Einzelbild herunterladen

genommen. Der zum Handelsministerium gehörende Kom. missar Bauinspektor Dr. Mathusius war früher der deutschen Botschaft in England attachiert und hatte in dieser Stellung reichliche Gelegenheit, den als vollendet anerkannten eng lischen Unterricht im Zeichnen gründlich kennen zu lernen. Er ist nun vom Handelsminister dazu berufen worden, den Zeichenunterricht in den erwähnten Schulen zu inspizieren und event. eine Neuregelung desselben herbeizuführen.

* Der in Rapperswyl in der Schweiz untergebrachte pol. nische Nationalschatz beläuft sich jetzt auf 90 000 Frants. Das ist das Erträgnis der bisherigen zehnjährigen Sammlungen.

Durch verschiedene Blätter ging die Meldung, Papst Pius X. beabsichtige, die Dekanatssprengel Aachen und Glat, sowie den Delegationsbezirk Berlin von dem Verbande der Bistümer Köln, Prag, Breslau loszulösen und zu besonderen Bistümern zu machen. Der Vatikan, so hieß es weiter, werde in dieser Angelegenheit demnächst mit der preußischen Re. gierung in Verhandlung treten. Wie unser Berliner CB.. Mitarbeiter von maßgebender Stelle hört, ist an dieser Mel. dung nicht ein wahres Wort.

* Um den Gesundheitszustand des Papstes scheint es in der Tat nicht allzu gut bestellt zu sein. Darauf läßt u. a die in vatikanischen Kreisen viel bemerkte Tatsache schließen, daß Papst Pius die zum päpstlichen Hofstaat gehörigen geist. lichen Würdenträger nicht, wie das bisher üblich war, aus Lebenszeit, sondern nur auf zwei Jahre ernannt hat. Offen bar tat der Papst das in der Absicht, bei einem etwaigen bal bigen Wechsel auf dem Stuhle Petri seinem Nachfolger in der Busammensetzung des Hofstaats nicht vorzugreifen.

Zwischen dem Kongostaat und Frankreich ist, wie in Brüssel verlautet, ein Geheimvertrag abgeschlossen worden, der dem Kongostaat nötigenfalls die militärische Hilfe Frankreichs gegen ein gewaltsames Vorgehen Englands sichert. Daß ein olcher Geheimvertrag besteht, darf als zweifellos gelten. Sein Abschluß ist die beste Illustration zu dem Wert des jüngst bei Loubets Besuch in London vorgekommenen Ver­brüderungsszenen.

* Der bekannte französische General Passerieur hat an die hm unterstellten Offiziere einen Tagesbefehl gerichtet, in > em er vor dem allzuhäufigen Besuche des Spielkasinos warnt, da leidenschaftliche Spieler nicht nur ihr Vermögen, sondern auch ihre Ehre gefährden. In der französischen Armee ist die Spielwut bekanntlich besonders stark entwickelt.

*

König Peter von Serbien hat aus Anlaß seiner Wahl zum König eine goldene Erinnerungsmedaille gestiftet, die den männlichen Mitgliedern der Familie, den Ministern, den Mitgliedern der Nationalversammlung und allen aktiven Offizieren aus der Zeit der Wahl Peters zum König ver­lichen wurde. Nach einer weiteren Meldung aus Belgrad beginnt der König die an der Verschwörung beteiligten Offi ziere zu versetzen.

* Wie die Russen und Desterreicher, so wollen auch die Franzosen mit den serbischen Königsmördern nichts zu tun haben. Eine Anzahl Ritter der französischen Ehrenlegion haben sich an den Ordensrat mit dem Antrag gewandt, den Obersten Maschin, der als Adjutant König Alexanders 1898 jum Offizier der Ehrenlegion ernannt worden war, aus den Ordenslisten zu streichen. Der Ordensrat hat jetzt ange­ordnet, daß im Sinne jenes Paragraphen des Statuts, wel­her von den ehrenrüchigen Handlungen spricht, ein Ordens­prozeß eingeleitet werden soll, um festzustellen, ob Oberst Maschin ds Mordes schuldig sei. Der Spruch kann nicht zweifelhaft sein.

* Zu Streifkrawallen kam es gelegentlich des Straßen­bahnerausstandes in Edinburg. In den Straßen sam­melte sich eine nach Tausenden zählende Menge an, welche die nicht der Gewerkschaft angehörenden Fahrer auspfiff und verhöhnte. Später kam es zu Ruheſtörungen, berittene Po­lizei mußte schließlich die Straße räumen, in der sich gegen 10 000 Personen angesammelt hatten und die Fahrer mit Wurfgeschossen verschiedenster Art angriffen. Mehrere Jah­rer wurden erheblich verletzt und eine Anzahl Wagen be­schädigt.

Hof und Gesellschaft.

Der Kaiser gedenkt im Anschluß an das diesjährige Kaisermanöver in den Tagen vom 11. bis 13. September Kiel einen Besuch abzustatten, um den an diesen Tagen vor der Kieler Föhrde stattfindenden diesjährigen Schlußmanövern der Herbstübungsflotte beizuwohnen.

** Graf von Moltke, der frühere Besizer von Baabshof, erlitt beim Baden am Edernförder Strand einen Schlaganfall. Die Leiche wurde im Wasser treibend auf­gefunden.

Der Humberthomödie letzter Akt. Paris, 22. Auguft.

Es ist beraus, das furchtbare Geheimnis", das Therese Humberts Bruft seit dem 7. Mai dieses Jahres belastete. Ihrem ritterlichen Wort gemäß Therese lügt ja nie, wie sie so oft schon betonte ist sie nach Beendigung der Plaidoyers glücklich damit herausgerückt. Es war ein großer Moment, als sich der Präsident an sie wandte und sie fragte, ob sie noch etwas zu sage habe. Und ob! Therese hatte sehr viel zu sagen. Erstens fühlte sie sich verpflichtet, noch einmal in längerer Rede vor ihrem lieben Frankreich und der ganzen Welt zu dokumentieren, was für eine rechtschaffene, ehrbare Frau sie stets gewesen sei. Sie zog das große Register auf, um ihre Tugenden in recht hellem Glanze erstrahlen zu lassen. Und nachdem sie so ihr Auditorium nach ihrer Mei­nung genügend weich gefnetet hat, geht sie auf die eigent­liche Geschichte ihres großen Unglücks" über. Von Schwinde­leien, wie die böse Welt es will, ist bei ihr nie und nimmer die Rede gewesen, nur vom Unglück war fie verfolgt. Denn... und nun zählt sie an den Fingern her, was ihr bei ihren ganz soliden und ehrlichen Angelegenheiten und Unterneh mungen alles für Steine in den Weg geworfen wurden. Der Bankier Bernhard tötete sich, das war der Hauptanstoß zu ihrem Sturz. Ihm hatte sie ohne Wissen ihrer Familie ihr Geld geliehen. Dann wieder kommt sie mit der Be­hauptung, die Crawfords hätten das Geld zurückgenommen und ihr vorenthalten. Sie habe s. 3t. die Deffnung des Geldschranks gefordert, sei aber von den Crawfords im Stich gelassen worden, unter dem Vorgeben, man wolle das Ver mögen nur zerstreuen. Der Notar der Brüder wäre in Bordeaux oder Madrid. Daher die Reisen der Humberts Und schließlich verrät Therese auch den Namen" des alten Crawford. Es wäre nicht der Verräter Bazaine, aber beinabe so schlimm: Réanier, der in Bazaines Namen

mit Bismarck unterhandelte und den Fall von Mez herauf. beschwor!

So, nun wissen wir's ja glücklich. Also der ††† Zwischen. träger zwischen dem schändlichen Lazaine und dem ärgster Feind Frankreichs, dem grimmen Bismarck, war's, der Therese die schönen Milliönchen hinterließ. Aber so ist die Welt. Je mehr sie weiß, desto mehr will sie dazu erfahren Und so darf es denn die gute Therese nicht verübeln, wenn sich ihr die Neugierde weiter mit aufdringlichen Fragen naht wie: Wo hatte der gute Régnier denn den Mammon her u.. weshalb vermachte er ihn dir? Dann weiter: Wo sind denn seine Söhne? Und vor allem: Wo sind jetzt die Millionen?

Ja, wenn ich das letzte allein wüßte", wird Therese der Neugierigen wohl nicht mit Unrecht antworten, dann wäre ich nicht vier auf der würdigen Stelle, an der ihr mic Icht. Ich, die goldlautere, ehrliche Therese auf der Anflage bank! Hätte ich die Millionen, so schwöre ich bei meiner Ehre, daß ich alle meine Schulden getilgt hätte. Wo sind jie aber? Das ist eben die Frage, die ich nicht lösen kann, eh die Crawfords sich stellen und sie mir zurückbringen."

Mit dieser wenig tröstlichen Aussicht müssen sich die Bläubiger Thereses wohl vorläufig zufrieden geben. Sie müssen sich in ihrem Leid ein Beispiel an der Dulderin neh men, die das große Unglück", das sie auf Schritt und Trit perfolgt, so tapfer ertragen hat, und noch weiter ertrager vird. Denn alle ihre rührenden Erzählungen werden es nich zustande bringen, ihr den herben Gang ins Gefängnis zu er sparen. Ihre Aktien stehen allem Anschein nach recht schlecht, ' chlechter noch als die der Rente Viagère....

*

*

Soweit unser Berichterstatter. In später Abendstunde zogen sich die Geschworenen zurück und auf Grund ihres

Votums wurde

das Urteil

gesprochen. Therese und Frédéric Humbert wurden zu fünf Jahren Einschließung in eine Strafanstalt( verschärfte Ge= fängnisstrafe), Emil Daurignac zu zwei und Romain Daurignac zu drei Jahren Gefängnis verurteilt. Der Spruch der Geschworenen erkannte die Angeklagten in einigen Fällen für schuldig, in anderen für nichtschuldig und billigte ihnen mildernde Umstände zu.

Nab und fern.

Der Kaiser in Altengrabow. Die großen Kavallerie­übungen auf dem Truppenübungsplatz Altengrabow in Gegenwart des Kaisers sind beendigt und der Kaiser hat sich wieder nach Wilhelmshöhe zurückbegeben. Ueber die Uebungen der letzten Tage wird folgendes berichtet: Sämt­liche Reiterregimenter formierten sich zu einem Kavallerie­forps. Der Kaiser ließ dieses zunächst reglementarische Be­wegungen vornehmen und führte sodann eine Gefechtsübung gegen einen marfierten Feind aus. Es folgte ein Vorbei­marsch der Truppen und Tafel im Kasino des Lagers.

* Der 50. deutsche Katholikentag ist in Köln zusammen­getreten, für den diesmal ein besonders großer Apparat in Tätigkeit gesetzt ist. Neben 92 Versammlungen im Rahmen des eigentlichen Katholikentages finden noch 31 Vereinsver­sammlungen statt. Der ganze Klerus beteiligt sich an den Festlichkeiten.

+ Merkwürdige Stiftung. Der kürzlich verstorbene Schul­fassierer Hermann Liebe hat der Gemeinde Gerstenhain, wie von dort gemeldet wird, 300 Mark unter der Bedingung vermacht, daß die Zinsen so lange dazu zu schlagen sind, bis das Kapital auf 50 000 Mart gestiegen ist. Dann sollen weiter drei Prozent Zinsen hinzugeschlagen werden, also etwa nach 120 Jahren, bis das Kapital die Höhe von 150 000 Marf erreicht hat. Wenn dann wieder 60 Jahre vergangen sein werden, sollen aus den Zinsen erhalten 600 Mark der Lehrer, 300 Mart der Pfarrer, und 100 Mark sollen zu einem Schulfeste verwendet werden. Zu Weihnachten sollen Arme beschenkt werden, und von den noch übrigen Zinsen Ge­meinde- und Kirchenlasten bezahlt werden. Die Witwe des Erblassers hat zu dieser 300 Mart- Stiftung noch 100 Mark gegeben, so daß in 180 Jahren von einem Kapital von 200 000 Mark in jedem Jahr 8000 Mark Zinsen verteilt werden fönnen.

Vom Posten erschossen. Der Pionier Hoffmann von der 4. Kompagnie des Thorner Pionierbataillons Nr. 17 wurde in der Dunkelheit von dem auf Posten stehenden Pionier Mär­tens erschossen Soweit bisher festgestellt werden konnte, scheint Fahrlässigkeit von seiten des Postens vorzuliegen.

Die dankbaren Kriegervereine. Ein hübsches Idyll wird aus Leuthen gemeldet. Als der dortige Kriegerverein vor kurzem das Fest seiner Fahnenweihe beging, gab der Guts­pächter St. eine nahe beim Dorf liegende Wiese zum Festplatz her; das war dem Verein sehr angenehm. Als nun jetzt in­folge der gleichzeitigen Reife verschiedener Getreidearten Herr St. mit Arbeitskräften in Verlegenheit war, bot sich der Kriegerverein an, zum Dank für die erwiesene Gefälligkeit einen Tag mit Sensen anzutreten. Das wurde gern an­genommen. 50 Morgen Weizen wurden gemäht. Herr St. war erkenntlich und ließ den wackeren Truppen am Abend im Gasthof einen kräftigen Trunk Bieres reichen.

Eine Verlobung im Wassc. fand dieser Tage im Nord­seebad Westerland auf Sylt statt, das die gemeinschaftlichen Damen- und Herrenstrandbäder einführt. Inmitten der schäumenden Brandung der Nordsee während der allgemeinen Badezeit zu Mittag sant sich das glückliche, pudelnasse Braut­paar in die Arme. Abends wurde dieses wasserfeuchte und salzhaltige Fest in einer mit Lämpchen, Fahnen, Hummer­fisten, Muscheln und vollen Bierfässern geschmückten Sand­burg unter brausendem Jubel der zahlreichen Kurgäste bis in die finkende Nacht fortgesetzt, wozu das Brausen des Meeres die Musik machte.

Das empfindliche Schwein. Die Verwechslung von Medizin ist dem Schweine des Bergarbeiters P. in Langen­dreer, eines biederen deutschfreundlichen Polen, schlecht, ihm selbst aber gut bekommen. Das Schwein des Braven wollte vor einigen Tagen nicht recht fressen, weshalb B. einen Tierarzt konsultierte, der eine Medizin verordnete. Am andern Tage erkrankte P. selbst so bedenklich, daß er einen Arzt selbstverständlich für Menschen kommen ließ, der ihm ebenfalls Medizin verordnete. Beide Medizinen wurden nun derart verwechselt, daß P. die für das Schwein be­stimmte Medizin tranf, während das Schwein diejenige be­fam, welche für seinen Herrn und Gebieter bestimmt war. Aber merkwürdig: das Schwein war empfindlicher als sein Herr; es trepierte, während P. gesundete. Das Merk­mürdigste aber ist, daß P. sich nun von seiner Ueberzeugung, daß er nur durch die Verwechslung der Medizin sein Leben gerettet habe, nicht mehr abbringen läßt.

Lokales.

Gießen, 24. August.

*** Die Hessische Landehypothefen bant ist im abgelaufenen Semester lebhaft in Anspruch genommen worden, so daß die von dem Angebot ausgewählten Hyyo­thekenbankdarlehen eine Höhe von 5845 641 m. und die bewilligten Kommunaldarlehen eine solche von 2 842 040 Mt. erreichten. Die Darlehenszusagen für das erste Semester belaufen sich insgesamt auf 8 687 681 Mt. Die Hypotheken­darlehen verteilen sich auf 444 Posten, im Durchschnitt be­trägt sonach die einzelne Hypothef etwa 13 COO Mt. Ver­pfändet sind nur ertragsfähige Wohn- und Geschäftshäuser oder landwirtschaftliche Liegenschaften.( Baupläge, Fabriken, Hotels usw. sind statuarisch ausgeschlossen.) Das Verleih­ungsgebiet ist auf das Großherzogtum Hessen beschränkt. Im laufenden Semester sind weiter 2038 991 Mt. Hypo­thekdarlehen und 596 347 60 f. Kommunaldarlehen in Summa 2 635 338 60 Mt. bewilligt worden, so daß sich der Betrag der insgesamt zugesagten Darlehen auf über 11 000 000 Mark erhöht. Staatlicherseits mit weitgehenden Ver­günstigungen ausgestattet und von allen Steuern befreit, ist die Bank in die Lage verseßt, ihre Kapitalien zu günstigen Bedingungen zur Verfügung zu stellen, ein Umstand, der ihr andererseits eine strenge Auswahl des Hypotheken­materials ermöglicht. Der Zinsfuß beträgt deshalb bei feinem der bewilligten Darlehen mehr als 33/4 Prozent.

** Im Laufe des Herbstes, aber nicht vor der zweiten Oktoberwoche, tritt die evangelische Landessynode zu einer mehrtägig n Sigung zusammen. Auf derselben wird, wie bereits mitgeteilt, auch die Gießener Friedhofs­weihe zur Beratung kommen.

|| Militärdienst nachrichten. Vizefeldwebel des 1. Großh. Hess. Inf.-( Leibgarde) Regts. Nr. 115 zum Leutnant der Reserve befördert; die Assistenzärzte der Reserve Dr. Schindewolf( I Darmstadt), Vagedes( Gießen), zu Oberärzten befördert; die Unterärzte der Reserve Dr. Groedel ( Friedberg), Berqftraeßer Vir( I Darmstadt), zu Assistenzärzten befördert; Dr. Friedrichs, Stabs- und Bats.- Arzt des 3. Bat. Inf.- Regts. Kaiser Wilhelm( 2. Großh. Hiss.) Nr. 116( Gießen) ein Patent seines Dienstgrades verlief en.

* Unglücksfall. Der Landbriefträger Löffler, der die Postkutsche von Gießen nach Klein- Linden, Lüzellinden und Allendorf a. Lahn führt, verunglückte dadurch, daß sein Pferd vor einem Automobil scheute, wobei er stürzte und überfahren wurde. Er trug Verlegungen an den Händen und im Rücken davon.

** Von der Scheune herabgestürzt ist am Freitag Vormittag der Schweizer des Gast und Landwirts Koch in der Wallthorstraße. Der Verunglückte, ein braver Arbeiter, der schon 14 Jahre in dem Hause tätig ist, erlitt so schwere Verlegungen, daß er nach der Klinik verbracht werden mußte.

*

** Gießener Turnerschaft. Bei dem gestern stattgehabten 50. Feldbergfest wurden von den dahin gesandten Gießener Wetturnern unter 775 Mitbewerbern folgende Preise errungen:

K. Müller T.-V. mit 36 Punkten der 8. Preis K. Schwarz M.-T.-V. 35% Schüttler

T.-V.

Breis 20 M prämieren: 1 40 Mt. III. miieren) a f Preis 40 M 3. Preis 20 zu prämtieren 3. Preis 15

Mt., 3 Preis Pferde müffen wirten fein, binzia bereine prämiieren. Pferde; 1. P Mt. VI AE a dreijährige

jährige: 69 teilung: Bird für inländisch juchtvereins fi lich gedeckt. In den Abteil liche Pferde, d preis gegeben. nur Händlerp nur Pferde zu ftellung nicht plan, welcher

Defonomierat A St

tag der Sd b. J. in F ber Herr Re Ehrenaue ichu

* Das

in Hofgeisma Bursche schoß

Boftgebäude.

Diensträume

affiftenten un fie stecken bli gefährlich.

Da

fieht der Lar die Regenwol die Flur. S

die Frucht u teilweise in

auch der We weise auf de Leidet aber Grummetern guten Ertra bem Regenw

daß die Kar

wird; der Be Soffentlich n

Regiment jet

chon genüge

9.

"

"

"

"

33

17.

gegen fich ein

"

"

"

"

27.

mal wieder

"

"

"

"

28.

"

"

"

"

"

25 24

31.

"

"

"

32.

"

"

"

"

K. Kaufmann M.-T.-V. 2612 W. Wiederstein M.-T.-V. 26 Adam T.-V.

A. Eger T.-V.

Außerdem erhielt K. Schwarz( M.-T.-V.) im Sonder­wetturnen( Deutscher Dreisprung) unter 31 Mitbe­werbern mit 1212 Mtr. weit den 1. Preis. Gut Heil!

*

P

* Die Gewerbevereine Gießen Grün­berg Lich Lollar- Londorf hielten am Sonntag eine Ausschußsißung, mit der eine Besichtigung der Sonntags­Zeichenschule, verbunden war in Homberg a. D. Nach der Delegierten Sigung wurde ein Ausflug nach der Amöneburg

unternommen.

X

Von h ssischen Behörden werden u. a steckbrief= lich verfolgt: Bruno Vonderhofen aus Mestrich wegen Diebstahls von Großh. Staatsanwaltschaft Gießen; Schreiner Martin Thomaszewski aus Kurrowo wegen Strafvollstreckung vom Großh. Amtsgericht Alsfeld; Hausbursche Arthur Brieger aus Landeck wegen Betrugs und Dienstkn cht Michael Czackalta aus Altetta wegen Unterschlagung von Großh. Staatsanwaltschaft Gießen; Kellner und Taglöhner Joseph Löffler aus Schimbsdorf wegen Unterschlagung und Johannes Müller aus Birklar wegen Strafvollstreckung vom Großh. Amtsgericht Friedberg..

** Der Gemeinderat zu Grünberg hält am 25. d. Mts., abends 8 Uhr, eine Sigung mit folgender Tagesordnung: 1. Versicherung des Mobiliars der Ge­meinde gegen Feuerschaden. 2. Schreiben des Reichskomitee zu Gunsten der durch Hochwasser geschädigten. 3. Die Gemeindefaffelställe. 4. Die landwirtschaftliche Ausstellung in Gießen, hier die Ausstellung eines Gemeinde- Bullen, Vogelsberger Rasse, durch den Fasselhalter. 5. Schreiben des Herrn Karl Seim bezüglich vierteljähriger Rechnungss stellung. 6. Das Porto für Sendungen an die land- und forstwirtschaftliche Berufsgenossenschaft für das Großherzog­tum Hessen, hier Portovergütung des Bürgermeisters. 7. Reinigung der Tintenfäßer in der Schule. 8. esuch des Heinrich Rau um Erteilung einer Lesholzkarte. 9. Ge­nehmigung von Rechnungen.

Auf dem diesjährigen Gießener Herbstpferde= markt, der am 14. September im Anschluß an die land­wirtschaftliche Ausstellung stattfindet, steht ein guter Markt zu erwarten. Die Prämiierungs- Kommission besteht aus den Herren Dekonomierat Schlenke- Hardthof bei Gießen( Vor­fizender), Major Bahn- Gießen( Stellvertreter), Gutspächter Bene- Oberweimar, Defonomierat Hoffmann- Hofgüll, Schlacht­hofdirektor Dr. Liebe- Gießen und Gutsbesitzer Müller- Neu­hof. Bei der landwirtschaftlichen Ausstellung sind an Prämien für Pferde aus der Provinz Oberhessen 2730 Mart vorge­sehen. An Prämien für den Pferdemarkt sind die folgenden vorgesehen: I. Abteilung: Reitpferde 1. Breis 30 mt., 2.

die aufgement Früchte fein Rodi Rednunge abi

00

Ne