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gkeiten.

Ernennung des Do 18, Lubw. Schm

Berbienft des zweiten gipfelt in der Hauptsache in seiner Stellung zur Brunnenwegnahme. Es ist zwar ein einseitiges, beil sich eben nur die jüngere Generation einen wesentlichen Ruzen davon versprechen fann, aber nichtsdestoweniger dem Wohl in jeder weiß von welch mächtigen, romantischen und poetischen Rimbus die Dorfbrunnen" in der Geschichte der Dinne umwoben find. Nun der Verfasser jenes Gedichtes

Offenbach zurdy Berdienste seines Musenfreundes ebenbürtig.

igen Stelle belaff

gsblatt Ne

Buzbach und a

ligen sondern mit schlauer Berechnung, Strateftit und

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Deutsche bleiben wollte, nach Rumänien, woselbst der junge| in sich birgt und ein Zusammenschluß unbedingt notwendig Mann die Schule besuchte, sich aber, als er das militär- ift. Eine Anzahl tatkräftiger Männer hat viel zur Hebung pflichtige Alter erreichte, nicht stellte, um seiner Militärpflicht Neudorfs beigetragen und auch ein Arbeiterheim gebaut, Genüge zu leisten. Als nun der jest 29 Jahre alte Mann aber es lastet noch eine große Schuldenlast darauf, daß die hierherkam, stellte es sich heraus, daß er sich noch nicht zur Beiträge und Sammlungen faum zur Deckung der Zinsen Ableistung seiner Militärpflicht gestellt hatte nnd deshalb hinreichen, an eine Abzahlung der Schuld war aber nicht zu wurde er zwangsweise dem 117 Juf. Regt. eingereiht. denken. Man entschloß sich daher, eine Lotterie in 3 Tann a. d. Röhn, 21. April. Freiherr Sigmund Ziehungen zur Aufbesserung dieser Lage ins Leben zu rufen, b. d. Tann wurde vom Amtsgericht Hilders wegen Ver- welche die hohe Regierung in lobenswerter Weise genehmigte, schwendung und Trunksucht entmündigt. Dieses Mittel wird sicher helfen, wenn sich Jeder, je nach Kassel, 21. April. Die Hauptbelastungszeugen in seinen Verhältnissen am Ein- oder Verkauf von Losen be teiligt und wird dies hiermit bestens empfohlen. Diese Dienstmädchen Hemel hat auch neuerdings ihre Aussage Lotterie jeder Biehung hat 2490 nur Geldgewinne im Be­

ung zu den Stellt eben diese stummen Beugen nicht gerade immer zu­Bom 18. April 190 altit ausgeführten Begegnungen, wie heißt's doch im Lied: nisterium's digt gang i an's Brünnele, trint aber net; do such i mein dem Strafprozeß gegen den Husarenunteroffizier Degen, das ält ein Ausschreiberstaufigen Schatz, find'n aber net", den kommenden Ge fondere die Grohlechtern erhalten, darin liegt der Kernpunkt seines Ver- verschiedene Male widerrufen und dann wieder als richtig trage von 41 000 Warf, Haupttreffer 15000 Mt., 6000 empel für öffentlig dienstes. Lepteres nötigt mich auch zu der Annahme, daß hingestellt. Sie soll jest zur Beobachtung ihres Geistes zu Mart 2c. Da der Einsaß nur 1 Mt. beträgt, so empfiehlt

terschaft.

dieser hier ein Idealist, dafür scheint auch noch seine bedent­

standes nach Marburg gebracht werden.

Auf alle Fälle Ein heiteres Stückchen hat sich letzter Tage

rer. Vergangen liche Neigung zu Bter und Seft", welche wohl jedem fommt es zu einer Verhandlung vor dem Oberkriegsgericht.

es sich, Lose von dieser Lotterie zu erwerben und zwar nicht nur, weil es sich um ein edles Werk handelt, sondern weil man auch mit der geringen Einlage von 1 Mt. eine an

er zu rürber Birte ein vergnügtes Lächeln abgerungen haben dürfte, zu en fühlen Trunt prechen, wogegen jener dort ein Hypochender oder stummer bei Jbersheim( Rheinh.) in einem Eisenbahnwagen zugetragen. sehnliche Summe gewinnen fann. Bu beziehen sind solche adler sein Stahlte fassend seinen ganzen Menschenhaß in Form jenes sarkastischen fuhr, wollte in Jbersheim einiges besorgen, weshalb sie den 8 Wirtshaus. No Cynifer zu sein scheint, der die Gelegenheit beim Schopfe Eine ältere Bäuerin, welche von Eich nach Rhein- Dürkheim durch das General Debit J. Stürmer, Straßburg i. Els., erfte er aber, Gedichtes das wohl schwerlich die Censur einer Presse Bahnsteigschaffner bat, den Zug etwas länger halten zu Betreffenden nit poffieren dürfte auf die verblüfften Bürger auszuschütten sich lassen, da sie schnell in das Dorf laufen müsse und bald

urchgeschnitten hot bemüht.

" rief einft Bat ( Das hier in Frage kommende Gedicht soll barum auch seinen Weg zu dem großen Papierforb gefunden haben.) Uebrigens stehen wir am Vorabend der Entscheidung,

ich der Schule veie nächsten Tage bringen nunmehr die Wahl; möge

mit der dringende Herren Lehrmeist er Turnstunde nit

anzuhalten.

wieder da wäre. Der Bäuerin wurde bedeutet, daß der Bug den Anschluß in Osthofen zu erreichen habe, deshalb fönnte ihr Wunsch nicht erfüllt werden.

Turneret noch fer 18 dann auch jenen beiden Musensöhnen, die derselben den Stoff zu ihren Erstlingsarbeiten verdanten, gegönnt sein, auf ihren Lorbeeren auszuruhen. Ich fann um Schluße nur noch meinem Bedauern Ausdruck verleihen, daß diese Berlen" unter der schützenden Hülle anonym" erschienen H. P., Lollar. ** Von der Lahn. Ein interessanter Fall wird aus ber fatholischen Pfarrei Mengerskirchen berichtet. Dort weigern sich etwa 75 Personen, trop Verkündigung von den Ranzeln und troß öffentlichen Ausschellens, die Naturalien an den Pfarrer, die den größten Teil seines Gehalts aus­machen, zu

nn Gustav Son find, was leider verhindert, daß man ihren Erzeugern nicht im Hause hinauf und hinab, notiert fein säuberlich alles

rrn Bauunternehm schon bei Lebzeiten ein Denkmal seze.

und Schulstraße b Sonne" für 8250

argebieten. Verwahl and Harbine 3 leifter Infolgebeffen hat der Pfarrer beim zu

Boefte] En des Prozesses ist man gespannt. Butzbach, 21. April. Die in auswärtigen Blättern berbreitete Nachricht, im hiesigen Bataillon( 168er) sei die

Tende Anofpen, pri Matten wo hin do

i urfer Berpants

e vielen jubelnden endliche Erscheinen meisten jener Lieber noch Männer tru sie alle heißen, die

en zur Genüge die he ihrer Sehnsucht gesperrt, schrumpft dahin zusammen, daß ein Mann der 2. Rompagnie unter Symptomen erfrankte, die auf Meningi­tismus( Gehirnhautentzündung) hindeuteten. Um ein even tuelles Weiterverbreiten der Krankheit zu verhüten, wurde den Unteroffizieren und Mannschaften das außerdienstliche Verlassen der Kaserne untersagt und der Civilbevölkerung Himmel überfähn findet sich auf dem Wege der Besserung. den Zutritt zu derselben verboten. Der erkrankte Mann be­Jeftirn eines Gotty zen Woiten jener *** Nieder- Weisel, 21. April. Im hiesigen Kranken­ligt wohl noch ma hause starb heute morgen der Landwirt Haffer aus Gambach chbruche zu kommen an den Verlegungen, die er gestern Abend durch den Huf­Schiller ist halt and tritt eines seiner Pferde erlitten hatte. wenn auch zuweile Grünberg. Am lezten Samstag hatte Gemeinde ſchüttelt, so verma rat& Sigung stattgefunden. Anwesend waren Bürger­allzu wehmütige& meister 8 immer, Beigeordneter Keil und sämtliche Ge­mlich an verblichen meinderäte. Aus den einzelnen Beratungsgegenständen ist zu scheinen, als wen erwähnen, daß die Mitglieder der Komission für äußere An­hnit verbunden gelegenheiten den zu Marburg und in den interessierten e ums Dasein und Duten stattfindenden Versammlung für Erbauung der Bahn no Drängen na Marburg- Ebsdorfergrund- Londorf beiwohnen tehenden prosaische möchten und für dieſe Linie eintreten sollen.- Ferner ift rohe. Da die von der Firma Louis Moll Nachf. nachgesuchte Erlaub ndet, daß beweise niz zur Errichtung eines Pulvermagazins an der Eschersbach söhne Lollars zur Kenntnisnahme gebracht worden. Lufeinanderfolge di mitglied Sehrt hatte dazu zu bemerken, daß das Magazin, noch weiterer freie auf diesen Blaz gestellt, zu nahe der Stadt liege. ermaßen Genfation Frankfurt a. M., 21. April. Der Kommis nun angelangt. Alexander Born dahier wurde wegen Entführung der minder­ich verstanden djähriaen Tochter eines Kassirers von der Straffammer zu e Beit dem Schle Monat Gefängniß verurteilt. Er war wohl der Entführer, ge vorlege, in pi mir unwillürl einige Worte

ja bekanntlich di

hung in dichterin ins Ohr geraum gedeutet haben, te

fchlaftrunten w

Jei fortgefeptem rahle einer Waff wird sie allerdin aufgeklärt sein, Pate zu stehen In dieser Stelle a mlich der Verdien

u den ihren zähl o rührend komis

Erftere sogar sämtlichen für

aber nicht der Verführer.

** Aus der guten alten Beit Der Herr Landrichter nimmt auf einem Pfarrhofe nach dem Tode Sr. Hochwürden ein Inventar auf, wobei ein junger Akzessist hilft. Der Herr Landrichter, der nicht mehr ganz jung und nicht mehr ganz schlank ist, bleibt dabei im Erdgeschoß am großen Tisch siten, der Akzessist steigt und bringt die Notizen seinem Chef. Im Keller findet er da unter anderem 12 Flaschen Weißwein, 2 Flaschen Bordeaux und 1 Flasche Kognat, schreibt es getreu­lich auf und überbringt schließlich die Liste seinem ge­strengen Vorgesetzen. Der liest alles durch, wie er aber an den Wein gelangt, schiebt er die Brille auf der Nase Jüngling einem

feiras bor, betrachtet den singing, bon gaten mit ein

Sie sind noch nicht lange im Amte das sieht man! Bringen Sie doch mal ein paar Gläser wir haben ja in der Küche Weingläser inventarisiert, und dann sondern man schreibt 12 Weißweinflaschen 2 Rotwein flaschen sehen Sie Wohlsein, Herr Kolleg!

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Aus dem Gerichtssaal.

Schöffengericht.

Gießen, 21. April 1903. Landwirt Otto H. von Inheiden verfolgt gegen ein Urteil des Schöffengerichts Hungen wonach er wegen unter laffener Straßenreinigung in eine Geldstrafe von 5 Mark genommen wurde, Berufung. Er bestreitet die Verpflichtung gehabt zu haben, die fragliche Straße zu reinigen, trotzdem bereits entschieden ist daß diese Pflicht für ihn besteht; übrigens ist er wegen der nämlichen Uebertretung rechtsträf­tig bestraft Das Gericht beschließt die Entscheidung nach 8 Tagen zu verfünden. Heinrich W. von Homburg wurde vom dortigen Schöffengericht wegen unberechtigten Fischens in der Ohm zu 20 Mt. Geldstrafe verurteilt. Trotz Un­schuldebeteuerungen wird die Berufung des wegen Diebstahls vorbestraften Angeklagten unter Kostenbelastung zurückge­wiesen.- Konrad R. von Almenrod wurde vor einiger Beit wegen Körperverlegung zu einer kleinen Gefängnisstrafe verurteilt. Er hatte den Schmiedemeister Heinrich L. von dorten im Verdacht ihn angezeigt zu haben. Er schrieb des Das Gemeinderats- halb einen Brief an Letteren mit der Aufforderung ihn zu entstädigen, es feien ihm etwa 100 Mt. Gerichtstoften ent­standen, andernfalls er dessen Sohn wegen Diebstahl zur Anzeige bringen würde. Da Listmann weder den Ange­klagten w gen der fragl. Körperverlegung angezeigt hatte noch sich bewußt war, daß sein Sohn eine Unredlichkeit begangen hatte, ließ er den Vorfall durch die Gendarmerie der Staatsanwaltschaft zur Kenntnis bringen, welche Anklage wegen Expressungsversuch erhob, was zu dem Resultat führte, daß Angeklagter zu 3 Wochen Gefängnis verurteilt wird. Hermann Sch. von Erfa gesteht zu, daß er seinen Schwager Eduard W. zu Alsfeld mittels Einbruch den Be­trag von 20 Mt. entwendet hat. Mit Rücksicht auf die Jugend des Angeklagten wird auf die Minimalstrafe von 3 Monaten Gefängniß erkannt. Adolf 2. aus Bakenheim und Viktor D. von Offenbach verfolgte gegen ein Erkenntnis des Schöffengerichts Bad Nauheim das sie wegen Betrugs zum Nachteil des Wirts Sch. dortselbst zu je 4 Monaten Gefängnis verurteilte, Berufung. Es wird festgestellt, daß die Angeklagten das Leiden und die Zahlungsschwierigkeiten des Wirts dazu benußten ihn um die leßten unentbehrlichsten Sachen zu beschwindeln. Das Gericht hält deshalb die vom Untergericht erkannte Strafe nicht für hoch genug und erhöht dieselbe auf je 6 Monate.- Bum Schlusse wird der Berufung des Friedrich H. von Gedern welcher wegen Befahren eines angeblich verbotenen Waldweges in Strafe genommen wurde, stattgegeben und Angeklagter unter Be­lastung der Staatskasse mit den Kosten freigesprochen.

Eine Festnahme mit Hindernissen ereignete sich in Marburg. Der Anstreicher Dietrich war vom Gericht wegen Widerstands mit drei Wochen Gefängnis bestraft worben. Als er von zwei Polizeibeamten geholt werden folte, ſpiegelte er dieſen vor, er ſei krank und könne die Strafe nicht antreten. Man könne sich deswegen beim Arzte er­fundigen. Während nun der eine der Beamten zum Arzt ging, um die Wahrheit dieser Angaben zu ermitteln, hielt der andere den Ausgang des Hauses besetzt. Als der zum Arzt gegangene Beamte zurückfehrte und nun zur Festnahme des Dietrich geschritten werden sollte, war er verschunden. Die Beamten suchten zweimal das Haus von unten bis oben ab und fanden schließlich oben auf dem Boden hinter dem Schornstein eine Deffnung in der Wand. Als sie hindurch sahen, entdeckten sie den Gesuchten, wie er sich in einem leinen Raum zwischen den Spizgiebeln des Nachbarhauses usammengebuckt hatte. Er wurde hervorgeholt, widersetzte fich aber weiterhin energisch seiner Festnahme, indem er sich hampshaft am Treppengeländer festhielt. mußten solche Gewalt anwenden, daß schließlich das Treppen­geländer nachgab und die Beamten samt Arrestanten und Geländer die Treppe hinunter in den Hausgang flogen. Erst dann gelang es, den Widerspenstigen, der nun abermals eine Bestrafung wegen Widerstandes zu gewärtigen hat, ins Kitchen" zu transportieren.

de Kandidaten ein nd dabei in geral mit Füßen trete den einzelnen, ih b, aufdece. G fchlucken giebt, c an der Hand in

enschaften, die m arf, feines Nachba Das Zweite

allgemeinen, fen nlich, daß er ih terfchilderungen d cten feines Rolleg

in bemüht ift. D

*

Die Beamten

Mainz. Vor zirka 14 Tagen tam ein Rumäne nach Mainz, der bei einem hiesigen Handwerksmeister in Arbeit trat. Vor vier Tagen ist der Fremde in das hessische Inf. Regt. Nr. 117 eingefleidet worden. Die Sache fam so: Der Rumäne war der Sohn deutscher Untertanen, die vor Jahren nach der Türkei ausgewandert waren, wo der wo der Sohn geboren wurde; später zog die Familie, die nicht aus dem deutschen Untertanenverbande ausgeschieden war, sondern

Geschäftliches.

Langeftr. 107 und allen Losverkaufsstellen, näheres ist aus den Inseraten zu ersehen.

Marktbericht.

Gießen, 23 April. Auf dem heutigen Wochenmartt fofteten Butter per Bfb. 1.00-1.15 Mr. Hübnereier 6 Pfg., 2 St.11 Pfg., Enteneier St. 6-7 Pfg., Räse per St. 5-8 Pfg.. Räsematte 2 St. 5-6 Pfg.. Erbsen ver Liter 21 Pfg., Zinsen per Liter 32 Bf. Tauben per Paar 2. 1.00-1.20, Hühner per Sild M 1.00-170, Hahnen, per, Stud Mr. 0,85-2.00, Enten per Stüd 2.00-2.40, Ganie v. Bld. 54-60 Pfg., Ochsenfleisch per Pfd. 66-76 Bfg., Rindfleisch per Bfd. 60-66 Pfg. Schweinefleisch per Pfo 66-76 fg. Schweine­fleisch gesalzen per Bfund 0.80 Bia., Ralbfleisch per fb. 66-72 Bfg., Hammelfleisch per Pfd. 52-72 Pfa., Kartoffeln per 100 kilo 5.50-6.50 mt., Zwiebeln per St. mf. 6.00-7.00, Milch per Liter 18 Vfa.

* Die Ziehung der II. Wohltätigkeits- Geld­lotterie naht heran. Diese Lotterie ist zur Tilgung der Schulden und notwendigen Verbesserungen des Neudorfer Arbeiterheims bestimmt. Neudorf hat sich nach dem Ariege 1870-71 von einem unscheinbaren Vorort in ganz auffallender Weise vergrößert und zählt jezt ca. 20 000 in­wohner. Fast jede Gemeinde Elsaß- Lothringens und beinahe alle Gauen Deutschlands sind vertreten. Doch befizen nur wenige davon Grundeigentum, noch auch haben sie Verwandte daselbst, weshalb fast jede Familie auf sich allein angewiesen ist. Es wird niemand bezweifeln, daß dies große Gefahren

Weylar, 22. April. Auf dem hiesigen Wochenmarkt kostete das Pfund Butter 1.25 Mt., Gier 2 Stüd 12 Pfa.

Herborn( Dill), 20 April Auf den heute abg­haltenen 4 diesjährigen Markt waren aufgetrieben 249 Stüd Rindvieh und 347 Schweine.

Es wurden bezahlt für Fettvieh und zwar Ochsen I. Qual. 70 bis 72 Mt., II Qual. 68 bis 70 Mt., Kühe und Rinder I. Qual. 60 bis 65 Mt., II Qual. 54 bis 58 Mt. per 50 Kilo Schlachtgewicht.

Auf dem Schweinemarkt kosteten Ferkel 50 bis 70 Mt. Läufer 80 bis 100 Mt. und Einlegschweine 110 bis 130 Mtt.

Bas Baar.

Der nächste Marft findet am 18. Mai statt. Frankfurt a. M., 20. April.( Getreidemarkt- Bericht.) Der heutige Markt verlief in fester Stimmung, da Amerifa seine Offerten gegen die Vorwoche wieder erhöht hat. Es wird dies hauptsächlich auf dem vom Frost notgelittenen Saatenstand Frankreichs zurückgeführt und wird hierüber auch aus verschiedenen Teilen Deutschlands geklagt. Für die argentinischen Weizen tritt England nach wie vor als starter Käufer auf. Fremder Weizen, der infolge des Streits in Holland nur langsam herbeikommt, findet schlanken Absaz. Speziell sind die feinen Sorten in La Plataweizen sehr gesucht, da die leichteren Sorten größtenteils mit bitteren Körnern behaftet sind und daher die Mühlen nicht be­friedigen. Landweizen war knapp ausgeboten und konnte im Preise weiter anziehen. Roggen unverändert. Gerste ohne jedes Geschäft. Hafer etwas fester bei normaler Frage. Mais effektiv gesucht und höher bezahlt. Mehl fester. Futterariifel knapp und gesucht. Es notiert: Weizen, hiesiger und Wetterauer Mart 16.50-16 75, ab Station unserer Gegend Mt. 16.10-19.20, kurhessischer Mt. 16.50-16.75, norddeutscher Mt.-

bis Amerikaner Redwinter Mt.

17.40 bis 17.60, Ransas f. 17.50-17.70, russischer Nico­lajeff Mt. 17.20-17.90, Saronsta Mt. 16.90–17.80, Ulfa Mt. 16.90-17.75, Azima Mt. 17.20-17.90, La

baye­

Plata Mt. 16.75-18.25, rumänischer Mt. 17.40-17.75, Walla Walla 17.50 bis 17.70. Roggen hiesiger Mt. 14 35 bis 14.55, russischer Mt. 14.70-14.90, Amerikaner Mt. 14.75-15 00. Gerste, hiesige Mt. 15.50-15.90, Pfälzer Mt. 16.10-16.30, fränkische Mt. 15.40-15.90, Riedgerfte Mt. 16.20-16.40, ungarische Mt. 17.75-18.25. Hafer, hiesiger und Wetterauer Mt. 14.70-14.90, furhessischer 14.70 bis 14 90, Württemberger Mt. rischer Mt. 14.75-14,90, russischer, Mt. 14.50 bis 15 25, Mas Mixed Mt. 11.70 bis 11.90, Donaumais Mt. 12.80 bis 13.15, La Plata 13.60-13.90, Odessa Mt. 13.80 bis Mt. 14.10, Virginia Mt. 14.90–15.10. Alles per 100 Kilo netto effektiv loco hier.-- Mehl höher. Ez notiert nach Qualität: Weizenmehl hies. Nr. 0, Mt. 25.50 bis 26.25, feinere Marten Mt. 28.50 bis 29,25, hieſ.

Nc. 1 Mt. 23.50-24.25, feinere Marken Mt. 25.­bis 25.50, hies. Nr. 2, Mt. 22.50-23.25, feinere Marken Mt. 23.50-24.25, hies. Nr. 3, Mt. 21.50-22.25, feinere Marten Mt. 22 50-23.25, hiesiges Nr. 4, Mt. 18.75-19.25, feinere Marken Mt. 19 50-20.25, Roggen­mehl, hiesiges Nr. O, Mt. 22 50-23.25, bo. Nr. 1, Mt. 20.25 big 21.25, do. Nr. 2 Mf. 15.75-16.25. Alles per 100 Ailo incl. Sac loco hier. Futterartikel gesucht. Weizenschalen Mt. 4.65-4.75, Weizenkleie Mt. 4.60-4.70, Roggentleie Mt. 4.95-5.10, Weizen- Futtermehl Mt. 6.25 b 6.50, Biertreber, getrocknet Mt. 5.50-5 60, Malz­feime Mt. 5.15-5.20, Rapstuchen Mt. 5.50 bis 5.60, Palmtuchen Mt. 5.50-5.65. Alles per 50 Rilo netto effettiv loco hier, bei Abnahme von 10 000 ilo.

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Drud und Verlag der Gießener Verlagsbruderei, vorm. Wilh. Keller'sche Buchdruderei( gegr.1783);

für die Redaktion verantwortlich: Albin Klein, Gießen.