Heer und flotte.
Uebungsfahrt. Die aktive Schlachtflotte, sowie die erste und zweite Torpedoboots flotille haben von Kiel aus die erste Uebungsfahrt unter dem Befehl des Admirals v. Köster angetreten.
Zeitschrift für Truppenführung und Heereskunde. Der Große Generalstab beginnt mit dem Januar n. Is. eine bierteljährlich erscheinende Zeitschrift herauszugeben mit dem Titel:„ Vierteljahrshefte für Truppenführung und Heereskunde." Die Zeitschrift wird Aufsäte taktischen und friegsgeschichtlichen Inhalts, sowie Nachrichten über interessante Truppenübungen und Mitteilungen über fremde Armeen enthalten. Die Schriftleitung ist der friegsgeschichtlichen Abteilung I übertragen. Als Mitarbeiter kommen zunächst die Offiziere des Großen Generalstabs, die Lehrer an der Kriegsakademie und die Offiziere des TruppenGeneralstabs in Betracht, außerdem die Offiziere der Festungsstäbe. Eine spätere Weteiligung weiterer Kreise der Armee ist bei genügendem Absatz der Zeitschrift in Aussicht genommen. Danach scheint die Beteiligung verabschiedeter Offiziere an dieser Zeitschrift ausgeschlussen zu sein, und mit der amtlichen Herausgabe einer solchen militärischen Zeitschrift dürfte die Beteiligung von aktiven Offizieren an den nichtamtlichen Zeitschriften eine erhebliche Verminderung erfahren, diese also mehr den inaktiven Offizieren vorbehal ten sein.
Der Kindesunterfchiebungs- Prozess. ( 18. Verhandlungstag.) RK. Berlin, 23. November. In Erwartung der Sensationen, die die Vernehmung der von der Staatsanwaltschaft geladenen Krakauer und Warschauer Zeugen bringen sollte, hatte sich ein außerordentlich zahlreiches Publikum eingefunden. Doch sah man sich stark enttäuscht. Rittmeister v. Ziegler war gar nicht erschienen. Statt seiner war ein Brief eingelaufen, daß er der Ladung nicht Folge leisten werde, da er bei der ersten Anwesenheit mit der Auszahlung und Höhe der Zeugengebühren schlechte Erfahrungen gemacht habe.
Der Sohn der Hebamme Cwell
Nab und fern.
* Militärische Umsicht. Durch die Entschlossenheit und Unsicht zweier Offiziersburschen ist man in Münster eines schweren Verbrechers habhaft geworden. Eine halbe Stunde vor der Stadt wurde auf einem einsamen Wege ein Mädchen von einem Mann überfallen, in verbrecherischer Absicht in eine Eichenschonung geschleppt und mit dem Tode bedroht, falls es um Hilfe rufe. Das Mädchen schrie trotzdem laut um Hilfe. Zwei des Weges reitende Offiziersburschen hörten den Hilferuf. Als sie dem Nuf nachgingen, flüchtete der Verbrecher in ein Dickicht. Der eine der Soldaten umritt nun beständig das Gehölz, um ein Entweichen zu berhindern, der andere holte schnell die in der Nähe wohnenden Bauern herbei, stellte sie als Posten rings um das Gehölz auf und ritt dann zur Stadt, um Polizeibeamte herbeizuholen. Als diese erschienen waren, wurde der Platz abgesucht; man fand den Verbrecher, einen 52 Jahre alten Maurer, unter Laub versteckt, und brachte ihn in Gewahrsam.
Das verhängnisvolle Honneur. Auf eigenartige Weise büßte dieser Tage ein Rekrut der Garnison Aachen sein Leben cin. Er war beim Mittagessen und glaubte ein dienstliches Honneur machen zu müssen, in einem Moment, als er gerade cin Knochenstück im Munde hatte. In der Aufregung verschluckte er den Knochen, und dieser geriet unglücklicherweise in die Luftröhre, so daß er trop sofortiger Operation erstickte.
weiß im Grunde genommen auch nicht viel wesentliches beizubringen. Er schildert seine Mutter, von der auch eine vor etwa 16 Jahren angefertigte Photographie vorliegt, als eine große, starke, dunkelblonde Frau und gibt zu, daß die Mutter bei ihrer Rückkunft, als sie sagte, sie habe die Entbindung nicht selbst geleitet, möglicherweise nur eine Ausrede gemacht hat, damit ihre Kinder nicht Geld von ihr fordern sollten. Er sei von einem Herrn, der sich ,, Rittel" nannte, vor Jahresfrist über die Entbindung ausgefragt worden. Geld habe ihm jener Herr nicht angeboten. Seine Beziehungen zum Ehepaar Koczorowski beschränkten sich darauf, daß er diese mehreremale vergeblich aufgesucht habe, um ihnen mitzuteilen, was seine Mutter ihm gegenüber geäußert habe. Später habe ihm jemand 3000 Rubel für ein„ Geheimnis" geboten, zugleich aber die Bedingung gestellt, daß er nach Berlin mitfahren solle. Im Zeugen Hechelski erkennt Ewell einen Mann, der sich ihm als Vetter der Gräfin Kwilecka vorgestellt und angedeutet hat, daß ihm das„ Geheimnis" eventuell 10 000 Rubel einbringen könne. Sanitätsrat Rosinski erkennt in der Photographie die Hebamme wieder, die er bei der Gräfin vorgefunden. Nachdem dann noch die Ehefrau des Zeugen Cwell sich den Aussagen ihres Mannes in wesentlichen angeschlossen, kommt das Honorar zur Sprache, das der Hebamme Cwell vom Grafen Kwilecki bezahlt worden ist. Der Graf sagt aus, 700 Mark bezahlt zu haben, was Dr. Rosinski angesichts des Umstandes, daß es sich um den ersehnten Majoratserben handelte, nicht für übertrieben hält. Der Zeuge Kaufmann Lewinski aus Warschau spricht sich über den Leumund der Twell günstig aus. Diese sei eine angesehene Hebamme gewesen und habe nur ehrliche Geschäfte gemacht. Nach kurzen weiteren unerheblichen Vernehmungen wird die Beweisaufnahme geschlossen und
die Schnldfragen
vom Vorsitzenden verlesen. Sie lauten:
Auguft Michel bahier um Erlaubnis zum Branntweinverkauf über die Straße im Hause Wallthorstraße 29. 27. Gejud des W. Amend dahier um Erlaubnis zum Schankwirtschafts. betrieb im Hause Bahnhofstraße 66. 28. Gesuch des Karl Seipel dahier um Erlaubnis zum Wirtschaftsbetrieb in der Kaserne Licherstraße 65. 29. Gesuch des Karl Heinrich Adolf Stückrath im Hause Marburgerstraße 27.
A Der verhaftete Frauenarzt Dr. Planer in Dresden hat bis zur Erledigung der gegen ihn schwebenden Anklage des wissentlichen Meineides, die definitiv am 7. Dezember verhandelt werden soll, die Erlaubnis erhalten, auch während der Untersuchungshaft seine Tätigkeit in der von ihm geleiteten Frauenklinik auszuüben. Zu diesem Zwecke wird er täglich auf einige Stunden beurlaubt; ein Gerichtsdiener begleitet ihn in die Klinik und führt ihn nach beendigter Krankenbehandlung wieder dem Untersuchungsgefängnis zu. Wie man hört, wird während der ganzen Dauer der Verhandlung die Oeffentlichkeit ausgeschlossen werden.
1. Bezüglich des Grafen und der Gräfin v. WesierskiAwilecti auf Kindesunterschiebung( allein oder gemeinschaftlich) zum Zwecke der Erlangung von Vermögensvorteilen, ferner auf intellektuelle Urkundenfälschung mit der Unterfrage nach mildernden Umständen;
2. bezüglich der Ossowska auf Begünstigung und Meineid; 3. bezüglich der Anosta und Chwiatkowska auf Beihilfe, Begünstigung nach der Tat und Meineid.
Bei den letzten drei Angeklagten wird noch die Unterfrage gestellt, ob sie bei Bekundung der Wahrheit in der Gefahr gestanden hätten, selbst wegen eines Vergehens oder Verbrechens verfolgt zu werden.
Nach einer einstündigen Pause beginnt sodann das Plaidoyer des Staatsanwalts.
† Schwere Brandkatastrophen werden aus verschiedenen Orten gemeldet. In Garding wurde das Weinertsche Möbelmagazin und das Manufakturwarenlager von Ullrich u. Co. durch einen Brand total eingeäschert. Die Frau des Besitzers Weinert und zwei Kinder fanden den Tod in den Flammen.
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Demnächst wird der 1. Band des Kirchenbuchs für die evangelische Landeskirche zur Versendun an die Besteller kommen; der 2. Band wird im Anfang des nächsten Jahres folgen.
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□ Dachdecker Schmall ist heute früh, als er im Begriff war am Neubau der katholischen Kirche in Gieken auf das Dach zu steigen und dort sein Tagewerk aufzunehmen, vom 18 Meter hohen Gerüft herabgestürzt; er war sofort tot. Der Verung'ückte hinterläßt eine Frau mit drei zum Teil noch sehr kleinen Kindern. ** Luftkurort Grünberg. Die Verhandlungen die in dieser Sache in voriger Woche in Frankfurt gepflogen wurden, haben, wie wir auf Umwegen erfahren, zum Er. gebnis gehabt. daß man in Frankfurt bereit ist, das Unters nehmen ins Leben zu rufen, wenn auch Grünberger Bürger sich an dem Unternehmen be'eiligen. Es wird ge fordert, daß Grünberq 30 000 mt. aufbringt, während das übrige Rapital aus Frankfurt beigesteuert werden soll. Der befannte Brauereibesizer und mehrfache Millionär Konrad Bünding in Frankfurt ist für den Plan gewonnen und sollen in nächster Zeit Verträge, die sich auf das Unternehmen beziehen, ausgearbeitet und dem Komitee vorgelegt werden. Empfohlen wurde in Frankfurt, unter Hinweis auf die Gr. fahrungen im Odenwald, von Heilanstalten abzusehen, biel: mehr das Gewicht auf Rur anstalten zu legen.
Bei einem Brande des Arbeiterschuppens der Bennsylvariabahn in Lilly kamen 35 Arbeiter ums Leben, 32 andere erlitten mehr oder minder schwere Brandwunden. Infolge einer Grubengaserplosion geriet eine Steinkohlengrube in Counelsville in Brand. Dabei wurden 15 Arbeiter getötet und einer verlegt.
Bunte Chronik. Bei einem Eisenbahnunfall auf der Strecke Osterburg Seehausen wurden sieben Personen ver letzt.
-In Pankow erschoß auf offener Straße der Arbeiter Bartsch seine Geliebte Marie Paul und tötete sich dann selbst durch einen Schuß in den Kopf.
Bei einem Skiausflug auf die Rayalpe wurde eine Touristengesellschaft von einer Lawine überrascht. Ein Dr. Löwenberg wurde in den Schneemassen lebendig begraben.
Lokales.
Gießen, 24. November 1903.
+ Lüzellinden, 22. Nov. Die innere Ausstattung des Schulhausneubaues, der drei Klassensäle enthält, ift für das nächste Jahr, seine offizielle Uebergabe aber erst im Herbst 1904 vorgesehen. Mit Eröffnung der neuen Schule wird auch ein dritter Lehrer angestellt werden.
** Auf der Tagesordnung der Generalversammlung des landw. Prov' nzialvereins, die Donnerstag, den 26. d. Mts. in Gießen im Neuen Saalbau stattfindet, steht als 2. Bunft die Frage betr. die Errichtung von Lagerhaus. genossenschaften in Oberhessen. Wie wir hören ist beabsichtigt, demnächst einen vollständigen Plan für die Einrichtung derartiger Genossenschaften aufzustellen und be. sonders diejenigen Verkehrszentren auszuwählen, die hierzu am geeignetsten erscheinen. Man spricht von 5-6 Lagerhäusern, die in der Provinz errichtet werden sollen. Es dürfte daher an der Zeit sein, daß sich diejenigen Gemeinden, in denen Sinn für derartige Einrichtungen vorhanden ist, für die Sache interessieren.
Dr. Müller weist in den einleitenden Worten auf die Romanhaftigkeit des vorliegenden Falles hin und rekapituliert dann die Verdachtsgründe. Als die Gräfin im Mai 1896 von Italien zurückkam, hieß es plötzlich, sie sei schwanger. Natürlich war das auffallend; jedermann, der die Verhältnisse kannte, wunderte sich, daß das Ehepaar, das so lange Jahre wie Hund und Kaze gelebt, auf einmal so große Neigung zu einander gefaßt haben sollte. Dazu kam, daß die letzte Niederkunft der 51jährigen Gräfin 17 oder 18 Jahre zurücklag, daß die Vermögensverhältnisse schlechter waren als je zuvor, und der Kredit zu Ende. Es sei sehr verdächtig, daß das angeblich neugeborene Kind nicht untersucht worden sei, um die Zweifel zu zerstören. Daß die Gräfin aus übergroßem Bartgefühl ich nicht habe untersuchen lassen wollen, sei nicht anzunehmen. Auch sei der Vorwand, daß sie sich aus Rücksicht auf ihre Töchter nicht in Wroblewo selbst habe entbinden lassen wollen, hinfällig. Dort habe doch sonst kein so guter Ton geherrscht. Auch die Ausflüchte von besserer Verpflegung und ärztlicher Behandlung zögen nicht. In Wirklichkeit habe sich niemand um die Gräfin in den kritischen Stunden gefümmert, und der Arzt sei zu einer Statiſtenrolle verdammt gewesen. Die Gräfin habe ihm ja nicht einmal die Nabeluntersuchung gestattet. Dann erörtert der Staatsanwalt eingehend die befannten Bekundungen der Hedwig Andruszewosta und des Kutschers Wilke. Daß die Hedwig bei der Gräfin eine Vertrauensstellung inne hatte, geht aus Briefen der Gräfin deutlich hervor.- Man ermartet, daß morgen die Plaidoyers zu Ende geführt werden.
Lumda, 23. Nov. Durch Spielen mit einer Platz. patrone wäre hier bald ein großes Unglück angerichtet worden. Awei Anaben im Alter von etwa 11 Jahren vergnügten sich damit, eine Blagpatrone zum Explodieren zu bringen, indem sie mit einem Hammer die Hülse bearbeiteten, plöglich entlud sich die Patrone und einer der Knaben wurde nicht unerheblich an drei Fingern der einen Hand verlegt.
Lumda, 23. Nov. Die Arbeiten an und um dem Brückenbau sind wieder aufgenommen; gegenwärtig wird der unterhalb der Brücke anzulegende Sammelteich ausgehoben; der bei der Brücke liegende Teich soll zugeschüttet werden. + Marburg. Der in Berleburg verhaftete Vorschuk rendant Riedesel, welcher 100 000 Mt. veruntreute, hat sich im dortigen Gefängnis erhängt.
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Offenbach, 19. Nov. Ein hübsches Mißverständnis soll dieser Tage in einem beffischen Städtchen vorgekommen sein. Ein Landmann aus der Umgegend tommt aufs Amt, um sich eine neue Jagdfarte ausstellen zu lassen. Haben Sie auch Ihre alte mitgebracht?" wird er von dem Beam ten gefragt. Noi, die haww' ich zu Hause gelasse." „ Ja, die müssen Sie aber unbedingt mitbringen!" Am ondern Tage erschien der also Belehrte wieder, diesmal mit seiner Alten", seiner besseren Hälfte!"
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Stadttheater Gießen.
Sonntags Vorstellungen.
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Das Bestreben unserer Direktion auch Sonntags nur Werke literarischen Werts zur Aufführung zu bringen, ist gewiß hoch anerkennenswert und wir wären die Leßten, welche gegen diese Absicht an sich etwas einzuwenden bätten; um das Schifflein aber in das richtige Fahrwosser zu bringen, ist ein Rückblick auf unsere feitherigen Theater verhältnisse wohl am Blaze. Der Sonntag war früher, besonders im ersten Jahre der Direktion Kruse- Helm wohl der beste Kassentag; die gegebenen Lustspiele, meistens im Genre Blumentals, fanden, wie ja auch heute noch, ein dankbares Publikum und die schlechten Erfahrungen, welche die damalige Leitung mit Werken ernsteren Charakters allerdings meistens auch nur mit denen der seeligen Charlotte Birch Pfeiffer machte, veranlaßten sie, Sonntags stets , etwas Lustiges" auf den Spielplan zu setzen. Kunst geschmack und Kunstverständnis stehen ja durchaus nicht immer im gleichen Verhältnis zu dem Umfange des Geldbeutels, im Gegenteil, auch unter den besser zahlenden Bublifum giebt es Viele, sehr Viele, die sich ein Trauerspiel oder etwas ähnliches überhaupt nicht ansehen können, ohne das Theater unzufriedener zu verlassen, wie sie es be treten haben. Das ist nun mal so! Und auch, oder vielmehr gerade die mit Glücksgütern weniger gesegneten Theaterbesucher, die sich höchstens jeden Sonntag einmal das Vergnügen" letsten fönnen, glauben ein Recht, ein unbestreitbares Recht auf Erholung und Ablenkung von den bitteren Sorgen des Alltags zu haben, sie vermögen nicht in die Tiefen einer wirklichen Dichtung einzudringen und sie sehen in dem gebotenen Golde nichts wie eine Ueber tragung des eigenen Seins, des eigenen quälenden Lebens auf die Bühne. Ablenkung und Erheiterung ist heute die Devise, um den Kampf um das bitter- ernste Dasein wieder von Neuem, frischgestärkt aufnehmen zu fönnen und man darf unseren Zeitgenossen dieses in Anspruch genommene Recht vielleicht noch nicht einmal streitig machen. Die Direktion Kruse- Helm verstand es durchaus, auch dieser Kunstanschauung Rechnung zu tragen und fuhr auch im Anfang sehr wohl dabei. Dann aber tam der große Fehler, welcher sich fast immer einstellt, wenn ein Ensemble vor zweierlei Publikum mimt: die Schauspieler spielten Sonntags anders wie an Wochentagen. An Stelle der maßvollen Zurückhaltung trat ein gleichgiftiges Sichgehenlassen, eine aufdringliche Sucht um jeden Preis, selbst mit den billigsten Komider- Mittelchen, den Beifall des Publikums zu erringen und die Theaterbesucher, denen das feinere Empfinden nicht abging, blieben, ärgerlich wohl auch
** Die Tagesordnung für die nächste Stadtverordneten- Versammlung am Donnerstag, den 26. Nobember, nachmittags 4 Uhr ist folgende: 1. Errichtung eines Wohnhauses bei der Gail'schen Dampfziegelei. 2. Baugesuch des C. A. Kaufmann dahier für die Marburgerstraße. 3. Gesuch der Firma Kauffmann& Komp. um Frist zur Erbauung eines Vordergebäudes am Schiffenbergerweg Straße neben dem Neubau der veterinär- medizinischen Institute. 5. Ausbau des Schiffenbergerwegs zwischen Licherund Bergstraße. 6. Uebernahme der Unterhaltung von Kreisstraßenstrecken durch die Stadt. 7. Kaufvertrag mit Kaspar Heinzerling. 8 Bahnanschluß der Gießener Braunfteinbergwerfe an die Oberhessische Eisenbahn. 9. Gesuch der 6. Kompagnie des Infanterie- Regts. Nr. 116 um Benuzung eines städtischen Feldwegs zu Zielübungen. 10. Vermietung von Räumen im Haus Neuenweg 2; hier: Mietverhältnis mit Fißler. 11. Auffüllen der Gerbergrub.n in der ehemals Plant'schen Hofraite. 12. Reinigung und Heizung der Schulbaracken am Hamm. 13 Ueberlassung der städtischen Wiesen hinter den Eichen an den Eigverein. 14. Genehmigung von Rechnungen. 15. Der Verkehr der Radfahrer auf öffentlichen Wegen, Straßen und Plätzen. 16. Anlegung eines topographischen Pfandregisters. 17. Buschuß an den Biegenzuchtverein. 18. Hundesteuer von den Versuchshunden der Kliniken. 19. Abhaltung der Brennholzversteigerungen. 20. Besetzung der Stelle eines Feuervisitators. 21. Gesuch des A. Geiße um Rückerstattung von Kosten für Verlegung der elektrischen Leitung bis an sein Haus. 22. Die Rechnung der Löber'schen Stiftung für 1902/03. 23. Der Voranschlag für 1903/04. 24. Die Rechnung der Plock'schen Stiftung für 1902/03. 25. Gesuch des A. Wallenfells dahier um Erlaubnis zum Kleinhandel mit Branntwein im Hause Marktplatz 15. 26. Gesuch des
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