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Nr. 255.

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Freitag, den 30. Oktober 1903.

Gießener

12. Jahrgang.

Insertionspref 8 Die einfpaltige Petitzelle für Gießen wie ganz Oberbeffen, die Kreise Wezlar und Marburg 10 Pfg. fonft 15 Bfg.; Reklamen die Petitzeile 30 resp. 40 Pfg.

Postzeitungsliste No. 3269.

Redaktion und Expedition: Gießen Neuenweg 28. Fernsprechanfchlak Nr. 363.

Neuelle Nachrichten

( Gießener Tageblatt)

Anabhängige Tageszeitung

( Gießener Zeitung)

für Oberhessen und die Kreise Marburg und Wetlar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Esthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen und anderer Behörden von Oberheffen.

Wider die Unfittlichkeit. CB. Die preußische Generalsynode hat in ihrer gegenwär Hgen Tagung u. a. einen Beschluß gefaßt, der sich mit einer der wichtigsten Fragen unserer Volkserziehung beschäftigt und in weiten Kreisen lauten Widerhall wecken wird. Die einen werden ihm lebhaft beipflichten, die anderen ihn ebenso entschieden bekämpfen. Er wird den alten Streit erneuern, der um die ,, lex Heinze" entbrannte; denn ein neues Gesetz dieser Art fordert die Generalsynode in ihrem Beschluß zur Bekämpfung der Unsittlichkeit. Wenn aber auch über die Methode, wie man dem auch bei uns in erschreckendem Maße um sich greifenden Verfall der Sitten steuern soll, die An­sichten auseinandergehen werden, darin werden ernſte Pa­trioten einig sein, daß unter allen Umständen etwas gegen die Gefahr der moralischen Verwilderung unseres Volkes geschehen muß.

Wir Deutsche waren seit den Tagen des Tacitus ein Volk, das im Gegensatz zu den meisten anderen Nationen einen tiefeingewurzelten Widerwillen gegen alle Schlüpfrigkeiten und Unsittlichkeiten betätigte. Ohne prüde zu sein, war unser Volf zu allen Zeiten in seinen besten und kraftvollsten Schich­ten keuschen Geistes und ehrbaren Sinnes, und in diesen heute unter dem Einfluß seinden Schrifttams, insbesondere der lasziven Franzosen, leider auch bei uns schon vielfach belichelten Eigenschaften unseres Wolfscharakters lag und liegt unser Stärke. Sie zu erhalten, die moralische lteber­macht, die allein den unvermeidlichen Zukunftskampf zwischen Germanen- und Slaventunt zu unseren Gunsten entscheiden fann, uns zu wahren, das ist wahrlich eine Aufgabe, des Schweißes der Edlen wert.

Ja, ist es denn überhaupt so arg mit der sittlichen Fäul­his in unserem Volfe, gegen die sich der Vorstoß der General­fynode richtet? Mancher, der stolz darauf ist, Deutscher zu sein, wird diese Frage aufwerfen, und mancher wird sich nicht dazu verstehen können, die Anschauung von der bereits vor handenen sittlichen Gefährdung unseres Volkes zu teilen. Aber das hieße eine Vogelstrauß- Politik treiben, die an­gesichts so vieler bedenklicher Erscheinungen auf dem Gebiete unferer öffentlichen Moral unverzeihlich wäre. Wer sich ein Bild von der Größe der einstweilen gottlob erst auf­feimenden Gefahr machen will, braucht nur ein paar Tage lamg die Zeitungen zu verfolgen, um sich zu überzeugen, daß das moralische Sinnesniveau bei uns gegen früher gesunken ist. Ein paar Erempel aus den letzten Tagen: Da ist zunächst die mit allen Begriffen von weiblicher Reinheit und Keuschheit unvereinbare Gepflogenheit unserer Damen, Sensationsprozessen ungeachtet der Immoralitäten, die dabei öffentlich verhandelt werden, beizuwohnen. Der Prozeß wilecki, in dem so viele für die Ohren sittsamer Frauen be­leidigende Dinge erörtert werden, sieht im Zuschauerraum fast nur Damen. Und Damen der sogenannten besten Ge­sellschaft! Sie erröten nicht, sie verlassen nicht schamhaft den Saal, wenn mehr als delikate Dinge öffentlich vor ihnen crörtert werden: im Gegenteil, begierig lauschen sie jeder noch so häßlichen Enthüllung". Then fehlt offenbar das Gefühl dafür, daß es ein Schimpf für eine Frau ist, der­gleichen freiwillig mitanzuhören. Und darin, in diesem Mangel an Gefühl für ihre sittliche Frauenwürde, liegt eben die Gefahr für unser Volk. Diese Frauen sind die Mütter. der kommenden Generationen. Welche sittlichen Begriffe sind sie im stande, ihren Kindern einzuflößen? Willst du genau erfahren, was sich ziemt, so frage nur bei edlen Frauen an," so hieß es einst mit Altmeister Goethe. Heute finden edle" Frauen, Frauen der besten Gesellschaft, Geschmack an den widerlichen Enthüllungen aus dem zerrütteten Eheleben weier gefunfenen Menschen!

Wenn das am grünen Holz der Gebildeten" geschieht, mie darf man sich wundern, wenn es mit dem dürren der Bildungslosen nicht besser bestellt ist. Fälle, wie der der ben verurteilten Kupplerin Gustava Schettler und ihrer Schülerin Frida Horn sind leider feine Seltenheiten mehr. Und Seltenheiten sind es auch nicht, daß in solcher schmutzigen Affäre Angehörige der besten Kreise, Männer in verant­wortlicher Stellung, Volksvertreter, selbst hohe Beamte ver­wickelt sind! Der Prozeß Schettler ist charakteristisch dafür, daß der moralische Fäulnisprozeß in den oberen wie den unteren Schichten unseres Volkes gleicherweise begonnen hat. Das sind aber Erscheinungen, wird man einwenden, die nur oder fast nur die Großstadt hervorbringt; das Leben in der Provinz" fennt sie nicht fast nicht. Das ist richtig fast richtig. Allein die Gefahr liegt nahe, daß das Uebel Mode" wird und den Zug von den Großstädten ins Land nehme; und darum ist es publizistische Pflicht, den Finger auf die Wunde zu legen und an der Ausrottung des fressen­den Uebels mitzuwirken, so lange es noch Zeit ist. Es ist n.och Zeit, aber es ist die höchste Zeit!

Kunsttempel als Lasterhöhlen.

In engstem Zusammenhang mit den obigen Ausführun­gen steht eine Rede, die Dr. Naumann( München) auf der rbeiten deutschen Nationalkonferenz zur internationalen Be fämpfung des Mädchenhandels hielt, die, wie wir meldeten, in Berlin tagte. Dr. Naumann wies auf den bekannten Trid doer Mädchenhändler bin, junge, unerfahrene Mädchen unter

dem Vorgeben, ihnen die künstlerische Laufbahn zu eröffnen, an sich zu locken. Die heutigen Impresarii und Agenten" - so behauptete der Redner rekrutieren sich meistens aus dem Stand der Zuhälter oder der Schankkellner." Red­ner verlangt 1. Konzessionierung für Impresarii, Agenten u. s. w., 2. Kautionsstellung für Impresarii, welche Kunst­reisen ins Ausland unternehmen wollen, 3. Meldepflicht für jeden nach dem Ausland abgeschlossenen Kontrakt nebst An­gabe der Reiseroute und Meldepflicht bei den Konsulaten im Ausland; 4. strenges Verbot des Engagements von Mäd­chen unter 18 Jahren oder möglichst ein noch höheres Schußalter. Bedeutend fißlicher, fuhr der Redner fort, sei das Thema des indirekten, verschleierten Mädchenhandels an unseren Theatern, selbst den bestrenommierten. Ob so ein Direktor mit alten Hosen handele, oder ob er Theater mache, sei egal, die Hauptsache sei ihm, daß er Geld verdiene. Wer einen Blick in das Theaterwesen, Protektionswesen hinter den Kulissen getan hat, werde zustimmen, daß höchste Zeit zur Abhilfe sei. Notwendig sei eine Revision der Bühnen­kontrakte und auch hier wäre eine gewisse Selbsthilfe zu organisieren. Wenn wir auch keine Aussicht auf Erfolg haben sollten, so wollen wir doch die Gelegenheit wahr­nehmen, unserem Zorn und unserer Entrüstung Ausdruck zu geben, daß unsere Theater in solcher Weise mißbraucht werden.

Die Politik.

* Wie wir erfahren, ist vorläufig für den Zusammentrit. des preußischen Landtages der 12. Januar nächsten Jahres despreußischen Landtages der 12. Januar nächsten Jahres in Aussicht genommen.

Die neuesten Nachrichten aus Deutsch- Südwestafrika, die auch nähere Kunde von der Ermordung der deutschen Farmers familie Paasch, sowie des Händlers Azend bei Grootfontein durch die Ovambos bringen, lassen einen Strafzug gegen diese im Norden unserer Kolonie wohnende Völkerschaft dringend notwendig erscheinen. Leute, die offenbar ganz gut unterrichtet sind, erklären, daß die passive Haltung unserer Schußtruppe viel dazu beigetragen habe, diese Ovambos in ihrer wachsenden Frechheit zu bestärken. Jetzt sei natürlich kein Zandern mehr möglich. Auch hindere die Truppe, die schlagfertig sei, ja nichts, mit diesem unbot­mäßigen Stamme furzen Prozeß zu machen. Die operie­rende Abteilung wird voraussichtlich über 500 Mann be­rittene Infanterre und eine Gebirgsbatterie verfügen, zu denen vermutlich noch Abieilungen militärisch ausgebildeter Buren und Bastards, sowie einige berittene Hottentotten­stämme stoßen. Das Ovamboland ist das wasserreichste und fruchtbarste Gebiet der ganzen Gegend. Man hat also alle Ursache, die deutsche Vorherrschaft dort zu zeigen.

Das vom französisch- deutschen Bagdadbahn- Syndikat ge­troffene Arrangement ist nicht perfekt geworden, weil die deutsche Finanzgruppe sich nicht damit einverstanden er­flären konnte, die von französischer Seite gewünschte Er­höhung der französischen Quote und Gleichberechtigung des französischen Elementes in der Leitung der Bagdadbahn zu bewilligen. Daraufhin hat der französische Ministerrat seine Genehmigung nicht erteilt. Die Zustimmung der deutschen Regierung sollte erst nachgesucht werden, wenn die franzö­fische Finanzgruppe von ihrer Regierung die Genehmigung erlangt haben würde. Allerhand törichte Gerüchte darüber sind also vollkommen aus der Luft gegriffen.

In Paris hat in diesen Tagen ein internationaler Kongreß für Arbeitergärten getagt, an dem etwa 800 Dele­gierte teilgenommen haben. Aus Deutschland waren Ge­heimrat Bielefeldt und eine Anzahl Abgesandte des Roten Kreuzes" erschienen. Man wird sich erinnern, daß unsere deutschen Arbeitergärten ihr Entstehen französischem Beispiel verdankten, und wird es nur begreiflich finden, daß gerade in Frankreich, wo Madame Hervieu und der Abbé Lemire mit dieser Art sozialer Bestrebungen den Anfang machten, ein Austausch der gemachten Erfahrungen stattfindet.

Das Kabinett Tiszas steht auf einem Pulverfaß. Die liberale Partei beratet noch fortgesezt die redaktionellen Aenderungen" des Elaborates des Neunerausschusses, ohne zu einem Beschlusse zu kommen. Besonders fällt Apponyi auf die Nerven, der sich in stylistischen Haarspaltereien gefällt und nichts unversucht läßt, die Stimmung, die sich kaum ein wenig gebessert hatte, wieder zu trüben. Es gewinnt aber an Wahrscheinlichkeit, daß Tisza Sieger bleibt, und Apponyi aus der Partei austritt. Dabei ist all die Auf­regung eigentlich der Mühe kaum wert. Tisza hat nur ein Wort am Programm des Neunerausschusses geändert. Statt: Die Herrscherrechte seien vom Könige in verfassungsmäßiger Weise auszuüben, sagt er: Der König solle die Herrscher­rechte in bisheriger Weise ausüben. Wozu der Lärm? Die ertremen Obstruktionisten müssen doch wohl wissen, warum sie diesen Kaiservogel", der ein Sohn Koloman Tiszas sei, der fünfzehn Jahre hindurch dieses Land korrumpiert" habe und dessen Protektoren man kenne", mit schärfsten Worten angreifen und ihm schon heute wohlmeinend zu­rufen: ,, Adieu, Tisza!"

Die Angst vor österreichischen Eroberungsplänen auf dem Balkan verwirrt in Italien im Augenblicke wieder sonst ganz flare Köpfe. Desterreich rüstet sich zum Einfall in

Albanien", lautet der Alarmruf, und seine Bans ruht auf der fadenscheinigen Tatsache, daß in Bosnien und der Herze­gowina zahlreiche Offizierskommissionen eingetroffen seien, welche die öffentlichen Gebäude einer Besichtigung unter­zögen, zwecks Feststellung ihrer Brauchbarkeit für Besatzungs­zwecke. Ebenso wird gemunkelt, daß unter den dalmatischen Soldaten eine Untersuchung darüber abgehalten werde, welche und wieviele das albanische Idiom beherrschen. Diese Kriegsriecherei gegenüber Desterreich bekommt nachgerade einen komischen Anstrich.

Um sich vor den dauernden Demonstrationen und Wüh­lereien der österreichisch- italienischen Studentenschaft zu schützen, hat man in Desterreich neuerdings ein Exempel sta­tuiert. Man hat nämlich gegen 200 solche Studenten, die an einem Irredentisten- Kongreß in Undine teilgenommen haben, das Verfahren wegen Hochverrats eingeleitet. Man wird dieses Vorgehen der Regierung nur verständlich finden.

A Der frühere Schazmeister Papst Leos XIII., Monsignore Folchi, der vor zehn Jahren aus dem Vatikan verbannt wurde, weil die öffentliche Meinung ihm die Hauptschuld an dem großen Vermögensverluste beimaß, den der päpstliche Stuhl durch allerhand Bankkrachs erlitten hatte, soll von Papst Pius rehabilitiert und, wie es heißt, mit dem hohen Posten des Majordomus betraut werden. Damit würde Papst Pius einen Akt hochherziger Gerechtigkeit voll­ziehen, denn die Zwischenzeit hat erwiesen, daß Folchi da­mals falschem Verdachte zum Opfer fiel.

Einem neuen Offiziersputsch wollte man in Belgrad auf die Spuc gekommen sein. Die Aktion sollte sich wieder gegen das Regime der Königsmörder richten. Nun stellt sich heraus, daß der verhaftete Rädelsführer, der frühere serbische Militärattachee in Wien, Oberstleutnant Michael Jankowitsch, nur ein überspannter Mensch ist, der in feiner Weise ernst genommen werden kann. Sein törichter Plan soll dahin gegangen sein, sich durch einen Handstreich der Festung Schabat oder Nischs zu bemächtigen, um einen neuen Putsch zu inszenieren. Daß er diese Gespräche in öffentlichen Caféhäusern geführt hat, hätte eigentlich schon genugsam beweisen müssen, weß Geistes Kind er ist.

Die Meldung von einem Mordversuch auf den merika­nischen Präsidenten Porfirio Diaz ist stark aufgebauscht. Der Täter Toscano soll betrunken gewesen sein und nur zur Begrüßung des Präsidenten fünf Freudenschüsse abgegeben haben.... Zieht die Bomben"-Reklame weitere Kreise?

Angesichts der Schwäche der chinesischen Behörden, welche ihre Versprechen nicht erfüllen, und der herrschenden Gährung" rückte eine russische Abteilung in Mukden ein und besetzte die Wachen. Die Herren Russen sichern sich für alle Fälle.

Entgegen englischen Meldungen, die offenbar Maclean inspiriert, verlautet aus französischen Quellen, daß der Prä­tendent Bu Hamara auf der ganzen Linie siegreich sei und den Norden Marokkos in seiner Gewalt habe. Der Sultan sei nach Fez zurückgekehrt und dort eingeschlossen. Die Bevölkerung zwischen Tetuan und Tanger befinde sich in vollem Aufruhr. Wer wagt zu sagen, was hier Wahr­heit ist?!

Dem wackeren Castro, Präsidenten des Raubstaats Vene­zuela, ist von Washington eine Verwarnung zugegan­gen. Roosevelt hat ihm vertraulich mitteilen lassen, daß das Abkommen mit den europäischen Mächten strikt durchgeführt werden müßte. Andernfalls lehne die Union es ab, eventuellen europäischen Zwangsmaßregeln entgegen­zutreten. Ob er sich's hinter die Ohren schreiben wird?

Der Kindesunterschiebungs- Prozess. ( 4. Verhandlungstag.)

RK Berlin, 29. Oktober.

Heut haben im großen und ganzen die Entlastungs­zeugen das Wort. Eine Anzahl von Bedienerinnen und Gutsfrauen des angeklagten Grafenpaares kommt zum Ver­hör, und nur eine Zeugin aus der bunten Reihe sagt gegen die Gräfin aus. Daß diese Zeugin jetzt bei dem Grafen Mieceslaw wielecki, dem Prätendenten auf das Majorat, in Dienst steht, gibt der Verteidigung Veranlassung, den Wert ihrer Aussage anzuzweifeln. Mit mehr Recht aber noch kann man an die Aussagen der gräflichen Gutsleute das Messer skeptischer Kritik legen. Wies doch der Unter­suchungsrichter Landgerichtsrat Folk auf das Unterwürfig­keitsgefühl" dieser Leute hin, das ihm schon in der Vor­untersuchung so viel zu schaffen gemacht habe. Wäre es da zu verwundern, wenn diese an sklavische Abhängigkeit gewöhnten Frauen hier unter den strengen Augen der Herrin die diese vernichtende Wahrheit fälschten? Wenn von ihnen ein Meineid geschworen werden sollte, so wäre es einer von den menschlich verzeihlichsten, die von Bewoh­nern jener nach der eigenen Aussage des Distriktskommissars so meineidsfruchtbaren Gegend da hinten je geschworen wor­den sein mögen.

Den ersten Punkt der Verhandlung bildete heute noch­mals das zärtliche" Verhältnis zwischen den Ehegatten, das nach den gestrigen Behauptungen der Zeugin Fal­fowska in letzter Zeit existiert habe und dessen Unter­bfand der kleine Majoratserbe sein soll. Die Worte des

sich die Tür.

Der alte Dunald trat feier­

Tich auf Francis zu und sagte mit dumpfer Stimme, vor ber

der fröhliche Jubel ringsum berstummte:

Die Gräfin ist gestorben

gestorben mit Eurem Namen

auf den Lippen

fie ist eingegangen zu Gott, der den Ge­

Stoß nach der Brust des Grafen, aber

wie Glas. feinen Schultern hervor, und er rief mit einer Stimme, die fich in eine furchtbare Kralle, schwarze Flügel wuchsen aus die Klinge zerbrach Der Graf streckte die Hand aus. Diese Hand verwandelte

Am

Morgen

Hochzeit bat

des

folgenden Tages nach

der silbernen

rau Wallrat ihren Mann um eine Unterredung. Lieber Hans Egon, ich möchte etwas Ernstes mit dir

besprechen!"

fichit in ganz blai

Aber Frauchen, so feierlich!

Ist dir nicht wohl?

Di

Aber, Papa, erkläre mir doch, wie ist das möglich, s

habe ich denn getan?

fann dir Aufklärung geben. wir beide darunter leiden. Geh', Du hast nichts getan, ich auch nicht, und doch mussen

1 erzählteit. frag die grau dort.