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Die Angelegenheit
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Behörde auch ermächtigt ist zu einer Bestellung. Stadtv. Prof. Gaffty bemerkt, es sei ihm ärgerlich, hier im bor liegenden Falle" Ja" sagen zu müssen, aber es bleibe nichts Anderes übrig, Uhl wird es ablehnen, sich wegen der Bezahlung seiner Rechnung an Herrn Schmandt nach Köln zu wenden, er wird sich an die Stadt halten. Hierzu komme, daß es sich auch nur um einen unerheblich Betrag handelt, darum sei er für den Antrag Heichelheim. Stadtv. Petri tadelte ebenfalls die Art wie der gewesene Leiter des Bauamtes im vorliegenden Fall gehandelt, will aber doch die Rechnung nachträglich anerkannt wissen. Stadto. Loeber erklärt: Die Versammlung würde sich, falls sie die Bezah lung der Rechnung ablehnt, ein großes Armutszeugnis aus stellen, es lohne gar nicht, den Betrag, wenn man damit soviel Aufhebens mache, er werde für Genehmigung der Rechnung stimmen. Stadtv. Heichelheim verwahrt sich und die übrigen Kollegen, welche für Genehmigung der Rechnung stimmen dagegen, als ob sie die Angelegenheit aus Gründen der Bequemlichkeit so behandelt wissen wollen, er wolle bemerken, daß es nur wohl erwogene Gründe taktischer Art seten, welche ihre Stellungnahme zur Sache begründen. Der Antrag Heichelheim wird darauf von einer Mehrheit der Stadtverordneten angenommen.
er linten Seite, Bankett berläuft ben unentbehrlich ädt hält einen flüffig. Stadtv. n der Berlegung nnte sonst leicht n die Einziehung te Unfreundlich feit sich auch für den Shaffhadt da gehöre nach it für die Kinder ließt jedoch den und zum Aus
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Schluß in nächster Nummer.
Aus Hessen und Nachbargebieten.
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Großen Linden. Der hiesige Konsumberein hat am Jahresabschluß 1902 ein recht günstiges Resultat zu verzeichnen. Die Zahl der Mitglieder ist von 138 auf 147 gestiegen. Die Aftiva betragen 8,186 Mart, die Dividenden 2,775 Mark.
e- Homberg, 9. Febr. Den Mitgliedern des hiesigen Gewerbevereins wurde am Sonntag ein seltener Genuß ge= boten. Herr Oberbergrat Prof. Dr. Chelius hielt einen Vortrag über den Bergbau in Hessen". In etwa zweistündiger Rede führte er aus, daß der Bergbau Hessens nicht so unbedeutend sei, als gewöhnlich angenommen würde. Besonders bedauerte der Vortragende, daß die oft recht guten Sandsteine noch so wenig ausgebeutet würden. Viele
Inwefende intereffirte es sehr, als der Redner in ſeinen
Ausführungen die Entstehungsgeschichte der auf dem nahen
Hochberg gefundenen Kiefelgur erklärte. Am Schluß seines Bortrage erntete Herr Oberbergrat Chelius den reichen Beifall der zahlreichen Buhörer, die es mit Freuden begrüßen
würden, wenn ihnen in nicht allzuferner Zeit Gelegenheit geboten würde, einem ähnlichen Vortrag zu lauschen.
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Am lezten Sonntag fand die ordentliche Bertreter bersammlung des Verbands der Stenographen des MainRheingaues und von Hessen- Nassau in Neu- Isenburg statt. Vertreten waren 33 Vereine durch etwa 90 Dele gierte. Die Verhandlungen leitete in Verhinderung des 1. Vorsitzenden der 2. Vorsitzende Schiff nie Gießen. Aus dem von dem 1. Schriftführer Bickel Gießen erstatteten Jahresbericht ist zu erwähnen, daß der genannte Verband zur Zeit 58 Vereine mit 2200 Mitgliedern umfaßt, was gegen das Borjahr eine ansehnliche Zunahme bedeutet. Ebenso haben die Zahlen der im Jahre 1902 in der Gabelsberger'schen Stenographie Unterrichteten trotz der durch die besonderen stenographischen Verhältnisse des vergangenen Jahres verminderten Werbetätigkeit die Erwartungen weit übertroffen. Im Laufe der mehrstündigen Verhandlungen wurden für das Verbandsleben wichtige Beschlüsse gefaßt, so insbesondere in Bezug auf die Um gestaltung der Verbandszeitschrift, die Propagandatätigkeit u. a. m. Der Verbandsvorort, der während 2 Jahren in den Händen der Gabelsberger'schen Stenographen- Vereine in Gießen lag, ging für das laufende Jahr an den Stenographenverein in Weglar über.
Aus dem Gerichtssaal.
Straffammerſigung.
Gießen, 10. Febr. 1908.
In der Berufungsinstanz verhandelt das Gericht die Strafsache gegen Philipp Sch. von Alten- Buseck. Sch. wurde vom hiesigen Schöffengericht wegen Mißhandlung seiner Ehefrau, sowie wegen Beleidigung des Bürgermeisters Körber und eines hiesigen Gerichtsvollziehers zu 10 Monaten Gefängnis verurteilt. Das wegen Strafhöhe angefochtene Urteil bleibt bestehen, nur werden dem Angeklagten mit Rücksicht auf sein am Schöffengericht abgelegtes Geständnis 2 Monate der erlittenen Untersuchungshaft als verbüßt in Anrechnung gebracht.- Heinrich St. von Dauernbeim ließ sich zu Großfarben, unter Verschweigen seiner Mittellosigkeit, in der Wirtschaft des Martin G., Getränke geben. Begen Betrugs befommt er 4 Monate Gefängnis.- Einige
-
Ober- Wöllſtädter Burschen gerieten auf dem Heimwege aus
der Wirtschaft in Streit. Martin S. 30g sogleich sein Meſſfer und verlegte mehrere feiner Genoſſen. Wegen te fährlicher Körperverlegung erhält Angeklagter 9 Monate Gefängnis. Beter R. von Hadamshausen stand bei Ludwig H zu Lollar in Diensten. Die Uhr seines Dienstherrn gefiel ihm besser als die seinige, weshalb er dieselbe
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Hessische Vereinigung für Volkskunde.
Der Befeller Dienstag, 17. Februar, abends 8 Uhr
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Vortrag des Herrn Pfarrer O. Schulte( Beuern):
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Gäste sind willkommen.
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ohne Borwiffen setnes Wetsters mit der seinigen vertauschte. Wegen Diebstahl wird Angeklagter zu 4 Monaten Gefäng nis verurteilt.- Der jugendliche Hausbursche Heinrich W. aus Wißwar, entwendete nachts aus der Brutanstalt des Bäckers Frig S. dahier eine Anzahl Eier, ein Flobertge wehr und sonstige Sachen, mittels Einbruchs. Mit Rückficht auf seine Jugend, erkennt das Gericht auf nur 3 Mo nate Gefängnis. Die Privatflage der Ehefrau des Schuhmachers Karl H gegen die Eheleute August K. beide von hier, bildet den Schluß. Durch Beweisaufnahme wird festgestellt, daß sich beide Teile gegenseitig beleidigt haben, weshalb schon das Schöffengericht alle für straffrei erklärte. Da in der Berufungsinstanz nichts neues zu Tage tritt, verwirft die Kammer die von der Privatklägerin verfolgte Berufung
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Kirchliche Nachrichten. Evangelische Gemeinde. In der Stadtkirche. Sexagesimae. Sonntag, den 15. Februar. Gottesdienst.
Vormittags 9.30 Uhr Pfarrer Scheunemann. Bormittage 11 Uhr: Militärgottesdienst.
Pfarrer Euler. Nachmittags 2.30 Uhr: Kinderkirche für die Markusgemeinde. Pfarrer Scheunemann.
Abends 6 Uhr: Siehe Johanneskirche. Donnerstag, den 19. Februar, abends 8 Uhr im unteren Konfirmandensaal, Kirchstr. 9, Bibelstunde. Marc. 6. Pfarrer Scheuneman.
Brietkasten der Redaktion.
Wann findet der große Maskenball des Gesangvereins Heiterfeit statt?
Drud und Verlag der Gießener Verlagsbrudervi, vorm. Wilh. Keller'sche Buchdruderi( gegr. 1783); für die Redaktion verantwortlich: Ibin
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