hochwasser, Teile der Unterstadt sind überschtwemmt.
Chloß ichaufen abgebrannt. Das dem Ehrenamt mann von Harthausen gehörige, in der Nähe von Nieheim Westfalen gelegene Schloß Tiehausen wurde durch einen Blitsd lag getroffen und gänzlich eingeäschert. Eine Büche tei von über 10 000 Bänden und eine wertvolle Sammlung on al em Porzellan wurden vollständig vernichtet.
( Eigener Bericht.)
Dicht zu retten bageg janelgem, vielleicht le ang mag nicht ben prechen. Laffen Si leinfluff.n. Die öff bares, fie bildet fid on Beweismitteln, affes, der Rache. do es nicht vor b
möglich halte, daß er einen Genossen gehabt hat, so wäre er mittäter und geradeso zu bestrafen. Die Frage dec Beihilfe ist füc mih garnicht diskutabel. Indem er sich das Messer aus der Küche Holte und den Entschluß Hg. Gießen, 8. Juni 1905. faßte: toste es was es koste, handelte er mit leberlegung. Fragen wir uns noch, wie sein Benehmen Bierter Verhandlungstag. nach der Tat war? War er etwa fassungslos und bereute er die in der Erregung begangene Tat? Von alle dem keine Spur! Er hat falt, wie er ist, mit beispielloser Roheit und Gefühllosigkeit sich die Taschen angesichts der Liche gefüllt. Zwei Tage darauf, am Sonntag, ging er in Köln nach Eckstein zum Tanzbergnüngen und hat nachts die Orgien mit den Dirnen gefeiert. Ich habe die volle lle erzeugung erlangt, daß der Angeklagte nicht nur der Täter ist, sondern auch der alleinige Täter. Mit vollem Bewußtsein meiner schweren Verantwortung flage ich den Angeklagten Oskar Hudde der vorsätzlichen, mit Ueberlegung ausgeführten Tötung des Pfarres Thöbes an und beantrage, ihn des Mordes
schuldig zu befinden.
giltenden Rechtsgr
Meinung, die fich gfingten. Geben fie fich auch zugle per Ränner, bie Wirgeflagt n nicht fondern ein frant dite nicht jede Re tees Henfers vern des Angeklagten Rechtsanwal tie Diebstähle de erb Mastände zu Oberftaatsan thier bie Frage
M. H. Gesch! Ich habe die Ueberzeugung, daß Sie dem Rechtsbewußtsein des Volks mit diesem Spruch entsprechen und damit der Sache des Rechtes dienen werden.( 2aute Bravorufe in dem dicht gefüllten Zuhörerraum.)
Der Vorsitzende läßt eine kurze Pause eintreter. Noch einer Pause nahm
der Berteidiger Habbes
R.-A. Dr. Jung- Gießen das Wort: Der Herr Oberstaatsanwalt hat einleitend dem Gefühl des Abscheues über das Verbrechen und der Trauer für den Getöteten Ausdruck gegeben. Ich brauche nicht erst zu versichern, daß ich diese Gefühle vollauf teile. Die Erregung ül er Aber die Erregung die Tat ist durchaus berechtigt. der Bevölkerung wird nicht blos durch die Tot allein wachgehalten. Vor der erregten Phantasie des Volkes erscheint vielmehr das blutige Bild der Guillotine, diefer leberreft einer veralteten Kulturauffassung. Wenn die
gföre. Wenn be trofe gegen feine arbas Gefet. Seit Der Angeklagte je ithuldig mjuführen?
desstrafe vollstreckt ist, so ist jede Möglichkeit ausgeschlossen, einen etwaigen Fehler wieder gut zu machen. Jre n ist menschlich. Und wenn eine Beweisführung noch so durchd cht ist, so önnen doch Jertümer unterlaufen. Wie aber, wenn sich nach Jahr und Tag der Komplice selbst stellt, oder auf dem Sterbebette ein Geständnis ablegt? Wü den dann nicht alle logischen Schlüsse an dieser furchtbaren Tatsache wie Seifenblasen zerschellen? Und würden dann nicht alle diejenigen, welche heute gebi terisch den Kopf des Angeklagten fordern, schauderad ihr Haupt verhüllen? War ein Komplize da, dann muß man doch immerhin mit ber Möglichkeit rechnen, daß der Angeklagte nur Zuschauer bei der Tat, Behilfe gewesen sei. Irgend ein direkter Beweis für die Täterschaft Huddes ist nicht erbracht. Es liegt kein Geständnis vor, und es liegt keine Zeugenwahrnehmung vor über das, was in der Nacht im Heldenberger Pfarrhaus geschen ist. Huddes muß ihm erst bewiesen werden. Ebensowenig wie auf das anfängliche Leu nen des Angeklagten fann Gewicht darauf gelegt werden, daß von dem Wiy keine Spur zu finden ist. Damit ist die Nichtcristenz des Willy noch nicht erwiesen. Es mag das auffallend sein, aber es beweist nichts. Der Willy wird sich hüten sich zu melden. Ich will zugeben, daß die Erzählung Huddes auf den ersten Blick an den großen Unbekannten erinnect; die Art, wie er den Stomplizen auf der Landstraße getroffen hat, erscheint zunächst abenteuerlich. Aber man muß mit den Lebensgewoh theiten dieser Verbre er rechnen. Sie treffen sich nicht im Salon oder in großen Hotels; ihre RendezvousPläße liegen auf der Landstraße.
Hudde aber habe das Blaue vom Himmel heruntergelogen. Es hat sogar behauptet, das Wort Heldenbergen noch niemals gehört zu haben und wollte im November in Luxemburg gewesen sein. Er hat sogar die Frechheit gehabt, mic ins Gesicht zu schleudern, daß er die Wahrheit nicht habe sager fönnen, weil ich ihn nicht zu Wort kommen ließ. In Aachen hat er aber fogar noch, als man ihm die goldene Uhr des Pfarrers Thöbes vorhielt, behauptet, daß er dieselbe im Oftober in Mannheim gekauft habe Als man ihm nun aber die Nummer der Uhr und die des Uhrmachers vorhielt und sagte, daß diese Uhr im Schlafzimmer des Pfarrers sich befunden hätt, und daß derjenige, der im Besitz der Uhr gewesen sei, im Schlafzimmer gewesen sein müsse, oder das nachgweifen müsse, woher er die Uhr habe, da scheint ihm gedämmert zu haben, daß er durch längeres Leugnen jeden kredit verlieren würde. Diese falte Berechnung, die sein ganzes Tun auszeichnet, hat ihn veranlaßt, den Einbruch in Heldenbergen je t zuzugeben. Er wolle im Schlafzimmer gewesen sein, aber den Word wolle er nicht getan haben. Jetzt kommt die Geschichte mit dem Genossen Willy. Das ist der sprichwörtlich gewordene große Unbekannte. Diese Ausrede ist so verbraucht, daß viele Verbrecher sie nicht mehr anwenden, um sich nicht lächerlich zu machen. Aber Hudde blieb nichts weiter übrig. Jede andere Ausrede war ihm abgegraben und da muß er den Genossen Willy aufmarschieren lassen. Nicht einmal näher beschreiben kann ec in: großer dunkler Schnuriback, er ist ein Deutscher( Heiterkeit). Mehr weiß er nicht von dem Unbekannten. Er ist wie vom Himmel herabgefallen und nach dem Morde wieder spuclos in die Versenkung verschwunden. Während Hudde auf seinem Wege nach Heldenbergen geschen worden ist, hat den Willy keine menschliche Seele wahrDer Angeklagte begiebt sich ins Wirtshaus in Heldenbergen, der andere soll sich in eines Scheune versteckt gehalten haben, das flingt doch recht merkwürdig. Das ist alles Larifari, eine Ausrede, die fein fleines Kind glaubt. Von welchen Gesichtspunkten man die Beweisaufnahme auch betrachtet, man muß dazu kommen, daß die Geschichte mit dem Willy erlogen ist. Im Gegenteil, es ist direkt bewiesen, daß er keinen Genossen gehabt hat. Betrachten wir nun, ob die Lebensführung des Angeklagten die Annahme rechtfertigt, daß der Angeklagte ein so furchtbares Verbrechen zu begehen im Stande sei. Ueber seine Schulzeit wissen wir nichts. Aber seit der Lehrzeit wird er als berlogen, unchrlich), genußsüchtig und citel geschildert. Krasser Egois mus ist ein ausgeprägter Charakterzug in ihm. Er hat einen ausschweifenden Lebenswandel geführt, die Scheu und Ehrfurcht vor dem Heiligften berloren, jede Religiosität und Bietät ist ihm abhanden gekommen. In den Gefängnisanstalten findet man oft, daß Verbrecher beim Singen eines Kirchenlirdes die Tränen in die Augen treten. Solche Empfindungen sind dem Angeklagten fern. Er ist Katholif, er weiß welches Saftileg er begeht, wenn er nachts in diebischer Absicht in die Kirche eindringt Er schrut nicht davor zurück, er scheut sich nicht den Opferstock zu erbrechen und die Kupferpfennige, die für die Armen bestimmt sind, in Gesellschaft lüderlicher Dirnen zu verpassen. Gr dringt in die Sakriftet ein und scheut sich nicht die heiligen Gefäße anzutasten, in der Absicht, sie für ein paar Pfennige beim Trödler zu verkaufen. Nicht die geringste Scheu für das, was anderen heilig ist und was auch ihm vielleicht in der Jugend heilig war. So versteht man auch, daß er sich das Messer aus der Küche holte und sagte: Geld muß ich haben, es foste was es wolle, ohne Geld gehen wir nicht weg. Wenn er sagt, er habe einen Genossen bei sich gel abt, so ist das richtig: sein Genosse war das böse Gewissen. Dieses hat ihm eingeflüstert: arbeiten wollen wir nicht, wir müssen unter allen Umständen Geld mitnehmen. Das böse Gewissen das war der Genosse Willy. Das beranlagte ihn das Messer aus der Küche zunehmen. Gc fing dann an int Schlafzimmer auszuräumen. Der Pfarrer wurde wach und wollte aus dem Bette springen. Der Angeklagte fiürzte sich, beseelt von dem Gedanken, foste es was es foste, auf ihn und begann loszustechen. Dann wurde oben die Haushälterin wach und ging an die Türe. Da dürfte der Angeklagte gelauscht haben, als er merkte, daß die Luft rein sei, ging er weiter ans Werk. Er steckte, die Lampe an. Möglich, daß er beim Lampenschein sah, daß sein Opfer noch nicht ganz tot set, und daß er ihm den letzten Stich in die Brust versetzte. Da sprach nun sein Genosse, das böse Gewissen in ihm:" Jetzt ist es geschehen, jetzt ist es vorbei, da räumst du nun alles Geld aus!" und angesichts der von der Lampe beleuchteten Leiche stöberte der Unmensch in allen Kisten und stasten herum und dann besaß er den Mut, mit den Händen, an denen vielleicht noch das Blut des Opfers klebte, in der Küche Fleisch), Brot und Wein zu nehmen und zu essen. Meit gefüllten Taschen verließ er faltblütig die Stätte seines Verbrechens. Das war die letzte Konsequenz eines vollständig verlogenen, diebischen, genußsüchtigen, arbeitsscheuen Lebens wandels, eines auf der Bahn des Verbrechens geratenen sittlich und moralisch verkommenen Menschen. Zu all den angeführten Umständen kommen noch die von dem Gerichtschemiker Dr. Popp gemachten Feststellungen. Der Angeklagte hat die Tat allein begangen. Aber auch wenn man annehmen sollte, was ich nicht für
2, Graf" Galviac macht in Berlin wieder einmal von sich reden. Der Talmigraf ist in Wirklichkeit ein Bäckergeselle Beorg Steffen und beschäftigt mit seiner Standalaffäre seil fängerer Zeit die Gerichte. Namentlich seine Cheromane erregten großes Ausschen. Nach einer reichen Berliner Rentiere, die von ihren Söhnen wieder von ihm befreit wurde, beglückle er die ehemalige Artistin Luckmann mit jeiner Hand. Auch diese Che wurde bald gelöst, doch schon hat sich jetzt die dritte Wagemutige gefunden, die Lust hat, Frau Gräfin zu werden. Es ist eine verwitwete Frau Berichtsassessor Erdmann. Sie muß schon füchtig Geld ha ben, um ihren bis über die Ohren verschuldeten Gatten über Wasser zu halten. Der von diesem auf Grund gefälschter Diplome angemaste Adelstitel zieht nirgends mehr.
Gin rabiater Armenhaus- Jafasse. Als der Rechnungscomte Scheidler des Armenhauses Langenlois in Bayern bent als gewalttätig gefürchteten Armenhausbewohner Jo jeph Sung wegen eines Verstoßes eine Arreststrafe diktierte, griff dieser den Beamten tätlich an, zog fchließlich ein Messer mus der Tasche und trennte mit einem Schnitt dem Scheid ler die Nase an der Wurzel vollständig ab.
General Stöffel auf der Pilgerfahrt. Wie aus Peters bung gemeldet wird, unternimmt General Stössel, der Ver teidiger Borg Arthurs, gegenwärtig Pilgerfahrten durch russische Klöster. Eben erst ist er mit seiner Gattin aus dem Sjarowski- und dem Troizkikloster zurückgekehrt, will sich aber in den nächsten Tagen von neuem auf die Reise nach einem Kloster diesmal das Walaam- Kloster- begeben.
Gisenbahn- Katastrophe. Auf der Strecke Moskau Riem- Boronesch entgleiste ein Bug. Zwei Personen wurden dabei getötet und neun verletzt.
Der Raffenkampf in Transvaal, der durch die Ein führung chinesischer Kulis ins Minengebiet entfesselt wurde, scheint so bald noch kein Ende nehmen zu sollen. Wie aus Johannesburg berichtet wird, wurden in der Crokhad- Mine die weißen Arbeiter von den Chinesen überfallen. Die Wei Ben flohen, einer von ihnen wurde getötet, mehrere sind ver wundet.
Dyfer der See. Am Simmelfahrtstage fenterten bei Gotenburg in Sauveden vier Segelboote. Sechs Personen ertranfen.
Thenterbrände in Amerika. Freitag vormittag entitand in Pittsburg Feuer in einem Hause, das an die große Oper und an ein anderes Theater grenzt. Die beiden Theater murder von den Flammen ergriffen und eingeäschert. Menschen sind nicht zu Schaden gekommen.
Sturmschäden in Südafrika. In der Nacht auf Don nerstag wiitete in der Kolonie Natal ein heftiger Sturm der großen Schaden anrichtete. In Pinetown ist ein Wasserreservoir geborsten, ungefähr 200 Indier und Eingeborene sind umgekommen. Die Verbindungen sind unter brochen, der Postzug von Johannesburg mußte 13 Stunden füdlich von Estcourt liegen bleiben. Bei Umzinto ist das schwedische Schiff Trichera wrack geworden, neun Mann der Besatzung, einschließlich des Kapitäns, sind ums Leben ge Commen
G3 ist bei ihnen
Borfigender:
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Angeffogter Die Bera Burückgezogen Der von dem atemlojer Spa lautete:
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üblich, nur die Vornamen anzugeben. Ganz genau so hat sich ja seine Bekanntschaft mit seinem späteren Komplizen Fink auf der Landstraße abgespielt. Außer dem Klein- Schwalbacher Fall hat Hudde alle anderen Einbrüche mit Komplizen ausgeführt. Er war ja auch bemüht, wieder einen zünftigen Kollegen" zu finden. Die Feststellungen des Dr. Popp bezüglich dec Pap MorIinien auf den Handabdrücken sind nicht beweisfräftig für die Schuld des Angeklagten. Mit mehr als mit Wahrscheinlichkeit kann bei diesem Moment nicht ge= rechne werden. Die sämtlichen Indizien mögen mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit zu der Annahme berechtigen, daß Hudde an der Tat mit beteiligt sei. Wahrscheinlichkeiten beseitigen aber nicht die Zweifel. Jedenfalls muß mit der Möglichkeit gerechnet werden, daß ein anderer d bei war. Rechnet man aber mit einem Komplicen, dann ist auch die Frage der Beihilfe nicht undist tabel. Ich behaupte feineswegs, daß Hudde an der Tat unbeteiligt sei. Es ist das aber möglich. Diesen Nachweis braucht jedoch nicht der Angeklagte zu führen. Sollte man aber als feststehend annnehmen, daß Hudde die Tat allein verübt habe, so fehle doch der Nachweis der überlegten Tötung. Hudde habe stehlen wollen. Wäre der Pfarrer Thöbes nicht erwacht, dann wäre, wie in dem Falle, als Hudde und Walter in das Schlafzimmer des Pfarrers Schmitt Die falte Beeingedrungen waren, nichts geschehen. rechnung nicht dem Charakter des Angeklagten. Er ist ein kühner aber sorgloser Mensch; er bricht ein, wie andere Leute Spaziergänge machen. Seine Einbrüche verstoßen gegen jede Negel seines Handwerks.
ürmischen Br Ruhe und li waren scharf jetzt seine Sal
Für die Anwendung des§ 214 würde auch der objet tive Befund der Aerzte sprechen. Pfarrer Thöbes ist erst getötee worden, nachdem er erwacht war. Die That ist ausgeführt, um das Hindernis zu beseitigen. Wenn Sie die Hauptfragen verneinen, die Frage der Beihilfe oder die nach § 214 bejahen, dann ist das Leben des Angeklagten gerettet.
die Verlesung bernahm, wu auf, zudte abe Ober- Sta Hudde und Aberken
Gegen gegen ihn erf bon 8 Jahrer feit der Poliz bie beispielloje lageflagten in Gotteshäus re
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Amtes gewaltet bo Buniche, bas in o gauerliches Berbre


