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Eine Autofrau. Jetzt begriff ich alles. Schon in Spanien las ich von der neuen epochalen Erfindung des Autoweibes, einer von dem genialen Ingenieur Edi Sohn konstruierten Maschine, welche das leber de Weib vollkommen ersetzt und mit allen ihren Vorzügen behaftet ist, während durch sinn­reiche Konstruktionen sämtliche dem lebenden Wesen an­haftenden Fehler eliminiert sind. Die Sache kam mir zwar damals etwas spanisch vor, aber schließlich ging aus authen­tischen Berichten hervor, daß es sich nicht um eine Zeitungs­ente amerikanischen Fabrikats, sondern um eine positive Tat­sache handelte. Die noch verhältnismäßig hohen Preise brachten es mit sich, daß sich die Neuerung nur schwer ein­führte, denn eine gute, gediegene Autofrau sollte 1800 bis 7000 Mark fosten.

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Ich klärte meinen Freund über mein Mißverstehen auf. Wie hast du dich aber so schnell zu einer so gewichtigen An­schaffung entschließen können?"

Nun, es sind rein praktische Gründe, die mich zum Kaufe veranlaßten. Es ist eben die reine Vernunftsehe. Bon inniger Liebe kann nicht die Rede sein, aber wir leben bis jetzt recht glücklich miteinander. Wir achten uns gegen­feitig, und eine Zwistigkeit zwischen uns ist nach dem Kauf­vertrag ausgeschlossen. Im übrigen habe ich mir Umtausch innerhalb eines Monats ausbedungen. Du fannst ja selbst urteilen, wenn du morgen bei mir essen willst."

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Ich nahm natürlich mit Freuden an. Punkt ein Uhr machte ich meine Aufwartung. Ich traf meinen Freund allein in dem behaglichen Wohnzimmer.

" Sie ist nicht zur Zeit mit der Toilette fertig geworden, wird aber gleich erscheinen", erklärte Hans, als er bemerkte, wie ich in wachsender Wißbegierde auf dem Fauteuil drehte. Die Tür ging auf und ein zierliches Frauchen kam mit etwas eckigen Bewegungen, die aber äußerst drollig wirkten. in das Zimmer getrippelt. Zu meinem großen Erstaunen ging sie auf mich zu, schlang die Arme um meinen Hals und wollte mit den Worten Guten Tag, mein geliebtes Männchen", einen Kuß auf meine Lippen drücken.

Aber Hans verhütete noch rechtzeitig ein Unglück und riß die Ungestüme von mir los.

Entschuldige tausendmal, ich habe den Zeiger irrtüm­lich auf Männchen" gestellt."

Er bastelte am Rücken etwas herum und drehte dann an­scheinend eine Spirale an.

So jetzt ist sie richtig gestellt", sagte er und ließ sich ruhig in den mir gegenüberliegenden Seffel fallen.

Das Gesicht der Gattin wurde um einige Nüancen ernster, und in vornehm liebenswürdigem Tone kam es aus ihrem Munde: Es freut mich, in Ihnen einen alten lieben Freund meines Mannes fennen zu lernen, von dem er mir schon oft erzählt hat!"

Lokales.

16. Februar 1904.

Der weiten Kammer ist der Bericht des zweiten Ausschusses über die Regierungsvorlage, betr. Ent­wurf eines Gesezes, die Abänderung des Artikels 227 Absatz 1 des Polizeiftrafgeseges( Störung der Sonntagsfeier und des Gottesdienstes) in der Fassung des Gesetzes vom 1. Juli 1892 betreffend, zugegangen.( Bericht­erstatter Abg. Köhler.) Der Ausschuß, der sowohl mit dem Gefeßentwurf selber, als auch mit seiner Begründung ein­verstanden ist, beantragt Annahme des Artikels 1 und 2, der Ueberschrist und Einleitungsworte. Auch der Bericht desselben Ausschusses über die Regierungsvorlage, betreffend Entwurf eines Gesetzes, den Verkehr mit Fahrrädern und Automobilen auf öffentlichen Wegen, Straßen und Blägen betreffend, ist vom Abg. Köhler erstattet.

Damit reichte sie mir ihre Rechte dar. Ich schlug ein und erblaßte. Sie war eiskalt. Jezt sah ich auch, daß die Augen sich zwar bewegten, aber aus Glas gebildet waren.

Sie setzte sich mit tadellosem Anstand auf die an der Wand stehende Ottomane.

,, Nun rate, was sie gekostet hat."

Meine Zunge war von Erstaunen wie gelähmt, ich wußte nicht, was ich sagen sollte. So nannte ist auf gut Glüd 3000 Mark.

Achzehn hundert Mark", erwiderte Hans er­freut über meine hohe Tare. Achtzehnhundert mit voll­ständiger Ausrüstung inclussive Verpackung und franco Zu­fendung. Was sagst du dazu?"

Die Ausführung ist tadellos sauber, sie verrichtet selbst­ständig alle häuslichen Arbeiten, sie räumte auf, kocht tadel­los, ohne jemals zu versalzen, was bei den lebenden Erem­plaren sehr oft vorkommen soll, kurz und gut, sie ist das Muster einer braven, tüchtigen Hausfrau."

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2.

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stand in Oberhessen, welcher in den legten 10 Jahren um 7000 Stück zugenommen habe und glaubte zu intensivem Ackerbau und dadurch bedingten bessere und reichlichere Er­nährung des Viehes raten zu müssen. Redner glaubt an­nehmen zu dürfen, daß man auf diese Weise sicher dahin fommen würde, daß die deutsche Landwirtschaft den ganzen Bedarf an Fleisch für das Inland zu decken in der Lage sei. Hierauf referrierte Herr Emmel- Warthof unter Aſſiſtenz des Gemeinderatsmitgliedes Louis Moll über die in Baden gemachten Erfahrungen betreff Lagerhäuser, woran sich eine teilweise recht erregte Debatte anschloß, an der sich die Herren Direktor Wigandt vom Kornlagerhaus Corbach, Dekonom Odsen- Degelrod, Dekonomierat Schlenke, Landtags­abgeordneter Hirschel und die beiden erstgenannten Herren rege beteiligten. Die Ausführungen waren sehr belehren­für die in großer Zahl anwesenden Bauern und glaubt mag mit Bestimmtheit annehmen zu können, daß nach Beratun­der Statuten sehr viele Landwirte der bereits gegründ deten Lagerhaus- Genossenschaft beitreten werden. Wir kommen auf die Sache noch einmal zurück.

** Die Tagesordnung für die nächste Stadtveror d= neten Sigung zu Gießen ist am Donnerstag, den 18. Februar nachmittags 4 Uhr. 1. Vorschriften für die Haus­anschlüsse an die städt. Kanalisation( zweite Lesung). Baugesuch des L. Schneider II. für die Neustadt. 3. Fluchtlinienplan für die Große Mühlgasse. 4. Vorlage des Voranschlags des Stadterweiterungsfonds für 1904/05. 5. Rechnung der Armenkasse für 1902/03. 6. Erwerb der Karl Horn'schen Hofraite Neuenweg 2. 7. Klage des Schreinermeisters Friedrich Benzler gegen die Stadt. Klage der Stadt gegen J. Arnold III. Witwe. 9. Kauf zwischen Joh. Gg. Pfaff I. und der Stadt. 10. Anteil der Wilhelm Volz Witwe an Zusammenlegungsfosten im Neustädterfeld. 11. Gesuch des Ludwig Flamme um Er­laubnis zur Benußung eines städt. Geländeteils am Neuen­weg. 12. Erneuerung der Zinsscheine für das 1890er Anlehen. 13. Festsetzung der Fleischbeschaugebühren. 14. Regulierung der Einkommensteuer; hier: Gewährung einer Remuneration an die Schußmannschaft für die Per­sonenstandsaufnahme.- 15. Unterstützung für Aalesund. 16. Gesuch des Martin Langsdorf dahier um Erlaubnis zum Wirtschaftsbetrieb im Hause Crednerstraße 34.

Ich hatte im Laufe des Tages hinreichend Gelegenheit, mich von dem wirklichen Vorhandensein der von Hans ge priesenen Vorzüge zu erfreuen. Es war ein wahres Pracht­weib. Sie beteiligte sich lebhaft an unseren Gesprächen und wenn sie auch dann und wann stecken blieb, so erklärte dies Hans für einen Uebelstand, der bei allen Autos vorkommen und übrigens nach längerem Gebrauche nachlasse. Ja die Ge­nialität ihrer Konstruktion ging sogar soweit, daß sie an einer etwas zweideutigen Stelle unseres Gespräches auf eine halbe Minute leicht aber deutlich erkennbar errötete.

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,, Und doch bin ich ein freier Mann", erklärte selbstbewußt Hans ,,, ich kann fortgehen, wann ich will, ich kann abends von Hause entfernt bleiben so lange ich will, ein Vorzug, den man eben nur bei der Autofrau genießt."

Wir trennten uns erst in später Nachtſtunde,- den Kopf voll neuer Eindrücke kam ich in meinem Junggesellenheim an.

Vier Wochen später traf ich nach Rückkunft von einer Reise Hans wieder. Er war um zehn Jahre gealtert. Das so schöne schwarze Haupthaar war merklich grau geworden.

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* Die erste Getreide lagerhaus- Genossen­schaft. Am 9. Februar wurde zu Wohnbach in der Wetterau unter Teilnahme des Herrn Geh. Regierungsrat Haas- Darmstadt, der Landtagsabgeordneten Hirschel und Köhler, Dekonomierat Schlenke, Dr. von Peter- Friedberg und Verbandssekretär Dr. Neumann- Darmstadt die erste Getreide­lagerhaus- Genossenschaft für die Wetterau gegründet. Die Genossenschaft umfaßt die Orte Wohnbach, Berstadt, Obborn­hofen, Bellersheim und Utphe.

Sie hat mich schnöde verlassen," kam es von seinen Lippen. Vor innerer Erregung vermochte er nicht weiter zu sprechen. Erst nach und nach gewann er die Fassung wieder. Erzähle doch nur, wie das alles gekommen," drang ich in ihn. Das ist in wenigen Worten gesagt," begann er schluchzend, ich mußte au wenige Tage fort die Reise kam so plöglich kurz, ich bergaß, nachzusehen, ob nicht etwa eine Schraube bei ihr los war so tam das Unglück, ich kehrte zurück und finde das Nest leer. Eine Karte auf dem Tisch sollte mir Auf­klärung verschaffen. Auf ihr stand geschrieben:

Buzzbach, 15. Febr. Herr v. Bouchenröder dahier schenkte die Summe von 1000 Mt. zur Anschaffung eines Fensters für die hiesige Stadtkirche.

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Homberg a. d. D. Der 15jähr. Sohn des Schmiedes Hedderich aus Appenrod, welcher bei einem Kunst­schlosser aus Weitershain sich in der Lehre befand, beging, weil er sich aus geringfügiger Ursache vor Strafe fürchtete, Selbstmord, indem er sich in der elterlichen Scheune erhängte. Seine Schwester, welche ihn hier fand, wurde vor Schreck schwer frank.

A Kirchhain, 14. Febr. Die für gestern in Alsfeld und Kirtorf vorgesehene Besprechung der verschiedenen Bahnkomitès wurde in letter Stunde verschoben.

§§ Kirchhain, 14. Febr. Heute wurden durch ver­schiedene Regierungsbeamte Messungen der Wassermengen und Stromgeschwindigkeit des Ohmflusses vorgenommen. Es handelt sich um Vorarbeiten zur Ausarbeitung eines Projektes zur Ohmregulierung.

* Am Samstag Nachmittag wurde in einem der letzten Garten hinter dem Rodberg eine Kindesleiche eingewickelt gefunden. Ueber die Auffindung hat nun Gr. Polizeiamt nachstehendes Ausschreiben erlassen: Am 13. d. Mts. wurde dahier hinter den Gärten am Rodberg in einem Graben die Leiche eines neugeborenen Kindes männlichen Geschlechts aufgefunden, die etwa 14 Tage dafelbst gelegen haben mag. Höchst wahrscheinlich hat das Kind noch nach der Geburt gelebt. Die Leiche war in braunes Backpapier eingeschelagen und dabetliegend fanden sich eine roth und weiß getupfte, schön geflickte Flanell- Nachtjacke mit einem Borzellanfnop und einem weißen Perlmutterknopf sowie zwet Lappen von einem Frauenhemd aus weißen Baumwollstoff. In der Nähe der Leiche fand sich außerdem ein Frauenrock von schwarzem Köperstoff, der zu einem Unt rrock umgearbeitet und mit schwarzem Band eingefaßt ist. In legteren dürfte die Leiche beim Transport eingewickelt gewesen sein. Wir ersuchen nun Anstellung geeigneter Nachforschungen und Mittheilung aller Anhaltspunkte, die etwa zu Feststellung der Kindesmutter führen könnten.

,, Sehr geehrter Herr! Beiliegend tausend Mark als Kauf­fumme für Ihre Frau. Ich hoffe, Sie werden den Preis an­nehmbar finden. Trösten Sie sich damit und mit der Ver­sicherung, daß Ihre Gattin berühmt werden wird. Sie werden sie nie wieder sehen. Es müßte denn sein auf ihrer ersten Va­riété- Bühne, sobald ich auf meiner Tournee um den Kon­tingent hier eintreffe. Ihr ergebenster

Fred Kinkerlik, Impresario.

Ich schwieg respektvoll. Mir tat der arme betrogene Hane leid. Schließlich entschloß ich mich, das unheimliche Schweigen zu brechen. ,, Und was gedenkst. Du nun zu tun?"

" Ich werde mir nie wieder eine kaufen, ich bleibe Auto­witwer."

Innere Röhrchen

Aeussere Kapsel

Vom Nhein, 15. Febr. Aus Uerdingen meldet uns ein Privattelegramm: Infolge des Hochwassers des Rheins ertrank hier ein Schiffer, bei Flehe ein Mädchen und bei Elten 3 junge Leute. Eine mit 50 Personen besetzte Fähre, deren Drahtseil zerriß, wurde stromab­wärts getrieben. Es entstand eine große Panik. Nur mit Mühe konnten die Passagiere von 2 großen Dampfern gerettet werden.

Marktberichte.

Gießen, 16. Februar. Auf dem heutigen Wochenmartt fosteten Butter per Pfd 0 90-0.95 Mt., Hühnereter 2 Stüd 12-14 Pfg., Enteneter St. 8 Bfg., Käse per St. 6-8 Pfg.. Käsematte 2 St. 5-6 Pfg., Erbsen per Liter 21 Pfg., Linsen per Liter 32 Btg., Tauben per Baar Mr. 0.80-1.00, Hühner per Stid Mr. 1.30-1.40, Hahnen, per Stid C.80-1.70, Enten per Stid 1.70-2.20, Gänse per Pfd. 65-70 Bfg., Ochsenfleisch per Pfd. 68-78 Big., Rindfleisch per Pfd. 62-66 Pfg. Schweinefleisch per Pfd. 60-70 fg. Schweine­fleisch gesalzen per Pfund 0.80 Big., Kalbfleisch per Pfd. 70-76 Bfg., Hammelfleisch per Pfd. 56-74 Bfg.. Kartoffeln pro 100 Kilo 5.50 6.00 mit., Zwiebeln per 3t. Mr. 7.00-10.00, Aepfel per Gentner 20-25 Mr. Milch per Ltter 18 Bfg. Dauer der Marktzeit bon 8 Uhr morgens bis 2 Uhr Nachmittags. Gegenstände des Wochenmarktverkehrs dürfen vor Beginn der Marktzeit übeerhanp nicht, und während der ersten drei Stunden der Marktzeit im Um­herziehen feilgeboten werden.

Frankfurt a. M., 15. Februar. Fruchtmarkt. Es notierten nach Qualität: An Weizen, hiesiger und Wetterauer Mt. 17.00-17.50, furhessischer Mt. 17.10-17.15, norddeutsch. Mr. Kansas Mt. 17.80-18.20, Roggen, hiesiger Mt. 13.50

bis 13.60, russischer Mk. 14.40-14.70. Amerikaner Mt. 14.50 bis 14.75, Gerste, hiesige Mt. 15.50 bis 15.70, Pfälzer, Mt. 15.50 bis 15.75, fränkische Mt. 15 80, Riedgerste Mk. 15.30 bis 15 80, un­garische Mt. 17.50-18.50. Hafer, hiesiger Mt. 12.75-13.75, fur­hessischer Mt. 12.75-14 00, Württemberger Mt.-- bis--, bayerischer Mk. 12.75-13.75, russischer Mk. 13.50-1.500 Mais, Wired Mt. 12.10-12.30, La Plata Mt. 11.70-12.00, weißer Mais Mt. 12.50-12.75, russischer Mt. 13.50-13.75. Alles pro 100

Verantwortlich: für den politischen und Inseratenteil: Albin Klein für das Lokale, den Gerichts-" und" Deffentlichen Sprechsaal": Fr. Oppermann

Unser neuer Roman

(:) Ueber einen seltenen Fund berichtet man uns heute früh. Einer hier durchziehenden Ziegeuner­Karawane war auf der Landstraße bei Reiskirchen der mitgeführte Tanz- Bär, als die wilde Gesellschaft des Mittags nach dem Essen unter ihrem Zelte und ihrem Wägelchen zur Ruhe sich gelegt, durchgegangen und unbemerkt nach dem Großen- Busecker Gemeindewalde gekommen, wo der braune Gesell, nach der Wanderung jedenfalls müe geworden, sich neben einem aufgesetzten Haufen Buchen- Reiser hingelegt hatte und eingeschlafen war. Gegen 4 Uhr fanden Holzfäller das ihnen unbe­fannte Tier und waren so darüber erschreckt, daß sie nach dem Dorfe liefen, alles mobil machten. Alles was Beine hatte bewaffnete sich mit alten Flinten, Gabeln und Hacken um das Raubtier wie man es nannte, unschädlich zu machen. Wer beschreibt aber die Beschichten in engen Kreisen drehen. Teils in patriachalischer wunderung als die Leute an die btr. Stelle famen, war unser Meister Bäz bereits von seinen Besitzern, die ihn inzwischen vermißt hatten, wieder eingefangen worden. Vergangene Woche fand in Lindenfels eine Ver­sammlung statt, die sich mit einer Motor- Omnibus ver­bindung mit Bensheim befaßten. Es ist nicht ausge­schlossen, daß der Motorbetrieb schon in diesem Sommer eröffnet wird.

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** Im Vogelsberg geht man mit dem Gedanken um, einen Motor Omnibusverkehr zwischen Ehrings. hausen Groß- Felda- Stumpertenrod- Ul­richst ein einzurichten. Interessenten haben bereits in der Sache beraten.

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Grünberg, 14. Febr. Die für heute mittag 3 Uhr einberufene Landwirtsch. Versammlung wurde um 314 Uhr von Herrn Bürgermeister Zimmer eröffnet und darauf dem Herrn Dekonomierat Leithiger das Wort erteilt. Herr 2. entwurf ein Bild von dem jeßigen Vieh­

MAGGI's Bouillon- Kapseln

Man achte genau auf den Namen ,, MAGGI.

führt den Leser in das Leben und Treiben einer deutschen Residenzstadt der vormärzlichen Zeit. Wir sehen, wie sich um den festen Punkt, den kleinen Hof, alle Gesellschafts­

Gesellig- und Gemütlichkeit, zum Teil aber auch in wilden durch Intriguen aller Art erzeugten Wirbeln. Vom talei­doskopischen Hintergrunde dieser Szene hebt sich die Haupt­figur

Der Goldmarder"

in düsterer Tragik ab.

In ihm hat der talentvolle Verfasser M. Behold den Typ eines jener Schein- Ehrenmänner geschaffen, denen es durch ihre persönlichen und geistigen Vorzüge nur zu oft ge­lingt, die Nachtseiten ihres Charakters und ihrer Lebens­führung vor den Augen der Welt zu verbergen.

1 Taffe vorzüglicher

1 Taffe extra starker

Fleischbrühe Kraftbrühe

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je 2 Portionen in Kapseln zu 10 und 15 Pig.