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angelegenheiten. Die Vereinbarung zwischen Hessen und Preußen geht nun dahin, das alle derartigen Anstalten auch in Preußen von der Zahlung einer Stempelsteuer an Hessen befreit sein sollen, und umgekehrt.

** Der Großherzog hat am 1. Oktober den evangelischen Pfarrer Geh. Kirchenrat D. Thomas Stock

Wer zöge nicht sogar ein blaues Auge einer roten| Preis für Zimmer allereinfachster Ausstattung erhieltenburg( Rec

Nase vor, wenn er zu wählen hätte? Ihr Auftreten ist schon bei den Männern schlimm, aber nun gar erst bei den Frauen, und auch sie sind doch schließlich da­gegen nicht gefeit. Wie dankbar muß darum nicht die Welt sein, wenn ihr ein Mittel gegen eine rote Nase angegeben wird, wie es Dr. Brud in der Semaine soll es allerdings auch nicht helfen dagegen läßt sich höchstens noch mit der glühenden Nadel ankommen

Bernh. Goebel, Freiberg, Sachsen.

in zündender

** Mainz, 6. Oftbr. Schloßfreiheitsgebäude waren heute Nachmittag dret Maurer mit dem Abtragen des Gerüste beschäftigt, als dieses einstürzte. Die Arbeiter fielen in die Tiefe. Giner von ihnen, der verheiratete Maurer Karl Scholl weitere wurden verlegt.

An einem Neubau auf dem Am Abend gab

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zu Stockhausen, Dekanat Lauterbach, auf sein Médicale" empfiehlt. Gegen die chronische" rote Nase mayer aus Castel, blieb auf der Stelle tot, zivet oorgeführt u

Nachsuchen und unter Anerkennung seiner langjährigen treuen und ersprießlichen Dienstführung, mit Wirkung

**

Weilburg, 6. Oktober. Gestern Mittag stürzte

vom 1. November 1. Jahres an, in den Ruhestand aber gegen eine vorübergehende Nasenröte, die doch bei Weilmünster an einer scharfen Kurve ein mit vier boie Beteranen versetzt und den Oberkonsistorialassessor Franz Merck auch lästig genug sein kann, soll es ein wirksames Personen besetztes Automobil um. Sämtliche Insassen heim,( 1870) Eine Dame erlitt schwere( 1866), r ** Im Auftrag der hessischen Regierung haben Es wird ein Gazeumschlag auf die ganze gerötete Stelle die Klinik nach Gießen gebracht werden mußten. Die uit 3.20 ohnehin fast in jedem Hause befindet, nämlich das Benzin. Verlegungen, ein Herr einen Beinbruch, sodaß beide in 225jährige treue

zu Darmstadt, dem der Charakter als Oberkonsistorial­rat verliehen war, zum Oberkonsistorialrat ernannt.

gestern 13 höhere Medizinalbeamte Hessens eine Studienreise nach Berlin unternommen. Es werden u. A. alle oygienischen Einrichtungen und Anlagen Berlins besichtigt.

Mittel geben, und dazu noch ein sehr einfaches, das sich

gelegt unter sorgfältiger Beobachtung, daß jede Neibung vermieden wird. Schon nach wenigen Sekunden ver­schwindet die Rötung, und die so behandelte Hautstelle berliert auch ihren verdächtigen Glanz. Die Anwendung des Benzin übt keinen Reiz auf die Haut aus und kann sogar vorbeugend wirken. Manche ganz vorsichtige Damen werden daher vielleicht zur Winterzeit, wenn sie von der scharfen Luft eine unschöne Rötung der Nase befürchten, vorher einen solchen Umschlag mit Benzin machen, um mit tadellosem Teint in die Gesellschaft

** Das Regierungsblatt Nr. 68, ausgegeben am 4. Oftober, enthält: Bekanntmachung, den Bau und Betrieb einer Nebenbahn von der Station Hetz­bach- Beerfelden der Odenwaldbahn nach Beerfelden und einer Nebenbahn von Ingelheim einerseits nach Frei­Weinheim bis an den Rhein, andererseits nach Ingel­heim und Partenheim betreffend.( Der Süddeutschen zu treten. Eisenbahn- Gesellschaft wurden diese Konzessionen verliehen.

** Auf dem heutigen Viehmarkt waren 1072 Tiere aufgetrieben. *** Morgen Nachmittag 6.50 Uhr trifft der welt­

berühmte Menagerie- Cirkus des Dompteur ** Am vergangenen Sonntag wurde in Friedberg Berband der Gabelsbergerichen Stenographenvereine

der Bezirkstag des Bezirkes Oberhessen im

des Main- Rheingaus und von Hessen- Nassau unter reger Beteiligung der dem Bezirke angehörigen Vereine und sonstiger Freunde der Sache abgehalten. Die Tages­ordnung der Verhandlungen umfaßte unter anderem die Berichterstattung über den in Berlin abgehaltenen VII.( außerordentlichen) Stenographentag, ferner ein Referat des Vorsitzenden des Friedberger Vereins, Professor Kramer, über die auf dem genannten Stenographentage beschlossenen Systemänderungen. Der Referent hob im wesentlichen die Abweichungen zwischen den neuen und den seitherigen Schreibweisen hervor und beleuchtete die Vorteile, welche die System revision für Unterricht und Praxis gebracht hat, während Winkler- Darmstadt an verschiedenen Beispielen zeigte, daß die Aenderungen im großen Ganzen recht unwesent­licher Natur sind. Der Vorsitzende des oben genannten Verbandes, Lehrer Zicprecht- Gießen, erstattete Bericht über die gegenwärtige stenographische Lage, aus welchem hervorging, daß entgegen wiederholten Mit­teilungen in der Tagespresse auch nach dem Berliner Stenographentag der Bestand der Gabelsbergerschen Schule in feiner Weise gefährdet ist. Die von den Vereinsvertretern erstatteten Thätigkeitsberichte lieferten ein erfreuliches Bild reger Wirksamkeit inner­halb des Bezirks Oberhessen, und gab der nunmehr an Stelle des seitherigen Vororts Gießen zum Bezirks­borort gewählte Verein Friedberg, bezw. dessen Vorsitzender Kramer der Hoffnung Ausdruck, daß die gleiche Thätigkeit von den Vereinen auch für die Zu­funft entfaltet werden möge. Als Ort der nächsten Bezirkstagung im Frühjahre 1903 wurde Buß­bach in Aussicht genommen. An die mehrstündigen Verhandlungen, welchen ein stenographisches Preiswettschreiben in Abteilungen von 80 bis 200 Silben vorausging, schloß sich am Nachmittag eine gemütliche Familienfeier mit Konzert und Tanz an.

** Ein Mittel gegen Nasenröte. Welche Verunzierung des Gesichts könnte schlimmer sein als eine rote Nase?

27]

Entlarvt.

Roman von Moriz Lilie.

( Nachdruck verboten.)

Wenn Sie diese Angelegenheit den Gerichten übergeben, so hat der Mensch eine schwere und lange Kerkerstrafe zu erwarten", erklärte er, als jene geendet, aber ich würde Ihnen doch raten, von einer Anzeige wenigstens" so lange abzusehen, als nicht der

Graf selbst sein Einverständnis damit erklärt hat. Letterer ist ein Ehrenmann in des Wortes bester Bedeutung; nicht der leiseste Flecken ruht auf seinem Namen, und er würde es daher schmerzlich empfinden, wenn seine Familie durch einen wenn auch noch so entfernten Verwandten so schwer kompromittiert würde. Glauben Sie mir, der alte Herr wird Ihnen dankbar sein, wenn Sie ihn schonen und Rücksicht üben."

Das wird geschehen", versicherte Frau Mende. Es soll nichts ohne Vorwissen und Zustimmung des Grafen unternommen

werden."

Und nun die Hauptsache: Was ist aus Emmy Reinhard, die Sie mit aus Australien brachten, geworden?" fragte der Advokat. Man hat mir mitgeteilt, das Kind sei von einer Herrschaft adoptiert worden. Sie haben aber dem Grafen gegen über erklärt, der Name des Ehepaares sei Shnen entfallen. Das ist doch etwas unwahrscheinlich, Frau Mende; geben Sie der Wahrheit die Ehe mag auch vorgekommen sein, was wolle ich bin beauftragt, Ihnen vollständige Straflosigkeit zuzusichern." Ich habe damals, als der Graf mit Ancelot bei mir war, in Rüsicht auf lekteren die Wahrheit verheimlicht", gestand die Pflegemutter der Sängerin. Die Abschrift der Entsagungs­urfunde, welche der Notar bei Ülebergabe des Kindes anfertigte, hat Ancelot an sich genommen, aber ich weiß den Namen doch noch ganz genau. Das Ehepaar hieß Horst und Elsa von Falkenhof."

Eine

" Ich kenne die Familie dem Namen nach. Schloß Falkenhof liegt im Böhmerwald", meinte finnend der Rechtsgelehrte. Tochter des Hauses hat sich vor einigen Monaten mit einem Herrn von Fries vermählt; ich erinnere mich, die Anzeige in der Zeitung gelesen zu haben."

" Sollte das nicht Eun.y sein?" fragte die Witwe. Das Ehepaar war finderlos."

Wohl möglich", versezte Hartwig achselzuckend, indem er sich erhob und einige Schritte durch das Zimmer machte, als über­lege er, was hier zu thun sei. Daun nahm er wieder in seinem Sessel Plaz.

Aus Hessen und nachbargebieten.

** In Amerika verstorbene Hessen. Mascoutah, 80 Jahre alt. Belleville, J.: Margaretha Steiner ge­Jl.: Witwe Katharina Starch geb. Seip aus Groß- Umstadt, borene Ruppert, 40 Jahre alt.- Ost- Tolede, D.: Maria Barbara Fint geb. Helfrich aus Batterie. Spiewanee, Wisc.: Katharina Gill geb. Hofmeister aus

Schmidt aus Wersa, 59 Jahre alt.

** Grünberg. Der Gerichtsschreiber- Aspirant Martin von hier wurde an das Amtsgericht Bingen und der Gerichts­schreiber- Aspirant Streuder von Wöüſtein an das hiesige Amtsgericht mit Wirkung vom 6. de. Mts. verseßt. ** Obstpreise und Obstmarkt. Der Bericht der Zentral­ſtelle für Obstverwertung in Frankfurt über die Zeit vom 29. September bis 4. Oftober besagt:" Bei genügendem Angebot und ziemlich starker Nachfrage entwickelte sich das Geschäft in dieser Woche wieder recht lebhaft. Große Ab­schlüsse famen in allen angebotenen Obstsorten zu Stande, besonders in Mastobst und Zwetschen. Die Durchschnitts. preise für die einzelnen Sorten betrugen: Pfirsiche Mt. 35 bis 40, Zwetschen Mt. 8 bis 9, Tafeläpfel Mt. 9 bis 18, Kochäpfel Mt. 6 bis 8, Tafelbirnen Mt. 9 bis 16, Koch­birnen Mt. 6 bis 8, neue Nüsse Mt. 20. Alles per Kilo, Kelteräpfel in Waggons Mt. 9 per 100 kilo.- Der Obst­markt wird Donnerstag den 9. Oftober in der Stadthalle, Der Verkauf geschieht nach Klostergasse 14, abgehalten. Proben. Begleitscheine dieser Proben sind vom Komitee, Gneisenaustraße 15, zu erhalten, das auch zu näherer Aus­funft bereit ist.

Frankfurt a. D., 6. Oft. Bei einer Feuers brunst in letter Nacht im Dorfe Bralitz( Kreis Königs­berg) in einem Gasthause kamen, der Frff. 8tg." zufolge, die 13 jährige Tochter des Besizers und ein 18 jähriges Dienstmädchen in den Flammen um.

** Auf der Turiner Ausstellung hat auch die hessische Künstlerschaft gut abgeschnitten. Die höchste Auszeich­nung, Ehrendiplom, erhielten unter den Beteiligten der Gruppe Deutschland u. A. Prof. P. Behrens und Prof. Jos. Olbrich, Darmstadt. Die goldene Medaille wurde zuerkannt: Ludwig Alter, Darmstadt; Alex. Koch, Verlag, Darmstadt. Den Preis von 8000 Lire für die beste Zusammenstellung von drei Luruszimmern erhielt Prof. Olbrich; den zweiten Preis, 1500 Lire, für ein Luxuszimmer: Prof. P. Behrens. Einen zweiten

Die Nachricht ist für den Grafen von so großer Wichtigkeit, daß ich nicht säumen möchte, ihn davon sofort in Kenntnis zu fegen", erklärte er." Ich mache Ihnen daher den Vorschlag, wir fahren morgen früh mit dem Zuge hier ab nach dem Gute des Grafen, um ihm diese freudige Mitteilung persönlich zu über­bringen. Von den Umständen wollen wir es abhängig machen, ob Sie ihm Ihr Verhältnis zu seinem Verwandten erzählen."

Es wurde noch das Nähere bezüglich der Abfahrtszeit be­ſtimmt, dann entfernten sich die Frauen. Der Rechtsanwalt aber ging noch lange im Zimmer auf und ab, er befand sich in freudiger Aufregung, schien doch jetzt endlich das heißersehnte Ziel erreicht zu sein.

Als am anderen Tage um die Mittagszeit der Zug an der Station hielt, von der das Gut des Grafen etwa noch eine Meile entfernt war, erfuhren die Reisenden, daß Rodeck einer Ein­ladung seines Gutsnachbars, des Herrn von Fries, gefolgt sei, auf dessen Besitzungen eine große Treibiagd stattfinde, an welcher Herr von Faltenhof, sowie noch einige Edelleute aus der Umgegend auch der zum Besuche anwesende Schwiegervater des Gutsbesizers,

feilnehmen würden.

Ich weiß, daß Herr von Rodeck mit dem Vater des Herrn von Fries befreundet war und daß er diese Freundschaft auch beiden Frauen. Es ist deshalb sehr wahrscheinlich, daß Rodeck auf dessen Sohn übertragen hat", sagte der Rechtsanwalt zu den einige Zeit in Radomis verweilt, ehe er auf sein Gut oder nach Wien zurückkehrt. Ich halte es daher für das Beste, wir suchen den Grafen auf dem Schlosse des Herrn von Fries auf; ein flotter Schlitten bringt uns in anderthalb Stunden ans Ziel."

Die Reisegefährten des Advokaten stimmten dem Vorschlage 311, und eine halbe Stunde später fuhren sie durch die in tiefstem Winterschlafe liegende Landschaft dahin.

Endlich hielt der Schlitten vor dem Wirtshause des Dorfes Radomiß. Die Pferde wurden ausgespannt, und die Reisenden suchten die warme Gaststube auf.

Seraphine wäre am liebsten im Gasthause zurückgeblieben, als der Advokat nach kurzer Zeit zum Aufbruch nach dem Schlosse mahnte; ihr bangte vor der vornehmen Gesellschaft, in welcher sie sich nicht zu bewegen verstand. Aber Hartwig beschwichtigte ihre Bedenken, und bald betraten sie das hellerleuchtete Schloß.

Ein Diener führte sie in ein wohldurchwärmtes Zimmer, das einfach, aber mit geschmackvoller Eleganz ausgestattet war. Dann entfernte sich der Lakai, die Anfömmlinge zu melden. Wenige Minuten später betrat die hohe Gestalt des Grafen das Zimmer.

wurden herausgeschleudert.

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beiden anderen Personen sollen weniger verlegt sein. ** Azbach. Bei der Preisverteilung auf der Obst= ausstellung erhielten Preise: Anton Bach- Dorn­holzhausen( Ehrenpreis), Ad. Bepler- Azbach, Ludwig Bepler- Kinzenbach, Gemeindevorsteher Bord- Hörnsheim ( Ehrenpreis) Landwirt Casino- Kinzenbach, Joh. Christ- im hiesigen Azbach, Heinr. Deſch- Oberweh, Dav. Dietrich, Hand- Schmalbac schuhfabrikant, Wezlar( Ehrenpreis), F. Dölling- Weßlar, ahlkreises, Fr. Engel- Hochelheim( Ehrenpreis), Heinr. Feiling- A teine lebhafte bach, 3. Franz- Franzenburg, Ludwig Franz- Agbad), Reihe Anträg Christ. Friß- Odenhausen, Gemeinde Odenhausen( Ehren werden je preis), Gemeinde Werdorf, Gemeinde Wißmar( Ehren- die Gebühren preis Heinrich Geier 9.- Azbach( Ehrenpreis), Heinrich nahme der La Grumbach- Weglar( Ehrenpreis), Baumwärter Helzben Staat, di Münchholzhausen, Christ. Hermes- Braunfels( Ehrenrationen ber Hölz- Weidenhausen( Ehrenpreis), Phil. Hormel- Ebers: högeridia preis), Geh. Medizinalrat Dr. Höchst- Wetzlar, Wilh. Staatu göns, Phil. Jung- Hochelheim, Karl Jung- Hochelheim, Amtsgerichts Joh. Keiner- Oberbiel, Oberlandmesser Keller- Wetzlar, weit der Kreisobstbaulehrer Kilp- Weglar, Wilh. Knetsch- Berg- teilung des Be hauſen, Ludwig Koch- Aßbach, Lehrer Stoeſter- Uzbach, aroße Anal ( Ehrenpreis der Gemeinde Agbach), Christ. Kraft- Ag: Herbſtein en Ruhi- Br- Rechtenbach, Kgl. Hegemeister Lang Stoppel wig bon fi bach, Joh. Kraft- Azbach, Heinr. Kuhl- Ktinzenbach, Karl fener sechsjähri berg, Ludw. Lang- Hörnsheim, W. Lang- Gr.- Rechtenbach, benbahn Zimmermeister Laur- Volpertshausen, Ludw. Lenz- Hörns Freund Weidner heim, Gustav Maas, Streisstraßenaufseher, Weßlar, Fr. chgelegene Ha Müller 4.- Gr.- Rechtenbach, Fr. Müller 5.- Gr.- Rechten baden Randidate bach, Frau A. Müller jr., Kinzenbach, Frau M. Müller noch nicht zu üb Wittwe, Kinzenbach, Lehrer Muz- Azbach, Ohly- Hörns­r. Marburg heim, Vorsteher Ohly- Niederkleen, Straßenwärter Bausch Wißmar( Ehrenpreis), Wilh. Pfaff- Krofdorf,( Ehrenber einen Latt preis), Gemeindebaumwärter Pfaff- Krofdorf, Lehrer Nehorn- Werdorf( Ehrenpreis), Gemeinde- Vorsteher Reiz­Dornholzhausen, Joh. Reuter- Oberkleen, W. Schäfer­Hörnsheim, Ludw. Schmidt- Azbach, Kreisstraßenwärter Schmidt- Gr.- Rechtenbach, Fr. Schmidt- Gr.- Rechtenbach ( Ehrenpreis), Pfarrer Schmidt- Waldgirmes( Ehrenpreis), Ludw. Schneider 4., Odenhausen, W. Speier- Odenhausen ( Ehrenpreis), Schultheiß Tasch- Azbach, H. Tasch Nr. 52­Azbach( Ehrenpreis), Heinrich Tasch Nr. 50- Azbach, Fr. Tasch Nr. 57- Azbach, Gemeindevorsteher Velte- Ag­bach( 2. Ehrenpreis), L. Velte Nr. 80- Atzbach( 2 Ehren­preise), Heinr. Velte Nr. 7- Azbach, Gastwirt Volf­Hörnsheim, Wilh. Volf- Hörnsheim( Ehrenpreis), Frau Pfarrer Waldmann- Dorlar, H. Weber Nr. 83- Azbach ( Ehrenpreis), Fr. Weller- Azbach, Karl Zecher- Salzböden, Gastwirt H. Zipp- Aßlar, Joh. Zörb- Oberkleen und Ludwig Zörb- Lüzellinden.

** Der Hassia- Bezirk Alsfeld feierte am Sonntag sein 25 jähriges Jubiläum im großen Saale des Deutschen Kaisers zu Alsfeld. Voraus gingen ihr die Verhandlungen des Herbstbezirkstages, zu dem die Delegierten zahlreich erschienen waren. Den Vereinen Storndorf und Ober- Kleen wurden anläßlich ihrer 25 jährigen treuen Mitarbeit im Landesverbande Ehrenurfunden überreicht. In den Arbeits­ausschuß des Bezirksvorstandes wurden gewählt die Herren Gg. Kurz ir.- Alsfeld( Vorsitzender), Völzing- Groß- Felda ( Stellvertreter), C. Weiß- Alsfeld( Schriftführer), D. Herbst­

Sichtlich überrascht, reichte er seinem Rechtsbeistand die Hand, als er aber die beiden Frauen gewahrte, flog ein Schatten über sein Antlig, und mit einem kauni merklichen Kopfnicken erwiderte er die tiefe Verbeugung.

" Ich bringe gute Nachrichten, Herr Graf", begann Hartwig, und in seinen Mienen prägte sich die freudige Genugthuung aus, welche er über die glückliche Botschaft empfand. Aber ohne diese Damen würde ich jetzt nicht hier sein. Frau Mende und deren Pflegetochter werden Ihnen die Beweise wichtiger Vor­kommnisse bringen und uns dem nahen Ziele zuführen."

hastig.

Ist meine Enfelin gefunden?" unterbrach Rodeck den Sprecher Ich hoffe es, Herr Graf, aber gestatten Sie mir erst die Frage, ob Herr Ancelot mit hier im Schlosse anwesend ist."

Er hatte in meinem Auftrage Geschäfte mit meinem Wiener Bankier zu ordnen, muß aber jeden Augenblick hier ankommen, da er ebenfalls von Herrn von Fries eine Einladung erhalten hat." Aber Herr von Faltenhof ist hier?" forschte der Advokat

weiter.

und" durchstöbert das Schloßarchiv", berichtete der alte Herr Er ist schon seit einer Woche bei seinen Kindern zum Besuch lächelnd. Aber was hat das mit Ihren Mitteilungen bezüglich meiner Enkelin zu thun?" fügte er, plöglich ernst werdend, hinzu.

Sie

Meine Fragen stehen im Zusammenhang mit den zu machenden Mitteilungen, Herr Graf", versicherte Hartwig. selbit werden sich davon überzeugen. Und jetzt noch eine Bitte: würden Sie wohl die Güte haben, uns dem Schloßherrn und seiner Gemahlin vorzustellen?"

Blick traf die beiden Frauen. Der Graf zögerte mit der Antwort; ein mißtrauisch prüfender

Wenn Sie es für angemessen halten, mag es sein", erklärte er endlich. Bitte folgen Sie mir."

Sie schritten durch eine Anzahl Zimmer, bis sie endlich in einen Raum gelangten, welcher dicht an den Saal grenzte, in dem fich die Gäste aufhielten.

Die Herrschaften sind gerade in lebhafter Unterhaltung be griffen", meinte Roded, zu dem Rechtsanwalt gewendet. Sobald sich ein passender Augenblick zeigt, werde ich sie von Ihrer An­wesenheit in Kenntnis ſegen."

Er nickte ihm leicht zu und betrat den Saal.

In diesem Moment ward an der entgegengesezten Seite eine Thür geöffnet und Ancelot in eleganter Gesellschaftskleidung, erschien im Saal. Der Graf schritt auf ihn zu und führte ihn zu Erna, welche eben eine Gruppe von Damen und Herren verlassen hatte.

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