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e hinab. Zum Eine neue politische Gruppe im Reichstag.

en auf einmal

enblicklich eine

Vor einem Jahrzehnt machte Oberstleutnant a. D.

bestreitet die Tat und sucht auch durch Entlastungszeugen seine Unschuld nachzuweisen. Durch die bestimmte Aussagen

** Die silberne Hochzeit feiern heute Schreiner-| erhoben, in welcher er der Tierquälerei beschuldigt war. Er meister Heinrich Sack und Frau dahier. Das Jubelpaar erfreut sich einer sehr großen Beliebtheit. An Gratulanten wird es darum nicht fehlen.

B. Trotz des schlechten Wetters unternahm vorgestern der Gernhardt'sche Bither und Mandolinen

Mabama. Bo coles Streben, seine Neden hatten ihm eine große Anhänger­v. Egidy viel von sich reden. Sein reiner Charakter, sein 3 verurteilter har geschaffen, die über ganz Deutschland verstreut war. üpft. Der Ger wollte nicht nur das Privat-, sondern auch das öffents Chor seinen 1. Ausflug nach dem Schüßenhaus. Zahlreiche urteilt ihn zu 15 Mt. Geldstrafe event. 3 Tage Haft und teten, und es liche nnd politische Leben ethisieren. Zu diesem Zwecke Freunde und Gönner des Vereins hatten sich dazu einge in die Kosten.

cotofoll aufge

getäuscht. Ma

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mußte er Politik treiben, mußte versuchen in den deutschen Reichstag zu kommen. Troß der verzweifeltsten Anstrengungen, troz wachsender Anhängerschaft, waren Egidys Bemühungen vergeblich. Und lebte er heute noch, die neue Reichstags­wahl würde ihm ebensowenig einen Siz in der Volksver­

amtlichen Bro. tretung bringen, wie die früheren Wahlen, weil das viel­, ob man un umstrittene allgemeine, gleiche und geheime Wahlrecht eine viderspenstigen Majorität in einem engen Kreise verlangt, ein zahlreiches

funden. Der reichlich gespendete Beifall zeugte von einer guten Schulung sämtlicher Mitwirkenden, welche in den Händen des beliebten Zither- und Mandolinenlehrers Herrn

Gernhardt liegt.

fagt, die Rich folge aus allen Bildungs- und sozialen Schichten erfordert Bellachini hier Vorstellung gegeben. Man kennt ihn schon

Ermittelun

und dazu waren Egidy's Ideen zu wenig real.

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-

eines Augenzeugen, der einen recht guten Eindruck macht, und auf Grund des Gutachtens eines erfahrenen Sachverständigen, hält das Gericht den Angeklagten für überführt und ver­Der Schmied Heinrich G. und der Bahn­wärter Andreas B. von Gießen haben sich wegen Körper­verletzung zu verantworten. Das Urteil lautet auf Geld­Der Wirt Karl D. von strafen von 25 und 40 Mt. Gießen hat sich des Hausfriedensbruchs und der: perver­legung schuldig gemacht. Das Gericht verurteilt ihn des­halb zu einer Gefängnisstrafe von einer Woche sowie einer Geldstrafe von 25 Mart. Zum Schlusse nehmen auf der Anklagebank Plaz die Studenten Karl W. aus Wimpfen und August L. aus Wiesbaden. Die Anklage legt ihnen Körperverlegung zur Last, begangen in nächtlicher Stunde. Nach der Beweisaufnahme beantragt der Vertr. der Staats­der Verhandlung wird mit spannendem Interesse gefolgt. anwaltschaft gegen W. eine Gesammtgefängnisstrafe von 2 Monaten 1 Woche und gegen L. eine Gefängnisstrafe von 4 Wochen, daraufhinweisend, daß abgesehen von der vor aud­gegangenen Körperverlegung, zu der die Angeklagten immer­hin gereizt gewesen sein möchten, solche schließlich aber einen Menschen ohne jeden Grund gemeinschaftlich mißhandelt hätten. Die Entscheidung wird am 19. d. Mts. vormittags 10 Uhr verkündet werden.

Sisten Rossow ihm, trat damals ein Pfarrer a. D. Friedrich Nau- einmal etwas wieder zu geben. Besagter Belachini hat diesen Der Zuhörerraum ist von Studierenden dicht gefüllt und

Sen dortigen gespielt hat.

wird die Ver Sie auf einem den, und ge Für die Mit

Neben dem Oberstleutnant a. D., aber getrennt von mann in die Deffentlichkeit. Er drängte sofort start in's politische Fahrwasser, und am 24. November 1896 wurde in Erfurt der national- soziale Verein gegründet, der als Grundlage der gleichnamigen politischen Partei zu betrachten ist. An ihrer Spize steht heute noch Naumann, der als Redner die Massen mit sich fortzureißen weiß und ngotommissio sie für seine Bestrebungen begeistert. Diese Erfolge führten mmer zu Han. wohl dazu, 1898 in vielen Kreisen Kandidaten aufzustellen, 13 Bennig. die aber überall eine N derlage erleben mußten. Gegner 18 bas Steuer und Neider meinten damals, Ruminn und seiner Bartei seiner Eigen. sei damit der Todesstoß versetzt, aber weit gefehlt!- Es sind jgt fünf Jahre ins Land gegangen, und die Segemeister National- Sozialen sind nicht gestorben, sondern stehen rührig wieder auf dem Plan. Gelernt haben sie auf alle Fälle, das muß man ihnen lassen. Während sie früher ihre Kräfte auf eine große Bahl von Kreisen verzettelten, beschränken sie sich diesmal auf einige wenige Kandidaturen und bear­beiten die in Frage kommenden Wahlkreise mit einer Energie, Ausdauer und einem politischen G.schick, daß wohl anzu­nehmen ist, daß der nächste Reichstog Naumann und einige feiner Freunde zu Mitgliedern haben wird.

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Die National- Sozialen haben es verstanden, aus dem Rüstzeug der bestehenden Parteien die wirksamsten Waffen auszuwählen und für sich nußbar zu machen. Von der Partei der Tradition, den Konservativen, haben sie die Kaiser­idee, von der Partei der Konstitution, den Liberalen, haben ben Kampf um die Verfassung, von den Sozialdemokraten die Sorge um die Arbeiterschaft übernommen. Die Partei grenzen sind also sehr weit gezogen.

Bei Kommunal- Wahlen, bei denen sich die National­ie Beleuchtung Sozialen ihre politischen Sporen erworben, haben sie be­- ausgeführt: wiesen, daß es ihnen gelingt, sozialdemokratische Stimmen zu erobern, ein Verdienst, das ihnen einmal einbrachte, mit den Sozialdemokraten in einen Topf geworfen zu werden.

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ner Anordnung ich preußischen und 500 Mart Ziehung schon gs unter dem jeinende amt Die Einlösung

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11.

Ein russischer

Giessener Cagesneuigkeiten.

Gießen, 19. Mai 1903.

* Der Großherzog hat am 16. Mai den Fein­mechaniter Ernst Gotthold Hempel aus Kahla, Kreis Roda zum Mechaniker und Maschinisten bei der psychiatrischen Klinik der Landesuniversität Gießen ernannt.

** Eine Vertrauensmännerversammlung der Natio­nalliberalen Partei stellte für den Wahlkreis Mainz­ppenheim den Rechtsanwalt Dr. Pagenstecher als Reichs­tagskandidaten auf. Pagenstecher gilt als ein sehr ge­schulter Politiker.

Aus Hessen und Nachbargebieten. -1. Logar. Am letzten Sonntag bat der Zauberkünstler zu Genüge, als daß man über seine Geschwindigkeit berichtete. Wir beschränken uns darum, heute nur über seine Herkunft seinen Namen von seinem Vorgänger, dem Italiener Belachini geerbt. Letterer besuchte auf seinen Reisen des öfteren auch Marburg und wurde auch so unter anderem auf einen kleinen Jungen aufmerksam oder aufmerksam gemacht, welcher sich verzweifelt und manchmal auch wohl nicht ganz ohne Erfolg bemühte, seine Kunststücke nachzuäffen. Wie man weiß, soll nun Belachini diesen Jungen ob eben diesen Bemühungen furzer Hand adoptiert haben, somit erhielt jener seinen Namen und trat sogleich in dessen Fußstapfen. Daß er kein schlechter Schüler gewesen, das hat er mit seinen auf dem Gebiete der

** Der Landw.- Verein für die Provinz Oberhessen hat eine Bekanntmachung erlassen, daß die Airfommission des II. Körbezirtes( Simmenthaler Vieh) dem­nst Körtermine abhalten wird und zwar u. A. am Freitag, den 22. Mai in: vormittags 9 Uhr 11 nachmittags 1/23 1/84"

er Bauern ein: er dort ge nd der Deffent Bauernweisheil und von Gotl Ifer der Erde ätte darin ge d sein Sturz Gefühl später türliche Kraft stiegen, wenn aus ihren Grä ue unter seinen inger russischer en hatte, den mich getötet?" Je in dem Her Jewedt und da

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en wir von dem Benzin für un der Köchin den egg. H. Bl.)

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Montag, den 25. Mat in:

Romrod.

Vormittags

Nieder- Breitenbach

Ober- Breidenbach

Strebendorf

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9 Uhr 10 mittags 12

nachmittags 1/22"

Dienstag, den 26. Mai in: vormittags 10 Uhr 11

Schellnhausen

Ermenrod Zeilbach.

Klein Felda

Groß- Felda Windhausen

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mittags 12 nachmittags

11

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Mittwoch, den 27." Mai in: Ehringshausen.. vormittags 1212 Uhr Oberndorf Otterbach

nachmittags 1/21

11

1/22

17

Magie wohl einzig dastehenden Experimenten glä zend bewiesen.

-r. Marburg, 16. Mai. In der heute hier abgehaltenen Generalversammlung für das Vogelsberger Rind wurden die Satzungen entsprechend den Anforderungen der deutschen die Saßungen entsprechend den Anforderungen der deutschen Landwirtschaftsgesellschaft einer Aenderung unterworfen, da­mit der Gesellschaft die Anerkennung einer Rindvieh- Züchter­Vereinigung zu teil wird und sie somit in den Genuß staat­licher Beihilfen bei Präm irungen 2c. gelangt, sodann wurde beschloss n, die im September in Gießen stat findende Verbands- Ausstellung zu beschicken mit Tieren, die von einer Den Ausstellern Schaufommission ausgewählt wurden. werden die Transportkosten aus Kreismitteln vergütet. Es meldeten sich sofort eine Anzahl Landwirte, welche die Aus­stellung b.shicken werden.

** Nidda. Zweimal an demselben Tage Großvater geworden ist Herr Lehrer Hozz dahier. Die beiden Enkel zeigen auch darin große Aehnlichkeit, daß es zwei Mäd­chen sind, deren Väter beide Lehrer in der hiesigen Umgegend sind.

Frankfurt a. M., 18. Mai. Den 12. Jungen brachte der Storch dem Kelner Adam May dahier Herr May hofft, daß ihm der Langschnabel das nächste Mal mit einem Mädchen beglücken werde.

*** Frankfurt a. M., 18. Mai. Eine junge Dame aus Vilbel kam lezhin auf dem hiesigen Haupt­bahnhofe an, nahm sich eine Droschte und fuhr auf eine Entbindungsanstalt los. Unterwegs hörte der Kutscher ein verdächtiges Geräusch aus dem Wagen, sah nach und fand, daß er z vei Personen fuhr, während blos eine eingestiegen war. Der kleine Vilbeler schrie mörderisch, so daß der Kutscher schleunigst zur nächsten Rettungsstation fuhr, wo man Mutter und Kind in Behandlung nahm.

** Darmstadt. Für die Reichstagswahl hat nunmehr die Deutsch freisinnige Vereinigung in der Person des Professors an der Techn. Hochschule Prof. Ha r- Person des Professors an der Techn. Hochschule Prof. Ha r- nack, Vorsitzender des Goethebundes, einen Kandidaten auf­gestellt, dem ebenfalls feine schlechten Aussichten zukommen. Der Kampf verspricht diesmal sehr lebhaft zu werden, da außer dem seitherigen Kandidaten der Sozialdemokraten B. Cramer, noch für die Nationalliberalen Rechtsanwalt Dr. Stein, für das Zentrum Dr. Schmidt= Mainz und für den Bund der Landwirte Baron von Kloeden­Wiesbaden kandidieren werden.

= Darmstadt, 18. Mai. Der Großherzog stellte in der Nähe der russischen Kapelle an der Nordecke des Alexander weges einen Platz für ein Denkmal des Dichters Gottfried Schwab zur Verfügung.

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Strafkammer fitung.

Kasper S. von Bibergau nebst 4 Genossen werden wegen Verlegung der Wehrpflicht zu je 300 Mt. Geldstrafe verurteilt. Zugleich wird auf Beschlagnahme des Vermögens der Verurteilten, soweit dasselbe zur Begleichung der Strafen und Kosten nötig ist, erfannt. Der 16jährige Bäcker­lehrling Friedrich K. von Laubach ist wegen fahrlässiger Brandstiftung angeklagt. Er steckte auf einem Gang durchs Feld in der Nähe eines Strohhaufens eine Zigarre an und warf das noch brennende Streichholz achtlos weg, welches an den Strohhaufen flog und diesen in Brand setzte. Unter Berücksichtigung der Jugend des Angeklagten wird eine Geld­firafe von 15 Mt. als der Tat entsprechend erachtet.- Bertha K. Wittwe von Grünberg hat sich wegen des nämlichen Vergehen zu verantworten. Sie steckte in der Nähe des Waldes ein Feuer an, welches durch einen Wind­stoß sich dem Walde mitteilte und einen Schaden von etwa 200 Mark verursachte. Das Urteil lautete auf 30 Mt. Geldstrafe. Heinrich Wilhem W. von Bremen wurde vom Schöffengericht Butzbach wegen Betrugs in eine Ge­fängnisstrafe von 6 Wohen genommen, wogegen er Berufung verfolgte. In der heutigen Verhandlung wird festgestellt, daß der verheiratete Angeklagte sich einem Mädchen von Gambach näherte und sich, angeblich zur Beschaffung von Verlobungsringe, von deren Vater 12 Mt. erschwindelte. Da Angeklagter wegen gleichen Vergehens bereits vorbestraft Bäckerm ister ist, wird die Strafe auf 3 Monate erhöht. August Marbach von Reichelsheim( Wetterau) wird wegen Urkundenfälschung begangen in der Weise, daß er einen Vergleichsprotokoll welches er der Staatsanwaltschaft einreichte, einige Worte zufügt, zu 8 Monaten Gefängnis verurteilt. Der wegen vielerlei Vergehen häufig vorbe= strafte Ludwig G. aus Frankfurt a. M. wird wegen in hiesiger Stadt begangener Ruppelei und Diebstahl zu 5 Mo­naten Gefängnis und 3 Jahre Ehrverlust verurteilt. Den Schluß bildet die Berufungssache gegen Karl J. und Ludwig H. von Angenrod, wegen feldpolizeilicher Uebertre­tretung welche zu Gunsten der Angeklagten ausgeht indem Freisprechung erfolgt.

Mainz, 18. Mat. Vor ca. 1 Jahr verschwand hier ein 18jähriges Mädchen. Jetzt wurde dasselbe in der Woh­nung seines Geliebten, wo es sich das ganze Jahr aufgehalten hatte, ermittelt. Der Geliebte, etn früherer Beamter, wurde wegen Entführung verhaftet.

Aus dem Gerichtssaal.

Schöffengericht.

Gießen, den 15. Mai 1903. 3vei Beschuldigte die Einspruch gegen Strafbefehle er­hoben hatten, sind unentschuldigt ausgeblieben, weshalb der Einspruch verworfen wird. Der Handelsmann Theodor L. von Bellersheim hatte Einspruch gegen einen Strafbefehl Alle Sorten

Gasthaus zur Linde. Herde o

Lollar. Himmelfahrttag

und

-

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Marktbericht.

Gieken, 19 Mai. Auf dem heutigen Wochenmarkt lofteten Butter per Bib. 1.10-1.20 Mr. Hühnereier 6 Bfg., 2 St.11 Pfg., EnteneterSt. 6-7 Pfg., Käse per St. 5-8 Pfg.. Käsematte 2 St. 5-6 Pfg., Erbsen per Liter 21 Pfg., Linsen per Liter 32 Bfg., Tauben per Paar T. 0.70-1.10, Hühner per Stüd Mt. 1.30-240, Hahnen, per, Stüd Mr. 110-2.30, Enten per Stüd 2.00-2.40, Gänse p. Bid. 54-60 Pfg., Ochsenfleisch per Pfd. 66-76 Pfg., Rindfleisch per Pfd. 60-66 Pfg. Schweinefleisch per Pfo. 66-76 Big. Schweine­fletsch gesalzen per Pfund 0.80 Pfa., Kalbfleisch per Pfd. 68-74 Pfg., Hammelfleisch per Pfd. 52-72 Pfg., Kartoffeln per 100 Kilo 8.50-9.00 mt., Zwiebeln per 3t. Mr. 7.00-8.00, Milch per Liter 18 Pfg.

Schlachthaus Gießen. gesalzenes Ochsenfleisch 35 Pfg. Schweinefleisch ohne Preis. heute und Morgen.

Der Verkauf des Fleisches findet während der Marktzeit in der großen Schlachtviehhake ſtatt.

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