Ausgabe 
4.3.1905 Erstes Blatt
 
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erheben würden

)( An der neuen Veterinär- Anstalt sind jetzt bereits die Gebäude für Anatomte, Pathologie und Chirurgie bis auf die legten Arbeiten am inneren Ausbau fertiggestellt. Das Verwaltungs­

Sei Artikel 22, de begriffen. Sämtliche Gebäude erhalten Zentralheizung.

versammlung der Aktionäre unterbreitet werden. Accep­tiert diese das Angebot, so dürfte der Bank daraus eine Einnahme von rund 150 000 Mt. erwachsen. Im Falle der Ablehnung wollen die Viehhändler den Metzgern

nden Kreis: un gebäude und die Anstaltsschmiede sind noch im Rohbau direkt das 12% vergüten. nen handelt, be Die Gesamtkosten sind zu 600 000 Mt. veranschlagt.

m bei Artifel 2

*

en. Der Artife anstaltet morgen Sonntag in der Turnhalle sein von weiten ne. Die übrige Kreisen schon sehnlichst erwartetes farnevalistisches affung Annahme Ronzert, zu dem ein besonders reichhaltiges Programm

Der Turnverein Gießen von 1846 ver­

ratung der Ver

b. Brentano

leisch, Haas inger, Irid tritt Bertagum

en Gießens.

2. März 1905.

ienplanes für da

terinärklinit, wird

Seite nach der 5. Müllersber of 156 qm für je ten nichts einzu

aufgestellt ist. Alle Narren sind freundlichst eingeladen.

*** Morgen, Sonntag, den 5. März gibt die Tiroler Sänger und Tänzer- Truppe Lini vom Heede im Neuen Saalbau" ein einmaliges Gast­piel. Der Gesellschaft geht der beste Ruf voraus und wir können deshalb den Besuch der Vorstellungen, die nachmittags 4 Uhr und abends 8 Uhr stattfinden, nur empfehlen.

Stadttheater in Gießen.

Der Familientag.

"

Lustspiel in 3 Aften von Gust. Kadelburg. Die Lorbeeren, die Blumenthal mit seinem Toten Löwen" pflückte, haben Sadelburg nicht schlafen lassen, auch er wollte einmal allein irren", Ruhm und Tantiemen allein genießen und so schrieb er denn den Familientag"." Die Familie tagt im Hotel Bristol" in Berlin, um über das Wohlergehen der Angehörigen des edlen Geschlechtes derer von Wollin zu beraten, begangene Sünden zu vergeben und das zufällig fällige Amt eines Majorat& herrn neu zu besezen. Egon Freiherr von Wollien- Wollien ist nun derjenige § Die Gewerbeaufsicht in Oberhessen hat im welcher!" Aber es existiert eine Bestimmung in den Familien­lezten Jahre eine außerordentliche rührige Tätigkeit ent- statuten, daß sich der Majoratsherr verpflichten muß, nur faltet, indem sie von 1358 Betrieben 1277 revidierte.ebenbürtig" zu heiraten; ebenfalls wieder ganz zufällig Wesentliche Beanstandungen tamen nicht vor. hat der Majoratskandidat aber ein Verhältnis mit der Malerin Hilda Ramberg, die er troß der hochadeligen Ver­wandtschaft heimzuführen gedenkt; es entstehen allerlei Konflikte und schließlich- na ja!- wird mit Hülfe edel­denfender Dnfel und Tanten aus den Beiden doch noch ein Pärchen! Das ist so unverblumenthalt" die Familien­tagsgeschichte noch ein paar Wißchen und was so drum und dran hängt und die Sache, die sich bei guter Dar­stellung einigermaßen ausnimmt, ist fertig.

? Infolge des Kinderschuhgesezes ist die Zahl der in oberhessischen Fabriken beschäftigten Kinder von 962 auf 460 gefunken.

b 18 qm, welche Kirchengesangvereine für Hessen findet Sonntag, 25. Juni,

K Das diesjährige Kirchengesangs fest der Evang.

em Gelände an

in Friedberg statt.

getreten worden. Bebr. Rosenbaum § Wezlar, 3. März. Heute begann am hiesigen errichten. Der Lehrer Seminar die erste zwei Tage währende Ab­der Bachiprei gangsprüfung, der sich 14 Böglinge unterziehen. Auf Grund igen ist der Ber seiner schriftlichen Arbeiten wurde Wilhelm Hahn aus Betterhahn, weld: Krof dorf von der mündlichen Prüfung dispensiert und es Lagerhaus hat sofort als bestanden erklärt. n den Schlamm u geht hierbei von Caffe fich eher ver weiter beförde

anlage wird nun

ampffeffet für& 12.000 Mt. fo er freihändig be nur mit mit einer ung von Bement, enfalls freihändig werden, da alle die Bementpreise ie noch nötigen zum alten Preis vieder aufgegeben.

el'schen Wirtschaft

den, wovon einer rlsruhe zu einem dert werden soll. echnung und del er Rechnung des lage der Rechnung enehmigt. Da = gebracht( 1903: nommen wird.- 5, des Wafferwerts und des Stadter Abänderungen ge Räumen für di eines besonderen he städtischen n, ins Auge gefaßt n der Gartenstraß e der alten Univer

r ob noch ander

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Herr Direktor Steingoetter, der auch den gut­mütigen Onkel Ludolf mit jovialem Humor in seiner be­

tannten sicheren Weise spielte, hatte das Lustspiel ganz nett

arrangiert und die Darsteller taten ebenfalls ihr Möglichstes. Herr Lüttjohann als Majoratsherr war temperamentvoll * Wetzlar, 3. März. Vor dem Schöffengericht und begehrenswert wie immer und seiner Partnerin, Fräulein Wehlar hatte sich der Gastwirt F. aus Wismar abermals zu Christophersen, stand der einfache, herzliche Ton meist verantworten, weil er am 8. Januar d. I. nährend des recht gut. Herr de Giorgi blieb seiner Aufgabe als fürst­Hauptgottesdienstes an einheimische Gäfte Bier verabreichtlicher Hofmarschall troß diskreter Darstellung nichts schuldig, haben soll. Auch diesmal lautet das Urteil auf Freisprechung, Frl. Treuer war recht wirkungsvoll, im stummen Spiel nur manchmal etwas zu überhebend und Herr Lippert nachdem das Reichsgericht die betreffende Polizeiverordnung und Frau Jenny als Ehepaar Rusch te zeigten sich von von 1853 in diesem Falle als für zu weitgehend erklärt. ihrer besten Seite. Zu loben sind noch Herr Linzen ( Generalmajor von Wollin), Frau Gartner, Herr Andreas, Herr Ellen( Oberkellner Behrend), während Herr Eckhard etwas zu wenig Haltung zeigte und den flotten Offizier in Ton und Bewegen vermissen ließ. Die beiden Stiftsdamen Clotilde und Genoveva von Wollin wurden von Frau Fischer und Frl. Sand sehr drollig wiedergegeben und auch Frl. del Nora sah als Töchterchen Erna ganz niedlich aus, doch fehlten in der Szene im letzten Alte die Uebergänge sie war nach dem trampshaften Weinen verblüffend plöglich wieder munter und guter Dinge! Dem Beifall des gutbesetzten Hauses nach zu urteilen gefiel der Familientag recht gut! H. H

rüber wird später der 15. April frei haftsbetrieb wurde gaffe 2, dem Peter Bipp für Frank torstraße 24 und Fraße 34, Hohen

. März 1905

Zeifenblasen

K Lich, 2. März. Hier traf die Nachricht ein, daß gestern Abend im Schlosse zu Rotenburg a. d. Fulda die Prinzessin Karoline von Hessen- Philipps­tha l- Barch feld, geborene Prinzessin zu Solms- Hohen­folms- Lich, von einem Prinzen glücklich entbunden wurde. Die Prinzessin ist die jüngere Schwester der Großher­zogin Eleonore von Hessen.

K Frankfurt a. M.( Heu- und Strohmarkt.) Man notierte: Heu 3,00-3,40 Mt., Stroh 2,00-2,10 Alles per 50 Kilo. Tendenz: flau.

I Frankfurt a. M., 3. März. Die Friedenshand der Bichhändler. Der Mitteldeutsche Viehhändler­verein beschloß, um den Kampf um die Viehmarkts= bank beizulegen, der Bank%%% der Umsagsumme für Hornvieh, Schweine, Hämmel und Kälber zuzuführen. Der Vorschlag wird noch von dem Aufsichtsrat der Bank erwogen und soll einer demnächstigen General­

od beigelegt Bherzogin febren zurüd. Komitee beschlo eldsammlungen h zugleich aber au nd der Angelegen Besprechung mit Durden die Herren Eine Veröffent

r wird in Kürze

und selbstverständ träge. Bis dahin the Zunahme der on auf 373 beläuft

ang für das ganze eichneten weiterhin ür den Saalbau,

oder erst beim das Theater er Berfügung geftellte und Saalbau ge

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Brief- und Fragelaften der Redaktion. W. Gießen. Ob die Kinder von Preisrichtern von der Prämiierung ausgeschlossen sind, resp. auszuschließen find, dazu wollen wir teine Stellung nehmen. Es wird

20 Gründe der Vernunft,

warum man Kaffee nicht trinken soll: soll:-

1. Der Bohnenkaffee ist zwar ein kräftiges Anregungsmittel, aber ein schädliches Ge­wohnheitsgetränk.

2. Er hat absolut keinen eigentlichen Gehalt; er gefällt lediglich durch sein Aroma.

3. Er schwemmt, in großen Quantitäten ge­nossen, nur den Magen auf, ohne diesem etwas anzubieten.

4. Er beeinflußt den Verdauungsprozeß un­günstig.

5. Er regt auf und raubt uns unter Um­ständen Ruhe und Schlaf.

6. Er geht mit dem berwerflichen Alkohol Hand in Hand, indem er dessen schädliche Wirkung wesentlich steigert.

7. Er verführt leicht zum Gebrauche immer stärkerer, künstlicher Reizmittel.

8. Er wirkt also, regelmäßig getrunken, nach­teilig auf die Gesundheit der Erwachsenen, - doppelt nachteilig auf die Gesundheit der Kinder.

9. Guter Staffee ist gegenwärtig teuer; die billigen Sorten sind in der Regel schlecht.

10. Wir haben für den Bohnenkaffee einen idealen, unübertrefflichen Ersatz:- Kath­reiners Malz kaffee.

11. Kathreiners Malzkaffee ist vollkommen frei von aller Schädlichkeit.

12. Er belebt und regt den Organismus an, ohne üble Nachwirkung.

13. Er wirft wohltätig und fördernd auf die Verdauung.

14. Er bewahrt uns einen klaren Kopf.

15. Er erhält unsere Arbeitskraft und Arbeits­freude.

16. Er läßt sich immer, zu jeder Tageszeit, mit Genuß trinken; er widersteht nie|

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17. Er ist gehaltreich, er bietet uns etwas! 18. Er hat einen vollen, milden und würzigen Kaffee- Geschmack.

19. Er ist wohlfeil und ausgiebig.

20. Kathreiners Malzkaffee ist in Summa das wahrhaft deutsche Nationalgetränk!

u. E. aber fiets, um öffentlicher Kritik vorzubeugen, in solchen Fällen ein Wettbewerb außer Konkurrenz das beste sein.

Marktberichte.

Giches, 4. März. Auf dem heutigen Wochenmarit fofeten Butter per fb. 0.95-1.05 M., Hühnereter per Stüd 7-8 Pfg., Enteneter St. 0 Pfg., Käse per St. 6-8 fg., Kasematte 2 St. 5-6 Pfg. Erbsen per Liter 21 Bfg., Linfen per Liter 32 Bfg., Tauben per Paar 2. 0.80-1.00, Hühner per Stüd Mt. 1.00-1.60, Hahnen, per Stüd 0.80-1.80, enten per Stüd 1.80-2.20, Gänse per Pfd. 00-00 fg., Ochsenfleisch per fb. 70-80 Big., Rindfletsch per Pfd. 62-68 Pfg. per Pfb. Schweinefleisch 60-72 Big. Soweine fleisch gesalzen per fund 0.76 Bfg., Kalbfleisch per Bfb. 70-74 Bfg. Sammelfleisch per fb. 50-74 Bfg., Kartoffeln pro 100 kilo 6.00 b. 650 Mt., Zwiebeln per 3t. W. 8.00-10.00, Wetskraut 10-15 Pf. per Stüd, Zentner 3-4 Mr. Aepfel per Zentner 6-10 mt. Zwetschen per Bentner 0,00-0.00 Nüsse 100 St. 25-30 fg. Milch per Liter 18. Pfg. Dauer der Marktzeit von 8 Uhr morgens bis 2 Uhr nachmittags. Gegenstände des Wochenmarktverkehrs dürfen vor Beginn der Marktzeit überhaupt nicht, und während der ersten drei Stunden der Marktzeit im Umherziehen feilgeboten werden.

@tepears landwirts@ aftlicher Wetterbienft. Voraussichtliche Witterung in Hessen für Sonntag, den 5. März. Meist trüb, milder, ohne nennnenswerte Niederschläge.

( Näheres durch die Gießener Wetterkarte.) Verantworili: für die Politik und den Inseratentetl Albin Klein, für den übrigen Inhalt: Georg Horn, beide in Gieken.

Die moderne Pharmazie des 20. Jahrhunderts hat so manche hervorragende Verbesserungen gezeitigt, ganz besonders mit Bezug auf Substanzen, die ebenso widerlich wie sie nüglich sind. Man ziehe z. B. Scotts Emulsion in Betracht. Scotts Emulsion bietet Medi­zinallebertran ohne dessen große Nachteile, seinen üblen Geruch und widerlichen Geschmack. Scotts Emulsion ist von durchaus angenehmem Geschmad, ist leicht ver­daulich, und im Vergleich mit einer gleichen Quantität Lebertran zeitigt sie günstigere Resultate als Lebertran in seiner gewöhnlichen Form.

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1. Man nehme zum Kochen das vorgeschriebene Quantum Wasser, aber wirklich nur Wasser und nicht etwa ge­salzene Fleischbrühe.

2. Man koche die Suppe auf kleinem Feuer und zwar einzelne Würfel genau so lange, als es die Gebrauchs­anweisungen vorschreiben, mehrere Würfel zusammen etwas länger.

3. Man füge den Suppen weder Salz noch Pfeffer bei, da sie die erforderlichen Gewürze bereits in ge­nügender Menge enthalten.