Ausgabe 
28.2.1903 Zweites Blatt
 
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Nr. 50.

Zweites Blatt.

Abonnementspreis: in Gießen, abgeholt monatlich 50 Bfg., in's Saus gebracht 60 Bfg, burch bie Poft bezogen viertel fährlich Mr. 1.50.

Gratisbeilagen: Oberheffische Familienzeitung( täglich) Oberbeffische Zeitschrift für Landwirtschaft, Ob nub Gartenban, sowie die Gießener Seifenblasen( wöchentlich). Das Blatt erscheint an allen Berttagen nachmittags.

Samsstag, den 28. Februar 1903.

Gießener

12. Jahrgang.

Insertionsprei 81 Die einfpaltige Petitzeile für Gießen wie gang Oberbeffen, bie Kreise Weglar und Marburg 10 Pfg. fonft 15 Pfg: Steklamen die Petitgeile 30 refp. 40 Bfg.

Bofizeitungsliste No. 3869.

Redaktion und Expedition: Gießen Rexenweg 28. Fernsprechenschinh Nr. 368.

Neuelle Nachrichten

( ichener Tageblatt)

Anabhängige Tageszeitung

( Gießener Zeitung)

für Oberheffen und die Kreise Marburg und Wetzlar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen und anderer Behörden von Oberhessen.

Eilenbahn- Tarifpolitik.

Bon sehr sachtundiger, geschäßter Seite wird uns ge schrieben: Der neue preußische Eisenbahnminister Budde hat in preußischen Abgeordnetenhause davor gewarnt, günstige Erntejahre der Eisenbahnverwaltung dazu dienen zu lassen, eine Ermäßigung der Tarife, insbesondere wohl ber Personentarife, einzuführen. Derartige Maßnahmen Könnten geradezu unser gesamtes Wirtschaftsleben schädi­gen, wenn nicht eine Verkehrssteigerung den Einnahme­ausfall deckt. Man vergesse eben das eine nicht, daß die Eisenbahneinnahmen nicht nur die Stüße und das Rück­grat der Staatsverwaltung, sondern auch die Quelle für bie Neuaufsammlung von werbendem Kapital und ein Mittel zur Anlegung von nationalen Vermögenswerten sind. Es ist aber aber ein Irrtum, wenn man, wie die türmischen Eisenbahnreformer, glauben sollte, eine Er­mäßigung der Fahriarise werde durch eine Steigerung des Bertehrs gedeckt. Die Anhänger dieser Ansicht berufen sich auf das Beispiel vom Briefports. Als der Einheits­reis eingeführt wurde, stieg allerdings der Briefverkehr. Aber der Brief ist ein toter Gegenstand, der Personentarif aber berührt die persönlichen Existenzen. Ein Mann, der reift, entfernt sich, wenn nicht Geschäftsreisende in Be­fracht kommen, von der Stätte seiner Wirksamkeit. Durch die Reise setzt sich beispielsweise ein Arbeiter, Handwerks­mann oder Industrieller außerstande, seinem Berufe nach­zugehen und Verdienst zu suchen, außerdem verteuert er sich seine Lebensweise. Gegen diese Notwendigkeiten kommt eine Preisermäßigung verhältnismäßig wenig in Betracht. Es werden stets dieselben Leute sein, die ständig oder

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periodisch) reisen, einerlei ob die Tarife etwas höher, oder

etwas niedriger sind. Wenn eine Ermäßigung gefahrlos eingeführt werden kann, si es Aufhebung der under­hältnismäßig hohen Rückfahrbegünstigung, die noch aus der Zeit der Eisenbahnkonkurrenz stammt, und Ermäßt­gung der Grundtage. Wir verstehen jedoch vollkommen, baß der Herr Minister seine Einnahmeverhältnisse auf einem gleichmäßigen Standpunkte erhalten will, denn an­sere raschlebige Zeit und die Epoche der Erfindungen legt ihm die Verpflichtung auf, technische Verbesserungen im Interesse unserer Verkehrsentwickelung rasch einzuführen, Den Ansprüchen des Publikums an die Bequemlichkeit zu genügen und das Verkehrsneß immer weiter zu vervoll­Loinmnen. Das ist nur möglich, wenn das Einnahme­Budget möglichst geringen Schwankungen unterworfen ist.

ber, wie wir bereits andeuteten, wir unterscheiden swischen Personen- und Gütertarisen. Eine Ermäßigung bes Personentarifs tommt lediglich dem einzelnen Rei­senden zu gute, von dem Ausbau des Gütertarifs aber hängt unsere Stellung auf dem Weltmarkte ab. In maß­gebenden Kreisen besteht, wie wir bestimmt wissen, eine tarte Neigung dafür, gegen gewisse Staaten eine Tarif­politik ganz eigener Art einzuführen- speziell gegen Amerika als Antwort auf die Tarifpolitik Morgans, der bekanntlich die Ausfuhr billiger verfrachtet als die Ein­fuhr. Genau ebenso sollten wir es auch machen. Außer­bem aber ist ein billiger Gütertarif eines der wichtigsten Ausgleichsmittel auf unserem eigenen Markte." Im all­gemeinen sollte die Tendenz vorherrschen, den inneren Güteraustausch im Reich zu verbilligen. Dadurch können zum Beispiel die Gegenden mit überschießenden Landwirt­schaftserträgen mit Industriegebieten billig und bequem die Waren austauschen und unsere Ausfuhr würde zu mäßigen Frachtsäßen an die Häfen gelangen. Vielleicht jen Bahnen, aber vor Abschluß der neuen Handelsverträge bleibt darüber das Stillschweigen bewahrt. Auf alle Fälte aber ist es notwendig, daß die ganze Tarifbewegung nicht so sehr aus eine Ermäßigung der Personen- als der Güter­tarife abzielt.

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frühlingsstürme.

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links her verlangten die Redner die Koalitionsfreiheit der Arbeiter und von rechts her wurden die Vertreter dieser Forderungen als wahre Voltsverführer geschildert. Indessen dürfte sich der Kampf nicht so sehr um die Sache selbst als um die damit verknüpften Tendenzen drehen: und wenn auch nicht die Wünsche, die man von rechts und lints hegt, genau erfüllt werden; so wird doch teimendes Leben zu sprossen beginnen, wenn der Föhn des Wahl­tampjes durch die deutschen Gauen rauscht.

Qeit ernsterer Natur als die Frühlingsstürme in unserem Reichsparlament sind die Kämpfe, die sich an unsere Rheinmündung in den Niederlanden entwickeln. Dort bereitet sich die Neuauflage des großen italienischen Arbeiterausstandes vor. Die Eisenbahnen sind ja bei der heutigen Organisation unserer Produktion das wichtigste Machtmittel der Arbeiter. Haben sie über deren Tätigkeit einen Einfluß, dann müssen ihnen selbst die weitgehendsten Forderungen erfüllt werden. Die Versuchung, bei mi­liebigen Verhäl nissen sich dieses Pressionsmittels zu be dienen, liegt also außerordentlich nahe, und in der Tat steht Holland augenblicklich vor der Gefahr einer völligen Lahmlegung des Verkehrs. Die Regierung hat aber so­fort ihre Gesebentwürfe eingebracht, deren erster die Er­richtung einer Eisenbahnbrigade vorschlägt, um unter Um­ständen ganz wie einst in Italien den technischen Verkehrsdienst von dem Militär ausführen zu lassen und dadurch die Gefahr einer völligen Lahmlegung der ge­samten Produktion zu verhüten. Der zweite Vorschlag sicht die Einseßung einer Enquete vor, die sich mit den erhobenen Beschwerden befassen soll. Also auch diese hef tigen Frühlingsstürme haben die feimende Erkenntnis von den Gefahren der Zeit und den Mitteln zu deren Beseiti­gung, sowie zugleich eine Abhilfe objektiv vorhandener Uebelstände bei den Eisenbahnarbeitern zur Folge. Auch hier fündigt der heftige Frühlingssturm einen Reform­frühling an, der hoffentlich eine Aussöhnung der vorhan­denen lassengegenjäße emporgedeihen läßt.

[ Politifche ochenfch a u.] ( Geister der Unterwelt. Ein Kampf um die Tendenz. Frühlingsföhn der Wahlen. Der Reformfühling. berenz. Bestrafung des Wortbruchs Das Stehaufmännchen) RK. Alljährlich, wenn der junge Lenz den Winter von den Bergen in die Täler jagt, dann braust ein wilder Föhn mit schauerlichen Liedern um die Häuser und Mau­ern; es ist als ob die Geister der Unterwelt sich aufgemacht hätten, um die Menschheit in Schrecken zu setzen. Aber diese fühlt sich heimisch in ihren Steinmauern und, wenn vielleicht auch bei dem wilden Toben der Elemente ein leichtes Schauern durch die Seele zieht, so mischt sich

leilah 50 Big doch das Wonnegefühl damit, daß die Stürme nichts an­

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deres sind als die Herold: des nahenden Frühlings, der die Keime sproßen läßt und die Erde mit Blumen und bunten Farben ziert.

Und wiederholt sich dieses Spiel der Natur nicht auch in dem menschlichen Leben? Als jüngst im Reichstag bei der jetzt beendigten Lesung des Ela's des Reichsam es des Innern von rechts und von links die Geister aufein­ander plaẞten, da schien es, als gäbe es keine Brücke, welche die beiden Weltanschauunaen miteinander verbindet. Von

oen der Beruf als Böttcher, Buchbinder, Brunnenbauer Varbiere und Friseure, der Einrichtung von Gas- uui Wasseranlagen, Fischerei, Former, Färberei, Gelbgießer Gürtler, Glasschleiferei und Glasbläserei, Glaser, selemp nerei, Kupferschmiede, Konditoren, Kutscher, Ramm macher, Molkerei, Möbelpolierer, Müßenfabrikation, Schneider, Stuckateure, Töpferei und Wagenbauer; für Mädchen: Blumenfabrikation, Damenhutfabrikation, Hausmädchen, Kindermädchen, Kinderpflegerin, Haus- unt Kammerjungfer, Maßschneiderei, Mädchen für alles. Eben jalls gute Aussichten bieten, wenn auch zunächst nod der vorhandene Nachwuchs den Bedürfnissen genügt, Knaben der Beruf des Musterzeichners, Porzellanfabri lion(-Dreher, Former und Maler), Schlosser, Schorn steinfeger, Schriftgießer, Schriftseßer, Zeugschmiede; für Mädchen: Handschuhmachen, Kochen, Photographie, da Tapeziergewerbe und Wäschez: 1schneiden. Vollständig überfüllt sind zur Zeit folgende Berufe, die mai Demnach nur bei hervorragender Befähigung dafür wäh len sollte, für Knaben: Büchsenmacher, Elettrotechniker, der Eisenbahndienst, Diener, Feinmechaniker, die verschie denen kaufmännischen Berufe, Optiter, Maschinenbau Musik, Versicherungswesen; für Mädchen: Buchhalterin, Korrespondentin, Musif, Telephonistin, Verkäuferin. An und für sich bieten diese Berufe wohl genügende Aus­jichten, aber die Konkurrenz ist zu groß. Dirett abzu caten ist endlich nach der augenblicklichen Situation von dem Ergreifen folgender Berufszweige für Kna ben: Brauer, Gipsbildhauer, Kellner, Lithograph, Me tallinstrumentenmacher, Modelleur, Müllerei, Ofen­

Ob aber ein solcher Reformfrühling auch dem Orient erblühen mag? Als die Berliner Signaturmächte die Ver­besserungsvorschläge für die Balkanstaaten dem Sultan überreichen ließen, schien sich eine rasche Lösung des Kon­flikts vollziehen zu wollen, denn der türkische Großherr machte vor dem europäischen Völkergericht seine Reverenz und stellte baldige Reformen in Aussicht. Aber auf dem Balkan selbst ist man nicht zufrieden, weil die Entwaffnung der Albanesen, die Aufhebung des Zehntenpachtsystems und die proportionelle Beteiligung der Christen an der Landesverwaltung nicht vorgesehen wurde. Außerdem ist ja alles der Willkür der Christen überlassen, da diese den sogenannten Reformkommissar nach eigenem Ermessen er­nennen können. Ist dieser ein Vollblutmuhamedaner, dann wird er es machen, wie jener Rheder aus Konstanti­nopel, der bei einer gefahrvollen Tat das Gelübde tat, für seine Errettung Allah mit der Erbauung einer Moschee danken zu wollen. Als er dann glücklich seinen Fuß auf sestes Land gesezt hatte, wars er sich mit dem Gesicht gen Osten gewandt zu Boden und betete: Allah ist groß, so groß, daß seine Herrlichkeit nicht durch eine Moschee erhöht werden kann. Allah schenkt mir die Moschee." Auf der nächsten Fahrt versant er in den Wellen- so erzählt die Geschichte. So wird es dem türkischen Groß­herrn auch noch ergehen, denn seit fünfundzwanzig Jahren verspricht er dem Volke im Balkan die Reformen und nie­mals hat er Wort gehalten. Die Revolution wird mit ziemlicher Gewißheit innerhalb eines Vierteljahres zu er­warten sein, und wie schwer solche Volkserhebungen nie­derzukämpfen sind, sieht man in Marokko, wo der Gegen­sultan geradezu die Rolle des sogenannten Stehaufmänn­chens spielt, d. h. jenes Kinderspielzeugs, des Bajazzo, der zu Boden gedrückt wird und sich immer wieder erhebt. So glaubte auch der Sultan seinen Gegner bereits mehr­fach besiegt zu haben und immer wieder stellt dieser sich ihm entgegen. Bis dort der Lenz des inneren Friedens dem Sturme folgt, das kann noch lange dauern.

Lokales.

Gedenktafel für den 28. Februar.

1683. Der Physiker Réaumur.*.- 1714. Friede_zt Rastatt. 1792. Der Komponist Rossini* 1812. Dei Schriftsteller Berthold Auerbach*.- 1880. Vollendung des Gotthardtunnels.

Welchen Beruf sollen unsere Kinder ergreifen Das ist die bange Frage, die in diesen Wochen vo dem Ostertermin und damit der endgiltigen Schulent lassung in so vielen Elternherzen widertönt. Wir sprecher hier natürlich nicht von jenen Glücklichen, denen der wohlgefüllte Geldbeutel erlaubt, ihren Sprößlingen jed beliebige Karriere zu eröffnen, sondern von der großer Masse derjenigen, für deren Kinder der Eintritt in Leben zugleich den Beginn der ständigen harten Arbei ums tägliche Brot bedeutet. Für diese Eltern fomm es besonders darauf an, gewissenhaft bei der Wah des Berufes für ihre Lieblinge zu Werte zu gehen uni sie so zu treffen, daß sie für deren Fortkommen di möglichst sichere Gewähr bietet. Nach einer soeben er schienenen Statistik bietet aute Aussichten für Stna

jeter, Photograph, Schuhmacher, Steindrucker, Uhr­macher, Weberei und Wirkerei, Zahntechnifer; für Mäd hen: Kleiderkonfektion, Wäschekonfektion und Zahntech nik. Bei der Wahl einer Lehrstelle müssen die Eltern besonders ihr Augenmerk darauf richten, daß die Zahl der beschäftigten Lehrlinge im richtigen Verhältnis zu denjenigen der Gesellen steht, denn der Lehrling jolt von diesen lernen, wie sein Name besagt, und nicht jeine Arbeitskraft vorzeitig im Interesse des Lehrherrn ausgenügt werden.

Hus dem Gerichtssaal.

§ In dem Leipziger Baufkrach- Prozeß gegen den frü­heren Direktor Erner wurden die bekannten Geschäft: mit der Finanz- und Handelszeitung des Hugo Loewy erörtert, wobei die Leipziger Bauf die Garantie des Rückkaufes für mehrere Millionen russischer an Loewy verkaufter Treberobligationen übernahm. Ferner famen verschiedene nach Ansicht der Sachverständigen unge­wöhnliche Transaktionen zur Sprache, welche bezweck ten, eine möglichst flüssig aussehende Bilanz der Leip­ziger Bank zustande zu bringen, so u. a. die Hingabe von 22 Millionen Wechseln der Kasseler Aufsichtsratsmitglie. der an die Leipziger Bank, für welche Summe die Trebergesellschaft durch die Leipziger Bank entlastet wurde. Die Wechsel wurden aber nicht eingelöst.

§ Eine junge Dame wegen Kußraubes verur ei't. Im allgemeinen hört man wohl ab und zu, daß ein fühner junger Mann ein holdes Mägdelein, das besonders sein Herz rührt, auf der Straße tüchtig abküßt und dafür dann sein Portemonnaie nicht selten auf gericht­liche Anordnung wegen tätlicher Beleidigung um eine Anzahl von Goldstücken erleichtern muß. In Kanada ist aber der originelle Fall vorgekommen, daß ein hüb­sches junges Mädchen, Miß Rellie Hodckin zu Mont­ceal, auf der Straße in einem eleganten jungen Mann das Ideal ihrer Träume erblickte, ihm mit bezaubern­Der Liebenswürdigkeit um den Hals fiel und ihn schmei helnd bat, sie zur Frau zu nehmen. Unglücklicherweise var aber die zufünftige Schwiegermutter des Jüng­lings in der Nähe, und so mußte dieser auf ihr Be­treiben nun seinerseits die fußlustige Maid wegen ,, tät­licher Beleidigung" verflagen. Der Richter nahm die Sache tatsächlich ernst und schickte das Mädchen auf nicht weniger als zwei Monate ins Gefängnis. Es hätte aber nicht viel gefehlt, so hätte auch der junge Mann wegen Erregung öffentlichen Mergernisses büßen müs­jen, und nur mit Mühe konnte er den gestrengen Rich­ter von seiner gänzlichen Unschuldigkeit an der Kuß­zene überzeugen.

Kleine Gerichts- Chronit. Vom Kriegsgericht der 4. Division zu Bromberg wurde nach zweitägiger Ver­jandlung der Unteroffizier Hubert Karnowski von der 1. Kompagnie des 34. Füs.- Rgts. wegen Mordes zum Tode verurteilt. Er hatte mit einem Mädchen ein Ver­hältnis und hat sein und ihr Kind, das ihm lästig war, mit Salzsäure vergiftet.

Jm Prozeß gegen den Prager Adelsfälscher Mejtsty wurde der Angeklagte wegen Betruges und vegen Verleumdung des Ministers Rezet und anderer Bersonen zu drei Jahren schweren Kerkers verurteilt.