Ausgabe 
27.5.1903 Erstes Blatt
 
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Gießen, 26. Mai 1903.

** Hessische Gerichtsassessoren, die sich bei der Landes- Hypothekenbank als Volontär beschäftigen wollen,

reich überhaupt noch keine Alters- und Invaliditätsver­sicherung beuzt und sich die Regierung auch geweigert hat, einen Rentenzuschuß zu gewähren.- Erwähnenswert ist die warme Aufnahme, welche das Projekt bei der gesamten deutschen Presse gefunden hat, die begeistert für den Ge­Arbeit Mittel gewährt werden, die es ermöglichen, sich auf

worben haben, ist nach einer Bekanntmachung des hess. Finanzministeriums danken eingetreten ist, daß auch dem Veteran der geistigen aus zu Wien. Gelegenheit geboten, sich im Hypothekenwesen sowie in den igen.] Wie in Bankgeschäften auszubilden. Das Justizministerium hat sich dem sozialen Niveau zu halten, auf dem er in voller Schaffens­Bahl der Hage bereit erklärt, den zu diesem Zwecke erforderlichen Urlaub fraft gestanden. Die leider nicht besonders zahlreich erschie

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zu erteilen, falls nicht besondete Gründe entgegenstehen. Be­werbungen sind an die Ministerialabteilung für Finanzwirt­schaft und Eisenbahnwesen zu richten.

** Billige Sommerfrischen. Unter dem Namen Verein zur Vermittelung von billigen Landes auf­enthaltsorten für das Großherzogtum Hessen" wurde ein Verein gegründet, der in Darmstadt seinen Siz und den Bweck hat, in unentgeltlicher Weise jedem Erhohlung 8- bedürftigen einen gesunden, schönen und billigen Aufenthalt sort auf dem Lande( Sommer­frischen in der Bergstraße, im Odenwald, Vogelsberg und im nördlichen rheinhessischen Teil des Donnersbergs) nachzu­weisen. Der Jahresbeitrag beträgt mindestens 1 Mt., für Gemeinden, Kassen und Vereine mindestens 3 Mt. Die Geschäftsführung hat der Gr. Rechnungs- und Kassenführer der staatlichen Betriebstrantentasse Herr Harth in Darmstadt übernommen. Wenn das junge, uneigennützige Unternehmen fegensreich wirken soll, bedarf es tatkräftiger Unterstüßung allerfeits. Es wird deshalb gebeten, dem Geschäftsführer alle auf das Unternehmen bezughabende Mitteilungen, wie Beitrittserklärungen, Wohnungsangebote und Nachfrage zu tommen zu lassen. Bei Wohnungsangeboten bittet man noch zu erläutern, ob Wohnung und Verpflegung oder nur eines von beiden gewährt werden kann, ob dieselben für Familien, einzelstehende Personen( Damen oder Herren) geeignit sind, wann dieselben bezogen werden lönnen, und welchen Preis für Wohnung und Verpfl gung zusammen oder auch getrennt beansprucht wird. Bet Wohnungs­nachfragen dürfte es sich empfehlen anzugeben, in welcher Gegend( Odenwald, Vogelsberg p. p.) und wann die Som­merfrische gewünscht wird und zu welchem Preise der Nach­fragende eine solche haben will.

** Um seinen Schatz" hier zu besuchen, lief der Musketier Wilhelm Zehender von den 116ern in Gießen per pedes apostolorum nach Frankfurt. Gestern abend wurde der festgenommen und seinem Truppenteil wieder zu geführt.

H. Gestern Dienstag Abend sprach im Kaufm. Kreis­Verein Gießen ein Herr Marquard über staatliche Re­gelung der Pensionsverhältnisse für Kaufleute und Privat­beamten, der u. A. Folgendes anführte: So groß auch die Berdienste sind, die sich das deutsche Reich durch die Alters­und Invaliditätsversicherung erworben hat, so verfehlt ist es doch, das Gesetz, welches eigentlich für die gewerblichen Ar­beiter geschaffen wurde, auch auf die kaufmännischen Ange­stellten und Privatbeamten anzuwenden, die in einer ganz anderen Sphäre leben und an die ganz andere Ansprüche nicht allein gesellschaftlich gestellt werden. Es ist sta­tistisch nachgewiesen, daß die Invaliditätsgefahr abgesehen vom Unfall bei dem Kaufmann erst den dritten Teil so groß ist wie beim Arbeiter und folgert daraus, daß für den Kaufmann im Verhältnis zu letterem, ent weder die Beiträge zu hoch, oder die Aemter zu kein sind. Auch die Altersgrenze,( 70 Jahre) bei der die Altersversicherung eintritt, ist für den Kaufmann zu hoch gegriffen, da nach Erhebungen, die in Desterreich angestellt wurden, nur ca. 2,6% aller Angestellten ein Alter von über 65 Jahren erreichen!- Von Seiten der Kaufleute und Privatbeamten wird deshalb die Bildung einer besonderen Kasse wie sie z. B. die deutsche Knappschaft schon besitzt angestrebt, die, an die Alters- nnd Invaliditätsver. ficherung angegliedert, alle kaufm. Angestellten ohne Rüd­sicht auf Gehalt zum Beitritt verpflichtet und Renten gewährt, die es verhindern, daß der Kaufmann mit dem Eintritt der Erwerbsunfähigkeit, auch in gesellschaftlicher Beziehung Invalide wird. Aus den sich durch diese getrennte Rechnungsführung ergebenden Ueberschüssen soll eine Wittwen­und Wais nfasse gebildet werden. In Desterreich liegt dem Parlament bereits ein ähnlicher Entwurf vor, hat jedoch nicht allzu viel Aussicht zum Gesz zu werden, da Dester­

Gaskoks.

In der Stadtverordneten- Versammlung vom 22. d. Mts. wur­de beschlossen, die am 10. April d. J. festgesetzten Preise bis auf weiteres beizubehalten, mit der einzigen Ausnahme, daß der Preis Für Nukkoks, Größe Nr. 2, um 5 Pfennig für den Gentner herab­gesetzt wird, sodaß die Nußkoks Nr. 1 und 2 jezt gleichen Preis haben. Die Kokspreise stellen sich hiernach wie folgt: Für den Zentner ab Verkaufsstelle: Stück- Boks Huß- Boks, ausschließlich trocken gelagert in 2 verschiede= nen Korngrößen für Stubenheizung und für weite und enge Ofenschächte passend zerkleinert:

Größe Nr. 1, etwas größer als durchschnittliche Korngröße des Anthracit, gangbarste Sorte.

Größe Nr. 2, fleiner als durchschnittliche Korn­größe des Anthracit

In Wagenladungen von mindestens 36 Zentnern:

Stückkoks

Duhkoks r. 1

Nukkoks r. 2

Bei Entnahme von mindestens 200 Bentnern:

berechnet.

Stückkoks

Dußkoks Nr. 1

Bukkoks Nr. 2

nenen Zuhörer dankten dem Redner für seine ungemein lebensvollen Ausführungen durch lebhaften Beifall.

** Wie überall, so dürfte auch hier Johann Strauß jun., der mit einem Wiener Orcheſter am 15. und 16. Juni hter konzertiren wird, freudig willkommen geheißen werden. Presse und Publikum sind des Lobes voll über die vorzüglichen Leistungen des Orcheſters und seines famosen Dirigenten, der mit echt wienerische Grazie und Eleganz seine Schaar zum Siege führt. Auch als Komponist findet Johann Strauß jun. große Annerkennung, so daß er auf dieſem Gebiete ebenfalls seinen berühmten Vorgängern nacheifert. Das Mannheimer Tageblatt äußert sich wie folgt: Die Glorie der Lynastie Strauß ist noch lange nicht im Er­bleichen, wenn ſolch' wackerer Nachkommen, wie der Erbe von Eduard Strauß, ihren Ruhm erhalten. Das war der Wiener Walzer, schmeichelnd und süß, lockend und singend, wiegend und wogend, wie ihn gestern die Wiener Gäste boten. Elektrisierend fuhr es in die tanzlustigen Füße und leiſe ſummte man die altbekannten lieben Töne mit. Die Kapelle ist vortrefflich diszipliniert. Streicher wie Bläser stehen auf der Höhe ihrer Aufgabe und der Dirigent hat das Ganze in der Hand wie ein einziges Instrument, das er mit Meisterhand beherrscht.

*** Unsere gestrige Notiz, daß zwet Gießener Gesang vereine nach Auswärts auf dem Gesangswettstreit gehen, ergänzen wir heute dahin, daß auch der Maschinen­bauergesangverein und von Lollar die Lieder­tafel am Nauheimer Sängerfest resp. am Wettsingen sich beteiligen.

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Bur alleinfabrikation in Deutschland erwarb eine Frankfurter Aktiengesellschaft eine patentirte Erfindung des Elektroingenieurs Henry Hirsch in Mainz, durch welche der sogenannte Kurzschluß in elektrischen Leitungen, speziell Kabel- und Lizenleitungen, in Wohnräume und an Beleuch­tungskörpern verhütet werden soll. Die Erfindung ist ein­fach und sinnreich.

Aus Helfen und Dachbargebieten.

Stockhausen muß nochmals wählen, da nach einer freisamtlichen Verfügung die legte Bürgermeisterwahl als ungültig erklärt worden ist. Ja, die unfreiwillige Reise jenes Bürgers hat an dem betreffenden Tage doch ihren Haken!

** Schotten, 24. Mai. Der liberale Reichstagskandidat unseres Bezirks, Kreisrat Dr. Wallau von Lauterbach, ent­wickelte in einer heute in der hiesigen Turnhalle stattgefun­denen sehr gut besuchten Wählerversammlung sein Programm. Abends sprach er in Ulrichstein.

** Butzbach. Die Arbeiten au der neuen Bahn­strecke Lich- Buzbach sind jezt auf der ganzen Strecke- seit kurzem auch zwischen hier und Griedel sehr energisch in Angriff genommen. Die Bahn soll am 1. Oktober eröffnet werden. Die Arbeiten an der St. Markuskirche schreiten rüstig weiter und dürften bis zum Herbst vollendet sein. Die Kosten der Renovierung weiden sich auf etwa 30-40 000 Mt. belaufen.

*** Friedberg( Oberhessen), 24. Mai. In Fauerbach v. d. H. wurde bei den Ausgrabungen zu den Fundamenten eines Neubaues einer alten Mauer ein steinerner Krug mit 503 silbernen Münzen in der Größe von Thaler-, 2 Mt.-, 1 Mt.. 50 und 20 Pfg.- Stücken. Die Münzen tragen die Jahreszahlen 1660-1683.

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Mainz, 26. Mai. Bis jetzt tamen 2 Fälle ron Genickstarre beim 88. Infanterieregiment vor, ein beim 1. und ein beim 2. Bataillon.

*** Kassel, 26. Mai. Für die Verhandlung gegen den Extreberdirektor Schmidt ist eine außerordentliche Schwurge­richtsperiode angesetzt worden. Die Verhandlung beginnt am 22. Juli. Sie dürfte ungefähr 4 Wochen beanspruchen.

Kleinverkauf unserer Gaskoks

von 1 bis 5 Zentner

eingerichtet, nämlich bet den Herren: Bachenheimer u. Schaumberger, Marburgerstr. 22 Andreas Euler, Steinstraße 11. Joh. Fischer, Altcestraße 19,

H. Hof, Bahnhofstraße 34

Gebr. Kahl, Frankfurterstraße 151,

Emil Lotz, Kirchenplay 9,

1,10 Mr.

Ed. Klinkel, Bahnhofstraße 10,

Emil Pistor Nachfolger, Marktstraße 10,

Georg Schäfer, Licherstraße 2,

1,25 Mr.

1,25 Mr.

1,05 Mr. 1,20 Mr.

1,20 Mr.

1,00 Mr.

1,15 Mr 1,15 Mr.

Für Kotsabnehmer, welche zwei und mehr Doppel. waggons bezichen, ermäßigt sich der Preis um weitere 5 Pfg. pro Centner. Für Anfuhr an das Haus werden 5 Pfennig für den Zentner NB. Sofern das Verbringen der Rots- bis zu 6 Zentnern - auf die betr. Lagerpläße( Keller, Stall 2c.) mit keinem außergewöhnlichen Zeitaufwand verbunden ist, geschieht dies ohne besondere Vergütung.

Im Gaswerk findet nur ein Verkauf von über 5 gentner Koke statt; dagegen bleibt bet folgenden hiesigen Firmen der

August Strud, Bismarckstraße 6,

Georg Unverzagt, Kaplansgasse 5,

Diese Firmen berechnen obenstehende Preise unserer Gaskoks

= Vom Rhein und von der Nahe, 24. Mai. Der von den Maifrösten in den Weinbergen angerichtete Schaden wird durchschnittlich auf annähernd den halben Herbst ge­schäßt.

Aus dem Gerichtssaal.

Strafkammer.

Gießen, 26. Mai 1903. Peter S. aus Mühlhofen ist wegen schwerer Dieb­flahls angeklagt. Trotz Leugnen wird als erwiesen ange­nommen, daß er im Dezember voriges Jahr aus dem Keller des Wirts S. zu Vilbel mittels Einbruch Fleischwaren im Werte von 50 Mt. entwendete, welches er in Frankfurt a. M. zu verwerten suchte. Da er sich über den Erwerb nicht ausweisen konnte, erfolgte seine Verhaftung. Es ist mit großer Wahrscheinlichkeit anzunehmen, daß der Angeklagte einer Einbrecherbande angehört, welche im letzten Winter die Umgegend von Frankfurt unsicher machte; auch darf ange­nommen werden daß er den Diebstahl, welcher heute zur Anklage steht, nicht allein ausgeführt hat. Das Gericht geht über den Antrag des Staatsanwalts, welcher 22 Jahre Buchthaus beantragte, hinaus, und fommt zu einer Zucht­hausstrafe von 3 Jahren wobei auch auf Aberkennung der bürgerlichen Ehrenrechte auf 5 Jahren und auf Stellung unter Polizeiaufsicht erkannt wird.- Kasper K. aus Queck born vermietete sich als Knecht zu dem Landwirt Georg S. zu Nieder- Eschbach und erschwindelte sich furz nach dem Eintritt von diesem einen Geldbetrag, mit welchem er sich heimlich entfernte. Da Angeklagter wegen derartiger Vergehen häufig vorbestraft ist, wird auf eine Zuchthaus­strafe von 1 Jahr 3 Monaten und 20 Tagen erkannt.- Den Schluß bilbet die sehr umfangreiche Berufungssache der Düdelsheimer Jagdpächter A. und M. aus Offenbach, wegen Jagdvergehens. Die Angeklagten wurden durch das Schöffen gericht Altenstadt in je 40 Mt. Geldstrafe genommen, weil sie mit Gewehren ausgerüstet auf fremden Jagdgebiet be­troffen wurden. Die Kammer spricht heute den Angeklagten A. frei, während das Erkenntnis des Schöffengerichts be­züglich M. bestätigt wird.

Litterarisches.

** Ravens stein's Radfahrer- u. Automobil­farte der Umgegend Marburg- Gießen- Weßlar ist als Sonderausgabe der offiziellen Wegekarte des deutschen Rad­fahrerbundes erschienen. Dieselbe reicht von Aschaffenburg­Mainz im Süden, bis oberhalb Göttingen im Norden; von Eisenach Meinigen im Osten bis Coblenz im Westen. Auf einer Karte vereinigt iſt alſo ein großes Gebiet dargestellt, welches selbst bet sehr ausgedehnten Fahrten den meisten ten W. Liebenow'schen Kartenwertes giebt diese Karte in Fahrern genügen dürfte. Unter Zugrundelegung des berühm­feinstem Steinstiche Schrift, Orte, Bahnen, Straßen, Wege, Höhenzahlen, Flüsse u. s. w. in Schwarz, Gebirge in braunen Schraffen, Wald in Grün, politische Abgrenzungen in zarten Tönen. Dem besonderen Zwecke entsprechend bietet die Be­arbeitung der Straßen in Rot Alles, was den Rad- u. Motorfahrer interessieren fann: Deutliche Unterscheidung der Straßen nach Bedeutung und Güte; Entfernungsangaben bis auf 1/10 Kilometer genau, Steigungen gefährliche Stellen.

Dadurch, daß auch alle abseits der Hauptstraßen gelegenen Orte mit Zufahrtsstraßen in der Karte enthalten sind, fönnen selbst die abgelegensten Pläge besucht werden. Die Grundplatten der Karten gingen mit 12 gegen nur 2 Stimmen aus dem Wettbewerbe des Deutschen Radfahrer­bundes siegreich hervor. Die Bearbeitung geschah auf Grund amtlicher Unterlagen und glauben wir, die Karte Jedermann impfehlen zu können. Sie ist in allen Buchhandlungen so­wie bei Ludwig Ravensstein's Verlag Frankfurt a M. zu haben und fostet aufgezogen in Taschenformat Mt. 3.

Neueste Nachrichten.

Kiel, 27 Mai. Fähnrich z. S. Hüffener wurde zu 4 Jahren Gefängnis und Degradation verurteilt.( Die Deffentlichkeit hatte ein schärferes Urteil erwartet. D. R.)

Schlachthaus Gießen. Heute und morgen gesalzenes Ochsenfleisch 35 Pig.

WirWaschweiber wollten wohl weisse Wäsche waschen, wenn wir wüssten, welches Wasch­mittel wirklich weisse Wäsche wäscht? Das thut

Dr. Chompson's Seifenpulver

mit dem SCHWAN.

man verlange es überall!

jamt Anfuhr wie das Gaswerf und verabfolgen diefelben auch Ein neuer Haushaltungs- Kaffee!

in Mengen unter 5 Zentnern.

Die Preise unserer Gascoks für die Abnehmer außerhalb der Gemarkung Gießen ermäßigen sich um den Betrag der Oktroirückver­gütung von 4 Pfennig für den Zentner.

Gießen, den 31. Dezember 1902. Städtisches Gas- und Wasserwerk Gießen. Otto Bergen.

Rat in Bausachen!

Baurechnungen werden revidert. Banstreitigkeiten, auch in den verwickeltsten Fällen, zu einem außergerichtlichen Vergleich gebracht von einem erfahrenen Sachverständigen.

Ia. Referenzen.

Jede Hausfrau, welche aus Gesundheits- oder Sparsamkeits­Rücksichten Malzkaffee kauft, wird gebeten, auch einen Versuch mit unserem

Sanus- Eichel- Malzkaffee

zu machen und wird finden, daß derselbe an Wohlgeschmack jedem anderen Kaffee- Ersatz überlegen ist. Sanuskaffee ist ein wirklicher Gesundheitskaffee, hergestellt aus einer Mischung von bestem Gersten und Korn- Malz mit Zusag von reinem Eichelkaffee. durch diese Mischung ist ein kräftiger Kaffeegeschmack erzielt, welcher den weichlichen Gerstenmalzkaffee weit übertrifft. Eichelfaffee befördert be­fanntlich die Verdauung und wirkt blutbildend, daher besonders empfohlen für Magenkranke, Blutarme u. Kinder denen Bohneu­taffee schädlich ist.

10 Pfd. Postkolli Mt. 3.20. Probepacket gegen 30 Pfg. in Marken

Mitteilungen werden unter Bausache" an die Keller'sche Sanuskaffee- Fabrik E. H. Wolff, Wiesbaden.

Druckerei Gießen erbeten.

Alleinverkauf zu vergeben.

Bertreter gesucht.