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bedeutende Belastungen früher dem Bauernstande aufgelegt aufgelegt waren:
1. Behntgrundrente, bem Freiherrn v. 8wierlein zuftehend, erloschen am 1. Januar 1841
und abgelöst mit
2. Frohnbe, erloschen 1. Januar 1844 und abgelöst mit
3. Gutgrundrente, dem Fürstl. Hause Solms- Braunsfels zustehend, erlassen am 1. Januar 1846, abgerentet mit
Bu übertragen:
24 000 Gulden,
171
"
2100
11
26 271 Gulden. Solms,
4. Dem Fürstlichen Hause Braunfels zustehend:
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64
Ord. Nr.
1.
2.
Ständiges Sinsforn,
3.
Ständiger Edernhafer,
4.
Forsthafer( Ertrag von 1846),
5.
Ständiges Kuhgeld,
6.
Katharinenzinsen,
7.
Erbzinsen,
8.
9.
Ständige Rendgebühr,
Arnsburger Grundzinsen,
3 Gulden 18 Kreuzer pr. Achtel berechnet.
6 Gescheid Munzenberger Maßes und ist der
Bemerkung: Die Hafergefälle sub. 3 und 4 betragen zusammen 72 Atel, 3
Geldwert derselben zum vereinbarten Preise von Meften,
4
Bezeichnung
nebst
An Geld.
der ablösbaren Grundrenten
Betrag der Grundgefälle.
Ständiges Vogteiforn, Angabe ihrer Erhebungorte. Gulden Kreuzer Gattung Malter Simme Kumpf Gescheid Mäschen An Naturalien.
dto Korn
22
6
dto. Hafer
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302
3,50
1,80
2
3
1,55
Oeffenlicher Sprech[ aal.
Für die unter dieser Rubrif gebrachten Artikel übernehmen wir dem Bublifum gegenüber eine Verantwortung. Es geht uns folgendes Schreiben zu: Redaktions Bureau in Darmstadt: Mathildenplag 3, 28. Januar 1903.
An die Redaktion
Holzversteigerungen
und
Holzverkäufe.
Montag, den 2. Februar, vormittags 10 Uhr, tommen im Freund'schen Saale zu Krofdorf verschiedene Holzsorten zum Verkauf.
Oberf. Krofdorf.: Montag, den 2. Febr., vorm. 10 Uhr, im Freund' schen Saale zu Krofdorf. Oberf. Neustadt( M- W- 88.): Von dem diesjährigen Einschlag an Eichen- Stammholz( Schneidholz, Bauholz und Schwellenholz) sollen Nuß- und Bauhölzer im Wege des schriftl. Aufgebots in 18 Losen verkauft werden. Die Eröffnung der Gebote erfolgt am 18. Febr. vorm. 11 Uhr. Woltersdorf( Post Frankenberg): Mittwoch der 4. Februar, vorm. 8 Uhr, im Gasthaus zum " Hessischen Hof" in Franfenberg.
der„ Gießener Neuesten Nachrichten". Erst nachträglich erhalte ich Kenntnis von einer ohne jede Veranlassung gegen mich gerichteten Brieffastennotiz in ihrer Nr. 20, die verschiedene Unrichtigfeiten resp. Entstellungen enthält, ich ersuche Sie daher um Aufnahme folgender Berichtigung: Es ist zunächst unzutreffend, daß ich der freifonservativen Parteirichtung angehöre oder freifonservative Blätter redigiert Oberf. hätte; auch das„ Greizer Tageblatt", dessen Redaktion ich 3 Jahre zu führen hatte, war nicht strifte freifonservativ, sondern unabhängig nationalliberal und der Besitzer des Blattes war nicht ,, konservativer Reichstagsabgeordneter", sondern gehörte als gemeinsam von allen nationalen Parteien des Fürstentums gewählter Abgeordneter der Reichspartei als Hospitant an.
Ferner ist die Wormser Zeitung", die ich früher redigierte, das anerkannte Hauptorgan der nationalliberalen Partei im Wormser Reichstagswahlkreis und dessen Vertreter, Herr Frhr. Heyl zu Herrnsheim, ist seit vielen Jahren Mitglied der nationalliberalen Fraktion des Reichstags. Ich habe in meiner lang jährigen Berufstätigkeit ausschließlich nationalliberale Blätter geleitet, so das Mecklenburger Tageblatt", die ,, Pfälzische Presse" und über 3 Jahre auch die ,, Badische Landeszeitung", das Hauptorgan der Badischen Nationalliberalen. Mit der strift links stehenden Nationalzeitung in Berlin" habe ich keinerlei Verbindung. Ich bemerke aber, daß ich durchaus kein Verbrechen darin sehen würde, wenn ein journalistisches Bureau auswärtige Blätter verschiedener Schattierungen innerhalb einer Partei gleichzeitig mit Nachrichten versorgte. Es geschieht dies meines Wissens sogar von vielen Bureaus, die unter Leitung hervorragender Politiker stehen.
Hochachtungsvoll
Friedrich Hannemann.
Anmerkung der Redaktion.
Wir haben diese Berichtigung" hiermit ungekürzt zum Abdruck gebracht, obgleich Herr Hanne mann auf seiner journalistischen Rundreise durch Mecklenburg, Bayern, Baden, Hessen und Neuß ältere 1. Januar 1849 und abgeerntet mit Linie hätte wenigstens soviel vom Breßrecht lernen können,
ellt sich jezt auf ist erloschen vom Großherzoglide 9460 Gulden 50% Streuzer. noch in Aussicht 5. Fehbforn, der Gemeinde Langsht, für hervor. dorf selber zustehend, erloschen 7. August 1852
1920 Guld. 201½ Rr. Sa. 37 652 Guld. 11 Kr. wörtlich Sieben und dreisigtausend sechshundert zwei und fünfzig Gulden 11 Kreuzer( Guld.= 1 Mart 70% Pfg. Das genügt!
aus Siegburg Ein in Gießen ich vom Reise Bahn. Alsbald ner Gesellschaft nietete fich im nist muß sich ebte flott drauf der Fremdling, em Namen ein fing auch diese -fand alsbald und kurzer Hand Zum bevorstehenden Monatswechsel erlauben wir uns, trant verhaftet. die verehrt. Abonnenten der ,, Gießener Neuesten Nachrichten" 8 leichtsinnigen zur Erneuerung ihres Abnnnements höflichst einzuladen. hnenden Arztes Die enorme Vermehrung der Auflage in jüngster Beit g der inzwischen liefert den deutlichsten Beweis, daß die„ Neuesten Nach an diesen, der richten sich immer größerer Beliebtheit beim Publikum ng cintrat und erfreuen, welcher Unistand namentlich auf die hochgeschäzte Wahrlich ein Mitarbeit akademisch gebildeter Herren zurückzuführen ist. Bur bevorstehenden Reichstagswahl beten wir dem Politiker in furz und übersichtlich gefaßter Form die n uesten Ergeb= nisse der Wahlen, wie überhaupt alle aktuellen Tagesfragen eingehender Berichterstattung unterzogen werden. Der Nichtpolitifer wie die Hausfrau finden in der Es ging in bem täglich beiliegenden Familienzeitung fesselnde Romane erster hielt die Feftrede Autoren, von denen im Verbreitungsbezirf nur unserer Zeitung r Schmoll wußten das Abdrucksrecht gestattet ist. ftlich zu ftimmen.
** Bom mittleren Odenwald, 27. Jan. Die in leßter Woche stattgehabten Holzversteigerungen erzielten gegen die Vorjahre abermals niedere Preise. Besonders Bau-, Werf- und Buchenscheitt, oft blieb im Preise zurück, während die übrigen Holzarten ziemlich den legtjährigen Preisen nahe tommen.
Abonnements- Einladung.
rgebieten.
d feierte der hie
So fann zu einer Abonnementserneuerung resp. zu einem
ahre alte Schüler Neuabonnement nur eingeladen werden, der 65 Pfg. monatalbert Köhler, lich betragende Preis steht zu dem Gebotenen in keinem lam am letzten Verhältnis. Unsere Freunde und Gönner aber bitten wir
le an der sogenum freundliche Unterstüßung in der Gewinnung neuer ge Karl Köhler Abonnenten und Mitarbeiter.
ringebrochen war. it schwerer wol schwerem Schul gen in die eifige fs! Tapfer faßte
mit äußerster An
Cauf das Land.
Redaktion und Expedition der ,, Gießener Neuesten Nachrichten." Litterarisches.
Die neue Rechtschreibung wurde am 1. Januar nicht nur amtlich bei allen Behörden und Schulen, sondern auch im öffentlichen, faufmännischen und Privatverkehr eingeführt.
um zu wissen, daß man nur Tatsachen, nicht Urteile auf Grund des§ 11 des Reichs- Preßgesetzes richtig stellen kann. Wir nehmen davon Notiz, daß Herr H. nicht für die Berliner ,, National- Zeitung" schreibt. Alles Andere, was uns dieser Herr schreibt, ist ohne sachliche Bedeutung. Das„ Greizer Tageblatt" war freifonservativ, sein Besizer und Verleger Herr Henning war konservativer Abgeordneter und nicht nationalliberaler. denn er war Hospitant der„ Reichspartei" und diese partei ist konservativ. Wäre Herr Henning wirklich nationalliberal gewesen, so hätte er auch der entsprechenden Fraktion beitreten müssen. Von wem er gewählt worden ist, ist gleichgiltig. Daß Herr v. Heyl der nationalliberalen Partei angehört, wissen wir natürlich längst. Wir halten ihn aber trotzdem für ausgesprochen konservativ. Diese Ansicht herrscht im ganzen Reichstag vor. Interessant war uns im llebrigen, aus der Zuschrift des Herrn Hannemann zu ersehen, daß er auch den„ G. A." für nationalliberal erklärt. Die hiesige Parteileitung weiß nichts davon und der„ G. A." selbst hat wiederholt proklamiert, daß er parteilos" und ,, unab. hängig" sei und bleiben wolle. Da Herr H. nur nationalliberale Blättergeleitet" haben will, und er bekanntlich auch eine zeitlang für den ,, G. A. verantwortlich gezeichnet hat, war der ,, G. A." in dieser Zeit nach Herrn H.'s Auslegung ebenfalls nationalliberal. Wir haben indessen niemals etwas davon gehört, daß der hiesige ,, Nationalliberale Verein" den G. 2." als Parteiorgan anerkannt hätte. Das wäre auch noch schöner!
"
Die Redaktion der ,, Gießener Neuesten Nachrichten."
Waldungen
Fürstliche
der Frhrn. v. Schend. Dienstag, den 3. Februar vorm. 9 Uhr beginnend werden in dem Saale bei Gastwirt Becker in NiederGemünden aus den Distriften Steinberg, Rübenköpfel, Hebig und Buchwald versteigert: Nähere Auskunft erteilt der Fehrl. Forstwart Westrupp zu Rülfenrod.
Gräfliche Oberförsterei Laubach. Montag den 2. Febr. d. I, 1. im Distrift: Eselskopf bei Laubach. Dienstag den 3. Jebe d. I. im Hirschroth( Bahnstat. Villingen). Zusammenfunst jedesmal um halb 11 Uhr vorm.; am ersten Tage bei der Eselsbrücke auf der Laubach- Schottener Kreisstraße, am zweiten in den Hirschröther Wiesen. Oberförsterei Lich. Montag 2. Febr., vorm. halb 10 Uhr im Distrift Meilbach. Die Zusammenfunft ist auf der Chaussee Lich Hattenrob dort, wo dieselbe vom Viginalweg Burkhardsfelben Niederbeffingen gefreugt wird. Dienstag, den 3. Febinar, vorm. halb 10 Uhr im Diftrift Höler( Plateau und Kolnhäuserseite. Die Zusammenkunft ist auf der Hauptschneise nahe dem Licher Ausgang am Drahtzaun. Weklarer Stadtwald. Montag, den 2 Februar, vorm. 9 Uhr wird in der Wirtschaft des Herrn Wilhelm Guht Nuß und Brennholz versteigert werden.
**( Eingesandt.) Betreffs der Keilerei in der Sonnenstraße vor meiner Wirtschaft muß ich dem betreffenden Herrn erwidern, sich erst genau zu erkundigen, ehe er den Borfall in die Zeitung setzt. Ter betreffende, start angetrunkene Mensch wollte sich als Künstler produzieren, ich verbot ihm dieses 3-4 Mal. Auf lautes Kreischen aus dem Keller laufend, sah ich den betreffenden Menschen auf der Straße liegen. Nach furzer Zeit fam er wieder ins Lokal, wurde aber von belästigten Gäften abermals vor die Thür gesetzt; das geschah noch dreimal. Als ihm ein nochmaliges Eindringen in die Wirtschaft nicht gelang, schlug er
Fürstlich Solmsische Oberförsterei Hohensolms. Fichtenholzverkauf. Gebote werden bis zum 10. Februar entgegengenommen. Gute Abfuhr nach Gießen und Weblar.
Kirchliche Nachrichten. Evangelische Gemeinde.
Gottesdienst.
In der Stadtkirche.
4. Sonntag rach Epiphanias, den 25. Januar. Vormittags 9 30 Uhr Pfarraffiftent Vogt. Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Markusgemeinde. Pfarrer Scheunemann. Nächstfünftigen Sonntag, den 8. Februar findet im Abendgottesdienste Beichte und heiliges Abendmahl für die Matthäus- und Marfusgemein e gemeinsam statt. Anmel Dungen vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten.
Montag, den 2. Februar, abends 8 Uhr: Vereinigung der konfirmierten weiblichen Jugend im oberen Konfirmanden. jaal der Matthäusgemeinde, im unteren Saale der Markusgemeinde. Donnerstag, den 5 Februar, abends 8 Uhr im unteren Konfirmandensaal, Kirchstraße 9, Bibeistunde. Marc. 3. Pfarrer Scheunemann.
In der Johanneskirche. Vormittags 9.30 Uhr: Pfarrer Euler. Vormittags 11 Uhr: Kindergottesdienst für die LukasPfarrer Euler. gemeinde. Nachmittags 5 Uhr: Pfarrer Dr. Naumann. Beichte und heil. Abendmahl für die Lufas- und die Johannesgemeinde. Anmeldungen bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten.
Sonntag, Abends 8 Uhr, Versammlung und Bibelbesprechung im Konfirmandensaal der Johanneskirche. Philipper
1 von 21 an.
Montag, den 2. Februar, abends 8 Uhr Bibelstunde im Konfirmandensaal der Johanneskirche. Text: Psalm 12. Pfarrer Euler.
Katholische Gemeinde. Samstag, 31. Januar. Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur heil. Beicht.
Sonntag, den 1. Februar. 4. Sonntag nach Epiphanie. Vormittags von 6.30 Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beicht. um 7 Uhr: Die erste heil. Messe, vor und in derselben Austeilung der heil. Kommunion. um 8 Uhr: Die zweite hl. Messe.
11
um 9.30 Uhr: Hochamt mit Predigt.
Schule und Urgroß Schreibweise eingehend zu informieren, dient das von den fiel auch die fünfte Scheibe in Trümmer. Er faßte mich 8 jüngere Geschlecht Als ein vorzügliches Hilfsmittel, sich über die neue deutsche vier Scheiben ein; beim Versuch, den Wütenden zu halten, Rachmittags um 230 Uhr: Christenlehre; darauf Andacht. fog. Behnte als meisten Unterrichts- und anderen Behörden Deutschlands, be
dann, ich setzte mich zur Wehr. Hüben und drüben fielen
fenlande glücklicher Ausführliches grammatisch orthographisches Nachschlagebuch Schnittwunden an den Händen, zugezogen beim Einschlagen einst zu bedeuten sonders Post und Eisenbahn- Direftionen, empfohlene Werk: Schläge, doch dürften die stark blutenden Wunden durch igreich Bayern hat wörter und Angabe der schwierigeren Silbentrennungen sowie aus meinem Lokal den Verlegen nach dem Polizeiamt, nicht möchten wir sagen, der deutschen Sprache mit Einschluß der gebräuchlicheren Fremd- der Fenster, entstanden sein. Dann endlich brachten Gäste de u.. w. aufs Eigennamen( mit Aussprache). 1902 wurben unter Deutschland, Desterreich und die Schweiz geltenden Ditho
Nach der neuesten, für
Alle Unregelmäßigkeiten
sdorf die früher graphie. Von Dr. A. Vogel. Preis eleg. geb. 2 M. 80 Pf. im Zustellen der„ Gießener Neueste Nachrichten" gegebenen Schulb Langenscheidtsche Verlagsbuchhandlung( Prof. G. Langen richte man sofort an die eftattet. Da dürfte cheidt), Berlin SW. 11. Das Buch ist durch jede Buch
Expedition, Nenenweg 28.
Drud und Verlag der Gießener Verlagsbruderei, für die Redaktion verantwortlich: Albin klein, Gießen. Drud und Verlag der Gießener Verlagsbruderei,
Städtisches
Schlachthaus
Heute u. morgen Ochsenfleisch 56 Pig.
Rindfleisch 52 Pfg.


