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Nr. 69.

Abonnementspreis: in Gießen, abgeholt monatlich 50 Bfg., in's Saus gebracht 60 Pfg., durch die Poft bezogen viertel­jährlich Mr. 1.50.

Bratiebellagen: Oberheifische Familienzeitung( täglich) Oberheffische Beitschrift für Landwirtschaft, Obst- und Gartenban, sowie die Gießener Seifenblasen( wöchentlich). Das Blatt erscheint an allen Werktagen nachmittage.

Montag, den 23. März 1903.

Gießener

12. Jahrgang.

Jnsertionsprei 8: Die einfpaltige Petitzeile für Gießen wi ganz Oberbeffen, die Kreise Weglar und Marburg 10 Pfg fonft 15 fg.; Reklamen die Petitjeile 30 resp. 40 fg.

Postzeitungslifte No. 3269.

Redaktion und Expedition: Gießen Nenenweg 28. Fernsprechanschluß Kr, 363.

Nenelle Nachrichten

( Gießener Tageblatt)

Anabhängige Tageszeitung

( Gießener Zeitung)

für Oberheffen und die Kreise Marburg und Wetlar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen und anderer Behörden von Oberhessen.

Was ist das Deutfchtum den Ungarn?

CB. Der ungarische Staatsmann und Parteiführer Graf Apponyi ha in einer Nebe die Politik der Magha­ren und ihr Verhältnis zu dem eingeborenen Volkstum zu rechtfertigen gesucht. Nach seinen Ausführungen will bie Bester Regierung nichts weiter, als daß nicht die deutsche, sondern die ungarische Epcache Amtssprache in beer und Verwaltung sei. Im übrigen aber habe man Ungarn ein volles Verständnis für die Kulturmission ber Deutschen.

Wenn dieses Verständnis den Herren Magharen wirklich so tief eingewurzelt wäre, wie es nach den Worten des Grafen Apponyi den Anschein hat, dann

müßte es sich vor allem in dem Verhältnis zwischen den Magyaren und den Siebenbürger Sachsen zeigen. Denn diese sizen dort in ihren mittelalterlich anmutenden Etädten und Dörfern auf einem Boden, den sie urbar gemacht und der Kultur- und welch einer Kultur erschlossen haben. Seit 700 Jahren, also seit einer Zeit schon, als die Magyaren noch start an ihre hunnischen Vorfahren erinnerten, haben sie Volksschule und Rechts­einrichtungen, wie sie im jungen Deutschen Reiche durch das Bürgerliche Gesetzbuch wieder zur Geltung gefom­men sind. Auf die deutsche Amtssprache hat ein Sieben­bürger Eachse ein Anrecht, denn sie ist ihm verbürgt worden, als das Land mit Ungarn zusammengelegt wurde. Die Magharen aber achten dieses erworbene Recht so wenig, daß sie unsere Stammesgenossen mit Ru­mänen, Ruthenen, Eerben und Bulgaren auf eine Stufe stellen und alle gleichmäßig mit ihren Magyarisierungs­bestrebungen bedrängen. So ist auch hier das deutsche Element wieder der Kulturdünger für ein aufblühendes Magyarentum. Selbst dessen heißblutigster litterarischer Borkämpfer Maurus Jokai, der mit seinem bekannten Roman ,, Ein Nabob" da ungarische Nationalgefühl ge­weckt hat, verdankte dem Deutschtum schon seiner Ab­Stammung nach sehr viel, wenn nicht alles. Die wissen­schaftliche Bildung und die klare Erkenntnis der nationa­len Notwendigkeiten hatte es aus dem Borne deutschen Wissens gesogen. Die Genugtuung, die man wegen der blumigen Anerkennung des Grafen für unsere Kultur­mission empfinden könnte, ist denn doch ein zu geringer Ersatz für das, was wir dem Magyarentum gegeben haben. Es möge die Gerechtigkeit seines Urteils be­weisen, indem es den Deutschen Sitten und Sprache läßt; auf die billigen Lobsprüche verzichten wir dann gerne.

Studentenrevolte in Budapest.

Die seit Wochen von der Opposition, besonders der Inabhängigkeits-( Kossuth-) Partei in Ungarn gegen die Wehrvorlage mit allem Hochdruck betriebene Agitation bat bekanntlich schon zu wiederholtenmalen zu tumul­marischen Kundgebungen in Budapest geführt. In den lezten Tagen hat nun die Bewegung, welche zum teil einen direkt antidynastischen Charakter trägt, auch die Studentenschaft der Hauptstadt ergriffen und am Todestage des ungarischen Nationalhelden Ludwig Kossuth machte sich der Groll in Demonstrationen Luft, bei denen es zu heftigen Zusammenstößen mit der Po­lizei und leider auch zu Blutvergießen fam. Ueber den Berlauf der Vorgänge wird berichtet:

Die Studenten zogen zu dem Grabe Kossuths, wo mehrere Ansprachen gehalten wurden. Als sie auf die Aufforderung der Polizei sich nicht zerstreuten, erfolgte eine Säbel- und Reiterattacke, bei der mehrere Personen berlegt wurden. Nun hielten Studenten in der Aula eine Protestversammlung gegen das Vorgehen der Polizei ab, welche mehrere oppositionelle Abgeordnete vergebens zum Rückzug zu bewegen versuchten. Msdann zogen sie vor Das Klublokal der Kossuth- Partei, und hierbei kam es wieder zu heftigen Zusammenstößen mit der Polizei.

Am nächsten Tage verbreitete sich an der Universität das Gerücht, zwei der bei den Kundgebungen verwundeten Studenten seien ihren Verlegungen erlegen. Nun ent­and unter den Kommilitonen eine furchtbare Aufregung. Die Trauerfahne! Die Trauerfahne!" hieß es gebiete ich. Und die Trauerfahne wurde an der Universität gebißt. Dann ging's, tausend Mann start, unter Füh­rung des Abgeordneten Franz Kossuth nach dem Parla­ment. Eine Deputation wurde zu dem Ministerpräsidenten Szell geschickt und mit diesem verhandelt. Herr Szell zeigte fich aber feineswegs entgegenkommend; er nahm die Pɔ­lizei energisch in Schuß. Neue Entrüftung unter den Stu­benten. Wenn Sie Revolution haben wollen, Sie fön­men sie haben!" ruft man ihm entgegen.

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Jm Abgeordnetenhause versucht der Ministerpräsident Erklärungen abzugeben, allein die Opposition schreit ihn nieber sie verlangt kategorisch die Absehung des Polizei­defa Rudhan. Endlich kann sich Herr Szell Gehör ver­

schaffen; er erklärt, daß die Polizei aus der Umgebung zurückgegangen sei, und sagt eine strenge Untersuchung und Bestrafung der Schuldigen zu. Die Opposition ist be­sänftigt, die tosenden Gewässer der Parlamentssee, die den Kabinetschef verschlingen wollten, verlausen sich und die Aufregung legt sich vollends, als bekannt wird, daß die Studenten Goldner und Bubaszly gar nicht ge­storben sind. Wohin diese Revolten führen werden, ver­mag man heute nicht vorauszusagen.

Die Politik.

Die Kanalvorlage kommt!

)--( Von anscheinend gut unterrichteter Seite wird bersichert, daß die große wasserwirtschaftliche Vorlage ( den Mittellandkanal und die östlichen Wasserstraßen um­fassend) den preußischen Landtag in seiner nächsten Ses­sion beschäftigen wird. Ein Beschluß des Staatsmini­steriums ist über die Einbringung der Vorlage zwar noch nicht gefaßt, doch ist die ernste Absicht, die Vorlage in der nächsten Tagung zur Verabschiedung zu bringen, bei den entscheidenden Stellen unzweifelhaft vorhan­ben. Wie gemeldet wird, bereist zur Zeit eine aus hö­heren Baubeamten bestehende größere Kommission unter Führung des Oberbaudirektors v. Dönning das Wasser­stromgebiet. Die Reise wird mit dem geplanten Bau bes Mittellandkanals in Verbindung gebracht.

Der Kampf um§ 2.

Wie unser CB.- Mitarbeiter aus parlamentarischen Kreisen erfährt, wird es schon jetzt als sicher betrachtet, daß eine Mehrheit für die Aufhebung des Paragraphen zwei des Jesuitengefeßes im Bundesrate nicht zustande tommen wird. Nach den letzten Berechnungen betrug die Minderheit für die Aufhebung 27 Stimmen, welche sich auf Preußen mit 18, das angeblich doch noch von dem Reichskanzler gewonnene Bayern mit 6 und Hessen mit 3 Stimmen verteilen. Aber auch die hessischen Stimmen sind zweifelhaft geworden, da die Bewegung gegen die Aufhebung des genannten Paragraphen in Hessen von Tag zu Tag zunimmt. Es gewinnt immer mehr den Anschein, baß der Bundesrat schon um der Eintracht unter den Bundesstaaten willen die Beschlußfassung über den Para­graph 2 auf unbestimmte Zeit vertagen wird.

Mein Freund Delarey".

Herr Thamberlain wird jezt in England beinahe wie ein König gefeiert. In der Tat könnte man sagen, daß, wenn Eduard VII. ber gekrönte, Joe Chamberlain der ungekrönte König von Großbritannien und Irland ist. In der Londoner Guildhall, wohin er sich in großem Aufzuge unter Borantritt von Fanfarenbläsern( sehr passend für thn!) begab, wurde dem Kolonialminister von dem Lord­mayor eine Willkommens- und Glückwunschadresse über­reicht. Herr Chamberlain ,,, sichtlich gerührt, dankte ba­für in etner Ansprache, in der er natürlich auch Süd­afrtia erwähnte und das Lob der Buren in allen Tonarten fang, er, der sich gegen die Burengenerale bei ihrer An­wesenheit in England so talt und abweisend wie mög­lich verhielt. In den Erklärungen seines Freundes De­laren, sagte er, habe er feine Spur rachsüchtiger Ge­finmung gefunden. Also Herr Chamberlain und General Delarey sind Freunde geworden. Der wackere Kämpe wird nicht wenig erstaunt sein, das zu hören. Er hat zwar dem Kolonialminister wiederholt die Versicherung gegeben, zum besten seines Vaterlandes mit den Engländern loyal zufammen wirten zu wollen, hat auch mit Herrn Chamber­lain höflich, wie es sich für einen wohlerzogenen Mann geziemt, und mit gewöhnter Offenherzigkeit in Südafrika verkehrt, aber mit ihm Freundschaft zu schließen, daran hat General Delarey sicher nie entfernt gedacht. Ein Meer bon Blut hindert diesen Freundschaftsbund.

Kurze politische Nachrichten.

Der Reichskanzler Graf Bülow hat den städti­schen Behörden Brombergs in einem Schreiben an ben Bürgermeister Knobloch für die Verleihung des Eh­renbürgerrechts seinen Dank ausgesprochen. Möchten sich, bemerkt der Reichskanzler dazu, die Hoffnungen in reichem Umfange erfüllen, welche sich an die Maß­regeln zur Erhaltung und Förderung deutscher Kultur und Sitte im Osten und insbesondere auch für die weitere ersprießliche Entwicklung Brombergs knüpfen."

* Die Wismarer Angelegenheit soll durch die schwedische Regierung definitiv aus der Welt geschafft werden. Die Regierung hat im Reichstage eine Vorlage eingebracht, nach der die Regierung ermächtigt werden soll, von dem Rechte Schwedens abzustehen, die Stadt Wismar mit Umgebung durch Erlegung der Pfandsumme wieder loszukaufen.

* Die Ernennung des Kölner Erzbischofs Fischer zum Kardinal ist nach römischen Berichten bereits ge­sichert und die deutsche Regierung davon vertraulich verständigt worden.

* Der französische Senat hat den Kultusetat geneh­miat, nachdem der Ministerpräsident sich dafür ausgespro­

en und erklärt hatte, die Regie.ung wecue was spon Fordat mit Rom fündigen, wenn der gegenwärtige Zustand fortdauere.

* Der amerikanische Gesandte Bowen stellt der Abwicklung des Venezuelahandels neue Schwierigkeiten entgegen. Er teilte dem britischen Botschafter mit, daß Venezuela nicht zahlen werde, falls er nicht vor dem 1. April die Gewißheit erhalte, daß ein Protokoll vor bem Haager Echiedsgericht zu stande kommit. Das Auf­treten Bowens ist unbegreiflich.

289. Sienna.

Deutscher Reichstag.

Eigenec Bericht

Die Buren in Südafrika. Es wird mit Hochdruck und Ausdauer gearbeitet, denn unfere Reichsboten wollen am Dienstag in die Ferien gehen. Und darum begann die heutige Etzung bereits um 10 Uhr vormittags und dauerte ununterbrochen neun Stunden. Es wurde gründlich aufgeräumt. Der ganze Etat des ostafrikanischen Schutzgebietes wurde in sehr raschem Tempo erledigt. Nur an einer Stelle wurde das Tempo langsamer. Beim Etat für Südafrika nahm Mas for Leutwein, der Gouverneur dieses Bezirks, Verans lassung, sich über die Bureneinwanderung in Eubost afrika auszusprechen. Das Zeugnis, das er den einges wanderten Buren ausstellte, war kein günstiges. Nachdem er vorausgeschickt hatte, daß wir in bezug auf Sym­pathieen für die Buren alle einig seien, fügte Major Deutwein hinzu, daß man gleichwohl fragen müsse, ob sie als Ansiedler in unserem Gebiete auch nüßliche Gle­mente seien. Und darauf könne er antworten: Der Dur ist nur als Viehzüchter zu brauchen. Aber dazu ge­hört Kapital. Daher ist die erste Forderung: Der Bure muß Kapital mitbringen, denn er treibt keine Handar­beit, kein Handwerk, auch nicht, wenn er arm ist. Der arme Bure zieht im Ochsenwagen mit Frau und Kin­bern umher im Lande und ruiniert Jagd und Weiden. Eolche Buren können wir nicht brauchen. Diese Aus­führungen riefen den konservativen Abg. Schrempf auf den Plan, der mit südlichem Temperament sein Be­bauern aussprach über die Nichtzulassung von Buren, die durch den Krieg verarmt sind. Es scheine sich hier boch um eine Liebedienerei gegen England zu handeln. Jedenfalls flaffe hier ein Unterschied zwischen der Volks­stimmung und den regierenden Kreisen. Der Vertreter der Regierung reagierte auf diesen Angriff nicht. Im Eturmschritt wurden alsdann die Reste des Militär- und Marine- Etats erledigt.

48. Sigung

Preussischer Landtag.

Haus der Hbgeordneten.

Eigener Bericht.

Polendebatten und kein Ende!- Nach dem Kapitel der Ostmarkenzulagen tam der Etat ber Ansiedelungstommission für Westpreußen und Bosen an die Reihe, welche bekanntlich nicht nur den Polen Anlaß zu Ausstellungen gegeben hat. Auch heute wurde bon verschiedenen Parteien an ihrer Tätigkeit mehr oder minder scharfe Kritik geübt, für die Kommission traten aus dem Hause die Redner der Nationalliberalen und der Freikonservativen ein. Landwirtschaftsminister v. Pod­bielski suchte die vorgebrachten Klagen nach Tunlich­feit zu entkräften. Ueber die Frage, ob die Ansiedelungs­tommission zu teilen sei, würde das Haus zu fragen sein, wenn die angestellten Erhebungen die Teilung nötig er­scheinen lassen sollten. Das sei bis jetzt noch nicht der Fall. Er glaube aber, daß die Regierung von einer Tei­lung absehen werde, da sich eine Reihe von Schwierigkeiten herausgestellt hätten. Von der Heranziehung der Land­wirtschaftskammern befürchtet der Minister eine Ver­schleppung des Antaufsgeschäfts, das er selbst gern be­schleunigen möchte. Der Etat wurde schließlich geneh migt, ebenso der Etat der Zentralgenossenschaftstasse, de­ren Geschäftsgebahrung von mehreren Abgeordneten be mängelt, von dem Finanzminister v. Rheinbaben und von dem Präsidenten Dr. Heiligenstadt verteidigt wurden. Auch der Etat der allgemeinen Finanzverival­tung und das Etatsgesetz wurden angenommen, womit die zweite Beratung des Staatshaushaltsetats er­ledigt war,

Nab und fern.

Luise von Toskana ernstlich erkrankt. Der Zustand ber Prinzessin Luise von Toskana soll zu schweren Be­sorgnissen Anlaß geben. Die Prinzessin hat sich befannt. lich über den Erlaß des Königs von Sachsen schwer ge­frantt, wie ihr ganzes Haus und vor allem ihr Vater, Sie wird nun doch, wie sie anfänglich beabsichtigte, in einer Gegenerklärung ihrem Herzen Luft machen und öffentlich dagegen protestieren, daß durch die Worte König Georgs in dem Erlaß: Die ungebändigte Leidenschaft

lene ihre Versuche, sie erhob sich deshalb, gab Müller den einander trennen zu fönnen. Bergeblich wiederholte He­Der Stahl fnirrschte aur Popoffs Zähnen, ohne sie bɔn den festgeschlossenen Mund des Toten zu öffnen. Eniete hin und bemühte sich, mit dem Stahl des Dolches

in Vüllers Gürtel ſtedte, legte Nikolaus op auf die Bant,

Blide

es müßte

das

Geschäft

eines enfers freiwillig übernehmen wollte. Müller erriet sich jemand finden, der

ihre geheimen Gedanken.

sich finden. Holt nur den

Hauptmann von Irkutsk herbei. Nun, ein Henker muß

Die Verbannten waren sämtlich damit einverstanden,

mai man

Dorfe.

nur zu bermunden. Zugleich zog ber Kosaken entwischt ist." Fliehen wir!" rief Müller aus. tet und das Eisen fuhr in den Balken, ohne Balfin auch ihm nach Paltin; die Hütte war aber nur schwach erleuch­Gewiß sind wir unachtsam gewesen, daß uns einer Müller sprang zum Fenster hinaus, er seinen Dolch hervor und warf mit

verlassen, dieselbe Lizzi, welche sonst unwirsch

wurde,

Möglich

daß es Zeit sei, das Frühstück einzunehmen. pinten Händen der 3ose frisiert und angekleidet wurde Beit zum Denken übrig ließ, denn während sie von der auch, daß Fräulein Lizzi dem Stubenmädchen gar feine wenn man um neun Uhr eine leise Anspielung machte, cinemfort, luftig und lachend, dabei aber