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Bom 10. deutschen Turnfest in Nürnberg.

Von Samstag Früh ab zogen die Turner unter lebhaften Gut Heil"-Rufen von der Bevölkerung Nürnbergs auf das Herzlichste begrüßt vom Bahnhofe in die Feststadt ein. Bes sonders zahlreich sind die Sachsen und die Desterreicher ver­treten. Die Mittelrheiner trafen in einem mit Guirlanden von Reb- und Eich nlaub und Fahnen reich geschmückten Extrazug mit einer Verspätung von beinahe 2 Stunden um 134 Uhr mittags in Nürnberg in und hielten mit den Sachsen einen gemeinsamen Einzug. Die Feststadt war herrlich geschmückt, die Beteiligung allgemein und die Stimm­ung eine sehr begeisterte. Samstag abend trat ein leichter Regen ein. Trozdem war die Festhalle zum Erdrücken voll. Die Festhalle besteht in einem Riesenzelt. Abends erglühten sämtliche Bauten auf dem Festplatz im Glanze von tausen den von elektrischen Glühlichtern und den goldenen vier Turner F.

Die Eröffnungsfeier ging in der stark überfüllten Fest­balle programmgemäß vor sich. Damen Nürnbergs über­reichten ein fostbares Band für das Bundesbanner. Fried­rin aus Puerto Alegre( Brasilien) bat unter bewegtem nationalem Gelöbnis, die mitgebrachte Fahne des dortigen Turnvereins zu weihen. Der Festpräsident Göß Leipzig vollzog die Weihe namens der Turnerschaft. General Luigi­Rom überbrachte die Glückwünsche der italienischen Turner­schaft und als Geschenk eine Medaille. Kaiser Wilhelm und dem Prinzregenten Luitpold wurden treudeutsche Grüße ge­sandt. Die Versammlung sang darauf stehend, Deutschland, Deutschland, über Alles".

Der Festzug hatte eine Ausdehnung von über 7 Kilo­meter und der Vorbeimarsch dauerte ca. 4 Stunden. Ez nahmen 30 000 Turner daran teil. Belgien, Holland, Ruß­land, Schweden, Italien, Spanien, Nordamerika und Gra­filien waren gut, von der deutschen Turnerschaft Bayern, Desterreich, die Schwaben, Berlin, Breslau, Stettin, Köln, Frankfurt a. M. besonders stark vertreten. 40 uniformierte Musikkorps und tausende Banner und Abzeichen waren im Buge.

Ueberall wurde der Festzug stürmisch begrüßt und mit Blumen überschüttet. Nachdem der Fest zug auf dem Fest­plaz angekommen, erfolgte die Aufstellung der Turner zu den Stabübungen. Nach allgemeiner Schäßung beteiligten sich hieran ca. 9000 Turner. Bemerkt mag noch werden, daß der Festzug namentlich für die Turner des Mittelrhein­kreises, die fast an der Spize marschierten, eine außerordent­liche Leistung war. Um halb 11 Uhr wurde angetreten und erst gegen 4 Uhr erreichte die Spiße den Festplatz. Von dem Gau Hessen waren im Festzug die Turnvereine Bußbach, teßen, Grünberg, Kirchhain, Marburg, Lauterbach und Wizlar vertreten.

Zum Dreifampf lagen 1800, zum Sechskampf 2000 Anmeldungen vor. Sieger im Dreikampf war Zuleger­Worms.

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Lokales.

Gießen, ben 21. Juli 1903. Das Amtsblatt Großherzoglichen Ministeriums der Justiz vom 8. Juli d. J. enthält ein Ausschreiben an die Großh. Notare, betreffend die Prüfung der Amtsführung der Großh. Notare im Jahre 1902.

Die diesjährige Hauptversammlung der Mit­glieder des Landesgewerbe- Vereins findet am Sonntag, den 6. September zu Mainz statt.

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Dr. Paul Gifevius, der a.-o. Prof. der Land­wirtschaft in Königsberg i. Pr., hat einen Ruf an die Seßener Universität erhalten an Stelle von Professor Dr. Fr. Albert, der im Herbst als Ordinarius nach Königsberg geht. Prof. isevius wurde 1858 geboren, wirfte seit 1886 als Landwirtschaftlicher Wanderlehrer und als Lehrer an der Landwirtschaftsschule in Dahme und übernahm 1898 die durch Berufung des Prof. Dr. Röhrig in das Reichsgesund­heitsamt in Berlin erledigte a.-o. Professur und Leitung des landw. physiologischen Laboratoriums und des landwirtsch. botanischen Gartens in Königsberg.

* Allgemeine hessische Beamten sterbekasse. Die hessischen Finanzbeamten sprachen sich auf ihrer Haupt­versammlung am 4. Mai d. Js. einstimmig für die Gründung einer Beamtensterbelasse aus und bestimmten einige Delegierte, welche die Gründung der geplanten Kasse anbahnen sollen. Seitens dieser Herren ist nun eine Denkschrift ausgearbeitet und allen Behörden und Beamtenvereinen soweit es möglich war unterbreitet worden. Die Kasse soll auf Gegenseitigkeit mit festen jährlichen, nach dem Alter des Ein. tritts berechneten Prämien und auf Dividendengenuß be­ruhen und sich auch auf die Ehefrauen der Beamten aus­dehnen. Die Versicherungssummen sollen sich zwischen 100 bis 1500 Mt. für Männer und 100-600 Mt. für Frauen bewegen und zwar bis zu 600 Mt. ohne und über 600 Mt. mit ärztlicher Untersuchung. Alle Mitteilungen 2c. nimmt Herr Oberrechnungsrevisor H. Erb in Darmstadt bis Ende Juli d. Is. entgegen. Die Gründung der Kasse fann nur begrüßt werden und es steht zu hoffen, daß das Unternehmen fich verwirklichen und den Beamten zum Segen gereichen

möge.

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Landwirtschaftliche Ausstellung. Das Ausstellungs- Komitee hat nach dem uns zugegangenen Ent­wurf für die Ausstellung folgendes Festprogramm aufgestellt: 1. Tag: Donnerstag, 10. Sept.: Feierliche Eröffnung der Ausstellung auf dem Ausstellungsplaße. Festessen in der Festhalle. Arbeiten der Preisrichter. Konzert auf dem Fest­plaze. Abends: Konzert Volksbeluftigung und Tanz. 2. Tag: Freitag, 11. September: Wanderversammlung des Oberhessischen Bienenzuchtvereins im Saale der Germania. Von 8 Uhr an: Arbeiten der Preisrichter. Nachmittags: Ronzert. Abends: Volksbelustigung. 3. Tag: Samstag, 12. Sept.: Preisverteilung mit Vorführung der prämiierten Rinder, Pferde und Ziegen im großen Ring vor der Fest­halle. Festessen zu Ehren der Preisrichter in der Festhalle. Nachmittags 4 Uhr: Generalversammlung des Verbandes der Herdbuchgesellschaften für das Vogelsberger Rind im Schüßenhause. Konzert, Voltsbelustigung und Tanz. 4. Tag: Sonntag, 13. Sept.: Vormittags 10 Uhr: Vorfüh­rung der prämiierten Rinder, Pferde und Ziegen. Von nachmittags 4 Uhr ab: Konzert, Voltsbeluftigung und Tanz. Nach Eintritt der Dunkelheit: Großes Feuerwerk. Montag, 14 Sept: Pferde- und Zuchtviehmarkt. Dienstag, 15. Sept.: Verlosung auf dem Festplate.

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3tegenzucht. Am 8. August d. Is. wird der erste Gießener Ziegenzucht- Verein auf dem städtischen Bieh­marktplatz eine Lofalschau mit Prämiierung veranstalten. Beabsichtigt wird die Gründung eines Kreis- Biegenzucht­Vereins.

** Liebe und Licht. Liebe braucht bekanntlich teine Beleuchtung, im Gegenteil, mangelhaftes Licht ist das Fundament für ein glückliches Schäferstündchen. Das hatten sich auch zwei Menschenkinder gesagt, deren Herzen sich gestern im Festestrubel des Schüßenfestes gefunden hatten und sich ein Plätzchen dunkelster Einsamkeit aufgesucht. Das Pläßchen" befand sich zwischen zwei der Dämme, die sich längs der Schteßstände herziehen.- Mit tausend Wonne im Herzen hatte sie" hier seinen" Worten gelauscht, sich in gewährendem Widerstreben den ersten Auß rauben" lassen und in seligster Umarmung standen beide da, d erstrahlten plöglich die Schießstände in feenhafter Beleuchtung und die sanften Strahlen des rot- bengalischen Lichtes über­gossen die Gruppe der beiden weltentzückten Menschenfinder. Die schienen einen Augenblick über die Ursache des Lichter­meeres im Zweifel zu sein aber nur einen Augenblick- dann liefen beide," ste" mit einem mächtigen Sage voran, ,, er" auf allen Vieren hinterher, den Damm hinauf, um das süße Geheimnis jenseits im nahen Walde zu verbergen.

So unangenehm ist es, wenn ein Lichtstrahl in das Dunkel eines glücklichen Liebesidyls fällt.

* Aus dem Kanton der drei Linden gehen uns folgende Zeilen mit der Bitte um Aufnahme zu:

Am Brunnen vor dem Tore Da steht ein Lindenbaum Ich träumt in seinem Schatten So manchen süßen Traum u. s. w. Wer kennt nicht dieses alte schöne Volkslied, wer fühlt sich nicht gerade in den Julitagen davon angezogen, wo die Linde in der Blüte stehend, ihren Leib und Seele erquickenden ch so gast Duft ausströmen läßt. In ihrer vornehmen, freundlich einladenden Art, ist die Linde die Zierde eines Dorfes. Der Wanderer, der in der heißen Sonnenglut auf der staubigen Landstraße daher schreitet, schäßt sich glücklich im Schatten ihres Blätterdaches raften zu können. Wenn nun aber an einem abseits von der Verkehrsstraße gelegenen Orte, sich mehrere solcher alten, die Vergangenheit in uns wachrufenden Linden über einer Quelle wölben, aus der silberklares Wasser hervorsprudelt, dann ist ein solcher Ort dazu geschaffen, uns für eine zeitlang aus dem Altagsge­triebe herauszuziehen, da kann man träumen wie es in unserem Liede heißt, träumen mit dem durch die Zweige rauschenden Winde, von vergangenen Beiten, von Liebesleid und Liebeshoffen. An einen solchen Ort lieber Leser, möchte ich dich im Geiste führen. Ungefähr einen Kilometer nörd­lich von Lüzellinden, bricht sich an der Straße die nach Gießen führt, der aus südöstlicher Richtung kommende Kleebach. Hier, wo er eine scharfe Wendung nach rechts der Straße entlang macht, mündet in denselben aus süd­westlicher Richtung tommend, das sog. Lindbächlein. Es nimmt seinen Lauf durch eine hohlförmige Vertiefung, immer im Zickzack, bald um diesen, bald um jenen Weiden. baum springend, stellenweise nimmt man überhaupt sein Bett nicht wahr, hier bildet es Sumpf und Morast. Ob die würdigen Stadtväter von Lüzellinden den Geldsäckel schonen, oder ob sie nicht in den Naturlauf eingreifen wollen, daß sie nicht das Bächlein in andere Bahnen lenken. Wer weiß es? Nach halbstündiger Wanderung sind wir aus der Vertiefung heraus und sehen vor uns einen kleinen Wiesen­grund, an dessen Ende die erwähnte Lindengruppe sich in malerischer Schönheit abhebt. Schon von weitem dringt uns der angenehme Blütenduft entgegen. Indem wir näher| kommen, hören wir das melodiische Gesumse, der tausende in dem Blütenmeer nach Honig suchenden Bienen. Bald sind wir in dem weit über seinen Umfang hinaus werfenden Schatten des Blätterdaches angelangt. Zuerst diene eine

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furze Beschreibung unseres Standortes. Drei Linden, jede einzelne von in ihrer Art formvollendeten Schönheit, greifen mit ihren gewaltigen Westen weit ineinander, kaum einen Sonnenstrahl durch das dichte Gezweige laffend. Einem Baldachin gleich wölben sie sich über einer Quelle, dem Mutterhause unseres Bächleins. Das Wasser dieser Quelle, deren Wände mit Steinplatten eingefaßt sind, ist sehr gut, es galt in früherer Zeit für Gesundheit bringend. Die Quelle selbst ist bei den trockensten Jahren noch nie verſiecht. In Ermangelung einer Ruhebant wollen wir uns nun auf Mutter Erde niederlassen und so den ganzen Zauber dieses Ortes auf uns einwirken lassen. Doch kaum haben wir unseren Vorsatz ausgeführt, als wir auch schon entsetzt in die Höhe springen, denn ganze Karawanen von Ameisen ziehen an uns empor, auf der mit ihnen in Berührung kommenden, von Kleidungsstücken unbedeckten paut einen äßenden Schmerz zurücklassend. Durstig wie wir sind wollen wir uns nun an dem Gesundung bringenden Wasser, frisch vom Steine heraus, laben. Kaum berühren wir aber mit dem eigens dazu abgebrochenen Kornhalme die Oberfläche, als auch schon eine Menge kleiner Wassertierchen von dem schlammigen Boden der Quelle in die Höhe steigt, uns alle Lust an dem Wasser benehmend, nur nicht das Durstgefühl. Unsere vorher noch so weihevolle Stimmung hatte nun einer gereizten mißmutigen Platz gemacht. Unwillkürlich drängt sich uns die Frage auf ist diese Sagen umtränzte Quelle es nicht wert, sie in derartiger Verfassung zu halten, daß man nicht allein das Wasser ansehen, sondern es auch trinken tann, ohne dabei Gefahr zu laufen einen Fremdförper zu verschlucken. Sind die alten, uns an vergangene Zeiten er­innernden Bäume es nicht wert, daß man in ihre Schatten Ruhebänke stellt, auf denen man behaglich. ohne von Ameisen gestört zu werden, sich voll und ganz dem Bauber der Natur hingeben fann, woselbst auch der in der Nähe arbeitende Landmann, geschüßt von den heißen Sonnenstrahlen in be­haglicher Ruhe sein Brod verzehren und aus der frischen Quelle seinen Durst stillen kann. Leider müssen wir es sagen, die Landleute wissen vielfach nicht die Reize der Natur zu würdigen, da sie dieselben alltäglich um sich haben. Sonst fönnten sie nicht diese Stätten wie es so oft geschieht, dem Verfall preisgeben. Möchte besonders bei festlichen Anlässen, wie Kaisers Geburtstag und dergleichen, die Linde mehr auf öffentlichen Pläzen angepflanzt werden, besonders in unseren Dörfern, wie Großen, Klein- und Lügel­linden, die dieselbe gleichsam als ihr Wappen betrachten F. B. j.- Lügellinden. dürfen.

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** Heuchelheim, 20. Juli. Die Kleinkinderschule, ein Wert des Vereins Kinderfreund", deren Bau im vorigen Jahre begonnen wurde, ist soweit fertig, daß zum Herbst die Schule voraussichtlich fertig und eröffnet werden tann.

** Leihgestern, 21. Juli. Unter dem Namen Freie Turnerschaft" hat sich hier ein Turnverein gebildet. Zum Präsident wurde Heinr. Krapf gewählt. Der Verein will sich jeder Partet fern halten.

* Lich, 21. Juli. Vorgestern traf der Großherzog und Prinzessin Elisabeth nebst Gefolge hier ein um im Schloß Wohnung zu nehmen. Der Fürst, die städt. Behörden, Geistliche, Lehrer 2c. waren zum Empfang am Bahnhof er­schienen. Vereine und die Schuljugend bildeten bis zum Shloß Spalier. Abends brachte die Bürgerschaft dem Groß­herzog vor dem Schloß ein Ständchen.

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Friedberg, 20. Juli. Mit einer Vorfeier am Samstag abend nahmen die Feierlichkeiten aus Anlaß der Enthüllung des Kriegerdenkmals ihren Anfang. Zu der Feier am Sonntag hatte sich eine ungeheure Menschenmenge eingefunden. An dem Festzug nahmen 60 Vereine mit ca. 2000 Mitgliedern teil; darunter auch aus Nidda, Büdingen, Gießen, Offenbach, Mainz, Worms, Frankfurt, Darmstadt u. s. w. Ein solcher Festzug ist wohl nie durch unsere Straßen gezogen und es fanden dann auch die einzelnen Gruppen besonderen Beifall, der in lauten Bravorufen zum Ausdruck kam.

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Nieder Gemünden. Montag, den 3. August, von nachmittags 2 Uhr an, wird bet Wirt Södler ein Bahl­tag der Kreistasse abgehalten.

Marktbericht.

Gießen, 21. Juli. Auf dem heutigen Wochenmartt tosteten Butter per Bfb. 1.00-1.10 Mr., Enteneter Hühnereier 6-7 Pfg., St. 6-7 Pfa., Käse per St. 5-8 Pfg.. Käsematte 2 St. 5-6 Bfg., Erbsen per Liter 21 Bfg., Linsen per Liter 32 Pfg., Tauben per Paar Mr. 1.00-1.20, Hühner per Stüd Mt. 1.20-220, Hahnen, per Stüd Mt. C.70-1.60, Enten per Stüd 2.00-2.20, Gänse p. Bfd, 54-60 Pfg, Ochsenfleisch per Pfd. 68-78 Bfg., Rindfleisch per Pfd. 60-66 Pfg. Schweinefleisch per Pfo. 66-76 Pig. Schweine­fleisch gesalzen per Pfund 0.80 Pfa., Kalbfleisch per Pfd. 68-74 Bfg., Hammelfleisch ver Pfd. 56-74 Pfg., Kartoffeln per 100 kilo 9 50-10.00 mt., Zwiebeln per 3t. Mt. 9.00-10.00, Kirschen per Pfund 30-54 Bfg. Milch ver Liter 18 Vfa.

kannten

Der heutigen Auflage liegt ein Prospekt des be­Theod. Konetky

in Säckingen,( Baden) bei.

Verantwortlich: für ben politischen und Inseratenteil: Albin klein; für das Lokale, den Gerichts." und" Oeffentlichen Sprechsaal": Fr. Oppermann. Druck und Verlag der Gießener Verlagsbruderei( vorm. Wilh. Keller), Gießen.

Bekanntmachung.

Versteigerung.

In der Zeit vom 11. Juli bis 18. Juli 1903 wurden Mittwoch, den 22. Juli 1. J8., in hiesiger Stadt nachmittags 2 Uhr, gefunden: 1 goldene Halskettchen, 1 Uhrkette u. werden im Bieker'schen Saale ver­Anhängsel, 1 Spazierſtock, 1 Spreng- steigert: wagfeder, 1 Schüßenschnur und 1 Paar weiße Militärhandschuhe.

berloren: 1 Brillantnadel, 1 goldenes Armband, 1 goldene Broche, 1 goldene Cylinderuhr, 3 Portemonnaies mit Inhalt, 1 Weste und 1 Paar Kinderstiefel. Empfangsberechtigten der gefundenen| ihre Ansprüche

Fr. Leo Nachf.( C. Herber) e belieben the Rinſpeiliche alsbald bei uns geffend

Gießen.

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Seltersweg 58.

zu machen. Gießen, den 18. Juli 1903. Großh. Polizeiamt Gießen.

1. Möbel aller Arten, 2 Faß

Wein, 1 Partie Schuhwaren,

2. 1 Nähmaschine, 1 Bügel­ofen, 4 Riemenscheiben( neu) Die Versteigerung sub. 2 findet bestimmt statt. Besichtigung jept schon gestattet.

Getzler, Gerichtsvollzieher. Gießen.

Geld

Darlehne sofort an Jeden, jede Höhe coulant. A. Lölhöffel Berlin W. 64., Rüdpto.