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Stimmgabel reguliert, die in der Sekunde genau 1000 Schwingungen macht. Das Chronoskop hat zwei Zifferblätter, die je 100 Teilstriche aufweisen. Der Zeiger des größeren( unteren) Zifferblattes vollendet seinen Umlauf in zehn Sekunden, jeder Teilstrich entspricht demnach eine Zehntel- Sekunde; der Zeiger des kleineren( oberen) Zifferblattes in eine Zehntel- Sekunde, jeder Teilstrich bedeutet hier also eine Tausendstel- Sekunde. Das Geniale der Konſtruktion liegt nun darin, daß durch einen Elektromagneten momentan dieser oder jener Zeiger aus- beziehungsweise wieder eingeschaltet werden kann, während das Ührwerk ſtändig weiter läuft. Aus der Differenz der zu Anfang und zu Ende der Messung abgelesenen Zahlen läßt sich dann die Zeitdauer des beobachteten Vorgangs auf Tausendstel- Sekunden genau bestimmen. Das Chronoskop gestattet so beispielshalber die Zeitdauer eines Entſchluſſes ziffernmäßig festzustellen.
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Abgehetzt.
Jmmer eilig, Herr Schusel, viel zu tun?"
J. Jitter
,, Ach Gott, schrecklich viel, sag' ich Ihnen! Weiß nicht, wo mir der Kopf steht! Seit vierzehn Tagen will ich mich schon erschießen; glauben S', ich komm dazu?"
Unbestreitbar.
,, Nehmts nicht übel, Bräumeister,
aber das Bier ist wieder viel zu jung
- es ist ja kaum zu trinken."
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" Ja, lieber Herr, wenn Sie es " Tage wegsaufen, dann kann es
ja nie alt werden!"
Ein Vielbeschäftigter. Viehhändler:„ Kann Eichelhofbauern sprechen?"
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Viehhändler: Dann komm ich Magd: Naa, da rauft er." Magd: Jetzt schlaft er." abends gegen sechs Ühr."
Maxls Himmelfahrt.
WARNUNG
Ersparnis.
"... Wie, Du hast Deiner Frau einen so teuren Ring gekauft? Welche Verschwendung!"
" Im Gegenteil, eine Ersparnis: Sie braucht seitdem nur mehr halb so viel Handschuhe!"
rud und Verlag: Vieue Berliner Verlags- Anstalt, Aug. Kress, Charlottenburg bet Berlin, Berlinerstr. 40. Berantwortlich für die Redaktion der Neuen Berliner Verlags- Anstalt, Aug. Krebs, Charlottenburg: C. Schulz, Charlottenburg, Gueridestr. 87.
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Eine Fiobsp Schmerzliche Kum nischen Kolonie: truppe im Kampfe truppe ist aufs äuße ist nicht abzusehen, licher Zufall es will schüße sind zur Zeit
Selbst der Sitz droht! Wie groß der Gouverneur in fofortige Hilfe lich in folgender Fas neurs, die all diese Rad joeben ein versuche von Windhu 14. Januar, war schr bedroht. Zah gezogen. Sofort wird von heute morg Plünderung gut ber bingwe noch nicht Eingeborener von Karibib in Anmari ven zur Verstärkun fandt seien. Die wohlbehalten in Ka Die hier erwäh mit 120 Gewehren nants d. R. Laubid denen weitere 30 M gegangen ist, besteh ich unter Stabsarz Nach Eintreffen La sab Otjimbing deutsche Ansiedler u Die zweite Kolonne 100 Mann start i dem Marsch.
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veipzig; one branogeschichte war für ihn vollständig in Vergessenheit geraten, erst meine Fragen, da ich hörte, er habe bei Rechtsanwalt Werder in Stralsund in Diensten gestanden, führten ihn auf die Erinnerung an jenes Zusammentreffen mit Herrn Norden auf der Hintertreppe, turze Zeit vor dem notorischen Ausbruch des Feuers, zurück, und, obschon er bis jetzt noch nicht ahnt, um was es sich handelt, so weiß ich doch, daß der Mann bereit ist, jene Begegnung und die Identität jener Persönlichkeit auf der Treppe mit Friz Norden jederzeit und vor jedem Gerichtshof zu beschwören!"
„ Und was folgt daraus?" fragte Norden gelassen. Er war jetzt wieder vollkommen ruhig und gesammelt.
schen, der ein Dieb und Brandstifter ist, über einen so wichtigen Punkt zu verständigen! Nicht aus Rache, weil Helene dich mir vorgezogen hat, aus Ehrgefühl und nur aus Ehrgefühl, halte ich es für mein Recht, die Leute wenigstens zu warnen, soweit ich es vermag, sie zu schützen vor der Verbindung mit einem gewissenlosen Menschen, der diejenigen, die ihm ahnungslos vertrauen, doch nur ausbeutet zu seinen Zweden, wenn es ihm gerade so genehm ist!"
,, Du willst mit einem Wort meine Zukunft und die meines schuldlosen Kindes ruinieren?"
So viel dies in meinen Kräften steht, ja! Welche Verpflichtung hätte ich, dich zu schonen? Mein Gefühl für dich ist längst tot, ja, daß ich es dir gestehe: ich hasse dich, hasse
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Bei dieser Messung wird folgendermaßen verfahren: Der Experimentator gibt durch das beim Schließen eines eleftrischen Stromes entstehende Geräusch ein Zeichen; sobald das„ Versuchsobjekt" das Geräusch hört, schließt es seinerseits einen zweiten Strom. Der physiologische Vorgang ist bei diesem, von Dr. Spieß, dem einstigen Direktor der Berliner " Urania", angestellten Versuche kurz folgender: Der Schall muß mit dem Gehör wahrgenommen, im Gehirn registriert, auf den Nervenbahnen, den tierischen Telegraphendrähten, dann schließlich das Bewußtsein der Wahrnehmung zu den die Stromschließung besorgenden Fingern geleitet werden. Dabei schaltet der erste Strom die Zeiger in das bereits laufende Uhrwerk ein, der zweite sie wieder aus. Die Differenz ergab bei diesem Experiment 133 Tausendstel Sekunden. Basiert Hipps Millisekunden- Uhr auf dem Schließen von Strömen, so hat Boulengé einen Apparat konstruiert, der mit dem Unterbrechen elektrischer Ströme arbeitet. Er hat sich für die Berechnung ballistischer Zeiten als besonders brauchbar erwiesen und wird für militärische Zwecke vielfach benutzt, da er eine genaue Verechnung der Geschwindigkeit fliegender Geschosse ermöglicht. Boulengés Instrument zeigt fen keines- auf einem Stativ zwei Elektromagneten, durch die je ein perimentell schwacher Strom geschickt wird, so daß sie gerade noch im ichsten Bestande sind, einen längeren und einen kürzeren Eisenstab zu en währt. tragen. Der fürzere Stab setzt beim Herabfallen ein Messer in Tätigkeit, das in den vorbeigleitenden längeren, mit einem Zinkmantel versehenen Stab eine Marke schlägt. Aus der Entfernung dieser Marke vom Endpunkt des Stabes wird die Fallhöhe und damit tabellarisch die Zeitdauer des Vorganges bestimmt. Die Anordnung des praktischen Erperiments ist hierbei folgende: quer über die Geschüzmündung ist ein Draht gespannt, durch den der zum Festhalten des längeren Stabes nötige Strom fließt. Die Scheibe, auf die das Geschütz gerichtet wird, ist mit Staniolstreifen belegt, durch die der zum Tragen des fürzeren Stabes erforderliche Strom geht. Wird jetzt das Geſchüz abgefeuert, so zerreißt die Kugel den Draht und unterbricht damit den ersten Strom: der längere Stab beginnt zu fallen. In den Augenblick, da das Geschoß in die Scheibe schlägt, unterbricht es( durch Zerstörung des Staniols) den zweiten Strom: der kurze Stab fällt, schlägt das Messer heraus, und dieses markiert den Fall an dem längeren Stabe.
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Auf einer tellste Roierstreifen ' pt, so hat Eindruck warz und Stan Tejajima anu nouj vei der Belichtung durch den Magnesiumblitz. Belichtet man dagegen die rotierende Scheibe durch den elektrischen Funken, so nimmt das Auge, je nach der langsameren oder schnelleren Aufeinanderfolge der Funken, drei und mehr weiße Streifen auf schwarzem Grunde wahr, und die Scheibe selbst scheint auf furze Zeit stillzustehen. Kein Wunder, denn der elektrische Funke hat eine Zeitdauer von nur einer Hundert tausendstel- Sekunde.
Auf elektrischer Basis sind denn auch alle unsere Instrumente konstruiert, mit denen wir kleinste Zeiten messen. Das geistreichste aller dieser Instrumente ist wohl die sogenannte, von dem Neuenburger Ingenieur Hipp konstruierte Millisekunden- Uhr, das„ Chronoskop". Sie wird mit Hilfe einer
Aber solche kurzfristigen Zeitbruchteile fann man nicht nur genau messen, man kann sie auch dem Auge sichtbar machen. Und diesem Zweck dient ein von Pouillet konstruierter Apparat. Pouillet bedient sich kurzer, aber starfer Ströme, die die Nadel eines Galvanometers ablenken. Auf der Galvanometernadel ist ein durch ein Glühlämpchen beleuchteter Spiegel angebracht; der Refler des Lichtes fält in Streifen auf eine große Stala. So kann man die Tausendstel- Sefunden bequem ablesen.
Auch in der neueren Momentphotographie hat man ein ausgezeichnetes Mittel, Vorgänge, die sich in Bruchteilen von Sekunden abspielen, in ihren für das bloße Auge längst nicht wahrnehmbaren Einzelheiten festzuhalten. Daher sind denn die Kinematographen, Mutoskope u. s. f. in gewissem Sinne gleichfalls Meßapparate. Man ist heute im stande, photographische Platten von solcher Empfindlichkeit herzustellen, daß zu ihrer Belichtung nur eine Tausendstel- Sekunde genügt. Leider vermag die Praris aber diesen Vorteil noch nicht völlig auszunüßen; immerhin ist es schon gelungen, bis zu 200 Aufnahmen in einer Sekunde zu machen.
Die ersten Momentaufnahmen dieser Art verdanken wir Anschütz. Er verwandte als Momentverschluß ein Wachs.


