Ausgabe 
28.11.1903 Zweites Blatt
 
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A[ Wintersport im Oberharz.] Im Harz sieht es be­reits recht winterlich aus und die Freunde des Schneeschuh­sports haben bereits die Saison eröffnet. In der Ver­sammlung des Oberharzer Sti- Klubs, der jept 500 Mit­glieder zählt, wurde beschlossen, die diesjährigen großen Schneeschuh- Wettläufe und das Winterfest am 23., 24. und 25. Januar in Altenau a. H. abzuhalten und in die Kon­furrenzen auch ein solches für Militärschneeschuhläufer ein­zulegen. Die Militärbehörden sind bereits davon in Kennt­nis gesetzt worden. Es sollen im Harz Wetterstationen ein­gerichtet werden, die an sämtliche Zeitungen Wetterberichte täglich kostenlos abgeben.

[ Tödliche Freude.] Glück und Unglück sind oft wunder­bar mit einander verfettet. Das beweist wieder einmal folgender tragische Fall, der sich in Berlin ereignete. Der 50 Jahre alte Drechsler Albert Dette hatte seit 14 Tagen feine Arbeit mehr, weil die Fabrik, in der er beschäftigt war, einging. Dem Bekümmerten brachte num plötzlich ein Bote von der Lotterie die Nachricht, daß er 10 000 Mart gewonnen hätte. Voller Freude verließ er seine Wohnung, erzählte Bekannten in der Nachbarschaft von seinem Glück und sprach die Absicht aus, einen Freund aufzusuchen, um ihn mit der frohen Kunde zu überraschen. Kaum war er einige Minuten gegangen, als er auf der Straße zusammen brach. Leute, die des Weges kamen, brachten den hilflosen Mann auf einen Hausflur, wo er nach fünf Minuten starb. Ein Herzschlag hatte seinem Leben ein Ende gemacht.

der chinesische Turm von Laeken. Aus Brüssel wird berichtet: Man legt zur Zeit die letzte Hand an den berühmten ,, chinesischen Turm", den der König im Park der Sommer­residenz Laeken an der Avenue Van- Praet errichten läßt. Dieses seltsame Denkmal legt jedenfalls Kunde ab von einem bizarren Geist. Das Aeußere ist sehr malerisch mit seinem monumentalen Eingang und seinen Treppen, auf deren oberem Ende sich die Bronzestatue einer chinesischen Gottheit erhebt, mit seinen geschnitten Füllungen und den Balkons, die jedes Stockwerf begrenzen. Eine breite Treppe führt zu den verschwenderisch eingerichteten Salons mit Ornamenten aus geschnitztem Zedernholz und Füllungen mit Lackorna­menten. Bläulich gefärbte Scheiben lassen nur ein ge­dämpftes, fast geheimnisvolles Licht eindringen, und in den schattigen Ecken schneiden seltsame Figuren Gesichter. Zu diesem Bau hat man 800 Meter kostbares Holz gebraucht. Dreihundert elektrische Lampen dienen zu seiner vollständigen Beleuchtung, ein vervollkommneter Apparat erheizt den Turm, und der Fahrstuhl fehlt natürlich auch nicht. Der Kongo ist den Belgiern schon etwas Alltägliches geworden, jezt muß die jüngere Chinapolitik Belgiens und seines Königs herhalten, um Motive für die öffentliche Unterhal­tung zu liefern.

[ Amerikanischer Riesenbahnhof.] Den größten und schönsten Bahnhof der Welt will man jetzt in Washington errichten. Er wird ungefähr 56 Millionen Mark kosten. Das Gebäude soll drei Ausgänge erhalten, darunter einen besonderen für den Präsidenten und die Gäste des Weißen Hauses"; für diese ist auch eine Flucht von Zimmern be stimmt. Außer einem Krankenzimmer werden in dem Bahn­hof ferner mehrere Leichenkammern, aber auch türkische Bäder und ein Schwimmbassin angelegt werden.

[ Was in Briefkästen gefunden wird. Der diesmalige Bericht über das Geschäftsjahr der englischen Post weist darauf hin, daß sich trotz aller Warnungen die Sorglosigkeit des Publikums in der Behandlung der Postsachen noch ge steigert habe. Die Zahl der unbestellbaren Briefe hat in Großbritannien letztes Jahr die ungeheure Ziffer von 1 189 000 erreicht und übersteigt damit um 20 Prozent das vorhergegangene Jahr. Darunter befanden sich 324 403 Briefe, welche die Absender wichtig genug hielten, um sie

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eingeschrieben zu schiaen, und die dennoch nicht bestelt wer­den konnten. Sie enthielten 733 062 Pfd. St.( etwa 15 Mill. Mark) in Münzen, Noten, Schecks, Wechseln und Marken. In den Briefkästen fanden sich nicht weniger als 367 519 Sendungen ohne jede Adresse. Beim Deffnen stellte es sich heraus, daß auch diese Sendungen Werte enthielten, und zwar 186 Pfd. St. in Münzen und Banknoten und 16 195 Pfd. St.( etwa 340 000 Morf) in Schecks u. s. w. Auch loses Geld oder andere Gegenstände, welche aus zu schwachen oder ungenügend geschlossenen Kuverts herausgefallen waren, wurden den Brieffästen entnommen. 25 184 Pfd. St.( über 500 000 Mark) fanden sich in barem Gelde und in Schecks vor, während 93 232 Gegenstände anderer Art ebenfalls zum Vorschein kamen. Welcher Art diese Gegenstände waren, das gibt der Bericht nicht fund. Die Postbeamten aber ver­sichern, daß sich die seltsamsten Sachen darunter befinden. Haarnadeln, Spielfarten, Streichholzschachteln, Manschetten­fnöpfe regen die Beamten nicht weiter auf. Ein Ring im Werte von 800 Mark, der sich vor einiger Zeit in einem Briefkasten vorgefunden haben soll, ohne vom Eigentümer reklamiert zu werden, ist freilich schon kein alltägliches Er­eignis. Das seltsamste Fundobjekt ist aber sicher... ein falsches Gebiß. Eine Dame, die einen Brief in den Kasten stecken wollte, wurde von so heftigem Niesen ergriffen, daß ihr die falschen Zähne in die Hand fielen, die den Brief hielt. In ihrer Aufregung warf sie die Zähne in den Kasten und behielt den Brief zurück. Tableau!

Das Neuefte aus den Witzblättern. Die Hauptsach e. Prok( zum Maler): Gut, machen Se mir's Porträt so aber in'n Hintergrund den Geld­schrank!

Majors Köchin: Mein Schatz hat mal gute Ma­nieren, wenn er aufstößt, sagt er immer Pardong! Auch ein Grund. A.: Warum ziehen Sie Weiß­wein dem Rotwein vor? B.: Weil man von dem immer gleich die Flasche austrinken muß, damit er nicht schlecht wird!

Boshaft. A.: Freund Buchholz soll ja eine schreck­liche Megäre zur Frau gekriegt haben was hast du ihm denn für ein Hochzeitsgeschenk gemacht? B. Eine Stutz­uhr mit dem Motto: Die Uhr schlägt keinem Glücklichen!

Starke Einbildung. A.: Warum ist denn der Geschäftsdiener Johann seit neuester Zeit so hochnasig B.: Dem sind seine Chefs seit zwei Monaten den Gehalt schuldig, und da bildet er sich jetzt ein daß er an dem Unter­nehmen finanziell beteiligt ist! ( Lach. Jahrh.)

Das Märtyrerpaar" Kwilecki.

Man schreibt uns: Die Freisprechung der Gräfin Ko Tecki und ihrer sämtlichen Mitangeklagten hat in einem Teil der Berliner Presse und Bevölkerung einen wahren Sturm der Begeisterung erregt. Auf den Straßen vor dem Ge­richtsgebäude ſtanden Tausende, und als der Wagen mit dem gräflichen Ehepaare aus dem Portal des Gerichtsgebäudes fuhr, wurde er umdrängt, so daß er nur schwer vorwärts fonnte. Zahlreiche Blumensträuße wurden den Freigesproche nen zugeworfen, und Hoch- und Niech- zyje- Rufe erbrausten immer wieder. Das Haus in der Hohenstaufenstraße, in dem das gräfliche Paar bei seinem Verteidiger, Rechtsanwalt v. Sikorski, wohnt, ist beständig von einer dichten Menschen­menge umlagert, die die Gräfin sehen und ihr Ovationen darbringen will. Sie zeigte sich denn auch auf dem Balkon und warf als befände sie sich nicht in der Reichshaupt­stadt, sondern auf einem polnischen Schlachtizenschloß upfer und Nickelminsen unter die Straženjugend. Das

MAGGI WÜRZE

Betr. Das Meldewesen in der Provinzialhauptstadt Gießen.

Bekanntmachung.

Houdoir der Grafin, 10 teilen die Blätter mit, hat sich in einen Blumenhain verwandelt, Glückwunschschreiben und Gratu lationstelegramme und in Stößen eingetroffen. Aus aller Welt gingen der so hart bedrängten Frau Sympathiekund­gebungen zu.

ge

Diesen Ovationen gegenüber ist es gut, einmal die nüch­terne Ueberlegung sprechen zu lassen. Dann wird man nicht umhin können, jich kopfschüttelnd von dieſem öffentlihen Unfug, denn das ist das einzig passende Wort für diese- wüchse, abzuwenden. Es iſt gänzlich verkehrt, den Grafen und die Gräfin als ein edles Dulderpaar hinzustellen. Beide sind alles andere, nur nicht sympathische Persönlichkeiten. Der Blick, den wir in ihr Eheleben und ihren Charakter tan haben, hat uns ein wahrhaft abschreckendes Bild enthüllt. Eine Dame der Aristokratie, die ihren Mann in Gegenwart der Dienerschaft mit Ausdrücken, wie Schweinehund", Lum penſack" u. dergl. Fischweiberausdrücken belegt; ein greiser Lebemann, der den Ehebruch für das Natürlichste von der Welt hält und verwundert fragt: Warum soll ich kein Ver hältnis haben?"- das sind wahrlich keine Gestalten, um deren Stirn sich die Märtyrerkrone flechten läßt. Der Graj zeigte seinen Bewunderern selbst am besten, wozu er seine neu gewonnene Freiheit benußen wird. Chne Säumen stürzte er sich in den langentbehrten Strudel des Morliner Nacht lebens und kneipte mit gleichgesinnten Freunden die Nacht nach seiner Freisprechung durch. Die Gräfin verneigte sich nach dem Freispruch nach allen Seiten und warf den Freun dinnen in den Logen Fußfinger zu, wie eine Schauspielerin, die nach gelungenem Aftschluß von der Bühne abtritt, nicht wie eine Mutter, der nach heißem Kampf ihr Liebſtes auf Erden, ihr teures Kind, das ihr entrissen werden sollte, in die Arme zurückgelegt worden ist. Nein, die Kwilecfis ver dienen keine Sympathie.

Es ist denn auch anzunehmen, daß die Kundgebungen dem Brafenpaar nur indirekt galten. Sie sind eine Huldigung für den Sieg des volkstümlichen Rechtsbewußtseins, der aus Geschworenenmund verkündet wurde. Die Schuld der An­geflagten war nicht erwiesen, folglich mußten sie freigesprochen werden. So folgerte bereits vor dem Wahrspruch die öffent liche Meinung. Und in die Freude über diesen ihren Erfolg mischt sich zugleich die Oppositionslust gegen die Staats­anwaltschaft, die die Geschworenen, die die Verkörperung der Volksjustiz sein sollen, so von oben herab behandelte. Würden diese Momente und die dem Berliner innewohnende Sucht, überall mitzuschreien, wo ,, was los ist", in Wegfall kommen, dann würde das Kwilecfische Paar nach seinem Freispruch sofort jedes Interesse verloren haben.

Fünfzehn Millionen

Packete Kathreiners Malzkaffe tommen jährlich allein in Deutschland zum Verkauf. Diese gewaltige Ziffer sollte doch Jeden, der aus irgend einem Vorurteil Kathreiners Malzkaffee bis jetzt noch nicht versucht hat, nachdenklich und aufmerksam machen. Nur ein Kon­sumartifel von wirklich einwandfreier Beschaffenheit, kann eine derartige große Verbreitung erlangen. Die Haupt­vorzüge, denen Kathreiners Malzkaffee diesen Mesen­erfolg verdankt, sind:- Wohlgeschmack und Aroma, ganz ähnlich wie bei Bohnen kaffee, Bekömmlichkeit und leicht anregende Wirkung, ohne die geringsten schädlichen Folgen.

AUTOL übertroffenes Del H.mobius Sohn

Motorwagens Motorzweiräder.

darf nicht mitgekocht werden,

sondern ist den Suppen, Saucen, Gemüsen Fleischspeisen u. s. w.

stets erst beim Anrichten beizufügen. Sehr ausgiebig! Nicht zuviel nehmen!

Man verlange ausdrücklich MAGGI's Würze!

Nach pos III 2 der Melde- Ordnung für die Provins zialhauptstadt Gießen vom 10. Mai 1890 haben die dort des Näheren bezeichneten Meldepflichtigen mit Ausnahme der Dienstboten die vorgeschriebenen An- und Abmeld­ungen persönlich oder schriftlich zu erhalten.

Für schriftliche Meldungen sollen vom 1. Dezember If. s. ab eigens dazu eingeführte Formularien zur Verwendung fommen.

Wir ersuchen die Meldepflichtigen sich dieser For mularien bedienen zu wollen und machen darauf auf­merksam, daß solche außer auf unserem Meldebureau auch an den Oftroihebestellen des Selters, Neustädter­und Wallthors unentgeltlich verabreicht werden. Gießen, den 26. November 1903. Großh. Polizeiamt Gießen. Hechler.

Vorkehrungen

gegen das Einfrieren der Haus- Wasserleitungen.

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Unter Hinweis auf die Bestimmungen über Anlage der Hauswasserleitungen zu Gießen" machen wir darauf aufmerksam, daß, um dem Einfrieren des Wassers in den Hauswasserleitungen bei eintretender Kälte vorzubeugen, es erforderlich ist, die Hauswasserleitungen des Abends für die Dauer der Nacht zu entleeren. Dies geschieht dadurch, daß zuerst der vor dem Wassermesser be­findliche Hauptabsperrhahn geschlossen und dann das seitlich desselben oder hinter dem Wassermesser befindliche Entleer ungshähnchen, nachdem ein passendes Gefäß untergestellt, geöffnet wird und dies so lange geöffnet gehalten wird, bis bas in der Hausleitung stehende Wasser vollständig abge­laufen ist, worauf bezeichnetes Hähnchen wieder geschlossen wird.- Um eine vollständige Entleerung zu erwirken, ift

es geboten, während derselben das in dem obersten Stock­werk des Hauses befindliche Zapfventil der Haus­leitung offen zu halten, damit die Luft Zutritt in die Leitung erhalte. Ein größerer Teil des Wissers fann auch schon durch das Zapfventil der untersten Küche entleert werden, wodurch die Entleerung im Keller verein. facht wird. Nach stattgehabter Entleerung sind diese Zapfventile, welche dem Eintritt der Luft, bezw. der Ent­eerung des Wassers dienten, wieder zu schließen.

Das Schließen des Hauptabsperrhahnes ers folgt durch Auffeßen des beigegebenen Schlüssels auf den vierkantigen Hahnzapfen und Drehung im Sinne eines Uhrzeigers, bis Widerstand erfolgt. Das Oeffnen des Hauptabsperrhahnes geschieht durch Drehung in entgegengeseztem Sinne, bis Widerstand erfolgt.

Behuss Wasserentnahme muß ds Morgens der Haupt­absperrhahn wieder vollstä dig geöffnet werden.

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Abzweig eitungen nach Waschtücher, Badezimmern, überhaupt nach ung heizten Räumen, Hofräumen, Gärten usw. sind auf die Dauer deren Nichtgebrauchs, bezw. des ganzen Winters, mittelst ihrer besonderen Vorrichtungen auf ähnliche Weise zu entleeren und abzustellen. Bei anhal­tender außerordentlicher Kälte empfiehlt es sich, die Wasserentnahme auch während des Tages auf fürzere festgeschte Zeit zu beschränken und während der übrigen Tageszeit die Hauswasserleitungen gleichfalls in oben angegebener Weise abzustellen

Dem Einfrieren solcher

Hannover. & Basel

Sehr kalt stehende, insbesondere auch abgestellte und vorübergehend nicht in Gebrauch befindliche Klosetts ( wie in Vereinshäusern usw.) werden durch Einstreuen von etwas Salz( Viehsalz) in das Schlußwasser des Syphons ( Wasserabschlusses) gegen Auffrieren der Schüsseln geschützt.

den Teil der Rohrleitung sind während des Winters Die Wassermesser nebst dem nächstanschließen. mit Stroh, Säden oder ähnlichen Schuhmitteln gegen Kälte zu umkleiden, auch namentlich die betr. Kellerfenfter_ge schlossen zu halten. Die Herstellung aller Waffer messer, die in Folge ungenügenden Santes gegen Kälte Schaden erleiden, erfolgt auf Rechnung der Hausbesizer. Hausbesitzer. Im übrigen müssen die Wassermesser jederzeit leicht zugänglich bleiben.

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Nach vorliegenden Erfahrungen sind es namentlich Neubauten und unbewohnte Stockwerke, deren Wasser­wird, insbesondere sind auch schon öfters infolge Nichtab. leitungen nicht immer die erforderliche Fürsorge geschenkt sperrens von Garten- Wasserleitungen große Beschädig ungen und namhafte Wasserverluste entstanden.

abnehmer die Lieferung des Wassers möglichst gewährleistet, Durch die empfohlenen Vorkehrungen wird dem Wasser­dem Hausbesißer aber werden Beschädigungen an Leit ung und Gebände fern gehalten. Wir empfehlen daher vorstehende Vorsichtsmokregen allen Be­teiligten zur ganz besonderen Beachtung.

Länger andauernde Absperrungen, Einwinter­ungen. Reparaturen und Auftauungen von Hand­Wasserleitungen, welche durch Küchen unbenutzter Wohnwasserleitungen werden am zweckmäßigsten und angen geführt sind, kann man durch Unterhaltung eines fleinen Serdfeuers vorbeugen. Auch empfi hlt es sich, in talten Klosett oder sonstigen ungeheiztea Räumen, durch welche die Wasserleitung führt, sofern daselbst die Leit­ung nicht schon durch eine ausreichende Unhüllung gegen Kälte geschüßt ist, die Temp ratur durch ein Defchen oder geeigneten Falls etwa durch eine Gasflamme auf genügender Höhe zu erhalten.

ionellten von denjenigen Installationsgeschäften besorgt, welche die betr. Hauswasserleitungen f 3t. ausgeführt taben und daher die örtlichen Verhältnisse mit ihren empfindlichen Punkten am besten tennen. Gießen, den 24. November 1903. Städtisches Gas- und Wafferwert Gießen. Otto Bergen.

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Endlich trug es der Züngling nicht länger und trat mit

fich hervor.

fangen ward. Beim Er sammelte ein glänzendes Gefolge, fleidete feiner Liebe, die er nur heimlich hatte gestehen wollen, öffent­fich in Sanit und Seide und zog nach der Burg

feinen Vor

Ein gräßlicher Aufschrei.

des. Und wenn der Sturm in wilder wogen die Gewaffneten, den edlen Jüngling in befreien! Metternacht heulend um die Klippen rast und die Trina Die Burg fant in Schutt und Trümmer, die Gartens find geborsten.

Das Tor wird gesprengt, herein

Mr.

280

Familie

Samstag, den 20. Robember

1903