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Streits einen Fehlschlag für die Arbeiter bedeuteten, hat der Baseler Maurerstreit mit einem Siege der Strei­fenden geendet. Fast sämtliche Forderungen sind ihnen bewilligt worden. Hoffentlich finden diese wirtschaftlichen Erschütterungen nicht sobald eine Wiederholung!

Nab und fern.

Brinzessin Luise von Tostana soll nach einer Mel bung aus Dresden auf die Regelung ihrer Personalver­hältnisse warten müssen, bis König Georg von Sachsen Ende April seinen angefündigten Besuch am Wiener Hof abstattet. Alle auf diese Angelegenheit bezüglichen Maß­nahmen seien stets im vollen Einvernehmen zwischen den Höfen von Wien und Dresden getroffen worden. Von Louise von Toskana erscheinen übrigens demnächst im Verlag von Hermann Seemann Nachfolger zu Leipzig zwei Musikstücke. Die eine dieser Kompositionen ist ein Liebeslied mit dem Titel ,, Du allein", die andere Kom­position ist ein ,, Capricietto" für Klavier zu zwei Hän­ben, dessen schwermütig walzerartige Weise leicht an un­garische Musik antlingt.

Das Osterfest am deutschen Kaiserhof wurde in alt­gewohnter Weise gefeiert. Nach dem Festgottesdienst am Ostermorgen machte die ganze kaiserliche Familie einen Ausflug nach dem Schlosse Bellevue, wo das übliche frohe Eiersuchen stattfand, an dem sich nicht nur die kaiser­lichen Kinder und deren Freunde und Spielgefährten, son­bern auch das Kaiserpaar selbst eifrig beteiligt. Der Kar ser soll im Ausfindigmachen von schwierigen Verstecken großes Talent entwickeln. Die Beamten und Bedienten des unmittelbaren Dienstes erhalten ebenfalls Eierspenden, daneben aber auch Geldgeschenke. Früher wurde übri­gens das Eiersuchen im Schloß Niederschönhausen abgehal­ten, erst der jezige Kaiser hat die Neuerung mit Bellevue eingeführt. Auf seine Anordnung wehte auch jetzt zum erstenmal am Charfreitag als Zeichen christlicher Trauer auf dem königlichen Schlosse zu Berlin die Flagge auf Halb­mast.

* Eine Pulverfabrik mit 1000 Arbeitern in die Luft geflogen diese Kunde wird aus dem Kantoner Arsenal verbreitet. Nähere Einzelheiten lagen 24 Stunden nach Gintreffen dieser entseßlichen Nachricht noch nicht vor. Es steht baher zu hoffen, daß sich die Zahl der Cpfer bedeutend reduziert. Die Werkstatt müßte ja sonst rein mit Arbeitern vollgepropft gewesen sein. Vielleicht stellt sich auch das Ganze als eine jener Tatarennachrichten heraus, die phan­tastevolle Reporter nur zu oft in die Welt hineinposaunen.

Bunte Chronit. In Frankfurt a. M. wurde in einer halbvergessenen Truhe der Stiftung ,, Frankfurter Almo­senkassen dieser Tage von städtischen Beamten ein sehr wertvoller Silberschaß aus der Zeit vor etwa 150 Jah ren gefunden. Derselbe dürfte offenbar einmal zum Pfand gegeben und nicht wieder eingelöst worden sein.

Eine Liebestragödie wird aus Berlin gemeldet. Da­selbst fand man einen verheirateten Herrn, dessen Iden­tät noch nicht feststeht, in der Wohnung seiner Gelieb ten Anna G. erschossen auf. Das Mädchen war gleich­falls eine Leiche, es hatte scheinbar Gift genommen. Die Beweggründe der Tat liegen vorläufig noch im Dunkeln.

Auf dem amerikanischen Kriegsschiff ,, Jowa", welches in Golf von Mexiko Schießübungen vornimmt, wurden durch das Springen eines zwölfzölligen Geschützes drei Mann getötet und mehrere verwundet.

Vermischtes.

*[ Einen poetischen Oftergruß vom Niederwald] sendet uns ein treuer Leser, der einige Tage froher Muße im frühlingsschönen Rheingau verbringt:

Ich sehe vom Gipfel- zu Füßen den Strom Das Weltall zur Halle sich weiten,

Und funstvoll geschwungen als Kuppel am Dom Den Himmel darüber sich breiten.

Und rings um mich her ein duftiger Hauch Ein sprossendes Keimen und Leben.

Es schmückt sich der Baum, und es schmückt sich den

Dem Dome die Zierde zu geben. Da flutet in uns es gar mächtig empor, Ein glückverheißendes Ahnen

Strauch,

Umschmeichelt mich zärtlich und schmeichelt mir vor Ein Bild von zukünftigen Bahnen.

Jch ahne ein Glück, das über mir lebt,

Weit über der Welt und den Sternen,

Die Seele, befreit von den Fesseln, entschwebt

In unermeßbare Fernen.

Da Klingt vom benachbarten Bergeshang Ein Glöcklein silbern und leise.

Und überall klingt nun den Rheinstrom entlang Die seltsam ergreifende Weise.

Der ehernen Glocken österlich Lied Berkündet ein frohes Erstanden;

Das Weltall, zu fröhlichem Glanze erblüht, Entringt sich den fesselnden Banden.

H. J.

:::[ Das Alter der gekrönten Häupter.] Der jüngste Herrscher der Welt ist der König von Spanien mit 17, der älteste der Großherzog von Luxemburg mit 86 Jahren. Die einzige Frau auf dem Throne, die Köni­gin von Holland, kommt mit 23 Jahren an zweiter Stelle. Der Sultan von Marokko ist 24, der König von Eerbien 27, der Khedive von Egypten 29, der Emir von Afghanistan und der Kaiser von China 32, der König von Italien 34, der Zar 35, der König von Portugal 40, der Fürst von Bulgarien 42, Kaiser Wilhelm 44, der Schah von Persien 50, der Kaiser von Japan 51, der König von Griechenland 52, Kaiser Menelik von Abessinien 62, der König von England 62, der König von Rumänien 64, der König der Bel­gier 68, der Kaiser von Oesterreich 73, der König von Schweden 74, der König von Dänemark 85 und der Großherzog von Luxemburg 86 Jahre alt. Der Präsi­dent von Kolumbia ist 76 Jahre alt. Präsident Lou­bet, der zu den ältesten Herrschern von Republiken gehört, ist 65, der Präsident von Argentinien 61, die Präsidenten von Salvador und Paraguay 41, Präsi­dent Castro 43, Roosevelt 45, der Präsident von Nica­ragua 51, der Präsident von Bolivia 54 und der Prä­sident von Honduras und der von Peru 56 Jahre alt.

Giessener Cagesneuigkeiten.

Der Großherzog hat den Kommandeur des Gen darmeriedistrifts Rheinhessen Oberstleutnant Jakob Karl Cull­mann in Mainz auf sein Nachsuchen mit Wirkung vom 1. Mai 1903 ab in den Ruh stand zu versehen; den Kom­mandeur des Gendarmeriedistrikts Oberhessen Oberstleut­nant Freiherrn Ler pold v. Normann in Gießen zum Kommandeur des Gendarmeriedistrikts Rheinhessen in Mainz mit Wirkung vom 1. Mai 1903 ab, den Major Georg Karl Zahn zu Darmstadt zum Kommandeur des Gen­darmeriedistrikts Oberhessen in Gießen mit Wirkung vom 1. Mai 1903 ab ernannt.

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Der Großherzog hat den Lehramtsassessor E- nst Franz aus Gießen zum Oberlehrer an der Realschule zu Michelstadt und den Lehramtsass ssor Dr. Joseph Köhm aus Gießen zum Oberlehrer am Ostergymnasium zu Mainz ernannt, ferner den derzeitigen provisorischen Landes­wohnungsinspektor Gustav Gretschel aus Schandau mit Wirkung vom 1. April an zum Landeswohnungsinspektor. ** Wieder enthoben wurde auf sein Nachsuchen der Pfairer Georg Groth zu Wingershausen von der ihm übertragenen evangelisch n Pfarrstelle zu Rom rod, Defanat Alsfeld.

* Zur Reichstagswahlbewegung. Eine Vertrauens­männerversammlung des Bundes der Landwirte und des Hessischen Bauernbundes fand dieser Tage in Darmstadt statt, zu welcher namens der ersteren Land­tagsabg. Senßfelder, für den Bauernbund Landtagsabg. Hirschel erschienen waren. Man beschloß nach eingehender Debatte einstimmig ein gemeinsames Borgehen mit der nationalliberalen Partei in der Reichstagswahl ab­zulehnen und gedenkt einen eigenen Kandidaten aufzustellen. * Reichsbank. Bei der am 17. d. M. stattfindenden Auflegung von 290 Millionen dreiprozentige Reichsanleihe wirkt die hiesige Reichsbankstelle mit Der erforderliche Bedarf an Zeichnungsscheinen ist bei derselben unentgeltlich zu haben. Ausgabe- Aurs 92 pCt. Es wird darauf auf­mertsam gemacht, daß bei füheren Emissionen, an welchen die Reichsbanknebenstelle mitgewirkt hat, die gezeichneten Be­träge bei der Zuteilung stets volle Berücksichtigung gefunden haber.

In Bezug auf die neue Rechtschreibung hat die Ministerialabteilung für Schulangelegenheiten am 27. März 1. J. folgende Verfügung an sämtliche unterstellten Behörden gerichtet: Nach eingelaufenen Mitteilungen hat man an manchen Schaleu die Absicht, bereits vor dem in unserem Amtsblatte vom 30. Dezember v. Js. bezeichneten Beitpunkte alle in der alten Rechtschreibung gedruckten deutschen Lesebücher außer Gebrauch zu setzen, bezw. nicht zum Gebrauch zuzulassen. Eine solche Maßregel, welche der Absicht des angezogenen Amtsblattes direkt zuwiderlaufen und sowohl den Eltern der Schüler wie dem Buchhandel zum Teil recht erhebliche Geldopfer auferlegen würde, können wir nicht gutheißen. Für genaue Befolgung der Bestimm­ungen vom 30. Dezember ist strengstens Sorge zu tragen. ** Freiwillige vor! Die 1. fahrende Batterie des 2. Großh. Hess. Feldartillerie- Regiments Nr. 61 hat noch einige Freiwillig nstellen für nächsten Herbst offen. Bewerber wollen sich möglichst bald in der Kaserne des Regiments zu Darmstadt unter Vorlage ihres Melde­scheins melden, da sonst die Stellen vergeben sind. Hand­werker erhalten den Vorzug.

* Jahresversammlung der Hauptlehrer und Lehrer der hessischen Gewerbeschulen. Morgen Mittwoch den 15. d. M. findet zu Alsfeld unter dem Vorsiz der Großh. Centralstelle für die Gewerbe die Jahresversammlung der Hauptlehrer und Lehrer der hessischen Gewerbeschulen statt. Mit der Tagung, die im Gewerbeschulhaus vor sich geht, ist auch eine Besichtigung der Zeichnungen und Schülerar­beiten der Alsfelder Schule verbunden.

** Weiße Ostern, es hat sich das Sprichwort in diesem Jahr voll und ganz bewahrheitet; gerade als wollte das Wetter die vielen Spaziergänger in den April schicken. Sonnenschein, Regenwetter, Sturm und-Schnee wechselten im bunten Durcheinander, ein jedes schien um die Oster­herrschaft zu kämpfen und doch waren es nur Minuten ihres Sieh, Mutter, es schneit schon wechselvollen Daseins. wieder", mit diesen Worten wird manches Kind hinter den Scheiben geseßen haben und sehnsüchtig dem schwindenden Sonnenschein nachgeblickt haben. Ja, anstatt hinaus in Wald und Flur seine Schritte lenten zu können, blieb manche Familie daheim, oder erst am Abend huschte man nach Steins Garten oder nach dem Theater, um dort wenigstens dem Konzert unserer 116.r oder den Elbingern zu lauschen. Wem das zu stark ans Portemonnaie ging, tummelte nach seiner Stammtneipe oder zum Liebchen. Amüs ment gab es doch trotz des schlechten Wetters und jeßt, nach dem Ostern vorüber, nimmt alles wieder seinen gewohnten ruhigen Gang, sogar die Sonne hat sich wieder eingestellt.

Den nachstehenden, dem Landesverband der Striegerkameradschaft Hassia" angehörigen Vereinen ist die Erlaubnis erteilt worden, eine Fahne mit dem Landeswappen zu führen: Bickenbach, Laudenau, Stein­buch, Walldorf, Ober- Absteinbach, Nieder Gemün den Strebendorf, Wolf, Ofarben, Großen- Linden, Dorf Gill, Rödgen, Beltershain, Gardeverein Gießen, Rigfeld, Köttingen, Kößenhain, Hacken heim, Weinheim( Rheinh.) Schornsheim, Friesenheim, und Heppenheim a. d. Wiese.

** Die Manöver des 18. Armeekorps finden in diesem Jahre im Regierungsbezirk Wiesbaden statt. Als Uebungs­gelände ist der Westerwald in Aussicht genommen. Dort manövriert die 21. Division, sowie die 25. Division( groß­herzoglich hessische). Das Manövergelände ist in der Um gegend von Dillenburg. Die Divisionsmanöver werden am 21. und 22 September abgehalten und auch die Brigade­exerzieren finden auf dem Westerwald statt. Daran nehmen die 42. Infanteriebrigade( Infanterieregimenter Nr. 80, 81

und 166) und die 50. großherzoglich hessische Infanterie­brigade teil. Der letzte Manövertag des 18. Armeekorps ist der 23. September.

** Die Geschenke, welche Papst Leo XIII. zu seinem Jubiläum aus allen Teilen der Welt erhalten hat, sollen auf der Weltausstellung in St. Louis 1904 ausge ftellt werden, wenn die mit dem Vatikan eingeleiteten Ver­handlungen zu einem günstigen Abschluß gelangen. Das amerikanische Fahrzeug, welches die Jubiläumsgeschenke der Königin Victoria befördern wird, die König Eduard auszu stellen versprochen hat, würde Civita Vecchia, den Hafen Rome, anlaufen, um des Papstes Jubiläumsgeschenke an Bord zu nehmen.

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* Richard Wagner- Denkmal. Dem Fest- Komitee für die Weihe des Richard Wagner- Denkmals sind von dem preußischen Kultusminister Dr. Studt, von dem französischen Botschafter in Berlin Mr. Bihourd und vom Botschafter der Vereinigten Staaten Charlemagne Tower Erflärungen ihres Beitritts in das Internationale Ehren- Komitee zuge gangen; desgleichen von dem Intendanten der kaiserlich russischen Hofmusit, Baron Konstantin von Stackelberg zu Petersburg und vom Präsidenten der Royal- Akademie of Musie in London, dem englischen Komponisten Sir Alexan der E. Mackenzie. Auch der Professor der Musik an der Orforder Universität, Sir Hubert Barry. Studiengenoffe und Freund des als begeisterter Wagner- Verehrer bekannten, englischen Premierministers Balfour, hat namens der Bri tish Musical Association" die Erklärung abgegeben, daß diese Gesellschaft eine zahlreiche Delegation zur Teilnahme an den Festlichkeiten nach Berlin entsenden wird.

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Der Bettelstudent( welcher Theaterfreund kennt nicht diese flotte Operette von Bell und Gonée) ging gestern Abend in Scene. Die Direktion unseres Stadttheaters fonnte auch zur Einführung des neu engagierten Elbinger Operetten Ensembles fein besseres Stück wohl wählen, das uns für einige Tage noch den Genuß so mancher Theaterstücke bieten will. Der Bettelstudent ist auch ein Stück, was, wollen wir sagen, ganz unserem diesjährigen Osterwetter sich an paßt: in der einen Scene Glück, Freude, Uebermut der beiden Studenten Jean Janice und Symon Rymano vicz, die in Gefangenschaft zu Krakau vom sächsischen Gou verneur Oberst von Ollendorf zu einem Heiratsschwindel gekauft wurden dafür, daß ihm die junge polnische Gräfin Laura, Tochter der Gräfin Novalska, mit dem Fecher in's Gesicht geschlagen hat bei seinem Liebeswerben. Und ich hab' sie ja nur auf die Schu'tern gefüßt", ist der Refrain des Ollendorf oder Schwamm drüber fommt in so wechselseitiger Form zum Vortrag, daß selbst in Momenten, wo erger, Liebeskummer oder Kampf um die Freiheit das Stück belebt, das Publifum lachen muß. Findet man den Inhalt sonst im Großen und Ganzen etwas zu phantasiereich, so liegt doch etwas Wahrheit aus jener Zeit, da sich dasselbe abspielt( 1704), mit drinn. Die gestrige Aufführung war entsprechend dem Stück flott, die einzelnen Spieler waren auf ihren Posten, man merkte, daß die ganze Regie eine gute war. Besonders gefiel uns neben dem Dendorf( Herr Bruck) der Kerkermeister Enterich( Herr Ganzert), der Kornet von Richthofen( Frl. Maja kaldern) die ganz vorzüglich den schneidigen jungen Leutnant markieren fonnte, noch die Hauptperson, der Student Symon Rymonowicz( Herr Nolte). Etwas mehr innere Begeisterung in der letzten Scene hätte diesem wie auch seinem Freunde Jan Janicke( Herr Sommer) besser gestanden.

* Herr Karl Helder im Restaurant Hohenzollern" hat den in Weylar gelegenen Gasthof zum Römischen Kaiser" mit sämtlichem Inventar für, wie wir hören, 61000 Mart gekauft. Die Uebernahme erfolgt am 16. April.

** Turnerisches. Befanntlich findet in den Tagen des 19.- 23. Juli d. I. in dem alten Nürnberg bas 10. deutsche Turnfest statt. Gegenwärtig werden die Einladungen an die der deutschen Turnerschaft angehörende Turnvereine bversandt. Das 9. deutsche Turnfest wurde im Jahre 1898 in Hamburg abgehalten und waren dort ca. 30,000 Turna anwesend. Für Nürnberg wird noch ein größerer Besuc namentlich aus Deutsch- Desterreich erwartet. Auch das Aus land wird vertreten sein und entsendet z. B. Nordameri eine auserlesene Mannschaft. Im Anschluß an das Turn fest sind eine Anzahl Turnfahrten vorg s hn, die wohl all rege Beteiligung finden werden.

Aus Hessen und nachbargebieten.

Laubach. Das hiesige Stift hat durch die E nung der Provinzial- Siechenanstalt eine Anzahl Kranke a letzte abgegeben. Der Wirkungskreis unseres Stifts ist do durch vermindert und man hegt darum den Gedanten, de selbe in eine Art Pensionat umzuändern.

** Wezlar. Nicht geringes Aufsehen erregte es wenigen Tagen, als ein Gerichtsbeamter einen Untersuchung gefangenen in Försterstracht dem Gerichtsgebäude zufüh Es handelte sich um einen Schwindler, der unter der spiegelung, er sei Kollege, die Förster der Umgegend brandschaßen versuchte.

** Die Frühjahrs- Kontrol- Versammlungen im A Weylar werden in diesem Jahre wie folgt abgehalten: Weglar, Land, Ersatz- Reserve, Schüßengarten, 21.

Vormittags für of Altenberg, Bahnhof Wesl Garbenheim, Nauborn, Niedergirmes, Oberbiel, Ste dorf. Kagenfurt, Wirtschaft Lorenz, 21. April, 1 Uhr 45 R mittags für Daubhausen, Dillheim, Edingen, Ehring hausen, Greifenstein, Greifenthal, Holzhausen, R furt, Ulm. Niederlemp, Ausgang nach Kölschhausen, 22. April Uhr 30 Bormittags, für Bechlingen, Bellersdorf, B tenbach, Treisbach, Kölschhausen, Niederlemp, D Temp.

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