Politische Rundschau.
Deutsches Reich.
* Die französische Erwiderung auf die deutsche Note in der Marokko- Angelegenheit ist dem deutschen Botschafter Radolin in Paris gestern übergeben worden. Alle kleinen Meinungsverschiedenheiten sind jetzt behoben, insbesondere die Frage über die Art der Verhinderung des Waffenschmuggels zur See sowie über die Organisation und die Leitung der Polizeiwache in dem Küstengebiete. Demnach bleibt nun noch der Punft über den Ort der Konferenz zu erledi gen, da gegen den deutschen Vorschlag Tanger von französischer Seite verschiedene Gründe angeführt werden. Der Sultan von Marokko hat inzwischen den algerischen Hauptmann Bu Mzian freigelassen und der französischen Gesandtschaft übergeben. Man glaubt in Paris, daß auf des deutschen Gesandten Tattenbachs Rat bin sich der Sultan ent schloß, dem Gesandten Taillandier einen Beweis seiner Wertschätzung zu geben, indem er den aus der Haft entlassenen Bu Mzian zur Verfügung des französischen Gesandten und nicht des französischen Konsuls stellte. Immerhin hält man mit der Freilassung den Zwischenfall noch nicht für er ledigt, da die prinzipielle Frage nicht geregelt ist.
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* Die Reichsregierung beabsichtigt mit Schweden einen Vertrag zur Regelung der Handels- und Schiffahrtsbezieh ungen abzuschließen. Zur Abfassung der Bestimmungen hat der König von Schweden bereits die Kommissionsmit glieder ernannt.
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* Gestern morgen 9 Uhr sollte die Abfahrt des englischen Geschwaders aus Swinemünde erfolgen. Sie ist aber verschoben worden, da die an Land befindlichen Barkassen, welche die englischen Mannschaften nach Swinemünde ge bracht haben, wegen des hohen Seeganges nicht zu dem Ge schwader zurückkehren konnten. In den Straßen von Swine münde sah man noch zahlreiche englische Seeleute. Torpedobootszerstörer lagen noch im Hafen. Zahlreiche dienstfreie englische Offiziere haben ihren Urlaub dazu be nußt, um Stettin und Berlin zu besuchen. Dem englischen Vizekonsul Rose in Swinemünde ist vom Höchstkommandie. renden der englischen Kanalflotte, Admiral Wilson, Schreiben zugegangen, in dem es heißt:„ Ich bitte Sie, Herrn Landrat von Bötticher, Herrn Bürgermeister von Gräzel, Herrn Stadtverordnetenvorsteher Schiemann, allen Magistratsmitgliedern und Stadtverordneten, sowie dem Herrn Kommandanten meinen aufrichtigen Dank zu über mitteln für die herzliche Bewillkommnung und Gastfreund schaft, welche den Offizieren und Mannschaften der Kanal flotte während unseres Aufenthaltes in Ihrem Hafen er. wiesen wurden, und wollen Sie selbst meinen Dank für die große Unterstüßung, die Sie mir haben angedeihen lassen, entgegennehmen." Am Strande beobachtete eine große Anzahl Badegäste die englische Flotte, deren Schiffe wegen des hohen Seeganges fortwährend Stellungswechsel vornehmen.
* Wie bekannt wird, dürfte der Abgeordnete Eugen Richter schwerlich in diesem Winter an den parlamenta rischen Arbeiten teilnehmen können, da er an einer langwierigen Augenkrankheit leidet.
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Der Magistrat der Stadt Frankfurt a. M. regt eine allgemeine Aktion gegen die Fleischteuerung an. Er hat sich an alle größeren preußischen Städte gewendet mit der Frage, ob sie bereit seien, gemeinsame Maßnahmen zur Linderung der Teuerung zu treffen.
England.
** Als Hauptpunkt des neuen englisch- japanischen Vertrages gilt die Vereinbarung, den jetzigen Zustand der Dinge in Asien aufrecht zu erhalten. Zu diesem Zwecke wollen die beiden Mächte einander Hilfe und Beistand leisten.
Soziales Leben.
Das Ende des Bauarbeiterkampfes in Rheinland- Westfalen. Voraussichtlich wird die Arbeit am Montag, den 4. September, überall wieder aufgenommen, nachdem die Vertreter von Arbeitgebern und-nehmern das Friedensprotofoll und den Arbeitsvertrag angenommen haben. Die Hauptbestimmungen dieses Vertrages sind folgende:„ Die normale Arbeitszeit beträgt zehn Stunden. Wo sie indessen zurzeit länger ist, soll sie vom nächsten Jahre ab verkürzt werden. Ueberstunden, sowie Nachtarbeit und Sonntagsarbeit dürfen nur in dringenden Fällen gemacht werden. Der Stundenlohn für Maurer und Ziminerer wird in den einzelnen Gebieten für die Zeit vom 4. September 1905 bis zum 1. Mai 1908 nach bestimmten Tarifen zwischen 42 und 52 Pf. feſtgestellt."
Hof und Gesellschaft.
Dem jungen Prinzen Friedrich Leopold von Preußen ist der Schwarze Adler- Orden verliehen worden. Der chilenische Gesandte in Berlin, Francisko Antonio Pinto, ist nach längerem Krankenlager gestorben.
Heer und flotte.
Jäger zu Pferde. Der rosa Kollerbesatz und rote Einfassung der Achselklappen werden nur bei dem 2. Regiment in Langensalza eingeführt. Das 1. Regiment, LeibjägerRegiment zu Pferde, Posen, hat grüne, weißgemusterte Kollerborte und weiße Schulterklappen- Umrandung, das 3. Regiment in Kolmar gelbgemusterte Kollerborte und gelbe Schulterklappen- Umrandung. Die Nummern auf den Schulterklappen der drei Regimenter sind arabisch: 2. 3."
„ 1.
Nachschnb für Deutsch- Südwestafrika. Mit den Woer. mann Dampfern„ Eduard Woermann" und" Alexandra Woermann" ging gestern von Hamburg ein Truppen- und Bferdetransport, bestehend aus 70 Offizieren, Sanitätscffizieren und Beamten, 750 Mann und 500 Pferden nach Deutsch- Südwestafrika ab. Die Verabschiedung der Truppen erfolgte mittags in üblicher Weise durch den Blazkomman danten General v. Verjen.
Nab und Fern.
† Zweitägige Feuersbrunst. Das große Feuer in Berkelsheim in Westfalen ist erst, nachdem es zwei Tage lang gewütet hatte, gelöscht worden. Es sind insgesamt 188 Gebäude, darunter 116 Wohnhäuser, eingeäschert, und zahlreiches Vieh ist verbrannt. Der Schaden beträgt über eine Million, ist aber zum größten Teil durch Versicherung gedeckt.
† Ciftmord aus Ehrgefühl. In Braunschweig vergiftete eine Arbeiterfrau ihren dreizehnjährigen Sohn und darauf sich selber. Die Ursache zu der Schreckenstat ist in gefrinftem Ehrgefühl zu suchen, weil der Sohn wegen eines Dicbstahls bestraft war.
† Wiedergefundene Kinder. Die in Hamburg entführten Kider des mecklenburgischen Rittergutsbesizers sind wieder. gefunden. Der geisteskranke Dr. Ferres hatte sich die 1500 Mark Adoptions- Gebühren von dem Vater auszahlen lassen ur die Kinder dann bei seiner Schwester in Altona untergebracht. Er hatte ihr 50 Mark als Kostgeld für den ersten Monat bezahlt und ist dann mit dem Rest des Geldes verschwunden.
Geisteskranker Mörder. Der junge Lehrer Mengel aus
Wiesenfeld, der in Roda die 15jährige Tochter eines Landmirts aus Eifersucht erdolchte, ist außer Verfolgung gesezt worden. Nach der Bekundung der Aerzte, die ihn beobachteten, ist der Mörder bei Begehung der Tat unzurechnungsfähig gewesen. Er wurde aus dem Gefängnis entlassen und seinem Vater in Fürsorge gegeben.
† Ein rätselhaftes Liebesdrama. In Bukarest hat sich eine wunderschöne und in der Gesellschaft hochgefeierte 16jährige Dame, die Tochter des Direktors der Tierarzneischule, in Gemeinschaft mit dem Portier dieser Anstalt das Leben genommen. Dieser war ein Zigeuner von 48 Jahren und von wahrhaft abschreckender Häßlichkeit. Er war früher Mädchenhändler gewesen und stand in schlechtem Ruf, bis er vor einiger Zeit den Posten an der Tierarzneischule erhielt. Es erscheint völlig rätselhaft, wie die schöne jimge Dame zu diesem Menschen derartig in Liebe entbrennen konnte, daß sie ließlich mit ihm in den Tod ging.
† Der Kaiser und der„ Vulkan". Auf die Mitteilung von der beschlossenen Niederlassung des Stettiner„ Vulfan" in Hamburg hat der Kaiser telegraphisch dem Vorsigenden des Aufsichtsrates, Geh. Kommerzienrat Schlütow den Wunsch ausgesprochen, daß die neue Niederlassung des ,, Bulkan" an der Nordsee dieselben hervorragenden Leistungen auf dem Gebiete des Schiffsbaues zeigen möge, wie die altbewährte Anstalt an der Oder.
† Die Cholera in Westpreußen. Die durch russische Flößer eingeschleppte Cholera hat sich im Nebegebiet ausgebreitet. Bei der in Kulm verstorbenen Frau eines Reifenmachers und bei dem in Neufahrwasser erkrankten Oderkahnschiffer Mierefci ist bakteriologisch Cholera festgestellt worden. In Karolewo( Landkreis Bromberg) ist eine ganze Familie, in Czarnikau sind zwei Personen unter verdächtigen Erscheinungen erkrankt. In Filehne und in Zantoch ist je ein Flößer gestorben. Infolge eines in Landsberg a. W. vorgekommenen Cholerafalles hat der Posener Magistrat eine Warnung an die Posener Bürger gerichtet, Warthewasser zu genießen oder in diesem zu baden. Die städtische Badeanstalt an der Warthe ist geschlossen. Von seiten der ReGierung sind alle Vorkehrungen gegen das weitere Umsichgreifen der Seuche getroffen. Der Schiffs- und Floßverkehr auf der Weichsel, der Brahe, dem Bromberger Kanal und der Netze bis zur Einmündung in die Warthe unterliegt einer gesundheitlichen Ueberwachung. Ueberall sind die umfassendsten Maßregeln zur Bekämpfung der Krankheit angeordnet. Alle bisher festgestellten Fälle betreffen Flößer. die in jüngster Zeit aus Rußland gekommen sind, sowie Versonen, die mit solchen Flößern in unmittelbarer Berührung gestanden haben.
† Mörder und Brandstifter. In dem Hause des Glasmachers Linke in Kamenz brach ein Brand aus, der einen Schuppen und den Dachstuhl des Wohnhauses teilweise vernichtete. Die in der Parterrekammer schlafenden sechs Personen, die Ehefrau des Linke, seine Schwiegermutter und seine vier Kinder im Alter von vier bis zehn Jahren wurden in ihren Betten mit zertrümmertem Schädel gefunden. Linke ist verhaftet worden.
† Gefaßter Räuber. In Halle a. S. wurde ein Schlosser Matthe verhaftet, als er ein Fahrrad versetzen wollte. Man fand bei ihm eine goldene und eine silberne Uhr und ein Stück von einer Damenuhrkette. Der Verhaftete mußte zugeben, daß er die goldene Uhr dem Geheimen Oberregierungsrat Dr. von Martiz aus Berlin geraubt habe. Herr von Martig war den Fußweg vom Herentanzplatz nach Thale gegangen. Unterwegs gesellte sich Matthe zu dem alten Herrn. Plötzlich versetzte er diesem einen Faustschlag und entriß ihm die goldene Uhr.
† Mord und Selbstmord. In Friedrichshagen hat ein Maler aus Lichtenberg seinen sechsjährigen Sohn und dann sich selber an dem Ast einer Pappel erhängt.
† Früher Herbst an der See- Kante. An der Ostseeküste ist das Wetter plößlich recht herbstlich geworden. Der schöne Sommer, der seit Jahrzehnten nicht seinesgleichen hatte, scheint bereits vom Herbst abgelöst zu sein. Im ganzen Ostseegebiet sind schwere Stürme aufgetreten. Das Unwetter hat die Schiffer überrascht und namentlich die Seg ler arg heimgesucht. Es werden viele Schiffsunglücke gemeldet.
† Im Schornstein festgeklemmt. In Bargen im Holsteinschen geriet ein Schornsteinfeger- Lehrling in einem engen Schornstein so fest, daß er nicht vorwärts oder rückwärts konnte. Um den jungen Menschen aus seiner Lage zu befreien, mußte man den Schornstein abbrechen.
† Waldbrände in Frankreich. Im südlichen Frankreid) haben große Waldbrände gewütet. Im Departement Var sind ausgedehnte Korkeichen- und Fichtenbestände niedergebrannt. Bei La Mole standen um 11 Uhr 1200 Hektar in Flammen. Die Garnison von Toulon und Mannschaften des dortigen Reservegeschwaders wurden zur Hilfeleistung aufgeboten. Ein dritter Brand wird aus der Gegend von Clermont- Ferrand gemeldet; dort wurde das Dorf Landine fast gänzlich eingeäschert.
† Ehefranen als Giftmörderin. In Ungarn entdeckte die Gendarmerie durch einen Zufall, daß eine große Anzahl von Frauen sich vereinigt hatte, um ihre Männer langsam durch Gift ums Leben zu bringen, teils weil sie ihrer überdrüssig
waren, teils um sie zu beerben. haftet worden, und eine höchst bevor.
Es sind viele Frauen versensationelle Affäre steht † Der aufsässige Elefant. Im Zoologischen Garten zu Paris hat der alte Elefant Said seinen Wärter, der den Zaun des Elefantenraumes reinigte, mit dem Rüssel erfaßt und derartig gegen das Gitter geschleudert, daß der Wärter einer schweren Kopfwunde erlag. Said war schon seit mehreren Tagen sehr unruhig gewesen, doch verlachte der Wärter die Warnungen seiner Kameraden mit dem Hinweis darauf, daß Said seinem alten fünfundzwanzigjährigen Freunde nichts tun werde.
Aus dem Gerichtsfaal.
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Beresford, der Che ( Karl Leer). Die Sntimen Step", die Erbprinzeffin b den fie mit dem zimperlich gilt. 2 alte Rhabarber" fein Trabant, ein E Collings, ift Car unter dem Name den Selden bon fangenamen„ B Gefellschaft einnin einen Spignamen = Zu Fuß u am 30. Auguft wollte in vier Ja Hinderniffe, Sun Jahr in Rüditan berloren. Trop jest feinem Biele
§ Wiederaufnahme des Lemgoer Brief- Prozesses. Obwohl sich die vom Detmolder Schwurgericht wegen der anonymen Briefe resp. wegen Meineids zu Zuchthaus verurteilte Frau Kracht und strenge Einzelhaft befindet, sind vier neue anonyme Briefe zur Versendung gelangt, die die gleichen Schriftzüge und den gleichen Stil, wie die inkrimierten Briefe aufweisen. Daraufhin hat das Landgericht zu Detmold erkannt, daß der Antrag der Verteidigung, das Verfahren wieder aufzunehmen, berechtigt sei. Die Briefe werden den Sachverständigen Dr. Look- Düsseldorf und Dr. Meier- Berlin vorgelegt, von deren Gutachten die Wieder aufnahme des Prozesses abhängt. Der Grafregent hat im Gnadenwege die Vollstreckung der Zuchthausstrafe an Frau Kracht hinausgeschoben, die nach wie vor in strenger Einzelhaft gehalten wird.
§ Beleidigung des Kronprinzenpaares. Die Frau des Gärtners Eifert aus Neudorf hatte sich wegen Beleidigung des Kronprinzenpaares vor der Strafkammer in Liegni zu verantworten. Bei der Verhandlung war die Deffent lichkeit ausgeschlossen. Die Angeklagte wurde zu drei Mo. naten Gefängnis verurteilt.
§ Ein Nachklang zu den Ruhstrat- Prozessen. Minister Ruhstrat hatte im oldenburgischen Landtag den Redakteur Schiveynert vom Residenzboten" einen„ 24jährigen Bengel" genannt. Schwennert sitt wegen Beleidigung des Ministers im Gefängnis, erhob ober durch seinen Anwalt klage wegen Beleidigung gegen Minister Ruhstrat. Das Amtsgericht hatte es seinerzeit abgelehnt, das Verfahren zu eröffnen. Gegen diesen Beschluß war seitens des Verteidigers Schiveynerts, Rechtsanwalts Dr. Herz- Altona, Beschwerde eingelegt worden. Diese Beschwerde hat jetzt das Oldenburger Landgericht gleichfalls verworfen und das Verfahren des dortigen Amtsgerichts für zulässig erklärt.
§ Das Unglück auf der Zeche Borussia. Die Hinterblie benen der vierzig bei dem Brande auf der Zeche Borussia berunglückten Bergleute beabsichtigen, bei der Staatsanwalt. schaft ein Strafverfahren gegen die Zechenverwaltung zu beantragen.
Der Landwirt.
gf Der Gemüsegarten im Herbst. In den Gemüsegärten merft man es zurzeit, daß alle für die Landwirtschaft zur Verfügung stehenden Hände mit dem Einbringen des letzten Teiles der Ernte beschäftigt sind. Soweit als tunlich sollte indessen der Garten nicht vernachlässigt werden. Gerade jetzt gehen viele Unfräuter in Samen. Ist dieser aber einmal ausgefallen, so ist sofort der ganze Garten verseucht, und man hat später seine liebe Not, des Unkrautes Herr zu werden. Da wo die Gärten unter Trockenheit zu leiden haben, versuche man die Einbringung von Torfstreu. Kostspielig ist der Versuch nicht. Gemüse und Obst zeigt sich ungemein dankbar, wenn auf diese. Weise die Feuchtigkeit im Boden gebunden wird. Sobald in den mit Gras bestockten Obstgärten der Grummet geschnitten ist, sorge man für Offenlegung der Baumscheiben. Der Komposthaufen ist um. zustechen und mit Kalk zu durchsetzen. Die Kohlgewächse werden bei Eintreten feuchter Witterung in den Morgenstunden mit flüssigem Dünger versehen; desgleichen die aufgegangenen Herbstsaaten von Spinat und Feldsalat. Die Beete von Krauskohl, Butterfohl und Rosenkohl sind wieder. holt zu behacken. Bei der Ernte der mittelfrühen Kartoffelsorten die kranken Knollen sorgfältig auszulesen. Die reifen Scheiben der Sonnenblumen werden getrocknet und der Samen an einem luftigen Orte als Winterfutter für Fie nüglichen Bögel aufbewahrt.
Kunft und Wiffenfchaft.
MO Sonnenfinsternis. Die Beobachtung der gestrigen totalen Sonnenfinsternis zu Burgos in Spanier durch deutsche, französische und holländische Astronomen ging bei vollkommen klarem Himmel vortrefflich von statten. Schäßenswerte wissenschaftliche Resultate wurden erzit. Der Eindruck des Naturereignisses war überwältigend.
Vermischte3.
= Der Rächer seines Vaters. Ein italienischer Ingenieur hat nach neunjährigem Suchen den Mörder seines Vaters aufgefunden. Im Jahre 1896 wurde in einem Dorfe der Provinz Benevent ein Advokat ermordet. Ein Schuhmacher, der seit der Mordnacht verschwunden war, wurde in contumaciam zu lebenslänglichem Kerker verurteilt. Der älteste Sohn des Ermordeten, ein vierzehnjäh riger Knabe, machte sich auf die Suche nach dem Mörder, von dem es hieß, daß er sich nach Amerika gewandt haben solle. Neun Jahre lang verfolgte er die Spur durch Nordund Südamerika. Jetzt hat er den Gesuchten im Zuchthaus in Newyork gefunden und Schritte getan, daß der Mörder an Italien ausgeliefert werde.
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Englische Spiznamen. Von der verstorbenen Königin Victoria von England stammt der Brauch, daß die Mit. glieder des hohen Adels daselbst sich lustiger Spitznamen erfreuen. Die Königin nannte ihren ältesten Sohn, den jetzigen König Eduard, mit dem Spitznamen Pucette". Im Bolke nannte man ihn, Teddy Walles", jezt nennt man ihn .The Governor". Sein ältester Sohn, der verstorbene Herzog von Clarence, wurde wegen seiner hohen Kragen und seiner vorstehenden Manschetten Faur- Col et Manchettes" ( Kragen und Manschetten) genannt. Er hieß auch„ Limonade und Rotwein" nach seinem Lieblingsgetränk. Sein Bruder, der Herzog von York, der Admiral der englischen Flotte, ist unter dem Namen" Die Sardine" bekannt.
fchöner fräftiger magert. Bei fid denen ihm feine fdeinigt ist. Sein
terrier.
Falfde Bigenn einer Rinftlergefell Bege dorthin wurd bon einem Wachtm loftimiert, daß der ben wollte und die Die zufällige Beg beamten, der die S Situation
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