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gkeiten.

Oberamtsrichter Gießen aus

Der nächste war Herr Lehrer Valentin Müller von Gießen,| Borsitzender des Bezirkslehrervereins. Dessen Ansprache galt peziell dem Herrn Prof. Dr. Lucius. Herr Müller richtete nit derselben die Bitte an den Gefeierten, daß er den Kollegen im Kreise Darmstadt nnd den dortigen Schulen das, was er in dieser Beziehung hier gewesen ist, auch dort in möchte, ein tüchtiger wohlwollender Vorgesezter. Er führte ferner an, daß, als im Jahre 1896 es befannt wurde, daß der damalige Kreisschulinspettor, Schulrat Büchner in

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ein Ausschreiben

lich, frei!" wird von den Turnern aus Jahn's Zeit begleitet; die Zeitgenossen Jahn's begleiten den Wagen, dem Lüßow'sche Freischaaren folgen. Eine weitere Gruppe Die Turner im Dienste der Allgemeinheit" schließt diesen Teil des kostümierten Festzuges, der in die Hände des Bildhauers Philipp Kittler gelegt ist. Als vierte Gruppe werden Nürnberger Spiele und Volsbeluftigungen, wie Schnepperschießen, Schembart lauf, Büttnert anz u. f. w. folgen.

Ansah, die Erhebben Ruhestand treten würde, die Lehrer des Kreises nicht im Vereinshause die Generalversammlung des Kaufmännischen

et der Kammer en damit seit Beginn der durch Einführung des neuen Schul­

hne bange Besorgnis in die Zukunft blickten. Sollte doch

** Kaufmännischer Verein. Am Samstag Abend fand Vereins statt, welche von den Mitgliedern schwach besucht Aus dem Bericht ist folgendes erwähnenswert. Der

war.

Wirtschaft, welche so stark besucht, daß faum noch ein Plaz zu finden war. Die Vorstellung fand allgemeinen großen Beifall. Wir find fest überzeugt, daß Herrn Bauer seine Vorstellungen auch auf anderen Orten denselben Beifall finden werden.

** In Grünberg beschäftigte sich am Samstag der Stadtvorstand mit der Erbauung einer Bahn von Mar burg durch den Ebsdorfergrund und den ge­planten Anschluß an eine Oberhessische Strecke. Man tritt hier für den Anschluß an die Strecke Grünberg­Lollar ein. Ulrichstein. Auf dem Taufstein sind die beiden

rger und 22 setzes, der neuen Aera des hessischen Volksschulwesens für Verein besteht aus 6 Ehren-, 216 ordentlichen, 1 außer hölzernen Aussichtsgerüste abgerissen worden, da ihr Be­Le Großh. Regie die Schulen und Lehrer des hiesigen Kreises der erste Wechsel ordentlichen und 196 unterstüßenden zusammen also aus steigen fast lebensgefährlich geworden war. An ihrer Stelle

399 Mitgliedern.- Die Bibliothek des Vereins zähle 1262 Bände, von denen ausgeliehen wurden 1257 Bände( gegen 943 des Vorjahres.) Die auf Veranlassung des Vereins,

Besetz vorzulegen, in der Leitung eintreten. Büchner fannte une, und wir ullaften auf fannten und verehrten ihn. Kein Wunder, wenn wir da , daß sämmtliche mals uns fragten:" Was wird der neue Kurs uns bringen?" abgestufte Buses fonnte daher auch für den Nachfolger teine leichte Sache gemeinsam mit dem Ortsgewerbeverein im Winterhalbjahr 8 ganze Land gein, so an die Stelle jenes Scheidenden zu treten, daß der veranstalteten 7 Vorträge waren gut besucht. Ebenso er­

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Bechsel sich vollziehen mußte und fonnte, ohne daß im 8u fammenwirten zwischen Vorgesehen und Untergebenen- sei es in amtlicher oder außeramtlicher Beziehung eine ge wisse Unsicherheit eintrat. Nun, die Zeit hat es bewiesen, Herr Professor Dr. Lucius die Ungewißheit nicht

freute sich ein weiterer für die Kinder der Mitglieder ges haltener Vortrag das Interesse derselben. Zu den Kosten der vom Verein seit 10 Jahren eingerichteten Fachschule leistete der Staat einen Zuschuß von 2060 Mart, die Gießen 800 Mart, die und Leihlasse 500

soll befanntlich ein massiver Bismarcksturm errichtet werden. Frankfurt a. M. Minister Budde hat sich am Samstag Abend vor der Besichtigung des Geländes für den neuen Ostbahnhof im Vorzimmer den Vorstand des Alge­meinen Eisenbahnvereins vom Präsidenten Thomé vorstellen lassen. Der Minister unterhielt sich namentlich mit dem Werkstättenarbeiter Muschler, der Inhaber des Eisernen Kreuzes ist und mit dem Minister zusammen bei dem 81. Infanterie- Regiment gedient hat. Raubmörder Detroit, der sis im

fenbach Dieburg die große Zahl der Kollegen, die gekommen ist um Lebewohl wurden. Für Zwecke des Lehrlingsheims wurden dem Ver Verwandte, Fräulein Steimer ermordet zu haben. Er ist at der Bundi puffommen laffen und die boete get a hit tart, während on cechulgelb 3417 Mart Vereinnahmt Mainzer Untersuchungsgefängnis befindet, geſteht zu, ſeine

Reidstagsfandid

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usagen. Die Liebenswürdigkeit, der Grundzug seines Wesens, hat ihm bald die Herzen aller Kollegen entgegenschlagen laffen. Auch im Namen der der Schule anvertrauten Rinder banfte der Redner und charakterisierte Herrn Prof. Dr. Lucius nicht als einen Staatsanwalt, sondern als einen Seine Worte in der ersten liebenswürdigen Rechtsanwalt. Ronferenz: Sehen Sie in mir nicht so sehr den Vorgefeßten als den Freund, und haben Sie Vertrauen zu mir in dienst lichen und außerdienstlichen Angelegenheiten, Sie sollen sich in mir nicht täuschen" hat er im wahrsten Sinne eingelöst;

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ein ferner von der Spar- und Leistasse 300 Mart über­wiesen. Der Bericht über die Fachschule für 1902/1903 gab seit Bestehen derselben das erste Mal ein volles Schul jahr d. h. 41 Wochen Unterricht erteilt wurde und daß dieser Unterricht in den Tagesstunden vor sich ging. Ober­lehrer Anauß, welcher den Bericht über die Fachschule er­stattete, constatiert, daß die Besucher derselben während des Tagesunterrichts geistig we entlich frischer und aufmerksamer sich erwiesen, als dies in den Vorjahren wo die Unterrichts­zeit in die späten Abendstunden fiel der Fall war; er be­

am 10. März 1885 geboren und hat somit 20 Tage vor dem Verbrechen sein 18. Jahr erreicht.

Aus dem Gerichtssaal.

Schöffengericht.

Gießen, 17. April 1903. Es wird vorgeführt der Schreiber Wilhelm B. Der­selbe ist beschuldigt der Landstreicherei und der verbotenen Rückfehr. Er bestreitet, sich der Landstreicherei schuldig ge­

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Teil eine Anzahl ein Fortbildung am Freitag abend igung der erschien Ko I. von Gir chen Vorträge im Hochschule am S in einer Anspra Schering und Dr. er Demonstrations Des Vereins im miffe die mit Hill ahnärztliche Pol zeichnet werden. n, auf dem zu arbeiten. Sorr Sünther von Bonn

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wurden bestens geübt. Dieses stolze Bewußtsein, nicht durch Treiben und Drängen, sondern durch wohlwollende und vertrauensvolle Führung der Untergebenen schaffende und treibende Kräfte geweckt zu haben, dieses stolze Bewußtsein mag Sie begleiten in Ihrem neuen Wirkungsfreis. In das am Schlusse ausgebrachte Hoch stimmte alles fest mit ein, waren es doch Worte, die von Herzen zu Herzen tamen und gingen. Herr Regierungsrat Wagner gedachte im Namen des Kreisamtes der gemeinsamen Beratungen mit den beiden Herren. Es wären feine solche Männer, die sau er denken und süß reden, sondern aufrichtige und offene Naturen und das ist in unserer heutigen Beit auch eine Eigenschaft, die nicht genug hervorgehoben werden fann. Sr. Magnificenz Herr Rektor Dr. Krüger gedachte bes gemeinsamen Arbeitens, welches sich in den letzten Jahren zwischen den akademischen Lehrkörpern und den Lehrern Bahn gebrochen hat. Herr Kreisamtmann Dr. Heinrichs toaste auf Frau Prof. Dr. Lucius, die ihrem Mann sehe zur Seite steht. Herr Bürgermeister und Landtagsabgeordneter Le un Großen- Linden dankte im Namen der Landgemeinden, betonte besonders wie unter Leitung des Herrn Baurat Stahl das Kreisstraßen­wesen ganz bedeutend sich verbessert habe. Dem scheidenden Kreisschulinspektor dantte er besonders für das Entgegen tommen, wessen die Landschulen sich in Bezug auf Unter­richtszeit und Art des Unterrichts zu erfreuen gehabt haben. Die Einführung der Landwirtschaftlichen Fortbildungsschulen sei zum Teil ihm mit zu verdanken. Noch manche herz­lichen Anerkennungen und Worte wurden fund gegeben, da zwischen wußte die Gesangsabteilung des Beamtenvereins durch wirklich vorzüglich vorgetragene Chorlieder eine be= sombers festliche Stimmung zu schaffen; so daß der ganze Verlauf des gemütlichen Beisammenssein nicht hätte besser fein können.

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worden war, wieder nach Hessen zurückgekehrt zu sein Wegen dieser U bertretung erhält er 16 Tage Haft, wegen Land­streicherei erfolgt Freispruch. Der Schlosser Johann K., der sich lieber vom Betteln als von der Arbeit ernährt und bereits mehrmals wegen Bettelns Strafen erhalten hat, hat sich heute wieder wegen Bettelei zu verantworten. Das Ur Metzgermeister August H. teil lautet auf 6 Wochen Haft. in Gießen hatte wegen einem Strafbefehl, in welchen er be­schuldigt war, mehrere zu leichte Gewichte in seinem Ge­schäftslotal benutzt zu haben, Ginspruch erhoben. Mit seinen Ausführungen, daß er die zwei größten Gewichtsteine nicht beim Verkaufe, sondern nur zum Aufhalten der Türe benutzt hätte, hat er feinen Erfolg. Urteil 25 Mt. Geldstrafe.- Die frühere Dienstmagd Marie G. von Frankfurt a. M. erhält wegen Betrugs in 2 Fällen Geldstrafen von 20 Mt. und 15 Mt. Der Taglöhner Johann Pf. zu Gießen hat sich der Sachbeschädigung schuldig gemacht, indem er einem Wirte eine Fensterscheibe einschlug, dafür wird er mit einer Geld­Buchdruckergehilfe Bernhard 2. aus Münster erhält wegen Bechprellerei 15 Mt. Geldstrafe..

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richt nicht zu verhindern suchen. Von den 126 Besuchern der Fachschule zu Beginn des Schuljahres waren 108 Hessen, darunter 83 aus Gießen, 13 stammten aus Preußen und 5 aus anderen Ländern. Der Bericht constatiert daß sich auch das Lehrlingsheim, welches in der Woche an 5 Abenden geöffnet ist, als eine segensreiche Einrichtung erwiesen hat, während über einen recht schwachen Besuch des Kaufmän­nischen Vereinshauses seitens der Mitglieder, lebhaft Klage geführt wird. Aus dem Voranschlag pro 1903/1904 der in Einnahme und Ausgabe mit ca. 7700 Mart abschließt ist hervorzuheben, daß darin vorgesehen ist eine Abzahlung in Höhe von 2000 Mark auf den 1. 3. erworbenen, neben dem Vereinshause belegenen Bauplag, dagegen mußte um die Einnahmen und die Ausgaben gleichzustellen eine Rapital­aufnahme von 750 Mark ins Auge gefaßt und in den Vor­anschlag eingestellt werden. In den Vorstand wurden wieder gewählt Enil Horst 1. Vorsitzender, Hermann Eiche­nauer 2. Vorsitzender, Otto Meyer 1. Schriftführer, Gustav Korell 2. Schriftführer( neugewählt), Georg Böhm Rechner, strafe von 10 Mt. bedacht. Herr Bürgermeister Heppeler und Eims neugewählt zu Bibliothekaren. Die Schulfommission setzte sich in der seitherigen Weise aus den drei Mitgliedern Vaubel, Köser und Böler zusammen. Bur Unterstützung von durchreisenden, unterstützungsbedürftigen Raufleuten verfüge der Verein über Jahresbeiträge in Höhe von 564 Mart. Der Vorstand beantragt bei der General­Versammlung diese wolle beschließen die Großh. Bürger­meistererei zu bitten, zuzulassen daß die Unterstüßungen aus meistereret zu bitten, zuzulassen daß die Unterstüßungen aus diesem Fond durch den Arbeitsnachweis an zu diesem Zweck sich meldende Kaufleute gegeben werden. Gegen diesen An­trag werden aus der Mitte der Versammlung Bedenken laut, man vertritt die Meinung es entspreche mehr dem Standes­bewußtsein, wenn die Arbeit zu helfen, von einem Kaufmann übernommen wird. Der Vorstand wurde daher beauftragt sich vorerst nach dieser Richtung hin bei größeren Kaufmän­nischen Vereinen zu erfundigen. Ein weiterer Antrag des Vorstandes 300 Mart zu bewilligen zur Annahme einer Hilfe, welche die Vorstandsmitglieder in den vielen Schrei­bereien 2c. entlaste, wurde nach langer Debatte mit Stimmen­mehrheit angenommen.

A8um Trost bei der gegenwärtig herrschenden miserablen Kälte mit ihrem Schneetreiben erinnert ein Ein­wohner von Aschaffenburg an das Jahr 1847, wo es ebenso und noch schlimmer war. Damals lag hier am 18. April der Schnee auch einen Meter hoch. Und doch gab es ein gefegnetes Jahr, wie selten eins vorkommt. Seitdem hat es 3. B. fein Jahr gegeben, in dem die Obstbäume, namentlich die Aepfel- und Birnbäume so reichlich getragen haben wie 1847.

** Der Festzug gelegentlich des dies jährigen deutschen Turnfestes. Die Vor­bereitungen für den am 19. Juli in Nürnberg stattfindenden Feftzug sind nunmehr beendet. Es war das keine geringe Aufgabe, wenn man in Betracht zieht, daß für 20 000 bis 25 000 Bugteilnehmer in Rücksicht auf deren Quartiere die Sammel- und Aufstellungspläge so bestimmt werden mußten, ite. Borzellanfill daß der Abmarsch glatt von ſtatten geht. Etliche 40 Musit. forps sind in dem Zuge verteilt. Außer den deutschen Turnern wird das Ausland zahlreich vertreten sein. Be­rittene Musifforps, berittene Fahnengruppen mit den Flaggen aller im Zuge vertretenen Nationen sowie berittene Turner den Banner Deutschlands, der einzelnen Bundesstaaten und Desterreichs, ferner Vorreiter mit den Tafeln der einzelnen Turnfreise werden den Zug beleben. Zwischen den einzelnen Turnergruppen fügt sich in vier Abteilungen ein historischer Festzug ein. Die erste Abteilung mit einem Festwagen be­handelt die gymnastischen Uebungen im Altertum. Aus dem alten Griechenland werden die Faustkämpfer, Disfuswerfer u. s. w. sich dem Zuschauer zeigen; diese Gruppe ist dem Maler Schwabe- Nürnberg anvertraut. Die zweite fostümierte Abteilung behandelt die Blütezeit Nürnbergs. Ein herrlicher Festwagen, der das Bundesbanner trägt, Geharnischte Edel­leute, Kaufherrn, Künstler und Gelehrte der damaligen Beit werden diese Gruppe bilden. Der Arrangeur dieser Gruppe ift Maler Kellner- Nürnberg, der den preisgekrönten Entwurf jum Titelblatt der Festzeitung geliefert hat. Die dritte Fest­gruppe behandelt das Erstehen der Turnerei. Ein Festwagen mit der Jahn'schen Prachtgestalt, flantiert von dem symbolisch dargestellten Wahlspruch der Turner;" Frisch, fromm, fröh­

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Aus Hessen und nachbargebieten.

*** Krofdorf, 21. April. Gestern Abend in der Dunkel­heit ist hier der Megger Georg Römer von seinem eigenen mit Steinen beladenem Fuhrwerk überfahren worden. Die Verlegungen sind sehr schwer.

r. Kinzenbach. Am Samstag Abend gab die Besizerin der Müller' schen Dampfziegelei aus Anlaß des 25 jährigen Bestehens des Werkes ihren sämtlichen Arbeitern bei Gastwirt L. Peusch eine Festfeier. Dieselbe ist in wahr­haft glänzender Weife verlaufen, wurden doch an dieſem Abend nahezu 100 Personen von der Firma bewirtet. Aber auch an gemütlicher Unterhaltung fehlte es nicht, denn es wurde von sämtlichen Teilnehmern recht fleißig das Tanz­bein geschwungen. Die Arbeiter überreichten bei dieser Ge­legenheit ihrer lieben Arbeitgeberin, der A. Müller Witwe, zum Andenken an diesen Tag ein schönes Gedenkblatt. Die ganze Feier legte Zeugnis davon ab, in welch gutem Ver­hältnis hier schon lange Jahre hindurch Arbeitgeber und Arbeiter zu einander stehen. Wünschen wir daher, auch von dieser Stelle aus, dem Werke fernerhin und seinem Be­figer ein gutes Glück auf!"

a. Aus dem Kreise Weglar. Gegenwärtig hält die deutsch- tonservative Partei in den größeren Ge­meinden unseres Kreises Wahlversammlung ab. Als Redner in denselben tritt der Reichstagstandidat der deutsch- konser­vativen Partei und des Bundes der Landwirte, Herr Pfarrer Heckenroth aus der Kreisstadt Altenkirchen auf. Be­fanntlich bilden der Kreis Altenkirchen und der Kreis Wez­lar mit mehreren Gemeinden des angrenzenden Kreises Biedenkopf( Bezirk Rodheim) einen gemeinsamen Wahlbezirk. Groß- Felda. Am legten Sonntag gab Herr Schau­spieler Bauer eine Theatervorstellung in der Figge'schen

Briefkasten der Redaktion.

P., Marktstraße hier. Die Handschrift und damit den anonymen Freund" fennen wir.

E., Groß Felda. Brief mit Dant empfangen. Der Inhalt hat mir viel Spaß gemacht, aber zum Veröffentlichen R. ein heitler Bunft. Besten Gruß

L. M., hier. Besten Dank für Ihren freundl. Hinweis. Ja, ja, die Scheere arbeitet auch dort mächtig; wir wissen das schon von früher. Daß man aber solche Verdrehungen bringt, hätten wir nicht für möglich gehalten.

Marktbericht.

Gießen. 21. April. Auf dem heutigen Wochenmarkt tofteten Butter per Pfb. 1.00-1.15 Mr. Hübnereter 6 Pfg., 2 St.11 Pfg., Enteneier St. 6-7 Pfg., Käse per St. 5-8 Pfg.. Käsematte 2 St. 5-6 Pfg., Erbsen per Liter 21 Pfg., Linsen per Liter 32 Bfg., Tauben per Paar 1. 1.00-1.20, Hühner per Stud Mt. 1.00-1 70, Hahnen, per Stud Mt. 0,85-2.00, Enten per Stid 2.00-2.40, Gänse p. Bld. 54-60 Pfg., Dienfleisch per Pfd. 66-76 Bfg., Rindfleisch per Bfb. 60-66 Pfg. Schweinefleisch per Bf. 66-76 Bfg. Schweine­fleisch gesalzen per Bfund 0.80 Bfa., Kalbfleish per Pfd. 66-72 Bfg., Hammelfleisch per Pfd. 52-72 Bfg., Kartoffeln per 100 Stilo 5.50-6.50 mt., Zwiebeln per 3t. Mr. 6.00-7.00, Milch per Liter 18 Pfg.

Frankfurter Vichmarkt. Zum Verkauf standen 465 Ochsen 35 Bullen, 659 Kühe und Färsen( Stiere und Rinder), 212 Kälber 148 Schafe und Hämmel, 1271 Schweine, 2 Ziegen, 17 Schaf­lämmer. 137 Ochsen aus Desterreich. Bezahlt wurde für 50 Kilo Ochsen: a) vollfleischige, ausgemäſtete höchsten Schlachtwertes

bis zu 6 Jahren Mt. 70-72, b) junge fleischige, nicht ausgemästete Mr. 67-69, c) mäßig genährte junge, gut genährte ältere Mt. 64-66, d) gering genährte jeden Altecs Mt. 57-59. Bullen: a) vollfleischige höchsten Schlachtwert& Mt. 62-64, b) mäßig genährte

jüngere und gut genährte ältere Mt. 59-61, c) gering genährte Mt., ühe und Färsen( Stiere und Rinder): a) bollfleischige, auß­gemäftete Fäisen( Stiere und Rinder) höchsten Schlachtwertes Mt. 63--65, b) vollfleischige, ausgemästete Kühe höchsten Schlachtwertes bis zu 7 Jahren Mt. 60-62, c) ältere ausgemästete Kühe und wenig gut entwidelte jüngere Kühe und Färs n( Stiere und Rinder) Mt. 49-51, d) mäßig genährte Kühe und Färsen( Stiere und Rinder) Mt. 46-48, e) gering genährte Kühe und Färsen( Stiere und Ninder) Mt. Bezah't wurde für 1 Pfund a) feinste Mast= ( Vollm.- Mast) und beste Saugfälber( Schlachtgewicht) 85-86 Pfg. ( Lebendgewicht) 51-52 Pfg., b) mittlere Maft- und gute Saugfälber ( Schlachtgewich)( 81-83 Pfg,( Lebenbgewicht) 48-50 fg., c) ge­ringe Saugtälber 67-69 Pfg., d) ältere gering genährte Kälber ( Fresser)- Pfg., Schafe: a) Mastlammer und jüngere Masthämmel 68-70 Bfg., b) ältere Masthämmel 64-66 Bfg., c) mäßig genährte Hämmel und Schafe( Märzschafe) Pig. Schweine: a) boll: fleischige der feineren Rassen und deren Kreuzungen im Alter bis zu 1 Jahren( Schlachtgewicht) 57 Pfg,( Lebendgewicht) 45 Pfg., b) fleischige( Schlachtgewicht) 55 Pfg,( Lebendgewicht) 44 Pfg. c) gering entwidelte, sowie Sauen und Eber( Schlachtgewicht) 48-50 Pfg., Lebendgewicht d) ausländ. Schweine unter Angabe der Herkunft Pfg. Das Geschäft war in Hornvieh und Kleinvieh

gut geräumt.

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