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gebrochen werden, da die Ehefrau des genannten Wirtes von einen tödtlichen Schlaganfalle getroffen wurde.

(:) Wächtersbach, 20. Oft. Von 470 Arbeitern der Steingutfabrit Schlierbach arbeiten 170 weiter.

× Groß- Felda. Am letzten Sonntag hat sich hier eine Einkaufsgenossenschaft für Rohmaterialien gebildet. Dieselbe erstreckt sich vorläufig erst nur auf das Schreiner- und Schuhmacher handwerk. Wir sind überzeugt, daß dieser weitere Fortschritt auf sozialem Gebiete nur zum Segen der Gemeinde sein wird.

n. Groß- Felda, 20. Oft. Unser Bürger, Sattlermeister Louis Völzing, welcher bekanntlich bereits im vorigen Jahre die Kurse für Sattler in der Provinz Oberhessen leitete, wurde vor wenigen Tagen von der Regierung nach Darmstadt gerufen. Heute erfahren wir nun aus bestimmter Quelle, daß dem Herrn Völzing die Leitung der Sattler­furse für unser[ ganzes hessisches Land übertragen worden

ift. Indem wir den Herrn Völzing für dieſe ehrenvolle Auszeichnung bestens gratulieren, können wir hierbei fon­statieren, daß Herr Völzing seiner Aufgabe gewachsen ist und seinen Kollegen und den heranwachsenden Jungmeistern ohne Eigennut seine Kenntnisse mit auf den Weg geben wird, Tamit sie im heutzutage leider immer schweren

Konkurrenztampfe den Wettbewerb besser aufnehmen tönnen.| ste annahm, daß wissenschaftlich falsch deklarirt wurde. In Groß- Felda selbst tann mit Stolz auf seinen Sattler Völzing blicken.

A Darmstadt, 20. Ott. Heute mittag fand in der Aula der Technischen Hochschule die feierliche Uebergabe des Reftorates seitens des seitherigen Rektors, Herrn Geh. Baurat Pfarr, an den neuernannten Rektor Herrn Professor Dr. Dingeldey statt.

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Kassel, 20. Ott. Der hiesige Handels- und Ge­werbeverein beschloß, im Jahre 1905 in den Räumen des Orangerteschlosses eine Jubiläums- Gewerbeausstellung abzu­halten. Der Verein wurde im Jahre 1855 gegründet. Aus dem Gerichtssaal.

Straffammer.

Gießen, 20. Oftober 1903. Eine gegen das Urteil des Schöffengerichts Grün­berg eingelegte Berufung wird zurückgewiesen und das erstinstanzliche Ürteil, 3 Mt. Geldstrafe, aufrecht erhalten.- Moses Meyer Witwe von Heldenbergen wurde vom Friedberger Schöffengericht fahrlässiger falscher Steuerdekoration in eine Geldstrafe von 80 Mt. genommen. Die Staatsan­waltschaft verfolgte gegen dieses Erkenntnis Berufung, weil

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der heutigen Verhandlung wird festgestellt, daß die Ange­flagte sowohl die Steuerbehörde als auch die mit der Unter­suchung betrauter Beamten, wissentlich mit vielen Unwarheiten bedient hat. Das Gericht erkennt dieserhalb wegen wissent­lich falscher Deklaration, für die Jahre 1900 bis jeßt, auf eine Geldstrafe von 1625,60 Mt., während für 1898 und 1899 wegen Verjährung Einstellung des Verfahrens eintritt.

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Die Berufung der Anna Suth von Bruchen­brücken, welche sich gegen ein Urteil des Friedberger Schöffengerichts richtet, worauf sie wegen Beleidigung des August Best dortselbst in eine Geldstrafe von 10 Mt. ver­urteilt worden ist, wird kostenpflichtig zurückgewiesen. Eine Privattlage ebenfalls wegen Beleidigung bildet den Schluß. Marktberichte.

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Oberhessen.

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