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influß gewesen sei, fest der Stedner eine Anzahl Photo­graphten von ihr in Umlauf. Er warnt aber das Haus, fich von ihrem Konterfei berücken zu lassen und zu be denten, wie schwere finanzielle Bedenken der Berlegung der Husaren nach Krefeld entgegenständen. Demgegenüber weist Major v. Gallwig nach, daß die Verlegung we. der plößlich noch auf Krefelder Wünsche gekommen, son­dern daß lediglich praktische Fragen, vor allem die Exerzierplagfrage, maßgebend gewesen seien. Diese Gründe schienen dem Hause durchschlaggebend und die Berlegung des Regiments wurde genehmigt.

Die Angelegenheit des Ankaufs des Truppenübungs­blazes bei Neuhammer vom Burggrafen zu Dohna, bie ber Abg. Sattler( natl.) als unerhörte Etatsüberschrei tung bezeichnet, wird auf die nächste Sigung vertagt, pa der Kriegsminister wegen vorgesezter Stunde seine Brividerung verschieben muß.

42 Sipung

Preussischer Landtag.

Haus der Abgeordneten.

Eigener Bericht

nicht mehr angenommen werden. Dafür leiste auch ber Staat einen Bushuß von 10 Prozent zu den Besoldungen der Schuhmannschaft Die Versammlung ist mit den Be­stimmung n einverstanden.

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Schaltsaufbefferung für die Bolksschullehrer verhandelt, die Beschlußfassung darüber jedoch ausgefest ( wir hören, daß wenig Hoffnung vorhanden ist, daß dem Antrag der Lehrer stattgegeben wird, da dies ohne Erhöhung der Steuer nicht ausführbar ist), ferner genehmigte die Ber sammlung eine

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3. April im G Grumbach, Rönigsberg, ** In etwa 155 9

Frühl

neue auf 1 Million bemessene Anleihe zu 3. Der Betrag soll zur Deckung von Bedürfnissen der Stadt pro 1902 und 1903 Verwendung finden, und zwar meistens für der Stadt gewinnbringende Anlagen als Gaswert, Kanalisation, Grunderwerb 2c. Der Termin zur Einreichung der Offerten wegen Uebernahme der Stadtanleihe ist auf Donnerstag den 19. März d. J., Mittags 12 Uhr spätestens festgelegt. Am Freitag, also am 20. März wird die Stadt verordneten- Versammlung zu beschließen haben, wem die An lehe übertragen wird. Das Vermögen der Stadt ist übrigens jüngst neu geschäßt worden uud beläuft sich dana auf etwas mehr wie 14 Millionen Mart, denen etwas mehr als 9 Millionen Schulden gegenüber stehen, so daß hiernach der Ueberschuß ca. 5 Millionen Mark beträgt. Hierzu fomat, daß die Stadt außerordent lich hohe Abschreibungen vornimmt auf ihre industriellen An lagen wie Gas- und Elektrizitätswerk. Das Gaswal wurde u A. feither nur mit seinen Schulden an die Stadt aufgeführt, ist aber bei der Neuschätzung mit 145 000 Mt. bewertet, welcher Betrag fich pro Anno mit ca. 8% vete zinst. Der städtische Waldbesis, welcher von der staatlichen Forstbehörde bewertet wurde, erreicht eine Höhe von 3 120 000 Mt.

Die Regenwasser- Kanäle unserer Kanalisation sollen bereits im Monat Mai zur Auf­nahme der Meteorwässer in Benugung genommen werden ( Brünbergerstr. 2c.) Bur Reinigung derselben sind erforder­lich 2 Krahnwagen à 475 M., 2 Handfarren à 200 Mt., 4 Stanalanzüge à 25 Mt., Stiefel 4 Baar à 30 MI, 4 Wett rmäntel à 37.50 Mt. u. A. m. Die Versammlung genehmigte diese Anschaffungen und bewilligt die geforderten Mittel. Stadtv. Loeber frägt erstaunt ob diese Lieferung nicht durch Submission vergeben wird. Oberbürgermeister Mecum erklärt, daß alle diese Gegenstände von Spezial­fabriken hergestellt werden und daher eine freihändige Ber­gebung derselben dadurch bedingt werde. Die Versamm lung stimmt ebenso den vom Sielbauamt festgesetzten Ein heitspreisen für unvorhergesehene Arbeiten die sich bei Aus­führung der Kanalisation ergeben zu. Ebenso ist man damit einverstanden, daß dem Kommerzienrat Gail zur Auf­füllung von Gartenland Müll der Cub.- Meter für 2 Pfg. und im zubereiteten Zustande für 12 Bfg. abgelaffen werden kann. Stadtv. Jann rügt bei dieser Gelegen heit die Reinigung der Straßen am Sonntag während der Kirchzeit. Der Oberbürgermeister bemerkt, daß Vor­forge getroffen, daß in der Nähe der Kirchen die Reinigung vor Beginn derselben vorgenommen werde. Wolle man aber am Sonntag die Stadt sauber haben dann sei die Arbeit während des Gottesdienstes nicht zu vermeiden denn die Stunden des Gottesdienstes seien bei den Katholiken und in der evangelischen Kirche verschieden und wenn man diese Rücksicht üben wolle, fäme man am ganzen Bormittag nicht zum Reinigen der Straßen. Stadtv. Jann weist darauf hin, daß am Sonntag an der Ecke der Anlage und der Bleichstraße also ganz nahe bei der Johanniskirche von der Rehrmannstaft gearbeitet wurde. Der Oberbürger meister hält dies aus nicht für schlimm und bemerkt, daß sich dies auch nicht ändern ließe. Für die Aufstellung eines Wassermessers auf dem neuen Friedhof werden 250 Mt. gefordert und bewilligt. Ferner ist die Versammlung da­mit einverstanden, daß dem Wagnermeister Faber als den Mindestfordernden bei stattgehabter beschränkter Submission, die Lieferung von 2 Leichenwagen nach Darmstädter Modell zur Lieferung übertragen wird. Eine neue Polizei- Verordnung betr. Strafandrohung für Uebertretung der Friedhofs- und Begräbnisordnung, welche ber Bau- Deputation vorgelegen, wird auf Antrag des Stadtv. Seichelheim erst zur Brüssinen Standpunkt dar. Abg. v. Brentano spricht sich für fung an die juristische Kommission zurück verwiesen. Die Verwaltung des Provinzial- Siechenhauses teilt mit, daß, da die Anstalt Anfang Mai in Benugung genommen werden soll, es sich empfehle, in der Licherstraße die Straßenbeleuch tung weiter zu führen und zwar um 1-2 Laternen. Es wird beschlossen

Höhere Lehranstalten. Lie Fortsegung der Beratung des Stultusetats führte nach den Universitäten zu dem Kapitel ,, Höhere Lehran stalten". Dem Abg. Reren, welcher sich darüber be­schwerte, daß es den katholischen Schülern noch immer verboten sei, katholischen religiösen Vereinen für die heran­wachsende Jugend beizutreten, erwiderte der Kultusmini­ster Dr. Studt: Die Regierung ist mit der Prüfung des Wunsches beschäftigt. Mittlerweile ist eine Eingabe des prenßischen Epistopats über bie Frage an das Miut­rium gelangt; demzusvige sind die Brovinzialfollegien zur Meinungsäußerung aufgefordert. Der Abg. Goebel trat für die Gleichstellung der Lehrer an den höheren Lehr­anstalten mit den Richtern ein, während die Abgg. Vor­fter und Schall die Gleichberechtigung aller höheren Lehranstalten verlangten. Gegenüber dem Zentrumsabg. v. Strombed erklärte der Kultusminister: die ver­tragsmäßige Festlegung des konfessionellen Charakters ei­ner höheren Lehranstalt wird die Regierung nicht zu­lassen. Ebenso ist es ausgeschlossen, daß an den paritä tischen höheren Anstalten nicht nur der Religionsunter­richt, sondern auch der Geschichts- und Literaturunterricht von katholischen Lehrern, die die missio canonica haben müßten, erteilt werde. Schimpfereien auf den Bapst" beim Geschichtsunterricht widersprächen den strikten Wei­sungen der Unterrichtsverwaltung. Der Abg. Gothein mies auf die Ueberlastung der Schüler der höheren Lehr­anstalten hin.

Nach den jezigen Geschäftsdispositionen soll die ge­genwärtige Tagung des preußischen Landtages vor den Bfingstfeiertagen geschlossen werden. Die Wahlen sowohl zum Abgeordnetenhause wie zum Reichstage werden rasch hintereinander Anfang Juni stattfinden. Da nun die Ta gung des Landtages eigentlich erst im November ihr Ende erreicht, so ist, wie wir erfahren, beabsichtigt, das Ab­geordnetenhaus nach Erledigung seiner Arbeiten auf­zulösen.

Sihung der Stadtverordneten.

W. Gießen, 13. März. Oberbürgermeister Mecum eröffnete gestern Nachmittag mm 4 Uhr die Sigung und machte folgende Mitteilungen: Im Monat Februar hat unser städtisches Elektrizitätswert über das im Voranschlag angenommene Quantum Strom mehr abgegeben für Licht an Private 59%, für Straft 24%, an die Eisenbahn 9%, burchschnittlich 160%, bei zu Grunde legung von Rilowattstunden oder in Geldwert umgerechnet 9%. Die Berabreichung von warmem Frühstück an be­dürftige Kinder der Volksschule hätte schon wegen Mangel an Mitteln eingestellt werden müsser, wenn der Verein Contentia nicht noch für diesen Zwed einen kleinen Be­trag zur Verfügung stellen konnte, der allerdings nur noch wenige Tage langt, sodaß dann bedauerlicherweise den Rin dern die Wohlthat entzogen werden muß. Die Univer­fitäts- Bibliothek hat den städtischen Archib eine ganze Reihe von Schriftstücken aus dem 17. und 18. Jahrhundert ( betr. verschiedene Gießener Zünfte) überwiesen, wofür der Oberbürgermeister bereits namens der Stadt den Dank aus­gesprochen hat. Ludwig Schneider beabsichtigt einen

Neubau Ecke Nenstadt

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eine elektrische Laterne mit einem Kostenaufwand von 170 Mt. aufzustellen.

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Hessischer Landtag.

Darmstadt, 12. März.

Präsident Haas leitet die Sigung.

Der M

Folgendes: Gafferob würdigkeit, mei wovon ich be geididt erbiel Anerkennung fagen, daß nod nibt be nuß." Wir of

Die Spezialberatung des Staatsvoranschlags wird fort gefegt bei Neubau eines Gymnasiums zu Worms. Gemäß dem Ausschußantrag wird eine zweite Rate hiefile in Be trage von 260 800 Mt. bewilligt. Eine längere Debatte entsteht über die Forderung erster Bauraten für Amtsge richte in Lampertheim und Dieburg. Justizminister Dr. Dittin ar bittet, beiden Forderungen zuzustimmen und be gründet ihre Notwendigkeit in längeren Ausführungen. Abg. Saud spricht sich gegen die Errichtung des Amtsgerichts Dieburg aus, während die Abgg. Schönberger und Dr. Schmitt aus prinzipiellen Gründen für die Errichtung beider Gerichte eintreten. Abg. Dr. Gutfleisch erwidert auf die von den Vorrednern an dem Ausschußbericht gemachten Ausstellungen. Justizminister Dr. Dittmar fegt nochmals Errichtung beider Amtsgerichte aus, ebenso die Abgg. See linger und Schlenger, Abg. Bähr polemistert gegen den Juftizminister und will für Lampertheim und gegen Dieburg stimmen. Justizminister Dr. Dittmar erklärt, auf die Aus­führungen des Abg. Bähr nicht eingehen zu wollen. Abg. Weidner spricht für Errichtung eines Amtsgerichts in Freien steinau und will gegen Dieburg stimmen. Abg. Häusel fragt, wie es mit den vorgesehenen Dienstwohnungen stehe Hierauf erwidern Justizminister Dr. Dittmar und Finan minister Gnauth und meinen, man solle diese Frage mit der vorliegenden nicht verquicken. Abg. Ulrich will für beide Amtsgerichte stimmen, Abg. Senßfelder gegen beibe. Abg. Dr. Gutfleisch legt nochmals den Standpunkt des Ausschusses dar. Piäsident Haas ruft den Abg. Bähr für die gegen über dem Justizminister gemachten Aeußerungen nachträglich zur Ordnung. Hierauf wird die Errichtung des Amtsge richts in Dieburg mit Majorität genehmigt, ebenso die eine solchen in Lampertheim gegen 5 Stimmen. Das Haus ver tagt sich auf Freitag Vormittag 9 Uhr.

Lokales.

Berfand nur Geb

** Privattelegramm. Bei der heute Bormittag erfolgten 7. Biehung der letzten( Haupt)-Klasse der effisd. Thüringischen Staatslotterie wurden folgende Gewinne gezogen:

10 000 f. auf: 23 512, 28 248, 37 147, 4037, 47 207, 65 846, 86 694, je 5000 Mt. auf: 28 404, 55 787, 5 831, 7831, 89 843.( Ohne Gewähr.)

Der Voranschlag des Gaswerks für 1903/04 welcher der Versammlung vorgelegt wird, schließt in Ein­und Ausgabe mit 577 400 Mt. ab. Der Oberbürgermeister trägt die einzelnen Positionen vor, davon interessiert aus Einnahme aus dem Betrieb für erzeugtes Gas 222 121 Mt. ( 219 715 M.), Rots 7340 Mt.( 76 600 Mt.), Teer 6625 Mt.( 6 924 Mt.), Ammoniatwasser und Retortengra­phit 1 660 mt.( 2 106 f.), Gaseiniichtungen 32 000 Mt. ( 39 000 Mt.), Gasmessermiete 6000 Mt.( 6000 Mt.), Rest aus früheren Jahren 125 899 Mt.(-). Vorhandene und übergehende Magazinbestände 25 000 f.( 24'000 m.), vorhandene und übergehende Gasbereitungs- Materialten und Erzeugnisse 20 000 Mt.( 14000 Mt.), Werkzeuge, Bureau­geräte 2c. 5 600 Mt.( 6000 Mt.), Gazmesserwert 39 400 Rt.( 36 000 Mt.), Kapitalaufnahme für die Bermögens­rechnung 17 000 Mt.( 13 320 Mt.). Bon den Ausgaben interessieren: Anschaffung von Gastohlen 98 080 Mt. ( 94 000 Mt.), Kots für die Retortenfeuerung 19610 Mr. ( 20 637 Mt), Arbeitslöhne für die Gazerzeugung 23 360 W.( 24 940 Mr.), Unterhaltung der Gebäude 2c. 7000 mt. ( 7 500 Mt.), Unterhaltung der Retortenöfen 3 200 Mt. ( 2 630 M.), Unterhaltung der Rohrleitung, der Apparate, der Gasbehälter, des Dampfkessels ic. im Werte 1500 Mt. ( 1800), Unterhaltung des Straßenrohrnezes 1500 Mt. ( 1500 Mt.), Unterhaltung der Betriebswerkzeuge und Ge räte 2000 r.( 2700 Mt.). Bestände des Vorjahres: Be­triebswerkzeuge c. 5000 Mt.( 6000 Mt.), Werth der Gas­messer 36 400 mt.( 33 000 Mt.), Reparaturen an Gas­messer 450 Mt.( 400 M.), aus Miete zurück erhaltene Gasmesser 6 350 Mt( 6 800 Mt.), Löhne an die Laternen­wärter 9830 Mt.( 9792 M.), für Straßenbeleuchtung Un­tosten für Herstellung 1400 r.( 1176 Mt.), Gasein­richtungen 23 600 Mt.( 22 000 Mf.), Gehälter 17000 Mt. ( 16 460 Mt.), Steuern 6800 Mt.( 6 440 Mr.), Binfen für die Schuld an der Stadtkasse 22 100 t( 21 970 Mt.), Schuldentilgung 30 000 mt.( 30 000 mt.), Anschaffung für das Magazin 25 000 mt.( 24 000 Mt.), baarer Bes triebsfond 37 468 Mt.(-). Voraussichtsliche Vermehrung des Inventars aus 1902/03 87 831 Mt.( 3000 Mt.), Be­triebsüberschuß 58 700 Mt.( 56 700 Mt.). Die Versamm lung genehmigte den Voranschlag. Ebenso erfolgt die Genehmigung der Voranschläge für das Wasserwerk und das städtische Elektrizitätswerk.

zu errichten. Für die Abtretung einer allerdings großen jegt bebauten Fläche des nieder zu legenden alten Hauses an die Stadt und zwar zur Verbreiterung der Straße soll Schneider 16 000 Mt. aus der Stadtkasse erhalten. Der Gesuchsteller erbittet Dispens von den Bestimmungen der Bauordnung und zwar weil er den freizulassenden Hofraum in sehr_ver= Heinertem Maßstabe anlegen will. Der Vorschlag der Bau­Deputation geht dahin, den Dispens nicht zu befür worten weil nach den vorliegenden Bauplänen dies Stück bebaute Fläche, welches Schneider an die Stadt vorn abtritt und hoch bezahlt erhält durch eine unzulässige bauliche Aus­nußung des Hofgeländes dann wieder erhalten würde. Die Versammlung beschließt demgemäß.- Betreffend

die militärische Organisation der Schuhmannschaft hat das Ministerium nachdem die Versammlung diese für Gießen beschlossen hat, die nötigen Bestimmungen erlassen. Danach müssen zwei Drittel aller anzustellenden Schuß leute den Civil- Versorgungs- Schein haben, und minde­stens während ihrer aktiven Dienstzeit als Unteroffizier Dienst gethan haben, mit Ausnahme der Nachtschußleute. Die 3. 8t. in Dienst befindlichen Schußleute bleiben als solche in Dienst, wenn auch diese Bedingungen nicht bei Ihnen zutreff n. Die Finanz- Deputation hat betreffs der ministeriellen Bestimmungen teine Beanstandung gefunden. Stadtv. Pirr fragte an, wie es denn später mit den Leuten gehalten werden wird, welche zwar als Unteroffiziere vom Heere entlassen werden, als solche aber während ihrer aktiven Dienstzeit nicht gedient haben. Der Oberbürgermeister er: flärt, ein solcher Mann tönne eben dann als Schuhmann

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Gesuche um Wirtschaftserlaubnis lagen vor von Karl Kobel für Liebigstraße 9( Hotel Riegel mann), für Ludwig Feldhaus für Frankfurterstraße 23 ( Russischer Hof), für welche die Bedürfnisfrage bejaht wurden.

*

* Der Großherzog hat am 11. März, als am Geburtstage der Prinzessin Elisabeth, folgende Ehrenzeichn für langjährige treue Dienste in ein und derselben Familie 1. A. an folgende Dienstboten verliehen:

gi Hau

Alle Nummers

151 98

903[ 400] 1 819 45 950 85 685 749 S 39 44 97 46 4070 81 400 93 718 30 80 5068 3

97 85 400] 9 31( 400) 58 778 830 904 587 058 63 96 98 254( 400) 748 875 83 86

A. das Goldene Kreuz mit Brillanten: Veronika Friedrich aus Laubach, 53 Jahre im Diente bei dem Grafen zu Solms- Rödelheim in Assenheim. B das goldene Kreuz: Katharina Kruppert aus Schlig 25 Jahre bei Herrn Direktionsrat Ludwig Winter in Dan stadt. Sophie Jacobi aus Frankfurt a. M., 26 Jahre in Dienste bei dem Fürsten zu Ysenburg und Bübingen; Anse Käs aus Allendorf a. d. L., 34 Jahre bei Herrn Heinrid Wagner VI in Allendorf a. d. L.; Maria Kurz aus R bertenrod, 27 Jahre bei Herrn Fabrikant Enft Tippel in Alsfeld; Margareta Möller aus Stockhausen, 25 Jahre te der Familie des verst. Obersten a. D. Herrn Giesebert Fr Riedesel zu Eisenbach in Lauterbach.

Kaspar Müller hat den Laden von Gerhard, Linden­platz 12 übernommen und wünscht den Ausschank bon Branntwein in demselben weiter zu betreiben. Für dies Gesuch wird die Bedürfnisfrage verneint wegen unzuläng.

10005 7 30[ 400] 97 S 401 3 40( 1000

83( 400) 454 13014 126[ 4

Da hört aber doch der Gemüsehandel auf! Eine in Gießen bekannte Persönlichkeit, Inhaber eine offenen Ladengeschäftes, welche auch unseren Omnibust schern ein täglicher Fahrgast war, ist gestern Abend wege Verdachts, an einem 12 jährigen Mädchen sich vergangen haben, verhaftet worden. Die Untersuchung wird das Nähr ergeben.

76 91 896( 10

14058 78( 10 [ 400] 25 72 15030 13000) 65( 10

58 73 401 42 700 400 835 408[ 2000] 6 915 30 39 1

Aus Hessen und Nachbargebieten. *** Lollar, 12 März. Die Bahnverwaltung hat die Erweiterung der hiesigen Gleisanlage einiges Geländ welches den Herren Rohrbach 4., Megger Moos, Gerhar

826[ 400] 041

$ 11 63 61 4 20012 1 21043 94( 200

400 22036

51 80 11000) 400 67 986

00 04 808 923

3000) 90( 4 23010

746 830 83 63 163( 400) 50

254 808 22 72 18 29 41 50 48 75[ 400]

1000 51 84 30130 1000 83 94

841 84 427 60 75 128 30 310 78 33051 189

92 81 100019 518 678 888

33082 1000 780 91

708 22 27 28

48 202 15 22

85 83 803 53

280 87 367

87 99102 11

40088

965 41080 1

36 47 51 56 9 38 209 35 36

73 99 237 988

( 8 91 826 33

1000 568 62 45031 6

858 911 29 62

17 64 225 400

19035 161 679

licher Raumverhältnisse des Ladens. Damit ist die Tages. Schwalm und Fuchs gehört, nötig. Die Besizer sträubte 10 28 463 531

ordnung der öffentlichen Sizung erschöpft. In ber nicht öffentlichen Sigung wird wegen eines Gesuchs um

sich, dasselbe abzutreten, weshalb vorgestern vor dem Provin ztalausschuß Gießen Verhandlung stattfand. In derselle

V58 78 714