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täglich mehr als 100 Rubikmeter Steine angefahren, welche vom hiesigen Bahnhofe ab mittels Materialzüge auf der

t- Kommiſsion elassen, so wären die Klassengegensäße v'el wirksamer zum ungen zutage.bruck gefommen. Die Aufführung- Regie Herr Stein geben wurden. Die Zahl der Mitglieder ist in den zwei Strecke befördert werden.

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Gustav Humbert

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verdient das größte Lob.

An erster Stelle nennen wir Margarethe Hellberg( Alärchen). Diese junge S Pint lerin verbindet mit einem höchſt ſympathischen Organ Fähigkeit, durch ihr einfaches ungefünfteltes Spiel zu

Das Unternehmen hat man jest auf eigene Füße geftelt, indem Anteilscheine zu 50 Mt. an die Mitglieder ausge­lezten Jahren von etwa 900 auf rund 1300 gestiegen. ** Das N. H. Voltsbl." bringt über eine Gemälde Kollektion in der Ausstellung des Kunstvereins zu Darmstadt von dem Maler Karl Geist, ein geborener Grünberger, ehrende Kritik: An erster Stelle verdient Karl Geift ge­nannt zu werden, der in einer großen Anzahl von Land

tur in der What cotten. Ohne besondere Mittel weis sie in allen ihren Sohn des verstorbenen Kreisveterinärarzt Dr. Geift, folgende statt, bei welcher Kaufmann Johs. Opper mit 2 Stimmen

Mollen sich sicher, denn, was sie gibt, ift Natur, und

700 000 Sr. als Die schlichte Größe mit der sie als Zeugin vor den Gerichts schaftsstudien und Studienköpfen ein hervorragendes, flott

machten: da

) Ettingshausen, 15. Dez. Nachdem die erste Bei­geordnetenwahl, bei der Zimmermeister H. Seipp gewählt wurde, vom Kreisausschuß für ungültig erklärt wurde, fand gestern nach lebhafter Agitation eine neue Beigeordnetenwahl Mehrheit gewählt wurde. Johs. Opper erhielt 49 und Zimmermeister H. Seipp 47 Stimmen.

Odstadt, 15. Dez. Der Landwirt Ewald, der auch

bert ebenfalls jinman fühlt, sie ist mit jedem Nerv bei der Sache. ben. Aus dieser of trat, bob ihre Leistung weit über den Rahmen mittel- und frisch zugreifendes Können an den Tag legt. Im Faselwärter ist, wurde vor einigen Tagen verhaftet, da er schon früher be mikiger Schauspielkunft empor. Der Wachtmeister( Herr günstigsten Lichte erscheint seine Leiftungsfähigkeit indes in beschuldigt wird, mit seiner zweiältesten Tochter schon

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e einer Sajarlah minarſchule und

n Gymnasiums rige Söhnchen e einer Umzäun rlaufender Ber

Binzen) ließ in den erſten Aften in Bezug auf Deutlichkeit 8 Aussprache zu wünschen übrig, später verlor sich das and er arbeitete seine Rolle zu einer fraft- und temperament­bollert Gestalt heraus. Herr Achterberg( Lauffen) hatte einem feiner besten Abende. Man sab, er hatte fisine Mufgabe mit Fleiß und Bedacht erfaßt. Auch Herr

Sandorff( Helbig) war ganz an seinem Play. Ihm schlossen fal würdige Partner die Herren Tamke( von Höven), Köhl Duei) und Gronert( Michalet) an. Herr Direktor Stein­etter als Braf Lehdenburg gab eine ganz prächtige Ficur. Alles in Allem eine wohlaelungene, wohlvorbereitete Auf­

ab uftd staß Fibruma, auf die unsere Künstler stolz sein können. Gott

adtag.

jet Dank, die Zeit der Schmieren ist für Gießen vorüber, Thalin und Melpomene haben sich leibhaft bei uns einge­15. Dezemberbe, ist unser aufrichtiger Wunsch. Full Und daß ihnen bald ein würdiges Heim bereitet

rechung der Ar

*

Lokales.

lichen Maßnahm 13. Abg. Adela at einseitig. Gießen, 16. Dezember 1903. und Gerichtaut Die 7. Sigung der Ersten Kammer der Stände gmäßig gewendet am Freitag, 18. Dezember vorm. 10 Uhr beginnend, siger Rechte er tatt. ten sich noch die Dem Staatshaushaltsetat ist zu entnehmen, rich, Abelung und ak für 1904/05 zwei neue außerordentliche Professoren in der philosophischen Fakultät an der Landesuniber Schmitt und 6 Fität vorgesehen sind; einer für alte Geschichte und einer beamten betreffen Für horstwissenschaft. die Abag. Dr. * Kreisausschuß. Samstag. 19. Dez., vorm. 9 iniſter Rothe bbr, findet im Sizungssaale des Regierungsgebäude in Gießen eine öffentliche Sigung des Kreisausschusses des reise& Gießen mit folgender Tagesordnung statt: 1. Rekurs earl Euler zu Gießen gegen einen Bolizeibefehl der Br. ürgermeisterei Gießen, Beseitigung einer Jauchegrube betreffend. 2. Gesuch des Wilh. Schröder zu Stegen um loubnis zum Betrieb einer Schankwirtschaft in dem Hause Brandblak Nr. 13 zu Gießen. Hierauf schließt sich eine eiterschaft ihrenichtöffentliche Sißung an. Braun erklärte mit dem

rid und Geneffe Bherzoglichen Mi durch Abg. U erledigt erklärt offen, im Bund

ng der Frage dat

Die Handelskammer hielt am Dienstag den 15 d. Mtz. eine Sißung ab, in der mit Ersuchen des Bröst denten des Landgerichts au Stelle des verstorbenen auf Mittwoch fabrikanten C. Klingspor- Gießen eine andere Persönlichkeit für das Amt eines Handelsrichters für die Jahre 1904-06 in Borschlag gebracht wurde.

Gießen. .

Beverlein.

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Der Konzertverein Gießen veranstaltete für sein 3. bonnementskonzert am Sonntag eine Berlioz Gedenkfeier, in melder, eingeleitet dnrch den Marsch aus Chriftus( Die Biligen drei Könige") von Liszt, der erst kürzlich erschienene Chor der Maaier( Seut' ist der Heiland geboren"), sowie Die geistliche Trilogie Des Heilands Kindheit" unter der Dituma des Herrn Universitätsmusikdirektor G. Trautmann burch den akademischen Gesangverein zu vortrefflicher Auf­fibra ng gelangten. Auch das Orchester war ganz auf der Bobe..

Der folistische Teil war in Fräulein Busjäger Brennen) und Herrn Willy Schmidt, August Leimer und Dr. Weilhammer sehr gut vertreten. So geftaltete sich die, or callem durch Herrn Trautmann mit musikalisch feinem Berständnis vortrefflich geleitete Aufführung nicht nur zu einer würdigen Gedenkfeier für Berlioz, sondern auch, nie bie andachtsvolle Stimmung des Publikums erkennen lih, zu einer weihevollen herrlichen Weihnachtsfeier.

Das Lehrer beim Vogesberg erfreut sich unter den Lehrern Hessens, Hessen- Nassaus und besonders Star ffurts immer größerer Sympathien. Im letzten Som­mer war der Besuch des Heims wiederum sehr stark, so daß bie Räumlichkeiten oft nicht imftande waren, die Gäste alle afaunehmen. Es sind deshalb Erweiterungsbouten geplant.

Bergebung von Bauarbeiten.

verschiedenen Porträte, wie denen einer jungen Dam und zweier Herren. Sorasamste Detailarbeit vereiniot sich hier mit fünstlerisch großzügiger Charakterisierungskunst, die den Borträts, deren Modelle allerdings sehr dankbare Vorwürfe boten, das Gepräge natürlichster Lebensfrische verleiht." bringt einen Artikel' ,, un ft bestrebungen in Sessen" ** Großherzogs- Spende. Die Franff. 8tg." aus der Feder des Prof. F. Luthmer in Frankfurt, den wir unseren Lesern im Auszug nicht vorenthalten wollen, als er zeigt. wie die zur Zeit stattfindende Sammlung außer balb Hessen beurteilt wird: In dem benachbarten Groß­herpatum wirb, wie auch an" bieſer Stelle mitgeteilt wurde,

soeben die Sammlung eines Kunstfonds aus privaten Bei­trägen in die Wege geleitet, der dem Großherzog zu freier Verwendung für die Förderung der Kunstpflege überwiesen werden soll. Der erfte faute, ja, dant den Bemühungen einer temperamentvollen Fachpresse etwas sehr laute Aus­druck dieser neuen Kunst- Aera war die Künstlerkolonie, und ihre Ausstellung auf der Mathildenhöhe in Darmstadt. Die Künstlerkolonie blüht heute noch; es sind Personenwechsel eingetreten, eine Anzahl der Künstler ist ehrenvollen Rufen an deutsche Kunstschulen gefolgt, aber in die Lücken sind neue Kräfte eingerückt ein Verjünasprozek, der sich bis in die letzte Gegenwart vollzieht. Vor allem aber in Hessen ist eine Kunstindustrie er tstanden, die sich als wurzel­echt erwiesen hat in Turin und vielfach anderswo und das Fachblatt in Darmstadt bat ruhigere Bahnen ein­gelenkt und braucht sich nicht mehr selbst daß erste Kunst­blatt Deutschlands" zu nennen- dies Beiwort wird ihm stillschweigend zugebilligt. So hat die angewandte Kunst, die zu Anfang als etwas Fremdes auftrat, in Lande Bürgerrecht erworben. Man behauptet nicht zu viel, wenn man faat, daß nirgends in Deutschland- die Umgebung von München und die Villenkolonien um Berlin vielleicht ausgenommen das Auge so vielen herzerfreuenden Privat­bauten begegnet wie in den neuen Vierteln von Darmstadt und den kleinen Landstädten der Bergstraße. Sier hat sich eine bürgerliche Baukunft entwickelt, die echt und aufrichtig ihre Motive nicht bei der großen Architektur vergangener Stile, sondern im eigenen Lande beim Bürger- und Bauern= haus fucht. Daß sich die gleiche bautünstlerische Meister­schaft auch an großen Aufgaben bewähren kann, dafür forgen die für die Größe des Landes zahlreichen Monumental­Ausführungen, von denen das neue Landesmuseum in Darm­stadt, die Brücken- und andere Monumentalbauten in Worms und Mainz, endlich die Herstellungen des Wormser Doms, der Kirchen in Wimpfen und Friedberg und des Schlosses in Offenbach genannt seien. Diese Herstellungen führen einen weiteren Ruhmestitel der hessischen Kunstpflege vor das Auge: die Erhaltung der Denkmäler. Hessen ist der erste deutsche Staat, der in seiner Gesetzgebung einen Dent­malpflege- Roder aufgenommen hat. Es ist oft betont worden, welches Glück für die Pflege der geistigen Güter in Deutsch­land das Fortbestehen der kleinen und kleinsten Vaterländer ist; Heffen ist ein sprechendes Beispiel dafür. Daß zwischen der Leistungsfähigkeit des Landes und den idealen Aufgaben, die es sich stellt, die Wage nicht immer im Gleichgewicht steht wen wollte es Wunder nehmen! Darum ist es mit Freude zu begrüßen, wenn wie der Eingangs erwähnte Aufruf es tut, in die eine Wagskale die freiwillige Hilfe der Bürger gelegt wird. Wünschen wir dem Aufruf, der sich in echt volkstümlichem Sinne nicht nur an die oberen Hundert, sondern an alle Hessen wendet, glücklichen Erfolg!"

Gambach, 14. Dez. Auf der Bahnstrecke Buzzbach­Lich wurde am Freitag mit dem Schotter begonnen. Hier­zu bat die hiesige Basaltkleinschlägerei 3000 Rubikmeter Klopffteine zu liefern. Es werden seitens genannter Firma

Für den Neubau der Universitäts- Bibliothek dem follem folgende Arbeiten des inneren Ausbaues auf Brund des Ministerialerlasses vom 16. Juni 1893 öffent­bergeben werden.

Schreinerarbeiten Los I bis IV

darunter 55 Türen, 48 qm Innenläden, 91 qm Fuß­böden, 154 eichene Trittstufen, 1 Stocktreppe, 63 qm Buchenparkett.

Anstreicherarbeiten Los I und II

darunter Lein- und Delfarbenanstrich auf Decken und Wänden: ca. 5400 pm Anstrich auf Holz: 55 Türen usw. Anstrich von Eisenkonstruktionen: ca. 12400 Ifd. m.

Schlosserarbeiten kos I und II

darunter 90 Türen zu beschlagen. 28 qm eiserne Läden, Geländer, Treppen 2c. 800 kg Lichtschachtroste. Glaserarbeiten. ca. 390 qm Verglasung eiserner Fenster in rheinischem und Kathedralglas. Betonarbeiten, ca. 850 qm Kellerfußböden. Terrazzoarbeiten, ca. 350 qm.

Stofftapeten.

Tapezierarbeiten, ca. 3700 qm abwaschbare Die Berdingungsunterlagen liegen auf unserm Amte Wilhelinstcaße 21) zur Einsicht auf und können von dort ( mit Ausnahme der Zeichnungen) zum Selbstkostenpreis bezogen werden.

längere Zeit hindurch unerlaubten Verkehr geflogen zu haben. Während das Mädchen bald wieder entlassen wurde, ist der Vater nach Gießen in Untersuchungshaft übergeführt worden.

+ Friedberg, 15. Dez. Vom Gas- und Wasserwerk schuß von 31000 Mr. erzielte die Stadt im Rechnungsjahr 1902/03 einen Ueber­

XHomburg v. d. H., 15. Dez. Hier starb Dr. W. Steeg, der Gründer des berühmten Optischen Instituts von Steeg und Reuter.

Kastel, 15. Dez. Anfangs Januar wird mit dem

Abtragen der Festungswerke begonnen werden.

Offenbach, 15. Dez. Mitte März findet im Stadt­garten eine große Hessische Landes- Geflügelausstellung statt, wozu die Mitwirkung der Provinzialverbände und einer großen Anzahl Einzelvereine bereits gesichert ist. Den Ehrenvorsiz der Ausstellungsleitung hat Herr Kreisrat von Hombergt zu Vach übernommen.

+ Darmstadt, 15. Dez. Der Ausstand der hiesigen Buchbinder ist beendigt. Sie haben die 10stündige Arbeits­zeit durchgedrückt. Marburg, 15. Dez. In einer Eisengrube bei Obers held wurden zwei junge Bergleute durch einen Stein­rutsch getötet. Kassel, 14. Dez. Bei der Revision einer Kasse auf der hiesigen Station ergab sich ein größerer Fehlbetrag. Der Kassenbeamte ist vorläufig vom Amte suspendiert. Die Untersuchung ist im Gange.

Wetterbericht.

( Wetterdienst zu Gießen: Beppler.)

Verlauf der Witterung von Montag bis Dienstag.

Die Wetterlage weist menig Aenderung auf. Niederer Druck lagert fortgesetzt im Westen, hoher im Osten. Ganz flache Teiltiefs an der Ostseite des westlichen TIEF's rufen zeitweise, südnordwärts über unser Gebiet ziehend, bei süd­östlichem Winde Nebel und ganz unbedeutenden Regen her­vor. Sonst ist das Wetter trüb und ziemlich mild. Für Mittwoch und Donnerstag: Fortdauer der trüben und vielfach nebeligen Witterung, ziemlich mild, kein Regen.

Arbeitsnachweis der Stadt Gießen..

Gartenstraße 2.

Es können eingestellt werden:

1 Schmied, 1 Schneider, 1 Friseur, 1 Wäscherin, 1 Schuhmacher, 1 Hausbursche, 1 Köchin, 8 Dienstmädchen gegen hohen Lohn für hier und ausw.

Lehrlinge:

1 Metzger, 2 Schreiner, 1 Küfer, 1 Friseur. Es suchen Arbeit:

1 Schmied, 2 Schlosser, 1 Buchbinder, 1 Mälzer, 1 Mezger, 1 Schuhmacher, 1 Portier oder Diener, 1 Ein­fassierer, 9 Hausburschen, 1 Kutscher, 1 Fuhrknecht, 1 Kellner, 2 Lauffrauen, 2 Laufmädchen, 3 Bureaugehilfen.

Verantwortlich: für ben politischen und Inseratenteil: Albin Alein; für das Lokale, den Gerichts." und Deffentlichen Sprechsaal": Fr. Ovbermann

Da streiten sich die Leut' herum

Wohl um das liebe Glüd. Es ist das große Publikum Nicht eins in diesem Stüd, In einem Punkte aber ist- Längst einig Ost und West:- Von allen Wäschemitteln ist Eurefa" doch das Best'."

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