Einzelbild herunterladen

Ben unterfi

on zu Fran

feine Mittel Die Bereitstell werden. ndeumlage fischen Hande

eftimmungen B ihre von henden Anfid enntnißnahme

merbeiträ er Beiträge den Rechner

sehr zeitgemäßen Vortrag des Winterschuldirektors| genau ausgekundschaftet, mittags sei der Auslaufer fort und Courtin über Frühjahrsdüngung zu lauschen.

+ Wetzlar. Die technische Maaß- und Gewichtsnach­prüfung, welche in diesem Jahre bei den Gewerbetreibenden der Bürgermeistereien Wezlar und Krofdorf ftattzu­finden hat, wird Seitens des Aichmeisters Rehm von hier in die Zeit vom 6. bis einschl. 10. Juni in der Stadt Weglar einschl. Niedergirmes und vom 20. bis einschl. 25. Juni in der Bürgermeisterei Krofdorf vorgenommen werden. Aus dem Kreise Weglar, 14. März. In diesen Tagen gehen die landwirtschaftlichen Fortbildungsschulen zu Ende, welche bekanntlich nur während der Wintermonate ein­gerichtet werden. Die jungen Leute gehen nunmehr wieder ihrem Berufe als angehende Landwirte oder als Maurer­lehrling u. f. f. nach. Gewiß werden ihnen die an den Winterabenden erworbenen Kenntnisse während der Sommer­zeit sehr zu statten kommen. Zwar gibt es auch hier viele Leute welche die ländlichen Abendschulen für überflüssig halten, aber noch viel mehr auch solche, die ihren Wert an­erkennen. Ja man würde es allseitig begrüßen falls dieselbe sür unsern ganzen Kreis zu einer obligatorischen Einrichtung

Bwärtigen Echebung Dornehmen für die nicht Innötigen Sto bei dem Gro jen, die Hand urch die Bezi

en Warenv Vom Gro Borentwurf Bolltarif, for der Verfügu zu prüfen Srgänzungen fireng bert tgemacht i

menden er Hanle men unletmaig efezes. V Vereinszoll Ingen den m mehr genüge

Des Innern auf Abänder bis zum 1. S

e Augelegen ertages gem mern behand Kommiffion, feitherigen luß folgt

März 1904.

der heutige Lotterie wurk uf Nr. 4570 69 185, 3000 f Nr. 92 174 uf Nr. 4382 auf Nr.2

3.

Theater uf dem h herweise

eführt ift. D Hellberg m Es dürfte da Oberregiffeu

8 Stadttheate Engagem Et geworden des Bassin

m Reftor üb

verteilt wurde

ant. Die 100

en Gebrauch ge Gießener Bürge des Metster Leibe zu gehen

einen Klempner jörde gerichtetes

hnet hatte, ob­3 der Gewerbe

erprüfung nicht dwerkskammer das Gewerbe Chefrau be cacht kommen

würde.

Groß- Felda, 14. März. Der Vortrag des Herrn Prof. Dr. Sonne über Haus und Küche, welcher am Sonn­tag auf Veranlassung des Gewerbe- Vereins stattfand, hatte sich eines guten Besuches zu erfreuen. Der Vortragende erläuterte die Wirkung der verschiedenen Salze beim Ein­machen von Früchten, Bohnen, Erbsen usw., sprach über die Konservierung der Eier und erklärte wie schlecht gewordenes Fleisch auf seinen genießbaren Zustand geprüft werden kann. Ferner wies Redner auf die Fälschungen von Gewürzen und Genußmitteln hin. Der Vortrag wurde mit nachhaltigem Beifall aufgenommen und drückte die Versammlung durch erheben von den Sigen dem Redner ihren Dank aus. Die anwesenden Damen, für die der Vortrag von besonderem Interesse war, ließen dem Herrn Professor durch Herrn Joh. H. Völzing ihren Dank aussprechen für die Winke die ihnen durch seinen Vortrag gegeben.

+ Frankfurt, 15. März. Wie wir dem größeren Teil unserer Leser schon gestern mitgeteilt, hat der in Hamburg berhaftete Kutscher Stafforst eingestanden, den Mord an dem Kaufmann Lichtenstein in Gemeinschaft mit dem Möbelträger Groß begangen zu haben. Der Kutscher Stafforst wurde gestern nach Frankfurt transportiert nachdem er in Hamburg gestanden, wie der" Fr. G." mitteilt, im Jahre 1902 in Leipzig die Bekanntschaft des Groß gemacht. Groß fertigte damals falsches Geld an, welches Stafforst vertrieb. Staf­for st wurde dabei abgefaßt und zu längerer Strafe verurteilt. Er hat damals aber Groß nicht verraten. Anfangs dieses Jabres 1904 traf Stafforst den Groß zufällig in Frankfurt a. M., sie verkehrten häufig zusammen. Groß redete auf Stafforst ein, er hätte das Wanderleben fatt, er wüßte eine guse Gelegenheit, viel Geld zu verdienen und machte ihn dann auf die Gelegenheit bei Lichtenstein aufmerksam. Da­bei gab er ihm 10 Mart. Er ging dann mit ihm in ver­schiedene Cafés. Dann faufte Groß zwei Revolver und sagte er babe die Gelegenheit, den Lichtenstein zu ermorden,

11/2 Stunden allein im Geschäfte. Stafforſt ging nun als Gastwirt aus Offenbach am Main in das Geschäft des Lichtenstein, wo Groß ihn vorſtellte, um die Provision für Dienstag mittag. Stafforst ließ sich von Lichtenſtein_auf den Ankauf eines Klaviers zu verdienen. Das war am dem Klavier etwas vorspielen, darauf gab Groß dem Staf­forst einen Stoß und sagte zu ihm leise: Jetzt ist der gün­ſtige Moment! Es fehlte dem Stafforſt aber an Mut und beide verließen dann wieder das Geschäft. Vor der Türe hielt Groß dem Strafforst eine Strafpredigt. Am Mittwoch ging Stafforst allein in das Geschäft, während Groß auf der Straße patrouillierte, um später nachzukommen. Stafforst kam aber zurück und sagte: es ginge heute nicht, auf der Treppe befänden sich zu viel Leute, die dort arbeiteten. Am Donnerstag trafen sich Groß und Stafforst in der Kaiser passage und gingen zusammen wieder in das Haus. Als Stafforst die Treppe heraufging, fehrte er bald wieder um und sagte dann zu Groß, es seien Leute im Komptor. Groß erwiederte, das seien alle faule Ausreden, er habe

Frankfurt a. M., 14. März. Seit einigen Tagen figt hier der Geschäftsreisende Max Niethe aus Berlin in Untersuchungshaft, der à la Felgentreu einer ganzen Anzahl Verbrechen gegen das keimende Leben sich schuldig gemacht hat.

A Darmstadt, 14. März. Der Prozeß Lesius erreichte am Samstag mit den Plaidoyers, die für Freisprechung eintraten, sein vorläufiges Ende. Das Urteil wurde noch nicht verkündet, sondern wird erst am 21. März, abends 6 Uhr, gesprochen. Mainz, 14. März. Die hiesigen Schweinemezger haben den Preis für Schweinefleisch um 10 Pfg. pro Pfund ermäßigt.

Aus dem Gerichtsjaal.

Straffammer.

Gießen, 11. März 1904. Rausch und der Steinbruchsarbeiter Johannes Eichenauer, Der Schuhmacher Konrad Kimpel, der Landwirt Georg Lauterbach wegen Mißhandlung zweier Einwohner von alle von Wallenrod, wurden durch das Schöffengericht Almenrod in Strafen genommen. K. erhielt 5 Wochen, R. 6 Wochen und E. 3 Wochen Gefängnis. Während der erstere und der letztere das Urteil anerkannten, verfolgte Grund der heutigen Verhandlung wurde die Strafe auf 3 Rausch Berufung, der sich die Staatsanwalt anschloß. Auf Monate erhöht, da entgegen der Annahme des Schöffenge­richts, der Gebrauch eines Messers festgestellt wurde. deutscher, statt schwedischer Dielen an den Gastwirt Müller Unter der Anklage des Betrugs begangen durch Lieferung zu Usenborn, wurde der Baumaterialienhändler Max Meier von Gedern vom Schöffengericht Ortenberg zu einer Beweisaufnahme ein rechtswidriger Vermögensvorteil auf 14 tägigen Gefängnisstrafe verurteilt. Da nach der heutigen Seiten des Angeklagten nicht vorliegt, mußte auf Freisprech­ung erkannt werden. Zum Schlusse wurde der Kaufmann Jakob Bornheim aus Stockheim wegen Fälschung eines Wechsels, unter Einbeziehung einer früher wegen ähnlicher Verbrechen erkannten Gefängnisstrafe von 2 Jahren zu einer Gesamtstrafe von 2 obren und 1 Monat verurteilt.

-

nur teine Luft die Tat auszuführen und er würde Stafforst niederschießen, damit er nichts verraten könne. Am Freitag trafen sich dann beide um 11 Uhr vormittags wieder. Groß sagte, der Revolver macht zu viel Lärm, sie müßten den Lichtenstein auf eine andere Weise töten. Stafforst faufte dann auf der Zeil einen Zweifiloftein, während Groß in ein in der Nähe befindliches Seilergeschäft ging und dort die Schnur faufte. Dann gingen beide zusammen in das Romptor von Lichtenstein. Lichtenstein erkannte die beiden wieder. Auf dem Wege zum Lager gab Groß dem Stafforst einen Stoß, so daß er schwankte. Lichtenstein bemerkte dies, drehte sich um und sagte: Was wollen Sie von mir?" In demselber Augenblick schlug Stafforst mit dem Zweifilo­gewicht auf Lichtenstein ein, während Groß den Lichtenstein zu Boden riß. Bei dieser Gelegenheit riß Stafforst dem Lichtenstein Uhr und Kette ab. Auf Befehl des Groß schleppte Stafforst Lichtenstein in einen entfernteren Winkel. Dann tniete Groß auf Lichtenstein nieder und Stafforst ver­schloß auf Geheis des Groß die Komptortüre, Lichtenstein hatte noch geröchelt. Beide haben ihn dann er­drosselt. Während Stafforst bei dem niedergeschlagenen Lichtenstein Wache stand, bis er tot, hat Groß dem Lichten­stein den Geldschrankschlüssel aus der Tasche genommen und sich damit an den Geldschrank gemacht, welcher nach seiner per Pfd. 0.90-1.00 wit., Hühnereler 2 Stid 12-14 Pfg., Enteneter Vermutung 60 bis 70 000 art enthalten sollte. Groß sagte indessen, er habe nur 800 Mark gefunden. Dann sind beide durch die Hintertüre aus dem Komptor fort­gegangen und ins Freie geeilt. Dort haben sie den Raub wollte in Frankfurt bleiben, Stafforst nach Mannheim gehen. geteilt. Stafforst erhielt 380 Mart, Uhr un Kette. Groß Er ist aber über Coblenz nach Köln gefahren, hat sich dort einige Tage aufgehalten und dann nach Hamburg gereist. Inzwischen hat er das Geld bis auf 50 Mark verausgabt. Die geraubten Sachen wurden in seinem Koffer gefunden. Er macht einen reunmütigen, zerknirschten Eindruck, und in hiesigen kriminalistischen Kreisen nimmt man an, daß er der Verführte sei.

Unübertrefflich sind

Man verlange ausdrücklich MAGGI's Bouillon- Kapseln und wetse andere Marken zurück.

Bekanntmachung.

Freitag, den 18. März, nachmittags 3 Uhr beginnend, wird das Abfallholz aus den städtischen Anlagen in der Oftanlage, Südanlage, von der Lony­straße, vom Schiffenbergerweg, von den Anlagen vor dem Friedhof, vom alten Steinbacherweg und von der Grünbergerstraße öffentlich meistbietend versteigert. Es befinden sich darunter einige für Schmiede ge= eignete Klöße und einige Haufen Reifig, zu Erbsen­Reisern geeignet.

Gießen, den 15. März 1904.

Großherzogl. Bürgermeisterei Gießen Mecum.

Bekanntmachung.

Es wird zur öffentlichen Kenntnis gebracht, daß vom 1. April 1904 an die auf dem städtischen Schlacht hof zur Erhebung kommenden Beschaugebühren mit Genehmigung Gr. Ministeriums des Innern auf 70 Pfg. für ein Stück Großvieh und 45 Pfg. für ein Stück Kleinvieh

festgesetzt sind.

Zu vermieten

Schöne Wohnung,

legen, billig zu verm. ( 4 Zimmer), mitten der Stadt ge= Näh. in der Erp. d. Bl.

Brandplat 14

ist der 4. Stock: 4 Zimmer, Küche, Badezimmer, Mansarde und allem Zubehör vom 1. April ab zu ver= mieten.

Birkenstock& Schneider Gießen.

fils

Marktberichte.

Gießen, 12. März. Aus dem heutigen Wochenmarit fofteten Butter St. 8 Pfg., Käse per St. 6-8 Pfg.. Käsematte 2 St. 5-6 Pfg., Erbsen per Liter 21 Bfg., Linsen per Liter 32 Bfg., Tauben per Paar m. 0.80-1.00, Hühner per Stüd Mt. 1.30-1.40, Hahnen, per Stüd 0.80-1.70, Enten per Stüd 1.70-2.20, Gänse per Pfd. 65-70 Pfg., Ochsenfleisch per Pfd. 68-78 Bfg., Rindfleisch per Pfd. 62-68 Pfg. Schweinefleisch per Pfd. 60-72 Pfg. Schweine­fleisch gesalzen per Pfund 0.76 Bfg., Kalbfleisch per Pfd. 62-74 Bfg., Hammelfletsch per Pfd. 50-74 Pfg., Kartoffeln pro 100 kilo 6.00 mr., Zwiebeln per 3t. Mr. 7.00-10.00, Aepfel per Centner 20-25 Mr. Milch per Liter 18 Pfa. Dauer der Marktzeit von 8 Uhr morgens bis 2 Uhr Nachmittags. Gegenstände des Wochenmarktverkehrs dürfen vor Beginn der Marktzeit übeerhanp nicht, und während der ersten drei Stunden der Marktzeit im Um­herziehen feilgeboten werden.

Drud und Verlag der Gießener Verlagsbruderei( vorm. Wilh. Keller), Gießen Berantwortlich: für den politischen und Inseratenteil: Albin Klein für das Lokale, den Gerichts-" und" Deffentlichen Sprechsaal": Fr. Oppermann

MAGGI's Bouillon- Kapseln

in ihrer neuen, vervollkommneten Aufmachung.

1 Lasse vorzüglicher Big- 1 Tasse ertrastarker

Fleischbrühe

||

Kraftbrühe 712 Pfg.

2 Portionen in Kapseln zu 10 bezw. 15 Bfg.

Aeussere Rapset

Innere Röhrehen

passende Konfirmandengeschenke

Gießen.

empfehle ich mein großes Lager in

Uhren, Gold- und Silberwaren. Reparaturen und Gravierungen prompt und gewissenhaft unter Garantie.

D. Kaminka, Neustadt 19. Telefon 407.

Ein schön möbliertes Wohn­und Schlafzimmer per 1. April zu vermieten.

Morih Semmler, Gicßen, Wallthorstraße 15.

Schöne Wohnung, bestehend a. Grünberg. 3 Zimmern und Küche nebst zu­behör, inmitten der Stadt gelegen, zum 1. April zu vermieten. Bei wem sagt die Erp. d. Bl. Schöne möbl. Zimmer Die Erhebung erfolgt in der seitherigen Weise. Be­sondere Gebühren für das Wegschaffen beanstandeter auf Wunsch Wohn- und Schlaf- sucht. en geschlosser Lterteile, sowie für die Benutzung der Freibank und die zimmer, mit oder ohne Pension borläufig bätigkeit des Freibankaushauers sind von dem genannten| Zeitpunkt an nicht mehr zu entrichten.

der hterfelbt

Unterricht in

ersterer Arant

ugefommen.

Gling rüdt al

m an der zu t. Zwar ware ödhit felten be beim Erwache

Bt, aber denno all vorbereitend eftellung gerüft

auch hier unfa

n

und huldige

ift dargebotene Boltichen Wi

anden, um

Sem

Gießen, den 12. März 1904. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. J. V.: Curschmann.

zu vermieten.

Gießen. Bismarckstraße 17.

Möbl. Zimmer per 1. März zu vermieten.

Gießen, Marktstraße 11.

August Kilbinger, Giessen,

Seltersweg 19. Telefon 276.

-

Größtes Kinderwagen- Geschäft am Plak.

Enorme Auswahl in allen Preislagen. Estklassige Fabrikate von Kinderwagen, Sport wagen, Leiterwagen, und Krankenfahrstählen. Ständiges Lager von 200 Stück Kinderwagen, Auf Wunsch Katalog.

1 bis 2 Lehrmädchen für Damen- Confektion sofort ge­Gießen, Walltorſtr. 15 1.

Freibank.

Heute und Morgen Rindfleisch 54 Bfg. Schweinefleisch 50 Pfg. Der Verkauf des Fleisches findet während der Marktzeit in der großen Schlachtviehhalle statt.

Makulatur

hat abzugeben die Expedition.

Servelatwurst Schinkenwurst

Schinken, roh u. gekocht Mettwurst.

Täglich:

frischer Aufschnitt

in kalt und warm empfiehlt

Carl Buss, Mezger.

Gießen. Marktplah 5.

Couverts mit Firma

von Mk. 3.50 an, liefert die

Expedition.