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Stellung

gerundigt wor

geschah,

sagte der Brief

nicht für fäbi halten,

Nr. 278.

bonnementspreis: in Gießen, abgeholt monatlich 50 Pfg., Haus gebracht 60 Pfg., durch die Post bezogen viertel­jährlich Mr. 1.50.

ratiobellagen: Oberheffische Familienzeitung( täglich) betheifische Beitschrift für Landwirtschaft, Obst- und Wartenbau, sowie die Gießener Seifenblasen( wöchentlich). Das Blatt erscheint an allen Werktagen nachmittags.

Freitag, den 28. November 1902.

Gießener

11. Jahrgang.

Insertionsprei 8: Die einspaltige Vetitzeile für Gießen wie ganz Oberbessen, die Kreise Wetzlar und Marburg 10 Pfg. fonft 15 Vfg. Reklamen die Petitzeile 30 resp. 40 Pfg.

Postzeitungsliste No 3032.

Redaktion und Expedition: Gießen Neuenweg 28. Fernsprechenschluß Nr. 362.

Neuelle Nachrichten

( Gießener Tageblatt)

Anabhängige Tageszeitung

( Gießener Zeitung)

für Oberheffen und die Kreise Marburg und Weklar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großherzoglichen Bürgermeisterei Gießen.

Deutfcher Reichstag.

224 Sigung

-

CB. Berlin, 27. November. Eine stürmische Sitzung. Geit seinem Bestehen hat der Reichstag noch keinen o stürmischen Tag erlebt wie heute. Das Parlament machte den Eindruck einer turbulenten Volksversamm ung. Es herrschte ein Lärm, daß man kaum sein eige mes Bort verstand; der in höchster Erregung befindlich: Bräsident Graf Ballestrem schwang fortdauernd die lode, aber man hörte es kaum. Es fehlte nur noch Trommeln auf den Pultdeckeln und die üblichen chin: pfworte, um sich nach Wien versetzt zu fühlen. huld daran war der Antrag auf en bloc- Annahme des olltarifs.

Wir lassen nunmehr den Bericht folgen: Bräsident Graf Ballestrem eröffnet die Sigung. Die beite Lesung der Zolltarifvorlage wird fortgesetzt, und bar mit der gestern begonnenen Berichterstattung über itschriften. Abg. Herold berichtet über die Bittschrif in, die sich auf Pferde und Rindvieh beziehen. Präsident Graf Ballestrem: Die Abstimmung ber die Petitionen erfolgt bei der dritten Lesung. Wir then jezt zum Zolltarif über, und ich schlage vor, daß e einzelnen Nummern aufgerufen und für erledigt er ärt verden, wenn sich niemand zum Wort meldet. Abg. Kardorff: In wenigen Minuten wird dem Hause Antrag zugehen auf en bloc- Annahme des Tarifs, un­zeichnet von Mitgliedern der Mehrheitsparteien( La­n lints). M. H. Sie haben uns auf diesen Weg ge­ingt( Widerspruch links). Präsident Graf Balle ein: Der Antrag ist mir soeben zugegangen. Er wird desen. Präsident Graf Ballestrem bemerkte weiter, Antrag v. Kardorff habe in ihm sehr gewichtige Be­nten erregt, ob er mit dem Abs. 2 des§ 19 der schäftsordnung vereinbar sei. Da aber hinter dem htrage die große Mehrheit des Hauses stehe, so wolle eine Diskussion über die Zulässigkeit eröffnen, und appelliere an alle Mitglieder des Hauses, recht sach­zu verhandeln. Abg. Singer( soziald.) beantragte, Beratung über diesen Antrag so lange auszuseßen, is er gedruckt vorliege. Abg. v. Kardorff( Rp.) ließt sich dem an.. Abg. Dr. Barth( freis. Ver.) be­attragte, die Siẞung bis morgen zu vertagen. Abg. Rich­er( freis. Vp.) trat diesem Antrag bei, da es ihm zwei­Shaft sei, ob die en bloc- Annahme zulässig sei. Abg. Febel( sozialdem.): Auch ihm set die Zulässigkeit sehr weifelhaft. Die Mehrheit solle eine 24stündige Gal­enfrist bewilligen. Abg. Dr. Spahn( 3entr.) meinte, Let Abg. Bebel habe kein Recht, der Mehrheit die ver renen Tage vorzurechnen. Abg. Richter( freis. Vp.) Slägt vor, daß Abg. v. Kardorff jetzt den Antrag be­

Dr. Rumschs Patient.

Noman von Dr. Halifax und T. L. Meade. Autorisierte Bearbeitung von C. Weßner.

( Nachdruck verboten)

Wenn Du in ein paar Tagen zurückkommist, Robert, dann illich versuchen, mit Dir zu gehen", antwortete die junge, vergeprüfte Frau mit schmerzlich zuckenden Lippen.

Ich will sehen", versetzte er. Wohin ich reise, kann ich Dit heute noch nicht sagen, Maggie. Aber ich habe nicht genug ores Geld zur Reise bei mir. Kannst Du mir vielleicht etwas be?"

Oia, ich habe etwa fünfhundert Mark im Hause." Das genügt vorläufig; gieb sie mir. Ich habe so gegen rihundert hier" er berührte dabei seine Brusttasche." Nun wohl, Maggie. Gieb Dir Mühe, jene dummen Gedanken werden! Bedenke eins: je mehr Du Dich ihnen hingiebst, to mehr sehen sie sich in Deinem Hirn fest, bis es schließlich weit fommt, daß Du sie nicht mehr los wirst. Leb wohl, mein bling." Margarete schlang aufschluchzend die Arme um seinen Hals. Ich fann Dir nicht beschreiben, wie ich in diesem schrecklichen Magenblick füble, fagte fie mit erstichter Stimme. Ist es auch Frei von mir, daß ich Dich allein gehen lasse?" Natürlich", verfekte er was fönnte dabei unrecht sein? as fann mir geschehen?" fragte er mit ungewöhnlicher Birtlichkeit, indem er ihr das schwarze Haar aus der Stirn strich. Liebft Du mich noch, Robert?" schrie fie plöglich leiden­aftlich auf. O Robert, bleibt mir wenigstens Deine Liebe?" Wieder runzelte er die Stirn. Wenn ich überhaupt jemanden auf der Welt liebe, dann Lift Du es", verfekte er, aber ich weiß eben nicht, ob ich mamden liebe es ist eine Trägheit in mir, die meine

Denf und Thatkraft umflammert fie begräbt die Liebe und erstickt jebes Gefühl in meinem Innern. Aber Du, Maggie, annst nicht dafür. Wenn ich diese Starrheit meiner Seele be imp fen und überwinden tönnte, dann würde meine Liebe zu Dit frischer und stärker aufblühen denn zuvor. Doch nun lebe ohl, Liebling. Sei auf Deiner Hut und gehe zu Dr. Rumsey, e whird die Symptome Deines Leidens gewiß fofort erkennen." Hierauf verließ er das Bimmer.

Margarete war zu erschüttert und betäubt, um ihm zu folgen. Einige Tage später wurde die Kleine Kindesleiche au seiner

gründe und das Haus sich sodann vertage. Abg. Dr. Barth( freis. Ver.) meint, die Bedeutung des Antrages gehe aus den Bedenken des Präsidenten hervor. Abg. Bassermann( nationallib.) ist der Ansicht, wenn die Beratung über den Antrag hinausgeschoben werde, seien neue Verschleppungsanträge möglich. Er beantrage eine Unterbrechung auf eine Stunde. Abg. Stadthagen ( sozialdem.): Der Präsident habe die Beratung über den Tarif bereits eröffnet und deshalb bitte er, darin fort­zufahren. Der Antrag Kardorff sei wirklich ein starkes Stück. Abg. Singer( sozialdem.): Verfassung und Ge­schäftsordnung schlössen diesen Antrag aus. Abg. Ant­rick rust: Taschendiebe! Ulrich und Fischer rufen: Diebe, Räuberbande! Rufe von rechts: Schmeißt doch die ekligen Kerle hinaus! Abg. Singer( fortfahrend): Die Mehrheit mache hier einen Umsturz in reaktionärem Sinne. Dieser Antrag sei geeignet, der Zollwuchermehr­heit die Maske vom Gesicht zu reißen.( Stürmischer Lärm rechts, wiederholte Glocke des Präsidenten.) Präsident Graf Ballestrem ruft den Abg. Ulrich zur Ordnung. ( Zurufe des Abg. Ulrich: Wenn Sie, Herr Präsident, feine Ruhe halten können, tun wir es.) Präsident Graf Ballestrem ruft hierauf den Abg. Ulrich zum zweiten und dritten Male zur Ordnung( Rufe rechts: raus!) und bemerkte, weiter habe er gegen einen solchen Herrn keine geschäftsordnungsmäßigen Mittel.

Abg. Singer: Die Mehrheit könne die Geschäftsord­nung nicht in dieser Weise handhaben. Der Paragraph 19 sage ganz deutlich, wie verfahren werden müsse. Der Antrag sei lächerlich. Die Lächerlichkeit werde nur über­troffen durch die Niedertracht.( Großer andauernder Tu­mult rechts.) Der Präsident ruft Singer zur Ordnung. Die Regierung habe auf keinen Fall etwas in die Geschäfts­ordnung hineinzureden. Er bitte den Präsidenten, an seiner bisherigen Auffassung des§ 19 festzuhalten, bei ihm liege die Wahrung der Würde des Reichstages gegenüber einer geschäftsordnungswidrigen Mehrheit. Präsident Graf Ballestrem ruft den Abg. Singer wegen dieser Aeußerung zum dritten Male zur Ordnung.( Die beiden vorherigen Ordnungsrufe waren in dem Lärm des Hauses verloren gegangen.) Abg. v. Kardorff: Die geschäftsordnungsmäßige Zulässigkeit des Antrages sei geprüft worden. Die Annahme des Zolltarises sei im vaterländischen Interesse geboten.( Stürmischer Lärm bei den Sozialdemokraten.) Abg. Gothein( freis. Vgg.) ver­steht nicht, warum sich die Mehrheit so gegen eine Ver­tagung auf 24 Stunden sträube.( Zurufe rechts.) Die heutigen Szenen seien direkt provoziert worden.( Wider­spruch rechts.) Abg. Paher( südd. Volksp.) erinnert das Zentrum an bie Zeit, wo es selbst in der Minderheit war. Außer dem Parlament gäbe es aber noch ein Volk, das die Parlamente zu vertreten hätten. Es sei erstaunlich, daß die Nationalliberalen eine solche Politik mitmachten. Es erhob sich nun ein tosender Lärm bei den National­

legten Ruhestätte getragen. Margarete schritt gesenkten Hauptes hinter dem Sarge ihres einzigen Kindes. Nach der Beerdigung fehrte sie, gebrochen an Leib und Seele, nach Hause zurück und fragte sich im stillen, ob sie dies Uebermaß von Schmerz und Unglück wohl zu ertragen im stande sei. Das Haus schien ihr öde und leer sie glaubte nicht, daß die unendlich große Lücke in ihm iemals wieder ausgefüllt werden könne. Und ihr eigenes Herz war so leer- ihr war, als sei in diesem eine Spalte, ein Riß, der nimmer heilen könne.

Seit dem Tage, an welchem ihr so innig geliebtes Kind gestorben, hatte sie nichts wieder von Robert gehört. Ob er überhaupt noch am Leben war?

Dr. Rumsey gab sich Mühe, die junge Frau aufzurichten und besonders über den letzten Bunft zu beruhigen; denn daß der Baron Selbstmord begehen könne, das glaubte er auf feinen Fall.

Frau Everett famt täglich in dieser Zeit unermeßlichen Jammers zu Margarete. Aber ihr stets erregtes Gesicht und ihre wachsamen Augen waren nicht angethan, einen beruhigenden, tröstenden Eindruck auf die unglückliche junge Frau auszuüben. Die Freundin that ihr herzlich leid, aber selbst inmitten Margaretes höchster Verzweiflung ließ Frau Everett nicht für eine Sekunde die Aufgabe, die sie sich gestellt, aus dem Ange.

Am Tage der Beerdigung befand auch sie sich in dem Trauer­gefolge. Sie ftand etwas abseits von den nächsten Verwandten, als der kleine Sarg mit dem schönen Kinde in die Gruft gesenkt wurde. Unter anderen Uniständen würde Margarete nimmer zugegeben haben, daß ihr Kind seine letzte Ruhestätte anderswo als in der Familiengruft der Audreys fand. Aber so in An­betracht der troftlosen Geistesverfassung, in welcher ihr Gatte sich befand besaß sie nicht die Energie, dies zu veranlassen.

Eine Stunde mochte verflossen sein, seit Margarete von dem traurigen Gange heimgefehrt, als ihr Frau Everett ge­meldet wurde.

Margarete lehnte wie eine Statue an einem kleinen Tisch im Wohnzimmer. Ein Badet schwarzumränderter Briefbogen lag neben ihr; sie hatte bereits einen Brief begonnen, aber nicht beendet. Eine Unmenge von Beileidsbezeugungen lag gleichfalls auf dem Tisch. Sie wollte diese beantworten, fand jedoch nicht die Kraft dazu.

Mein armes Kind", begann Frau Everett, während sie auf die junge Frau zueilte und sie innig füßte.

Margarete erwiderte die Liebkosung mechanisch. Frau Everett nahm neben ihr Blay.

liberalen, sodaß der Präsident um Ruhe ersuchen mußte. Er schloß mit dem Saße, die Mehrheit solle sich hüten, an dem Grundstock der Verfassung zu rütteln. Er appel­liere an die Loyalität des Hauses( Lärm rechts). Abg. Brömel( freis. V.) ist der Ansicht, daß dieser Antrag weit über die Zolltariffrage hinausreiche. Damit unter­grabe man den deutschen Verfassungsstaat.( Beifall links.) Abg. Stadthagen ist im Anfang seiner diesmal kurzen Rede wegen der herrschenden Unruhe schwer verständlich. Im weiteren Verlaufe sprach er von der Mehrheit. die in der Restauration sei.( Der Präsident bemerkte darauf, auch die Minderheit sei nach der Restauration gegangen.) Der Antrag sei ein Bruch der Verfassung. Er schloß damit, im Frühjahr sei in den Kommissionen gesagt worden, der Zolltarif fönne nicht in einer Reſo­lution erledigt werden, aber in den neun Monaten sei man in andere Umstände gekommen( Heiterkeit). Abg. Dr. Südekum( Soz.) meint, die Mehrheit sei Vernunft­gründen überhaupt nicht mehr zugänglich. Wenn er schon einmal umgebracht werden solle, möge er es lieber von einem Hinterwäldler, als von einem pomadisierten Gentle man. Abg. Dr. Spahn( Zentr.): In der Diskussion würde sich bald zeigen, daß fein Verfassungsbruch bor liege, auch kein Bruch der Geschäftsordnung( Unruhe linfs). Er sei der Ansicht des Abg. Richter, daß man zunächst sachlich einige Redner für und gegen den Antrag von Kardorff hören müsse( 3urufe bei den Soz.). Abg. Ledebour( Soz.): Eine Stunde genüge nicht zur Prüf­ung des Antrages. Abg. Dr. Bachem( Zentr.): Gr gebe zu, daß der Antrag überraschend gekommen sei, aber es habe auch gar nicht die Absicht bestanden, ihn Heute zu diskutieren( Unruhe links). Der Antrag Basser­mann habe das auch gezeigt( Nufe links: Sie sind der reine Karnevalsredner!). Nach dieser Rede, bei der ent­schieden der Lärm am stärksten war, stürmte der Abg. Ulrich auf die Tribüne und verbeugte sich drei- bis viermal ironisch vor der Rechten. In seiner 3/ 4stündigen Rede erhob er die schwersten Vorwürfe gegen die Linke, und er füh te in drohendem Tone aus, daß die nächsten Reichstagswahlen die Antwort geben würden. Darauf sprachen Beus und Dr. Bachnicke. Während diese beiden Redner durch den Inhalt ihrer Ausführungen zeigten, daß es im Grunde nur auf eine Verschleppung abgesehen war, fündigt: Abg. Singer in sehr langer, wenn auch sachlicher Rede an, daß die Minderheit alle Mittel, die ihr die Geschäftsordnung zur Verfügung stelle, anwenden werde, um das Zustandekommen des Gesetzes unmöglich zu machen.

Hierauf wurde der Reichstag auf Antrag des Abg. Richter auf morgen vertagt.

Beantworten Sie diese Briefe jetzt nicht", bat die ältere Frau, Sie sind nicht im ftande dazu. Sie sollten lieber ein Schlafpulver nehmen und zu Bett gehen."

Nein nein, das Erwachen nachher fürchterlich sein!" wehrte die junge Frau ab.

ach, das muß

" Sie reiben sich auf und werden schließlich frant, wenn Sie sich nicht endlich schonen."

Ach, was thut es, ob ich frank bin oder gesund!" er­widerte le troftlos.

"

" Armes Kind", erwiderte Frau Everett theilnehmend, ich verstehe Ihren Schmerz. Ich finde feine Worte, um Ihnen in Ihrem furchtbaren Herzenskummer Trost zuzusprechen. Nur ein Trostwort möchte ich Ihnen sagen, vielleicht, daß dieses Ihrer wunden Seele Balsam sein kann! Bedenken Sie, das Geschick Ihres herzigen schönen Kindes ist lange nicht so furchtbar, wie das meines armen Sohnes. Als Frank ein kleiner Knabe war, verfiel er in eine schreckliche Krankheit ich glaubte, er würde sterben. Ich war wie von Sinnen. Sein Vater war furz vorher gestorben. Ich betete zu Gott, inbrünstig, wie nur je ein Mensch gebetet, er möge mir mein Kind lassen. Ich gelobte, den Knaben zu einem guten Menschen zu erziehen, ich gelobte, was eine Mutter in wahnsinniger Herzensangst nur geloben fann- wenn Gott ihn mir nur nicht nehmen wollte. Und mein Gebet wurde erhört, Margarete, mein Kind wurde gerettet! Denten Sie iegt an ihn, Margarete denten Sie an sein grausames Schidjal!"

" Ja ja", hauchte die junge Frau. Ich habe stets mit Ihnen gefühlt, mein Herz war immer von Trauer erfüllt Ihret­wegen wissen Sie das nicht?"

" Ich weiß es. Sie haben mir damit unendlich wohlgethan. Außer Frank liebe ich keinen Menschen auf Gottes weiter Welt so innig, wie Sie, liebe Margarete

Frau Everett brach plöglich ab; denn in diesen Augenblick öffnete sich die Thür und der Baron erschien auf der Schwelle. Sein Gesicht fah sehr bleich und erschredend eingefallen aus feine Augen glänzten matt abgezehrt, wie das eines Toten und lagen tief in ihren Höhlen.

So, ba bin ich", begann er mit einem erzwungenen Versuch, fröhlich zu erscheinen. Ich kam eher zurüd, als in beabsichtigte. Wie geht es Dir, Maggie?" Er trat an seine Frau heran und füßte fie. Guten Tag, Frau Everett, wie geht es Ihnen?" " Ich danke, gut", erwiderte diese. Und wie geht es Ihnen? Besser?

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" Ola es geht mir bedeutend beffer- eigentlich fehlt mir jekt garnichts."

bentlid,

war, allein

warum dies

das ihm seine

Picht. Was war geschehen?

follte sie ihm geben. zwölf Uhr pflegte der Chef zu erscheinen, eine Weile hatte er Aufklärung aber wollte er haben, und der kommerzienrat leidigung. Und wieder fragte er sich: was war geschehen? Leberecht sah nach der Uhr. denn seine sofortige Entlassung war eine unerhörte Be bewußt, warum wurde ihm diese Beleidigung zugefügt, schreibenden Gemütsstimmung. Er war sich feiner Schuld den Schornsteine; er befand sich in einer schwer zu be Leberecht stand am Fenster, blickte über die qualmen=

Um

seẞte er nachdennich hinzu.ann

mehr

Sterner

mehr und

ruer aber wurde von seiner Behauptunghef weiß,

überzeugt ,, Sehen Sie,"

e er, der

daß Sie mit dem Jounalisten Wolf bekannt

in

und Woli

sein." Das mag schreibt für das Klatschblatt,

,, Auffallend? Vielleicht, ich

immerhin für Feldmem die Geschichte ftand.

hätte er

dürfen," entgegnete Seifert.

es zu, und dennoch

auffallend ce: vesen

Much das ist erklärlich," autu

ich hätte den Austritt aus der Fabrik erzwingen wollen? mir eine derartige diskretion nicht zutrauen ,, Aber was meint er damit,

Per

Militärhumoreske von.

von Dippel.

( Nachdruck verboten.)

Infanterie- Regiments. Feldwebel Helm von der 3. Kompagnie des X. Bayrischen melden?" fragte eines Tages bei der Befehlsausgabe der " Wer will sich zur Ausbildung als Sanitäts- Soldat

Herr Feldwebel!" Helm traute seinen Augen nicht, daß und Kameraden bekannt war, vor die Front und rief: ,, Jch, als guter, musterhafter Soldat bei seinen Borgeſeßten Nach kurzem Zögern trat der ,, Gemeine" Graf, welcher 1 gekommen sei, sich ,, bom

gerade Siraf guf de

ichr

Die Marschleistung

pflege und einer gut

passenden

Fußbelleibung banga

einer Truppe ab.

rod gezogen wurde. seine kleine Lazarettgehilfen- Verbandstasche nannie, inne und fah, als er sich umblickte, einen Bauern vor fic) reinigen, als er plöblich schüchtern an feinem Drii ich und war gerade damit beschäftigt, sein Bested", wie er der Herr ,, Doktor", wie Graf von den Unteroffizieren der Kompagnie genannt wurde, seinen Fußappell beendet Es war Rasttag in einem Kleinen Dorfe; soeben hatte Graf hielt in seiner Beschäftigung 344