welche der Kaiser passierte. Der Kaiser mit Gefolge begab sich gestern früh an Land und machte einen längeren Ausslug zu Wagen nach Nicolosi, auf den Vorbergen des Aetna. Der Anblick non oben über den Hafen und zum Aetna hinaus war großartig. Der Empfang des Kaisers durch die Bebölkerung war außerordentlich. Allenthalben spielten Musikfapellen, tausende evivarufender, händeklatschender Menschen waren am Wege, darunter in geschlossenen Reihen die gesamite Geistlichkeit und die Seminaristen der unterwegs berührten Kirchen und Anstalten. In den Dörfern läuteten die Glocken. Der Kaiser empfing die Spigen der Behörden. Die Hohenzollern" wird von vielen Booten umlagert, die Insassen bringen Ovationen dar. Das Wetter ist warm und klar. Wie verlautet, wird der Kaiser Ende des Monats drei Tage in Venedig verweilen.
Deutscher Reichstag.
( 71. Sigung.) CB. Berlin, 20. April. Die heutige Sigung gehörte dem Militär. Zunächſt gab die Besprechung der gestern bereits begründeten und beantworteten nationalliberalen Interpellation nach dem Verbleib der Versorgungsgeseße für Heer, Marine und Schußtruppen allen Parteien Gelegenheit, ihre Sympathien ür eine gute Versorgung unserer Offiziere und Mannschaften muszusprechen. Nur fanden einzelne, daß man nicht nur aufs Herz, sondern auch auf den Verstand hören und überlegen solle, woher die finanziellen Mittel für die vermehrten Ausgaben zu nehmen seien. Die so sprachen, gehörten dem Zentrum und der freisinnigen Vereinigung an. Alle anderen boriierten mit mehr oder weniger Wit und mehr oder weniger Pathos die von dem ersten Redner, dem konservativen Abgeordneten Winckler, gebrauchten Worte„ Mehr Dampf, Herr Minister!" Auch die Sozialdemokratie trat in diesem Falle auf die Seite der militärfreundlichen Parteien, und aus dem Munde des Abgeordneten Singer konnte man die Worte hören, daß sie unbeschadet ihrer prinzipiellen Stellung zum Militarismus“ verlangen, daß endlich die Wünsche der Tausende erfüllt werden, die ihrem Vaterlande treu gedient haben". Ein ähnliches erfreuliches Bild zeigte sich, nachdem der Etat über den allgemeinen Pensionsfonds debattelos erledigt worden war, bei der zweiten Beratung des Etats über den Reichsinvalidenfonds. Hierzu hatten die Nationalliberalen eine Resolution eingebracht, in der erneut auf Erfüllung der in der vorigen Legislaturperiode ausgesprochenen Wünsche für die Invaliden und Veteranen gedrungen wird. Wieder trat volle Uebereinstimmung der Parteien zu Tage, und wieder crflangen auch aus dem Munde des sozialdemokratischen Vertreters diesmal war es der Abgeordnete Grünberg - patriotische Morte. Der Staatssekretär des Reichsschazamts fand für die Sache wohlwollendere Worte als sein Vorgänger, daß aber die verbündeten Regierungen dies Wohlwollen in die Tat umsetzen würden, konnte er nicht in Aussicht stellen. Eines jedoch ist wenigstens erreicht worden: wie Frhr. v. Stengel mitteilte, werden wenigstens die Veteranen, deren Ansprüche anerkannt sind, svätestens in acht Tagen im Besite der Beihilfe sein. Mit der einstimmigen Annahme der Resolution schloß die Beratung und das Haus ging noch an die zweite Lesung des Etats für die Expedition nach Ostasien.
Preufsifcher Landtag.
Haus der Abgeordneten.
( 57. Sizung.) RK. Berlin, 20. April. Der vielumstrittene Gesezentwurf betr. die Uebertragung der Dienst aufsicht an Amtsgerichten mit mehr als 15 Richtern an einen„ Amtsgerichtsdirektor" betitelten Amtsrichter stand heute zur zweiten Lesung. Nach dem Gesebentwurf werden die Amtsgerichtsdirektoren vom König ernannt, sie beziehen dasselbe Gehalt wie die Landgerichtsdirektoren. Alle Parteien hatten an dem Entwurf etwas auszusehen, die meisten Redner verneinten die Bedürfnisfrage. Mehr Meinung zeigte sich für einen Antrag Beltasohn, der unter Ablehnung der Vorlage für Amtsgerichte mit mehr als 30 Richtern einen aufsichtführenden Amtsrichter mit dem Titel„ Amtsgerichtspräsident" und dem Gehalt der Landgerichtspräsidenten fordert. Dieser Antrag fand denn auch Annahme, die Vorlage wurde abgelehnt. Dann wurden noch einige früher vertagte Titel des Justizetats erledigt, und das Haus vertagte sich.
Der Wildhirt.
Eine oberhessische Dorfgeschichte von J. Becker. ( Fortsetzung) ( Nachdruck verboten.)
Die Gensdarmen zogen also unverrichteter Sache ab und der Bürgermeister sowohl als der Pierer merkten, daß sie es mit einem geriebenen Spizbuben zu tun hatten, der von vornherein gleich seine Sache so einzucichten wußte, daß man ihm nicht beikommen konnte.
So verging wieder einige Zeit, und es kamen schon cauhe Wintertage: schneidend heulte der falte Sturmwind durch den entblätterten Forst, das Wetter wai trüb und die Nächte brachen immer früher herein. Da war es schön daheim hinter dem warmen Ofen zu sitzen und gemütlich mit den Setnen über dies und jenes zu schwatzen, einen Besuch in der Nachbarschaft oder im Wirtshaus zu machen.
Kaftengeift und Kleinstadt flucht.
Von geschäßter Seite wird uns geschrieben: Die jetzt von der preußischen Regierung in Aussicht genommene besondere Zulage für die Beamten und Angestellten der östlichen Provinzen beruht, wie in der Begründung selber angegeben wird, auf der Voraussetzung, daß der Aufenthalt in solcher Gegend ein Opfer darstellt. Diese Auffassung herrscht tatsächlich in weiten Kreisen der Beamtenschaft, mit dem Unterschiede nur, daß sie sich nicht nach Gegenden abgrenzt, sondern nach der Einwohnerzahl und dem gesellschaftlichen Leben der Städte. Es herrscht eine allgemeine Abneigung gegen das Leben„ in der Provinz", wie der Kunstausdruck lautet, weil dort angeblich jede geistige Anregung fehlt. Es kann ja allerdings nicht jede Provinzstadt Hoftheater und Bibliothek haben, aber die modernen Verkehrsmittel' tragen auch eine Flut geistigen Lebens selbst bis in die entlegensten Gegenden. Es sind auch in Wirklichkeit, wenn man genauer zusieht, nicht die gei= stigen Vorzüge der Großstädte, die das Publikum anlocken, sondern die Gelegenheit zu Vergnügungen und zur Pflege einer kastenmäßigen Geselligkeit. Da liegt der Hase im Pfeffer.
Die Beamten würden das Leben in der Provinz lange nicht so geistig öde finden, wenn nicht die letzten Jahrzehnte uns eine unerfreuliche Erscheinung gebracht hätten, nämlich die kastenmäßige Abschließung der Berufskreise und der Standesschichten. Nur im Westen und im Süden von Deutschland hat sich noch ein Stück Mischung der Stände im öffentlichen Leben erhalten; aber es wird auch, wie ein Rest aus patriarchalischer Zeit von dem einen bestaunt, von dem andern bewundert, und von einem dritten mißachtet. Selbst am Rhein, wo der bevorzugte Aufenthalt in der Nähe des Ufers die Bevölker zwingt, enger aneinander zu rücken, macht sich in neuerer Zeit die Grenzlinie zwischen den einzelnen Ständen bemerkbar. Das ist bedauerlich, nicht bloß im gesellschaftlichen, sondern weit mehr noch im beruflichen Interesse.
Daran dachte auch der Hangcurt, der mit seinem schlechten Gesellschafter, dem Tiophel, draußen in der Wildhütte kampirte. Aber ums Leben hätte er nicht gewagt, jcht, nach dem die Geschichte mit der gestohlenen Frucht vorgefallen, nach Hause zu gehen, seine Reue einzugestehen und um Wiederaufnahme in den Familienberband zu bitten im Gegenteil, es war ihm, als set der Riß zwischen ihm und seiner Familie größer als je und eine gewisse Erbitterung, die sich seiner bemächtigte, bawirfte, daß er sich in der Rolle des Ausgestoßenen und Verachteten fast gefiel, ja daß er eine Freude an dem Leide fand, das er seinen Angehörigen bereitete.
Vor der Wildhütte loderte ein mächtiges Feuer, dessen Flamme vom Sturme lodernd hin und her getrieben wurde. Die beiden Bewohner der Hütte saßen
Man verkenne nicht den Wert, der in der Berührung der einzelnen Stände für die Volfsentwickelung liegt. Es ist ein großer Irrtum, wenn man glaubt, daß die gebildeten Kreise allein die gebenden hierbei sind. Sie haben allerdings einen weiteren Gesichtskreis und mehr theoretisches Wissen und können deshalb, wenn sie ihren Beruf ideal auffassen, Führer und Förderer des Volkes sein, aber eines fehlt ihnen häufig, das ist die praktische Erfahrung, die genaue Kenntnis der Volksinteressen und daher auch die Fähigkeit, die Höhen und Tiefen im menschlichen Leben richtig beurteilen zu können. Das müssen sie sich durch einen Verkehr mit allen Schichten der Bevölkerung erst aneianen. Aber das geschieht vielfach leider nicht. Nur der geistliche Stand mag hierbei eine Ausnahme machen, weil er seiner ganzen Natur nach auf die Berührung und zwar auf eine dauernde Berührung mit dem Volke angewiesen ist. Die unliebsamen Folgen solcher Abschließung machen sich in steigendem Maße, besonders bei dem Richterstande bemerkbar, dessen Urteile oft in einem unüberbrückbaren Gegensatz zu der Volksmeinung stehen. Je tiefer die Entfremdung der einzelnen Volksklassen ist, um so nachhaltiger machen sich naturgemäß auch die Wirkungen des Rastengeistes geltend.
Was man also die Kleinstadtflucht nennt, ist lediglich die Scheu, die gesellige Unterhaltung außerhalb der Grenzlinien eines nach Ständen geschichteten Organismus zu suchen. Sier muß die Aenderung einsetzen. Die jungen Beamten 1 sen von ihren älteren Kollegen systematisch dazu erzogen werden, daß sie in dem kleinstädtischen Leben auch die Freuden und Leiden anderer Berufsstände kennen lernen. Das wird ihnen später, wenn sie an höherer verantwortlicher Stelle stehen, oft sehr von Nuben sein. Der Kastengeist und der Kastenhochmut sind ein kulturfeindliches Moment schlimmster Sorte. Werden diese Eigenschaften überwunden, dann wird auch die Kleinstadtflucht aufhören. Was man in der Kleinstadt an der äußeren Geselligkeit vermißt, wird an innerlicher Vertiefung gewonnen werden.
Aus dem Gerichtsfaal.
§ Zwei Monate Gefängnis für einen erhielt der Zimmermann Mathießen aus Arfrade von der Verdener Straffammer zudiktiert. Er hatte unter Anwendung von ( Semalt versucht, ein 16jähriges Mädchen, das ihm auf der Zandstraße begegnete, abzufüssen.
§ Das Urteil im Prozeß um die Erbschaft der belgischen Königin ist gestern mittag gefällt haben. Die Kläger, also die Gläubiger der Prinzessin Luise von Koburg und die Gräfin Lonvav, wurden mit ihren Ansprüchen gegen den auf Holzkößen daneben und wärmten sich.
Die flackernde Flamme zeichnete gespenstige Bilder an die nahe finstere Wand des Waldes, in dessen Innerem fernhin die Eulen kreischten und dürre Aeste durch die Gewalt des Sturmes von den Bäumen brachen.
Da trat eine weibliche Gestalt in den erhellten Kreis vor der Hütte, sodaß die beiden an dem Feuer sitzenden Burschen erschraken.
Der Kopf des Weibes war mit Tüchern umwickelt, so daß sie zuerst gar nicht zu erkennen war. Sie trat mit drohend erhobener Hand vor den Tiophel hin und sagte, langsam jedes Wort betonend:
König Leopold abgewiesen. Die Urteilsbegründung sagt der Brauch, nach dem die Rechtsfrage zu behandeln sei, se Biter als die Konstitution. Zwischen dem König und seine Gemahlin habe Gütertrennung geherrscht.
§ Ein Unhold hatte sich vor der Bayreuther Straffamme zu verantworten. Der Weber Georg Pittrof, der sich wieder. holt an Mädchen unter vierzehn Jahren, in einem Fall sogar an einem fünfjährigen Kinde, vergangen hatte, wurd wegen Vergehens wider die Sittlichkeit zu einem Jahr Ge fängnis verurteilt.
„ Dich hat der Teufel geschaffen und in den Himmel fommst Du mal nit. Wennse Dich nur mal erst in den Eisen hättenwennse Dich nur längst drin gehabt hätten, eh' Du mir mein Kind unglücklich gemacht hast. Du hast' n verführt, d'n Hangcurt, Du allein, Du Verfluchter! Du hast'n d'czu g'bracht, daß er Dir die Frucht hat stehlen helfen, daß er mit Dir aufs Wildern gangen is, aber daß er noch mit Dir ins Zuchthaus kommt, da tret' ich ein, daß das nit geschieht."
,, Mutter," sagte Hangcurt, indem er den Kopf in beide Hände barg und zu weinen begann, Mutter, er is nit allein schuld, nit so, wie Du glaust; ich sein's mit."
§ Wegen eines vor elf Jahren begangenen Mordes wurde in Berlin der Barbiergehilfe Ernst Kappler zu 9 Jahren Zuchthaus verurteilt. Der Angeklagte hatte am 15. Mai 1893 zwischen Charlottenburg und Halensee den 6½ Jahre alten Knaben Ernst Klinger ermordet und verstümmelt. Trotzdem er sofort nach der Tat festgenommen und am 20. Of. tober 1893 bereits gegen ihn verhandelt wurde, konnte jett doch erst seine endgültige Aburteilung erfolgen, da er Geistes. schwäche vorschützte. Aus einer Frrenanstalt, in der er zu seiner Beobachtung interniert worden war, entsprarg er und fehrte erst nach längerem Aufenthalt im Auslande nac Deutschland zurück.
„ Sollt' das wirklich war sein, Hangcurt? Sollt'st Du anders worden sein, wie Du von Natur aus warst und wie Du erzogen worden bist? Sollt'st denn grad so einer geworden sein, wie der da?" Hangcurt schwieg.
„ Stehste", fuhr seine Mutter foct, ich sein' rauskommen und hab' Nacht, Wind und Wetter nit ge= scheut. Aber Du mußt fort, Hanacurt, Dein Bater
§ Gine eigenartige Beamtendeleidigung hat vor dem Schöffengericht in Dokheim bei Wiesbaden ihre Sühne gefunden. Um dem dortigen Ortsgendarm ihr Mißsallen zum Ausdruck zu bringen, ersuchte eine Anzahl Einwohner em Mitglied der Gemeindevertretung, in der nächsten Sihung das Geeignete zu veranlassen. Dieser tat dies auch, indem er den Antrag stellte: Dem Gendarmen 50 Mark zu be willigen, um ihm Gelegenheit zum Besuche einer Fortbil dungsschule zu bieten, in der er sich über Anstand und an ständige Behandlung der Ortseinwohner unterrichten lassen Fönne." Der ungewöhnliche Vorfall kam zur Anzeige, und das betreffende Mitglied der Gemeindevertretung wurde jezt wegen Beleidigung des Gendarmen zu einer Geldstrafe von fünfzig Mark verurteilt.
Nab und Fern.
* Der
ginnt morgen
fommen zur
ber Staatsb
geometern b Kreis ftrofen
berhältniffe betr. Weberne
Antrag Wirid trag der 26 einer Bab
gebungsaus d un eine end Reform
R. Seff.
handen, da
der Zweiter wenn auch Das Ple 14 Tagen
F
zu Herchent Pfarraffiften berwalter t Riffel in Die
Ein Bermächtnis Baldersees. Der verstorbene Generalfeldmarschall Graf Waldersee hat dem Itzehoer Artillerie regiment, dessen Chef er war, seinen Schwarzen Adlerorden mit Brillanten testamentarisch mit der Bestimmung vermacht, daß der Erlös zu einer Stiftung für das Regiment verwendet werden soll. Das Regiment erhält ferner einen Säbel, einen Artillerie- Offiziersrock und ein Paar Epauletten des Feld. marschalls als Andenken.
Von Lawinen verschüttet. Das Unglück in dem schweize rischen Dorfe Grengiols, in dem durch eine Lawine zahlreiche Menschenleben verloren gingen, hat, wie aus Turin gemeldet wird, in der italienischen Gemeinde Progelato ein furchtbares Gegenstück gefunden: Dort sind durch eine Lawine 75 Arbeiter begraben worden.
Die Meldung aus Turin, datiert vom 20. April, lautet: Gestern zerstörte in der Gemeinde Progelato eine Lawine eine Anzahl Hütten, in denen Bergarbeiter Unterkunft gefunden hatten. Ungefähr 100 Arbeiter murden verschüttet, von denen sich nur 25 retten konnten. Heute morgen versuchten die Anwohner, unterstützt von Truppen, trotz des Herrschenden Unwetters zu der Ungliidsstätte zu gelangen, um den verschütteten Arbeitern zu Hülfe zu kominen. Das Unglück über Grengiols diese deutschsprechende Gemeinde zählt etwa 500 Einwohner brach gegen zwei Uhr nachts herein, während das Dorf in tiefem Schlafe lag. Außer den Häusern wurde auch die Mühle mit Bäckerei wcggefegt. Die Lawine war am sogen. Zoetigrat in der Höhe von 2200 Metern losgebrochen. Mannschaften der unliegenden Dörfer arbeiteten den ganzen Tag angestrengt am Aufsuchen der Verschütteten; bis abends 5 Uhr wurden neun Leichen und sieben mehr oder weniger verlegte Personen geborgen. Die vier noch Verschütteten sind zweifellos tot, jo daß die Zahl der Toten 13 beträgt, auch viel Vich ist umgekommen. Es herrscht die Befürchtung, daß wegen der ungeheuren Schneemassen und des ungewöhnlich warmen Wetters weitere Lawinenkatastrophen zu erwarten sind.
* Ausschreitungen bei Rekrutenaushebungen in Frank reich. In dem französischen Orte Meslau kam es zu einer Schlägerei zwischen zum Militär ausgehobenen Burschen verschiedener Gemeinden. Die Gendarmerie wurde ange griffen und mußte Waffengewalt anwenden. Einer der jungen Leute wurde getötet, einige schwer, andere leicht ver letzt.
für Handel fie bittet, b
Borslag g
sicht der
Flaschenbie
bierhandel
dazu, die
guten Hau
an die Fa bei der be die Gefahr so groß fei
Bezirken zu
*
Gefamt- Bur bundes St
Berhältnisse
örterungen,
Stolze- Sch
in Kasse Seffen stat
Δ Ι
116ern ha der Komm tommandeu
டூ herzogtum
stort*
Ergänzungs
gemeinden
aus. Eber ratsmitgli August vo Erledigun
Bürgerme
den 25.
2
findenden
Romanze
schichte:
das Mot
bor Jahr
der bel
Landsieut
verliebte
in seine
deffen W
möchte fte
肉 麵
einmal n
geliebt! weihen un Seufzer c
will Dich mit Gensdarmen holen und ich dann nag Amerika schaffen lassen, und darum sein ich' rauskommen. Denn ich fönnt' als Mutter nit sehn, daß mein Kind von den Gensdarmen noch ins Dorf gebracht wird."
" Ja, was soll denn nun mit mir g'schehn, Mutter?" " Ich hab' mir's Geld geborgt, heimlicherweis Dein Vater weiß nichts d'rvon. In Merte's hab' ich Dir Dein Werk hing'legt, da kannste Dich anziehen und dann gehste in Gottes Namen fort-
„ Nach Amerika?" ,, Nach Amerika!"
Hangcurt stöhnte laut, denn er sah all' sein Glück, auf das er ja in der innersten Falte seines Herzens immer noch gehofft, zusammenbrechen. Er mußte sie alle verlassen: das Elschen, Geschwister und Bekannte, die Heimat mit ihren Gewohnheiten, ihren gesegneten Fluren und grüeun Auen- alles, an dem er von Jugend auf hing und das ihm lieb und teuer war, sah er in Nacht und Nebel zurückſinken und verschwinden.
„ Und Ihr wollt's auch, Mutter fragte er.?" We nn der da nit wär", sagte Frau Glohr, auf den Tiophel deutend, dann tätt ich's machen, daß Du hier bliest. Aber's geht nit. Siehste, Du bist mein Kind und als solches bab' ich Dich viel zu lieb, alsdaß ich Dich dem da überlassen sollt; denn das tut doch fein gut lieber nach Amerika!- Wenu's auch wirklich wieder etliche Wochen gut tät, wennste hier bliebst, d'rnach hätt'r Dich doch wieder am Bändel." Tiophel machte zwar zu dem, was ihm Frau Glohr zu hören gab, ein finsteres Gesicht; allein er sagte nichts ondern hörte alles ruhig mit an.
( Forts. folgt.)
des Dicht re Umb
des verlie
Tofti ver
nicht mit
hauchte, f
als gefeier
bater" leb
* A
*
glaubwürdi
Johannisfa
und der e Au laufen u
fetten find i die Fluren Die Getreid
uns die beft
erwartete S
zu Schander
Mainz ein
in den Lab
martftüd gemidfelt hi Der Mann
Als die Kur
auf und fta
Im
Pfennig um
fdjaft in S
fandte am


