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Tetonte, es sei für die Wehrbett ein Gebat der Klugheit gewesen, den Zolltarif zu verabschieden. Landwirtschafts­minister v. Podbielski bemerkte u. a., der Frage der Verschuldung des Grundbesizes wende er seine größte Aufmerksamkeit zu. Die Nachhypotheken müßten amɔr­tisiert werden. Für das ländliche Schulwesen müßten noch große Mittel flüssig gemacht werden. Von Muster­obftanlagen halte er nicht viel. Den Viehändlerverein sei er bereit, bei der Ausführung des Seuchengeseges zum Sutachten heranzuziehen. Nach weiterer Debatte wurde bie weitere Beratung auf Donnerstag, 11 Uhr vertagt. Außerdem stehen die Anträge betr. Feuerbestattung auf ber Tagesordnung.

Nab und fern.

* Der Ehescheidungsprozeß des sächsischen Kron­prinzenpaares. Das zum Austrag der ,, Cheirrung" zwi­schen dem Kronprinzen und der Kronprinzessin nieder­gejezte besondere Gericht wurde Mittwoch vormittags 11 Uhr im Saale des Dresdener Oberlandesgerichts durch den Präsidenten Loßnizer mit der Verlesung der Königl. Berordnung vom 30. Dezember 1902 über die Nieder­jezung des Gerichtshofes eröffnet. Sofort nach Er­öffnung verlas der Präsident ein aus dem Justiz- Mi­nisterium eingegangenes Schreiben, nach welchem der König auf den Absaz 9 seiner Verordnung, lautend ,, das von dem Gericht beschlossene End- Urteil ist uns( dem Stö nig) vor der Verkündigung zur Bestätigung vorzulegen", verzichtet. Das vom Gerichtshof gefällte Urteil ist viel­mehr sofort rechtsträftig. Die Eröffnung der Sizung war öffentlich. Tanach wurde die Deffentlichkeit aus. geschlossen und nach mehrstündiger Beratung die Verhand­lung auf Mittwoch, 11. Februar vormittags 10 Uhr ver­tagt. Als Zeugen waren Oberhofmarschall von Tümpling, Frau Oberhofmeister von Fritsch und Polizeikommissar Schwarz geladen. Die Trennung der Kronprinzessin vom österreichischen Herrscherhause ist inzwischen voll­ständig vollzogen. Die ,, Wiener Zeitung" schreibt in ihrem nichtamtlichen Teile: Wie wir hören, haben Seine Mai­jerliche und Königliche Apostolische Majestät kraft der Allerhöchstdemselben, als dem Haupte des Allerdurch­lauchtigsten Erzhauses zustehenden Machtvollkommenheit Allerhöchstsich bestimmt gefunden, zu verfügen, daß alle jene Rechte, Ehren und Vorzüge, welche der Gemahlin Seiner Königlichen Hoheit des Kronprinzen von Sach­sen als geborenen Erzherzogin von Desterreich bisher gebührten, suspendiert werden und diese Suspension auch für den Fall fortzubestehen habe, daß der bevor­stehende Scheidungsprozeß zu der im Paragraphen 1577 des Bürgerlichen Gesetzbuches für das Deutsche Reich normierten Konsequenz führen sollte, daß die Prinzes­ſin ihren ursprünglichen Familiennamen wieder erhält. Es ist ihr demnach auf Grund dieser Allerhöchsten Ver­fügung untersagt, sich von nun an des Titels einer Kaiserlichen Prinzessin und Erzherzogin, Königlichen Prinzessin von Ungarn usw. zu bedienen und das ihr angestammte Erzherzogliche Wappen mit den Erzherzog­lichen Emblemen weiter zu führen. Auch gebührt ihr nicht mehr der Titel ,, Kaiserliche und Königliche Hoheit" und fallen alle mit der Eigenschaft einer solchen verbundenen Ehrenrechte künstighin für sie weg.

In dem Vororte £ Entdeckte Falschmünzervande. Widzew bei Lodz in Russisch- Polen ermittelte die Geheim­polizei eine Falschmünzerbande, welche sich mit der Her­stellung von falschen Rubel- und 50 opekenstücken be­faßte. Der eine Verbrecher, Franz Malinowski, ergriff vor den Polizeiagenten die Flucht und trank Gift. Er starb darauf im Hospital. Zwei Genossen, Josef Mali­nowski und Adam Ludworawski, konnten verhaftet wer­den. In den Wohnungen der Fälscher wurde eine An­zahl gefälschter Geldstücke gefunden.

Giessener Cagesneuigkeiten.

** Das Amtsblatt Großb. Ministeriums der Justiz Nr. 1 des Jahrgangs 1903 vom 17. Januar ent­hält ein Ausschreiben an die Großh. Justizbehörden, betr. die Benachrichtigung des gesetzlichen Vertreters eines Be­schuldigten von der Enleitung des Strafverfahrens.

-( Der Kampf gegen die Schwindsucht. Wie ,, Daily Telegraph" aus Chicago berichtet, hat der Milliardär Rockefeller erklärt, er beabsichtige 7 Millionen Dollars für die Entdeckung eines Heilmittels gegen die Schwind­fucht zu stiften. Der Bologneser Professor Tizzoni erklärt nun zur selben Zeit, ein Serum gegen die Lun­genschwindsucht gefunden zu haben. Seine Entdeckung habe bisher aber nur rein wissenschaftlichen Charak ter und erstrecke sich auf Tiere, bei denen er günstige Resultate erhalten hat. Die Pferde, die er zu seinen Expe­rimenten verwandte, wurden ihm vom König von Jta­lien zur Verfügung gestellt.

Oberst von Dewis, nunmehr mit der Führung der 52. Inf. Brigade( 2. Württemberg.) beauftragt, hat sich heute von dem hiesigen Regiment verabschiedet.

** Vom Städtebundtheater. Die von uns in Nr. 22 gebrachte Notiz, daß als Leiter der vereinigten Stadttheater Gießen, Marburg und des Großh. Kur­theaters Bad- Nauheim Herr Oberregisseur Direktor Steingötter bom Stadttheater Erfurt in Aussicht genommen ist, hat sich durch erteilte Bestätigung Großh. Ministeriums bewahrheitet. Herr Direktor Steingötter ist heute Vormittag behufs eingehender Information hier eingetroffen.

** Stadttheater. Am Freitag den 30. Januar wird zum Benefiz für Hans Ramseyer eine Auf. führung des beliebten Volksstückes Gewonnene Herzen" oder Nord und Süd von Hugo Müller, Musik von A. Bial unter Mitwirkung der Regimentskapelle ftattfinden. Herr Direktor Alfred Helm, der von früher her als vorzüglicher Darsteller hter in beftem Andenken steht, wird aus Gefälligkeit für den Benefizianten an diesem Abend in der fomischen Rolle des Wetterbahn" auftreten. Alle, die die Wirren in Venezuela mit Aufmerksam­feit verfolgen, wird es interessieren zu erfahren, daß der be­fannte Geograph und einer der besten Kenner Venezuelas, Professor Sievers- Gießen, soeben ein Werk erscheinen läßt, das über alle diesbezüglichen Fragen auf das beste unterrichtet: Venezuela und die deutschen Interessen. ca. 7 Bogen mit 2 Karten. Berlag von Gebauer- Schwetschke, Halle a. S. Preis 2 Mark.

::: Schwere Eisenbahnkatastrophen. Bei Graceland ( New Jersey) fuhr ein Expreßzug der Baltimore und Ohio- Bahn von rückwärts auf einen Lokalzug auf. Die Reisenden des Expreßzuges erlitten mur leichte Quet­schungen, dagegen wurden von den Insassen des Lo­talzuges 24 getötet und zahlreiche verwundet. Die Wa­gen des Lokalzuges gerieten bei dem Zusammenstoß so­fort in Brand, wodurch die Befreiung der Verletzten unmöglich gemacht wurde. Auf einer Brücke in der Nähe der Station Ponomaremo Dankowo auf der Smo­lenskischen Linie der Rjäsan- Uralbahn entgleiste ein Güterzug. Der ganze Bestand stürzte von der Brücke her­unter. Von dem Zugpersonal wurden drei Personen ber­letzt; der Zugführer wird vermißt. Auf derselben Bahn stießen außerdem bei der Station Safina zwei Güter­süge, die hintereinander abgelassen waren, mit solcher Bucht aufeinander, daß 20 Waggons vollständig zer­trümmert wurden. Der Maschinist des hinteren Zuges wurde hierbei schwer, mehrere Schaffner leicht verletzt, ein Heizer getötet.

Schuh­Schuh­

-Der Obmann- Stellvertreter der Berliner macher- Innung und Dirigent der Fachschule, machermeister Louis Schumann, ist wegen schwerer Sitt­lichkeitsvergehen verhaftet und in das Untersuchungs­gefängnis in Moabit eingeliefert worden.

- Die ausständigen Schneider in Wien haben beschlossen, bei denjenigen Großkonfektionären, welche dem verein­barten Lohntarise beitreten, vom Ausstand zurückzutreten. Bisher haben 26 Herrenkleiderkonfektionäre sich auf den vereinbarten Tarif verpflichtet. Bei diesen Firmen sind drei Viertel der gesamten Arbeiterschaft der Konfektions­branche beschäftigt.

Wie aus Charbin gemeldet wird, überfielen Chun­chusen, die sich mit Chinesen in einem von Port Ar­thur nach Charbin fahrenden Güterzug befanden, die letzteren, verwundeten sieben, beraubten viele und flüch­tefen alsdann.

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** Nomrod, 29. Jan. Die Holzversteigerung vom 23. ds. Mte. ist genehmigt und fönnen die Abfuhrscheine vom 31. da. ab bei den betr. Bahlstellen abgeholt werden.

Meerholz, 28. Jan. Nach hier eingetroffenen Nach. richten darf als sicher angenommen werden, daß Fürst Wolfgang zu Stolberg- Stolberg felbft Hand an sich gelegt hat. Der Fürst, dessen hinterlassene Gemahlin eine Schwester des Grafen Gustav zu senburg und Büdingen dahier ist, litt, wie seinen Verwandten bekannt war, schon seit langer Zeit an Schwermut. Eine Schwester des Fürsten, Erika, ist die Gemahlin des Grafen Georg Albrecht zu Erbach­Erbach.

**( Militärdienst nachrichten.) b. Dewi, Oberst und Kommandeur des Inf.- Regts. Kaiser Wil­helm( 2. Großh. Heff.) Nr. 116, nach Württemberg tommandiert behufs Beauftragung mit der Führung der 52. Inf.- Brigade( 2. Königl. Württemberg.) b. Graeveniz, Oberstleutnant beim Stabe des Inf.­Regts. Kaiser Friedrich, König von Preußen( 7. Württem­berg.) Nr. 125, von dem Kommando nach Württemberg enthoben und unter Beförderung zum Obersten, zum Kommandeur des Inf.- Regts. Kaiser Wilhelm( 2. Großh.) Hess.) Nr. 116 ernannt. Koettsch au, Oberleutnant im Inf. Regt. Kaiser Wilhelm( 2. Großh. Hess.) Nr. 116, zum überzähligen Hauptmann befördert. Bier­mann, Leutnant im Inf.- Regt. Kaiser Wilhelm( 2. Großh. Hess.) Nr. 116, zum Oberleutnant befördert. Tamm, Firmenich, Fähnriche im Inf.- Regt. Kaiser Wilhelm( 2. Großh. Heff.) Nr. 116, zu Leutnants be­fördert. Dr. Lehmann( Gießen), appe( Gießen), Wirth( Gießen), Unterärzte der Reserve, zu Assistenz­ärzten befördert.

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* Einen großen Menschenauflauf vernrsachte gestern Abend gegen 26 Uhr auf dem Neuenweg ein stort an getrunkener Arbeiter aus Wißmar. Aus dem Deutschen Hof an die Luft gesetzt, blieb letzterer am Trottoir eine zeitlang regungslos liegen, bis einer seiner Kollegen, ihn an das gegenüberstehende Haus lehnte. Der herbeigerufene Schuß­mann hatte Not, das angesammelte Publikum auseinander zu bringen.

+ Hanau, 28. Jan. Im Alter von 84 Jahren start hier Landgerichtsrat a. D. Reul, einer der wenigen noch lebenden kurhessischen Juristen. Der Verstorbene war be sonders als Untersuchungsrichter gefürchtet.

** Kirchhain, 27. Jan. 8um heutigen Schweine markt waren außerordentlich viel Schweine aufgefahren, sodas namentlich in Läuferschweinen das Angebot die Nachfrage überstieg. Dagegen war der Handel in Ferkeln sehr lebhaft. Es wurden pro Paar 28-32 Mark gezahlt. Die Land. bevölkerung war sehr stark am Markte vertreten, auch sorgten Harfenstimmen für den nötigen Klimbim.

** Von hessischen Behörden werden steckbrieflich verfolgt: Karl Dietmann aus Egeln wegen Körperverlegung zc. und Erdarbeiter Joseph Tesarie aus Italien wegen Unterschlagung und Diebstahls, beide vom Staatsanwalt Gießen; Dienst­tnecht Heinrich Falt aus Gießen wegen Unterschlagung vom Amtsanwalt zu Friedberg; Dienstmagd Marie Geidt( Heidt?) aas Marburg wegen Betrugs vom Amtsanwalt zu Gießen; Kaufmann Karl Lamm aus Kirtorf wegen betrügerischen Bankerotts vom Staatsanwalt Gießen; Viehschweizer Ernst Schreier aus Sonnenberg wegen Diebstahls vom Staats­anwalt Gießen.

Abonnements- Einladung.

Zum bevorstehenden Monatswechsel erlauben wir uns, die verehrl. Abonnenten der ,, Gießener Neuesten Nachrichten" zur Erneuerung ihres Abnnnements höflichst einzuladen. Die enorme Vermehrung der Auflage in jüngster Beit liefert den deutlichsten Beweis, daß die Neuesten Nach­richten" sich immer größerer Beliebtheit beim Publikum erfreuen, welcher Umstand namentlich auf die hochgeschäßte Mitarbeit akademisch gebildeter Herren zurückzuführen ist. Zur bevorstehenden Reichstagswahl bieten wir dem Politifer in furz und übersichtlich gefaßter Form die neuesten Ergeb nisse der Wahlen, wie überhaupt alle aktuellen Tagesfragen eingehender Berichterstattung unterzogen werden.

** Gewiß wird es für jeden Leser Interesse haben zu hören, daß das Große Los der 1. Wohlthätigkeits- Geldlotterie des Straßburg- Neudorfer Arbeiterheims im Betrage von 15 000 Marf einem armen Bahnarbeiter in der Nähe Straßburgs zugefallen ist. Derselbe besißt Frau und Kinder und ist, soweit ersichtlich, ein ordentlicher Mann. Wir sehen auch hier wieder, daß die Glücksgöttin lange nicht immer blind ist, sondern ihre Gaben an die richtigen Leute zu ver geben weiß. Die Auszahlung erfolgte durch den General­Agent J. Stürmer, Langestraße 107, Straßburg i.Els. bar obne bzug.

Aus Hessen und nachbargebieten.

Der Nichtpolitifer wie die Hausfrau finden in der täglich beiliegenden Familienzeitung fesselnde Romane erfter Autoren, von denen im Verbreitungsbezirf nur unserer Zeitung das Abdrucksrecht gestattet ist.

** Großen- Buseck. Unser Konsum- Verein hält nächsten Sonntag beim Gastwirt Brück für seine Mitglieder einen Ball ab, bei dem, soviel wir erfahren, die Mitglieder bis zur Höhe von 4 Schoppen Freiwein bewirtet werden. Auch für Spe.sen soll gesorgt sein, sowie für die nicht am Bal erscheinenden Mitglieder; lettere haben diese Nacht die Spenden nach ihrer Wohnung zu holen.

So fann zu einer Abonnementserneu rung resp. zu einem Neuabonnement nur eingeladen werden, der 65 Pfg. monat lich betragende Breis steht zu dem Gebotenen in keinem Verhältnis. Unsere Freunde und Gönner aber bitten wir um freundliche Unterstützung in der Gewinnung neuer Abonnenten und Mitarbeiter.

** Alsfeld, 28. Jan Vogelsberger Höhen. flub. Am Sonntag den 18. I. M. fand im oberen Saale des Mainzer Hof" eine recht gut besuchte Versammlung statt, in der die Gründung eines Alsfelder 8weig­vereins des Vogelsberger Höhenklubs end­gültig beschlossen wurde. Der junge Verein zählt bis jetzt etwa 60 Mitglieder.

** Hersfeld, 28. Jan. Im Wahlkreise Hersfeld- Hünfeld­Rotenburg werden zur bevorstehenden Reichstagswahl fünf Kandidaten aufgestellt und zwar für die Antisemiten. Der bisherige Vertreter des Kreises, Werner, für die Konser­vativen Landrat Türcke, für die Nationalliberalen Freiherr v. Eckartstein, für das Zentrum Forstmeister Raute und schließlich noch ein Sozialist. Da der Bund der Landwirte den Antisemiten unterstüßen will, dürfte dieser das Rennen mit ungezählten Längen gewinnen.

Redaktion und Expedition der ,, Gießener Neuesten Nachrichten."

Um ein Erbe

der neue Originalroman, mit dessen Veröffentlichung wir in unserer täglichen Unterhaltungsbeilage begonnen, aus der rühmlichst bekannten Feder von S. Clausins, führt uns ein aus dem echten, warmen Leben geschnittenes Charakterbild vor Augen. In einem Milieu, voll von Gegenfäßen, wie sie eine in Jahrhunderte langer Ueberliefer ung wurzelnde Anschauung von Ehre, Recht und Schicklich. feit gegenüber modernen Freihe tsgelüften mit sich bringen muß, stehen sich zwei Frauennaturen in hartem Kampfe gegenüber. Die eine dämonisch, in allen Künsten der Intrigue bewandert, die andere einfach und natürlich, uner fahren und schußlos. Wer wird in diesem Ringen den end­lichen Sieg davontragen? Das ist die brennende Frage, die den Leser bis zum hochdramatischen Schluß der meister lich durchgeführten Arbeit in nie ermattender Spannung hält.

Gottesdienst der israelitischen Religionsgesellschaft. In der Synagoge, Südanlage. Sabbathfeier am 31. Januar 1903 Vorabend: 4.50 Uhr, worgens: 8.30 Uhr, nachmit tags: 3.30 Uhr. Sabbathausgang: 6.05 Uhr. Wochengottesdienst: Morgens 7 Uhr, abends 5.00 Uhr

Brietkasten der Redaktion.

Mieter hier. Wenn Sie monatlich das Geld bezahlen, müssen Sie bis spätestens den 15. des Monats fündigen. Bahlen Sie aber vierteljährlich, so muß die Kündigung in den ersten drei Tagen des Kalenderquartals erfolgen.

Marktbericht.

Gicken. 29. Jan. Auf dem heutigen Wochenmarit fofteten Butter per Bib. 0.80-0.90 Mt. Hübnereter 1 St. 7-9 Bfg., Enteneier St -00 Pfg., Räse ber St. 5-8 Pfg.. Käsematte 2 St. 5-6 Bfs Erbsen ver Liter 21 Bfg., Linien pet Liter 32 Bfg, Tauben per Baar T. 0.70-1.00, Hübner per Stüd Mt 1.00-140, Sahnen, pr Stud Mt. 80,0-2.50, Enten per Stüd 2.00-2.50, Ganie p. Bfb. 54-60 Pfg., Ochsenfleisch per Pfd. 66-76 Bfg., Rindfleisch per Pfd. 60-66 Pfg. Schweinefleisch per Bfo 70-80 Bia. Schweine fleisch gesalzen per Bfund 0.84 Bfq., Kalbfleisch ver Pfd. 66-79 Pfg., Hammelfleisch per Pfd. 50-70 Bfg., Kartoffeln per 100 ilo 0.00-6.50 mf., Zwiebeln per St. mf. 3.00-6.00, Milch per Liter 18 Bfg.

Weglar, 24. Jan. Auf dem hiesigen Wochenmarkt fostete ba Pfund Butter 1.00 Mt., Eier 2 Stüd 15 Pfg.

Oberf. Oberf.

Oberf.

Holzversteigerungen

und

Holzverkäufe.

Krofdorf.: Montag, den 2. Febr., vorm. 10 Uhr im Freund'schen Saale zu Krofdorf. Neustadt( M.- W.- 8.): Von dem diesjährige Einschlag an Eichen- Stammholz( Schneidhol Bauholz und Schwellenholz) sollen Nuß- un Bauhölzer im Wege des schriftl. Aufgebots in 18 Losen verkauft werden. Die Eröffnung de Gebote erfolgt am 18. Febr. vorm. 11 Uhr. Woltersdorf( Post Frankenberg): Mittwoch ber 4. Februar, vorm. 8 Uhr, im Gasthaus zum Hessischen Hof" in Frankenberg.

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für die Redaktion verantwortlich: Albin Klein, Gießen. Drud und Verlag der Gießener Berlagsbruckeret,

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