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Plötzlich stieß sie den Spaten kräftig auf die Erde, ihre Hände darauf und sagte energisch: Herr Doktor, mit Ihnen geht etwas vor. Ich will es wissen. Sie haben schwarze Gedanken, Sie sind in Ver­zweiflung. Das ist Ihrer nicht würdig. Ich weiß, was Ihnen gestern und heute Schlimmes widerfahren ist, alles weiß ich und kenne auch die Folgen für Sie. Und ich bin entschlossen, Ihnen zu helfen nicht bloß beim Begraben des Hundes. Sagen Sie mir nur eins: was haben Sie vor einer Stunde mit Herrn von Bodungen ausgemacht? Ich weiß es, daß er bei Ihnen war."

Er sah ihr überrascht ins Gesicht. Wie wunderbar diese grauen Augen glänzen konnten!

Herr von Bodungen," sagte er dann, hat sich als cin vornehm denkender Ehrenmann und ein liebenswürdiger Mensch erwiesen. Ich bin völlig mit ihm ausgesöhnt und gönne ihm sein nahes Glück von ganzem Herzen und mit Freuden und nicht aus christlicher Entsagungslust, denn ich verliere nicht, wo er gewinnt. Das ist alles, was ich hierüber zu sagen habe. Der Rest ist freilich, daß ich diese Stadt so bald als möglich verlassen werde. Meine Rolle als Lehrer ist ein für allemal ausgespielt."

" Ihre Rolle als Schullehrer-- ja; Sie werden dafür die Lehrtätigkeit an einer Universität eintauschen."

Fräulein Helene, ich kann nicht glauben, daß Sie mich verhöhnen wollen, aber ich selbst habe Ihnen meine Aussichten auf diesem Wege klargelegt­

Und ich habe es gut verstanden und behalten. Sie brauchen ein wenig Geld und weiter nichts. Mit tausend Talern etwa würden Sie bei Ihrer Bescheidenheit schon zwei Jahre auskommen fönen, mit zweitausend Talern vier Jahre, und das ist die längste Zeit, die Sie brauchen, um eine Professur zu erlangen. Und dann können Sie mit Bequem­lichkeit in wenigen Jahren ein Darlehen von ein- bis zwei­tausend Talern samt allen Zinsen zurückzahlen. Sie wünschen also ein unkündbares Darlehen in der bezeichneten Höhe."

Der Mathematiker hatte ebenfalls seine Arbeit eingestellt und starrte sie an, ganz außer Fassung gebracht durch den gleichmütigen Geschäftston ihrer Rede.

Ein solches kann ich Ihnen," fuhr sie fort, gegen mäßige Zinsen verschaffen. Ich besize eine Tante, eine sogenannte Erbtante, welche aber so jung ist, daß sie sich selbst deswegen vor ihren Nichten schämt und ihnen als Abschlagszahlung für die weit aussehende Erbschaft gar zu gern von Zeit zu Zeit ein Sümmchen im voraus zufließen läßt. Sie hat sich jedoch mit meinem Vater Zeit seines Lebens nicht gut gestanden, meil er meine Mutter, ohne ihren Nat vorher einzuholen, ge­heiratet hatte; und deshalb haben wir bisher ihre hochmütigen Wohltaten beharrlich verschmäht. Das ist aber doch für Sie kein Grund, das Anerbieten auszuschlagen, das sie Ihnen auf meinen Antrag voraussichtlich in den nächsten Tagen machen wird."

,, Fräulein Helene," rief Gotthold mit tief erregter Stimme, die fast einen zornigen Klang hatte, hören Sie auf! Ich kann und will und darf von Ihnen keine Wohltat an­nehmen!"

,, Geehrter Herr Doktor," sagte sie ruhig ,,, wer spricht von einer Wohltat? Meine Tante wünscht zweitausend Taler sicher zu plazieren gegen leidliche Zinsen; das Liebste wäre ihr eine Hypothek auf ein sicheres Gebäude oder Grundstück. Gut, ich bezeichne Ihre Kenntnisse, Ihren Fleiß, Ihre Begabung ihr als sicheres Grundstück, das sich in wenigen Jahren nach aller menschlichen Voraussicht brillant rentieren wird nun also, warum wollen Sie der armen Frau die solide Kapital­anlage mißgönnen? Wollen Sie die Unglückliche gewaltsam zwingen, ihr bischen Vermögen in wackeligen Industrie­papieren zu verspekulieren? Ich sehe wahrhaftig nicht ein, warum man einen reellen deutschen Gelehrten nicht mit einer Hypothek belasten soll! Aber zur ersten Stelle, das versteht sich, anders tut es meine Tante nicht. Sicherheit ist ihr die Haupt­sache; sonst würde sie lieber auf Husarenleutnants spekulieren."

Er sah das schalkhafte Bligen ihrer großen Augen, legte die Hand über die Augen und rief noch einmal wie ver­zweifelnd:

" Ich kann es nicht, Helene, von Ihnen kann ich es nicht annehmen, von Ihnen nicht! Nur von Ihnen nicht!"

,, Lieber Freund," sagte sie mit ganz verändertem, sehr weichem Ton ,,, und doch müssen Sie es, wenn Sie mein feier­liches Wort, meine gegebene Bürgschaft nicht bloßstellen wol­len. Ich habe vor einer Stunde bei Fräulein Alma Gruber

für Sie gutgesagt, daß Sie aus meiner Hand, aus der Hand der Freundschaft eine Hilfeleistung ohne fleinlichen Stolz mit Freuden annehmen würden, während Sie eine solche aus der Hand eines Mädchens, das Sie lieben, als eine Demütigung empfinden müßten. Sehen Sie, lieber Freund, diese Bürg­schaft habe ich für Sie übernommen, und aus diesem Grunde das gut gemeinte Ansinnen jener jungen Dame in Ihrem Namen zurückweisen zu dürfen geglaubt."

" Ich danke Ihnen, Helene," sagte er tief erschüttert ,,, daß Sie mich richtig verstanden haben. Ihre Bürgschaft war zuver­lässig und wohl erwogen, und eben darum kann ich aus Ihrer, gerade aus Ihrer Hand keine Wohltat annehmen, auch nicht die kleinste, auch nicht den Schein einer Wohltat."

,, Hierin verstehe ich Sie denn nun freilich nicht," sagte sie leise, und ihr heißes Erröten strafte sie Lügen.

,, Weil ich Sie liebe, Helene," stieß er leidenschaftlich heraus, Sie allein wahrhaft, von ganzem Herzen liebe!" ,, Mich," fragte sie zitternd ,,, mich?"

" Ja, Sie," sagte er zaghaft, und das ist nun mein trau­rigstes Schicksal, daß ich mich dieser Liebe vor Ihnen schämen muß, niemals auf Erhörung hoffen darf, daß Sie mich mit Recht für einen Unwürdigen halten werden. Habe ich nicht selbst vor wenigen Stunden noch einem armen jungen Mäd­chen den gleichen Wankelmut zum bittersten Vorwurf ge­Charakterschwäche verzeihen? Ja, es ist so; gestern noch liebte macht? Und mir, einem gereiften Mann, sollte ich die gleiche ich in fieberhaftem Seelentaumel eine andere, oder wäre es nicht ein dürftiger Sophismus, zu sagen: Das war keine echte Liebe, das war nur ein Rausch der Eitelkeit, der geblendeten Sinne? Es ist wahr, diese Leidenschaft wurde allmählich, künstlich, durch feces Entgegenkommen, durch äußeren Glanz in mir entfacht, es war eine selbstbetrügende, gemachte Liebe, während vor Ihnen ich gleich beim ersten Sehen beinahe das­selbe empfand wie heute, eine volle, freie Sympathie, ein ganzes Vertrauen, eine rückhaltlose Hingebung, ein Gefühl, das nur zu tief und zu rein war, um es sogleich als die feste Wurzel einer innerlich treibenden Leidenschaft zu erkennen. Und ein Gefühl, das über dies in seinem natürlichen Wachs. tum gehemmt und gewaltsam zurückgepreßt wurde durch Ihr freimütiges Bekenntnis, Helene, daß Sie einen anderen ge­liebt hätten und daß Sie es einer edlen Seele für unwürdig hielten, sich jemals einer zweiten Liebe zu öffnen. Und nun, Helene, nun sehen Sie in mir, der ich Ihnen beistimmte, einen solchen Unwürdigen!"

Helene stand mit überströmenden Augen da und schwieg. Sie ſtarrte grübelnd hinab in die dunkle Grube, die sie zwischen sich geöffnet hatten.

Wissen Sie, was wir tun wollen, Herr Doktor?" rief sie plötzlich mit frischer Stimme. Legen wir jetzt den guten Hund hier hinein, das Grab ist tief genug, und dann legen Sie Ihre lustige Cotillonliebe, die der wütende Leutenant mit ihm zugleich totgeschossen hat, dazu und weinen ihr eine letzte Träne nach. Und damit sie sich nicht einsam fühlt, gebe ich ihr eine Gesellschafterin, die auch irgendwo zu Schaden gekom­men ist, mit auf den Weg in die Ewigkeit, nämlich meine tö­richte Backfischliebe zu einem königlich preußischen Husaren­offizier, und dann tun wir noch ein paar jugendlich närrische Ueberschwenglichkeiten und Gefühlstänzeleien als Totenopfer dazu, und dann

Und dann strauchelte sie plötzlich und fiel vornüber in die Grube, die sie sich selbst hatte graben helfen, und Gotthold Belling konnte nicht umhin, sie mit seinen Armen aufzufangen. Und dann machte er es ihr mehrere Minuten lang auf irgend eine Weise unmöglich, weiter zu Wort zu kommen, obgleich sie noch etwas Notwendiges zu sagen hatte. Und sobald sie nur irgend Luft schöpfen konnte, rief sie fröhlich:

,, Und die Tante nimmt eine absolut unfündbare Hypothek auf unser gemeinsames Glück!"

Und die Zinsen," fügte er hinzu ,,, werden mittelst einer geheimnisvollen Integralrechnung meiner lieben Frau in Coupons von Treue und Dankbarkeit ausbezahlt."

Solcher Art lautete der Segen, der über dem Grab des Hundes Iwans des Schrecklichen gesprochen wurde.

Noch am selben Abend schickte Alma Gruber ihren Bruder, den Tertianer, an Helene mit der Nachricht, daß sie sich soeben noch schnell verlobt habe, gegen den Premierleutnant von Bodungen," sagte der Schlingel.

Wohin man sich auch immer kehrt.

Nie darf man frei sich wähnen: Der Mann gebietet mit dem Schwert, Das Weib befiehlt mit Tränen.

Sonnenuntergang.

Skizze von E. Kißling Valentin.

( Nachdruck verboten.))

Sie schreiten langsam den Waldweg entlang und erklim­men dann gemächlich die kleine Anhöhe zur Ruhebank.

Der Sonnenball taucht glutrot fast unmerklich tiefer in die Abendnebel, welche bereits um die Gipfel der Berge zu weben beginnen. Die feurigen Farben des Herbstes leuchten stärker auf, sanft hebt sich das Siebengebirge vom lohenden Horizont ab.

Der liebliche Schein übergießt auch das sanfte Gesicht der Frau und das gebränte kräftige des Mannes, die an ihrem gewohnten Ruhesitz angelangt, schweigend das herrliche Schauspiel betrachten.

,,, dieser herrliche Sonnenuntergang!"

Es klingt wie ein Echo in die klare Stimme des jungen Weibes.

Betroffen wendet sie sich; hinter ihr steht ein junger Mann er mußte unbemerkt herangekommen seinele­Jant gekleidet, doch mit dem Aeußern jener Kranken, denen der Herbst mit seinen Nebeln verderblich wird.

Eine leichte Röte überfliegt das Antliß der Frau, als der Fremde höflich den Hut lüftet, während das Gesicht ihres Begleiters einen unfreundlichen Ausdruck annimmt, er dankt gemessen und wendet sich der Bank zu, um sich dort nieder­zulassen, mit einem Wink seiner Augen die junge Frau an jeine Seite rufend. Während sie neben ihm Plaz nimmt, wendet sich der Fremde, und seinem Hunde, einem schönen Bernhardiner, pfeifend, stieg er langsam die Anhöhe wieder hinab.

Schweigend schauen sie ihm nach, wie er dahinschreitet, müde, etwas gebeugt, die rechte Hand wie zur Stüße auf den Hals des treuen Begleiters gelegt. Es liegt etwas Gram­oolles, Hoffnungsloses in seinem Gang, seiner Haltung.

Leicht fröstelnd lehnt die junge Frau sich zurück, als der Fremde ihren Blicken entschwunden, während ihr Gatte finſter vor sich hinstarrt.

" Herbert," sagt sie leise, es ist mir unbegreiflich, wie du dich über diesen Fremden so erregen kannst."

,, Das soll einen nicht ärgern, wenn man seit mehreren Tagen auf demselben Platz und zu derselben Stunde immer diesen Menschen trifft, als hätten wir eine Verabredung mit ihm! Er könnte es doch endlich merken, daß es mir un­angenehm ist

" Allerdings," entgegnete sie, dein Benehmen läßt nichts in Deutlichkeit zu wünschen übrig."

" Nun also, warum kehrt er sich nicht daran? Heute morgen hat er sogar unser Haus umstrichen, ich glaube gar, er untersteht sich, dir Fensterpromenaden zu

Ach, laß das doch," sagt sie ärgerlich. Auf was für Ideen kommst du. Sein Benehmen, seine Blicke waren stets ehrerbietig. Auch hat er heute nicht einmal, wie sonst, bei uns Platz genommen. Und kann dies nicht außerdem sein Rieblingsplatz sein, so gut wie der unsrige? Und wenn er unsere Gesellschaft sucht, ist das so schlimm? War das ein Grund, daß du alle seine Versuche, ein Gespräch anzuknüpfen, ablehntest? Es ist ein kranker Mensch, und er tut mir leid," setzte sie mit dem ganzen Mitleid einer edlen Frauenseele hinzu.

Er streichelt mit verändertem Gesichtsausdruck das zarte, blasse Gesicht.

Dieser arme Mensch leidet auch; ich kann ihm nicht sürnen, er jammert mich!"

Nach zweitägiger Pause wenden sie ihre Schritte wieder jenem herrlichen Punkte zu. Wieder rasten sie auf der Bank und schauen stumm in die wunderbare Natur.

Er hat ihren Arm durch den seinen gezogen und hält ihre Hand.

Da zudt sie zusammen, der Bernhardiner Hund kommt feuchend heraufgesprungen. Die Frau drückt leise ihres Mannes Arm, wie um ihn an sein Versprechen, freundlicher zu dem Besizer des Tieres zu sein, zu erinnern.

Der Hund ist bei ihnen angelangt, er legt sich vor ihr nie­der, um mit einem dumpfen Geheul wieder hochzuspringen und davonzueilen.

Es vergehen einige Sekunden; er kehrt wieder, kurz bellend. Vor ihr angelangt. heult er aufs neue laut auf, legt die breiten Pfoten auf ihre Kniee und wimmert.

" Herbert," sagt sie leise ,,, es sieht fast aus, als wollte der Hund mich holen." Sie war aufgestanden und schaute die ,, Es könnte seinem Herrn etwas zugestoßen sein."

Straße hinunter.

Spiel noch ausgeprägter. Jetzt winselt der Hund noch stärker, er wiederholt sein

,, Komm, Herbert, laß uns ihm nachgehen."

Er folgt ihr langsam, während ihre Schritte sich beschleu­nigen, als der Hund ein lautes Freudengeheul anstimmt und voraneilend und zu ihr zurückkehrend- den Weg weist.

An der nächsten Wegbiegung bricht der Hund in den Buchenwald ein, sie folgt ihm. Laut raschelt das welke Laub zu ihren Füßen. Die goldig- rötlichen Reflere der Sonne tanzen über das Herbstlaub.

Der Hund springt jetzt mit einem wilden Saße voran und fauert sich mit leisem Wehlaut nieder.

Sie tritt näher da liegt der Fremde totenblaß mit ge­schlossenen Augen, ein Blutstrom beneßt seine Lippen, der Hund leckt die starre Hand ſeines Herrn.

Angstvoll verharrt Gertrud einen Augenblick, dann reißt sie den Umhang von ihren Schultern und schiebt ihn dem Manne unters Haupt. Sie nezt ihr Taschentuch an einer kleinen Quelle in nächster Nähe, wäscht das Blut von seinem Gesicht und noch einmal das Tuch tränkend, legt sie es dem Bewußtlosen auf die Stirn. Sie kniet neben ihm nieder, angstboll in ſein Gesicht ſpähend, während der Hund mit ver­ständnisvollen Augen ihr Tun beobachtet. Er rührt sich auch nicht von der Stelle, als Gertruds Gatte leise herantritt. Mit einem Blick überschaut dieser die Szene. Rasch nähertretend, öffnet er des Fremden Rock und Kragen; er weist seine Frau an, den Kopf des Kranken auf ihren Schoß zu betten, während er den starren Körper mit seinem Mantel bedeckt.

Gertrud wirft ihm einen dankbaren Blick zu, sie weiß, jekt, wo er helfen kann, verschwindet jedes kleinliche Gefühl in ihm.

Der Fremde regt sich, er schlägt die Augen auf, ein Leuchten tritt in dieselben, als er das über ihn geneigte Frauenantlik gewahrt. Margarethe," flüstert er.

Ein leises Lächeln gleitet über die bleichen Züge, denen der Abendschein ein trügerisches Rot verleiht, als er das Leise Erstaunen in Gertruds Gesicht wahrnimmt, dann schließt er die Augen wieder.

Er lebt," flüstert sie ihrem Mann zu, welcher sich laut­los genähert hat.

Der Kranke schlägt die Augen aufs neue auf und schaut in die tränenfeuchten der jungen Frau.

" Ich danke Ihnen," sagt er leise und versucht ihre Hand an seine Lippen zu ziehen. Sie wehrt ihm sanft.

Fühlen Sie sich besser? Sie müssen sich ruhig halten, ganz ruhig."

Ich werde sterben," sagt er ruhig, ein schöner Son­nenuntergang, kann man einen schöneren erleben?"

Seine Hand fraut das Fell des Hundes.

" Hast du ſie geholt?" fragt er noch leiser. Erschrecken Sie nicht," fährt er fort, als ein lichtes Rot ihr Angesicht überflutet, gönnen Sie einem armen Sterbenden, daß er in einer Illusion seinen letzten Atemzug aushaucht." Sie versucht ihn vom Reden abzubringen.

Lassen Sie, mir schadet und nützt es nichts mehr, ich weiß es."

Er schöpfte schwach Atem.

" Sie gleichen dem Mädchen, das ich mehr liebte, als mein Leben, und das mich wiederliebte. Margarethe! Wir waren verlobt, ein Himmel auf Erden! Da entdeckte ein Arzt mein Leiden; die Mutter meiner Braut beredete das arme, schwache Vögelchen von mir zu lassen. Ich aina

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