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Der Sonntag Morgen brachte uns das erste Schnee­gestöber, welches allerdings bei der Erdnässe nicht zur Geltung fam.

tale in Theaterverein stattfand, foll an diesem Mittwood,| ein unangenehmer Sturm wehte den Passanten um die Ohren. bem 25. Nov. noch einmal zur Aufführung gelangen. Die Volung ist außer Abonnement, so baben also weder be theatervereinsfarten noch die Bassevartouts des Stadithe­aten Gültigkeit. Die Eintrittspreise sind trotz der enormen Rofen der Dekorationen und Kostüme und trotz der Höhe der Aufführungshonorare auf nur Mt. 350, 3.00, 2.50 1.50 im Vorverkauf( für Theatervereinsmitglieder mit 50 Bfa. Ermäßigung) festgefeßt; an der Abendkasse ist jejbus Billet 50 Bfa. teurer, die Gallerie foftet 60 Pfg. Turd diese Breis abstufung gibt also der Theaterverein Jeder­mann Gelegenheit, das interessante Drama zu sehen und die Pracht der Deforationen und Kostüme zu bewundern.

Stadttheater Gießen. In der Dienstags­90bonnement& vorstellung fommt vor Louf Jacokys drastischer Menfion Schöffer ein einaftiger Sbwant, litterwochen" von Sermann Steingoetter zur Aufführung. Der harmlose Ein­oder mocht feinen Wnspruch auf litterarischen Wert, hat aber bei zahlreichen Aufführungen an größeren Bühren bisher all angesprochen, da ihm liebenswürdiger Humor nach­Aprühmt wurde.

Die Vertrauensmänner der Deutschen Reform poartei des Wahltreises Gieken Nidda waren are ftern Sonntag in Gießen zu einer Besprechung versammelt. Die eßte Reichstagswahl, die Aufgaben für die Zukunft amb die Organisation eines Landesverbandes standen auf Her Tagesordnung. Die Versammlung war sehr zahlreich Besucht und alle Anwesenden nahmen regen Anteil an der Disfusion jedes einzelnen Punktes.

Die Bezirks- Lebrerfonferenz für den Bezirk 063ießen Land fand am Samstag im Cafe Ebel zu Gießen fitatt. Gebeteiligten sich an derselben der Vorfiß nde Kreis­bulinspektor Aleinschmidt, der Kreisarzt Medizinalrat Dr. aberforn und 58 Lehrer. In warmen Worten gedachte Her Norsißende vor Beginn der Verhandlungen des großen I nolücks, das über den Großherzna bereingebrochen. Den Gefühlen der Anteilnahme aah die Konferenz durch Erheben bon ben Sißen Ausdruck. Kreisarzt Dr. Haberkorn sprach cofhonn über: Einrichtungen der Schussäte mit besonderer Brüdfichtiouna der Schulbanffraq." Ein zweiter Vortrag Tehandelt die Wichtigkeit des Schulturnens auf dem Lande."

** Sessicher Bauernverein. Zur 18. General­terfam mlung. Die in Friedberg stattfand, warer 220 Vertreter Ter Lokalvereine aus allen drei hessischen Provinzen erschienen. 8 and irt Reqner- Breßenbeim, der 1. Präsident des Vereins, hrte den Vorsitz. Der Verein zählt in 56 Lokalvereiner, ie sich auf die drei hessischen Provinzen verteilen, 4500 Ditglieder. Die Einnahmen betrugen im abgelaufenen Ge­häfte jabr Mark 4187.11, die Ausaaben M. 3730.27. Die nächstjährige Generalversammlung findet in Hechtsheim

tatt.

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** Wir hatten Gelegenheit im Restaurant Royal den seit einigen Tagen dort aufgestellten aufrecht stehenden italienischen Flügel mit elektrisch m Antrieb zu hören. Die Töne, welche dieses geschmackvoll ausgestattete Instrument hervorbringt, darunter besonders die Wiedergabe ganzer Duverturen, empfiehlt das Werk von selbst und es sollten arabe Freunde und Kenner der Musit sich Zeit und Ge­( egenheit nehmen, den Konzerten einmal zu lanschen.

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* Am Freitag Abend erschoß sich in Frankfurt a. M. ber zirka 22 Jahre alte Hugo Reiß von Gießen. * Vogelsberger Geflügel- und Vogelzucht­Berein. Wie faum anders zu erwarten, war die General- Versammlung des über den ganzen Vogelsberg ver­weigten Geflügelzucht- Verein am Sonntag gut besucht, zahl: reiche Bweigvereine waren vertreten. Aus dem Referat des Serrn Södler- Nieder- Gemünden:" Jeßiger Stand unserer flügelzucht und unser Ziel" entnehmen wir, daß die vom Verein geförderte Rassezucht bedeutende Fortschritte gemacht at, doch die Aufzucht von Nußgeflügel noch der Verbesserung harf und sich eigentlich noch im Anfangsstadium befindet; dmer empfahl, Frühbruten zu betreiben, da diese Eier be­fanntlich den größten Ertraa einbringen. Warm trat der ferent dafür ein, daß die Züchter es dahin bringen, eine Bier- Verkaufsgenossens baft zu aründer. Als Ziel des Ge­flügelzuchtvereins bezeichnete Redner die H bung von Rasse und Nußgeflügelzucht, beides sei geeignet, wenn in richtige Bahnen gelenkt, dem Züchter nicht nur Freude, sondern auch petunieren Nutzen zu bringen und in sozialer Beziehung einen nicht zu unterschäßenden Wert in sich zu schließen. Gerade die Geflügelzucht set geeignet, die Liebe zur heimischen Scholle Au beben und damit der Landwirtschaft einen Dienst zu tun. Im Allgemeinen ist der Verein mit seiner Arbeit zufrieden, nicht weniger als 14 Zuchtstationen sind Eigentum des Bereins; in den Stationen befinden sich insgesamt 50 Tiere die einen Wert von 450 Mart repräsentieren. Zu wünschen wäre, daß die Liebhaber und Züchter mehr noch als bisher Bruteier von den Stationen beziehen. Zu haben sind wohl Hühner-, wie Gänse- und Enten- Eier. Eine Ge­flügel- Ausstellung soll im nächsten Jahre etwa im Juni in Ullrichstein abgehalten werden. Eine Gratisverlosung die in der Versammlung veranstaltet wurde und zu der 12 Gewinne zur Verfügung standen, fand solchen Anklang, daß eine Anzahl Mitglieder zu einer späteren Gratisverlosung Gegenstände in Aussicht stellten. Am Schluß der Ver­handlungen gedachte Herr Lehrer Seipp- Beltershain des Großherzogs und des so schnell aus dem Leben geschiedenen Brinzeßchens Elisabeth. Die Versammlung ehrte durch Er­heben von den Sitzen den Schmerz und Verlust des Fürsten­hauses, anschließend sang die Versammlung Heil unserm Fürsten Heil". Ein recht gemütlicher Teil schloß sich der Generalversammlung an. Die nächste Versammlung findet

im Januar statt.

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Der Bienenzucht- Verein für Grünberg und Ümzegend veranstaltet am 13. Dezember ds. J8. in Grünberg eine Versamm'urg. Da die Versammlungen des Bereins nicht gerade häufig tagen, ist ein guter Besuch zu erhoffen.

Abnormes Wetter gab's am letzten Samstag gegen 8 Uhr. Um Himmel leuchteten Blige auf Blige, und

** Der verbrannte Regenschirm. Es giebt eine ausgleichende Gerechtigkeit auf Erden, das merkt man täglich von Neuem. Zwei Freunde gingen gestern in Gießen auf dem Seltersweg spazieren und einer davon rutschte auf dem glatten Trettoir aus; er wäre sicher zu Fall gekommen wenn nicht der Freund hilfreich den Taumeln­den aufgehalten hätte- aber so gehts! Statt Dank bekam er von dem Ungeschickten mit der Cigarre den Mantel ver­senkt und was das Schönste ist, der Undankbare freute sich noch über den Schaden seines Mitmenschen. Hochbe­friedigt wollte er sich soeben eine Cigarre anzünden, da schlug neben ihm plöglich Feuer empor und sein funkelnagel­neuer Regenschirm stand in den hellsten Flammen! Jeden­falls war von der brennenden Zigarre auch da etwas hinein­gefallen und während sich oben im Kopfe des Besizers schadenfrohe Gedanken formten, glühte unten im Schirme bereits der Funken der rächenden Gerechtigkeit. Der also vom Schicksal Gemaßregelte nahm die Schirmleiche unter den Arm und schlich geknickt davon.

§ Ettingshausen, 23. Nov. Am legten Samstag wurde hier der Veteran Kaspar Keil IV. beerdigt. Der Verblichene nahm als Unteroffizier im Dragoner- Regiment Nr. 23 am Feldzuge gegen Frankreich teil. Der von ihm gegründete Kriegerverein gab ihm das leßte Geleit. Die Trauerrede hielt Herr Pfarrer Nies. Keil stand im 58. Lebensjahre und bekleidet lange Jahre das Amt eines Polizeidieners.

Lich, 21. Nov. Die Fürstin Emma zu Solms­Hohensolms- Lich, geborene Prinzessin zu Stolberg- Wernige­rod, ist am 19. dieses Monats von einer gefunden Tochter glücklich entbunden worden.

§ Friedberg, 20 Nov. Der frühere Bürgermeister von Fuerbach Herrn Helferich, wird morgen, Samstag 90 Jahre alt.

() Marburg, 21. Nov. Am 5. Dezember wird das Jägerbataillon zum& denken seines 90 jährigen Besteh'ns, das vom Jahre 1813 an gerechnet wird, eine Feier ver. anstalten, zu der auch das Difiziertorps eingeladen werden soll.

** Delkenheim, 22. Nov. Seinen 101. Geburtstag feiert Heute in vollster förperlicher und geist ger Rüstigkeit der Landwirt Joh. Georg Becht dahier.

§ Frankfurt a. M., 22 Nov. Gestern Abend von 71/2 bis 8 Uhr tobte hier ein furchtbares Unwetter. Unter Blitz und Donner heute ein wahrer Orkan, der in der Stadt an Dächern und Fenstern, Telephon und Telgraphen große Verwüstungen anrichtete.

§ Oberlahnstein, 22 Nov. Dr Nassauische Bauernver­ein beabsichtigt hier ein Lagerhaus für landwirtschaftliche Produkte( Futtermittel u. s. w.) und künstliche Düngemittel, zu errichten.

Wetterberichte und Vorhersagen.*)

Da die in einer Anzahl oberhessischer 3 itungen er­scheinenden Wetterberichte und Voraussagen vielfach falsch aufgefaßt werden, s- hen wir uns veranlaßt, einige Ecläute­rungen zu g ber. Zunässt muß ich ausdrücklich betonen, daß der Gießener Wetterdienst", deren Organisation für Hessen ich auf Anregung des Leiters des hessen- nassauischen Wetterdienstes, Herrn Oberlehrer Freybe und Professor Börnstein übernommen habe, sich lediglich in den Dienst der Landwirtschaft stellt, da die Erfahrung gelehrt hat, daß die Sicherheit der für die nächsten 48 Stunden aufgestellten Prognose groß genug ist, um dem Landwirt besonders wäh­rend der Erntezeit wirklich Nugen zu bringen. Es ist da her für uns die Ansicht maßgebend, die in ländlichen Kreisen über das Wetter und den relativen Wert der einzelnen Ele­mente, wie Wind, Bewölkung, Temperatur und Niederschlag herrscht. Wir legen auf den Regen als den wichtigsten Faktor, mit dem es der Landwirt zu tun hat, den größten Wert und rechnen ihn bei Prüfung der Prognose sechsfach, die Temp: ratur zweifach, Wind und Bewölkung je einfach Diese Werte wurden in einer vom föniglich preußischen Minister für Landwirtschaft, Domänen und Forsten einbe rufcnen Kommission als der tatsächlichen Auffassung in länd­lichen Kreisen nahe entsprechend empfohlen. Wenden wir diese Prüfungsmethode auf die von uns täglich nach ver­schiedenen Octen Hessens ausgegebenen Prognosen an, dann ergeben sich im Oktober für den Regen 94 Proz, für Tem­peratur 90 Proz., Wind 92 Proz., Bewölkung 91 Proz, in der Gesamtheit 93% Treffer, Zahlen, welche wohl keinen Zweifel aufkommen lassen an der praktischen Verwendbarkeit der auf Grund der Wetterkarten aufgestellten Voraussagen. Prognosen veröffentlicht, dieselben trafen mit einer Wahr scheinlichkeit von 90% ein, eine gewiß hohe Trefferzahl,

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In einem oberh. Blatte wurden im Monat Oftober 10

man noch berücksichtigt, daß diese Voraussagen sich auf 2 Tage beziehen. Prognosen, die wir nachmittags auf­ſtellen, erscheinen erst am Abend des folgenden Tages. Größere Trocken- und Regenperioden wurden jedesmal recht­zeitig vorausgesagt.

Da wir nun die Erfahrung gemacht haben, daß an­scheinend ganz selbstverständliche Ausdrücke, die die einzelnen Witterungslagen kennzeichnen sollen, von dem Laien falsch verstanden wurden, lassen wir die von uns verwanden Be­zeichnungen nebst Erklärungen folgen. Dieselben sollen den mittleren Zustand des Wetters in unserm Bezirk ( Oberhessen) während des Zeitraums, auf den sich die Prognose bezieht, charaktrisieren. Es ist vollständig aus­geschlossen und fein bieder denkender Mensch kann von dem Wettermacher" verlangen, daß er für das Quadratmeter Land Regen und Sonnenschein, ihre Dauer nach Stunden, vielleicht noch nach Minuten voraussage, man kann nur einen mittleren Witterungscharakter mit einer ungefähren Wahr­scheinlichkeit von 90% bestimmen. Wir schreiben: Für die Bewölkung

Heiter: Klarer Himmel- die Nacht natürlich einbe=

griffen wiegt entschieden vor, die Bewölkung tritt stark zurück.

Teils heiter, teils woltig: Blauer Himmel wechselt in etwa gleichem Maße mit Bewölkung. Trüb: Bedeckter Himmel wiegt entschieden vor, wobei durchaus nicht ausgeschlossen ist, daß während 1 bis 2 Stunden die Sonne scheint oder es aufklärt. Für den Wind:

Ruhig: Blätter und kleine Zweige werden noch bewegt.

Windig: Dickere Aeste werden bewegt, der Wind pfeift an den Häusern, Dächern usw. Stürmisch: Der Wind übt zerstörende Wir­fungen aus.

Für den Regen:

1. Höchstens geringer Regen" oder auch ,, feine nennenswerten Niederschläge". Dies fennzeichnet den Fall, wo im Gebiet hie und da leichte Strichregen niedergehen, während in der Nähe befindliche Ortschaften verschont bleiben. 2. Geringer Regen": Der Landwirt wird in seinen Arbeiten nicht sonderlich gehindert. 3. Regenfälle": Stärkerer Reaen. Im Winter tritt gegebenenfalls an Stelle von Regen Schnee oder im Zweifelsfalle Niederschlag.

feiner meist nur ganz lokalen Verbreitung- Orte in Fluß­Was den Nebel anfangt, so läßt sich derselbe wegen oder Falllage haben oft dichten Nebel, während in geringer Entfernung sonniges Wetter herrschen fann- nur bei manchen Wetterlagen vorhersagen, wir schreiben dann: ,, stellenweise" oder vielfach" Nebel. Die auf die Temperatur bezüglichen Voraussagen wie tälter"," Temperatur wenig verändert", milder" be­ziehen sich immer auf die höchste Temperatur des folgenden Tages, da eine Veränderung dieser sich am raschesten fühl­bar macht. Wicht die Temperatur der Nacht von der vor= hergehenden vermutlich stärker ab, dann erfolgen Zusätze wie bei falter Nacht, vielfach Nachtfrost" usw.

Außerdem verstehen wir unter:

Trocken: Abwes nheit von Niederschlägen und starkem Nebel.

Feucht sehr feuchte Luft, dabei anhaltender Neb: l oder feiner Regen.

Regnerisch: anhaltende Neigung zu Regen und oft wiederholtes Auftreten desselben. Naßtalt: feucht und falt

Rauh: windig und für die Empfindung sehr kalt bei trockener Luft.

Mild: Temperatur gemäßigt und für die Empfind­ung angenehm

Wer in diesem Sinne die Voraussagen der Wetterdienst­stellen auffaßt und beurteilt, wird finden, daß dieselben sich wohl für die Praxis verwend' n laffen, er wird nichts Un­mögliches verlangen, aber auch einsehen, daß wirklich Er­sprießliches mit Hülfe der synoptischen Witterungskunde ge­leistet wird. Ich brauche wohl nur an die Sturmwarnungen der deutschen Seewarte, an den Wetterdienst in Hessen- Nassau zu erinnern, der nach dem Urteil vieler angesehener Land­wirte sich besonders während der Erntezit vorzüglich bewährte und den Landmann vor mancherlei Schaden bewahrt hat.

Zum Schluß machen wir besonders die ländlichen Kreise auf Prognosen aufmerksam, die in einigen Zeitungen erscheinen und angeblich auf Grund der Seewarteberichte aufgestellt sind, jedoch als übereilte Machwerke zu betracht' n sind. Der Verfasser derselben erfühnt sich, 4 bis 5 Tage im Voraus ganz detaillirte Brognosen zu stellen, was bei dem heutigen Stand der Wissenschaft unmöglich ist. Wir werden gegen diese wilden Prognosen gemäß der in der Denkschrift für die Organisation eines Wetternachrichtendienstes" ausgeführ­ten Leitfäße energisch vorgehen. Peppler.

*) Wir wiederholen einen Teil des Artifels aus Iriter Nummer, weil die richtige Zusammensetzung fehlte.

Kirchliche Nachrichten für Gießen. In der Johanneslirche. Montag, den 23. November, abends 8 Uhr: Bibel­Stunde im Konfirmandensaal der Johanneskirche. Galater­brief, Kap. 2, 1-10. Pfarrer Dr. Naumann.

Nächsten Sonntag, 1. Advent, Beichte und heil. Abend­mahl für die Lukas- und Johannes Jemeinde im Vormittags­gottesdienst.

Sonntag, 2. Advent, Beichte und heil. Abendmahl für die Lukasgemeinde.

Sonntag, 3. Advent, Beichte und heil. Abendmahl für die Johannesgemeinde; jedesmal im Abendgottesdienst. Zu diesen Abendmahlsfeiern werden die Neufonfirmierten aus den letzten Jahren besonders eingeladen. Anmeldungen werden vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten.

Am nächsten Sonntag, den 1. Advent, werden 10 Jahre vergangen sein, seit die Johanneskirche eingeweiht und in Gebrauch genommen wurde, dieser Kirchweihe wird auch im Gottesdienst gedacht werden.

Marktberichte.

*** Fruchtpreise am Grünberger Frucht­markt, vom 21. Nov. Weizen 16,00-00,00, orn 13,50 bis Gerste 13,-, Hafer 12,50-00,00, Erbsen 17,00, Samen 00,00, Kartoffeln 6,00-00,00, Linsen 24,00 Mark. Alles per Doppelzentner.

Buzbach, 21. Nov. Auf dem heutigen Wochenmarkt tosteten Butter per Pfd. 1,00-1.10 mt., Käse per Pfd. 42 bis 45 Pfg., Eier 1 Sick. 9 Pfg.

Verantwortlich: für den politischen und Inseratenteil: A16 in Klein; für das Bokale, den Gerichts." und" Deffentlichen Sprechsaal": Fr. Oppermann,

Städtisches Schlachthaus. Ochsenfleisch 54 Pfg. Heute und morgen. Der Verlauf des Fleisches findet während der Marktzeit in der großen Schlachtviehhalle statt.