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hoDatenor egung ste umfaßt ein real von rund 18 000 Morgen an die ursprüngliche Linie der Gra­fen wiledi zurückgefallen wäre. Als erster zuständi­ger Erbe wäre das Mitglied des preußischen Herren­hauses Graf Mirjislar Kwilecki und dann sein Sohn Graf Heftor Awilecki in Betracht gekommen. Vor zwei Jahren schon wurde in Bosen ein Zivilprozeß in dieser Eache geführt. Vor dem Posener Landgericht erschien die Gräfin Wefiersti Awiledi mit ihrem damals vier Jahre alten Knaben auf dem Arm und suchte die Richter schon durch die Aehnlichkeit des hübschen, intelligenten Jun­gen mit ihr zu überzeugen, daß sie seine Mutter sei. Der Graf filedi wurde denn auch verurteilt, die Le­gitimität des Kindes anzuerkennen. Er und sein Sohn haben aber in der Stille weiteres Material gesammelt and die Staatsanwaltschaft nahm Anlaß, sich einge­hend mit dem Fall zu beschäftigen. Ihre Ermittelungen Baben die Gräfin dringend verdächtig erscheinen lassen, ben einen Erben" untergeschoben zu haben.

Bum Tode des Fürften zu Stolberg- Stolberg veröffentlicht der Chef der fürstlichen Linie Stolberg­Wernigerode Fürst Christian Ernst folgende Erklärung, in der er den Gerüchten über einen Selbstmord des Berewigten entgegentritt: ,, Nach einem Telegramm des Stolberger Kammerdirektors an mich, welches ich für autenthisch halte, ist das Unglück dadurch entstanden, daß der Fürst auf der Fahrt von Rottleberode nach Stol berg, bei welcher er, wie stets, ein Gewehr bei sich führte, einen Fallen sah, und im Begriff, auf den­felben zu schießen, ausglitt, wobei das Gewehr sich ent­lud und der Schuß ihn in den Kopf traf, worauf der Tob sofort eintrat." Troßdem wollen die Stimmen nicht verstummen, die an dem Glauben festhalten, daß der Fürst in einem Anfall von schwerer Melancholie Hand fich gelegt habe.

XX Der Hamburger Jack der Aufschlitzer. Unter dem Berdachte, die Attentate gegen die beiden Schul­mädchen Dei und Jäger derübt zu haben, ist bekanntlich der Barbier Rud. Paul Cekulla in Hamburg verhaftet worden. Eine nach seiner Verhaftung sofort vorgenom­mene Visitation förderte zunächst ein Taschenmesser zu Tage, an dessen Spize noch Blut flebte. Angestellte Nach­forschungen nach der Persönlichkeit des Verhafteten er­gaben, daß Cekulla im Jahre 1895 in Kiel wegen Sitt­lichkeitsverbrechens zu eineinhalb Jahren Gefängnis ver­urteilt worden ist. Das eine seiner Opfer hat Cekulli auf das bestimmteste als den Täter erkannt. Wie weiter festgestellt worden ist, hat Cekulla vor etwa vierzehn Tagen das 15jährige, in der großen Bergstraße in Al­tona wohnende Mädchen Christen vom Steinweg in Ham­burg bis nach dem Rathause in Altona verfolgt und dann in ein Treppenhaus zu locken versucht. Die Kri­minalpolizei hat ermittelt, daß Cekulla in der Nacht zum Montag gegen 4 Uhr in der kleinen Freiheit eine in der Peterstraße wohnende Witwe getroffen und in deren Wohnung bis 7 vormittags verblieben ist. Cefulla soll nach Aussage der Witwe den Versuch gemacht_ha­ben, sie durch Messerstiche zu verlegen, er hat der Frau unverhofft einen Schlag auf den Kopf versetzt und dann versucht, sie zu erwürgen. Sie setzte sich jedoch zur Wehre, stieß Cekulla mit den Füßen, sodaß er zu Boden fiel, hierbei entfiel ihm ein geöffnetes Messer, das er schnell wieder verbarg, worauf er eiligst die Flucht ergriff.

In die Aufregung der Altonaer Bürgerschaft über die furchtbaren Vorgänge mischt sich eine scherzhafte Note. Das dortige Krankenhaus ist wegen vorgekommener Pocken­anstechungen abgesperrt und ein jeder, welcher das Kran­fenhaus verläßt, wird geimpft. Nun besuchte in amtlicher Eigenschaft der Untersuchungsrichter im Falle Cekulla zweds Vernehmung der gestochenen Kinder das Kranken­haus. Ms er das Gebäude verlassen wollte, wurde er angehalten mit der Frage, ob er auch geimpft sei. Da dies nicht der Fall war, so wurde er zurückgehalten, s sehr er sich auch auf seine amtliche Tätigkeit berief, und geimpft als Opfer seines Berufes. Der Vorgang erregt natürlich in der Bevölkerung viele Heiterkeit.

)-( Im Ballsaale getötet. Ein eigenartiger Un­glücksfall ereignete sich auf dem Balle, welchen die Peters­burger Großfaufleute veranstalteten und der zu den be­suchtesten Unterhaltungen der Saison gehört. In einer Loge des Ballsaales franken mehrere junge Leute Champagner und stellten die volle Champagnerflasche statt in den Eis­fübel auf die Logenbrüstung. Durch die ungeschickte Hand­bewegung eines der Insassen der Loge fiel die schwere Flasche von der Brüstung zwei Stockwerke tief in den Tanzsaal und traf mit voller Wucht den Kopf einer eben an der Loge vorbeiwalzenden Dame. Diese, die einzige Tochter des reichen in der Petersburger Gesellschaft wohl­bekannten Gutsbesitzers Woronin, brach mit einem gellen­den Aufschrei blutüberströmt zusammen und war nach wenigen Minuten eine Leiche.

Sihung der Stadtverordneten.

W. Gießen, 29. Januar. Oberbürgermeister Mecum eröffnete gegen 4 Uhr die

Versammlung.

Die Stiftung des Kaufmanns Herrmann Röder besteht laut Testament in 1000 Mark zu Händen des Herrn Fabrikanten Habenicht für das Kronbauer Quartett, welches von dieser Summe über die Zinsen zu verfügen hat. Falls dieser Verein sich auflöst, soll das Stiftungefapital der Stadt Gießen zufallen und dessen Zinsen genau so wie die von weiteren der Stadt Gießen vermachten 15 000 Mt. für die Armen der Stadt Verwendung finden. Weiter hat der Verstorbene 2000 Mart an die Stadt vermacht mit der Bestimmung, daß dafür sein Grab hergerichtet und unterhalten werden möge. Die Annahme der 2000 Mt. hat die Versammlung bereits früher beschlossen. Der Teftator hat aber weiter bestimmt, daß, wenn sein Nachlaß etwa nicht hinreichen sollte, seinen Erben die für sie ausgesetzten Summen zu gewähren, daß dann das Kapital für das Kronbauer Quartett und für die Stadtarmen entsprechend reduziert werden soll. Dieser Fall liegt vor und zwar ermäßigen sich die testierten Beträge auf 849 Mt. 54 Pfg. und 12 743 Mt. 10 Pfg. Die Versammlung beschließt, die Stiftung in dieser Höhe anzunehmen.

)-( Bravo- Wesen in Däuemart. Ein vor etwa sechs Jahren an einem älteren, alleinstehenden Ehepaar auf der Insel Langeland verübter Raubmord scheint jeßt end­lich den Tätern die verdiente Strafe eintragen zu sollen. Der Verdacht lenkte sich gleich auf bestimmte Personen, darunter einen Banditen mit dem Titel ,, Karten- König", die indessen nach kurzer Haft mangelnder Beweise halber wieder entlassen werden mußten. Nach Verlauf von bei­nahe sechs Jahren aber hat man kürzlich wieder den ,, Karten- König" und seine Intimen festgenommen, da die Verdachtsmomente gegen ihn sich mehrten und jetzt seine Schuld außer allen Zweifel stellen. Der Anführer der Mörderbande hat sich und die Seinen im Rausch verraten. Nicht weniger als sieben Personen befinden sich zur Zeit dieses Doppelmordes wegen in Haft. Aus den bisherigen Verhören ergibt sich die entseßliche Tatsache, daß der ,, Karten- König" demjenigen, der den Mord ausführte, ein Honorar von etwa 30 Mart zugestanden hat. Die Ge­schichte erinnert lebhaft an die Bravi in Italien, jene Banditen, die sich für Geld zum Meuchelmorde dingen ließen.

Die Schließung eines Seitengäßchens an der Steinstraße und die Ueberlassung des Straßenge­lände an den Rentier L. Hellmold zum Preise von 5 Mt. für den Quadratmeter wird nach Antrag der Baudeputation abgelehnt und zwar weil erstens der gebotene Preis für das Gelände zu gering sei und weil zweitens das Gäßchen als Bugang für die Anlieger desselben noch nicht zu entbehren ist. Der Oberbürgermeister bemerkt hierzu, daß Herr Hellmold ihm gegenüber erklärt hat, daß Herr Gerbel ihn, den Hellmold zu dem Erwerb des Gäßchens veranlaßt habe. Stadtv. Euler fregt an ob die Erklärung Hell­molds auf Wahrheit beruht, er fönne sich nicht denken, daß Herr Gerbel der dazu gar keinen Auftrag hatte, dem Hell mold das fragliche Gäßchen zum Kauf angeboten habe. Der Oberbürgermeister bemerkt dazu, daß Hellmold dies behaupte. Stadto. Euler erklärt, er glaube dies nicht. Die Uebernahme In Locbers- Hos" einer Straße an der Neustadt, welche Bauunternehmer Winns. 3. angelegt hat, seitens der Stadt wird genehmigt. W. hat sich verpflichtet, bis 1. Juni d. J. die teilweise noch nicht vorhandenen Bürgersteige herzustellen und zur Sicherung seiner Verpflich tung 1000 Mt. Raution bei der Stadt zu stellen. Bur Verbesserung der Wasserabführung zwischen Krofdorfer und Schüß nstraße genehmigte die Versammlung 300 Mt. aus dem laufenden Kredit für Straßenunterhaltung.

=[ Gounods Guitarrc.] Gine rührende Geschichte er­zählt der Figaro". Man findet alte Guitarren, die sehr interessant sind," schreibt das Boulevardblatt. ,, Da ist z. B. die Guitarre, die Herr Malherbe, der Bibliothekar der Oper, vor kurzem für seine historischen Sammlungen erwarb. Es ist Gounods Guitarre. Gounod kaufte sie einst in einer Osteria am Nemi- See, und ihre Saiten sangen unter den Fingern des Meisters die ersten Melodien aus " Faust" und Mireille". Während des Krieges befand sich die Guitarre in dem Städtchen Montretout, das von den Preußen genommen wurde; ein preußischer Sergeant zerbrach sie durch einen Fußtritt. Die zerrissenen Saiten fingen noch alte Erinnerungen..." Gott, wie romantisch!

Die Wohnung des Straßenmeisters

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erl

bedeutende Belaffu aufgelegt waren: 1. Behntgrund Hehend, erloscher und abgelöft mi Frohnbe, und abgelöst m 3. Gutgrunbre Solms- Braunsfo 1. Januar 1846

schiedene Wahlen in die einzelnen Rommissionen; Stadiv. Loos, bisher Mitglied der Armendeputation, ist infolge seiner Wahl zum Gewerbebanfdirektor sehr beschäftigt; an seine Stelle wurde Stadtv. Jann gewählt. Ferner wurden gewählt: in die Einquartierungsfommission Stadtv. Helfrich, in die Marktkommission Stadtv. Drbig, in den Schulvor­stand Stadtv. Kirch und in die Schlachthauskommission für den verstorbenen Stadtv. Flett der Stadiv. Krumm. Die Stelle der Vorstehers für das Hochbauamt soll vor­läufig nicht ausgeschrieben werden, dagegen wurde aber beschlossen, die Pläne für die neu zu erbauende höhere Mädchenschule als Preisarbeit unter den Gießener Architekten auszuschreiben. Zwei weitere Schußmannstellen sind neu zu besetzen, eine davon wurde dem Unteroffizier Naumann Der Feldschutz war bom hiesigen Inf.- Regt. übertragen. bisher nicht genügend, aus diesem Grunde wurde die An­stellung eines Ober- Flurschüßen beschlossen, der die Aufsicht mit hat. Gleichzeitig sind die Bezirke neu eingeteilt und ist dadurch eine Erhöhung der Gehälter nicht erforderlich ge wesen. Zur besseren Ordnung der Steueuerveranlagung soll ein städtisches Bureau errichtet werden, das mit der Auf­nahme und Fortführung des Personenstandsregisters beauf tragt wird. Dem betr. Beamten ist es jedoch untersagt, in die Vermögens- und Steuerverhältnisse der Einzelnen einzubringen. Herr Fabrikant und Stadtverordneter H Schaff­staedt hat einen Teil des Burt'shen Gartens für 45 000 Mark getauft. Auf demselben will der Käufer sich eine Villa bauen lassen. Deutsche Lehrer für unsere Schuh­gebiete. Mit der fortschreitenden Entwicklung der deutschen Schuhgebiete geht die Errichtung weiterer Schulen dort Hand in Hand. Es sind daher seitens der Kolonialverwaltung in nächster Zeit wieder mehrere Lehrer einzustellen. Die Bewerber müssen zwischen 24 und 30 Jahre alt und tropendienstfähig sein, sie er­halten zur Ausrüstung 500 Mark und drüben 4000 Mark Gehalt nebst freier Wohnung. Gesuche, denen Lebenslauf und Zeugnisse beizufügen find, sind an die Kolonialabteilung des Auswärtigen Amtes in Berlin, Wilhelmstraße 62 einzureichen.

im Gerätehaus am Oswaldsgarten ist dringend einer Verbesserung fähig und ein Betrag von 50 Mark hier­für bereits im nächstjährigen Budget vorgesehen. Die Versammlung genehmigt die Verausgabung des Be­trages. Stadtv. Leib beklagte sich über die unregel­mäßige Kehrichtabfuhr. Ein Mal kommen die Wagen morgens, einmal am Abend und manchmal gar nicht an den dazu bestimmten Tagen, um die Kehrichtkästen abzuholen. Der Oberbürgermeister bemerkt, der Kollege Leib habe mit seiner Klage ganz recht. Er werde ver­anlassen, daß der Straßenmeister, welcher ja seit dem 1. Januar dem Tiefbauamt unterſtellt ist, auf diesem Gebiete Ordnung schaffe. Stadtv. Hanau rügt, daß bei der Kehrichtabfuhr häufig ein Staub aufwirbele, der den Straßenpassanten und auch sonst unangenehm sei. Die Kehrichtwagen seien zwar mit Verschlüssen versehen, aber von einem Verschlossenhalten auf dem Transport set gar keine Rede. Der Oberbürgermeister sagt zu, auch hierin Wandel zu schaffen. Stadtv. Krumm rügt, daß die Besen zur Straßenkehrmaschine nicht auf dem Submissionswege an den Mindest­fordernden vergeben werden. Es handele sich dabei um einen Betrag von ca. 1000 Mf. und da dürfe man schon ein Mal zusehen, ob nicht Jemand billiger liefere, wie die Lieferanten, denen man die Lieferung frei­händig übertragen habe. Der Oberbürgermeister ist der gleichen Ansicht wie Herr K. und sagt zu, ber­anlassen zu wollen, daß die Lieferung ausgeschrieben wird. Ein Antrag des Konrad Rübsamen um Erlaubnis zum Baggern zwischen Ober- und Untermühle in der Lahn zum Zwecke der Gewinnung von Kies, sowie wegen Benutzung des Schweinemarktes zur Lager­ung von Kies wird auf Antrag des Oberbürgermeisters von der Tagesordnung abgesetzt, weil sich noch ein anderer Reflektant gemeldet hat. Als Pacht für den Sielbau- Lagerplaz

an der Margaretenhütte werden 2000 Mt. nominiert, womit die Versammlung sich einverstanden erklärt. Die Abrechnungsfammer hat in der Rechnung des Stadterweiterungsfonds 1900/01 einige formale Anstände erhoben, welche durch nachträgliche Beschlüsse der Ver­sammlung ihre Erledigung finden. Der Stand des Stadterweiterungsfonds nach Abschluß der Rechnung 1901/02 stellt sich nach den Mitteilungen des Ober­bürgermeisters wie folgt: Vorhandenes Grund­vermögen 629 801 f. 50 Pfg. 128 695 M. 54 Pfg. Außenstände

Summa: 758 497 Mt. 04 Pfg­

Diesem Betrage steht eine Schuld von 594 171 Mt.

borher.

Giessener Cagesneuigkeiten.

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** Landwirtschaftliche Ausstellung im September d. J Ein wie lebhaftes Interesse sich in den beteiligten Kreisen für die landwirtschaftliche Ausstellung zeigt, dürfte daraus hervorgehen, daß schon heute eine große Anzahl von Sieger­und Ehrenpreisen der Ausstellungsleitung zur Verfügung gestellt worden ist. Der Geldbetrag beläuft sich bis jet schon auf über 1000 Mart, und sind es hauptsächlich Private, die Zuschüsse verwilligt haben. In hervorragender Weise hat sich besonders der Ziegenzuchtverein Gießen bestätigt, der allein 200 Marf in interessierten Kreisen gesammelt und zur Prämierung in Abteilung Siegenzucht" zur Verfügung gestellt hat. Die Gesamtsumme der Preise stellt sich jetzt auf annähernd 12 000 Mark. Da auch das Großherzogliche Ministerium die Stiftung von Siegerpreisen noch in Aussicht gestellt hat, so haben die Aussteller Aussicht, für hervor. ragende Leistungen belohnt zu werden.

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Boche stattgehab gegen die Borjah Bau, Wert- und während die übrig Breifen nahe fomn

** Es geht uns folgende Notiz aus Siegburg zu: Studio auf einer Reis'! Ein in Gießen studierender junger Mann wurde plötzlich vom Reise fieber befallen und flugs ging es zur Bahn. befand sich auch ein Dämchen" in seiner Gesellschaft und man kam nach Siegburg und mietete sich im Herrengarten" ein. Der Chambregarnist muß sich hier recht wohl gefühlt haben, denn er lebte flott drauf los. Unserer wackeren Polizei war aber der Fremdling, der sich in das Fremdenbuch unter falschem Namen ein getragen, nicht entgangen und schließlich fing, auch diese an, sich für ihn zu interessieren. Man fand alsbald heraus, daß die Geschichte brandig war und kurzer Hand wurde das Pärchen in einem Restaurant verhaftet. Die verchrl. Abenn Sobald man die Adresse des Vaters des leichtsinnigen zur Erneuerung is jungen Mannes, eines in Westfalen wohnenden Arztes fannte, wandte man sich um Begleichung der inzwischen ganz respektabel angelaufenen Schuld an diesen, der denn auch sogleich für seinen Sprößling cintrat und ihn aus seiner fatalen Lage befreite. Wahrlich ein schlechter Studentenstreich.

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Aus Heffen und nachbargebieten. Lang- Göns. Am Dienstag Abend feierte der hie jige Kriegerverein Kaisers Geburtstag. Es ging in dem Kreise sehr gemütlich her; Pfarrer Weber hielt die Festrede

Aboun Zum bevorste

Die enorme

liefert den deutlic richten sich i erfreuen, welcher Mitarbeit alaber Bur bevorstehende m furz und überf miffe ber Bahlen, eingebender Berich Der Nichtpol

täglich beiliegenden Autoren, von denen

und der Vorsißende Küfer wie der Vorsteher Schmoll wußten das Abbrudsrecht

in weiteren Ansprachen die Erschienenen festlich zu stimmen.

So fann zu

** Langsdorf, 28. Jan. Der 12 Jahre alte Schüler Neuabonnement n

der höheren Bürgerschule zu Hungen Adalbert Köhler, Sohn des Bürgermeister Röhler- Langsdorf, fam am legten Mittag auf seinem Heimweg von der Schule an der sogen. " Bach" vorbei und sah, wie der achtjährige Karl Köhler, Sohn des Konrad Röhler hier, im Eise eingebrochen war. Dies sehen, und bepackt, so wie er war, mit schwerer wol­lener Winterkleidung, Mantel und 71% Pfd. schwerem Schul tornister auf dem Rücken, hineinspringen in die eifige Flut war das Wert eines Augenblicks! Tapfer faßte er den Eingebrochenen und schaffte ihn mit äußerster An­strengung und unter größter Lebensgefahr auf das Land. Dem jungen Retter gebührt ungeteilte Anerkennung.

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lich betragende

Berhältnis. Unf

um freundliche

Abonnenten und

Die neue Red

mur amtlich bei all

im öffentlichen, fa

Die ,, Zehnten" zu Langsdorf. Tas jüngere Geschlecht Als ein vorzüglid

mag faum noch wissen, sofern nicht die Schule und Urgroß

Schreibweise eing

mütterchen hierüber unterrichtete, was der sog. Behnte als meisten Unterricht

43 Pfg. gegenüber, so daß der Ueberschuß 164 325 Mt. schwere Belastung für den Bauernstand einst zu bedeuten fonders Post un 61 Vfg. beträgt, d. h. ca. 4500 Mt. mehr als im Jahr hatte. Denn er ist nun auch hier im Hessenlande glücklicher Ausführliches gra weise so gut wie gänzlich ausgerottet", möchten wir sagen, der deutschen Spra und nur noch der Bauernstand im Königreich Bayern hat wörter und Angab unter der schweren Laft der in Geldrenten umgewandelten einem besonderen 2 gestern abend im Anschluß der öffentlichen stattfand, brachte schwerste zu leiden. Am 30. Dezember 1902 wurden unter Deutschland, Deste ** Die geheime Signng der Stad verordneten, welche Zehnten, Abgaben, Gerechtsamen, Gefälle u. s. w. aufs igennamen( mit Anderem auch der Gemeinde Langsdorf die früher graphie. Von Dr. stelle des Städtebundtheaters wurde zur offiziellen Kenntnis erklärungen für abgelösten Behnten zurückerstattet. Da dürfte eidi), Berlin SW von der Staatsschuldentilgungsfasse abgegebenen Schulbangenicheidtiche es sich denn empfehlen, aus diesen Urkunden zu zeigen, toelch handling zu bezieh

noch manche interessante Punkte, welche auch für das Pub­lifum von Interesse sind. Die Erledigung der Direktor