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Beilage der Giessener Neueste Nachrichten.

Nr. 127.

Noch einmal die Gießener Festschriftfrage. Die erfreuliche Thatsache, daß im laufenden Se mester an unserer Universität 1012 Studierende imma­trikuliert sind und damit die seit Jahren beständig teigende Frequenz der Ludowiciana auch diesmal gleich­mäßig gestiegen ist, hat zu allerdings nicht gerade er­freulichen Preßerörterungen über einen in der zu Ehren bes 1000ften Studenten von Professor Dr. Biermer verfaßten kritischen Statistik der Landesuniversität ent­haltenen Bassus über das veterinär- medizinische Studium geführt. Zu einer unerfreulichen Erörterung sage ich- unerfreulich nicht wegen ihres Inhaltes, sondern un­angenehm wegen der vielleicht mißverstandenen

Donnerstag, den 5. Juni 1902.

Wir können uns also in lokaler Beziehung über diesen jetzt so viel erörterten Schönheitsfehler" der Ludowiciana nur freuen und wollen hoffen, daß die Streiter bei dem Philosophenwald- Fest, von dem man soviel Geheimnisvolles munkeln hört, nicht philosophieren und dispus oder cutiren, sondern Lethe trinken dieser unangenehmen Streitfiage.

- Lich, 3. Juni.

r.

Aus Hessen und Nachbargebieten. wehr feiert am nächsten Sonntag ihr 25 jähriges Die freiwillige Feuer Stiftungsfest. Gleichzeitig erhalten 5 Mitglieder das das Diplom für 15- bezw. 17 jähr. Dienstzeit.

Form. Es ist ja allgemein bekannt, daß die Worte Ghrenzeichen für 25 jähr. Dienstzeit und 3 Mitglieder

des Prof. Dr. B.: so zahlreiche Immaturi seien ein ernster Schönheitsfehler für eine Universität; die meisten dieser Immaturi würden von der veterinär­medizinischen Fakultät gestellt u. s. w. u. s. w., den Sturm" hervorriefen.

Auf diese Bemerkung sind mehrere geharnischte" Erwiderungen erschienen, an denen lobend hervorzuheben decorirten echten ist, daß fie fast alle auf vornehmer Sachlichkeit en hocheleganten basieren. Vor allem hat Prof. Dr. Sommer das Wort als Dekan der vereinigten medizinischen Fakultät dazu genommen. Es stehen sich die Vertreter zweier Faful­täten gegenüber, von denen die eine der Typus aller aristokratischen und ähnlichen Vorurteile, die andere nntmachung. der Typus der Vorurteilsfreiheit, der Toleranz hrige Grasernte von den u. s. w. ist. Selbstverständlich werden sich in so ex­Schreisen des Gießen et tremen Fakultäten extreme Urteile finden. Da man , den 7.68. Mts., aber jedem von beiden beliebten und berühmten Uni­ittags 11 Uhr" becfitätslehrern die Objektivität nicht absprechen kann, i dem Bürgermeisteri so müssen wir uns wohl auf den Standpunkt stellen: entlich meistbietend ver: Es wird wohl an beiden etwas Wahres sein. Comprendre c'est pardonner sagt das alte Sprüch­irgermeisterei Gießen. Wort. Wenn ein Professor zahlreiche Immaturi für einen ernsten Schönheitsfehler einer Universität hält, so anntmachung. fteht er offenbar auf dem Standpunkt, daß er das 7. Juni 1902, nad Maturum als die Grundbedingung für das Universitäts­Uhr werden am Turn studium hält. In diesem Sinne ist ein Verstoß gegen dem Brand 127 lf. eine derartige Grundbedingung ein Mangel an dem ür städtische Zwede u Ideal einer Universität, also im wahrsten Sinne ein gewordene, Hanfschläuge Schönheitsfehler. Und ist das Ma turum etwa nicht meistbietend versteigert. die Grundbedingung für das Studium?! 2. Juni 1902. Bürgermeisterei Gießen. Gewiß ist wohl mancher Primaner moralisch reifer als mancher Abiturientaber abgesehen von solchen Ansnahmen muß man doch eine Norm haben für die Berechtigung zum Universitätsstudium. Daß diese Norm das Maturum ist, wird wohl niemand leugnen.

2. Juni 1902.

Mecum.

Mecum.

Soeben erschien: moriftisch poetischer

Vegweiser

durch die

nkadt Giekent.

erausgegebenvon Carl Geißler. Seit. Preis M 1.­Bu haben in allen chhandlungen fo e direkt v. Verlag:

röning, Offenbach a. M.

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98

Ja es wird noch deutlicher dadurch bewiesen, daß man jetzt ernstlich daran geht, für das veterinär­medizinische Studium auch das Maturum zu Grunde zu

legen, weil man die Reife für Brima für unzulänglich

derselbe Professor würde einige Jahre später den gen. Ausspruch thun, so würde sich kein Veterinärmediziner mehr getroffen oder beleidigt fühlen. Ist es nicht eine ganz berechtigte Forderung, daß man für alle Studien eine einheitliche Vorbedingung stellt? Was die Gleichberechtigung anbelangt, so gesteht diese Prof. Dr. B. den Veterinären nur bedingungs­weise zu. Man urteile einmal ganz sachgemäß. Als Mensch, moralisch sind eo ipso alle Studiren­den gleichberechtigt. Alle Schüler der Akademie können und müssen dieselbe Sorgfalt und Leistung der alma mater für sich in Anspruch nehmen. Wissen chaftlich ist ein Primaner einem Maturus himmer mehr gleichberechtigt. Das widerspräche jeder

2 Klaffen empfiehlt logik, den ersten sozialen Gesetzen, das widerspräche I Krebs, bicheuch der allbekannten und anerkannten Thatsache, daß 3.- Mt. 6.-/ ha) am meisten lernt und arbeitet. Das muß bei %. 30.- bre Rafang objektiber logischer Erwägung jeder zu­

man in den letzten beiden Jahren( also in Pri­

/ teſtehen. Prof. B. hat also ganz recht, wenn er die Bleichberechtigung nur bedingungsweise zugesteht.

BERTROFFEN

zum

* Laubach. Graf Wilhelm zu Solms- Laubach hat vom Großherzog von Mecklenburg- Schwerin das Großkreuz des Greifen- Ordens verliehen be­kommen.

T. Klein- Linden. Der Besitzer der Wirtschaft zum " Goldnen Löwen", hat die Berechtigung zum Betrieb einer Gastwirtschaft erworben. Derselbe beabsichtigt, seine bisherigen Wirtschaftsräumlichkeiten dement sprechend umzugestalten. Zum dem Behufe erwarb er vor einigen Tagen ein an seine bisherige Besizung angrenzendes größeres Grundstück, auf welchem noch in diesem Jahre ein entsprechender Saalbau aufgeführt werden soll. Die jeweils notwendig werdende Be­leuchtung desselben beabsichtigt er mit Acetylen­gas herzustellen. Zur Unterhaltung der Besucher wird ein in New- York neu fonstruirtes, weit verbessertes Piano- Orchestrion aufgestellt werden.

Zur Feier des 19. Hessischen Feuerwehrtages, der in B a d- Nauheim am 19., 20. und 21. Juli stattfindet, lautet u. A. das Programm: Samstag den 19. Juli: Empfang der Delegirten. Nachmittags 3 Uhr: Deligirtenversamm­lung in der Turnhalle. Abends 8 Uhr: Musik durch die Stadt nach dem Festplatz, daselbst Kommers. die Stadt nach dem Festplatz, daselbst Kommers. Sonntag den 20. Juli, Vormittags von 7.15 Uhr ab: Empfang der auswärtigen Wehren. Vormittags 11 Uhr: lebung der Bad Nauheimer frei willigen Feuerwehr. Nachmittags 2.15 Uhr: Aufstellung des Festzuges in der oberen Burg- und Parkallee. Nachmittags 3 Uhr: Abmarsch des Festzuges nach dem Festplatz. Dort Begrüßung durch den Fest­präsidenten, Herrn Bürgermeister Wörner. Montag den 21. Juli: Vormittags 9 Uhr: Besichtigung des Parks, der Sprudel, Trinkquellen, des Teichhauses, der Badehäuser. Feuerwehrleute haben zu allen Ver­anstaltungen auch Samstag den 19. Juli zur Kurhaus teraffe, freien Zutritt.

Darmstadt. Das Ergebnis der Abrechnung über die Ausstellung der Künstlerkolonie 1901 schließt mit einem Fehlbetrage von 252 288 Mt. ab.

im ganzen betrug die Mehrausgabe gegen den Vor­

anschlag 211 948 Mt., dem nur eine Ersparnis an Aus­gaben von 29 308 Mt. gegenübersteht. Die Gesamt: ausgabe betrug 496 639 Mark, die Gesamteinnahme ausgabe betrug 496 639 Mart, die Gesamteinnahme 244 351 Mt, im Voranschlag balancirten beide mit 314 000 Mt. Dabei war die Ausstellung von einem selten schönen Wetter begünstigt; wie traurig wäre erst selten schönen Wetter begünstigt; wie traurig wäre erst die Abrechnung, wenn Pluvius seine Schleusen immer geöffnet hätte.

*

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In Düdelsheim wurde Postagent Albrecht mit Sein 162 Stimmen zum Bürgermeister gewählt. Gegner erhielt nur 60 Stimmen.

Wilh.* Stiebeling II einstimmig wiedergewählt. Ein ** Ranstadt hat seinen bisherigen Beigeordneten Beweis, daß St. immer auf seinem Posten war.

Aus dem Gerichtssaal.

Schwurgericht.

Waschen und Putzen ur fann das Wort Gleichberechtigung", das gericht gestern die bisher unbescholtene 31 jährige he

VASCHET

NUR MIT ungeheuer vielseitig ist, einen Hißkopf, der sich getroffen fühlt, leicht zu einer falschen Auffassung ber­leiten.

NAUMANNIA

NAUMANN

SEIFE

OFFENBACH

Gießen, 4. Juni 1902. Nach 2tägiger Verhandlung verurteilte das Schwur­frau des Philipp Henrich von Altenstadt wegen Meineid zu 1 Jahr Zuchthaus. Es waren in der Sache 34 Zeugen zu hören. Durch die Bürger­Der dritte Streitpunkt war die Aeußerung des meisterwahl hatten sich in A. zwei Parteien ge­Brof. B.: Wie komme das Hessenland dazu bildet, die Schwarzen" und die Noten". Aus den selbst­Los die Ausbildung der Veterinäre für einen großen einen Gegner von der roten" Partei Strafantrag Verhandlungen ging hervor, daß die Angeklagte gegen Teil Deutschlands zu übernehmen? Das Wort selbst­los fällt von selbst hinweg, denn erstens verursachen, schuld daran war, daß die Angeklagte durch die wegen Beleidigung gestellt hatte und daß dieser Antrag wie Herr K. bereits feſtſtellte, die Veterinärmediziner Staatsanwaltschaft verfolgt und vertreten wurde, ob­Universität Gießen relativ geringe Kosten, gleich die Beleidigte nur die einzige den Gegner be­180000 biedere Bayer staunt, wenn er die hiesigen Preise" einem falschen Eide möglich ihre Beschuldigungen be­drittens muß überhaupt jede Akademie felbft los sein und sich nicht von materiellen

ges. erl. Serienloose!

ste Ziehung I. Juli.

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2 Zieh. m.abw.Haupttreitens bezahlen sie ganz nette Kolleggelder,

300 000,

120000

0,45000,30000ets. es Loos ein Treffer.

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1. Beitrag Mk. 10( 5.- Becken leiten lassen.

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chler, Waldshut- Ba

eziehen durch jede Buchhandlu Aufl. ersehienene Schrift des Ted.- Rat Dr. Müller über das

törte Nerven und

Sexual Systems

sendung für 1 Mk. in Briefmark

der

Im Uebrigen freuen wir uns, daß es gerade unsere Universität ist, die soviel Thierärzte für ganz Deutschland ausbildet, die einen solchen ausgezeichneten als Veterinäranstalt besigt, denn erstens beweist Das, was wir für tüchtige Lehrkräfte hier haben denn die Institute an und für sich können wirklich frinen herziehen zweitens bringt, wir sind ganz materiell, der Zuwachs an Studirenden also auch eine ganz nette Einnahmevermehrung.

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lastende Zeugin war. Dadurch war es ihr nur mit weiskräftig zu machen und so ihren Zweck zu erreichen. Hätte man, wie in tausend anderen Fällen, die Anzeigerin auf den Weg der Privatklage verwiesen, so wäre die Frau nicht dazu gekommen zu schwören und vor dem Meineid bewahrt geblieben.

Landgericht.

Gießen. 3. Juni. Den Vorsiz führt Landgerichts­direktor Dr. Güngerich. Maurermeister Reuß aus Friedberg und Maurermeister Hottes bon hatten sich gegenseitig angezeigt. Beide hatten Arbeiten

Curt Rober. Braunschwein Veterinären vielen Kreisen der Bürgerschaft an einem Neubau übernommen. Eine Aeußerung des

Reuß über Arbeiten des Hottes bezw. dessen Arbeiter

11. Jahrgang.

war diesem in übertriebener Gestalt zu Ohren gekommen und gab Anlaß zu einem Streit zwischen beiden, bei welchem beiderseits beleidigende Aeußerungen fielen. Durch Urteil des Amtsgerichts Friedberg war Hottes zu einer Geldstrafe von 30 Mt. Reuß zu 5 Mt. ber­urteilt worden. Beide Angeklagte hatten Berufung ein­gelegt. Das Gericht verwirft die Berufung mit der Maßgabe, daß auch dem H. die Befugnis zugesprochen wird, die Verurteilung zu veröffentlichen, da beider­seits die Beleidigung eine öffentliche war. In der Anklage erhoben worden war, weil er im Februar Strafsache gegen den Gärtner Gustav Adolf Jung aus Darmstadt, gegen den wegen Sachbeschädigung Reben an dem Park- Hotel in Bad Nauheim böswillig

abgeschnitten haben soll, wird das Urteil berkündet. Der Angeklagte wird freigesprochen.- Heinr. Keil XII. aus Ettinghausen war vom Amtsgericht Laubach wegen Beleidigung des Joh. Opper von da zu 2 Wochen Gefängnis verurteilt worden, weil er gelegentlich eines Wortwechsels mit der Ehefrau des Privatklägers sich über diesen beleidigend ausgesprochen hatte, ins besondere ihm auch Meineid vorgeworfen, ferner in der Wirtschaft des Keil zu Ettinghausen anderen Bersonen gegenüber wiederholt und bekräftigt hat. Es waren ca. 20 Zeugen geladen. Die eingelegte Berufung wird verworfen. Die versuchte Beweisführung gelang nicht. Die Privatflagefache Stöpler gegen Wallach wurde vertagt. Wegen Gefährdung der Sittlichkeit wurde die Beleidigungsklage des Heinrich Hißel Il aus Münzenberg als Vertreter seiner minderjährigen Tochter gegen Tobias Wagner von da unter Aus= schluß der Deffentlichkeit verhandelt. Beide Teile haben gegen ein schöffengerichtliches Urteil Berufung einge­legt. Kläger beantragt Erkenntnis auf eine höhere Strafe gegen den Beklagten, der zu 3 Mf. verurteilt worden war. Angeklagter bittet um Freisprechung. Reiches Zeugenmaterial war aufgeboten worden. Berufung des Privatklägers wurde stattgegeben und der Angeklagte zu 50 Mt. event. zehn Tagen Gefängnis und zur Tragung der nicht unbeträchtlichen Kosten der Berufungsinstanz verurteilt.

Vermischtes.

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Sonderfahrten zur Kieler Woche des deutschen Flottenvereins. Auf Grund zahlreicher an die Präfidial­geschäftsstelle gerichteten Anfragen können wir mitteilen, daß Damen als Teilnehmerinnen an diesen, 29. Juni bis zum 4. Juli stattfindenden Fahrten nach Bremen, Bremerhaven, Helgoland, Ham burg Kiel willkommen sind. Vor Allem hat der anregende und belehrende Teil der Fahrten wesent­liche Erweiterungen gegen das Vorjahr erfahren; wir Aufenthalt in Hamburg, Fahrten in die offene See nennen nur: Teilnahme an zwei Regatten, längeren von Kiel aus, Vorführung von Rettungsapparaten in Laboe und vielleicht sogar Manöverübungen von Kriegs­schiffen, deren Besuch unter Führung der Offiziere statt­findet. Wir können deshalb die Teilname an diesen Fahrten nur wiederholt auf das Angelegentlichste empfehlen; borläufige Programms versendet auf Wunsch die Präsidial- Geschäftsstelle des Deutschen Flottenver­eins in Berlin NW. 7, Dorotheenstraße 42.

In Bad Wildungen hat die Hochsaison begonnen, die Kurliste zählt ca. 1500 Sturgäste. Der Aufschwung, den das Bad genommen hat, ist infolgedessen ein ganz Wildungen aus Rücksicht auf ihre Leiden besuchen, sind gewaltiger und außer den Tausenden Kranken, die Bad es in den letzten Jahren auch sehr viele Erholungs­bedürftige, die in unseren herrlichen Waldungen neue Kraft für ihre angestregten Nerven suchen und finden.

In Stuttgart sind die Angestellten der Straßen­bahn wegen Lohndifferenzen in den Ausstand getreten, die Direktion lehnte ein Entgegenkommen der Aus­ständigen ab. Der Oberbürgermeister sprach im Ge meinderat sein Bedauern darüber aus, daß die Direktion den Angestellten das erlangte Coalitionsrecht nicht gewähren wolle. gewähren wolle. In den Kreisen der Bürgerschaft wird das Verhalten der Straßenbahn- Direktion sehr absprechend beurteilt.

* Nizza. Auf dem hiesigen russischen Consulat schoß ein russischer Unterthan, Namens Owen, auf den Consul Rewizki und verwundete ihn leicht. Der Atten­täter wurde der Polizei übergeben.

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tote Ratten!

Jch bezeuge Jhnen gern, daß Jhr fabrikat Es hat geschnappt" bei meinen Kunden große Anerkennung findet, da die Wirksamkeit dieses Rattenmittels eine sehr gute ist. Ein nicht genannt sein wollender Kunde, der in meiner Filiale ein Padet à mt. 1.- faufte, hat damit ca. 25 Ratten getötet. Endwig Brennig, Drogerie zum roten Kreuz.

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Es hat geschnappt" ist nur für Nagetiere tödlich, sonst ganz unschädlich. Ein Verfuch und man ist überzeugt! Ueberall à 60 Pfg. und 1 Mr. zu haben. Die Wirkung ist wunderbar.