Ausgabe 
24.1.1903 Erstes Blatt
 
Einzelbild herunterladen

Giessener Cagesneuigkeiten.

** Ernannt wurde der Gefangen ausseher an dem Provinzial- Arresthaus in Mainz Philipp Lang zum Umts­gerichtsdiener bei dem Amtsgericht Nieder- Olm

** Bum strittigen Datum des Geburtstags Justus b. Liebigs geht dem Darmst. Tägl. Anz." von befreun deter Seite folgende Mitteilung zu: Das Kirchenbuch der Stadtgemeinde Darmstadt enthält wörtlich folgende Entragung: " Joh. Justus Liebig ist geboren den 12. Mai 1803, als Sohn des Bürgers und Handelsmanns Georg Liebich und dessen Ehefrau Marie Caroline, geborne Möserin, und am 14. Mai getauft. Sein Bathe war der Bürger und Wagner­meister Joh. Justus Benner."

** Kliniks- Umbauten. Wie wir ganz bestimmt erfahren, werden die Bauten für die Großh. Chirurgische und Augen­flinik nebst den Rebenbauten an der ursprünglich dafür vor= gesehenen Stelle zwischen Klinik- und Wilhelmstraße erbaut. Seit 8 Tagen hat man auf dem betreffenden Gelände die hierzu nötigen Vermessungen vorgenommen. Man hört, daß die Baupläne bereits soweit fertig frien, daß alsbald das Ausschreiben der Arbeiten erwartet werden darf. Den inter über ist in dem Bau- Bureau für diese Kliniks- Neu­bauten intensiv geschafft werden, woraus wohl geschlossen werden kann, daß mit dem Bau der Gebäude nicht nur bald begonnen werden, sondern daß, ist erst einmal ein Anfang gemacht, deren Fertigstellung schnell betrieben werden soll.

** Borgestern fam in der Alie straße ein älterer Herr auf dem glatten Trottoir zu Fall und zog sich dabei eine scheinbar nicht unerhebliche Verlegung am Oberschenkel zu, sodaß er von herbeieilenden Leuten in die nahegelegene Wohnung gebracht werden mußte. Den Hausbesitzern sei daher anempfohlen, möglichst frühzeitig mit Asche streuen und dergleichen Schußmitteln zu 6 ginnen.

K. Studententräume. In voriger Woche träumte es einem Jünger der hiesigen Akademie, der im frohen Kreise seiner Kollegen am Abend jedenfalls etwas zu viel dem edlen Gersten- und Rebensafte zugesprochen hatte, plöglich, es brenne bei ihm in seiner in der Ludwigstraße gelegenen Wohnung. Im Traume begab er sich sofort ans Rettungs­wert und begann sämtliche in seinem Zimmer befindliche Möbelstücke, soweit sie zum Fenster hinausgingen, auf die Straße zu werfen, zum Schlusse die brennende Lampe. Durch 2 Schußleute schließlich wach gemacht, ergriff er die Flucht und hatte die Absicht, als ihm seine That bewußt wurde, in die iese zu springen, vermutlich um sich sein junges Leben zu nehmen. Da dieselbe jedoch bei der Kälte zugefroren war, gelang ihm sein Vorhaben nicht und unter Begleitung der ihn verfolgenden Schußleute wurde er wieder in sein warmes Bettchen verbracht.

** Unfall. Zwei mit Baumstämmen beladene Fuhr­werke des Herrn Bauunternehmers Zutt von hier passierten gestern Reiskirchen. An einer abschüssigen Stelle rutschte infolge des Schnees und Glatteises trob Anwendung der Hemmvorrichtung der eine Wagen, sodaß der begleitende Fuhrmann stürzte und durch Ueberfahren doppelten Beinbruch erlitt. Abends 11 Uhr kamen die Fuhrwerte mit erheblicher Verspätung in Gießen an, wo man den Verunglückten alsbald in die Klinik verbrachte. Irgend welches Verschulden ist böllig ausgeschlossen.

Aus Hessen und nachbargebieten.

)( Wie uns von im Allgemeinen gut verbürgter Seite mitgeteilt wird, trägt man sich in maßgebenden Streifen mit dem Gedanken, im Wahlkreise Lauterbach- Alsfeld- Schotten den Bürgermeister Binßer von Schlip als Reichstagsfan­didaten aufzustellen. Herr Bürgermeister Binßer erzielte bei der legten Landtagswahl Stimmengleichheit mit Herrn Bürgermeister Stöpler in Lauterbach, welch letzterer durch das Los das Abgeordnetenmandat erlangte Der gegen: wärtige Inhaber des Reichstage mandats für den Wahlbezirk Alsfeld- Lauterbach- Schotten ist der Antisemit Bindewald, seines Berufs Mater.

**

Friedberg, 23. Jan. Die Besucher der hiesigen Gewerbeakademie beschlossen in einer Versammlung, die Vor­

lesungen so lange nicht zu besuchen, als die seit Kurzem ent­zogenen akademischen Freiheiten nicht zurückgegeben sind. Sest rn waren von den 300 Studierenden nur 20 in den Vorlesungen zu finden.

**

Hanau, 23. Jan. Die hiesige Gummifabrik Dunlop u. Co. steht seit 5 Uhr in Flammen. Tas Fabrikgebäude ift rettungslos verloren.

44

Darmstadt, 22. Jan. Gestern abend fonstituierte sich ein freisinniger Veren. Dem Vorstand gehören an die Herren Justiz at Gallus, Landtagsabgeordneter Säng, die Rchtsanwä te Dr. Reis, Lindt, Justizrat Langenbach, Prof. Hornaf, die Herren Vogt, Miser u. A.

Diez a. d 2., 23. Jan. Der an Epilepsie leidende, 22jährige Steinbrecher Friedrich Loz aus Cramberg erlitt auf dem Heimwege von der Arbeit einen Anfall, blieb liegen und erfror.

ck. Marburg, 23. Jan.( Der Bock als Gärtner.) Der Straßen- und Baumwärter Schnabel aus Roth wurde vom hiesigen Schöffengericht zu 6 Monaten Gefängniß ver­urt.ilt, weil er 26 seiner Pflege anheimgegebene junge Straßenobstbäume so beschädigt hat, daß sie eingehen mußten. Er wollte damit seine Vorgesetzten ärgern.

b. Marburg, 23. Jan. En fetter" Konkurs wurde dieser Toge hier beendet. Es tamen 1/3 Prozent zur Aus­schüttung. Auf 100 Mart gab es also 1 Mart 331/3 fg. Mehrere Gläubiger befamen einen ganzen Pfennig. Unter ihnen befindet sich auch die Stadt.

** Aus Franken, 23. Jan. In Röttingen starben in wenigen Lagen 10 Kinder an den Masern. Standesamt- Nachrichten der Stad: Gießen.

Aufgebote.

Am 17. Januar: Louis Peter, Bahameister dahier mit Emma Josephina Brehler in Salzschlirf. Am 19.: Heinrich Hammer, Geschäftsführer dahier mit Julie Anna Eichler in Plauen. Am 21.: Konrad Margolf, Bahnarbeiter dahier mit Elisabeth Klein hierselbst. Am 22.: Christian Maurer, Lokomotiv- Hilfsheizer dahier mit Lina Emilie Hofmann in Dillenburg.

Eheschließungen.

Am 17. Jan.: August Jöckel, Spediteur in Grün­berg mit Marie Karoline Sohn, geb. Ranft, dahier. Geborene.

Am 15. Jan.: Dem Kutscher Karl Heinz ein Sohn, Rudolf Karl; dem Bäckermeister Ludwig Reuß ein Sohn, Karl. Am 16. Dem städt. Straßenfehrer Lud­wig Rosenbaum ein Sohn, Johannes Jakob. Am 18.: Dein Schlosser Christian Emil Büttner ein Sohn, Karl Mar Jakob Philipp. Am 19. Dem Hilfsbremser Wil­helm Schäfer 4. ein Sohn; dem Schneider Ludwig Becker 6 ein Sohn; dem Postboten Heinrich Löchel eine Tochter, Marie Katharine.

Gestorbene.

Am 18. Jan.: Elisabethe Margarethe Römer, geb. Hartmann, 74 Jahre alt, ohne Beruf dahier; Dorothea Köhne, geb. Stirgeleis, 72 Jahre alt, ohne Beruf dahier. Am 19. Margarethe Allgeier, geb. Bepling, 35 Jahre alt, Ehefrau des Schneiders Karl Allgeier dahier. Am 20. Theodor Hermann Löber, 1 Jahr 7 Monate alt, Sohn des Taglöhners Johann Theodor Löber dahier. Am 21. Georg Noll, 62 Jahre alt, Friedhofsgärtner dabier; Philipp Größer, 84 Jahre alt, Rentner dahier.

Brietkasten der Redaktion.

W. hier. Ihre Anfrage dankend erhalten. Wir sind zufällig in der Lage, Ihre Anfrage zu beantworten. Die regelmäßigen, Darmstädter Briefe" im G. A. stammen von einem sogen. Redaktions- Bureau", daher die Chiffre R. B. Dieses Redaktionsbureau leitet derselbe Herr H., der eine Zeit lang während der Be­urlaubung des Chefredakteurs des G. A." als politischer Redakteur für den G. A" verantwortlich zeichnete. Herr H. war einige Jahre politischer Redakteur des freikonservativen Greizer Tageblatts"( Reuß ä. L.), dessen Besitzer der frühere fonservative Reichs­tagsabgeordnete Otto Henning in Greiz war. Als

Venezuela und die deutschen Interessent. 12000000 m. betragen, erreichte aber 1901 nur 10272 000 m.,

Von Prof. Dr. W. Sievers( Gießen). ( Fortsetzung.)

Die Gesamtausfuhr von Venezuela nach Deutschland hat im Jahre 1901 eine Berm nderung gegen das Vorjahr er= fahren. An Kaffee wurden 1901 für nur 4 Millionen Mart gegen 91% in 1900, 17% in 1895 nach Hamburg ausgeführt, an Rafao für 951 000 Mart, gegen 2 000 000 unb 794 000, an Balatá für 1337 000 gegen 2 165 000 Mart; außerdem empfing Hamburg von Venezuela 1901 für 600 000 Mt. Dividivi, für 392 000 ft. Gummi elasticum, für 133 000 Mt. Schmuckiedern, für 79 000 Mt. Copaioa­balsam, für 67 000 Mt. Nußhölzer und für 60,000 Mt. Häute. Dafür sandte Hamburg nach Venezuela 1901 Waren im Werte von 8 800 000 Wif. gegen 8 320 000 Mt. in 1900 und 10 800 000 t. in 1897, davon für 3 000 000 mt. Manufakturwaren, für 2 800 000 mt. Kunst- und Industrie Erzeugnisse, für 2 000 000 Mart Lebensmittel und für 880 000 Mat Rohstoff- und Halbfabrifate. Unter den Manufakturwaren war für 1344 000 Mt. Baumwollwaren, für 480 000 Mt. Leinenwaren, für 414 000 Mt. Herren und Domenhüte, für 250 000 Wt. Woll- und Halbwoll waren, für 287 000 Mt. Strumpfwaren, für 138 000 Mt. Seiden- und Halbseidenwaren. Die Rohstoffe und Halb­fabrikate bestanden vorwiegend aus Cement, Baumwollengarn, Wollen und Halbwollengarn, Farbwaren, Drogen und Chemikalien, Eisenblech, Leder, Stearin, Leinöl, hölzernen Eisenbahnschwellen u. s. w., die Lebensmittel aus 790 000 Mt. Reis, 416 000 Mt. Butter, 286 000 Mt. Bier, ferner aus Sardinen, Käse, Malz, Wein, Chocolade und Zuderwaren, Conserven, Hopfen, Cognac und getrockneten Fischen.

Die britische Einfuhr nach Venezuela soll jährlich etwa während die Ausfuhr Venezuelas nach England 20 000 000 Mt. wert war. Da aber der größte Teil auch dieses Handels­umsaßes durch deutsche Häuser vermittelt wird, so ist es gänzlich falsch, wenn englische Zeitungen die deutschen Inter­effen in Venezuela für geringer erklären, als die britischen.

Richtig ist zwar, daß der größere Teil der Eisenbahnen in Venezuela mit britischem Gelde gebaut worden in, wie die Bahn La Guaira- Caracas, die Bahn Puerto Cabello Valencia, die Kupferbahn von Tucacas nah Aroa und weiter nach Barquisimeto, und die Kohlenbahn von Guanta über Barcelona nach Naricual, aber diese sind nicht besonders lang. Dagegen ist die Hauptbahn des Landes, die große Venezuela Eisenbahn mit deutschem Gelde erbaut worden. Die Gran ferro carril de Venezuela entstand eit 1887 infolge eines Vertrages zwischen der Regierung von Venezuela einerseits und der Discontogesellschaft in Berlin, sowie der Norddeutschen Bank in Hamburg andrerseits. Diese sogenannte Konzession& rupp- Müller wurde durch den Civil- Ingenieur 3. A. Müller, nach Zurückforängung einer englischen Konzes­sion ähnlicher Art von 1888-1891 ausgeführt und von 1891-1894 durch dessen Nachfolger Carl Block beendet. Sie durchzieht auf 180 Kilometer Länge das Gebirgsland zwischen Caracas und Valencia, mit nicht weniger als 86 Tunneln und 182 Brücken und Viadukten. Heute braucht ein Bug 73 Stunden zur Zurücklegung dieser Strecke, sodaß man an einem Tage von Carecas nach Valencia und unter Benutzung der englischen Bahn Valencia Puerto Cabello auch noch diesen letzteren Ort erreichen kann. Leider ist versäumt worden diese letztere Bahn oder die von La Guaira nach Caracas anzukaufen, sodaß die deutsche Bahn feinen Safen zur Verfügung hat. Ihr Bau hat mindestens 60 000 000 t. gefoftet, wodurch eine ungeheure Erhöhung der deutschen

|

dieses Blatt einging, siedelte Herr H. nach Worms über und war von Herbst 1901 bis Herbst 1902 Redakteur der Wormser Zeitung", des bekannten Organs des Abgeordneten Freiherrn v. Heyl zu Herns= heim. Herr H. zeichnete in der Wormser Zeitung" als verantwortlicher Redakteur für den politischen und allgemeinen Teil. Als er diese Stellung aufgab, fün­digte die Wormser Zeitung" an, daß sie zu ihrer besseren Information in der Hauptstadt Darmstadt ein eigenes Redaktionsbureau errichten würde, dessen Leitung sie Herrn H. übertragen habe. In der That korrespon= diert Herr H. noch jezt regelmäßig für die Wormser 3eitung". Im gleichen Sinne thut das der gen. Herr für eine Reihe rechtsstehender nationalliberaler Blätter, unter denen sich, wie wir hören, die Kölnische Zeitung" befindet. Doch so sich unter den Blättern, die Herr H. von Darmstadt aus be dient, auch die strift links stehende National­zeitung" in Berlin, die im schärfsten Gegensatz zur Wormser Zeitung" steht, befinden. Außerdem druckt die Darmstädter Korrespondenzen des Redaktions­bureaus des Herrn H. der G. A." ab. Ihre Frage nach der politischen Stellung des Herrn H. fönnen wir mit Sicherheit nicht beantworten. Immerhin darf man annehmen, daß Herr H. sich zur freifonservativen Partei rechnet. Dieser Partei steht wenigstens Herr von Heyl viel näher als der Nationalliberalen Partei, und das Greizer Tageblatt", das er früher leitete, war strift freifonservativ.

Marktbericht.

Gießen 24. Jan. Auf dem heutigen Wochenmarkt to teten Batter per Bfd. 0.80-0.90 Mt. Hübnereier 1 St. 8-10 Pfa., Enteneier St. -00 Bfg., täse per St. 5-8 Pfg.. Käsematte 2 St. 5-6 Bfg.. Erbsen der Liter 21 Bfg., Linien per Liter 32 Bfg., Tauben per Vaar

. 0.70-1.00, Hübner per Stüd Wt 1.00-14), Hahnen, per Stud Mt. 80,0-2.50, Enten per Stud 2.00-2.50, Gänse p. Bfd. 54-60 Bfg., Ochsenfleisch per Bfb. 66-76 Big, Rindfleisch per Bfb. 60-66 Pfa. Schweinefleisch per Bf 70-80 Bia. Schweine­fleisch gesalzen per Blund 0.84 Bfq., Ralbfleisch ver Bfd. 66-72 Bfa., Gammel fleisch per Pfd. 50-70 Bia., Kartoffeln per 100 kilo 6.00-6 50 Mr., Zwiebeln per St. Mr. 5.00-600, Milch ver Liter 14 Rfa.

Drud und Berlag der Gießener Verlagsbruderei, für di Redaktion verantwortlich: bin Klein. Bienen.

YROLIN YROLIN- SEIFE

DAS BESTE FÜR DIE HAUT Zur Schonheitspflege unentbehrlich

In eleg. Cartons eine Zierde für jeden Geburtstags- Tisch. Wo in Apotheken u. Droguenhandl. nicht erhältl. wende man sich an: Dr. Graf& Co., Berlia 0 112 oder für Oesterreich- Ungarn: Wien VI/ 1, Amerlingstrasse 2.

Der

Seiden- Zoll

ist so n'edrich, daß wir unsere Seidenstoffe zu billigsten Engros- Preisen porto- und zollfrei an Private meter= und robenweise an Private porto und zollfrei. Wun­dervolle Foula d8 von 95 Pf. an Proben franko. Briefvorto 20 Pfg. Seidenstoff- Fabrik- Union

Adolf Grieder& Cie Zürich G.22.

Kgl. Hoflieferanten.

( Schweiz)

Interessen im Lande erfolgt ist. Ihre Gesamtbetriebs- Ein­nahmen betrugen 1900 1 400 000 m., 18992 144 000 M., ihre Betriebsausgaben 1900 1 277 000 Mt., 1899 1 350 000 t, woraus sich ein Ueberschuß von 153 000 f. für 1900 und ein solcher von 794 000 Mt. für 1899 ergiebt, doch war Regierung von 600 000 Mt. enthalten und überdies hat darin Anfang 1901 eine unbeglichene Forderung an die diese die Garantiesumme von 7% nicht immer bezahlt. Ein Teil der Forderung des deutschen Reiches an die Regierung von Benezuela wird durch die Entschädigungs- Ansprüche der großen Venezula E senbahn begründet. Und am 31. Dezem 1375 052 Mt. 52 Biq. Unterdessen ist aber im Jahre 1902, ber 1901 betrug die Venezuela präsentierte Rechnung bereits infolge der schweren Revolution dieses Jahres und der dadurch hervorgerufenen toloffalen Aufsummung der, der deutschen Bahn und den deutschen Handlungshäus rn und Unterthanen zugefügten Schäden in allen Teilen des Landes, z. B. durch die Kontribution in San Cristobal und die Beschießung von Ciudad Bolivar im Mai und August 1902 die Forderung des deutschen Reiches an Venezuela noch mächtig angeschwollen.

Ueberblickt man das Gesagte, so ergiebt sich, daß sich in im letzten Jahrzehnt eine Veränderung vollzogen hat. Während den Beziehungen der deutschen Staatsangehörigen zu Venezuela früher nur deutsche Handelsunternehmungen im Lande be standen, sind seit 1894 durch die Eröffnung der deutschen Bahn und seit 1900 durch die Gründung der Schwefel­grubengesellschaft bei Carúpano auch Verf hrs, Bergwerks. und industrielle Unternehmungen hinzugekommen und über dies wurden nach dem Sturz der Kaffe preise 1898 auch Pflanzungen in größerem Maße von Deutschen erworben oder mußten erworben werden, welche diese auch zu Großgrund­befizern auf dem Lande gemacht haben.

hrchen

Innere

Bet Betr.: Die Ich fordere hier Jahres 1902 Mitglie Anweisung des Raffeq ihre Rechnungen inn 31. be. Mts. an de Gießen, den

امي

De

Montag, 2. Uhr beginnend, wer am Lumpenmann ungen Förftersbrun Faulerboden, Annab 1 Buchen- Sch 1 Riefern­13 Gfchen- Stä

222 Fichten­

5 Riefern- Et

119 Eichen- S

55 Fichten­6 Efchen- Rei

129 Amir.

178

1

H

106

153

1

9

5552

137.5"

48

3840 eller

3170

"

1580

950

Gießen

Großher

3

Aus Anlaß Raisers findet am rade des hiesigen

Der genannt 1. Mts. bis zur sperrt werden. Cießen, der

000

Fa

Owe

Ein P

Toilet

Weffe

Wajd Koffe

Porze

Beff

good

S