Giessener Cagesneuigkeiten. ** Ernennung. Der Kaiser ernannte den Reg. Assessor Rosenbaum, Mitglied der Eisenbahndirektion Frankfurt a. M. zum Königl. Regierungsrat.
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** Zweite Rammer. Tagesordnung zur 12. Sigung, Donnestag 26. Februar 1903, bormittags 10 Uhr. 1. Wahl des ersten, zw it n und dritten Präsidenten, nach Artikel 9 Absaz 2 der landständischen Geschä tsordnung. 2. Regie rungsvorlagen, den Hauptvoranschlag der Staats- Einnahmen und Ausgaben für das Etatsjahr 1903-04 betr., sowie Nachträge und Be ichtigungen hierzu.
** Gewerbegerichtswahlen. Wir weisen darauf hin, daß für diese Wahl, welche jetzt zum erstenmal nach den Grundsäßen der Verhältniswahl stattfindet, von den interessierten Kreisen Wahlvorschlagslisten aufgestellt und späte= stens Freitag, den 27. Februar bei der Bürgermeisterei eingereicht we ben müssen. Die Vorschlagstiften müssen für Arbeitgeber und Arbeiter getrennt aufgestellt sein; jede muß 12 Namen der als Beisiger vorgeschlagenen Personen enthalten. Die ste für Arbeitgeber müssen von mind.stens 20 wahlberechtigt n Arbeitg bern und die für Arbeiter von mindestens 20 wahlberechtigten Arbeitern unterschrieben sein. Die Personen der vorgeschlagenen müssen unzweifelhaft zu erfennen fein. Zur Vermeidung unliebsamer Ueberraschungen wird es sich empfehlen, derartige Vorschlagslisten rechtzeitig aufzustellen und einzureich n.
[ 3ur Reichstagswahl. Im Reichstags= wahlkreise Weylar wollen die einzelnen Parteien den Kampf aufnehmen. Jetzt wird als Konser vativer Kandidat der Landwirt einer in Werdorf empfohlen. Dem jeßigen Abg. Strämer ( natl.), so heißt es in den W.- Nachrichten", sei seine Kandidatur aussichtslos. Die ländliche Bevölkerung verlangte unbedingt einen Kandidaten aus ihrer Mitte sonst stimmten fie sozialdemokratisch. Achnlich ergeht es auch dem Wahlkreise Alzey- Bingen. Dieser Wahlkreis wird diesesmal mehr denn je um worben. Außer der freis. Volkspartei werden noch Skandidaten aufstellen das Centrum( Rechtsanwalt b. Brentano- Offenbach), ferner die nationalliberalen ( Fabrikant Avenarius- Gau- Algesheim), die Alldeutschen( Rechtsanwalt GI a ß- Mainz) und die Sozial demokraten; dazu wird dann noch Antisemit WolfStadecken treten.
** Wolzogen- Konzert". Wir machen wiederholt aufmerksam, daß das heute stattfindende Konzert( Buntes Brogramm) des Freiherrn Ernst von Wolzogen präzise 8 Uhr beginnt. Dank des glänzenden Programms und der trefflichen fünstlerischen Leistungen sind alle Vorbedingungen erfüllt, um den Wolzogen- Abend" zu einem fünstlerischen Ereignis unserer Saison zu gestalten.
** Vereinigte Theater Gießen- Marburg- Nauheim. Für Gießen sind als Spielabende Dienstag, Donnerstag und Sonntag bestimmt. Für i den dritten Sonntag wird in Marburg gespielt. Zu diesen Vorstellungen treten bann weitere neun bon seiten des Theatervereins und
zwölf volkstümliche Vorstellungen. Im Ganzen sollen während der Saison mehr wie 90 Vorstellungen nicht gegeben werden. Der Vertrag des Theatervereins mit Herrn Steingötter unterscheidet sich von den, mit den bisherigen Verträgen dadurch, daß er der Direktion weiteren Spielraum läßt; bie einzelnen Bestimmungen sind im allgemeinen dieselben Als Personalminimum hat Herr Steingötter 24 Mitglieder zu engagieren und zwar möglichst mit Jahresvertrag. Endlich ist es Herrn Steingötter freigestellt, auch gelegentlich Friedberg, Alefeld, Buzzbach und andere Orte der Umgegend zu besuchen.
geblieben
Todesfall. Am 20. Februar verschied zu Blanken burg am Harz der Oberstleutnant a. D. Karl Zimmer nach langem schweren Leiden im 52. Lebensjahre. Der Verstorbene war zu Gießen geboren am 19. Mai 1851 als jüngster Sohn des Oberförsters und Universitätsprofessors Dr. Heinrich Franz Karl Zimmer, den, wie bekannt, die Stadt Gießen wegen seiner großen Verdienste um den Gießener Stadtwald am 23. März 1853
В Fasching und so schreibt der nur ein Stünd t. In zahlreichen triose Gesichts natürlich einen .Da sieht man lengläsern, einen inen fupferroten ischen Frédéric eine betrübte der der großen bekommen, bei 1 Maskenbällen. fetti" kann man bekommen. Der l so gütig, das ge und für Mittn aber nur einSerpentinen", fiBoulevards. Als nfetti- Schutz" auf aus Papier, der ngenehmen Con
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es sind jetzt gerade fünfzig Jahre her zu ihrem Ehrenbürger ernannte. Er trat, nachdem er das hiesige Gymnasium absolviert hatte, in das 2. Großh. Heff. Inf. Regt. Nr. 116 ein und machte mit diesem 1870/71 den Feldzug gegen Frankreich mit, in dessen Verlauf er zum Leutnant befördert wurde. Bis 1878 stand er als solcher hier bei der Leibkompagnie und wurde dann als Oberleutnant in das 4. Rhein. Inf.Regt.( Graf Werder) Nr. 30 in Saarlouis versetzt. Dort rückte er acht Jahre später zum Hauptmann und Kompagnie chef auf, tam im Sommer 1894 als Major und Bataillons fommandeur im Inf.- Regt Nr. 66 nach Magdeburg, war bon 1898 bis 1900 Bezirkskommandeur in Hagenau im Elsaß und ging dann wegen immer zunehmender Kräntlich feit in Ruhestand. Die zahlreichen Freunde, die er sich durch sein liebenswürdiges Wesen und seine große Herzen güte wie überall, so auch in Gießen erworben hat, und besonders seine alten Kriegskameraden werden die Nachricht von seinem Hinscheiden gewiß mit herzlichem Bedauern aufnehmen.
** Eine Panik befil gestern Abend die Besucher deh Kirchentonzertes in der Stadtkirche, als plößtich was rend der Musikaufführung die Sturmglocken läuteten. Da man anfänglich glaubte, in der Kirche selbst sei Feuer aus gebrochen, so stürmte die Menge sofort den Ausgängen zu, sodaß ein großes Gedränge entstand. Als man aber hörte, mählich wieder die Bänke und die Aufführung fonnte ihren Es brannte am Rodberg der
voll besetzt. Ein buntes malerisches Bild bot sich dem Zuschauer und die gegen 10 Uhr stattgefundene Gruppen- Aufführung war so finnig zusammengestellt, daß den Mitwirkenden und den Arrangeuren dieser Festnummer, den Tanzlehrern Schmidt ( Vater und Sohn) am Ende reicher Beifall wurde. Nach Mitternacht wurden die Aufführungen auf allg meinen Wunsch nochmals wiederholt. Die Feft- Regie, in den Händen des Vorstandes, fann mit dem Verlauf des Ganzen fehr zufrieden sein.
*** Ueberfallen wurde in der Nacht auf Sonntag von zwei Soldaten eines auswärtigen Regiments in der Wallthorstraße ein hiesiger Herr. Die Ursache soll auf Seiten der Angreifer liegen, welche auch nach kurzer Rempe lei sofort zur Waffe griffen und auf den Angegriffenen mit blanker Waffe einschlugen.
*** Großen Lärm verübte in vergangener Nacht ein junger Mann in seiner in der Neustadt gelegenen Wohnung, so daß ein großer Menschenauflauf stattfand. Die Polizei mußte einschreiten und nahm den Betreffenden in Haft.
** Zur Berufswahl. An zahlreichen höheren Lehranstalten sehen sich demnächst die Schüler, die zu Ostern ihre Abiturienteneramen zu bestehen gedenken, vor die Frage gestellt, welchen Beruf sie wählen sollen. Mit Rücksicht hierauf scheint es an der Zeit zu sein, darauf hinzuweisen, daß innerhalb der deutschen Justizverwaltungen, es nicht laut genug beflagt werden fann, wie sich fortgesezt eine Bahl von Gymnasialab.turienten dem juristischen Studium ganz außer Verhältnis zu dem vorhandenen Bedarf stehende zuwendet. Die Aussichten für eine sichere und feste An= stellung im Staatsdienste sind für Jahre hinaus um so schlechtere, als infolge langer Andauer der wirtschaftlichen Strife auch im Handel und in der Industrie die Nachfrage rah juristischen Kräften erheblich nachgelassen hat und gar zu bald nicht wieder, lebendig zu werden verspricht. In dieser Beziehung sich keinen Illusionen hinzugeben, ist durchaus geboten. Ta auch alle anderen Berufsarten, und namentlich die gelehrten, überfüllt sind, ist guter Rot natürlich tuer. wie in sa hverständigen Streisen gemeint wird, die Aussicht n Immerhin darf mitgeteilt werden, daß, im Beruf der höheren Lehrer zur Zeit besser sich darstellen als die in jedem anderen akademischen, besonders aber im juristischen.
Aus Heffen und Nachbargebieten.
sein werden, wie diejenigen Reben, die nicht vom Frost ge litten haben. Die Reben der zweiten Augen sind, wie sich jetzt beim Schneiden zeigt, weniger start ausgebildet.
** Weylar. Seit einigen Tagen wird der 76 jähr. frühere Bahnbeamte Heinrich Schäfer von hier vermißt. Wahrscheinlich ist dem alten Mann, der zeitweilig nicht mehr bei vollem Verstande war, ein Unglück zugestoßen. Herr Dekonom Adolf Bene zu Oberweimar hat das Fürstliche Hofgut Altenberg auf 18 Jahre gepachtet. Die Uebernahme erfolgt am 1. Februar 1904.
Brietkasten der Redaktion.
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Der Herr Abgeordnete Köhler- Langsdorf hat uns unter dem 21. dss. Mts. die Nr. 15 der Deutschen Volkswacht", Organ des Hessischen Bauernbundes," zugeschickt. In diesem Blatte befindet sich ein längerer Leitartikel aus der Feber des genannten Herrn, der sich ausschließlich mit den
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G. N. N." und Herrn Professor Dr. Biermer beschäftigt. Das Köhler'sche Elaborat wimmelt von Entstellungen und unwahren Behauptungen und stroẞt von wüften Schimpfereien. Die unterzeichnete Redaktion hält es deswegen unter ihrer Würde, auf den Köhler'schen Artikel auch nur mit einer Silbe einzugehen.
Die Redaktion der ,, G. N. N." Albin Klein.
Erklärung.
zugehen, liegt auch für mich nicht die geringste Ver Auf den Artikel des Herrn Köhler Langsdorf ein anlassung vor. Ich habe meinerseits mit der Veröffentlichung meiner Broschüre Ruhland, Köhler- Langsdorf & Co." die öffentliche Diskussion geschlossen und werde stehen. Nur auf einen Punkt möchte ich an dieser nur noch an der Gerichtsstelle Rede und Antwort Stelle eingehen. Herr Köhler hat nämlich wider besseres Wissen die vollständig aus der Luft Er meint natürlich jüdische Abstammung. Dieser gegriffene Behauptung aufgestellt, daß ich Jude sei. ich überhaupt meine Familie väterlicher oder mütterdreisten Lüge gegenüber behaupte ich, daß sich, soweit licherseits, wie diejenige meiner Frau, in den letzten fünf bis sechs Generationen in allen mir bekannten Verzweigungen verfolgen kann, nicmals auch nur ein Tropfen semitischen Bluts nachweisen läßt..
Ich verpflichte mich, in die Kasse des„ Hessischen ** Großen Linden, 21. Febr. Heute fand die von Bauernbundes" in dem Augenblick fünftausend Mark Großh. Ministerium angeordnete öffentliche Versteigerung zu zahlen, wo es Herrn Köhler- Langsdorf oder irgend unserer Jagd statt Bekanntlich hatte der seitherige Bächter einer andern Person gelingt, mir und meiner Familie gegen die freihändige Vergebung der Jagd Beschwerde ge= die jüdische Abkunft nachzuweisen. Für diesen Nachführt. Heute warde zunächst der Wald ausgeboten, zu dem weis stelle ich eine zweijährige Frist und verpflichte ein Schußstreifen vom Felde gehört. Höchstbietender blieb mich fernerhin, die Entscheidung einem Schiedsgericht, Rechtsanwalt Grünewald mit 1110 Mt. Bezüglich des Bezirks von dem Herr Köhler- Langsdorf den einen, ich selbst ( Feld) erlangte Fr. Menges von hier das höchste Gebot mit den andern Schiedsrichter zu ernennen haben, zu unter775 Mt. Die vom Ministerium aufgehobene freihändige breiten. Diese Schiedsrichter haben sich nach MaßVergebung hätte der Gemeinde nur 460 Mt. für den Wild gabe der Bestimmungen der Reichszivilprozeßordnung und 360 Mr. für das Feld erbracht. Als neue Be- über den Obmann zu einigen, und ebenso soll das Stimmungen waren in das Versteigerungsprotokoll aufgeschiedsrichterliche Verfahren in Ginklang gebracht werden nommen worden, daß die Gemeinde sich unter den 3 Bept- mit jenem Reichsgefeße. bietenden die Auswahl vorbehält, ferner daß die Fasanen gleich den Eichhörnchen und rabenartigen Bögeln vertilgt werden können, wenn sie überhandnehmen und endlich daß der Jagdpächter kein Entschädigungsrecht hat wenn Wild durch Gift zu Grunde geht, das von der Forstbehörde zur Vertilgung der Mäuse gelegt ist. Auch das Aussehen von Wild ist dem Jagdpächter verboten. Wem nunmehr die Gemeinde den Zuschlag erteilt, steht noch dahin. Bezüglich des Waldes waren die Herrn A. Zobel und Heinrich Schirmer- Gießen Zweit- und Drittlezbietende, bezüglich des Feldes die Herren Heinrich Schirmer und Rechtsanwalt Grünewald.
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* Aus Alsfeld schreibt man der M. Sonntags3tg." Die Wohnungsnot hat hier einen ganz unheimlichen Umfang angenommen, es dürfte zum nächsten Quartaiswechsel mancher Familie schwer werden, überHaupt eine Wohnung zu finden. Nicht wenig Familien Hausen in geradezu menschenunwürdigen Wohnungen, oft 4-5 Personen in einem Stübchen zusammengepfercht.
** Friedberg. Als Nachfolger des Seminardirektors Dr. Quentell wird z. Zt. mit Bestimmtheit Kreisschulinspektor Prof. Dr. Luzius in Sießen genannt. 2. war bis 1896 Kreisschulinspektor in Worms.
** Bad Nauheim. Die Kurmusik für Bad- Nauheim ist dem Nürnberger Philharmonischen Orchester bei großer Konkurrenz( 136 Bewerbungen), auf die Dauer von fünf Jahren vom Hessischen Ministerium übertragen worden.
*** Groß- Umstadt, 22. Febr. In Rodheim brannte dieser Tage das Gehöft der Eheleute Johannes Boll ab. Als der Brandstiftung dringend verdächtig wurde der 20 jährige Sohn der genannten Eheleute verhaftet. Der Taugenichts hatte gedroht, er werde seine Eltern umbringen, das höft in Brand stecken und sich dann erhängen.
Kastel. Dieser Tage wurde hier eine Wette verloren, die viel belacht wird. Zwei Freunde begegneten zwei Frauen, die zusammen einen Korb mit Kleidungsstücken trugen. Der eine der Freunde wettete nun mit dem anderen, daß ihm die Frauen erlauben würden, sich in den Korb hineinzusehen; der Andere hielt die Wette und verlor sie, da die beiden Frauen tatsächlich gestatteten, daß der betreffende Freund sich in den Korb hineinsetzte. Das der Summe soll für gute Zwecke verwendet werden, während die andere Hälfte für eine farnevalistische Veranstaltung verwendet werden soll.
Semetzgern werden. daß das Feuer nicht in Gießen selbst sei, füllten sich all- Objekt der Wette war ein Betrag von 50 Mt.; die Hälfte
13.
rauen, hat sich in Fortgang nehmen. Vor nicht ganz Bahndamm.
en Ortsvorstehers ift, getraut. Nun
Standesbeamten m es, daß Letter
des Schultheißen
Gesangverein Heiterfeit. Freude und Humor, das waren die offensichtlichen Zeichen, unter denen gestern Abend im Cafe Leib der Maskenball der„ Heiterkeit" stattfand. Wie nicht anders zu erwarten, füllten sich die Festräume sehr früh und wer spät fam mußte mit einem bescheidenen Plätzchen zufrieden sein. Die Räume waren
+ Aus Rheinhessen. Die Weinreben sind anscheinend gut durch den Winter gekommen. Das Holz ist, zumal bei den mit Kupfervitriolfaltbrühe gefpritten Reben, schön braun. Ein Ernteausfall wird dadurch zu erwarten sein, daß die im Mai v. J. stark erfrorenen Reben, an denen dann noch die zweiten Augen ausgetrieben sind, dieses Jahr nicht so tragbar
Gießen, den 23. Februar 1903.
Professor Dr. M. Biermer.
Bürgermeisterei Lich. Mittwoch, den 25. Febr., vorHolzversteigerungen. mittags 10 Uhr, Brennholzversteigerung im Licher Stadtwald in den Distrikten Plattenwald und Rotherbusch. Zusammenkunft auf der Kreisstraße LichSattenrod beim Pflanzgarten. Bürgermeisterei Lich. Donnerstag den 26. Febr. vor
mittags 10 Uhr sollen im Licher Stadtwald, Vorderund Hinterwald, versteigert werden: 140 Stück EichenSchnittstämme von 36-60 Ctm. mitlerem Durchmesser, 200 stm., 3 Buchen- Stämme mit 2 Fitm., 2 Ulmen- und 2 Elsbeer Stämme von 23-31 Ctm. Durchmesser, 12 Fstm. Inhalt, 750 Fichten- Derb stangen mit 35 Fstm. Zusammenkunft auf der Kreisstraße Lich- Hattenrod am Waldeingang.
Arbeitsnachweis der Stadt Gießen Gartenstraße Nr 2( Bürgermeistereigebäude) Zimmer Nr. 14.
Es tönnen eingestellt werden:
1 Sattler nach Auswärts, 1 Schneider,( Gießen), 1 Schneider( auswärts), 1 Schreiner, 1 Kutscher, 1 Pferdeknecht( auswärts), 3 landw. Arbeiter( auswärts), 1 Stallbursche, 1 Schweizer, 13 Dienstmädchen für sofort,( Gießen), 4 Dienstmädchen für 1. oder 15. März, 3 Desgl. für 1. oder 15. April, 3 Desgl. für sofort,( auswärts), 1 Köchin, 1 landw. Magd( auswärts), 1 Lauffrau.
Lehrlinge: 1 Friseur, 5 Schlosser, 1 Bäcker,( Gießen), 2 Bäcker( auswärts), 1 Schuhmacher, 2 Kaufleute, 1 Wagner, 1 Buchbinder, 2 Schneider, 1 Stellmacher und Wagenbauer, ( auswärts), 2 Glaser, 1 Spengler.
Es suchen Arbeit:
1 Buchbinder, 3 Anstreicher bezw. Lackierer, 2 Schlosser, 1 Schneider, 1 Schreiner, 6 Kutscher, 10 Knechte bezw. landwirtschaftliche Arbeiter, 3 Taglöhner, 8 Hausburschen, 1 Kinderfräulein oder Gesellschafterin, 1 Hausmädchen, 2 Dienstmädchen, 4 Lauffrauen, 2 Laufmädchen, 1 Puzfrau, 1 landw. Magd, 1 Kaufmann oder Schreiber.
Lehrlinge: 2 Kaufleute, 9 Schreiber, 1 Gärtner, 1 Weißbinder, 1 Schlosser.
Inserate, welche für die morgen Dienstag erscheinende Nummer bestimmt sind, wolle man bis spätestens 9 Uhr Vormittags aufgeven.
Die Expedition.
Druck und Verlag der Gießener Verlagsbruderet, für die Redaktion verantwortlich: Albin Klein, Gießen.


