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mann, Sie müssen mich schon entschuldigen, liebste Frau

Doktor!"

Frau Doktor Quade entschuldigte sie gern; sie hatte selbst bereits Hut und Mantel angezogen, um zu Frau Polizei­leutnant Sommerlatte zu fliegen.

Doktor Belling saß einsam auf seinem Zimmer und brütete verzweiflungsvoll vor sich hin. Er malte sonderbare Zeichen und Kreise auf ein Papier, die nicht die geringste geo­metrische Ordnung hielten, sondern wirr durcheinander tobten wie eine aufrührerische Rotte.

Da klopfte es sehr schüchtern an die Tür, und auf ein mehrmaliges Herein zeigte sich das angstvolle Gesicht des Tertianers Gruber.

Belling winkte ihm einzutreten und blickte ihm mit un­ficherer Erwartung entgegen.

Ich wollte Sie um Verzeihung bitten," stotterte der Knabe, daß ich so ungezogen- heute gegen Sie war" Wer schickt dich her?" fragte Belling, von einem plötz­lichen Gedanken ergriffen. Sein Herz klopfte heftig. Niemand," antwortete jener bestimmt, ich konnte es bloß nicht aushalten, weil weil ich der Schlimmste ge­wesen war und alles zuerst angeſtiftet hatte aber nun ist es so toll geworden

-

Der Lehrer war sehr überrascht und schwieg eine Weile. Dann sagte er mit stark bewegter Stimme:

Du also warst der Anstifter dieser unverhofften Re­bellion? Dein offenes und freiwilliges Geständnis ehrt dich; es freut mich, daß du dich deiner Tat ſchämst und fühlſt, es war feine gute Tat. Es ist das die beste Sühne für die­selbe. Aber nun sage mir ebenso offen und ehrlich: was hat dich bewogen, mir so plötzlich eine heimtückische Falle zu stellen, gerade dich?"

Der Anabe blickte völlig zerfnirscht mit nassen Augen zu Boden.

Ich dachte ja nicht daß es so so schlimm werden würde und ich dachte auch es war bloß, weil Alma- weil meine Schwester-"

Belling zuckte zusammen und faßte hastig die Hand seines Schülers. Was hat deine Schwester?" forschte er atemlos.

,, Alma sagte, wir brauchten gar nicht solche Angst vor Ihnen zu haben; wir sollten nur' mal versuchen, ob wir Sie nicht unterkriegten, Sie könnten nicht einmal Ihren Hund in Gehorsam halten, hat sie gesagt, also brauchten wir erst recht nicht zu gehorchen. Sie wären überhaupt nicht-"

Nun?"

,, Nicht so forsch, wie alle glaubten, und darum" Darum hat sie sich den Spaß gemacht, den ihr dummen Kerle für so ernst genommen habt nicht wahr, deine Schwester lächelte ein wenig, als sie dich zum Ungehorsam anstiftete, du wirst dich entsinnen, oder sie lachie gar?"

,, Nein, doch nicht, Herr Doktor," sagte der Schüler ver­wundert, gewiß nicht. Sie war ja im Gegenteil ganz wü­tend, und machte so sonderbare Augen gestern abend, ganz sonderbare, wütend war sie wirklich, Herr Doktor; ich dachte erst, sie wäre verrückt, weil sie sich so hatte, aber das war sie nicht, und gelacht hat sie nicht ein bischen, sondern sie stampfte mit den Füßen, und wie ich sagte: Hab dich doch nicht so gefährlich, Alma!", da sagte sie, sie wollte sich an Ihnen rächen. Und da dachte ich, Sie müßten ihr irgend etwas zu leid getan haben, und da"

Und da wolltest du als ritterlicher Bruder mir auch etwas zu leide tun und siehst du, mein Sohn, das ist dir ja auch merkwürdig gut gelungen, dieſe frohe Kunde kannſt du deiner armen Schwester bringen!"

Belling sprach mit sehr weichem Ton; jest sprang er von seinem Stuhle auf und ging mehrere Minuten lang im Zimmer auf und nieder, sehr stark atmend, daß es manchmal wie ein Stöhnen klang. Der zitternde Knabe wagte feinen Laut von sich zu geben, noch sich zu rühren.

Endlich stand der Lehrer still, machte wieder ein so sonder bar gelassenes und fühles Gesicht wie zuletzt in der Klasse und sprach langsam und sehr dumpf:

Sage deiner Schwester, ich sei ihr aufrichtig dankbar für ihre rasche Entscheidung unserer Angelegenheit; sie habe recht getan, schnell zu handeln und einen Knoten zu zerhauen, der wirklich schwer zu lösen war; sie soll sich keinen Vorwurf machen, als habe sie mich zu Grunde gerichtet, sie hat mir ja nur den Gnadenstoß gegeben, statt mich lange zu martern. Das war sehr human gedacht von ihr. Mein Glück war ja Rartenbaus, das jeder Windhauch umwerfen

war

konnte; wer mag in einem solchen Hause wohnen? Es das richtigste, daß sie selbst kam und blies und blies mit ihrem roten, lachenden Munde, bis es umfiel- grüße sie und sage ihr, daß ich ihr danke."

Dem armen Jungen ward ganz unheimlich zu Mut bei diesen Reden, von denen er wenig verstand. Eins aber be­griff er doch, daß ein verhaltener großer Schmerz aus den fremdtönenden Worten sprach und daß er selbst unzweifelhaft diesen Schmerz verschuldet, und dann kam es ihm zum Be­wußtsein, daß es doch immer Iwan der Schreckliche war, der hier so weich und seltsam traurig redete, wie es nie ein Mensch für möglich gehalten, und es ergriff ihn eine furchtbare Er­schütterung; laut weinend füßte er ihm die Hand und bat noch einmal flehentlich um Verzeihung.

Gotthold legte stumm die Hand auf seinen Kopf und streichelte ihn.

Da blickte der Knabe mit leuchtenden Augen zu ihm auf und rief:

Herr Doktor, und wenn jetzt noch einer wagt, gegen Sie aufzumucken, der friegt es mit mir zu tun. Und die anderen haben Respekt vor mir seit heute!"

Gotthold füßte ihn und entließ ihn.

Sobald der Besucher die Tür hinter sich geschlossen hatte, fuhr Molly mit wütender Miene aus seiner Ecke hervor und bellte wie rasend hinter ihm her. Es war das seine Art, den fliehenden Feinden goldene Brücken zu bauen, eine Art, die für beide Teile gleich angenehm und vorteilhaft war.

Nachdem er sich dieser Pflicht bis in ihre letzten Kon­sequenzen entledigt, stellte er sich mit schiefem Kopf und fragenden Augen vor seinen Herrn. Dieser blickte mit bitterem Lächeln auf ihn herab und sprach laut zu ihm:

Du bist mein erster Feind in dieser Stadt gewesen, du warst der Verräter, an dem mein Glück zu schanden gewor­braucht und wen man nicht fürchtet, den braucht man auch den, du hast es ihr verraten, daß man mich nicht zu fürchten nicht zu lieben du warst mein erster Feind und sie meine erste Feindin, du aber bist auch mein letzter Freund und

fie-­

Er beugte sich nieder zu dem Tier, klopfte und streichelte es, das sich vor stolzer Freude winselnd krümmte.

Siebentes Kapitel.

Doktor Gotthold Belling machte nachmittags mit seinem Hunde einen Spaziergang auf der städischen Promenade längs der alten Stadtmauer. Eine Art Trotz hatte ihn hier­her geführt, wo er aller Welt begegnen mußte. Er konnte nicht zweifeln, daß die Kunde von seiner pädagogischen Nie­derlage längst durch einige hundert Kanäle in aller Ohren ge­drungen sei und daß er infolgedessen in der öffentlichen Schäßung tief gesunken sein müsse. Was kann denn auch an einem Lehrer sein, der sich von den Schülern aus der Klasse jagen läßt! Er beschloß, diesem Wetterumschlag der Volksstimme die Stirn zu bieten; die Nadelstiche konnten ihm wenig anhaben, dazu war sein Herz zu tief und ernsthaft erschüttert. Darum ging er mutig den spöttischen Blicken der Menschen entgegen.

Molly machte nach seiner Gewohnheit die Vögel darauf aufmerksam, daß ihr Reich die Luft sei und nicht die Erde.

Warum jagst du mich nicht auf, Molly?" fragte er bitter. Ich bin ja nun auch wieder ein Vogel ohne Heimatrecht auf der Erde; und du bist es, der mich darum gebracht hat!"

Zu seiner eigenen Verwunderung aber war in den Blicken und Grüßen der ihm begegnenden Spaziergänger wenig Ver­änderung zu bemerken; sie zeigten alle noch die gleiche scheue Ehrerbietung wie immer, nur daß für seinen durch Miß­trauen geschärften Blick die duckſame Scheu vielleicht die freie Ehrerbietung um ein Merkliches zu überwuchern schien. Die haben noch etwas auf dem Herzen," dacht er; die Legende von mir ist auch die vernichtende Kritik meiner Tertia noch nicht beseitigt worden!" Er dachte an das letzte Gespräch mit Helene. Es überkam ihn eine selbsthöhnende Lust, den nuglos gewordenen Nimbus gewaltsam vor aller Augen zu zerstreuen; wenn er nur gewußt hätte, wo er ihn fassen sollte, der, ihm selber unbekannt, in der Luft um ihn schwebte! Er war in der Stimmung, alles, was für ihn selbst noch etwas Gutes bedeuten konnte, mit eigener Hand in Stücke zu schlagen. Er wollte sein wie der Vogel in der Luft und auck nicht einen Zweig mehr haben, auf den er sich setzen könnte Fortsetzung folgt.),

Gebt Liebe, Liebe, schlicht und warm, Das Gold ist hart, daß Gott erbarm!

Es muß sein!

Von J. v. Kapff Essenther. ( Nachdruck verboten.) ,, Es muß eben sein! Ich werde ihm rundweg sagen: Mein lieber Artur- es tut mir leid- aber ich kann dich nicht heiraten!" Freilich, das ist recht häßlich von mir, nachdem wir drei Jahre, wenn auch nur im Stillen verlobt waren. Warum aber auch bleibt er drei Jahre in San Fran zisko, ohne ein einziges Mal hierherzukommen? Er freilich behauptet: aus Liebe zu mir! Da ich keine Mitgift habe, wollte er sich so rasch als möglich eine einträgliche Stellung schaffen; dort hatte er Aussichten dazu und sein Vorhaben ist auch geglückt. Er kann mich nun versorgen. Versorgen! Ich will nicht durch eine Heirat versorgt sein, brauche es auch gar nicht! Meine Klavierlektionen tragen mir schon heute ein ganz nettes Sümmchen; aller Wahrscheinlichkeit nach werden diese Einnahmen sich steigern, und wenn mein guter Vater einmal nicht mehr da sein wird, werde ich mir meinen Unterhalt selbst verdienen. Natürlich hat der gute Artur davon keine Ahnung. Man kennt sich ja eigentlich gar nicht mehr. In mir erhielt sich ein immer undeutlicher werdendes Bild des Mannes, dessen Namen und Adresse ich wußte, und daß meinen heimlich Verlobten darstellte. Je mehr sein Bild in mir verblaßte, desto herzlicher, desto wär mer schrieb ich. Der arme Junge sollte es zunächst nicht merken, daß er mir gleichgültig geworden ist. Seine Schuld übrigens! Er war doch, als wir uns verlobten, schon drei­undzwanzig und ich erst achtzehn, ein ganz dummes Ding. Wie kann man sich an einen Backfisch binden, ohne dessen fernere geistige Entwickelung überwachen zu können? Nun darf er sich nicht wundern, daß ich nicht mehr will. Er hat ohne Zweifel ganz veraltete Begriffe von der Che. Das Innenleben seiner zukünftigen Frau, ihre Eigenart ist ihm gleichgültig. Sie ist wohlerzogen", aus sehr guter Familie, nicht übel und enfin er ist doch nun einmal mit ihr verlobt. Ich will aber überhaupt keinen Kaufmann heiraten, weil Kunst und Literatur und die großen Fragen der Zeit mein Lebensinteresse bilden. Auch mir ist dies inhaltlose Verlöbnis lästig geworden. Ich möchte einen Mann, der auf meine Individualität gestimmt ist oder auch keinen. Dies alles werde ich ruhig und bündig meinem Goldgräber sagen. Es ist ja schwer peinlich! aber es muß eben sein!" Valerie stand vor dem Spiegel, als sie noch einmal, wie schon oft in letzter Zeit, zu diesem Endergebnis kam. Heute Vormittag würde er gewiß kommen, nachdem geſtern früh sein Schiff glücklich eingelaufen. Sie hatte sich hübsch und kokett gekleidet, diese lose Frisur war etwas erzentrisch, stand ihr aber vorzüglich. Eigentlich hätte sie sich häßlich machen sollen, oder doch unscheinbar. Aber so sehr sie ihn bedauerte begehrenswert wollte sie doch erscheinen.

Sie betrachtete sich wohlgefällig im Spiegel: eine schlanke, interessante Erscheinung, bleich, brünett, mit selbstbewußter Haltung. Jedenfalls mußte sie mit hohem Ernste ihm die biedere Wahrheit beibringen dann aber wollte sie ihn trösten mit dem ganzen seelischen Zauber, über den sie ver­fügen zu können glaubte...

Ein paar Straßen weiter stand ein kräftiger, sonnge­bräunter, breitschultriger junger Mann vor dem goldum rahmten Dugendspiegel eines Hotelzimmers und rückte sich den Shlips zurecht. Der Anzug war nagelneu, fein, aber sehr einfach. Es ist eine verteufelt dumme Geschichte eine ganz schauderhafte Situation! Da lauert nun das arme Mädel drei Jahre lang auf den Bräutigam. Wird er noch einmal übers Meer kommen, um sie zu holen oder nicht? Und der Vater sowie die Tante zittern wohl mit ihr um den Bräutigam, denn sie hat keine Mitgift man muß sie ver­sorgen! Ja, ja" er droht seinem Spiegelbilde Du bist ein Schuft, alter Junge, einfach ein Schuft! Längst hättest du es dem deutschen Jungfräulein beibringen müssen, daß du sie nicht heiraten willst. Elender Feigling, der du bist hast sie immer mit Redensarten hingehalten- es ist ein Skandal! Nun aber muß es sein! Ich kann ein überspanntes Frauenzimmer nicht brauchen. Eine sehr ge­scheidte, vernünftige Frau brauche ich, der man ganz und ehrlich vertraut, die sich auch für die großen Zeitfragen inter­

effiert. Mein ganzes Lebensglück kann ich doch nicht opfers megen solcher Jugendeselei! Aber ich schäme mich wahrhaft. Es bleibt nun nichts übrig, als mich unausstehlich zu machen damit ihr die Sache leichter wird. Wie fang ich's nur an ihr recht widerwärtig zu erscheinen?"

Sie war allein, was ihn überraschte. Da sie ja noch nicht förmlich verlobt waren, mußte er auf eine Garde­dem Tode von Valeriens Mutter die Wirtschaft führte. Artur dame", in diesem Falle auf die Tante gefaßt sein, die seit hatte sich in aller Form melden lassen, sein Besuch wurde erwartet. So sehr er sich Mut zugesprochen, ja, er hatte im letzten Augenblick noch einen kräftigen Whisky genommen, in Verwirrung. Ich werde es doch schriftlich mitteilen so geriet er doch bei dem Anblick der jungen Dame völlig müssen," dachte er im Fluge. Wie ein Einbrecher, ein Fred­ler, fam er sich vor.

Valerie streckte ihm beide Hände entgegen.

,, Herzlich willkommen im Vaterlande! Sie haben sich wettergebräunten Teint mitbrachten. Richtig, Sie haben aber sehr verändert! Ich war neugierig, ob Sie den üblichen, ihn. Er steht Ihnen gut."

Auch Sie haben sich sehr verändert, Valerit sehr merksam, daß wir uns noch vor vier Wochen brieflich du zu Ihrem Vorteil! Uebrigens mache ich Sie darauf auf­

nannten!"

Ich habe nur unabsichtlich, ja unbewußt, noch das du" fremd geworden, nicht? Im Grunde müssen wir einander angewendet," erwiderte sie. Wir sind einander doch etwas doch erst von neuem fennen lernen."

,, Da haben Sie nicht unrecht, mein gnädiges Fräulein durchaus nicht Ironie, wenn ich Sie so anrede. Schon vor­.. Ich bitte, machen Sie kein finsteres Gesicht! Es ist her, als ich eintrat, schwebte mir das auf den Lippen auch unwillkürlich."

Es war ein Fehler von Ihnen, es nicht auszusprechen. Diese förmliche Anrede hätte uns einander näher gebracht, weil sie klarstellt, daß die drei Jahre an uns und der Art unſeres Empfindens nicht spurlos vorübergegangen sind."

Wir hatten uns damals aber sehr gefreut, als wir zum Sie no?"" ,, du" gelangten. Es war während der Tanzstunde- wissen

Und als wäre ein Stichwort gefallen, spielte jemand nebenan einen flotten Walzer.

,, Es ist mein Bruder," sagte Valerie lächelnd, jetzt ein die Tante." forscher Fuchs. Ich werde ihn dann hereinrufen, wie auch

Sie hatte es also eingerichtet, mit Artur allein zu sein. Offenbar erwartete sie, daß er sich irgendwie erkläre. Zwar, die interessante junge Dame ihm gegenüber schien sehr ruhig und selbstbewußt; aber was er ihr so ins Gesicht sagen wollte, war doch zu roh. Höchstens eine kleine Anspielung durfte man wagen.

Redensarten über seine lange Abwesenheit von der Heimat; Sie sagte ihm nun einige sehr freundliche er machte einige noch freundlichere Redensarten über ihre mittelt: vorteilhafte Entwickelung. Dann sagte sie ziemlich unver­

Wir haben doch anderes auf dem Herzen, nicht wahr, lieber Artur, Sie fühlen das auch? Seien Sie mir nicht böse, aber es ist doch das Vernünftigste, daß wir von unserer findischen Verlobung absehen."

Gespannt und ängstlich sah sie ihn an: er aber lachte aus vollem Herzen. Ihr Gesicht verdüstert sich etwas. Wenn er sich auch nicht gerade zu erschießen brauchte, ein bischen ergriffen und erschreckt mußte er doch scheinen. Nun ge­währte er ihre Enttäuschung und wurde ernst.

,, Ach, verzeihen Sie mir aber ich will's nur gerade heraus gestehen: Sie wälzen mir einen Stein vom Herzen!"

,, Wie? Sie hatten auch die Absicht...?" Ja ich hatte ganz dieselbe Absicht." Eine fleine Weile starrten sie einander verdugt an, dann lachten sie beide hell auf.

Nun können wir ja beide ehrlich vergnügt sein und ganz gute Freunde werden," rief sie. Ach, wie hatte ich mich geängstigt, was Sie dazu sagen würden, wenn ich Ihnen nun, nach drei Jahren, einen richtigen Korb gab."

Und mir war völlig elend zu Mute, daß ich Sie nach drei Jahren sollte siten lassen! Gott sei Dank, da, die Sache so gut abgelaufen ist! Nun können wir wieder frei und froh zusammen sein, wie damals in den ersten Tanzstunden, wo man sich noch nicht verlobt fühlte."

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