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etiva 80 000 Mart geschädigt zu bauen. Borfuzti hatte die Schultasse, Feuertasse, sowie die Gemeinde- und Kir­chenfassen zu verwalten. Er war ferner Direttor einer Moltereigenossenschaft m. b. H., in die er vor etwa drei Jahren seine eigene Molterei umgewandelt hatte. Aus Schleswig ist der Kassierer Johannes Claus von der dortigen Spar- und Hilfstasse flüchtig geworden. Man spricht von einer Unterbilang von 60 000 Mt. Dem irbischen Richter entzogen hat sich ein anderer Defrau­dant, der frühere Registrator Tietrich Leo vom Schieds­gericht für Arbeiterversicherung in Hamburg, dessen in Echeveningen erfolgte Verhaftung fürzlich gemeldet wurde. Ein Gefangenenauffeher fand ihn jest in seiner Belle erhängt auf.

Ihren Geliebten und sich selbst erschossen hat die Tochter des Bürgermeisters des italienischen Städtchens Cagli bei Pesaro, Fräulein Bufalini. Das 18jährige bildhübsche junge Mädchen hatte sich sterblich in einen Arbeiter aus dem Orte verliebt und, da ihre angesehene Familie von einer Verbindung mit diesem nichts wissen wollte, entfloh sie mit ihm. Einen Tag und eine Nacht verbrachten die Liebenden an einem verschwiegenen Zufluchtsort, da wurden sie doch von den Berwandten, die polizeiliche Hilfe requiriert hatten, ent deckt. Im Augenblice, als sie verhaftet werden soll­ten, zog Fräulein Bufalini einen Revolver hervor und tötete mit zwei wohlgezielten Schüsse ihren Geliebten, worauf sie sich selbst eine kugel in die Schläfe jagte und sofort tot zusammenbrach.

Zur Humbert- Affaire. Den spanischen Gendarmen, bie die Humberts estortiert haben, ist von der fran­zösischen Regierung eine Prämie von 3000 Francs über­wiesen worden. Die braven Leute aber haben die Summe zurückgewiesen, da ihr Reglement es ihnen verbiete, für die Erfüllung einer Pflicht Geschenke anzunehmen. Die 3000 Francs wurden dem Gendarmerie- Waisenhaus überwiesen. Der Chef des spanischen Sicherheitsdienstes Senor Jbar­rola hat von der französischen Regierung eine prachtvolle Taschenuhr erhalten. Auf der einen Kapsel ist folgende Widmung graviert: Die französische Regierung Herrn Ibarrola, Chef der öffentlichen Sicherheitspolizei. Zum Andenken an die Verhaftung der Humberts. 20. De­zember 1902." Uebrigens tommen jetzt immer neue geniale Streiche der vielgewandten Therese zu Tage. Sie hat es fertig gebracht von einem Pariser Bankier 700 000 Francs auf ein von ihr erfundenes Schloß Marcotte als Hypothek zu erhalten. Der spypothekenregistrator von Tar­bes hat auch das Kunststück fertig gebracht, diese Hypothet auf ein nicht existierendes Besißtum nach allen Regeln der Bureaukratie in sein Berzeichnis einzutragen. Man sieht, in Frankreich wird es intelligenten Betrügern nicht allzu schwer gemacht.

* Schwere Unglücksfälle in einer französischen Ka: ferne. In Paris wurden in einer Kaserne auf einem Mannschaftszimmer Gewehrübungen gemacht, bei denen Holzpatronen benutzt wurden. Ein Soldat nahm jedoch aus Versehen eine wirkliche Lebelpatrone und drückte los. Der Schuß durchbohrie dem die Abteilung kom­mandierenden Korporal die Schulter, durchschlug die Wand und verwundete einen im Nachbarzimmer auf sei­nem Bett sitzenden Soldaten tötlich.

Ein politischer Mord. In Moskau wurde, wie er­innerlich sein wird, vor kurzem der Millionär Dschan­garow erdolcht, als er eben in Begleitung seines Bru­ders eine Kirche betreten wollte. Die Untersuchung hat überraschende Resultate ergeben. Der Mörder Dschan­garows, ein junger Armenier, hat in der Untersuchungs­haft ein Geständnis gemacht, wonach der Mord auf politische Gründe zurückzuführen ist. Das armenische Re­bolutionskomitee existiere immer noch und sei unaus­gesezt bemüht, seine Ziele weiter zu verfolgen. Die Haupt­agitatoren leben in der Schweiz und werden durch Geld­mittel reichlich unterstützt. Verschiedene reiche Arme­nier, die in Rußland leben, gewähren ebenfalls reiche ma­terielle Unterstüßung. Nun hatte es das Komitee auf Dichangarow, der ein Armenier ist, abgesehen. Dieser hatte auch das Versprechen gegeben, 30000 Rubel zu spenden, hielt aber sein Wort nicht, sondern handelte wie ein Spion, indem er der russischen Regierung An­gaben über das armenische Revolutionskomitee zufɔm­men ließ. Darauf wurde aus Zürich der junge Ar­menier nach Moskau gesandt, um Dichangarow als Ver­räter zu ermorden.

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Dr. Rumseys Patient.

Noman von Dr. Halifax und T. L. Meade. Autorisierte Bearbeitung von C. Wegner. ( Nachdruck verboten.)

Hetty streifte ihn mit einem scheuen Blick. Sein Geficht hatte einen ernſten, fast grausamen Ausdruck, bei deren Anblick ein eisiger Schauer durch ihre Glieder rann. Und diefent Manne hatte sie ihr ganzes junges Leben geopfert!

Vincent sah die Wahrheit in meinem Gesicht", fuhr sie fort, er war rasend vor Eifersucht und wollte mich nicht zu Ibnen laffen. Er hörte uns gestern abend zusammen sprechen, er hörte, wie ich 31 Ihnen sagte: es handelt sich um Tod oder Leben. Das brachte ihn außer sich. Ich wollte aber zu Ihnen, und ich griff zur Lift. Ich that ihm etwas in Porterbier, daß ich ihm zu trinken gab wie es heißt, weiß ich nicht- ich selber habe oft davon genommen und konnte darauf immer so prachtvoll schlafen- ich that ihm also etwas in Porter, damit er schlafen sollte, während ich fort war. Und er schlief auch schnell ein. Als ich das merkte, stahl ich mich fort und kam hierher. Als ich von Ihnen ging, war ich viel beruhigter, als in lester Zeit. Ich cifte nach Hause. Es war alles dunkel und ſtill, als ich anlangte. Zuerst ging ich in die Küche, dann in die Stube. Vincent fag noch immer auf dem Sofa und schlief fest. Ich war froh darüber, weil es mir ein Zeichen war, daß er mein Fortgehen nicht bemerkt hatte. Dann ging ich in mein Zimmer, legte meine Sachen beiseite und fehrte in die Küche zurück, machte das Abendbrot zurecht und brannte die Lampen an. Da fing unser Hund ganz iämmerlich zu heulen an, ich nahm jedoch keine Notiz davon. Als ich mit der Zubereitung des Abendessens fertig war, ging ich zu meinem Mann, schüttelte ihn, damit er auf wachen follte. Als ich seine Hand in die meine nahm, fühlte ich, daß sie eiskalt war. Ich lauschte auf seinen Atem ich hörte feinen, Herr Baron, o Herr Baron" Hetty erhob sich langfam mein Mann war tot- tot, Herr Baron! Ich habe ihn getötet, wie Sie vor sechs Jahren den Mann auf der Ebene von Salisbury töteten! Mein Mann ist tot- ich bin seine Mörderin! Ach, Herr Baron, Sie müssen mich retten, wie ich Sie einst rettete!"

Wie kann ich Sie retten? fragte der Baron, deffen Stimmune auf einmal einen ganz anderen Klang hören ließ. Angefichts der furchtbaren Sage, in welcher Hefty sich befand, war iebe

bor­

Zärtliche Gatten. Aussehen erregende Geständnisse machte, wie aus Newyork berichtet wird, eine ,, Wahr­jagerin" Mrs. Bryan, die dem Polizeigericht vorgeführt wurde. Sie war angeklagt, ungeieblich medizinische Praris ausgeübt zu haben. Die Frau erklärte dem Richter, daß sie häufig von Frauen besucht würde, die Gift zur Tötung ihrer Männer haben wollten, um sich wieder verheiraten zu können, und daß auch Männer häufig dieselbe Bitte in bezug auf ihre Frauen brächten. Das Gift sollte natürlich feine Spuren hin­terlassen. Frau Bryan gab za, von solchen Kunden reich­liche Bezahlung erhalten zu haben, aber sie habe ih­nen nur harmlose Abfochungen von Zucker und Was-­jer gegeben. Der Staaatsanwalt lenkte vor kurzem die Aufmerksamkeit auf das beunruhigende Vorherrschen von Bistmorden und die zunehmende Schwierigkeit, die Tä­er zu überführen. Frau Bryants Behauptungen ha­jen infolgedessen die allgemeine Aufmerksamkeit er­veckt. Jm vorigen Jahre sind 8334 Morde in den Ver­inigten Staaten begangen worden. In Newyork kamen illein 2666 gewaltsame Todesfälle aus verschiedenen Ur­achen vor.

( S) Runde Häuser] werden jetzt in der englischen Bau­hinst start mode. Was die Billigkeit, Wärme und die allgemeine Nüßlichkeit anlangt, so soll ein rundes Haus dem regelmäßigen Bau sehr vorzuziehen sein. Ein solches Haus ist jeßt für einen Mr. Barber Starker in nod Shannod, Schottland, gebaut worden; es soll als Jagd­haus dienen. Es sieht durchaus nicht häßlich aus, ist durch Erkerfenster und bedeckte Hallen verschönert und gestattet ein sehr bequemes Wohnen. Das Haus ist zwei­stöckig; um die Mittelhalle läuft eine Galerie, von der aus man in die Schlafräume gelangt. Das fegelförmige Dach wird von einem durchbrochenen Türmchen gekrönt, das die Halle erleuchtet. Küchen, Ställe u. s. w. sind nach demselben Plan gebaut.

Kurzes Allerlei. Eine Vereinigung alter deutscher Studenten hat sich in Newyork gebildet mit dem Zweck, die Anbahnung eines persönlichen und geistigen Verkehrs zwischen früheren Kommilitonen und die Befestigung der kulturellen Beziehungen zwischen Deutschland und Amerika anzustreben. Außerdem will man jenseit des Ozeans das Interesse an deutscher Sprache, Litteratur, Kunst und Wissenschaft nach Kräften zu fördern suchen.

Die Seehunde zeigen sich an der norwegischen und französischen Küste dieses Jahr in so ungeheurer Zahl und schädigen die Fischerei dermaßen, daß man zu ihrer Vertreibung die Hilfe von Torpedoboten in Anspruch ge­nommen hat.

Bunte Chronit. Ein Ehepaar aus Kolmar fuhr un Motorwagen nach Belfort. Unweit des Reisezieles drehte sich der Chauffeur um und sah seine Bassagiere besinnungs­los im Wagen lehnen. Als Ursache wurde Vergiftung du Benzingase festgestellt. Die Erkrankten fanden im Krankenhaus Ausnahme.

Der bekannte Leipziger Bauspekulant Friedrich ist wegen zahlreicher Betrügereien und angeblichen Wechsel­fälschungen auf Antrag der Staatsanwaltschaft verhaftet

morden.

Der ehemalige Direktor der Heilbronner Gewerbe­bank Fuchs ist im Zuchthause zu Ludwigsburg gestorben. In Lütgendortmund wurde eine Frau verhaftet unter dem dringenden Verdacht, ihr neugeborenes Kind getötet und die Leiche verbrannt zu haben.

- In der Schweiz wurde wegen verschiedener Be­trügereien der ehemalige russische Fürst Nataschidze ver­haftet, der s. 3t. aus Rußland wegen Teilnahme an einer Verschwörung gegen das Leben des Zaren zum Tode ver­urteilt worden war. Der Erfürst war bereits aus der Schweiz ausgewiesen, aber heimlich zurückgekehrt.

In der italienischen Garnison Bitonto wurde der Oberleutnant Modugno, Gemahl der reichen, jungen Ba­ronesse Dicagno, unter dem Verdacht, seine Frau er­mordet zu haben, verhaftet.

In der Kohlengrube Werister bei Lüttich stürzten infolge plöglichen Anhaltens des Förderkorbes eine An­zahl Bergarbeiter in die Tiefe des Schachtes. Bis Don­nerstag wurden zwei Mann tot, zahlreiche andere verletzt aufgesunden.

Regung, iede Spur von Härte von ihm gewichen. Er sank wie gebrochen in einen Stuhl, der neben der am Boden Knieenden stand, und nahm sogar eine ihrer zitternden Hände in die seine. ,, Wie kann ich Ihnen nur helfen, armes Kind?" flüsterte er in herzlichem Tone.

,, Sie müssen mein Alibi so heißt ja wohl das Wort- nachweiſen", erwiderte sie haftig." Sie müssen sagen: Hetty Vincent war uni iene 3eit, da ihr Mann starb, bei mir, sie fann ihn nicht getötet haben! So nrüffen Sie sagen, Herr Baron! Sie müssen allen Leuten erzählen, daß wir zwei hier zusammen

waren."

langsam und in feierlichem Tone. Ich werde noch etwas Besseres thun", entgegnete der Baron

Was was denn?" stammelte Hetty, die betroffen zurück­praute und ihn mit großen erschreckten Augen anstarrte. Etwas Besseres? Es giebt nichts Besseres!" schrie fie plöglich mit gellender Stimme, als sie den düsteren, verschlossenen Ausdruck in seinen Zügen sah." Wenn Sie nicht die einfache Wahrheit sagen, wird man mich verhaften, man wird mich zum Tode ver­urteilen- mich, die Sie auf Gefahr meines eigenen Lebens rettete!"

sich!" versetzte der Baron, sich erhebend." Stehen Sie auf, Man wird Sie nicht zum Tode verurteilen beruhigen Sie Getty, tnieen Sie nicht vor mir. Sie wissen nicht, was Sie heute für mich gethan baben. Sehen Sie sich auf jenen Stuhl faffen Sie sich versuchen Sie, ruhig zu sein. Hetty Vincent, Sie kamen gerade zur rechten Zeit. Gott und der Teufel kämpften einen harten Kampf um meine Seele. Und trog aller Kräfte, welche das Böse entfaltete, neigte sich die Uebermacht auf Gottes wünschte, Gott möge nicht siegen und, Hetty, ich betete jogar, Seite und ich ich wollte nicht, daß der Teufel unterlag. Ich der Satan möge mir beistehen. Als ich Sie an der Thür er­scheinen fah, glaubte ich mein gotteslästerliches Gebet erhört. Sch meinte das Walten des Teufels in Ihrem Kommen zu spüren. Aber ich täuschte mich düstere Wolke, die meinen Geist umhüllte, vertrieben- es ist Ihre Gegenwart hat eine Licht geworden in mir- ich sehe greifbar deutlich, welche furcht­baren Konsequenzen entstehen müssen, wenn ich mich auf die Seite der Sünde neige. Hetty Vincent, mein Entschluß steht fest! enthüllen!" Wir wollen unsere Pflicht thun wir wollen beide die Wahrheit

Nein, nein, Herr Baron", schrie die junge Frau verzweifelt ant. Man wird mich zuun Tode verurteilen, wenn Sie mich

Sihung der Stadtverordneten.

Gießen, 16. Jan. 1903.

meister Mecum auf die Blumen, welche den Blaz des

Entwicklung nnserer Vaterstadt mitgemacht, er habe treu und

geplanten Stelle to Eeltersberg fei ein

Antrag aus diefer

( S)

G.

Vor Eintritt in die Tagesordnung verweist Oberbürger hingu lomme noch b Stadtverordnet n Petri aus Anlaß von dessen 25 jah. Gründe dem Min riger Zugehörigkeit zur Stadtverordneten- Versammlung beigelheim ist zieren. Der Jubilar habe nährend der 25 Jahre, die er nete Georgi, jgt ununterbrochen als Stadtverordneter wirke, die glänzende wird.- Die mt Interesse im Rate der Stadt und in den Kommissionen weift darauf hin, Seit dieser 25 Jahre, während welcher Herr Jnduftrie und Har Petri Stadtverordneter sei, habe die Einwohnerzahl der des Neuenweges h Stadt sich verdoppelt und die Gemeindesteuer verdreifacht ihr zu gestalten an dessen erteilte Rat des Stadtverordneten Petri dem Kollegium jährliche Anerkennu der Stadt dem Jubilar den Glückwunsch und den Dank aus feit des geplan für die Mühen und Sorgen, welche der Jubilar gemeinsam Oberbürgermeiste mit den andern Kollegen für das Wohl der Stadt über gelegenheit zu nommen hat; gleichzeitig wünscht er, daß es dem Julilar Beziehung stehe u

g arbeitet.

In vielen Fällen ist die Sachkunde und der auf Grund

schäßenswert gewesen. Der Oberbürgermeister sprichi namens

vergönnt sein möge, noch lange den Interessen der Stadt dienen zu fönnen.

Alt

zur

dürfen. Die

Stadtv. Bo

Verhandlung

Stadtverordneter Petri spricht dem bewilligt 5400 Ob.rbürgermeister seinen Dank aus für die seiner Thätig tieften Trottoirs feit als Vertreter der Bürgerschaft gewidmeten anerkennenden Wiefederweg bis Worte, er werde stets bestrebt sein, so weit seine Kräfte hof am Rodberg. richen, diese der Allgemeinheit und dem Wohle unserer lieben steig ja recht for

Stadt Gießen zu widmen.

damit er auch be

Oberbürgermeister Mecum giebt der Versammlung bürgermeister M Renntnis von einer Einladung des Krieger Vereins der Ansicht des st zu der am 24. Januar geplant n Kaisers Geburtstagsfeier, baften Gementpl mit welcher das Stiftungsfest des Vereins verbunden ist. F3 fommt dann ein Schreiben des Gastechnikers Frahm zur Verlesung, worin derselbe der Versammlung danft, daß man ihm mit der Leitung des städtischen Elektrizitätswerkes

betraut hat.

-

Hierauf wird die

Auslosung von Schuldverschreibungen des 96er Anlehens, von denen 30 000 Mt. rückzahlbar sind, und des 97er Anlehens von denen 20 000 f. getilgt werden, vorgenommen. Für den

Bau der Engelapothefe

Ein

an der Ecke der Schulstraße wird wegen der mangelnden Breite des Hofraumes und wegen eines vorspringenden Erfers Dispens von den Bestimmungen der Bauordnung ver­langt und von der Versammlung auch befürwortet. verlangter Dispens zum Bau eines Doppelhauses Ecke Hillebrand und Crednerstraße( Anbringung eines Eifere) wird nach Antrag der Baudeputation nicht befürwortet, weil die Façadenbildung für den Bau im höchsten Grade unschön durchgeführt sei. Man hofft durch Versagung des crbetenen Dispenses den Bauherrn, Maurermeister Pfaff zu veranlassen das Gebäude mit einer gefälligeren Façade aus zustatten. Ein weiteres Baugesuch des Maurermeisters Pfaff für den Schiffenbergerweg wird genehmigt. En Baugesuch der Deutschameritanischen Betroleum Gesellschaft zur Anlage einer Tanganlage auf dem Dern'schen Grundstück an der Frankfurterstraße ruft eine interessante Debatte hervor. Der Oberbürgermeister referiert, Tag die Versammlung ein gleiches Baugesuch der Gesell schaft für den Schiffenbergerweg f. 8t. abgelehnt hat Das vorliegende Projekt soll 40 Meter von der Straße entfernt jeinen Platz erhalten. Die Baudeputation beantragt Ab weisung des Gesuches und verlangt, daß dieser Petroleum speicher mindestens 70 Meter von der Straße und 20 Mtr. von dem Nachbargrundstück entfernt stehen müsse. Stadtv. Krumm ist der Ansicht, daß eine Entfernung von 20 mtr. con den Nachbarhäusern viel zu gering fei, man müffe 100 Weter verlangen. Beigeordneter Georgi ist der Ansicht, man sollte das Gaugesuch einfach ablehnen, ohne die Gründe anzugeben, warum die Ablehnung erfolgte.

Man brauche

doch nicht zu sagen, unter weichen Bedingungen man event. din Kau zulassen würde. Der Bürgermeister bemerkt, daß man dem Ministerium ge enüber doch die Gründe besser angebe, da dieses nad Lage dis Falles in der Sache ent scheiden fanr. Stadto. Kirch ist der Ansicht, daß an der

nicht retten wenn Sie mich preisgeben. Ich beschwöre Sir, helfen Sie mir ich will nicht sterben!"

Man wird Sie nichi sterben lassen, betty" besänftigte Audrey die Verzweifelte. Wir müssen aber die Wahrheit be fennen! Es ist unsere heiligste Pflicht! Glauben Sie mir, es eingegeben, ohne die Absicht, seinen Tod herbeizuführen. Dafür fann ja nachgewiesen werden, daß Sie Ihrem Manne das Gift lassen Sie mich nur sorgen. Stommen Sie, Hetty feien Sie mutig. Wenn Sie schwach werden, sollen Sie an mir eine Stüße finden. Wenn ich schwach werde, müssen Sie mich stüßen. Wir wollen gleich jezt hingehen und erzählen, was Sie vor sechs Jahren auf der Ebene von Salisbury fahen!"

Was ich vor- sechs Jahren- sah?" wiederholte Setty wie verständnislos.

Jawohl, wie ich Herbert Franzius tötete!" laut" schluchzend mit dem Gesicht auf den Boden. Nie, nie thue ich das!" rief sie entsegt; daun warf sie sich

Audrey versuchte, sie aufzuheben.

Kommen Sie, Hetty", mahnte er sanft, ich habe das wahre, entiezliche Antlig der Sünde zu deutlich vor mir gesehen, um so weiterleben zu können. Was auch die Folgen ein mögen, wir müssen sie tragen, wir wollen sie tar fer miteinander tragen tommen Sie mit mir, gleich jest."

immer am Boden hockend, wie wenn sie sich vor dem Aufstehen ,, Man wird Sie töten und mich mit", ſtöhnte Hetty, noch fürchtete.

Es ist nichts so schlimm, als schuldbeladen durchs Leben zu gehen", entgegnete der Baron mit feierlichem Ernst." Wir wollen unsere Schuld sühnen, damit wir wenigstens unsere Seelen vor emiger Verdammnis retten."

,, Ach die Schmerzen in der Seite" stöhnte Hetty. Es wird Ihnen besser werden, wenn wir unsere schwere Aufgabe hinter uns haben. Kommen Sie, geben Sie mir Ihre Hand." Setty reichte ihm langjam und schüchtern die Rechte; des Barons Finger umschloffen fie feft.

Wohin wollen Ste?" fragte sie ängstlich. Wohin führen Sie mich?" Kommen Sie nur. Ich werde zuerst reden. Wenn sie alles wiffen, bann ist die Reihe zu sprechen an Ihnen,"

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fönne. Die Platt abgeschält und di feit im Boden, nicht vorhanden ficht. Stadtv. H in der Bleichst die in der Marb die zu Bürgerstei nicht genügend a verlegte, oder al Gement gespart. der das Materia aufpaffen, damit werden. Der Ob einmal persönlich Marburgerstraße Blattenbelag läng die Klingelleitung hofs haben offeric Friedr. Schaaf 24 Weißbäder erhält Hauses liegen in Herstell

auf dem alten F ersucht zur Herric eines fleinen Wa won der Halle zur reditbewilligung fragt an, ob denn Sektionszimmer meister verneint d bort nicht für er sarauf hin, daß einem Male, stati 4000 Mart Kosten er dafür, daß ma roürdig dem Zwed Herrichtet. Er wi mit einem Male Oberbürgermeister Stadtb. Petrit für den gedachten ange Angelegenhe ben Ersuchen zu f Stadtb. Speber Betrag von 4000 Ining belvilligt aud Für das Poliz und bewilligt. Es ten Infaffen die Derden. Ferner m leitung mit der Wo

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