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1gon tange im stillen tief gefantenen Frau" an­als die Gheirrung mit Giron, die zugegeben wird, int sein könne; die Prinzessin bestreitet entschieden, teue Momente gefunden worden seien. Nach einer einend vom Hofe Toskana inspirierten Mitteilung Fränt. Kurier" soll der Erlaß des Königs aus Brunde in so scharfem Ton gehalten worden sein, er dem Kronprinzen jeden Weg zur Versöhnung reiben wollte.- Die Trennung von Giron iſt iltig, daran ist nicht mehr zu zweifeln. Die Prin­hat sich jezt auch den ihr gehörigen Teil des entone zurüdgelassenen Gepäck schicken lassen, mit Beisung an den Hotelier, die Giron gehörigen Ea an diesen nach Brüssel zu schicken. In den Effet­die an die Prinzessin nach Lindau gingen, befand

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a. eine reizende Ausstattung für das zu er­nde kind. Diese Schäße von Leinwand und Spigen das Liebespaar in Mentone noch wenige Tage der Abreise eingekauft.

( Eine Warnung vor den österreichischen Talern t das Reichsamt des Innern. Die Taler besigen nach sowohl im Deutschen Reich wie in Desterreich er­en Außerfursseßung nur noch den um sast zwo i Drittel geren Silberwert. Die Taler tragen auf der Acers­bas Bildnis des Kaisers Franz Josef und auf der csseite den österreichischen Doppeladler. Bei den 3- und Landeskassen, sowie bei den Kassen der Reichs­werden diese Taler durch Zerschlagen oder Ein­iden für den Umlauf unbrauchbar gemacht und dann Einzahler zurückgegeben.

Die Spielwut im englischen heer wird durch eine o furiose mie traurige Entdeckung in ein helles gesezt. Auf den Transportschiffen, die die englischen iten aus Transvaal zurückbeförderten, wurde diesen In unsäglichen Mühen errungene Eold von Falsch­rbanden wieder abgenommen. Eo erklärt es sich daß viele ausgediente Coldaten gleich nach ihrer aft in England direkt dem Berhungern ausgesezt 1. Die Falschspieler fuhren zunächst auf einem Bassa ampfer nach dem kap. Dort angefommen, ließen ich in irgend ein reguläres korps einreihen und en einige Monate. Dann traten die ,, Braven" nach igung einer sogenannten ,, indulgence passage", bas der Bergünstigung nach einer bestimmten furzen tzeit mit einem Militärtransport nach England tbefördert zu werden, die Rückreise an. Nun aber In ihre Ernte. Die Soldaten, für die während der en Reise wenig Beschäftigung und feinerlei Unter­ng vorgesehen war, ließen sich nur allzu gern en wildesten Hazardspielen verleiten und verspielten ganzes Geld.

Giftmorde auf Bestellung. Ein Neger aus Phila­jta, namens Georg Hoose, der ein bekannter Pflan­immler ist, wurde am 15. März unter der Anklage Siftmordes verhaftet. Er vergiftete für 300 m. pro n und hatte eine zahlreiche Kundschaft. Besonders Frauen nahmen seine Dienste in Anspruch für un­eme Themänner. Bis jetzt sind 34 Personen verhaftet

en.

Eine übel angebrachte Redensart.] Von dem jüngst Sien verstorbenen Grafen Camazan wird eine tragi­sche Episode berichtet. Er hatte in den siebziger en des vorigen Jahrhunderts bei der Hinrichtung Raubmörders Francesconi im Landesgerichts gefäng­in Wien in staatsanwaltlicher Eigenschaft zu am­n. Nach Erledigung seiner dienstlichen Ansprache er dem Verurteilten die Hand, richtete noch einige te des Trostes an ihn und schloß mit dem Aus­,, Leben Sie wohl!" Es war freilich seine erste der­e Amtshandluna aewesen.

Bunte Chronit. Zu der Verhaftung der Baronin Eedendorf in Darmstadt wegen Kindestötung wird nnt, daß am 8. Oktober 1901 im Vorgarten des ses einer Fuldaer Dame, bei der die Baronin zu ch wellte, die Leiche eines neugeborenen Mindes nben wurde. Auf die Entdeckung der Mutter war als eine hohe Belohnung ausgefeßt worden.

In Dresden wurde an dem vom Schwurgericht n Mordes zum Tode verurteilten Straßenbahn­enführer Berch im Hofe des Justiz gebäudes das Ür­vollstreckt. Lerch hat noch ein volles Geständnis legt. Diese Hinrichtung ist die erste in Eachsen der Thronbesteigung des Königs Georg. -Auf dem Döberizer Uebungsplaße wurde der Milch­ler Schleu aus Spandau mit einer Schußwunde Kopfe tot aufgefunden. Nach dem Ergebnis der jenschau ist ein Selbstmord ausgeschlossen. Ob Sch. Wilddieben erschossen oder bei den Schießübungen offen worden ist, ist bis jetzt noch nicht aufgeklärt.

Nach einem Telegramm aus Centa griffen Benider­ylen eine von dem Vertreter der deutschen Firma rgeand u. Co. geleitete Expedition an und bemächtig­sich des Viehes, einiger Waren und einer Summe von Piaftern. Die Reisenden, unter denen sich ein Spa­befand, wurden von den Kabylen niedergeschlagen. Auf einer Farm im Staate Newyork erschlug eine in einem Anfall von Frrsinn ihre 80jährige Mut­mit einem Bügeleisen und schnitt mit einem Rasier­er ihrer 26jährigen Tochter den Hals durch. Als­i steckte die Frau die Farm in Brand und stürzte sich selbst in die Flammen.

- Der Frachtdampfer City of Taunton" aus Fall­: und der Dampfer Plymouth" aus Newyork mit Reisenden stießen am Oſteingange des Long Island­des zusammen. Der Bug des ,, Taunton" drang zehn tief in die Steuerbordseite der Plymouth" ein, n Gesellschaftsräume und zweite Kajüte zertrümmert den. Bis jetzt sind sechs Tote aus der Mannschaft Plymouth" festgestellt.

Lokales.

Gedenktafel für den 24. März.

** Privattelegramm. Bei der heute Vormittag erfolgten 15. Ziehung der letzten( Haupt)-Klasse der Hessisch Thüringischen Staatslotterie wurden folgende Gewinne gezogen:

452. Gründung Venedigs. 1607. Der holländische jeld de Ruyter*.- 1739. Der Dichter Schubert ( 794. Die ,, Krakauer Afte" gibt für Polen das Eig­zur Erhebung. 1844. Thorwaldsen in Kopenha­+1867. Eröffnung des ersten norddeutschen hstages. 1882. Der amerikanische Dichter Long­w t.

5000 Mt. auf 59 108( Buchacker- Gießen), je 3000 Mt. auf 5202, 5836, 16065, 37 864, 52 816 und 62 724, je 2000 Mt. auf: 1572, 8373, 17 238, 21 480, 29 534( nach Gießen) und 34 694. ( Ohne Gewähr.) ( Stadttheater.) Zum Benefiz für Helene Würtemberg wird morgen Dienstag Liebelei" zur Auf­führung gelangen.

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** Die Steinzeuglieferung für die weitere Kanal sation wurde unter folgende 3 Firmen verteilt ver­geben: Rheinische Steinzeugfabrik Ribbert( Vertreter: Jean Dern& Co. Gießen), Tonwert Schwandorf in Bayern und Villeroi& Boch- Merzig( Vertreter: J. Harpel- Gießen).

*** Der Verband Gießen des Hessischen Fecht­vereins Weisenschutz" hat seine erst für heute abend ange= setzte Generalversammlung auf nächsten Donnerstag Abend 812 Uhr angesezt, Das Versammlungslokal, Restaurant zum Schipfapaß, bleibt. Die Tagesordnung ist eine interessante, darum das Erscheinen aller Mitglieder sehr erwünscht.

*** Kunstschmiedearbeit. Herr Schlossermeister Wigandt hat gegenwärtig vier Randelaber- Ständer fertig gestellt, die für die neu- erbaute Usabrücke in Bad- Nauheim bestimmt sind. Diese Kandelaber bilden eine wahre Kunst­leistung alt moderner Kunstschmiedearbeit, weshalb wir nicht verfehlen, das kunstliebende Publikum, sowie Architekten und sonstige Fachleute auf diese hochinteressante Arbeit aufmerksam zu machen. Die bis zum nächsten Mittwoch im Hofe des Herrn Wigandt ausgestellt ist. Wie wir ferner erfahren fonnten, bildete einer dieser Kandelaber ein Teil der Meister­Prüfung die vor Kurzem der Schwiegersohn Wigandts Herr Kunstschlosser Schäfer abgelegt hat.

| bei der Prämiirung auch zahlreiche Exemplare mit Preisen bedacht werden konnten. Aufgetrieben waren etwa 400 Stück Rindvieh. Der Handel war ein sehr lebhafter und die gezahlten Preise gute zu nennen. Von den angetriebenen Faseln wurden allein von Gemeinden 20 Stück angekauft. Auch der Schweinemarkt war sehr gut befahren( etwa 70 Wagen), und der Markt infolge guten Absages bald ge­räumt. Die Preise weisen einen nur ganz geringen Rück­gang gegenüber den seitherigen auf. Von dem zur Prämiierung stehenden Rindvieh wurde diesmal auch die Allgäuer Rasse, die man als gutes Milchvieh lobt, prämiiert. Seitens des Staates erfolgte diesmal kein Zuschuß zu Prämiierungszwecken, sodaß das Faselmarktkomitee und die Stadt den ganzen Betrag zu bewilligen hatten.

** Der gestrige Sonntag war wieder so recht zum Aufliegen aus den engen Mauern hinaus in Gottes freie Natur, wie geschaffen. Die umliegenden Ortschaften und Ausflugspunkte erfreuten sich eines zahlreichen Besuches; Schiff nberg, Klein- Linden, Wieseck, Philosophenwald, Lud­wigshöhe, Hardts Terasse, Heuchelheim mit Windhof, Lollar, ja selbst Rodheim und Krofdorf waren nicht zu weit, überall hatt n sich Fremde niedergelassen um nach gemütlichem Marsche eine stärkende Erholung und Erfrischung sich zu gönnen. Hält die Temperatur der letzten Tage weiter so an, dann geht's mit der Vegetation riesig vorwärts und grüne Ostern sind sicher zu erwarten

F.-D. Vereinfachtes Eisenbahn- Güter ab­fertigungsverfahren. Die starte Zunahme des Verkehrs und das Bedürfnis nach raschem und pünktlichem Güteraustausch haben die Eisenbahno rwaltungen in den lezten Jahren zu mehrfachen Verbesserungen in der Güter­beförderung geführt, die auf eine rasche Beförderung der Güter in schnellfahrenden Zügen hinauslaufen. Daneben ist auch versucht worden, ein vereinfachteres Abfertigungs­verfahren als das auf Frachtbriefe zu finden. Bei einigen preußischen Direktionen, darunter auch die Direktion Frank­furt a. M. ist 3. Zt versuchsweise ein vereinfachtes Ab­fertigungsverfahren eingeführt, das die Stelle des Frachtbriefes eine Eisenbahngüterkarte versieht, die aber alle Angaben des Frachtbriefes enthält. Die Fracht und sonstigen Gebühren fönnen vom Absender in Marten aufgeklebt werden, die bei den Abfertigungsstellen käuflich sind. Hierin liegt nament­lich für die regelmäßigen Versender, welche die Fracht im Voraus zahlen, ein erheblicher Vorteil. Für die Eisenbahn­verwaltung wird dadurch ein vereinfachtes Buchungsver­fahren erzielt, das insbesondere bei allgemeiner Einführung eine Beitersparnis und hierdurch wieder eine raschere Ver­ladung der Güter am Versandorte und eine raschere Aus­händigung am Bestimmungsorte zur Folge haben wird. Es ist zu wünschen, daß der Versuch von der Geschäftswelt durch Benutzung der Güterkarten unterstützt wirb. Aus­kunft wird von den Abfertigungsstellen erteilt. Die Ab­gabe der Güterfarten erfolgt vorläufig unentgeldlich.

Aus Hessen und Nachbargebieten.

r. Klein- Linden.[ Stiftungsfest]. Samstagabend feierte der hiesige Gesangverein Eintracht in dem reich deko­rierten Saale der Restauration Hermann sein 37. Stiftungs­fest. Die Teilnahme an demselben war, wie immer, eine recht zahlreiche. Nachdem von einem Vorstandsmitglied die Bedeutung eines solchen Festes in einer furzen Ansprache dargel gt worden war, erfolgte der Vortrag mehrerer Männerchöre, unter welchen die Weltreise" in der Form eines Potpourris nicht geringe Aufnahme fand. Die nächsten Programmnummern waren Volkslieder, welche eben­falls flangvoll zu Gehör kamen. Die jeweiligen Pausen wurden durch die Klänge einer gut geschulten Kapelle aus gefüllt Nach einem recht gemütlichen Verlauf trennten sich die Teilnehmer nach Mitternacht in dem freudigen Bewußt sein, daß in diesem Verein wirklich Eintracht herrsche.

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** Gedern, 22. März. Der sozialdemokratische Kan­didat für den hiesigen Wahlkreis Stadtverordneter Krumm­Gießen wollte hier eine Wählerversammlung abhalten. Er wurde daran gehindert, da keiner der hiesigen Wirte seinen Saal dem sozialdemokratischen Kandidaten zur Verfügung stellen wollte.

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Homburg v. d H., 22. März. Der Kaiser trifft am 2. Juni hier ein und residiert während der Dauer des Gesangswettstreits in Frankfurt a. M. im hiesigen Schloſſe. Der Aufenthalt wäh.t bis zum 5. Juni.

*** Rodheim a. d. B., 23. März. Für den Besuch der von der Ortsgruppe Rodheim des Deutschen Flotten vereins veranstalteten tinematographischen Vor­führungen haben sich die Kriegervereine und Schulen von her und der Umgegend schon jetzt offiziell angemeldet, da unter die von Bieber, Erda, Fellingshausen, Frankenbach, Grumbach, Kinzenbach, Rönigsberg und Vezberg. werden ungefähr im ganzen 900-1000 Rinder tommen. Rodheim wird natürlich prozentual die meisten Besucher stellen, da auch die Turn- und Gesangvereine in corpore mit antreten. Ja, soweit wir unterrichtet, werden sich noch von Krofdorf, Waldgirmes und Naunheim Besucher ein­stellen; es empfiehlt sich daher, rechtzeitig für Einlaßkarten zu sorgen, um vielleicht nicht den Weg zum Bender'schen Saale umsonst zu machen. Wie reichhaltig das Programm ist, davon giebt das Inserat in heutiger Nummer dem Interessenten Aufschluß.

Buzzbach. Der Faselmarkt am Samstag hatte sich trotzdem des am Tage vorher herrschenden ungünstigen Wetters eines sehr guten Besuches zu erfreuen und war das zu Markt stehende Bieh durchweg von guter Qualität, sodaß

Sihung der Stadtverordneten. W. Gießen, 21. März. ( Schluß.)

Oberbürgermeister Mecum teilt mit, daß der Voran­schlag zwar im Druck sei, aber vor dem 1. April doch nicht beraten werden könne und bittet um die Ermächtigung der Versammlung die laufenden notwendigen Ausgaben auch ohne genehmigten Voranschlag machen zu dürfen, welche auch erteilt wird.

Die Frage des Oktroi

wird vom Stadtv. Haubach angeschnitten, er frägt an ob der Oberbürgermeister nicht die einzelnen Oftroisäße, welche à 13 oder 17 oder gar 11 Pfg. 2c. lauten abrunden wollte und ob darüber der Versammlung nicht auch bald eine Vor­lage zugehen würde. Der Oberbürgermeister hält auch die seit der Guldenwährung in Uebung verbliebenen eigentüm­lichen Oftroisäge für abänderungenüglich, man solle sie der heutigen Währung anpassen und abrunden, es stehe aber bet der Versammlung einen dahin gehenden Antrag zu stellen, dann würde er gern im Laufe des Sommers eine Vorlage machen. Stadtv. Wallenfels ist der Ansicht, man soйe vorerst in der Oftroisache sich abwartend verhalten, bis man darüber klar sei, wie die Reichsgesetzgebung, dasselbe ge­stalte. Es liegt

nur ein Wirtschaftsgesuch

und zwar das des Carl Schneider für die Westendhalle zur Prüfung vor. Die Versammlung ist für Bejahung der Be­dürfnisfrage. Stadtv. Or big beantragte, den in der ge­heimen Sizung zur Beratung vorgesehenen Punkt 5 der Tagesordnung:

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Die Erbauung einer Kaserne öffentlich zu besprechen. Die gesamte Bürgerschaft habe, da es sich um eine sehr hohe Ausgabe handelt, die gemacht werden soll, ein Interesse daran, alles zu erfahren, was in der Kasernenfrage gesprochen werde. Der Oberbürger meister bemerkt, er habe kein Bedenken, die Sache öffent lich zu verhandeln er bitte, falls man auf die Angelegenheit näher eingehen wolle, die Zahlen nicht in die Debatte zu ziehen. Stadtv. Krumm ist der Ansicht, daß die Frage der Verlegung des Militärs aus der Stadt oben nach dem Trieb für einen, gerade nicht durch öffentliche Einrichtungen besonders bevorzugten Stadtteil sehr zum Nachteil sein würde, darum solle man dieselbe öffentlich erörtern Stadtv. Schmall bittet ebenfalls um öffentliche Verhandlung. Der Oberbürgermeister referiert, daß die Intendantur in Verhand­lungen mit ihm eingetreten sei und den Wunsch geäuß rt habe, die beiden in der Zeughausfaserne untergebrachten Kompagnien unserer Garnison in der Weise mit dem Regi­ment besser vereinigt zu bekommen, daß auf dem Trieb und zwar auf einem schon früher dafür reservirten Platz eine neue Raserne errichtet werde.

Nach dem Kostenvoranschlag der Militärverwaltung würden hierzu 1 050 000 Mart erforderlich sein. Die Stadt würde den Bau herstellen und an den Militär Fiskus auf eine längere Dauer vermieten. Die Finanz- Deputation, welcher diese Sache zur Beratung vorlag, schlägt vor, mit Rücksicht auf die augenblickliche Finanzlage der Stadt und weil man 3. 8. auch dringendere Aufgaben zu lösen hat, vorerst auf die Angelenheit nicht näher einzugehen. ( Schallendes Gelächter der versammelten Stadtväter.) Stadtv. Orbig ist der Ansicht, der Finanzausschuß hätte erklären sollen, daß die Stadtverordneten überhaupt nicht berechtigt seien, solche Summen für militärische Zwecke zu bewilligen. Stadto. Schmall bemerkt, daß wenn das Reich für einen Kasernenbau in Gießen feine Mittel zur Verfügung stellt, dessen Sache es doch sei für Kaseinen zu sorgen, dann würde wohl ein solcher Bau auch nicht nötig sein. Stadtv. Krumm erklärt wenn man das bisherige Kasernement am Brand vielleicht aus hygienischen Gründen als nicht mehr geeignet halte zur Unterbringung von Sol­daten, so müsse man Abhilfe schaffen und eventuell sogar eine neue Kaserne bauen. Romme es aber dazu, so set r dafür, daß der Bau nicht aus der Stadt herauskomme, sondern genau an der Stelle erbaut werde wo sie jetzt ist, denn die Geschäftsleute haben ein Interesse daran, daß man auf sie Rücksicht nimmt. Stadtv. Kirch erklärt, er habe als Mitglied der Finanz- Deputation ebenfalls gegen einen derzeitigen Kasernenneubau gestimmt, er müsse aber doch sagen ganz so ablehnend wie der Kollege Ocbig, tönne man sich dem Militär- Fiskus gegenüber nicht verhalten. Es gibt auch ferner eine ganze Anzahl Städte, die gern Kasernen bauen würden, wenn sie damit Garnisonen er­halten könnten. Der Oberbürgermeister ist der An­sicht, daß die beiden Kompagnien am Brand den Geschäfts­

m 10. März Edwalbeim mit Shift, Lohntutsch Altenkirchen. Rafmann in Raf balf Theodor it Berta Anna fred Keller, Hi form hierselbst.

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Am 18. März it Luife Lub hier

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